Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 9766
Vorher
ONTOS Lebensversicherung Aktiengesellschaft
Eingetragen
18.7.2002
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternLebensversicherungTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist a) der unmittelbare und mittelbare Betrieb der Lebensversicherung einschließlich von Kapitalisierungsgeschäften und Geschäften der Verwaltung von Versorgungseinrichtungen, b) die Vermittlung von Versicherungen aller Versicherungszweige und Bausparverträgen im In- und Ausland

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Kristina Brack
seit 13.1.2026
Prokura
Holger Peter Janke
seit 13.1.2026
Prokura
Oliver Kind
seit 7.10.2025
Prokura
Cornelia Puls
seit 3.6.2025
Prokura
Mark Michael Brüse
seit 3.6.2025
Prokura
Britta Dähn
seit 10.7.2024
Prokura
Klaus Thole
seit 9.2.2024
Prokura
Nicole Kuhnhenn
seit 1.6.2023
Prokura
Vanessa Remmler
seit 3.4.2023
Prokura
Sabine Otten
seit 8.3.2023
Prokura
Prokura
Frank Esser
seit 5.9.2022
Prokura
Ulrich Hilp
seit 24.5.2022
Vorstandsmitglied
Jennifer Glindemann
seit 18.8.2021
Prokura
Andreas Mailänder
seit 18.8.2021
Prokura
Arne Barinka
seit 21.8.2020
Vorstandsmitglied
Lutz Bittermann
seit 8.2.2018
Vorstandsmitglied
Ralf Breuer
seit 15.8.2017
Prokura
Berend Jan Tempelmann
seit 13.7.2017
Prokura
Stefan Ziehr
seit 19.4.2017
Prokura
Andreas Merkert
seit 19.4.2017
Prokura
Peter Schneeberger
seit 24.2.2014
Prokura
Vorstandsmitglied
Rolf Andreas Laubach
seit 6.12.2012
Prokura
Ulrich Hoff
seit 5.4.2005
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Credit Life AG

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Credit Life AG auf einen Blick

2023 2022
Bestand in Versicherungssumme in Mio. € 45.642,5 46.632,5
Versicherungsverträge Anzahl 840.167 863.801
Gesamt Bruttobeiträge in Mio. € 151,0 166,5
Versicherungsleistungen in Mio. € 93,6 106,7
Kapitalanlagen in Mio. € 1.076,6 1.069,2
Kapitalerträge in Mio. € 20,8 19,8
Nettoverzinsung % 1,8 1,4
gleitende Nettoverzinsung % 1,7 1,8
Verwaltungskostensatz % 4,3 3,7
Abschlusskostensatz % 33,2 36,5
Stornoquote % 3,2 3,6

Aufsichtsrat und Vorstand

Aufsichtsrat

Wilhelm Ferdinand Thywissen

Kaufmann

Geschäftsführer der C. Thywissen VV GbR

Neuss

Vorsitzender

Dr. Ludwig Baum

Kaufmann

Ehem. Geschäftsführer der Effektenverwaltung

Cornel Werhahn GbR

München

Stellv. Vorsitzender

Michael Brykarczyk

Versicherungsfachwirt bei der RheinLand

Versicherungs AG

Hilden

Markus Schottmann

Versicherungsfachwirt bei der RheinLand

Versicherungs AG

Meerbusch

Vorstand

Dr. Arne Barinka

Mathematiker

Aachen

Lutz Bittermann

Mathematiker

Korschenbroich

Dr. Ulrich Hilp

Volljurist

Düsseldorf

Andreas Schwarz

Volljurist

Neuss

Diese Angabe gilt gleichzeitig auch als Angabe nach § 285 Nr. 10 HGB.

Bericht des Aufsichtsrats

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

sehr geehrte Damen und Herren,

der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 in sechs Sitzungen, davon fünf in Präsenz und eine als Videositzung, sowie auf Basis schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands über grundlegende Fragen der Geschäftspolitik informiert. Dabei wurde das Erreichen der Ziele für das laufende Jahr, die strategische Ausrichtung der Gesellschaft und der Gruppe, wie die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und die daraus resultierenden Konzepte, die Maßnahmenplanung sowie alle wesentlichen geschäftlichen Ergebnisse mit dem Vorstand beraten. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den Verlauf der Geschäfte der Credit Life AG. Er ging dabei insbesondere auf die Entwicklung der Beitragseinnahmen und des Ergebnisses sowie auf den Geschäftsverlauf in den einzelnen Geschäftsbereichen ein. Der Schwerpunkt der Videositzung lag auf der strategischen Ausrichtung der Versicherungsgruppe sowie strategischen Zukunftsthemen. Alle erforderlichen Beschlüsse wurden seitens des Aufsichtsrats und des Vorstands gefasst.

Kernthemen der Aufsichtsratssitzungen waren die Kapitalausstattung der Gesellschaft, die Risikotragfähigkeit, die Sicherstellung ausreichender Liquidität speziell nach dem Zinsanstieg, die Kapitalanlage- und Risikostrategie, Maßnahmen zur Kostensenkung, Regulatorik und Verbraucherschutz, die Digitalisierung der Gruppe sowie das Rating durch ASSEKURATA.

Im Rahmen der Planung 2024 - 2026 haben sich Aufsichtsrat und Vorstand intensiv mit den drängenden Themen der Zeit - Klimawandel, Inflation, Zinsanstieg und Regulatorik - befasst. Sie setzen Rahmenbedingungen, auf die der Vorstand zu reagieren hat. Insbesondere waren auch die im November verabschiedeten Regelungen zur Einführung einer Wartefrist beim Verkauf von Restschuldversicherungen ("Cooling-Off") bereits Gegenstand der Beratungen. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der neuen gesetzlichen Regelungen bis zum 1. Januar 2025 vom Vorstand eingeleitet wurden.

Hinzu kamen strategische Themen einschließlich der Risiko- und IT-Strategie, bei denen den Wachstumszielen der RheinLand-Gruppe besondere Bedeutung zukam. Darüber hinaus wurden die Entwicklung des Arbeitsmarktes - Stichwort Fachkräftemangel - und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung in den Blick genommen. Der Vorstand beschäftigt sich mit diesen strategischen Themen um für Verlässlichkeit und Stabilität der RheinLand Versicherungsgruppe zu sorgen.

Die wirtschaftlichen Folgen der Ukraine- und Nahost-Krise auf die RheinLand-Gruppe wurden von Aufsichtsrat und Vorstand mit ihren Auswirkungen insbesondere auf dem Kapitalmarkt fortlaufend beobachtet. Sie werden uns auch in diesem Jahr weiter beschäftigen.

Der Aufsichtsrat hat sich von der Funktionsfähigkeit und Angemessenheit des vorhandenen Risikomanagementsystems überzeugt und diesem Steuerungs- und Überwachungssystem besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich über die Risikolage der Gesellschaft und der RheinLand Versicherungsgruppe. Die Risikoberichterstattung wurde in den Aufsichtsratssitzungen behandelt. Weiterhin wurden die Prüfungsergebnisse der Internen Revision erörtert. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat auch über compliance-relevante Themen Bericht erstattet und über die Compliance-Organisation und -Prozesse informiert. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat jeweils einmal unmittelbar in Sitzungen von den Inhabern der Funktionen Risikomanagement, Revision, Compliance sowie vom Verantwortlichen Aktuar berichten lassen. Ferner hat sich der Aufsichtsrat insbesondere zum Thema Informationssicherheit informiert.

Nach Gesetz und Satzung zustimmungspflichtige Geschäfte sind mit dem Vorstand ausführlich erörtert worden. Das Banken- und Kooperationsgeschäft mit deutschen Vertriebspartnern, welches bis zum 31. Dezember 2023 aus den Niederlanden heraus erfolgte, wurde nach ausführlicher Erörterung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat nach Deutschland verlegt. Ziel dieser Maßnahme ist eine einheitliche und effizientere Steuerung des Geschäftes mit deutschen Kundinnen und Kunden.

Auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats hat der Aufsichtsratsvorsitzende in Einzelgesprächen Fragen der geschäftspolitischen Ausrichtung, der strategischen Ziele und der Organisation sowie Einzelvorgänge besprochen.

Der Aufsichtsrat hat 2023 seine Arbeitsweise und die Effizienz seiner Tätigkeit sowie eine Selbsteinschätzung schriftlich überprüft. Anzahl und Qualität der Unterlagen, Anzahl der Sitzungen, Vorbereitungszeit sowie die inhaltliche Abhaltung und die Transparenz der Aufsichtsratssitzungen fanden bei allen Aufsichtsratsmitgliedern vollste Zustimmung. Im Jahr 2023 wurden als Ergebnis der Selbsteinschätzung Weiterbildungen des Aufsichtsrats durchgeführt. Im Rahmen der IT-Strategie beschäftigte sich der Aufsichtsrat u. a. mit der Multikanal-Kommunikation per LinkedApp und dem sogenannten Dynamic Pricing.

Bei der Credit Life AG besteht ein Prüfungsausschuss zusätzlich zum Aufsichtsrat. Es wurden in vier Sitzungen, davon drei als Präsenztermin und eine als Onlinetermin, alle relevanten Themen besprochen und entsprechende Beschlüsse gefasst. In Anwesenheit des Abschlussprüfers erörterte der Ausschuss den Jahresabschluss der Gesellschaft sowie den Lagebericht einschließlich der nichtfinanziellen Berichterstattung. Weiterhin beschäftigte sich der Ausschuss mit der Erteilung der Prüfungsaufträge und legte die Prüfungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr 2023 fest.

Zur Unterstützung und Entlastung des Aufsichtsrats besteht ein Personalausschuss. Hier werden die entsprechenden Themen vorbereitet und dem Aufsichtsratsplenum Vorschläge zur Beratung und Beschlussfassung unterbreitet.

Eine gesonderte Vergütung der Vorstände wird durch die Gesellschaft nicht vorgenommen, da diese durch die Muttergesellschaft, die RheinLand Holding AG, geregelt ist. Die von der RheinLand Holding AG gewährte Vergütung wird entsprechend einer zwischen den Gesellschaften der RheinLand Versicherungsgruppe bestehenden Vereinbarung verursachungsgerecht und damit anteilig auf die Gesellschaft umgelegt.

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurde der Jahresabschluss und der Lagebericht 2023 vom bestellten Abschlussprüfer, der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, Niederlassung Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Bei der Beratung des Jahresabschlusses war der Abschlussprüfer anwesend. Er hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat sich darüber hinaus regelmäßig mit dem Wirtschaftsprüfer über den Stand der Jahresabschlussprüfung ausgetauscht.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt er keine Einwendungen und billigt den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Credit Life AG. Der vorgelegte Jahresabschluss 2023 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns an.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitenden der RheinLand Versicherungsgruppe für ihren tatkräftigen und engagierten Einsatz im Berichtsjahr.

 

Neuss, 22. März 2024

Der Aufsichtsrat

Wilhelm Ferdinand Thywissen, Vorsitzender

Lagebericht

Grundlagen der Gesellschaft

Unternehmen

Die Credit Life AG mit Sitz in Neuss zeichnet das Lebensversicherungsgeschäft mit Schwerpunkt Risikoleben, welches über den Banken- und Kooperationsvertrieb sowie über den eigenen Außendienst vertrieben wird. Eine seit 2014 bestehende Niederlassung hat ihren Sitz in Amstelveen/Niederlande.

Geschäftsmodell

1.

Banken- und Kooperationsvertrieb Deutschland

Im Banken- und Kooperationsvertrieb Deutschland steht die Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Finanz- und Versicherungssektor sowie aus dem Autohandel im Fokus. Vertriebspartner sind zudem die Bezirksdirektionen und Geschäftsstellen der RheinLand Versicherungs AG.

Unsere Partner unterstützen wir mit Know-how in den Bereichen Restkredit-, Risikolebens- und Mobilitätsversicherungen. Von der Produktentwicklung über die Vertriebsunterstützung und Bestandsverwaltung bis hin zur Schadenregulierung bieten wir Versicherungslösungen und Services aus einer Hand an, individuell angepasst an die jeweiligen Zielgruppen und Absatzkanäle.

2.

Banken- und Kooperationsvertrieb Niederlande

In den Niederlanden sind wir auf den Vertrieb von Risikolebensversicherungen und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen rund um Hypothekenabsicherungen spezialisiert. Ebenso wie in Deutschland verfügen wir von der Produktentwicklung über die Vertriebsunterstützung und Bestandsverwaltung bis hin zur Schadenregulierung über alle Kompetenzen, um so flexibel und servicestark wie möglich zu agieren.

3.

Eigener Außendienst

Mit unserem qualifizierten eigenen Außendienst, der mit Bezirksdirektionen und Geschäftsstellen in vielen Ballungsräumen vertreten ist, vertreiben wir die Produkte Risikoleben und Berufsunfähigkeit.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Im Berichtsjahr war die Credit Life AG, Neuss, mit der RheinLand Holding AG, Neuss, und deren Tochtergesellschaften verbunden. Bei diesen Gesellschaften besteht sowohl in den Aufsichtsräten als auch in den Vorständen weitgehend Personalunion.

Mit der RheinLand Holding AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Im Rahmen eines Ausgliederungsvertrages führt die RheinLand Versicherungs AG, Neuss, für die Credit Life AG die technische und kaufmännische Verwaltung des Versicherungsbestandes, die Vermögensverwaltung und -anlage sowie die allgemeine Verwaltung durch.

Mitgliedschaften

Es bestehen u. a. folgende Mitgliedschaften:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V., Berlin

Versicherungsombudsmann e. V., Berlin

Bankenfachverband e. V., Berlin

Verbond van Verzekeraars, Den Haag

Rechtliche Rahmenbedingungen und Compliance

Für die Versicherungswirtschaft gab es im Geschäftsjahr 2023 einige gesetzliche Änderungen und wesentliche höchstrichterliche Entscheidungen. Dazu gehören insbesondere:

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist am 5. Januar 2023 in Kraft getreten und muss innerhalb von 18 Monaten von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. Die Richtlinie betrifft die Pflichten zur Berichterstattung für Unternehmen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Die RheinLand Versicherungsgruppe setzt die Anforderungen im Rahmen eines Projekts um.

Im Januar 2023 ist die EU-Verordnung Digital Operational Resilience (DORA) in Kraft getreten und bis 2025 umzusetzen. DORA soll die digitale Betriebsstabilität von Finanzunternehmen stärken und umfasst u. a. die Einführung eines Managementsystems für Drittanbieter und ein Reporting von Vorfällen an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die RheinLand Versicherungsgruppe setzt die Anforderungen im Rahmen eines Projekts um.

Im März 2023 haben sich Europäische Kommission und die US-Regierung auf ein Abkommen "EU-US Data Privacy Framework" geeinigt. Dies stellt eine datenschutzkonforme Rechtsgrundlage für den Datenaustausch insbesondere mit zertifizierten US-Unternehmen zur Verfügung, nachdem das Vorgänger-Abkommen "Privacy Shield" im Jahre 2020 durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) für unwirksam erklärt worden war.

Das Hinweisgeberschutzgesetz ist zum 2. Juli 2023 in Kraft getreten und definiert zusätzliche Anforderungen an ein Hinweisgeberschutzsystem u. a. für Versicherungsunternehmen. Die neuen Anforderungen hat die RheinLand Versicherungsgruppe in ihr bestehendes Hinweisgeberschutzsystem aufgenommen.

Mit der Einführung eines Gesetzes zur gebündelten Durchsetzung von Verbraucherrechten (Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetz) zum 13. Oktober 2023 hat der deutsche Gesetzgeber die Möglichkeit einer sogenannten Abhilfeklage zur Durchsetzung von Ansprüchen durch Verbraucherverbände auf Leistung gegenüber Unternehmen geschaffen. Die RheinLand Versicherungsgruppe könnte davon zukünftig betroffen sein, es besteht derzeit aber kein aktiver Handlungsbedarf.

Am 24. November 2023 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Finanzierung von zukunftssichernden Investitionen (Zukunftsfinanzierungsgesetz - ZuFinG) abschließend zugestimmt. Das Gesetz enthält u. a. eine Regelung zur Einführung einer 7-tägigen Wartefrist zwischen dem Abschluss eines Verbraucher-Darlehensvertrages und dem Abschluss einer Restkreditversicherung (sog. Cooling-Off-Periode). Die Regelung greift ab 2025 und betrifft insbesondere das Geschäftsfeld Restkreditversicherung. Die RheinLand Versicherungsgruppe analysiert die möglichen Auswirkungen und den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf.

Am 7. Dezember 2023 hat der EuGH in der Rechtssache "C-634/21 - SCHUFA Holding (Scoring)" entschieden, dass die Einholung eines SCHUFA-Scores durch ein Unternehmen vor Vertragsschluss eine ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruhende Entscheidung nach Art. 22 Abs. 1 DSGVO darstellt. Für die RheinLand Versicherungsgruppe ergeben sich nach derzeitiger Einschätzung keine unmittelbaren Konsequenzen, da Entscheidungen, die ausnahmsweise auf Grundlage von Bonitätsauskünften gefällt werden, nicht automatisiert erfolgen.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Geschäftsverlauf

Wie die Vorjahre war auch das Jahr 2023 von internationalen Krisen überschattet. Der Ukraine-Krieg ging mit unveränderter Härte weiter, zusätzlich eskalierte im Herbst nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel der Nahost-Konflikt. Die internationalen Spannungen verschärften die Unsicherheit in der Wirtschaft, zudem waren immer noch die Folgen der Coronakrise zum Beispiel in Form gestörter Lieferketten spürbar. Eines der zentralen Themen in der Wirtschaft war auch in diesem Jahr die Inflation, die sich allerdings im Laufe des Jahres abschwächte. Die Teuerungsrate dürfte 2023 auf jahresdurchschnittlich 6,1 % zurückgegangen sein, schätzten die Fachleute der Deutschen Bundesbank im Dezember.

Im Kontext der allgemeinen unsicheren Weltlage und einer gebremsten Wirtschaftsentwicklung hat sich die deutsche Versicherungswirtschaft im Geschäftsjahr 2023 gut behauptet. Die Versicherer verbuchten nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Jahr 2023 über alle Sparten hinweg ein leichtes Beitragsplus von 0,6 % auf 224,7 Mrd. €.

Im Geschäftsjahr erzielte die Credit Life AG gebuchte Bruttobeiträge aus dem selbst abgeschlossenem Geschäft i. H. v. 151.041,1 T€ (i. Vj. 166.514,9 T€), davon wurden 74.080,4 T€ in der niederländischen Niederlassung erzielt.

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung beliefen sich im Berichtsjahr auf 67.348,9 T€ (i. Vj. 69.595,1 T€).

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung reduzierten sich auf 28.387,8 T€ (i. Vj. 35.295,9 T€).

Zur Thematik der Zinszusatzreserve verweisen wir auf die Angaben im Risikobericht.

Aus den Kapitalanlagen wurde im Berichtsjahr insgesamt ein Ergebnis i. H. v. 18.831,5 T€ (i. Vj. 14.971,2 T€) erzielt.

Vom Rohüberschuss vor Direktgutschrift und vor Gewinnabführung i. H. v. 19.036,1 T€ konnten 18,4 % = 3.500,0 T€ (i. Vj. 32,5 % = 3.400,0 T€) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ein Großteil des Rohüberschusses der Gesellschaft aus nicht überschussberechtigtem Geschäft generiert und folglich nicht der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen wird. Außerdem enthält die Überschussbeteiligung einen hohen Anteil von Direktgutschriften.

Der Steueraufwand betrug 1.472,3 T€. Der Steueraufwand bezieht sich im Wesentlichen auf unsere Tätigkeiten in den Niederlanden. Das zu versteuernde Einkommen in Deutschland wird auf Ebene der RheinLand Holding AG als Organträgerin versteuert. Nach Steuern ergab sich ein Ergebnis i. H. v. von 9.069,1 T€. Dieses wurde aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags vollständig an die RheinLand Holding AG abgeführt. Die Beitragsentwicklung lag unter unseren Erwartungen wogegen die Schadenentwicklung besser als erwartet verlaufen ist. Die Gewinnabführung lag über unseren Erwartungen im Rahmen der strategischen Planung. Der Vorstand ist mit dieser Entwicklung zufrieden.

Im Geschäftsjahr hat die unabhängige Ratingagentur ASSEKURATA die Credit Life AG wieder einer Bonitätsprüfung unterzogen. Das Rating A+ (starke Bonität) der Vorjahre mit dem Zusatz "stabiler Ausblick" wurde erneut bestätigt. Dies ist ein starker Indikator für unsere Stabilität, Solvabilität und wachstumsorientierte Ausrichtung der Gesellschaft und bestätigt unsere mittelfristige Unternehmensplanung. Hervorgehoben wird das große Engagement, konzernweit die Digitalisierung voranzutreiben.

Im Einzelnen berichten wir wie folgt:

Bestandsentwicklung

Der gesamte Zugang an Versicherungen machte im Berichtsjahr 176.708 Verträge mit einer Versicherungssumme von 2.760.259,5 T€ aus. Der Versicherungsbestand betrug, gemessen an der Stückzahl der Verträge, zum Jahresende 840.165 Verträge (i. Vj. 863.801).

Im Bestand der selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen zum 31. Dezember 2023 sind 547.329 Restkreditversicherungsverträge mit einer Versicherungssumme von 8.215.069,5 T€ enthalten.

Durch Tod, Ablauf und übrigen Abgang reduzierte sich die Anzahl der Verträge um 165.083 mit einer Versicherungssumme von 2.065.863,4 T€.

Gemessen am laufenden Beitrag betrug die Stornoquote 3,2 %.

Der laufende Beitrag ist im Geschäftsjahr von 106.951,9 T€ auf 103.113,3 T€ leicht gesunken.

Zinsüberschussbeteiligung

Die Zinsüberschussbeteiligung der Versicherten wurde im Geschäftsjahr 2023 auf 2,25 % festgesetzt. Für den Bestand der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG beträgt diese abweichend 1,25 %. Für das Geschäftsjahr 2024 bleibt die Höhe der Überschussbeteiligung unverändert.

Beitragseinnahmen

An Beitragseinnahmen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft - ohne Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung - wurden 151.041,1 T€ gegenüber 166.514,9 T€ im Vorjahr erzielt. Die Reduzierung der Beitragseinnahmen resultiert aus dem weiterhin zurückgehenden Beitragsvolumen der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG sowie durch die Auswirkungen des Provisionsdeckels, welche sich im Geschäftsjahr 2023 erstmals vollständig realisierten.

Auf Einmalbeiträge entfielen 46.625,6 T€ (i. Vj. 58.160,3 T€). Laufende Beiträge wurden i. H. v. 104.407,4 T€ (i. Vj. 108.364,5 T€) verzeichnet. 45.587,9 T€ der Beitragseinnahmen (30,2 %) entfallen auf die Restkreditversicherung. Insgesamt reduzierten sich die gebuchten Bruttobeiträge um 9,3 %, wobei sich die Einmalbeiträge um 19,8 % und die laufenden Beiträge um 3,7 % reduzierten. Die verdienten Beiträge für eigene Rechnung beliefen sich im Berichtsjahr auf 126.480,4 T€ (i. Vj. 116.869,6 T€).

Versicherungsleistungen

Die Leistungen eines Lebensversicherungsunternehmens stellen nicht nur effektive Zahlungen an die Versicherungsnehmer dar, sondern bestehen auch in der Veränderung von Leistungsverpflichtungen, die das Unternehmen gegenüber den Versicherungsnehmern ausweist.

Die ausgezahlten Leistungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 124.830,0 T€. Die Leistungsverpflichtungen reduzierten sich um 31.239,2 T€. Insgesamt wurden an Versicherungsleistungen 93.590,8 T€ aufgewendet.

Kapitalanlagen

Die Kapitalanlagen der Credit Life AG erhöhten sich im Geschäftsjahr um 7.402,6 T€ (0,7 %) auf insgesamt 1.076.637,1 T€ (i. Vj. 1.069.234,5 T€).

Mit 86,1 % ist der überwiegende Teil der Vermögensanlagen in festverzinsliche Anlagen investiert.

Die Credit Life AG hat sich als Kommanditistin an einer Gesellschaft für erneuerbare Energien-Investments mit einer Zeichnungssumme i. H. v. 5.000,0 T€ beteiligt.

Die Reduktion der zinsanstiegsbedingten entstandenen stillen Lasten führte im Geschäftsjahr zu einer Erhöhung der Bewertungsreserven um 51.163,1 T€ auf -98.148,9 T€ (i.Vj. -149.312,0 T€). Die Erholung resultiert aus Rückzahlungen endfälliger Wertpapiere im Zusammenhang mit der Neu- und Wiederanlage in zinsstarke Titel sowie dem Rückgang des Zinsniveaus zum Ende des Geschäftsjahres. Die Entwicklung je Kapitalanlageart wird im Anhang dargestellt.

Kapitalanlageergebnis

Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen betrugen 18.260,9 T€ (i. Vj. 17.356,2 T€). Die laufenden Aufwendungen für Kapitalanlagen beliefen sich auf 1.657,7 T€ (i. Vj. 1.657,6 T€). Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis der Credit Life AG betrug 2.228,3 T€ (i. Vj. -727,4 T€), welches maßgeblich aus der mittelbaren Realisierung von Bewertungsreserven auf Immobilien (2.546,7 T€) resultiert und im Vorjahr durch eine außerordentliche Wertberichtigung (3.150,0 T€) belastet war.

Insgesamt ergab sich ein Kapitalanlageergebnis i. H. v. 18.831,5 T€ (i. Vj. 14.971,2 T€).

Verzinsung

Nach der vom GDV empfohlenen Formel berechnet sich, unter Berücksichtigung der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen, die Nettoverzinsung aus dem Nettoergebnis der Kapitalanlagen im Verhältnis zum mittleren Anlagebestand. Der sich hieraus ergebende Zinssatz beträgt 1,8 % (i. Vj. 1,4 %). Die gleitende Nettoverzinsung der Kapitalanlagen der letzten drei Jahre (arithmetisches Mittel der Nettoverzinsungen) erreicht 1,7 % (i. Vj. 1,8 %). Die durchschnittliche Rendite der Neuanlagen für Renten (Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, sonstige Ausleihungen sowie Termin-/Festgelder) erhöhte sich um 1,4 Prozentpunkte auf 3,8 %.

Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der RheinLand Holding AG gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Das Eigenkapital beträgt weiterhin 64.286,1 T€. Davon entfallen 7.096,3 T€ auf das Grundkapital, 45.235,3 T€ auf die Kapitalrücklage, 248,8 T€ auf die gesetzliche Gewinnrücklage, 6.257,7 T€ auf die anderen Gewinnrücklagen und 5.448,0 T€ auf den Bilanzgewinn.

Kosten

Im Berichtsjahr wurden 31.014,8 T€ an Abschlusskosten aufgewendet. Im Verhältnis zur Beitragssumme des Neugeschäfts machten diese 33,2 % (i. Vj. 36,5 %) aus.

Die Verwaltungskosten beliefen sich im Berichtsjahr auf 6.462,0 T€. Im Verhältnis zu den gebuchten Beiträgen machten diese 4,3 % (i. Vj. 3,7 %) aus.

Wesentliche

Überschussquellen

Lebensversicherer kalkulieren den Preis für Versicherungsschutz vorsichtig. Dies ist geboten, um die vertraglich vereinbarten Leistungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Überschüsse, die sich aus dieser vorsichtigen Kalkulation, einer effizienten Verwaltung und der ausgewogenen Anlage der Spargelder auf dem Kapitalmarkt ergeben, machen im Wesentlichen den Jahresüberschuss eines Lebensversicherungsunternehmens aus. Dieser wird zu einem Großteil für die Überschussbeteiligung der Versicherten verwendet.

Unter Einbeziehung der Direktgutschrift erreichte der Rohüberschuss vor Gewinnabführung im Geschäftsjahr 19.036,1 T€ gegenüber 10.456,5 T€ im Vorjahr.

Vom Rohüberschuss wurden 3.500,0 T€ (i. Vj. 3.400,0 T€) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren umfassen insbesondere folgende Aspekte:

Kunden

Umwelt- und Klimaschutz

Um auf die Bedürfnisse unserer Versicherten im Digitalzeitalter optimal eingehen zu können, richten wir unsere Arbeitsweise konsequent nach modernen Methoden aus. Unsere Arbeitswelt am Konzernstandort Neuss bietet sowohl räumlich als auch technisch alle hierfür erforderlichen Voraussetzungen. Hier entwickeln wir zukunftsfähige Angebote und sichern damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens als langfristig verlässlicher Versicherungspartner.

Mit unseren vielfach ausgezeichneten Produkten und Dienstleistungen richten wir uns an Privatpersonen und Gewerbetreibende. Bei der Produktgestaltung legen wir Wert auf Modularität und Flexibilität. In die Entwicklungsprozesse fließen Erkenntnisse aus dem Vertrieb, dem Schadenservice sowie Rückmeldungen aus unserem Kundenkreis und von Geschäftspartnern ein. Die Produktfreigabe erfolgt nach gesetzlich niedergelegten Vorgaben. Bei Tests und Ratings durch unabhängige Analysten und Branchenbeobachter wird uns regelmäßig die hohe Qualität unserer Produkte bescheinigt. Ein weiterer Gradmesser ist für uns die Weiterempfehlungsbereitschaft.

Für die Versicherungswirtschaft wurden in den vergangenen Jahren Kodizes entwickelt, die das Vertrauen in die Versicherungswirtschaft stärken sollen. Der GDV hat 2010 einen Verhaltenskodex entwickelt, um eine noch höhere Qualität im Versicherungsvertrieb zu erreichen. Die Regeln sollen das Bewusstsein der Unternehmen und Vermittler für Verbraucherinteressen weiter schärfen und zugleich Vertriebspraktiken unterbinden, die den Kundenbelangen widersprechen.

Die RheinLand Versicherungs AG, die Credit Life AG sowie die Rhion Versicherung AG sind im Interesse des Verbraucherschutzes dem Verhaltenskodex Vertrieb des GDV zum 1. Januar 2011 beigetreten. Der GDV hat den Verhaltenskodex für den Vertrieb von Versicherungsprodukten im November 2012 weiterentwickelt und um wesentliche Bestandteile in den Bereichen Compliance und Weiterbildung von Vermittlern ergänzt. Erneut, nämlich per 25. September 2018, wurde der Verhaltenskodex für den Vertrieb aktualisiert und so auch der Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) Rechnung getragen. Dabei sind Ziel, Anspruch und grundsätzlicher Inhalt des Kodex grundsätzlich unverändert geblieben. Regelmäßig wird in den vom GDV vorgesehenen Intervallen die Einhaltung der Anforderungen des Verhaltenskodex intern und extern überprüft.

Dem Beschwerdemanagement kommt als Kundenbindungs- und Reputationsinstrument eine entscheidende Bedeutung innerhalb eines Versicherungsunternehmens zu, da es einen wichtigen Beitrag zum kontinuierlichen Qualitätsmanagement leistet. Kundenorientierung heißt, einen permanenten Abgleich zwischen der erbrachten Leistung und den zuvor gehegten Erwartungen durchzuführen. Bei der RheinLand-Gruppe gibt es die Funktion des zentralen Konzern-Beschwerdemanagers. Er ist den Beschwerdemanagern in den jeweiligen Fachbereichen übergeordnet und verantwortlich für den Beschwerdemanagement-Prozess. Zwischen dem Konzern-Beschwerdemanager und den Beschwerdemanagern der Fachbereiche findet ein regelmäßiger Austausch statt.

Die Credit Life AG folgt den für alle Gesellschaften der RheinLand Versicherungsgruppe einheitlich definierten Leitlinien zum Schutz der Umwelt. Wir haben daher im Jahr 2022 unsere Nachhaltigkeitsstrategie erstellt und dort unser auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Vorgehen - beispielsweise beim CO 2 -Fußabdruck, bei der Kapitalanlage und im Risikomanagement - verankert. Diese Strategie wurde 2023 überprüft und inhaltlich bestätigt. Wir bekennen uns in diesem Zusammenhang zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen und den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens.

Entwicklung der Vertriebswege

Banken- und Kooperationsvertrieb Deutschland

4.

Durch neue Services und Netzwerke das Geschäft entwickeln

In einem schwierigen Umfeld mit gestiegenen Zinsen, Inflation und hohen Immobilienpreisen haben wir uns im zurückliegenden Jahr gut behaupten können. Nach einem verhaltenen Start erholte sich das Geschäftsvolumen in der zweiten Jahreshälfte deutlich. Zwar blieb die Menge an Baufinanzierungen im gesamten Jahr auf niedrigem Niveau, jedoch kamen positive Impulse ab Mai aus dem Geschäft mit Kfz-Finanzierungen. Insgesamt haben wir das für das Gesamtjahr geplante Prämienvolumen nahezu erreicht.

In unserem Geschäft in Deutschland zahlt sich unsere Diversifizierung aus, die wir in den zurückliegenden Jahren konsequent vorangetrieben haben. Hier sind wir mit unseren Produkten zur Absicherung von Finanzierungen in den Segmenten Mobilität, Wohnen und Konsum (Lifestyle) breit aufgestellt. Dank neuer Produkte und der stark nachgefragten Kaufpreisversicherung war der Geschäftsverlauf insgesamt zufriedenstellend und erhielt mit den vorzeitigen Vertragsverlängerungen zweier wichtiger Kooperationspartner Impulse über 2023 hinaus.

Wir verfügen über viele tragfähige und häufig langjährige Geschäftsbeziehungen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist zunehmend deutlich geworden, welches Vertriebspotenzial wir zusätzlich ausschöpfen könnten, wenn wir von unseren Partnern bei der Endkundenansprache systematisch mit eingebunden werden. Unser Ziel ist es, bei Beratung und Verkauf am Point of Sale im übertragenen Sinne mit am Tisch zu sitzen. Hierbei ist entscheidend, im richtigen Moment zu verdeutlichen, welche Versicherungslösungen im Idealfall mit verkauft werden sollten, um Kundinnen und Kunden ein optimales Vorsorgepaket zu schnüren. Unsere Kooperationspartner profitieren von einer weitreichenden Übernahme des Vertriebs durch uns immer dann, wenn sie selbst die Kundenberatung nicht leisten können oder dürfen.

Wir nennen unser neues Angebot "Sales as a Service". Mit der Anfang 2023 erfolgten Gründung der Smart Sales Company haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, um diese Dienstleistung rechtssicher anbieten zu können. In zahlreichen Pilotprojekten konnten wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern diesen neuen Vertriebsansatz testen und weiterentwickeln. Damit sind wir startklar, um im laufenden Jahr mit ersten Kooperationen in den operativen Betrieb zu gehen. Wir sind davon überzeugt, mit diesem Ansatz auch einen Mehrwert für unsere Partner liefern zu können, um auf die durch das Zukunftsfinanzierungsgesetz zum 1. Januar 2025 eingeführte Wartefrist ("Cooling-Off") für die Restkreditversicherung reagieren zu können.

Neben dem Ausbau und der weiteren Intensivierung unserer Zusammenarbeit mit bestehenden Kooperationspartnern war die Entwicklung im Banken- und Kooperationsvertrieb in Deutschland im zurückliegenden Geschäftsjahr von unserem veränderten Ansatz in der Neukundenakquisition geprägt. Mit einer eigenen kleinen Einheit "Netzwerkvertrieb" sprechen wir noch gezielter mögliche neue Partner in den von uns fokussierten Segmenten (Mobilität, Wohnen und Konsum) an.

Dies gelingt uns, indem wir Branchentreffen und Netzwerkveranstaltungen gezielt dazu nutzen, um uns und unsere Kompetenzen aufmerksamkeitsstark ins Gespräch zu bringen. Damit verbinden sich Auftritte als Vortragende, bei denen wir unser Portfolio anhand von Best-Practice-Beispielen, vorstellen. Wir nehmen uns Zeit, um Kontakte zu knüpfen und möglichst früh von Ausschreibungen zu erfahren, auf die wir passgenau antworten können. Zu den Veranstaltungen, die uns im zurückliegenden Jahr neue Möglichkeiten eröffnet haben, gehörten "Bancassurance Evolution" des Bankingclubs, "Cars & Bytes", "Automotive Business Days" und "Zukunft Retail Banking" der Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die konsequente Pflege von Netzwerken durch ein Team, das nicht zugleich auch mit Key-Account-Aufgaben betraut ist, vielversprechend ist. Die personelle Trennung von Anbahnung und fachlich-technischer Vertiefung wird unsere Vertriebsgeschwindigkeit deutlich erhöhen.

Für unsere Kooperationspartner sowie weitere mögliche Kundengruppen haben wir im zurückliegenden Jahr zum zweiten Mal den "Credit Life Expertentag" ausgerichtet. Die Präsenzveranstaltung an unserem Unternehmenssitz in Neuss stand unter dem Motto "Erfolgsrezepte der Zukunft". Mit dem Expertentag haben wir für einen ausgesuchten Teilnehmerkreis ein mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, persönlichen Gesprächen angefülltes Format anzubieten, das wir auch 2024 fortsetzen wollen.

Des Weiteren wurde die Lenkung des Banken- und Kooperationsgeschäftes mit deutschen Vertriebspartnern, welches bis zum 31. Dezember 2023 aus den Niederlanden heraus erfolgte, nach Deutschland übergeben. Ziel dieser Maßnahme ist eine einheitliche und effizientere Steuerung des Geschäftes mit deutschen Kundinnen und Kunden.

Außendienst der RheinLand Versicherungs AG

5.

Kompetenzen bündeln, um im Vertrieb die richtigen Impulse zu setzen

Die Credit Life AG fungiert auch als Risikoträgerin von Geschäft im Bereich Lebensversicherung, das durch den Außendienst der RheinLand Versicherungs AG getätigt wird. Mit der Entwicklung des Kompetenz- und Unterstützungsmodells wurden dort im zurückliegenden Jahr neue Grundlagen für die Zukunft der RheinLand Bezirksdirektionen und Geschäftsstellen geschaffen. Damit verbindet sich das Ziel, den Agenturen mit Hilfe fachlich breit aufgestellter Expertenteams, die dezentral agieren, weitreichende Unterstützung zur Erreichung ihres Geschäftserfolgs zu geben. Gebildet wurden drei Einheiten, in denen wir jeweils Spezialistinnen und Spezialisten für folgende Themen- und Wissensfelder zusammengeführt haben: Prozesse und Digitalisierung, Agenturentwicklung, Recruiting, Vertriebsunterstützung, Verkaufscoaching, Gewerbe sowie Vorsorge und Gesundheit. Die Kompetenzteams sind untereinander vernetzt, kurze Kommunikationswege sollen ein Maximum an Agilität sicherstellen. Diese Neustrukturierung folgt der Leitidee, den Agenturen in der Fläche qualifizierte Sparringspartner zur Seite zu stellen, die unternehmerisch denkend handeln. Dieses Modell wurde Ende September im Rahmen einer Außendiensttagung vorgestellt. Im Nachgang wurde mit Hochdruck an der Implementierung gearbeitet, um nach dem Jahreswechsel durchstarten zu können.

Produktseitig konnten wir über den RheinLand Außendienst unsere neue Berufsunfähigkeitsversicherung im Markt platzieren. Zu den Highlights gehört die "Starter-Option": Mit ihr sichert man sich zu deutlich günstigeren Beiträgen während der ersten Versicherungsjahre ab - und das bei gleichbleibender Leistung während der gesamten Vertragslaufzeit.

Banken- und Kooperationsvertrieb Niederlande

6.

Optimale Angebote für die direkte Verbraucheransprache

In den Niederlanden haben wir uns auf das Geschäft mit Risikolebensversicherungen sowie Restkreditversicherungen zur Absicherung von Immobiliarkrediten spezialisiert. Unsere Produkte vertreiben wir in den Niederlanden nicht über Banken, sondern über selbständige Vermittler, die sich auf die Beratung rund um Immobilienkredite fokussieren.

Aufgrund des rückläufigen Hypothekenmarktes blieb auch unser Geschäft im ersten Halbjahr hinter den Erwartungen zurück. Allerdings konnten wir durch verschiedene Maßnahmen die Stornoquoten senken. Darüber hinaus haben wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern deutlich verändert: Während in der Vergangenheit der Schwerpunkt auf der technischen Unterstützung unserer Vertriebspartner lag, hat sich dieser Fokus dahin verlagert, dass wir ihnen Inhalte für die direkte Verbraucheransprache zur Verfügung stellen. Konkret bedeutet das: Wir schlüsseln in visualisierter sowie sprachlich leicht nachvollziehbarer Form auf, warum Versicherungsschutz zur Absicherung einer teilweisen oder dauerhaften Arbeitsunfähigkeit ("Arbeidsongeschiktheid") so wichtig ist und welche Probleme es nach sich zieht, bei der Aufnahme einer Hypothek darauf zu verzichten.

Mit diesen Maßnahmen und unterstützt von einer Belebung des Geschäfts in der zweiten Jahreshälfte haben wir es geschafft, trotz des verringerten Kreditvolumens im gesamten Markt dennoch eine Steigerung unseres Beitragsvolumens zu erreichen. Unser Anspruch ist es, auch in den kommenden Jahren der führende Versicherer von Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung privat genutzter Immobilien in den Niederlanden zu sein. Einmal mehr bot uns die "HypoVak", der jährliche Branchentreff rund um die Immobilienfinanzierung, ein ideales Forum zur Präsentation unserer gesamten Produktpalette. Credit Life gehörte 2023, wie in den Vorjahren, zu den Hauptsponsoren des Events.

Umwelt- und Klimaschutz *

Die Credit Life AG folgt den für alle Gesellschaften der RheinLand Versicherungsgruppe einheitlich definierten Leitlinien zum Schutz der Umwelt. Die Herausforderungen des Klimawandels nehmen wir sehr ernst und handeln dementsprechend. Deshalb haben wir im Jahr 2022 unsere Nachhaltigkeitsstrategie erstellt und dort unser auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Vorgehen - beispielsweise beim CO 2 -Fußabdruck, bei der Kapitalanlage und im Risikomanagement - verankert. Diese Strategie wurde 2023 überprüft und inhaltlich bestätigt. Wir bekennen uns in diesem Zusammenhang zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen und den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens. Wir legen daher großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und aktiven Umweltschutz. Für den Bereich Umwelt richten wir uns mit unseren Aktivitäten und Maßnahmen konsequent am SDG 13 "Maßnahmen zum Klimaschutz" aus.

Bei der Erfassung, Aufbereitung und Analyse der Umweltkennzahlen hilft uns ein seit mehr als 20 Jahren aufgebautes eigenes Umweltmanagementsystem, das 2019 mit Unterstützung von professionellen Umweltdienstleistern mit Blick auf die neuen Anforderungen der international gültigen Standards optimiert wurde und das seither ständig weiterentwickelt wird. Kernziel unserer gesamten Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes ist unverändert die CO 2 -Neutralität unseres Geschäftsbetriebs. Bereits 2007 haben wir festgelegt, diese für die Dauer von mindestens 50 Jahren sicherzustellen. In Kooperation mit PRIMAKLIMA e. V. konnten wir 2011 erreichen, die CO 2 -Emissionen unseres Geschäftsbetriebs am Standort Neuss erstmalig zu kompensieren. Vorausgegangen war ein gezieltes, in mehreren Schritten umgesetztes Aufforstungsprogramm. Dadurch waren wir einer der ersten Versicherer auf dem deutschen Versicherungsmarkt, der seinerzeit die CO 2 -Neutralität des Geschäftsbetriebs realisieren konnte.

Aufgrund der veränderten wissenschaftlichen Standards und eines neuen internationalen Systems in puncto Bewertung, Verwendung und Stilllegung von CO 2 -Zertifikaten haben wir mit unseren Umweltpartnern die Rahmenbedingungen neu definiert, um auf der Grundlage des Berichtsjahrs 2020 in einem ersten Schritt die CO 2 -Neutralität des Standorts unserer Hauptverwaltung für 2021 darzustellen. Die CO 2 -Neutralität konnten wir seither jährlich wiederholen. Dieses Vorhaben haben wir in Kooperation mit PRIMAKLIMA verwirklicht, was der RheinLand für Neuss mit dem Siegel "klimaneutraler Standort" attestiert worden ist.

Im Frühjahr 2023 wurde mit der RheinLand Green Future GmbH eine konzerneigene Nachhaltigkeitsgesellschaft gegründet, mit der Investitionen in ausschließlich nachhaltigen Kapitalanlagen getätigt wurden. Der Fokus liegt auf Solar- und Windkraft. Durch den Betrieb dieser alternativen Energieerzeuger wurde die Kompensation der CO 2 -Emissionen des Geschäftsbetriebs unterstützt. Ziel ist es, mittelfristig mindestens jene Menge CO 2 zu kompensieren, die den CO 2 -neutralen Geschäftsbetrieb unserer Versicherungsgruppe insgesamt - sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden - sicherstellt. Bereits für dieses Jahr wird ein Teil der CO 2 -Emissionen durch die CO 2 -Äquivalente aus dem Betrieb der im Rahmen des Investments erstellten Solar- und Windkraftanlagen kompensiert werden.

Der größte Posten in der CO 2 -Bilanz ist bei einem Bürogebäude wie unserer Konzernverwaltung der Stromverbrauch. Erster Ansatzpunkt für einen klimaneutralen Umgang mit dieser Ressource ist schon die Bezugsquelle des elektrischen Stroms. Die RheinLand-Gruppe setzt deshalb schon seit Jahren auf Strom aus Wasserkraft. Über den Stromtarif "Wasserkraft Business" der Stadtwerke Heidelberg beziehen wir für unsere Konzernverwaltung CO 2 -neutralen Ökostrom, was uns jährlich mit einem Zertifikat bestätigt wird. Im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix verringert die RheinLand-Gruppe den jährlichen CO 2 -Ausstoß dadurch um etwa 592,11 Tonnen. Unabhängig davon verfolgen wir die Maßgabe, den jährlichen Stromverbrauch weiter kontinuierlich zu senken, was wir u. a. mit dem Austausch älterer zugunsten moderner, verbrauchsärmerer Geräte erreichen.

Mit Blick auf unsere Umweltschutzziele ist die Mitwirkung unserer Belegschaft ganz entscheidend. Diese leistet nicht nur durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen in ihrem Arbeitsumfeld einen Beitrag, sondern in starkem Maße auch im Bereich der Mobilität bei der An- und Abreise zum Arbeitsplatz. Aufgrund der bahnhofsnahen Lage der Hauptverwaltung findet das Angebot eines subventionierten Deutschlandtickets viel Zuspruch. Auch die Zahl jener, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, liegt auf hohem Niveau.

Weil die Nutzung von E-Bikes kontinuierlich ansteigt, haben wir an den Fahrradabstellplätzen in der Tiefgarage der Hauptverwaltung 18 Ladepunkte installiert, an denen während des Tages der Akku gesichert und kostenlos aufgeladen werden kann. Was Elektroautos betrifft, wurden 2022 in der Tiefgarage 13 Ladesäulen à 22 kW installiert. Damit tragen wir der Umgestaltung unserer Dienstwagenflotte Rechnung, die in Zukunft verstärkt durch E-Mobilität geprägt sein wird.

Die Förderung des mobilen Arbeitens, moderne Desksharing-Modelle sowie die häufige Durchführung von Videokonferenzen bewirken auch nach Abflauen der Corona-Pandemie eine Reduzierung der CO 2 -Emmisionen bei der Zu- und Abfahrt zum bzw. vom Arbeitsplatz. Durch die Erfassung der Mitarbeitenden an den Zugängen der Hauptverwaltung werden die künftigen Einsparungen, die hieraus resultieren, messbar gemacht.

* Dieser Teil ist nicht Gegenstand der Jahresabschlussprüfung.

Risikobericht

Aktiengesellschaften sind gemäß § 91 Abs. 2 AktG verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, um Risiken der künftigen Entwicklung früh zu erkennen. Der Vorstand hat darüber hinaus ein im Hinblick auf den Umfang und die Risikolage des Unternehmens angemessenes Risikomanagement einzurichten. Mit den Vorgaben durch Solvency II sind weitere gesetzliche Anforderungen an das Risikomanagement von Versicherungsunternehmen festgeschrieben worden. Die Erfüllung dieser Vorgaben wurde gruppenweit einheitlich umgesetzt.

Das Risikomanagement wird von folgenden Funktionen getragen:

Vorstand

Aufsichtsrat

Interne Konzernrevision

Compliance-Funktion

Versicherungsmathematische Funktion

Unabhängige Risikocontrollingfunktion

Risikomanagement Board

Risikoverantwortliche

Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement sowie für den Beschluss und die fortlaufende Prüfung, Bewertung und Weiterentwicklung der Geschäftsorganisation mit den entsprechenden Regelwerken.

Der Aufsichtsrat ist für die Überwachung der vom Vorstand im Rahmen des Risikomanagements getroffenen Entscheidungen verantwortlich. Er wird regelmäßig durch den Konzernvorstand über die aktuelle Risikosituation unterrichtet.

Der Konzernrevision obliegt insbesondere die Überprüfung des internen Kontrollsystems (IKS) im Hinblick auf dessen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit. Darüber hinaus werden die Compliance-Funktion, die Versicherungsmathematische Funktion und die Unabhängige Risikocontrollingfunktion mit ihren Tätigkeiten regelmäßig überprüft. Die Konzernrevision unterliegt keinen Kontrollen, Einschränkungen oder sonstigen Einflüssen, die ihre Unabhängigkeit beeinträchtigen könnten.

Die Compliance-Funktion überwacht, bewertet und berichtet über die Einhaltung des gesetzlichen und ordnungsrechtlichen Rahmens sowie der vom Unternehmen selbst erstellten Regeln und Normen.

Die Versicherungsmathematische Funktion hat die Aufgabe der Beratung, Überwachung bzw. Validierung und Koordination im Zusammenhang mit der Berechnung und Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen, der Beurteilung der allgemeinen Zeichnungs- und Annahmepolitik sowie der Angemessenheit der Rückversicherungsvereinbarungen. Sie gewährleistet, dass die künftige Überschussbeteiligung angemessen in den versicherungstechnischen Rückstellungen nach Solvency II berücksichtigt wird. Sie trägt zur wirksamen Umsetzung des Risikomanagementsystems bei und berichtet über die erzielten Ergebnisse. Die RheinLand Versicherungsgruppe hat in der Aufbauorganisation eine Gremienlösung gewählt.

Die unabhängige Risikocontrollingfunktion (URCF), organisatorisch wahrgenommen durch den zentralen Bereich Bilanzaktuariat und Risikomanagement, ist für bereichsübergreifende Risiken sowie für die konzeptionelle Weiterentwicklung und Pflege des konzernweiten Risikomanagementsystems zuständig. Sie übernimmt eine Koordinations- und Überwachungsfunktion, unterstützt die Risikoverantwortlichen in den operativen Bereichen und überprüft die Angemessenheit des IKS. Zur Wahrung ihrer Aufgaben ist dem Bereich Bilanzaktuariat und Risikomanagement ein uneingeschränktes Informationsrecht eingeräumt. Sie koordiniert die regelmäßige Risikoberichterstattung an den Vorstand, den Aufsichtsrat, die Aufsicht und die Öffentlichkeit.

Das Risikomanagement Board setzt sich aus Vertretern aller Unternehmensbereiche zusammen und ist als Gremium verantwortlich für konsensorientierte Entscheidungen im Rahmen der Vorstandsvorgaben und der Risikoanalysen durch das Risikomanagement.

Die dezentrale Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung der Risiken in den jeweiligen Geschäftsbereichen erfolgen nach den Vorgaben der Innerbetrieblichen Leitlinie zum Risikomanagement. Die Aufgaben werden von den Risikoverantwortlichen der operativen Bereiche wahrgenommen. Die Führungskräfte und die Risikoverantwortlichen sind im Hinblick auf die Wahrnehmung ihrer Funktion im Risikomanagement geschult. Die Führungskräfte haben die Aufgabe, Umsetzung und Effektivität des Risikomanagements in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich zu überwachen.

Die Aufgaben stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

Aktualisierung der Risikostrategie

Identifikation, Analyse und Klassifizierung der Risiken

Selektion wesentlicher Risiken

Bewertung der Risiken und der Solvabilität

Begrenzung der Risiken

Steuerung und Überwachung der Risiken

Steuerung und Überwachung verfügbarer Eigenmittel

Risikoberichterstattung

In den folgenden Hauptregelwerken sind die Rollen, Verantwortlichkeiten und Aufgaben der einzelnen Funktionen sowie der Risikomanagementprozess dokumentiert:

Risikostrategie

Leitlinie zur Internen Konzernrevision

Compliance-Management-Richtlinie

Richtlinie Versicherungsmathematische Funktion

Innerbetriebliche Leitlinie zum Risikomanagement (Risikohandbuch)

Risikoinventar

Dokumentation zum internen Kontrollsystem (IKS)

Diese Dokumente werden einmal jährlich aktualisiert und bei Bedarf vervollständigt. Darüber hinaus gibt es weitere risikobegrenzende Regelwerke in den operativen Einheiten (z. B. Annahme- und Zeichnungsrichtlinien, Vollmachten).

Für die Credit Life AG sind insbesondere das versicherungstechnische Risiko, hier das Sterblichkeits-, Katastrophen- und Stornorisiko, sowie unter den Marktrisiken das Spreadrisiko wesentlich. Andere versicherungstechnische Risiken, Markt- und Ausfallrisiken bestehen in geringerem Umfang. Nach den einzelnen Risikokategorien ergibt sich für die Gesellschaft insgesamt folgende Risikolage:

Versicherungstechnisches Risiko

Das versicherungstechnische Risiko bezeichnet das Risiko, dass, bedingt durch Zufall, Irrtum oder Änderung, der tatsächliche Aufwand für Schäden und Leistungen vom erwarteten Aufwand abweicht. Es umfasst neben dem Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiko auch das Storno-, Kosten- und Katastrophenrisiko.

Die Credit Life AG hat sich als Risikolebensspezialist am Markt positioniert. Sie ist - gemessen am Wachstum, Rating und der Risikotragfähigkeit - ein gut entwickelter Lebensversicherer mit Schwerpunkt auf Biometrierisiken. Aktiv angeboten werden Risikolebensversicherungen ohne Überschussbeteiligung einschließlich Restkredit-Risikolebensversicherungen und überschussberechtigte Risikolebensversicherungen, deren Überschussbeteiligung in der Regel durch Beitragsverrechnung erfolgt. Auch Produkte zur Absicherung des Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrisikos gehören zum Portfolio. Durch die konzerninterne Fusion mit der RheinLand Lebensversicherung AG zum 1. Januar 2020 erweiterte sich der vorhandene Bestand an überwiegend Risikoversicherungen um einen sich abwickelnden Bestand an klassischen Kapitallebens- und Rentenversicherungsprodukten. Aufgrund der in diesen Produkten üblichen lang laufenden Zinsgarantien auf historisch bedingt höherem Niveau verstärkt sich grundsätzlich das Risiko, die Zinsgarantien über entsprechende Kapitalerträge decken zu können. Der parallel zur Inflation erfolgte Anstieg der Kapitalmarktzinsen führt allerdings zu erhöhten Neu- und Wiederanlagerenditen und damit zu einer Reduzierung des Zinsgarantierisikos. Detaillierter wird hierauf im Abschnitt zum Marktrisiko eingegangen.

Das versicherungstechnische Risiko der Credit Life AG ist durch die stark gestiegene Inflation nur bedingt betroffen, da die Versicherungsleistungen als feste Summen vereinbart sind und sich durch Inflation nicht erhöhen. Sollte die Inflation länger auf diesem Niveau bleiben, könnte dies Auswirkungen auf die Kostenentwicklung haben. Durch stetiges Kostencontrolling und Rückversicherungsnahme reduzieren wir das Risiko und die Ergebnisauswirkungen.

Die Beherrschung des versicherungstechnischen Risikos erfolgt auf Basis von Sterbetafeln der entsprechenden Märkte sowie eigenen Daten und Erfahrungen. Die Profitabilitäten werden mindestens jährlich mittels eines standardisierten versicherungstechnischen Schemas nach Zeichnungsjahr und Bilanzjahr analysiert. Parallel werden für alle großen Kooperationspartner mehrfach im Jahr die versicherungstechnischen Bruttoergebnisse mit den entsprechenden Planwerten verglichen. Speziell für den niederländischen und für den italienischen Markt werden darüber hinaus mehrmals jährlich sogenannte Sterblichkeitsanalysen durchgeführt, bei denen die tatsächlich eingetretenen Leistungsfälle mit den gemäß der angesetzten Sterbetafel erwarteten Leistungsfällen verglichen werden. Auch die Entwicklung des Stornoverhaltens wird regelmäßig analysiert. Hierbei differenzieren wir nach Höhe des Rechnungszinses bzw. nach der Restlaufzeit, da diese Kriterien erfahrungsgemäß einen signifikanten Einfluss auf das Stornoverhalten der Kunden haben. Die Ergebnisse dieser Analyse werden im für das operative Geschäft zuständigen Managementkreis besprochen. Somit ist sichergestellt, dass etwaige Fehlentwicklungen schnell erkannt und zeitnah Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Risikolebensversicherungen ohne Überschussbeteiligung

Risikolebensversicherungen ohne Überschussbeteiligung und Restkredit-Risikolebensversicherungen werden über eine Reihe großer und mittelgroßer Kooperationspartner zur Absicherung von Hypotheken-, Auto- und Konsumkrediten in Deutschland, in den Niederlanden und bis Ende 2020 in Italien angeboten. Es gibt Produkte mit gleichbleibender oder fallender Leistung gegen Einmalbeitrag oder laufende Beitragszahlung.

Um die Sicherheit für das Geschäft außerhalb Deutschlands zusätzlich zu erhöhen, ist das Risikolebensversicherungsgeschäft in den Niederlanden und in Italien zudem durch hohe Rückversicherungsbeteiligungen geschützt. Die Einstellung des Geschäftes in Italien führt dazu, dass sich die RheinLand Versicherungsgruppe damit wieder stärker auf die beiden Kernmärkte in Deutschland und in den Niederlanden konzentriert.

Risikolebensversicherungen mit Überschussbeteiligung

Die klassischen Risikolebensversicherungen mit Überschussbeteiligung werden im deutschen Markt angeboten. Dabei wird die Überschussbeteiligung überwiegend in Form eines Beitragsvorwegabzuges gewährt. Im Falle negativer Tendenzen im Risikoverlauf oder durch Belastungen aus gesetzlichen Vorgaben (z. B. Zinszusatzreserve) kann unter anderem durch Anpassung der Überschussbeteiligung gegengesteuert werden.

Kapitalbildende Produkte mit Überschussbeteiligung

Im hauptsächlich von der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG durch Fusion übernommenen Geschäftes mit Zinsgarantien zeichnet die Gesellschaft nur noch sehr wenig Neugeschäft über einen Konsortialvertrag. Es wird kein Neugeschäft zu Kapital- und Rentenversicherungsprodukten mehr abgeschlossen. Dieses Geschäft wird an einen Kooperationspartner weitervermittelt.

Marktrisiko

Das Marktrisiko bezeichnet das Risiko, das sich direkt oder indirekt aus den Sensitivitäten von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und Finanzinstrumenten in Bezug auf Veränderungen oder die Volatilität der Zinskurve bzw. der Zinssätze, der Aktienkurse, der Credit Spreads (über der risikolosen Zinskurve) sowie der Marktpreise von Immobilien ergibt. Das Marktrisiko schließt das Währungskursrisiko ein. Es umfasst außerdem Konzentrationsrisiken, die sich durch eine mangelnde Diversifikation des Assetportfolios ergeben.

Maßnahmen in volatilen Kapitalmärkten

In der Kapitalanlage profitieren wir im gestiegenen Zinsumfeld bei Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere von höheren laufenden Erträgen. Neben den zu erwartenden steigenden Kapitalerträgen führt das gestiegene Zinsumfeld im festverzinslichen Wertpapierhandel zu stillen Lasten. Der Anteil der festverzinslichen Wertpapiere hoher Bonität an den gesamten Kapitalanlagen ist grundsätzlich hoch. Diese werden in der Regel bis zur Endfälligkeit gehalten. Ein vorzeitiger Verkauf von Wertpapieren aus liquiditätstechnischen Gründen ist in der Regel nicht erforderlich. Bei außerplanmäßig höheren Liquiditätsanforderungen z. B. aus geändertem Stornoverhalten steht der Gesellschaft neben der Liquiditätsvorsorge ein konzernweites Cash-Pooling zum kurzfristigen Ausgleich zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir das Liquiditätsmanagement im Geschäftsjahr weiterentwickelt, um dem gestiegenen Risiko eines erhöhten Liquiditätsbedarfs zu begegnen.

Insgesamt reagiert die klassische Lebensversicherung mit ihren langlaufenden Leistungsgarantien sensibel auf Veränderungen im Kapitalmarktumfeld. Die Credit Life AG hat in den vergangenen Jahren durch die Bildung einer sogenannten Zinszusatzreserve Vorsorge zur Reduzierung der Abhängigkeiten getroffen. Aufgrund des weiterhin höheren Zinsumfelds an den Kapitalmärkten hat sich der für die Berechnung relevante Referenzzins zum Stichtag 31. Dezember 2023 nicht verändert und beträgt wie im Vorjahr 1,57 %. Somit müssen für Bestandsverträge mit zugesagter Zinsgarantie von 1,75 % oder höher Zinszusatzreserven gestellt werden. Da wir den Vertrieb klassischer Produkte bereits vor Jahren eingestellt haben, baut sich der entsprechende Bestand und damit auch die erforderliche Zinszusatzreserve im Jahr 2023 trotz unverändertem Zins ab. Die Zinszusatzreserve beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 80.944 T€ (i. Vj. 86.527 T€), davon 75.536 T€ aus dem Bestand der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG. Infolge der vorgeschriebenen Berechnungslogik erwarten wir auch in den nächsten Jahren einen unveränderten oder steigenden Referenzzins. Demzufolge wird sich die Zinszusatzreserve mit der beschriebenen Bestandsentwicklung weiter abbauen, insbesondere werden keine weiteren Zuführungen erforderlich sein.

Zu einem sehr großen Teil haben wir in den vergangenen Jahren die Zuführungen zur Zinszusatzreserve durch einen bestehenden Rückversicherungsvertrag gestellt. Zum Ausgleich werden jetzt und in den nächsten Jahren Teile der Erträge aus dem Abbau der Zinszusatzreserve verwendet.

In Anlehnung an § 3 DeckRV wird bei der Credit Life AG für die Deckungsrückstellungen aus Einmalbeitragsgeschäft für neue Tarife seit Mitte 2016 ein Rechnungszins von 0,0 % angesetzt. Damit wird der reguläre gesetzliche Höchstrechnungszins unterschritten. Das starke Wachstum im Versicherungsgeschäft der Credit Life AG ist somit wesentlich vom Aufbau weiterer Zinsrisiken entkoppelt. Für das Neugeschäft gegen laufende Beitragszahlung beträgt der angesetzte Rechnungszins mittlerweile ebenfalls 0,0 %.

Bei den Kapitalanlagen wurde zur weiteren Diversifikation bereits im Jahr 2021 der Ausbau des Aktien- und Immobilienexposures beschlossen und begonnen. Diese Strategie wird auch weiterhin fortgesetzt und zusätzlich um Investitionen in erneuerbare Energien ergänzt. Im Rahmen von Vorstands- bzw. Aufsichtsratssitzungen wird der jeweils aktuelle Stand der Entwicklungen am Kapitalmarkt diskutiert und bei Bedarf weitere Maßnahmen erarbeitet.

Kapitalanlagen

Die Kapitalanlagen der Credit Life AG sind vorsichtig konservativ und an den Anforderungen der jeweiligen Verpflichtungen ausgerichtet. Zur Steuerung der Kapitalanlagerisiken werden monatlich die Einhaltung der mit dem Risikomanagement festgelegten Risikokapitalbudgets, Limits und Schwellenwerte je Kapitalanlageart überprüft. Diese beinhalten die Überwachung der Konzentration von Marktrisiken. Daneben existieren weitere Anlagegrenzen auf Emittentenebene.

Der Schwerpunkt der Kapitalanlage liegt bei europäischen Emittenten mit hoher Bonität (Durchschnitts-Rating "A+").

Der Anstieg des Zinsniveaus setzte sich bis zum Herbst des Geschäftsjahres fort, liegt auf Jahressicht allerdings in Summe unter dem Vorjahresniveau, und wirkt sich daher weiter positiv auf die Kapitalanlageerträge aus, da die Neu- und Wiederanlage in verzinsliche Anlagen zu einem höheren Zins möglich ist. Die Bewertungsreserven erholten sich entsprechend und stiegen auf -98.148,9 T€ (i.Vj. -149.312,0 T€).

Der Rentenbestand der Credit Life AG stellt sich wie folgt dar:

Rentenbestand in T€ in % zu Gesamt
Gesamt 897.144,7
davon Staatsanleihen 192.436,6 21,4
Bankenexposure 665.593,1 74,2
Unternehmensanleihen 39.115,0 4,4

Bei den genannten Renten bestehen zusätzliche Sicherungen durch:

Sicherungen in T€ in % zu Gesamt
Pfandrecht 173.749,6 19,4
Einlagensicherung 333.900,0 37,2
Staatsgarantie 192.436,6 21,4
ohne Sicherungen 197.058,5 22,0

Vom Rentenbestand im Bankenexposure mit insgesamt 665.593,1 T€ liegen in Höhe von 157.943,5 T€ (23,7 %) keine der o. g. Sicherungen vor.

Vom Rentenbestand ohne Sicherungen weisen 196.276,9 T€ (99,6 %) Ratings im Investmentgrade-Bereich auf (mindestens "BBB-") und 781,6 T€ (0,4 %) sind ohne Rating.

Nachrangigkeit besteht in folgender Höhe:

Nachrangigkeit in T€ in % zu Gesamt
Genussrechte 781,6 0,1
Nachrangdarlehen 51.484,5 5,7

Es besteht ein nicht abgesichertes Aktienexposure über ein Sondervermögen in Höhe von 33.563,1 T€. Der Aktienanteil der Credit Life AG beträgt ca. 3,1 %.

Auch künftig induzieren Schwankungen am Kapitalmarkt aufgrund der hohen Sicherheit der Kapitalanlagen für die Credit Life AG nur begrenzte Abschreibungsrisiken. Sinkende Kurse führen aufgrund der "buy and hold"-Strategie und der damit einhergehenden Zuordnung des Rentenbestandes zum Anlagevermögen sowie der Bonität des Portfolios in erster Linie zum Ausweis von stillen Lasten. Bei den Investmentanteilen betragen diese 966,7 T€, bei den Inhaberschuldverschreibungen 34.087,8 T€, bei den Hypothekenforderungen 2.093,0 T€ und bei den sonstigen Ausleihungen 71.911,2 T€.

Die aktuellen Entwicklungen werden kontinuierlich analysiert. Die aus den Analysen gewonnenen Erkenntnisse sind in der Anlagestrategie 2024 berücksichtigt. Wesentlicher Handlungsbedarf zeichnet sich derzeit nicht ab.

Im nachfolgenden Szenario wird die Auswirkung starker Schwankungen von Aktienkursen und Kapitalmarktrenditen auf den Zeitwert der zum Bilanzstichtag im Bestand gehaltenen Anlagen aufgezeigt:

Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Aktienkursveränderung Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
in T€
Anstieg um 20 % 6.712,6
Anstieg um 10 % 3.356,3
Rückgang um 10 % -3.356,3
Rückgang um 20 % -6.712,6

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Zinsveränderung Veränderung des Marktwertes der Kapitalanlagen
in T€
Anstieg um 200 Basispunkte -88.961,5
Anstieg um 100 Basispunkte -46.320,5
Rückgang um 100 Basispunkte 49.297,2
Rückgang um 200 Basispunkte 103.053,3

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko bezeichnet das Risiko von Verlusten durch einen unerwarteten Ausfall oder die Verschlechterung der Bonität von Gegenparteien und Schuldnern während der folgenden 12 Monate.

Die Gesellschaften der RheinLand Versicherungsgruppe verfolgen eine bedarfsgerechte Rückversicherungspolitik unter Beachtung von Kosten-, Sicherheits- und Kontinuitätsaspekten. Bei der Auswahl der einzelnen Rückversicherungs-Vertragspartner bestehen vor dem Hintergrund der angestrebten langfristigen Vertragsbeziehungen Anforderungen im Hinblick auf deren Bonität. Marktentwicklungen und Verschlechterungen der Bonität unterliegen einer kontinuierlichen Beobachtung im Rahmen des Limitsystems.

Die Forderungen gegenüber Rückversicherern, Vermittlern und Kunden unterliegen, wie die Kapitalanlagen, grundsätzlich auch einem Ausfallrisiko. Zur Risikovorsorge hat die Credit Life AG bei Bedarf Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand vorgenommen. Ausstehende Forderungen mit mehr als 90 Tagen zurückliegendem Fälligkeitszeitpunkt bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von 101,3 T€. Die Ausfallrate (im Verhältnis zu den gebuchten Beiträgen) beläuft sich auf 0,31 ‰. Die niedrige Ausfallrate ist durch unser Geschäftsmodel und die Bonität unserer Kooperationspartner begründet.

Liquiditätsrisiko

Die Bedeutung des Liquiditätsrisikos ergibt sich aus § 7 Nr. 19 VAG, wonach ein Versicherungsunternehmen jederzeit in der Lage sein muss, seinen finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Das Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko, dass die Kapitalanlagen und sonstigen Vermögensgegenstände nicht veräußerbar sind, um die finanziellen Verpflichtungen abzudecken. Insbesondere fällt hierunter das Risiko, dass eine Veräußerung der Höhe nach, jedoch nicht in einem adäquaten Zeitrahmen möglich ist.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wies die Gesellschaft Bankguthaben in Höhe von 11.001,9 T€ aus. Zur Sicherstellung einer jederzeitigen Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen werden monatliche Liquiditätspläne erstellt. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Anhaltspunkte für eine künftige Gefährdung der Liquidität sind aufgrund der Liquiditätszuflüsse aus Beitragseinnahmen und Kapitalanlagen nicht erkennbar.

Operationelles Risiko

Das operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten, die sich aus der Unangemessenheit oder dem Versagen von internen Prozessen, Mitarbeitern oder Systemen sowie aus externen Ereignissen ergeben. Es umfasst auch Rechtsrisiken, die sich einerseits durch eine unzureichende Umsetzung von Gesetzen und Rechtsnormen und andererseits durch sich verändernde Rechtsprechung und damit Auslegung bestehender Gesetze ergeben.

Die Steuerung und Überwachung der operationellen Risiken erfolgen durch die verantwortlichen Bereiche. Für operationelle Risiken werden einmal jährlich Szenarioanalysen durchgeführt und die Risikoindikatoren zur unterjährigen Überwachung überprüft. Notfallpläne, Versicherungen, Zugangskontrollen sowie Vollmachten- und Berechtigungsregelungen führen zu geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten bzw. Schadenpotenzialen. Insbesondere den sich zwischenzeitlich immer weiter ausbreitenden Cyber-Risiken wird mit umfangreichen Datensicherungskonzepten, Schutzprogrammen und extern durchgeführten, professionellen E-Mail-Überprüfungen und Tests begegnet. Für den Schadenfall wurde eine Cyber-Versicherung abgeschlossen. Um den Ernstfall eines Cyber-Angriffs zu proben haben wir im Jahr 2023 eine Krisenstabsübung absolviert.

Im Rahmen der Risikosteuerung operationeller Risiken spielt darüber hinaus ein dokumentiertes IKS eine zentrale Rolle. Hierdurch werden die systematische Prävention und Früherkennung von prozessualen Risiken sichergestellt. Zur Beherrschung der wesentlichen Prozessrisiken sind Schlüsselkontrollen eingerichtet. Compliance-Risiken, die in Bezug auf die Einhaltung oder Umsetzung von Gesetzen, Rechtsvorschriften, regulatorischen Anforderungen oder ethisch-moralischen Standards sowie von internen Vorschriften und Regelungen auftreten können, sind über einen definierten Prozess gemäß der Compliance-Management-Richtlinie geregelt. Fraud- Risiken unterliegen einer besonderen Beobachtung und Berichterstattung.

Zur Minimierung der Risiken in Notfallsituationen, wie sie z. B. zu Beginn der Corona-Pandemie eingetreten sind, trägt u. a. das regelmäßig zertifizierte Business Continuity Management (BCM) der RheinLand Versicherungsgruppe aktiv bei. Im Krisenfall soll das BCM die vollumfängliche, ununterbrochene Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs auch bei einer temporären Schließung der Konzernverwaltung gewährleisten. Die für den Geschäftsbetrieb relevanten Bereiche sind für eine sofortige Verlagerung des Arbeitsplatzes auf mobile Arbeitsplätze vorbereitet worden. Darüber hinaus findet im Krisenfall eine tägliche Lageeinschätzung des BCM-Boards unter Beteiligung von Geschäftsleitung, Human Resources, Recht, Betrieb, IT, Betriebsrat und Kommunikation statt.

Generell besteht das Risiko, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern oder die in einzelnen Fällen ergangene Rechtsprechung auch auf die operativen Gesellschaften der RheinLand-Gruppe ausstrahlt. Um diesem Risiko zu begegnen, werden die aktuellen Entwicklungen im Rechtsumfeld sowie alle anstehenden Klagefälle auf Allgemeingültigkeit hin bewertet, beobachtet und regelmäßig zwischen den Fachbereichen und der Rechtsabteilung besprochen. Je nach Einstufung des Risikos wird im Bedarfsfall eine angemessene Rückstellung gebildet oder es erfolgt eine Anpassung der Produkte im Neugeschäft.

Nach eigener Risikobeurteilung sind der unberechtigte kriminelle Zugriff auf Datenbestände, das Verfehlen von Planumsätzen aufgrund von fehlender oder mangelhafter technischer Vertriebsunterstützung im Restkreditgeschäft und die Unterbrechung des Geschäftsbetriebs bei Verlust des Geschäftsgebäudes die wesentlichen Risiken zum Stichtag 31. Dezember 2023. Nennenswerte Rechtsrisiken bestehen nicht.

Strategisches Risiko

Das strategische Risiko ist das Risiko, das aus strategischen Geschäftsentscheidungen resultiert. Zum strategischen Risiko zählt auch das Risiko, das sich daraus ergibt, dass Geschäftsentscheidungen nicht einem geänderten Wirtschaftsumfeld angepasst werden. Ein strategisches Risiko ist in der Regel ein Risiko, das im Zusammenhang mit anderen Risiken auftritt. Es kann aber auch als Einzelrisiko auftreten.

Klar geregelte Entscheidungsprozesse sowie eine enge Zusammenarbeit aller relevanten Entscheidungsträger sind die Grundlagen einer effizienten Steuerung strategischer Risiken. Planungs- und Controlling-Prozesse steuern und überwachen die Erreichung der strategischen Zielsetzungen. Ein strukturierter Planungsprozess unter Einbeziehung aller relevanten Geschäftsbereiche ist implementiert. Die strategischen Risiken werden jährlich im Rahmen einer Stärken-Schwächen-Analyse identifiziert und qualitativ bewertet.

Die identifizierten wesentlichen Risiken sind in den vorgenannten Risikokategorien enthalten. Vorstand und Aufsichtsrat der Credit Life AG tauschen sich in regelmäßigen Sitzungen zur strategischen Weiterentwicklung aus. Hierbei stehen Themen wie die Digitalisierung, der weitere Ausbau des Banken- und Kooperationsvertriebs, Entwicklungen in der Regulatorik, beim Klimawandel sowie Zinsentwicklung und Inflation im Fokus der Geschäftssteuerung. Das bedeutendste strategische Risiko der Credit Life AG liegt in der Zukunftsfähigkeit des priorisierten Geschäftsfeldes "Banken- und Kooperationsvertrieb".

Der Umbruch des gesetzlichen Rahmens in der deutschen Restkreditversicherung und die weitere Entwicklung des Geschäfts in den Niederlanden stehen laufend im Fokus der Geschäftssteuerung. Durch das Gesetz zur Finanzierung von zukunftssichernden Investitionen (ZuFinG) darf eine Restkreditversicherung in Deutschland frühestens eine Woche nach dem Darlehensvertrag abgeschlossen werden. Unser Geschäft in den Niederlanden ist hiervon nicht betroffen. Selbstverständlich wird diese Gesetzesänderung Auswirkungen auf den Verkauf in Deutschland haben. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern haben wir deshalb Projekte aufgesetzt, im Rahmen derer wir die notwendigen Prozessanpassungen durchführen. Die Auswirkungen sich verändernder Produktkonzepte und Vertriebsansätze ermitteln wir in den laufenden Projektarbeiten. Ein Erliegen des Restkredit-Geschäftes befürchten wir aktuell nicht.

Reputationsrisiko

Das Reputationsrisiko ist das Risiko, das sich aus einer möglichen Beschädigung des Rufes infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit (z. B. bei Kunden, Geschäftspartnern, Aktionären, Behörden) ergibt. Ebenso wie das strategische Risiko ist das Reputationsrisiko in der Regel ein Risiko, das häufig im Zusammenhang mit anderen Risiken auftritt. Es kann aber auch als Einzelrisiko auftreten.

Reputationsrisiken werden laufend beobachtet und regelmäßig qualitativ bewertet. Das Konzept zur Krisenkommunikation wurde im Jahr 2023 überarbeitet und im Intranet veröffentlicht.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat sich für die Credit Life AG kein Reputationsrisiko realisiert.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Im Jahr 2023 hat die Credit Life AG zu jeder Zeit über eine ausreichende ökonomische und aufsichtsrechtliche Risikotragfähigkeit verfügt. Insgesamt zeichnet sich, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Unsicherheiten durch Inflation und Energieknappheit, derzeit keine Entwicklung ab, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ungeplant nachhaltig beeinträchtigen könnte. Zu der aktuellen Entwicklung verweisen wir auf unseren Ausblick.

Die vorläufige, vom Abschlussprüfer nicht zu prüfende Solvenzquote nach Solvency II liegt per 31. Dezember 2023 über der aufsichtsrechtlich geforderten Bedeckung des Solvency Capital Requirement (SCR) von 100 %. Die SCR-Bedeckung wird intern regelmäßig überprüft. Weitere Details zur Solvabilität der Credit Life AG sind dem Bericht über die Solvabilität und Finanzlage (SFCR) mit Stand 31. Dezember 2023 zu entnehmen. Eine Veröffentlichung auf der Internetseite bis zum 8. April 2024 ist aufsichtsrechtlich vorgegeben. Dieser Absatz ist nicht Gegenstand der Jahresabschlussprüfung.

Chancenbericht

Erfolgreiches unternehmerisches Handeln setzt voraus, die sich bietenden Chancen zu nutzen, um profitables Wachstum zu generieren. Um unsere Chancen zu identifizieren, beobachten wir sehr genau, wohin sich unsere Branche und Märkte entwickeln. Die Auswertung und kritische Analyse von Wettbewerbsinformationen und das Erspüren von neuen Bedürfnissen, Trends und Tendenzen versetzen uns in die Lage, Innovationen voranzutreiben, um für künftige Anforderungen gerüstet zu sein.

Das Geschäftsmodell der Credit Life AG als Spezialistin für die Absicherung von Zahlungsverpflichtungen hat sich bewährt. Unser Geschäft folgt dem Grundsatz "Business-to-Business". Über unseren Banken- und Kooperationsvertrieb platzieren wir unsere Produkte und Lösungen auf diese Weise im deutschen und niederländischen Markt. Darüber hinaus lancieren wir ausgewählte Angebote über die Ausschließlichkeitsorganisation der RheinLand Versicherungs AG, die mit ihren Bezirksdirektionen und Geschäftsstellen deutschlandweit vertreten ist. Die damit einhergehende Unterstützung durch digitale Prozesse und Services wird flankiert durch eine qualifizierte persönliche Betreuung.

Unsere konsequente Lösungsorientierung, unsere kurzen Entscheidungswege und schlanken Strukturen erweisen sich als vorteilhaft und eröffnen Handlungsspielräume, in denen wir flexibel auf sich verändernde Gegebenheiten reagieren. Dies gilt auch bei der Erschließung neuer Märkte.

Die Credit Life AG ist als Unternehmen der RheinLand Versicherungsgruppe Bestandteil eines Konzerns, dessen Geschichte bis ins Jahr 1880 zurückreicht. Die seit Generationen konstante Eigentümerstruktur sichert der RheinLand-Gruppe die Unabhängigkeit in einem wettbewerbsintensiven Umfeld. Von Beginn an bestimmten die Prinzipien des Ehrbaren Kaufmanns das Handeln. Auf diesem Wertefundament, das unvermindert aktuell ist, hat sich der Konzern kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Belegschaft ist hierbei das wichtigste Gut: Denn sie ist es, die diesen permanenten Wandel kraftvoll gestaltet. Das Wissen um die Tradition geht bei der RheinLand Versicherungsgruppe Hand in Hand mit Innovationsgeist und Mut zu Neuerungen. Die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen verbinden sich mit einem Chancenreichtum, den wir gewinnbringend nutzen wollen. Unserem Optimismus haben wir an unserem Konzernstandort architektonisch sichtbar Ausdruck verliehen. Ein Beispiel hierfür ist der großflächige Umbau der Büros, der sich mit dem Begriff Open Space verbindet. Für die Belegschaft haben wir so ein hochmodernes, attraktives Arbeitsumfeld geschaffen, das um Multifunktionsbereiche wie unsere Zukunftswerkstatt, den Methodenraum und das RheinLand-Wohnzimmer ergänzt wird. Solche Investitionen verstehen wir als starkes Signal für die Zukunftsfestigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der RheinLand Versicherungsgruppe und damit auch für die Credit Life.

Ausblick

Banken- und Kooperationsvertrieb Deutschland

Im Banken- und Kooperationsvertrieb wollen wir die im vergangenen Jahr geleistete Grundlagenarbeit zum Aufbau eines "Sales as a Service"-Angebots sowie unsere Anstrengungen im Netzwerkvertrieb dazu nutzen, um im laufenden Jahr neue Wachstumsimpulse zu setzen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Umsetzung der Anforderungen aus der Gesetzgebung zum "Cooling-Off" für die Restkreditversicherung sein. Hierzu haben wir unmittelbar nach Verabschiedung der gesetzlichen Regelungen ein umfangreiches Projekt aufgesetzt und stehen im engen Austausch mit unseren deutschen Kooperationspartnern.

Darüber hinaus treiben wir die Diversifizierung unseres Vertriebswegs Banken und Kooperationen voran. Dank unserer Erfahrungen rund um die Absicherung von Krediten sehen wir uns beim aktuellen Trendthema "Embedded Insurance" sehr gut positioniert. Unter "Embedded Insurance" versteht man die Einbettung einer Versicherung in den Verkaufsprozess eines anderen Produkts oder einer Dienstleistung. Dieses Prinzip lässt sich nicht nur bei der Vergabe von Krediten durch Banken, sondern auch in anderen Branchen nutzen. Viele Produkte oder auch Dienstleistungen lassen sich durch bedarfsgerechte Versicherungsprodukte sinnvoll ergänzen. Diese Chance wollen wir nutzen auf der Basis unserer Kernkompetenzen. Aus dem heutigen Banken- und Kooperationsvertrieb soll ein noch breiter aufgestellter Kooperationsvertrieb werden, der sich zukünftig stärker auch auf andere Branchen konzentriert.

Eigener Außendienst

Der Außendienst der RheinLand Versicherungs AG, der Produkte von Credit Life im Portfolio hat, wird im Geschäftsjahr 2024 drei Themen stärker denn je in den Vordergrund stellen: Personalgewinnung, Wachstum, Ertrag. Das im Januar eingeführte Kompetenzmodell, nach dessen Maßgabe wir die eingangs benannten Aufgabenfelder mit zielgerichteten, personell entsprechend ausgestatteten Kompetenzteams besetzt haben, verschafft uns neue Handlungsfreiheit, die wir nutzen wollen. Um Wachstum zu generieren, gilt es, das Potenzial bestehender und möglicher neuer Kundenbeziehungen mit neuer Brille zu betrachten: Wir möchten unsere Teams in Beratung und Verkauf dafür sensibilisieren, sich stärker zu vernetzen und diese Netzwerke zur Entwicklung des Geschäfts systematisch zu nutzen. Ziel ist es, mit gesundem Risikoappetit und im Wissen um die hohe Qualität unserer Produkte und Serviceleistungen noch mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln, um auch dort Vertriebsaktivitäten zu entfalten, wo die Größe der angestrebten Verbindung durch eigene Manpower und Know-how vor Ort bislang nicht abzubilden war.

Die vorangehend skizzierte Entwicklung findet in einem von der deutschen Versicherungswirtschaft verhalten optimistisch begonnen Jahr statt. Vor dem Hintergrund steigender Nominallöhne und nachlassender Inflation rechnet der GDV mit einem Beitragswachstum von 3,8 %.

Für die Lebensversicherung erwartet der Verband ein besseres Umfeld und führt dafür mehrere Argumente an: Die höheren Zinsen verbessere die Ertragskraft der Unternehmen, die steigende Überschussbeteiligung erhöhe die Attraktivität der Produkte und die realen Einkommen dürften weiter anziehen, während die Inflation abnehme. Gleichzeitig sei indes davon auszugehen, dass die Zentralbanken ihre Zinsen zumindest bis Mitte des Jahres auf dem derzeitigen Niveau belassen, womit kurzfristige Anlagen zunächst attraktiv gegenüber langfristigen Anlagen wie Rentenversicherungen blieben. Unterm Strich erwartet der GDV für 2024 ein leichtes Wachstumsplus und eine stabile Beitragsentwicklung.

Banken- und Kooperationsvertrieb Niederlande

In den Niederlanden werden wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Serviceleistungen für unsere Vertriebspartner weiter ausbauen. Dreh- und Angelpunkt ist unsere interaktive Kommunikationsplattform, über die wir unsere Angebote zur Unterstützung bei Beratung und Verkauf platzieren und unsere Partner entlasten. Marktentwicklungen und Echtzeitdaten werden für die mit uns zusammenarbeitenden Vermittler aber auch für Endkunden leicht zugänglich sein. Wir definieren uns als "Wissenspartner" rund um die Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Unter dem Motto "Die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal" werden wir unsere 2023 erfolgreich gestartete Kampagne für vordefinierte Zielgruppen weiterverfolgen.

Bestands- und Ergebnisentwicklung

Wir planen für unseren Versicherungsbestand mit einem moderaten Rückgang des Beitragsvolumens aufgrund des weiterhin zurückgehenden Geschäfts der ehemaligen RheinLand Lebenversicherung AG. Außerdem erwarten wir eine Erhöhung der Versicherungsleistungen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt gehen wir von einer Reduzierung des versicherungstechnischen Ergebnisses aus.

Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 entwickelten sich unsere Kapitalanlagebestände und die hieraus erzielten Erträge unseren Erwartungen entsprechend. Aus heutiger Sicht gehen wir von einem Erreichen des geplanten Kapitalanlageergebnisses aus. Wir erwarten bedingt durch das grundsätzlich deutlich erhöhte Zinsniveau und die Neu- und Wiederanlage in zinsstarke Wertpapiere ein im Vergleich zum Vorjahr signifikant höheres Kapitalanlageergebnis. Die mittelbare Realisierung von Bewertungsreserven auf Immobilien wird signifikant geringer ausfallen. Insgesamt gehen wir im Vergleich zum Vorjahr von einem leicht niedrigerem Kapitalanlageergebnis aus.

Das Jahr 2024 wird weiterhin geprägt sein von hohen Energiepreisen und den mittelbaren Risiken aus dem Krieg in der Ukraine.

Trotz dieser Rahmenbedingungen erwarten wir für das kommende Jahr ein weiterhin positives Ergebnis. Wir planen, dass der Überschuss im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr geringer sein wird.

 

Neuss, 5. März 2024

Der Vorstand

Dr. Arne Barinka

Lutz Bittermann

Dr. Ulrich Hilp

Andreas Schwarz

Jahresabschluss

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

2023
2023
2023
A. Kapitalanlagen
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.806.062
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.623.864
2. Beteiligungen 6.177.311
26.801.174
III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 81.520.991
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 271.963.101
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 21.556.140
davon: an verbundene Unternehmen 0,00 €
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 373.500.000
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 235.500.000
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 2.808.029
d) Übrige Ausleihungen 781.615
612.589.645
5. Einlagen bei Kreditinstituten 21.400.000
1.009.029.877
B. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von
Inhabern von Lebensversicherungspolicen
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
1. Versicherungsnehmer
a) fällige Ansprüche 1.521.652
b) noch nicht fällige Ansprüche 1.463.507
2.985.159
2. Versicherungsvermittler 17.561.432
20.546.591
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 4.364.943
III. Sonstige Forderungen 4.755.256
davon: an verbundene Unternehmen
826.400 €
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 7.247.828
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 11.567
Summe der Aktiva
2023
2022
A. Kapitalanlagen
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.446.861
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.077.295
2. Beteiligungen 2.138.410
20.215.705
III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 77.492.181
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 259.976.093
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 21.224.827
davon: an verbundene Unternehmen 0,00 € (463.584)
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 374.500.000
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 267.050.000
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 3.596.351
d) Übrige Ausleihungen 1.332.526
646.478.878
5. Einlagen bei Kreditinstituten 23.400.000
1.028.571.979
1.076.637.113 1.069.234.545
B. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von 1.679.226 1.522.397
Inhabern von Lebensversicherungspolicen
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
1. Versicherungsnehmer
a) fällige Ansprüche 1.787.321
b) noch nicht fällige Ansprüche 1.934.491
3.721.812
2. Versicherungsvermittler 23.324.492
27.046.304
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 7.570.878
III. Sonstige Forderungen 1.726.195
davon: an verbundene Unternehmen (467.336)
826.400 €
29.666.790 36.343.377
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 11.001.890 15.928.533
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 7.354.334
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 29.465
7.259.395 7.383.799
Summe der Aktiva 1.126.244.415 1.130.412.651

Ich bescheinige hiermit entsprechend § 128 VAG, dass die im Sicherungsvermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.

 

Neuss, 26. Februar 2024

Der Treuhänder

Dr. Arnd Verleger

Passiva 2023
2023
2023
2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.096.320 7.096.320
II. Kapitalrücklage 45.235.297 45.235.297
davon: gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 5 VAG 79.250 € (79.250)
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 248.832 248.832
2. andere Gewinnrücklagen 6.257.674 6.257.674
6.506.506 6.506.506
IV. Bilanzgewinn 5.447.987 5.447.987
64.286.110 64.286.110
B. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 3.886.679 4.223.351
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 4.153.599 4.755.893
-266.921 -532.542
II. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 1.003.901.070 1.025.665.628
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 97.037.001 134.837.193
906.864.070 890.828.435
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
1. Bruttobetrag 31.188.193 36.985.442
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 10.542.248 13.930.802
20.645.945 23.054.640
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
1. Bruttobetrag 20.337.732 21.972.320
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 0
20.337.732 21.972.320
947.580.825 935.322.853
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
I. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 1.679.226 1.522.397
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0 0
1.679.226 1.522.397
D. Andere Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 946.808 1.954
II. Sonstige Rückstellungen 3.741.310 3.212.000
4.688.118 3.213.954
E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung 68.538.975 96.018.144
gegebenen Versicherungsgeschäft
F. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber
1. Versicherungsnehmern 20.063.534 22.166.326
2. Versicherungsvermittlern 2.781.670 1.857.739
22.845.204 24.024.065
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 4.502.467 3.194.435
III. Sonstige Verbindlichkeiten 12.123.491 2.830.693
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 10.993.588 € (216.609)
davon: aus Steuern 50.180 € (3.102)
39.471.162 30.049.194
Summe der Passiva 1.126.244.415 1.130.412.651

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten B.II. und C. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Grund des § 88 Abs. 3 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 336 VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 27. September 2023 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

 

Neuss, 1. März 2024

Der Verantwortliche Aktuar

Frank Esser

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2023
2023
2022
I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung
a) Gebuchte Bruttobeiträge 151.041.124 166.514.896
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 24.295.088 49.759.847
126.746.036 116.755.049
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge 336.672 403.220
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen 602.294 288.690
-265.621 114.531
126.480.415 116.869.579
2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 136.822 125.819
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus Beteiligungen 792.762 626.141
davon: aus verbundenen Unternehmen 789.290 € (626.141)
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen
davon: aus verbundenen Unternehmen 15.762 € (31.685)
aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 265.557 0
bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 17.202.588 16.730.077
17.468.144 16.730.077
c) Erträge aus Zuschreibungen 28.905 357.664
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 2.552.171 2.068.148
20.841.983 19.782.030
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 90.693 57
5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 418.767 279.566
6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 125.411.535 132.006.864
bb) Anteil der Rückversicherer 55.653.895 62.473.793
69.757.639 69.533.071
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag -5.797.249 -4.702.382
bb) Anteil der Rückversicherer -3.388.554 -4.764.455
-2.408.695 62.073
67.348.944 69.595.144
7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen
a) Deckungsrückstellung
aa) Bruttobetrag -21.607.728 -16.838.760
bb) Anteil der Rückversicherer -37.800.192 -19.933.514
16.192.463 3.094.755
b) Sonstige versicherungstechnische 0 -526
Netto-Rückstellungen
16.192.463 3.094.229
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung 3.500.000 3.400.000
9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung
a) Abschlussaufwendungen 31.014.846 40.130.570
b) Verwaltungsaufwendungen 6.461.993 6.161.639
37.476.839 46.292.209
c) davon ab: Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 9.089.042 10.996.286
28.387.796 35.295.923
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 1.657.691 1.657.608
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 341.329 3.150.467
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 11.491 2.782
2.010.511 4.810.858
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 97 329.154
12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 17.404.002 18.473.450
13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 13.124.865 2.058.294
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 893.054 886.300
2. Sonstige Aufwendungen 3.476.553 2.328.983
-2.583.500 -1.442.683
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 10.541.366 615.611
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.471.883 293.110
5. Sonstige Steuern 371 0
6. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 9.069.112 322.501
7. Jahresüberschuss 0 0
8. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 5.447.987 5.447.987
9. Bilanzgewinn 5.447.987 5.447.987

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) aufgestellt.

Aktiva

Kapitalanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßige lineare Abschreibung bemisst sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Diese wird aufgrund der fortdauernden Instandhaltungsmaßnahmen mit 50 Jahren angesetzt. Die Anlagen im Bau werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden auf diese Vermögenswerte außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen gemäß § 341b Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB, bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und anderer nicht festverzinslicher Wertpapiere erfolgt für die dem Anlagevermögen zugeordneten Wertpapiere gemäß § 341b Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1, 3 und 5 HGB zu Anschaffungskosten (gemildertes Niederstwertprinzip). Aus unterschiedlichen Anschaffungskosten gleicher Wertpapiere ist ein durchschnittlicher Anschaffungswert gebildet worden.

Als Bewertungsmaßstab für den RheinLand CLO-Fonds wird der beizulegende Wert angesetzt. Die Ermittlung des beizulegenden Wertes erfolgt mittels des sogenannten Nominalwertverfahrens, welches auf dem Ansatz der bei Endfälligkeit der im Fonds enthaltenen Papiere zu Nominalwerten beruht, es sei denn, es sind bonitätsmäßige Anpassungen vorzunehmen. Dabei werden im Fonds enthaltene andere Vermögensgegenstände (z. B. Kassenhaltung) mit Nominalwerten berücksichtigt. Mögliche Wertminderungen werden anhand eines Ampelsystems überwacht, welches in der Bewertung berücksichtigt wird.

Die Bewertung von Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgt grundsätzlich gemäß § 341b Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1, 3 und 5 HGB zu Anschaffungskosten. Gegebenenfalls vorhandene Unterschiedsbeträge zum Rückzahlungsbetrag (Agio bzw. Disagio) werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit amortisiert. Aufgrund der marginalen Abweichung bei der linearen Berechnung des Agios und Disagios wird aus Vereinfachungsgründen auf die lineare Verteilung zurückgegriffen.

Wir haben überprüft, dass die Wertminderungen lediglich zinsinduziert sind und somit nicht dauerhaft. Dementsprechend haben wir keine Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen werden gemäß § 341c HGB zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und die übrigen Ausleihungen werden gemäß § 341c HGB zu fortgeführten Anschaffungskosten in Verbindung mit § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet. Gegebenenfalls vorhandene Unterschiedsbeträge zum Rückzahlungsbetrag (Agio bzw. Disagio) werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit amortisiert. Aufgrund der marginalen Abweichung bei der linearen Berechnung des Agios und Disagios wird aus Vereinfachungsgründen auf die lineare Verteilung zurückgegriffen.

Von dem Wahlrecht gemäß § 341c Abs. 1 HGB, Namensschuldverschreibungen mit dem Nennbetrag zu bilanzieren, macht die Gesellschaft keinen Gebrauch.

Die Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Wir haben überprüft, dass die Wertminderungen lediglich zinsinduziert sind und somit nicht dauerhaft. Dementsprechend haben wir keine Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen.

Die Einlagen bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet.

Die Bewertung von Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen erfolgt mit dem Zeitwert gemäß § 341d HGB in Verbindung mit § 56 RechVersV.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und andere Aktiva

Für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft werden die Forderungen an Versicherungsnehmer aus noch nicht fälligen Ansprüchen für jede Versicherung einzeln nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, die den Bestimmungen der Bilanzierungsrichtlinien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht entsprechen, ermittelt. Dabei wird grundsätzlich der Beginn des Versicherungsjahres berücksichtigt.

Für Vermögensbildungsversicherungen wurden die Deckungsrückstellungen mindestens mit der Hälfte der gezahlten bzw. fällig gewordenen Bruttobeiträge passiviert.

Die Forderungen an Versicherungsnehmer aus fälligen Ansprüchen, Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft sowie sonstige Forderungen werden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen bewertet. Auf die Forderungen werden bei Kenntnis fehlender Werthaltigkeit Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Bewertung von laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand erfolgt zum Nominalwert.

Sonstige Bilanzposten Aktiva

Der Bilanzansatz der nicht genannten aktiven Bilanzposten erfolgt mit dem Nominalwert.

Passiva

Beitragsüberträge

Für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft werden die Beitragsüberträge für jede Versicherung einzeln berechnet, wobei grundsätzlich der Beginn des Versicherungsjahres berücksichtigt wird.

Die steuerlichen Bestimmungen werden beachtet.

Deckungsrückstellung

1. Neubestand

Die Deckungsrückstellung für den Neubestand ist mit Ausnahme der fondsgebundenen Lebensversicherung einzelvertraglich und prospektiv berechnet. Für die Restkreditversicherungen wurden die Werte für Teilbestände, für die zum Zeitpunkt des Bestandsschlusses noch keine Datenlieferungen der Vermittler für den Monat Dezember vorlagen, geschätzt. Kosten sind implizit berücksichtigt. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung erfolgt die Berechnung der Deckungsrückstellung teilweise nach einer retrospektiven Methode.

Gewinnverband Anteil
in %
Zillmersatz Zinssatz in % *) Ausscheideordnung
GL96 1,0 min (12; Laufzeit in Jahren) ‰ der Beitragssumme 4 DAV1994T
Ris2017 0,2 25 ‰ der Beitragssumme 0,9 DAV2008TN, Unisex-Kalkulation
Ris2015NR 0,2 25 ‰ der Beitragssumme 1,25 DAV2008TN, Unisex-Kalkulation
Ris2013NR 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV2008TR, Unisex-Kalkulation
Ris2012NR 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV2008TN
Ris2009NR 0,7 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2008TN
Ris2009R 0,4 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2008TR
Ris2008NR 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV1994TN (70%)
Ris2007NR 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV1994TN (70%)
Ris2005NR 0,4 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV1994TN (70%)
Ris99 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 3 DAV1994T (70%)
Ris95 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 4 DAV1994T
BUZ2013 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV 1994T, DAV 1997I, DAV 1997TI, DAV 1997RI,Unisex-Kalkulation
BUZ2012 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV 1994T, DAV 1997I, DAV 1997TI, DAV 1997RI
BUZ2009 0,6 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV 1994T, DAV 1997I, DAV 1997TI, DAV 1997RI
SBV2017 0,2 25 ‰ der Beitragssumme 0,9 DAV 1994T, DAV 1997I, DAV 1997TI, DAV 1997RI
STE05 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV1994T
NLRis2017NR 2,1 25 ‰ der Beitragssumme 0,9 68% bzw. 30% GBMV0005
NLRis2017R 0,5 25 ‰ der Beitragssumme 0,9 68% bzw. 30% GBMV0005
NLRis2015NR 3,8 25 ‰ der Beitragssumme 1,25 68% bzw. 30% GBMV0005
NLRis2015R 0,8 25 ‰ der Beitragssumme 1,25 68% bzw. 30% GBMV0005
NLRis2014NR 0,9 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 68% bzw. 30% GBMV0005
REN04 0,4 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 ERM/F2000AP
REN05 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 ERM/F2000AP
BG132 Restkredit 0% 6,6 - 0 SIMF14 Unisex Kalkulation
BG132 Restkredit 1,25% 0,5 - 1,25 DAV2008T Unisex Kalkulation
BG247 Restkredit 0% 3,9 - 0 DAV2008T Unisex Kalkulation
B2000 2,7 40 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994T
B2003 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994T
B2004 1,9 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV1994T
B2008 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV1994T
B95 1,5 35 ‰ der Versicherungssumme 3,5 ADSt1986MF, Ht1960/62
B96 10,2 40 ‰ der Beitragssumme 4 DAV1994T
B99 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 4 DAV1994T
BUZ04 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV 1994T, DAV 1997I, DAV 1997TI, DAV 1997RI
BUZ601 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 3 DAV 1994T, DAV 1997I, DAV 1997TI, DAV 1997RI
C2008 0,2 - 2,25 DAV2004R
R2000 1,3 40 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994R\DAV2004RB
R2001 0,7 40 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994R\DAV2004RB
D2004 0,4 40 ‰ bzw. 20 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV1994R
D2005 1,8 40 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV2004R
D2007 0,8 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2004R
D2008 1,8 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2004R
D2012 0,4 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV2004R
D2013 0,6 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV2004R mit unternehmenseigenem Geschlechtermix
D2015 0,3 40 ‰ bzw. 25 ‰ der Beitragssumme 1,25 DAV2004R mit unternehmenseigenem Geschlechtermix
DC08 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2004R
F2000 2,9 25 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994T
F2004 1,2 25 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV1994T
F95 0,8 20 ‰ der Versicherungssumme 3,5 ADSt1986MF
F97 1,7 25 ‰ der Beitragssumme 4 DAV1994T
K2004 0,8 40 ‰ der Versicherungssumme 2,75 DAV1994T
L2002 0,9 60 ‰ des Bruttojahresbeitrages für 10 Jahre der Vertragsdauer 3,25 DAV2004R-Bestand, DAV2004RB20
L2005 0,7 60 ‰ des Bruttojahresbeitrages für 10 Jahre der Vertragsdauer 2,75 DAV2004R
L2006 0,8 110 ‰ des Bruttojahresbeitrages für 5 Jahre der Vertragsdauer 2,75 DAV2004R modifiziert, Unisex-Kalkulation
L2007 0,7 Satz in ‰ des Bruttojahresbeitrages für 5 Jahre der Vertragsdauer in Abhängigkeit der Laufzeit 2,25 DAV2004R modifiziert, Unisex-Kalkulation
L2008 1,2 Satz in ‰ des Bruttojahresbeitrages für 5 Jahre der Vertragsdauer in Abhängigkeit der Laufzeit 2,25 DAV2004R modifiziert, Unisex-Kalkulation
L2010 0,6 Satz in ‰ des Bruttojahresbeitrages für 5 Jahre der Vertragsdauer in Abhängigkeit der Laufzeit 2,25 DAV2004R modifiziert, Unisex-Kalkulation
L2012 0,8 Satz in ‰ des Bruttojahresbeitrages für 5 Jahre der Vertragsdauer in Abhängigkeit der Laufzeit 1,75 DAV2004R modifiziert, Unisex-Kalkulation
L2015 0,2 Satz in ‰ des Bruttojahresbeitrages für 5 Jahre der Vertragsdauer in Abhängigkeit der Laufzeit 1,25 DAV2004R modifiziert, Unisex-Kalkulation
R2004 0,7 30 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV1994R
R95 0,9 35 ‰ der Versicherungssumme 4 DAV2004R-Bestand, DAV2004RB20
R96 2,7 40 ‰ der Beitragssumme 4 DAV2004R-Bestand, DAV2004RB20
St2000 0,4 40 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994T
S2004 0,6 40 ‰ der Versicherungssumme 2,75 DAV1994T
S2008 0,3 40 ‰ der Versicherungssumme 2,25 DAV1994T
S2013 0,2 40 ‰ der Versicherungssumme 1,75 DAV1994T
S2015 0,3 25 ‰ der Versicherungssumme 1,25 DAV1994T
SC08 0,8 40 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV1994T
SC13 0,3 40 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV1994T
V2000 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV1994T
V98 0,2 40 ‰ der Beitragssumme 4 DAV1994T
W2002 1,0 15 ‰ der Beitragssumme 3,25 DAV2004R.Bestand, DAV2004RB20
W2004 1,0 15 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV2004R.Bestand, DAV2004RB20
W2005 1,4 15 ‰ der Beitragssumme 2,75 DAV2004R
W2007 0,6 15 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2004R
W2008 3,4 25 ‰ der Beitragssumme 2,25 DAV2004R
W2012 1,1 25 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV2004R Männer bzw. Frauen
W2013 1,2 25 ‰ bzw. 2 ‰ der Beitragssumme 1,75 DAV2004R, Unisex-Kalkulation
W2015 0,5 25 ‰ bzw. 2 ‰ der Beitragssumme 1,25 DAV2004R, Unisex-Kalkulation
DR08/DR09/DR12/DR13/DR15 0,8 25 ‰ bzw. 40 ‰ der Regelbeitragssumme 1,25/1,75/2,25 **) DAV2004R.Bestand, DAV2004RB20 ***)

Dabei wurden 2016 erstmalig für die Berechnung der Zinszusatzreserve hinreichend vorsichtige Stornowahrscheinlichkeiten und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten ermittelt und bei der Berechnung berücksichtigt. Dieser Ansatz reduziert die Nachreservierung um 14,0 Mio. €.

*) Zur Barwertberechnung der prospektiven Deckungsrückstellung wird für die nächsten 15 Jahre der angegebene Zinssatz mit dem Referenzzins nach § 5 DeckRV minimiert. Dieser betrug 1,57 % zum 31.12.2023.

**) Bei den Tarifen DR08 und DR09 beträgt der Zinssatz 2,25 %, bei den Tarifen DR12 und DR13 beträgt er 1,75 % und bei DR15 1,25%.

***) Unisex-Kalkulation bei DR13/DR15.

2. Altbestand

Die Deckungsrückstellung für den Altbestand ist nach den geltenden Geschäftsplänen berechnet.

Tarifgruppe Anteil
in %
Zillmersatz Zinssatz in % *) Ausscheideordnung
BO 0,3 10 ‰ der Vers.-Summe 3,50 ADSt 1986MF
B3 5,9 35 ‰ der Versicherungssumme 3,50 ADSt1986MF, Ht1960/62
B2 0,6 35 ‰ der Versicherungssumme 3,00 ADSt1960/62
D3 1,7 35 % der Jahresrente 4,00 DAV2004R-Bestand, DAV2004RB20
F3 0,9 20 ‰ der Versicherungssumme 3,50 ADSt1986MF

Dabei wurden 2016 erstmalig für die Berechnung der Zinszusatzreserve hinreichend vorsichtige Stornowahrscheinlichkeiten ermittelt und bei der Berechnung berücksichtigt. Dieser Ansatz reduziert die Nachreservierung um 1,3 Mio. €.

*) Zur Barwertberechnung der prospektiven Deckungsrückstellung wird für die nächsten 15 Jahre der angegebene Zinssatz mit dem Referenzzins gemäß Geschäftsplan minimiert. Dieser betrug 1,57 % zum 31.12.2023.

Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle setzt sich aus drei Teilen zusammen, für die hinsichtlich des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts Folgendes gilt:

Der erste Teil betrifft die bis zur Bestandsfeststellung (14. Dezember 2023) bekannt gewordenen Versicherungsfälle, die nicht mehr ausgezahlt werden konnten. Die Rückstellung wird in diesen Fällen für jeden Versicherungsvertrag einzeln ermittelt; die Leistung wird in der Höhe angesetzt, in der sie voraussichtlich zu erbringen ist.

Der zweite Teil ergibt sich aus einer pauschalen Spätschadenrückstellung, die für Versicherungsfälle gebildet wird, die nicht bis zur Bestandsfeststellung bekannt geworden sind.

Der dritte Teil ist die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen, die nach dem Erlass des Bundesministeriums der Finanzen vom 2. Februar 1973 gebildet wird.

Schlussüberschussanteilfonds

Der Schlussüberschussanteilfonds für den Neubestand ist einzelvertraglich und prospektiv gemäß § 28 Abs. 7 RechVersV i. V. m. § 28 Abs. 6 RechVersV mit einem Diskontsatz von 0,48 % berechnet. Für Schlussüberschussanteile ist ein Zuschlag von 1,0 %, für Schlusszahlungen ein Abschlag von 1,0 % für nicht explizit angesetzte Ausscheidewahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Der Schlussüberschussanteilfonds für den Altbestand ist einzelvertraglich und prospektiv gemäß dem im Gesamtgeschäftsplan für die Überschussbeteiligung festgelegten Verfahren mit einem Diskontsatz von 2,0 % berechnet, das dem in § 28 Abs. 7 RechVersV angegebenen Verfahren entspricht. Für Schlussüberschussanteile ist ein Zuschlag von 1,0 %, für Schlusszahlungen ein Abschlag von 1,0 % für nicht explizit angesetzte Ausscheidewahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Deckungsrückstellung im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird

Die Berechnung des Deckungskapitals erfolgt anhand der zum Bilanzstichtag gültigen Zeitwerte der erworbenen Fondsanteile.

Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft entsprechen die Anteile der Rückversicherer an den Rückstellungen für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft den Rückversicherungsverträgen.

Andere Rückstellungen

Der Umfang der anderen Rückstellungen richtet sich nach dem voraussichtlichen Bedarf in Höhe des Erfüllungsbetrags.

Depotverbindlichkeiten und andere Verbindlichkeiten

Depotverbindlichkeiten und andere Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Sonstige Bilanzposten Passiva

Der Bilanzansatz der nicht genannten passiven Bilanzposten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

Erläuterungen zur Jahresbilanz

Aktiva

Entwicklung der Aktivposten A.I. bis A.III. im Geschäftsjahr 2023

Bilanzwerte Vorjahr
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
A. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.446,9 20.489,4 0,0 -
A. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.077,3 4.010,3 1.463,7 -
2. Beteiligungen 2.138,4 4.250,0 - -
A. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 77.492,2 3.999,9 - -
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 259.976,1 32.486,5 20.499,5 -
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 21.224,8 2.002,0 1.670,7 -
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 374.500,0 6.000,0 7.000,0 -
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 267.050,0 3.000,0 34.550,0 -
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 3.596,4 131,5 919,8 -
d) Übrige Ausleihungen 1.332,5 - 550,9 -
5. Einlagen bei Kreditinstituten 23.400,0 - 2.000,0 -
insgesamt 1.069.234,5 76.369,7 68.654,7 -
Zuschreibungen
T€
Abschreibungen
T€
Bilanzwerte Geschäftsjahr
T€
A. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken - 130,2 40.806,1
A. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - 20.623,9
2. Beteiligungen - 211,1 6.177,3
A. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 28,9 - 81.521,0
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere - - 271.963,1
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen - - 21.556,1
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen - - 373.500,0
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen - - 235.500,0
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine - - 2.808,0
d) Übrige Ausleihungen - - 781,6
5. Einlagen bei Kreditinstituten - - 21.400,0
insgesamt 28,9 341,3 1.076.637,1

Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit des § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht, Investmentvermögen im Buchwert von 81.521,0 T€, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere im Buchwert von 271.963,1 T€ sowie Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen im Buchwert von 609.000,0 T€ wie Anlagevermögen zu bewerten. Die Zeitwerte betragen 84.990,2 T€ für das Investmentvermögen, 239.182,5 T€ für die Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere sowie 536.647,2 T€ für die Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen.

Zeitwerte der Aktivposten A.I. bis A.III. im Geschäftsjahr 2023

Bilanzwerte Geschäftsjahr
T€
stille Lasten
T€
stille Reserven
T€
Zeitwerte Geschäftsjahr
T€
A. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.806,1 - 139 40.945,0
A. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.623,9 - 5.093,1 25.717,0
2. Beteiligungen 6.177,3 - 258,9 6.436,2
A. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 81.521,0 966,7 4.436,0 84.990,2
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 271.963,1 34.087,8 1.307,2 239.182,5
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 21.556,1 2.093,0 124,2 19.587,4
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 373.500,0 46.855,1 556,8 327.201,7
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 235.500,0 26.056,1 1,6 209.445,5
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 2.808,0 - - 2.808,0
d) Übrige Ausleihungen 781,6 6,9 - 774,7
5. Einlagen bei Kreditinstituten 21.400,0 - - 21.400,0
insgesamt 1.076.637,1 110.065,7 11.916,8 978.488,2

Angaben bezüglich der Zeitwertermittlung aller Kapitalanlagen

Der Zeitwertermittlung liegen Risikoaufschläge zugrunde, die durch die derzeitige Kapitalmarktsituation geprägt sind. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

7.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken:

Für die im Geschäftsjahr fertiggestellten Liegenschaften wurde mit Abschluss ein Verkehrswertgutachten erstellt. Der Zeitwert der im Bau befindlichen Anlagen entspricht den Anschaffungskosten.

8.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen:

Die Ermittlung der Zeitwerte erfolgt im Wesentlichen auf Basis des Ertragswert- bzw. Substanzwertverfahrens.

Bei Gesellschaften, bei denen keine Planungsinformationen vorliegen, werden der Nominalwert des Kapitals bzw. die Anschaffungskosten zugrunde gelegt.

9.

Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere:

Die Zeitwerte werden anhand der Börsenkurswerte bzw. der Rücknahmepreise am Bilanzstichtag ermittelt.

10.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere:

Die Zeitwerte werden anhand der Börsenkurse am Bilanzstichtag ermittelt. Für nicht börsengehandelte Inhaberschuldverschreibungen und andere nicht börsengehandelte festverzinsliche Wertpapiere erfolgt die Zeitwertermittlung mittels Einzeltitel-risikoadjustierter Zinsstrukturkurven, die für 2023 entsprechend der Spread-Entwicklung angepasst wurden. Für nicht börsengehandelte, vor Fälligkeit kündbare und rückzahlbare Inhaberschuldverschreibungen erfolgt die Zeitwertermittlung auf Basis des Hull-White-Modells und der initialen Zinsstrukturkurve.

11.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen:

Die Zeitwertermittlung erfolgt mittels Einzeltitel-risikoadjustierter Zinsstrukturkurven, die für 2023 entsprechend der Spread-Entwicklung angepasst wurden.

12.

Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen:

Die Zeitwertermittlung erfolgt mittels Einzeltitel-risikoadjustierter Zinsstrukturkurven, die für 2023 entsprechend der Spread-Entwicklung angepasst wurden. Für vor Fälligkeit kündbare und rückzahlbare Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen erfolgt die Zeitwertermittlung auf Basis des Hull-White-Modells und der initialen Zinsstrukturkurve.

13.

Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine:

Die Zeitwertermittlung bei Policen-Darlehen erfolgt auf Grundlage des Buchwertes abzüglich zwischenzeitlicher Tilgungen aufgrund täglicher Kündigungsrechte.

14.

Übrige Ausleihungen:

Die Zeitwertermittlung erfolgt mittels Einzeltitel-risikoadjustierter Zinsstrukturkurven, die für 2023 entsprechend der Spread-Entwicklung angepasst wurden. Der Zeitwert des Protektor-Sicherungsfonds basiert auf dem von der Gesellschaft mitgeteilten Anteilswert.

15.

Einlagen bei Kreditinstituten:

Die Zeitwertermittlung der Einlagen bei Kreditinstituten erfolgt auf Grundlage des Nominalwertes.

Die Zeitwerte der zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen betragen 954.280,2 T€ (Buchwert 1.052.429,1 T€).

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten der in der Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt 830.263,4 T€, die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwerts selbiger Kapitalanlagen beträgt 752.833,5 T€. Der sich daraus ergebende Saldo beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf -77.429,9 T€.

Angaben für die zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen mit stillen Lasten

16.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken:

Zum 31. Dezember 2023 liegen keine Grundstücke mit stillen Lasten vor.

17.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen:

Zum 31. Dezember 2023 liegen keine Beteiligungen mit stillen Lasten vor.

18.

Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere:

Der Buchwert der Anlagen, bei denen keine Abschreibungen vorgenommen wurden, beträgt zum 31. Dezember 2023 40.527,7 T€, deren Zeitwert 37.612,5 T€.

19.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere:

Der Buchwert der Anlagen, bei denen keine Abschreibungen vorgenommen wurden, beträgt zum 31. Dezember 2023 235.496,8 T€, deren Zeitwert 201.409,0 T€.

20.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen:

Der Buchwert der Anlagen, bei denen keine Abschreibungen vorgenommen wurden, beträgt zum 31. Dezember 2023 19.374,2 T€, deren Zeitwert 17.281,2 T€.

21.

Sonstige Ausleihungen:

Der Buchwert der Anlagen, bei denen keine Abschreibungen vorgenommen wurden, beträgt zum 31. Dezember 2023 579.281,6 T€, deren Zeitwert 506.363,5 T€.

Wir haben überprüft, dass die Wertminderungen lediglich zinsinduziert sind und somit nicht dauerhaft. Dementsprechend haben wir keine Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen.

Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Aufstellung des Anteilbesitzes per 31. Dezember 2023 gemäß § 285 Nr. 11 HGB:

Anteil am Grundkapital
%
Ergebnisse des letzten Geschäftsjahres 31.12.2023
T€
Eigenkapital des jeweiligen Unternehmens 31.12.2023
T€
Credit Life Domus EINS Verwaltungs GmbH, Neuss 100 unmittelbar 0,4 26,8
Credit Life Domus ZWEI Verwaltungs GmbH, Neuss 100 unmittelbar 0,4 26,9
Credit Life Domus EINS GmbH & Co. KG, Neuss 100 802,5 10.170,4
davon 31,3 unmittelbar
davon 68,7 mittelbar
Credit Life Domus ZWEI GmbH & Co. KG, Neuss 100 unmittelbar 538,5 18.184,9

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Angaben zu den Investmentvermögen nach § 285 Nr. 26 HGB

Buchwert 31.12.2023
T€
Marktwert 31.12.2023
T€
Bewertungsreserve
T€
Ausschüttung 2023
T€
Sondervermögen
RheinLand CLO-Fonds 29.556,7 28.843,4 -713,3 1.394,5
RheinLand Aktienfonds 51.961,6 56.138,4 4.176,8 944,1
insgesamt 81.518,3 84.981,8 3.463,5 2.338,6

Anlageziel ist grundsätzlich die Generierung langfristig stabiler Erträge. Die Rücknahme der Anteile ist jederzeit gewährleistet. Die Kapitalverwaltungsgesellschaften sind verpflichtet, die Anteile zum jeweils geltenden Rücknahmepreis für Rechnungen des Sondervermögens zurückzunehmen.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Anzahl der Anteile

Identifikations-Nr. Bezeichnung des Fonds Anzahl der Anteile Zeitwert
in €
DE0005320303 Acatis Asia "D" Pacific Plus Fonds Ul. 5,931 416,29
DE0005320329 UBS (D) Konz. FDS.EUR Plus 82,830 6.076,41
DE0008474024 DWS Akkumula 0,828 1.494,86
DE0008476524 DWS Vermögensbil. Fonds 19,219 5.104,95
DE0008488214 UBS(D)EQUITY FUND-GLOB.OPPORT.INH.A 3,622 1.021,76
DE0008491002 UNIFONDS 0,957 52,04
DE0008491044 UniRak 12,625 1.793,64
DE0009785188 UBS (D) KONZEPTFONDS III 3,915 260,81
DE0009848119 DWS Top Dividende LD 2,284 297,67
FR0010135103 CARMIGNAC PATRIMOINE FCP 604,147 397.214,57
FR0010148981 Carmignac Investissement FCP 19,016 33.149,07
FR0010315770 LYXOR ETF MSCI WORD FCP D 12,899 3.668,87
GB0030932676 M+G I.(1)-M+G GBL BA.EO A 132,206 6.874,71
LU0006344922 UBS(LUX)MNY MKT FD-EUR ACC.P 0,252 210,31
LU0006391097 UBS LUX EQUITY FUND FCP - EU.OPP. 0,406 450,35
LU0033050237 UBS (LUX) BOND FD-EUR P A 3,745 1.418,31
LU0048578792 FID.FDS-EUROP.GWTH A GL. 59,139 1.034,93
LU0049842692 UBS(L)EQ.-MD C. EUR P-ACC 0,330 475,17
LU0066902890 HSBC Global Investment Funds SICAV 48,030 11.803,37
LU0075056555 BFG-World Mining Fund Class A2 21,602 1.216,20
LU0112268841 CondorBalance 0,250 23,57
LU0112269146 CondorChance 0,473 46,02
LU0112269492 CondorTrends 1,794 177,55
LU0114760746 F. TEM.INV-T.GWTH A ACC 109,162 2.243,28
LU0115904467 UNIEM Global Inh. A 2,659 211,71
LU0149168907 Amundi Total Return FCP 5,091 233,93
LU0153925689 UBS (LUX) KEY-SEL. EQUITIES P-ACC 26,131 725,92
LU0159550150 DJE - DIV.+SUBS.FDS.INH.P EUR 2,684 1.331,72
LU0164455502 Carmignac PO.-Commod. NAM 6,038 1.756,40
LU0197216558 UBS L KEY S.-Gbl. AL. EUR B 80.625,012 1.194.056,43
LU0212925753 BGF-Global Allocati 25,184 1.049,16
LU0323578657 FLOSSBACH-MULTIPLE OPPORTUNITIES R 2,346 679,73
LU0487186396 UBS (LUX) BF-GLOBAL (CHF) (EUR HEDGED) 1,785 214,17
LU1883872332 AMUNDI FUNDS SICAV 75,015 1.420,78
DE0009781740 ACAT AK GL FD -A- T 1,209 601,44
LU0229773345 JSS In SEq Gl T PD 0,976 271,28
LU0069449576 Fidelity Funds SICAV - World Fund A-EUR-distribution 4,156 148,42
insgesamt 81.923,949 1.679.225,80

Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer

fällige Ansprüche

Diese stellen rückständige Beiträge dar, die im Jahr 2023 fällig, aber bis zum Bilanzstichtag noch nicht gezahlt waren. Zum größten Teil sind sie in den Folgemonaten eingegangen oder verrechnet worden.

noch nicht fällige Ansprüche

Hier sind die im Geschäftsjahr oder in den Vorjahren entstandenen rechnungsmäßig gedeckten, aber noch nicht getilgten Abschlussaufwendungen ausgewiesen.

Sonstige Forderungen

2023
T€
2022
T€
Fällige Zinsforderungen 22,3 12,3
Forderungen aus dem Abrechnungsverkehr mit verbundenen Unternehmen 37,1 1.093,5
Steuererstattungsansprüche 13,9 12,7
Übrige 4.682,0 607,7
insgesamt 4.755,3 1.726,2

Rechnungsabgrenzungsposten

Abgegrenzte Zinsen und Mieten

2023
T€
2022
T€
Noch nicht fällige Zinsen aus
Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren 1.686,2 1.392,1
Namensschuldverschreibungen 3.357,6 3.297,8
Schuldscheindarlehen und übrigen Ausleihungen 2.103,4 2.537,2
Festgeldern 100,7 127,2
insgesamt 7.247,8 7.354,3

Passiva

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 7.096,3 T€ und ist in 138.600 auf den Namen lautende Stückaktien aufgeteilt. Auf jede Stückaktie entfällt ein Anteil von 51,20 € am Grundkapital. Die RheinLand Holding AG, Neuss, ist zu 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Credit Life AG beträgt 45.235,3 T€.

Gewinnrücklage

Die Gewinnrücklage setzt sich aus der gesetzlichen Rücklage i. H. v. 248,8 T€ (i. Vj. 248,8 T€) und den anderen Gewinnrücklagen i. H. v. 6.257,7 T€ (i. Vj. 6.257,7 T€) zusammen.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn beträgt 5.448,0 T€ (i. Vj. 5.448,0 T€).

Beitragsüberträge

2023
T€
2022
T€
selbst abgeschlossenes Geschäft
Einzelversicherungen 3.387,2 3.708,1
Kollektivversicherungen 499,5 515,2
3.886,7 4.223,4
Anteil in Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft 4.153,6 4.755,9
-266,9 -532,5

Die negativen Beitragsüberträge resultieren aus einer unterschiedlichen Beitragszahlungsweise zwischen Erst- und Rückversicherer.

Deckungsrückstellung

2023
T€
2022
T€
selbst abgeschlossenes Geschäft
Einzelversicherungen 729.469,2 737.100,7
Kollektivversicherungen 274.431,9 288.564,9
1.003.901,1 1.025.665,6
Anteil in Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft 97.037,0 134.837,2
906.864,1 890.828,4

Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

2023
T€
2022
T€
selbst abgeschlossenes Geschäft 31.188,2 36.985,4
Anteil in Rückdeckung gegebenes Versicherungsgeschäft 10.542,2 13.930,8
20.645,9 23.054,6

Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

2023
T€
2022
T€
Stand am 01.01. 21.972,3 23.792,5
Entnahme im Geschäftsjahr 5.134,6 5.220,2
16.837,7 18.572,3
Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres 3.500,0 3.400,0
Stand am 31.12. 20.337,7 21.972,3

Die Rückstellung betrifft ausschließlich die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung. Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung Ende 2023 entfallen für 2024:

T€
a. auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile 3.153,3
b. auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile und Schlusszahlungen 1.445,8
c. auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven 0,0
d. auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird 85,2
e. auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Schlussüberschussanteilen und Schlusszahlungen zurückgestellt wird, jedoch ohne Beträge nach den Buchstaben b und d 10.674,7
f. auf den ungebundenen Teil (Rückstellung für Beitragsrückerstattung ohne die Buchstaben a bis e) 4.978,8
insgesamt 20.337,7

Der für den Schlussüberschussanteilfonds gebundene Betrag i. H. v. 10.674,7 T€ wurde für den Altbestand nach einem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Geschäftsplan und für den Neubestand gemäß § 28 RechVersV nach versicherungsmathematischen Grundsätzen in ausreichender Höhe für die bestehenden Verträge ermittelt.

Sonstige Rückstellungen

2023
T€
2022
T€
Rückstellung für Provisionen 3.315,3 2.757,7
Rückstellung für Dienstleistungen 193,4 200,0
Rückstellung für Jahresabschluss 62,6 84,3
Rückstellung für sonstige Kosten 170,0 170,0
insgesamt 3.741,3 3.212,0

Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern

2023
T€
2022
T€
verzinslich angesammelte Überschussanteile 17.513,9 19.586,2
Überschussanteile aus der Schadenreserve 356,2 326,7
vorausbezahlte Versicherungsbeiträge 546,3 625,6
Beitragsdepot 9,7 14,5
sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern 1.637,4 1.613,4
insgesamt 20.063,5 22.166,3

Sonstige Verbindlichkeiten

2023
T€
2022
T€
Verbindlichkeiten aus dem Abrechnungsverkehr mit verbundenen Unternehmen 10.993,6 216,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,1 3,8
Steuerverbindlichkeiten 50,2 3,1
Übrige 1.079,6 2.607,2
insgesamt 12.123,5 2.830,7

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft und der Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft betragen unter fünf Jahren.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in voller Höhe Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gebuchte Bruttobeiträge

2023 2022
Laufende Beiträge
T€
Einmalbeiträge
T€
Laufende Beiträge
T€
Einmalbeiträge
T€
Einzelversicherungen 91.525,2 2.509,0 95.089,3 2.460,7
Kollektivversicherungen 12.882,1 44.116,5 13.275,2 55.699,6
104.407,4 46.625,6 108.364,5 58.160,3
151.032,9 166.524,8
Veränderung der Pauschalwertberichtigung auf fällige Ansprüche 8,2 -9,9
insgesamt 151.041,1 166.514,9
2023
T€
2022
T€
Gebuchte Bruttobeiträge Inland 76.960,7 86.262,4
Gebuchte Bruttobeiträge aus den übrigen Mitgliedstaaten des EG sowie anderen Vertragsstaaten des EW 74.080,4 80.252,5
insgesamt 151.041,1 166.514,9

Im Geschäftsjahr sind in den laufenden Beiträgen Beiträge für fondsgebundene Lebensversicherungen (Deutschland RENTE) i. H. v. 1.080,9 T€ (i. Vj. 1.198,2 T€) enthalten.

Zu Verträgen ohne Gewinnbeteiligung sind in den laufenden Beiträgen 50.530,2 T€ und in den Einmalbeiträgen 43.741,0 T€ enthalten.

Die Beitragssumme des eingelösten Neugeschäfts beträgt im Berichtsjahr 93.351,4 T€ (i. Vj. 109.837,4 T€).

Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung

2023
T€
2022
T€
Einzelversicherungen 100,4 89,7
Kollektivversicherungen 36,5 36,1
insgesamt 136,8 125,8

Erträge aus Beteiligungen

2023
T€
2022
T€
Erträge aus Beteiligungen 792,8 626,1
davon: aus verbundenen Unternehmen 789,3 T€

Erträge aus anderen Kapitalanlagen

2023
T€
2022
T€
Erträge aus anderen Kapitalanlagen
davon: aus verbundenen Unternehmen 15,8 T€
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 265,6 0,0
Aktien, Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 2.410,8 1.330,1
Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren 3.237,2 3.205,1
Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 470,4 498,2
Namensschuldverschreibungen 6.325,6 6.417,9
Schuldscheinforderungen 4.190,0 4.937,7
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 108,5 128,8
übrige Ausleihungen 0,0 0,0
Einlagen bei Kreditinstituten 460,0 212,3
insgesamt 17.468,1 16.730,1

Zuschreibungen auf Kapitalanlagen

Die Zuschreibung resultiert in voller Höhe (28,9 T€) aus der Wertaufholung unseres Spezialfonds.

Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen

2023
T€
2022
T€
Beteiligungen 2.546,6 2.037,3
Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,0 0,0
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 5,6 30,9
insgesamt 2.552,2 2.068,1

Der Abgangsgewinn resultiert aus der mittelbaren Realisierung von Bewertungsreserven auf Immobilien im Rahmen der Gestaltung zweier Kommanditgesellschaften.

Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung

2023
T€
2022
T€
Erhöhung der aktivierten nicht fälligen Ansprüche an Versicherungsnehmer 287,6 241,2
Erträge aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener Überschussanteile in der Rückstellung für Versicherungsfälle 121,8 27,6
Übrige 9,3 10,8
insgesamt 418,8 279,6

Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung

Zahlungen für Versicherungsfälle

2023
T€
2022
T€
selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft 125.411,5 132.006,9
abzüglich Anteil der Rückversicherer selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft 55.653,9 62.473,8
insgesamt 69.757,6 69.533,1

Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

2023
T€
2022
T€
selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft -5.797,2 -4.702,4
Veränderung Anteil der Rückversicherer selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft -3.388,6 -4.764,5
insgesamt -2.408,7 62,1

Abschreibungen auf Kapitalanlagen

Die Abschreibungen entfallen planmäßig auf Gebäude (130,2 T€) sowie auf eine Beteiligung (211,1 T€).

Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung

2023
T€
2022
T€
Direktgutschrift (Beitragsverrechnung) 6.467,0 6.734,0
rechnungsmäßige Zinsen 400,7 458,0
Depotzinsen aus dem Rückversicherungsgeschäft 9.774,2 10.287,5
Minderung der aktivierten, noch nicht fälligen Ansprüche gegenüber Versicherungsnehmern 742,2 989,3
Aufwendungen aus der Erhöhung der Pauschalwertberichtigung auf noch nicht fällige Ansprüche an die Versicherungsnehmer 16,4 0,0
Übrige 3,6 4,6
insgesamt 17.404,0 18.473,4

Der Rückversicherungssaldo aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft beträgt im Geschäftsjahr -1.343,2 T€ (i. Vj. -1.276,4).

Sonstige Erträge

2023
T€
2022
T€
Erträge aus Dienstleistungen für andere Unternehmen 183,8 232,8
Zinserträge 351,3 106,5
Erträge aus der Auflösung nicht versicherungstechnischer Rückstellungen 226,8 59,2
Übrige 131,2 487,7
insgesamt 893,1 886,3

Sonstige Aufwendungen

2023
T€
2022
T€
Dienstleistungen für andere Unternehmen 17,0 75,5
Kosten des Jahresabschlusses 165,4 185,2
Aufsichtsratsvergütungen (Konzernumlage) 74,9 65,7
Rechts- und sonstige Beratungskosten 44,8 106,3
Zinsaufwendungen 189,5 156,8
Übrige 2.984,9 1.739,5
insgesamt 3.476,6 2.329,0

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023
T€
2022
T€
Körperschaftsteuer 1.472,1 293,1
davon aus Vorjahren 42,5 0,0
Solidaritätszuschlag 2,3 0,0
davon aus Vorjahren 2,3 0,0
Gewerbeertragsteuer -2,6 0,0
davon aus Vorjahren -2,6 0,0
§ 36a Abs. 4 EStG-Steuer 0,0 0,0
insgesamt 1.471,9 293,1

Die Körperschaftsteuer betrifft im Wesentlichen den Teil des Geschäfts der Gesellschaft, der in der niederländischen Niederlassung erwirtschaftet wurde. Im Rahmen der steuerlichen Organschaft werden die angefallenen Steuern von der RheinLand Versicherungs AG gezahlt, der Aufwand fällt allerdings in der niederländischen Niederlassung der Credit Life AG an.

Sonstige Steuern

2023
T€
2022
T€
Grundsteuer 0,0 0,0
Übrige Steuern 0,4 0,0
insgesamt 0,4 0,0

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

2023
T€
2022
T€
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 24.444,0 33.881,4
2. sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 343,6 364,6
3. Löhne und Gehälter 0,0 23,5
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 0,5 7,3
Aufwendungen insgesamt 24.788,2 34.276,8

Sonstige Angaben

Mitarbeitende

Die Unternehmen der RheinLand Versicherungsgruppe werden im Innendienst weitestgehend in Organisationsgemeinschaft geführt. Eigenes Personal beschäftigen wir nicht. Eine Ausnahme bilden die Inhaber der Schlüsselfunktionen (Compliance, Revision, Risikomanagement, Versicherungsmathematische Funktion), mit denen Mehrfacharbeitsverträge bestehen.

Die Vergütung für den Aufsichtsrat und Vorstand erfolgt durch die RheinLand Holding AG, die entsprechend einer zwischen den Gesellschaften der RheinLand Versicherungsgruppe bestehenden Vereinbarung verursachungsgerecht und damit anteilig auf die Gesellschaft umgelegt wird. Der auf die Credit Life AG entfallende Betrag der umgelegten Vorstandsbezüge beläuft sich auf 851,5 T€ (i. Vj. 961,4 T€). Die Umlage der Aufsichtsratsvergütungen beträgt 75,5 T€ (i. Vj. 66,0 T€).

Im Geschäftsjahr 2020 wurde ein Hypothekendarlehen an einen Vorstand i. H. v. 150,0 T€ mit einer Laufzeit von sieben Jahren und einem Zinssatz von 0,95 % p. a. vergeben. Die anfängliche Tilgung betrug 7,2 % p. a. und ist mit einem Sondertilgungsrecht i. H. v. 10 % p. a. auf die Restschuld ausgestattet. Das Darlehen ist mit einer erstrangigen Buchgrundschuld i. H. v. 275,0 T€ besichert. Weitere außerordentliche Vereinbarungen liegen nicht vor. Rückzahlungen i. H. v. von 33,9 T€ erfolgten im Geschäftsjahr 2023, die Restschuld zum 31. Dezember 2023 beträgt 49,2 T€.

Angaben zu Aktionären

Die Effektenverwaltung Cornel Werhahn GbR, Neuss, hat uns lediglich vorsorglich für den Fall, dass ihr Unternehmenseigenschaft i. S. d. § 20 AktG zukommen sollte, mitgeteilt, dass ihr mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft gehört. Ferner haben uns Verena Gräfin Huyn, Neuss, Dr. Ludwig Baum, München, und Heinrich Straaten, Königswinter, lediglich vorsorglich für den Fall, dass ihnen Unternehmenseigenschaft i. S. d. § 20 AktG zukommen sollte und von ihnen gehaltene Beteiligungen nach den Grundsätzen der Mehrmütterschaft als abhängige Unternehmen zu qualifizieren sein sollten, mitgeteilt, dass ihnen mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung der Gesellschaft gehört.

Finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen der §§ 124 ff. VAG sind die Lebensversicherer zur Mitgliedschaft an einem Sicherungsfonds verpflichtet.

Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der SichLVFinV (Leben) jährlich Beiträge von maximal 0,2 ‰ der versicherungstechnischen Nettorückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1,0 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen aufgebaut ist. Verpflichtungen hieraus bestehen für die Gesellschaft derzeit nicht, da der Maximalbetrag erreicht wurde. Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge i. H. v. weiteren 1,0 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpflichtung von 947,6 T€.

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherung-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen.

Die Verpflichtung beträgt 1,0 % der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung am Bilanzstichtag 8.683,7 T€.

Die Credit Life AG hat sich als Kommanditistin an der CEE Renewable Fund 7 S.C.S., SICAV-RAIF (Teilfonds CEE RF7) mit einer Zeichnungssumme von 5.000,0 T€ beteiligt. Von dieser zugesagten Zeichnungssumme wurden bis zum 31. Dezember 2023 4.250,0 T€ abgerufen. Wir erwarten im Geschäftsjahr 2024 den letzten Kapitalabruf in Höhe von 750,0 T€.

Handelsregister

Die Credit Life AG, mit Sitz in Neuss, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Neuss (HRB 9766) eingetragen.

Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der RheinLand Holding AG, Neuss, RheinLandplatz, einbezogen, welcher gleichzeitig dem kleinsten und größten Konsolidierungskreis entspricht und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sind wir gemäß § 291 HGB befreit.

Abschlussprüferhonorar

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgen befreiend im Konzernabschluss der RheinLand Holding AG.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der Credit Life AG für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt zu verwenden:

Der Bilanzgewinn i. H. v. 5.447.986,65 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Neuss, 5. März 2024

Der Vorstand

Dr. Arne Barinka

Lutz Bittermann

Dr. Ulrich Hilp

Andreas Schwarz

Überschussbeteiligung der Versicherten für das Jahr 2024

1. Zuordnung der Tarife

1.1 Vor dem 1. Januar 1995 abgeschlossene Verträge

Die Tarife sind in Tarifgruppen zusammengefasst, die Tarifgruppen wiederum in Abrechnungsverbänden. Die Zuordnung der Tarife zu den Tarifgruppen und Abrechnungsverbänden ist aus der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Abrechnungsverband Tarifgruppe Tarif
1 BO M01, M02, M03, M04, F01, F02, F03
EO M10, M12, M14, M20, M22, F10,F12, F14
B3 M0, M1, M2, M3, M4, M5, M6, M7,M8, MP, F0, F1, F2, F3, F4, F5, F6, F7, F8, FP
B2 2T(71); 2E(72); 2VL(74); 2AV(75); 2AVDZ(76)
B(E) V(01); O(71); OPT(76); G(72)
E3 MT, MK, FT, FK
A I(11)
2 V3 H2, H3, D2, D3
V 2VE(82)
3 C RH(67); RWV(67)
D3 X0, X1, X2, X4, X5, X6, X9; A5, Y0, Y1, Y2, Y4, Y5
D R0
(68); R3
(78); R4
(14); R5
(15)
R RT(66)
R(E) Pumf(04)
4 F3 G2, L2
F GE(92)
F(E) PuWeBF(05)
5 BUZ B, BR, BR1, BR/..
BUZ (RL) B, BR, IZV, B(E) ,BR(E)
BU94 MBU, MBU1, MBU/.., FBU, FBU1, FBU/..

1.2 Nach dem 1. Januar 1995 abgeschlossene Verträge

Die Tarife sind in Gewinnverbänden zusammengefasst, die Gewinnverbände wiederum in Bestandsgruppen. Die Zuordnung der überschussberechtigten Tarife zu den Gewinnverbänden und Bestandsgruppen ist aus der folgenden Tabelle zu entnehmen.

22.

Einzelversicherung

Bestandsgruppe Gewinnverband Tarif
Kapitalbildende Lebensversicherung GL95 M01, M02, M03, M04, F01, F02, F03
GL96 M42, M43, M44, F42, F43
GL2000 M62, M63, M64, F62, F63
GL2004 M82, M83, M84, F82, F83
GL2007 KGO07
GL2008 KGO08
S2019 STA19
S2020 ST20
S2021 ST21
SC2017 ST17
SC13 STC13
SC12 STC12
SC08 STC08
SC07 STC07
S2017 STA17
S2015 ST15, STA15
S2013 ST13
S2012 ST12
S2008 ST08
S2007 ST07
S2004 B1, K1
ST2000 C1, N1
BC08 KGC08
BC07 KGC07
B2017 KG17
B2015 KG15
B2013 KG13
B2012 KG12, KM12
B2008 KG08, KM08
B2007 KG07, KM07, KP07, KT07
B2004 B2, B3, B4, B7, BP, K2, K3, K4, KP
B2003 CR, NR
B2000 C2, C3, C4, C7, CP, N2, N3, N7, NP
B99 O1, T1
B96 O2, O3, O4, O7, OP, T2, T3, T4, T7, TP
B95 M0, M1, M2, M3, M4, M5, M6, M7, M8, MP, F0, F1, F2, F3, F4, F5, F6, F7, F8, FP
K2008 MK08
K2007 ME07, MK07
K2004 BR, KR, B2R, K2R
V2017 KV17
Bestandsgruppe Gewinnverband Tarif
V2015 KV15
V2013 KV13
V2012 KV12
V2008 KV08
V2007 KV07
V2004 BV, KV
V2000 CV, NV
V98 OV, TV
V95 H2, H3, D2, D3
Risikoversicherung EO95 M10, M12, M14, M20, M22, F10, F12, F14
Ris95 M30, M32, M34, F30, F32, F34
Ris99 M50, M52, M54, F50, F52, F54
Ris2004 M70, M72, M74, F70, F72
Ris2005NR M90, M92, F90, F92
Ris2005R M91, M93, F91, F93
Ris2007NR TGNO07, TFNO07
Ris2007R TGRO07, TFRO07
Ris2008NR TGNO08, TFNO08
Ris2008R TGRO08, TFRO08
Ris2009NR TGNO09, DTGNO09
Ris2009R TGRO09, DTGRO09
Ris2012NR TGNO12, DTGNO12
Ris2012R TGRO12, DTGRO12
Ris2013NR TGNO13, DTGNO13
Ris2013R TGRO13, DTGRO13
Ris2015NR TGNO15, DTGNO15
Ris2015R TGRO15, DTGRO15
Ris2016 TG16, TP16, TH16, TZ16
Ris2017 TG17, TP17, TH17, TZ17
Ris2021 TG21, TF21
Ris2023 TG23, TF23
RCN07 TGNC07
RIN08 TGN08
RIN07 TGN07
RIR08 TGR08
RIR07 TGR07
E2004 BT, BK, KT, KK
E99 OT, OK, TT, TK
E95 MT, MK, FT, FK
Rentenversicherung R2004 ES, JS
DC08 RAC08
DC07 RAC07
D2015 RA15, RSE15, RSB15, BRA15, DRA15
D2013 RA13, RSE13, RSB13, BRA13, DRA13
D2012 RA12, RSE12, RSB12, BRA12, DRA12
D2008 RA08, RP08, RSE08, RSB08, BRA08, BRP08, DRA08, DRP08
D2007 RA07, DRA07, RE07, BRE07, RP07, DRP07, BRP07, RSE07, RSP07
D2005 0E, 1E, 4E, 5E, 9E, 0J, 1J, 4J, 5J, 9J, D0E, D0J, B1E, B1J, D4E, D4J, B4E, B4J
D2004 E0, E1, E5, EH, J0, J5, JH
D2001 US, ZS
D2000 U0, U0N, U3, U4, U5, U6, U9, UH, Z0, Z0N, Z5, Z6, Z9, ZH
D96 P0, P1, P2, P4, PH, P5, P9, I5, I9, S0, S2, S4, SH, S5
D95 X0, X1, X2, X4, X5, X6, X9, A5, Y0, Y1, Y2, Y4, Y5
Rentenversicherung nach AltZ ertG C2008 RRC08
C2007 RRC07
C2006 RRC06
L2015 RR15
L2012 RR12
L2010 RR10
L2008 RR08
L2007 RR07
L2006 RR06
L2005 RE, RJ
L2004 ER, JR
L2002 UR, ZR
Invaliditätsversicherungen SBU2014 BEA14
SBU2015 BEA15, BEA16
SBV2016 SBU16, DSBU16
SBV2017 SBU17, DSBU17
SEV2018 SEU18, DSEU18
SEV2019 SEU19, DSEU19
SEV2021 SEU21, DSEU21
SBV2019 SBUPL19, DSBUPL19, SBUPR19, DSBUPR19, SBUST19, DSBUST19
SBV2021 SBUST21, SBUPL21, SBUPR21, DSBUST21, DSBUPL21, DSBUPR21
SBV2023 SBU23, DSBU23
131 * DR08, DR09, DR12, DR13, DR15
247 Niederlassung NL KAP04 KG04
KAP05 KG05
REN04 RA04
REN05 RA05
STE05 ST05

* Lebensversicherung, bei der das Anlagerisiko vom Versicherungsnehmer getragen wird.

23.

Kollektivversicherung

Bestandsgruppe Gewinnverband Tarif
Kapitalbildende Lebensversicherung F2007 KGG07
F2004 BF, KF
F2000 CG, NG
F96 Q2, R2
F95 G2, L2
Rentenversicherung W2017 RAH 17
W2015 RAG15, BRAG15, DRAG15, RAH 15, RSH15
W2013 RAG13, BRAG13, DRAG13, RAH 13, RSH13
W2012 RAG12, BRAG12, DRAG12, RAH 12, RSH12
W2008 RAG08, RPG08, BRAG08, BRPG08, DRAG08, DRPG08
W2007 RAG07, RPG07, DRPG07, DRAG07
W2005 FE, FER, PE, ZE, 1EF, FJ, FJR, PJ, ZJ, 1JF, DFE, DFJ, DPE, DPJ
W2004 EF, EFR, JF, JFR
W2002 UG, UGR, ZG, ZGR
24.

Zusatzversicherung

Bestandsgruppe Gewinnverband Tarif
BUZ / EUZ / Pflegerentenzusatzvers. BUZ95 B, BR, BR1, BR/
BUZ97 BU, BU1, BUL
BUZ2000 BZ, BZ1, BZL
BUZ2004 BG, BG1, BGL
BUZ2007 BUSO07, BUPO07
BUZ2008 BUSO08, BUPO08
BUZ2009 BUPO09
BUZ2012 BUPO12
BUZ2013 BUPO13
BUZ2015 BUPO15
EU07 EUO07, EU07
EU08 EUO08, EU08
EU09 EUO09, E3O09, EU09, E309
EU12 EUO12, E3O12, EU12
EU13 EUO13, E3O13, EU13
PR08 PRP08
PR07 PRS07, PRP07
EU04 EU, EUR, EU1, EUL
BU15 BUP15
BU13 BUP13
BU12 BUP12
BU09 BUP09
BU08 BUP08
BU07 BUS07, BUP07
BU04 BB, BBR, BB1, BBL
BU601 BG, BGR, BG1, BGL
BU01 BZ, BZR, BZ1, BZL
BU99 BZ, BZR, BZ1, BZL
BU95 BU, BU1, BU/..

2. Allgemeines

2.1 Direktgutschrift

Für das Jahr 2024 wird keine Zinsdirektgutschrift für den Zinsüberschussanteil und für das verzinslich angesammelte Überschussguthaben gewährt.

Die Direktgutschrift für die Tarifgruppen EO und BUZ und die Gewinnverbände Ris2023, Ris2021, Ris2017, Ris2016, Ris2015NR, Ris2015R, Ris2013NR, Ris2013R, Ris2012NR, Ris2012R, Ris2009NR, Ris2009R, Ris2008NR, Ris2008R, Ris2007NR, Ris2007R, Ris2005NR, Ris2005R, Ris2004, Ris99, Ris95, SBU2014, SBU2015, SBV2016, SBV2017, SBV2019, SBV2021, SBV2023, SEV2018, SEV2019, SEV2021, S2020, S2021, EO95, BUZ95, BUZ97, BUZ2000, BUZ2004, BUZ2007, BUZ2008, BUZ2009, BUZ2012, BUZ2013, BUZ2015, EU07, EU08, EU09, EU12 und EU13 beträgt 70 % der Überschussanteile, die sich am Beitrag bemessen. Die Direktgutschrift wird mit den angegebenen Überschussanteilsätzen verrechnet.

2.2 Jährliche Überschussbeteiligung

Der einzelne Versicherungsvertrag erhält laufende Überschussanteile zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres; erstmalig nach Ablauf der vertraglichen Wartezeit. Die Wartezeit für Verträge der Gewinnverbände D2001 und R2004 beträgt drei Jahre, für die Gewinnverbände SC2017, SC13, SC12, SC08, SC07, BC08, BC07, DC08 und DC07 fünf Jahre, für Verträge der Gewinnverbände Ris95, Ris99, Ris2004, Ris2005NR, Ris2005R, Ris2007NR, Ris2007R, Ris2008NR, Ris2008R, Ris2009NR, Ris2009R, Ris2012NR, Ris2012R, Ris2013NR, Ris2013R, Ris2015NR, Ris2015R, Ris2016, Ris2017, Ris2021, Ris2023, S2020, S2021, SBU2014, SBU2015, SBV2016, SBV2017, SBV2019, SBV2021, SBV2023, SEV2018, SEV2019, SEV2021, EO95, BUZ95, BUZ97, BUZ2000, BUZ2004, BUZ2007, BUZ2008, BUZ2009, BUZ2012, BUZ2013, BUZ2015, EU07, EU08, EU09, EU12, EU13, EO, BUZ, RCN07, RIN08, RIN07, RIR08, RIR07, E2004, E99, E95, EU13, EU12, EU09, EU08, EU07, EU04, BU15, BU13, BU12, BU09, BU08, BU07, BU04, BU601, BU01, BU99, BU95, PR08, PR07 und der Tarifgruppen E3 und BU94 entfällt sie. Verträge in den Tarifgruppen BO und in den Gewinnverbänden GL95, GL96, GL2000, GL2004, GL2007, GL2008, KAP04, KAP05, REN04, REN05 und die Verträge in dem Bestand der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG erhalten laufende Überschussanteile nochmals bei Ablauf des Vertrages. Für 2024 beginnende Verträge, die zu einer anderen Tarifgruppe oder einem anderen Gewinnverband gehören, beträgt die Wartezeit ein Jahr.

2.3 Auswirkung der Anpassung der Deckungsrückstellung für Teilbestände

Bei Rentenversicherungen der Tarifgruppen L2002, D2001, D2000, W2002, L2004, D2004, R2004, W2004, D96, D95, D3, D, R, R(E), F(E) und C haben sich die Rechnungsgrundlagen als nicht ausreichend erwiesen. Daher wird für die betroffenen Teilbestände eine Anpassung der Deckungsrückstellung vorgenommen.

Dem außerordentlichen Anpassungsaufwand wird durch eine reduzierte Überschussbeteiligung im Falle des Rentenbezugs (Tarifgruppen D3, D, R, R(E), F(E), C) oder eine reduzierte Überschussdeklaration (Tarifgruppen L2002, D2001, D2000, W2002, L2004, D2004, R2004, W2004, D96, D95) Rechnung getragen.

2.4 Verzinsliche Ansammlung der Überschussanteile

Versicherungen, deren Überschussanteile verzinslich angesammelt werden, erhalten neben dem Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil, sodass sich das angesammelte Guthaben mit mindestens 1,25 % für den Bestand der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG und 2,25 % für alle anderen überschussberechtigten Bestände verzinst. Liegt der Rechnungszins oberhalb, entfällt der Ansammlungsüberschussanteil.

2.5 Erhöhung der Versicherungsleistung aus Überschussanteilen

Bei Versicherungen, deren Überschussanteile zur Erhöhung der Versicherungsleistung (Bonus) verwendet werden, werden die Bonussummen wie beitragsfreie Verträge am Überschuss beteiligt.

2.6 Schlussüberschussanteile

Versicherungen, für die Schlussüberschussanteile deklariert sind, erhalten diese für Versicherungsjahre, die vor Vollendung des 66. Lebensjahres beendet werden. Versicherungen der Gewinnverbände GL2007, GL2008, S2019, S2020, S2021, SC2017, SC13, SC12, SC08, SC07, S2017, S2015, S2013, S2012, S2008, S2007, BC08, BC07, B2017, B2015, B2013, B2012, B2008, B2007, K2008, K2007, V2017, V2015, V2013, V2012, V2008, V2007, C2008, C2007, L2015, L2012, L2010, L2008, L2007, DC08, DC07, D2015, D2013, D2012, D2008, D2007, F2007, W2017, W2015, W2013, W2012, W2008 und W2007 erhalten unabhängig vom Lebensalter Schlussüberschüsse.

Die Schlussüberschussanteile werden 2024 fällig, wenn in diesem Jahr die Versicherungsdauer des Vertrages endet (für alle im vorherigen Absatz aufgeführte Tarifgruppen und Gewinnverbände) bzw. die vereinbarte Beitragszahlungsdauer des Vertrages endet (übrige Tarifgruppen und Gewinnverbände, für die Schlussüberschüsse deklariert sind).

Sie werden 2024 in verminderter Höhe fällig, wenn in diesem Jahr

die versicherte Person stirbt,

die zweite versicherte Person bei den Tarifen M0 oder F0 heiratet,

der Vertrag nach frühestens einem Drittel (maximal 10 Jahren) der vereinbarten Vertragsdauer (Gewinnverbände GL2007, GL2008, SC2017, SC13, SC12, SC08, SC07, S2017, S2015, S2013, S2012, S2008, S2007, BC08, BC07, B20017, B2015, B2013, B2012, B2008, B2007, K2008, K2007, V2017, V2015, V2013, V2012, V2008, V2007, C2008, C2007, L2015, L2012, L2010, L2008, L2007, DC08, DC07, D2015, D2013, D2012, D2008, D2007, F2007, W2017, W2015, W2013, W2012, W2008 und W2007) bzw. Beitragszahlungsdauer (übrige Tarifgruppen und Gewinnverbände mit Schlussüberschüssen) vorzeitig beendet wird.

2.7 Schlusszahlungen

Bei Versicherungen, für die Schlusszahlungen deklariert sind, werden diese 2024 fällig, wenn in diesem Jahr gleich aus welchem Grund

der Vertrag beendet wird,

im Abrechnungsverband 5 oder im Gewinnverband BU95 die Beitragszahlung beendet wird.

2.8 Beteiligung an Bewertungsreserven

Den Versicherungsverträgen werden Bewertungsreserven zugeordnet. Der Anteil für jede Versicherung wird jährlich zum Stichtag 31.12. als Verhältnis der zur Versicherung zugeordneten Summe der Deckungskapitale und Guthaben der letzten 10 Jahre jeweils zu den Stichtagen - frühestens seit Beginn der Versicherung - zu der Gesamtsumme dieser Größe über alle berechtigten Versicherungen bestimmt. Im Zeitpunkt der Vertragsbeendigung wird der für den Vertrag individuell zum letzten Stichtag berechnete Anteil von mindestens 50 % der aktuell ermittelten Bewertungsreserven der Kapitalanlagen ausgezahlt, die für die Beteiligung der Versicherungsnehmer berücksichtigt werden müssen. Nach § 139 Abs. 3 VAG erfolgt der Anspruch auf Beteiligung an den Bewertungsreserven unter Berücksichtigung des Sicherungsbedarfs.

Die Bewertungsreserven werden am dritten Börsentag des Vormonats ermittelt; falls erhebliche Schwankungen am Aktienmarkt bzw. der Zinsentwicklung bis zum Auszahlungstermin vorliegen, werden die Bewertungsreserven erneut ermittelt. Wird die Kündigung eines Versicherungsvertrages ausgesprochen und am gleichen Tag oder zu einem früheren Zeitpunkt wirksam, erfolgt die Ermittlung der Bewertungsreserven zum dritten Börsentag des Vormonats, in dem die Kündigung wirksam wird.

Rentenversicherungen in der Rentenbezugszeit werden nach einem an § 153 Abs. 3 VVG angelehnten Verfahren an den Bewertungsreserven beteiligt. In der Rentenbezugszeit werden bei Erleben des Jahrestages des Rentenbeginns 50 % des Anteils der Versicherung an den Bewertungsreserven der Kapitalanlagen zugeteilt und ausgezahlt, die für die Beteiligung der Versicherungsnehmer berücksichtigt werden müssen.

Die Finanzierung der Bewertungsreserven erfolgt dabei über eine Entnahme aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB).

Die ab dem Jahr 2014 eingeführte Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven behalten wir grundsätzlich bei, allerdings senken wir für das Jahr 2024 für den Bestand der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG die Mindestbeteiligung auf 0 % der klassischen Schlussüberschussbeteiligung und reagieren damit auf die Entwicklung der Bewertungsreserven im Umfeld gestiegener Kapitalmarktzinsen. Damit erfolgt die Auszahlung zu 100 % als Schlussüberschüsse der Hauptversicherungen und der BUZ-Schlusszahlungen.

Die Beteiligung an den Bewertungsreserven wird gekürzt, wenn für die Erfüllung der Eigenmittelanforderungen nach § 89 VAG Bewertungsreserven angesetzt werden müssen und sich die vorhandenen Bewertungsreserven durch die zu gewährende Beteiligung an den Bewertungsreserven voraussichtlich so stark vermindern, dass die Eigenmittelanforderungen nicht mehr erfüllt werden können.

3. Überschussanteilsätze des Jahres 2024

Kapitalbildende Lebensversicherungen

TG/GV Vertragsstatus M/F Zinsüberschuss Grundüberschuss
Satz BezGr. Satz BezGr.
Einzelversicherungen
BO bpf 0,00 % DK 0,10 % VS
bfr 0,00 % DK -
GL95 bpf 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK -
GL96 bpf F 0,00 % DK 0,00 % VS
bpf M 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr F 0,00 % DK - -
bfr M 0,00 % DK - -
GL2000 bpf F 0,00 % MDK - -
bpf M 0,00 % MDK - -
bfr F 0,00 % MDK - -
bfr M 0,00 % MDK - -
GL2004 bpf F 0,00 % MDK - -
bpf M 0,00 % MDK - -
bfr F 0,00 % MDK - -
bfr M 0,00 % MDK - -
GL2007 bpf F 0,00 % MDK - -
bpf M 0,00 % MDK - -
bfr F 0,00 % MDK - -
bfr M 0,00 % MDK - -
GL2008 bpf F 0,00 % MDK - -
bpf M 0,00 % MDK - -
bfr F 0,00 % MDK - -
bfr M 0,00 % MDK - -
S2019 bpfl F 1,35 % MDK - -
bpfl M 1,35 % MDK - -
bfr F 1,35 % MDK - -
bfr M 1,35 % MDK - -
KAP04 bpf 0,00 % VS - -
bfr 0,00 % VS - -
KAP05 bpf 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
STE05 bpf 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B3 bpfl 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
B2 bpf 0,00 % DK 0,09 % VS
bfr 0,00 % DK - -
A bpfl - - - -
V3 bpfl 0,00% DK 0,00% VS
bfr 0,00% DK - -
V bpfl 0,00% DK 0,09% VS
bfr 0,00% DK - -
SC17 bpfl 0,35 % MDK - -
bfr 0,35 % MDK - -
SC13 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
SC12 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
SC08 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
SC07 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
S2017 bpfl 0,35 % MDK - -
bfr 0,35 % MDK - -
S2015 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
S2013 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
S2012 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
S2008 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
S2007 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
S2004 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
St2000 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
BC08 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
BC07 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2017 bpfl 0,35 % MDK - -
bfr 0,35 % MDK - -
B2015 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2013 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2012 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2008 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2007 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2004 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2003 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B2000 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
B99 bpfl 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
B96 bpfl F 0,00 % DK 0,00 % VS
bpfl M 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
B95 bpfl 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
K2008 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
K2007 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
K2004 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2017 bpfl 0,35 % MDK - -
bfr 0,35 % MDK - -
V2015 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2013 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2012 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2008 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2007 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2004 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V2000 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
V98 bpfl F 0,00 % DK 0,00 % VS
bpfl M 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
V95 bpfl 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
TG/GV Kostenüberschuss Risikoüberschuss Überschussanteil
Satz BezGr. Satz BezGr. Satz BezGr.
Einzelversicherungen
BO - - 56 % iRB - -
- - 56 % iRB - -
GL95 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
GL96 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
GL2000 0,00 % üJB 0 % iRB - -
0,00 % üJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
GL2004 1,50 % üJB 54 % iRB - -
1,50 % üJB 62 % iRB - -
- - 54 % iRB - -
- - 62 % iRB - -
GL2007 1,50 % üJB 54 % iRB - -
1,50 % üJB 62 % iRB - -
- - 54 % iRB - -
- - 62 % iRB - -
GL2008 1,50 % üJB 54 % iRB - -
1,50 % üJB 62 % iRB - -
- - 54 % iRB - -
- - 62 % iRB - -
S2019 - - 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
KAP04 - - 0,001 % VS * - -
- - 0,001 % VS * - -
KAP05 0,00 % üJB - - - -
- - - - - -
STE05 0,00 % üJB - - - -
- - - - - -
B3 - - - - - -
- - - - - -
B2 - - - - - -
- - - - - -
A - - - - 250 % MB
V3 - - - - - -
- - - - - -
V - - - - - -
- - - - - -
SC17 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
SC13 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
SC12 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
SC08 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
SC07 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
S2017 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
S2015 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
S2013 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
S2012 0,00 % BJB 7 % iRB - -
- - 7 % iRB - -
S2008 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
S2007 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
S2004 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
St2000 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
BC08 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
BC07 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
B2017 0,00 % BJB 12 % iRB - -
- - 12 % iRB - -
B2015 0,00 % BJB 12 % iRB - -
- - 12 % iRB - -
B2013 0,00 % BJB 12 % iRB - -
- - 12 % iRB - -
B2012 0,00 % BJB 17 % iRB - -
- - 17 % iRB - -
B2008 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
B2007 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
B2004 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
B2003 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
B2000 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
B99 - - - - -
- - - - -
B96 - - 0 % iRB(TV) - -
- - 0 % iRB(TV) - -
- - - - - -
B95 - - - - - -
- - - - - -
K2008 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
K2007 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
K2004 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
V2017 0,00 % BJB 12 % iRB - -
- - 12 % iRB - -
V2015 0,00 % BJB 12 % iRB - -
- - 12 % iRB - -
V2013 0,00 % BJB 12 % iRB - -
- - 12 % iRB - -
V2012 0,00 % BJB 17 % iRB - -
- - 17 % iRB - -
V2008 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
V2007 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
V2004 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
V2000 0,00 % BJB 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
V98 - - 0 % iRB(TV) - -
- - 0 % iRB(TV) - -
- - - - - -
V95 - - - - - -
- - - - - -
TG/GV zus. Überschussanteil für Frauen
Satz BezGr.
Einzelversicherungen
BO - -
- -
GL95 - -
- -
GL96 - -
- -
- -
- -
GL2000 - -
- -
- -
- -
GL2004 - -
- -
- -
- -
GL2007 - -
- -
- -
- -
GL2008 - -
- -
- -
- -
S2019 - -
- -
- -
- -
KAP04 - -
- -
KAP05 - -
- -
STE05 - -
- -
B3 - -
- -
B2 0,05 % VS
- -
A - -
V3 - -
- -
V 0,05% VS
- -
SC17 - -
- -
SC13 - -
- -
SC12 - -
- -
SC08 - -
- -
SC07 - -
- -
S2017 - -
- -
S2015 - -
- -
S2013 - -
- -
S2012 - -
- -
S2008 - -
- -
S2007 - -
- -
S2004 - -
- -
St2000 - -
- -
BC08 - -
- -
BC07 - -
- -
B2017 - -
- -
B2015 - -
- -
B2013 - -
- -
B2012 - -
- -
B2008 - -
- -
B2007 - -
- -
B2004 - -
- -
B2003 - -
- -
B2000 - -
- -
B99 - -
- -
B96 - -
- -
- -
B95 - -
- -
K2008 - -
- -
K2007 - -
- -
K2004 - -
- -
V2017 - -
- -
V2015 - -
- -
V2013 - -
- -
V2012 - -
- -
V2008 - -
- -
V2007 - -
- -
V2004 - -
- -
V2000 - -
- -
V98 - -
- -
- -
V95 - -
- -
TG/GV Vertragsstatus M/F Zinsüberschuss Grundüberschuss
Satz BezGr. Satz BezGr.
Kollektivversicherungen
F3 bpfl 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
F bpfl 0,00 % DK 0,09 % VS
bfr 0,00 % DK - -
F2007 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
F2005 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
F2004 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
F2000 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
F96 bpfl F 0,00 % DK 0,00 % VS
bpfl M 0,00 % DK 0,00 % VS
bfr 0,00 % DK - -
F95 bpfl 0,00 % DK 0,00% VS
bfr 0,00 % DK - -
X2005 bpfl 0,00 % MDK - -
bfr 0,00 % MDK - -
TG/GV Kostenüberschuss Risikoüberschuss Überschussanteil
Satz BezGr. Satz BezGr. Satz BezGr.
Kollektivversicherungen
F3 - - - - - -
- - - - - -
F - - - - - -
- - - - - -
F2007 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
F2005 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
F2004 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
F2000 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
F96 - - 0 % iRB(TV) - -
- - 0 % iRB(TV) - -
- - - - - -
F95 - - - - - -
- - - - - -
X2005 - - 0 % iRB - -
- - 0 % iRB - -
TG/GV zus. Überschussanteil für Frauen
Satz BezGr.
Kollektivversicherungen
F3 - -
- -
F 0,05 % VS
- -
F2007 - -
- -
F2005 - -
- -
F2004 - -
- -
F2000 - -
- -
F96 - -
- -
- -
F95 - -
- -
X2005 - -
- -
Vertragsstatus:
Bpfl = beitragspflichtige Verträge
bfr = beitragsfreie Verträge
lfdR = laufende Renten
Bezugsgrößen (BezGr.):
VS = Versicherungssumme DK = Deckungskapital
üJB = überschussberechtigter Jahresbeitrag MDK = rechnungsmäßiges mittleres Deckungskapital (diskontiert auf den Beginn des Versicherungsjahres)
iRB = individueller Risikobeitrag üKWR = überschussberechtigter Kapitalwert zu Rentenbeginn
iRB(TV) = individueller Risikobeitrag auf den Teil der Todesfallsumme, der die Versicherungssumme übersteigt
MB = Monatsbeiträge
BJB = Bruttojahresbeitrag

Verwendungsart:

Die Überschussanteile werden je nach Vereinbarung verzinslich angesammelt oder zur Erhöhung der Versicherungssumme (Bonus) verwendet.

*) Dieser Satz muss im beitragspflichtigen Zustand mit der Zahldauer multipliziert werden. Im beitragsfreien Zustand ist der Satz mit der Differenz aus Vertragsdauer und Zahldauer zu multiplizieren.

Rentenversicherungen (Hybrid)

BG Tarife Vertragsstatus Zinsüberschuss Fondskostenüberschuss
Satz BezGr. Satz BezGr.
131 DR08 bpf 0,00% (1) 0,2125% (2)
bfr 0,00% (1) 0,2125% (2)
lfdR 0,00% (1) 0 0
131 DR09 bpf 0,00% (1) 0,2125% (2)
bfr 0,00% (1) 0,2125% (2)
lfdR 0,00% (1) 0 0
131 DR12 bpf 0,25% / 0,00% * (1) 0,2125% (2)
bfr 0,25% / 0,00% * (1) 0,2125% (2)
lfdR 0,50% / 0,00% * (1) 0 0
131 DR13 bpf 0,25% / 0,00% * (1) 0,2125% (2)
bfr 0,25% / 0,00% * (1) 0,2125% (2)
lfdR 0,50% / 0,00% * (1) 0 0
131 DR15 bpf 0,50% / 0,00% * (1) 0,2125% (2)
bfr 0,50% / 0,00% * (1) 0,2125% (2)
lfdR 1,00% / 0,00% * (1) 0 0
BG Schlussüberschuss "Zins" Schlussüberschuss "Fondskosten" Grundüberschuss
Satz BezGr. Satz BezGr. Satz BezGr.
131 0,00% (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0,00% (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0 0 0 0 0 0
131 0,00% (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0,00% (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0 0 0 0 0 0
131 0,25% / 0,00% * (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0,25% / 0,00% * (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0 0 0 0 0 0
131 0,25% / 0,00% * (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0,25% / 0,00% * (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0 0 0 0 0 0
131 0,50% / 0,00% * (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0,50% / 0,00% * (3) 0,2125% (3) 0,00% (4)
0 0 0 0 0 0
BG Risikoüberschuss
Satz BezGr.
131 0,00% (5)
0,00% (5)
0 0
131 0,00% (5)
0,00% (5)
0 0
131 0,00% (5)
0,00% (5)
0 0
131 0,00% (5)
0,00% (5)
0 0
131 0,00% (5)
0,00% (5)
0 0

Vertragsstatus:

bpfl = beitragspflichtige Verträge

bfr = beitragsfreie Verträge

lfdR = laufende Renten

* Bestand der ehemaligen RheinLand Lebensversicherung AG

Bezugsgrößen (BezGr.):

(1)

(1) Die Bezugsgröße des Zinsüberschusses in der Aufschubzeit ist das tagegewichtete klassische Deckungskapital bzw. das tagegewichtete verzinste Reservekonto. Die Bezugsgröße in der Rentenbezugszeit ist das klassische Deckungskapital zu Beginn des Versicherungsjahres.

(2)

(2) Die Bezugsgröße des Fondskostenüberschusses ist das am Monatsanfang (nach Entnahme von Beiträgen für eingeschlossene Zusatzversicherungen) vorhandene Fondsvermögen. Der Fondskostenüberschuss wird monatlich ratierlich (0,0177 %) nachschüssig dem Fondsguthaben unwiderruflich zugeteilt.

(3)

(3) Die Bezugsgröße des Schlussüberschusses "Zins" ist das tagegewichtete klassische Deckungskapital bzw. das tagegewichtete verzinste Reservekonto, die Bezugsgröße des Schlussüberschusses "Fondskosten" ist das am Monatsanfang (nach Entnahme von Beiträgen für eingeschlossene Zusatzversicherungen) vorhandene Fondsvermögen. Der gesamte Schlussüberschuss wird monatlich ratierlich nachschüssig dem Schlussüberschussguthaben widerruflich zugeteilt. Das angesammelte Schlussüberschussguthaben verzinst sich bis zum frühestmöglichen Rentenbeginn - längstens bis zum Alter 60 - mit für DR15 jährlich 2,71 %, für DR12+DR13 jährlich 3,125 % bzw. für DR08+DR09 jährlich mit 3,6 %, ansonsten mit für DR15 1,36 %, für DR12+DR13 1,775 % bzw. für DR08+DR09 2,25 %. Die Höhe der zum Ende der Aufschubzeit fälligen Schlussüberschüsse ist widerruflich und kann nicht garantiert werden. Bei Tod und Rückkauf im Jahr 2024 werden analog der geschäftsplanmäßigen Regelungen anteilige Schlussüberschüsse fällig.

(4)

(4) Die Bezugsgröße des Grundüberschusses ist die überschussberechtigte Beitragssumme.

(5)

(5) Die Bezugsgröße des Risikoüberschusses ist der individuelle Risikobeitrag.

Risikoversicherungen

TG/GV Vertragsstatus M/F Raucher/ Nichtraucher Bem. Zinsüberschuss
Satz BezGr.
EO bpf 0 0
bfr Abl 0 0
bfr i Tod 0,00% DK
bfr (EB, Einst.) 0 0
EO95 bpf 0 0
bfr Abl 0 0
bfr i Tod 0,00% DK
bfr (EB, Einst.) 0 0
Ris95 bpf F Raucher 0 0
bpf F Nichtraucher 0 0
bpf M Raucher 0 0
bpf M Nichtraucher 0 0
bfr Abl F Raucher 0 0
bfr Abl F Nichtraucher 0 0
bfr Abl M Raucher 0 0
bfr Abl M Nichtraucher 0 0
bfr i Tod 0,00% DK
bfr (EB, Einst.) F Raucher 0 0
bfr (EB, Einst.) F Nichtraucher 0 0
bfr (EB, Einst.) M Raucher 0 0
bfr (EB, Einst.) M Nichtraucher 0 0
Ris99 bpf F Raucher 0 0
bpf F Nichtraucher 0 0
bpf M Raucher 0 0
bpf M Nichtraucher 0 0
bfr Abl F Raucher 0 0
bfr Abl F Nichtraucher 0 0
bfr Abl M Raucher 0 0
bfr Abl M Nichtraucher 0 0
bfr i Tod 0,00% DK
bfr (EB, Einst.) F Raucher 0 0
bfr (EB, Einst.) F Nichtraucher 0 0
bfr (EB, Einst.) M Raucher 0 0
bfr (EB, Einst.) M Nichtraucher 0 0
Ris2004 bpf F Raucher 0 0
bpf F Nichtraucher 0 0
bpf M Raucher 0 0
bpf M Nichtraucher 0 0
bfr Abl F Raucher 0 0
bfr Abl F Nichtraucher 0 0
bfr Abl M Raucher 0 0
bfr Abl M Nichtraucher 0 0
bfr i Tod 0,00% DK
bfr (EB, Einst.) F Raucher 0 0
bfr (EB, Einst.) F Nichtraucher 0 0
bfr (EB, Einst.) M Raucher 0 0
bfr (EB, Einst.) M Nichtraucher 0 0
Ris2005R bpf 0 0
bf 0 0
Ris2005NR bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2007R bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2007NR bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2008R bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2008NR bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2009R bpf F 1 0 0
bpf F 2 0 0
bpf M 1 0 0
bpf M 2 0 0
bfr F 1 0 0
bfr F 2 0 0
bfr M 1 0 0
bfr M 2 0 0
Ris2009NR bpf F 1 0 0
bpf F 2 0 0
bpf M 1 0 0
bpf M 2 0 0
bfr F 1 0 0
bfr F 2 0 0
bfr M 1 0 0
bfr M 2 0 0
Ris2012R bpf F 1 0 0
bpf F 2 0 0
bpf M 1 0 0
bpf M 2 0 0
bfr F 1 0 0
bfr F 2 0 0
bfr M 1 0 0
bfr M 2 0 0
Ris2012NR bpf F 1 0 0
bpf F 2 0 0
bpf M 1 0 0
bpf M 2 0 0
bfr F 1 0 0
bfr F 2 0 0
bfr M 1 0 0
bfr M 2 0 0
Ris2013R bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2013NR bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2015R bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2015NR bpf 0 0
bfr 0 0
Ris2016 bpf 3 0 0
bfr 3 0 0
bpf 4 0 0
bfr 4 0 0
bpf 5 0 0
bfr 5 0 0
Ris2017 bpf 3 0 0
bfr 3 0 0
bpf 4 0 0
bfr 4 0 0
bpf 5 0 0
bfr 5 0 0
Ris2021 bpf 3 0 0
bfr 3 0 0
bpf 5 0 0
bfr 5 0 0
Ris2023 bpf 3 0 0
bfr 3 0 0
bpf 5 0 0
bfr 5 0 0
S2020 bpfl 0 0
bfr 0 0
S2021 bpfl 0 0
bfr 0 0
E3 0 0
RCN07 0 0
RIN08 0 0
RIN07 0 0
RIR08 0 0
RIR07 0 0
E2004 0 0
E99 0 0
E95 0 0
TG/GV zus. Überschussanteil Beitragsverrechnung Todesfallbonus
Satz BezGr. Satz BezGr. Satz BezGr.
EO 0 0 63% üB 170% VS
63% üB(vV) 0 0 170% VS
0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 170% VS
EO95 0 0 52% üB 108% VS
52% üB(vV) 0 0 108% VS
0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 108% VS
Ris95 0 0 34% üB 51% VS
0 0 50% üB 100% VS
0 0 36% üB 56% VS
0 0 54% üB 117% VS
34% üB(vV) 0 0 51% VS
50% üB(vV) 0 0 100% VS
36% üB(vV) 0 0 56% VS
54% üB(vV) 0 0 117% VS
0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 51% VS
0 0 0 0 100% VS
0 0 0 0 56% VS
0 0 0 0 117% VS
Ris99 0 0 26% üB 35% VS
0 0 47% üB 88% VS
0 0 26% üB 35% VS
0 0 51% üB 104% VS
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 88% VS
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 104% VS
0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 88% VS
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 104% VS
Ris2004 0 0 26% üB 35% VS
0 0 47% üB 88% VS
0 0 26% üB 35% VS
0 0 51% üB 104% VS
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 88% VS
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 104% VS
0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 88% VS
0 0 0 0 35% VS
0 0 0 0 104% VS
Ris2005R 0 0 47% üB 88% VS
0 0 0 0 88% VS
Ris2005NR 0 0 47% üB 88% VS
0 0 0 0 88% VS
Ris2007R 0 0 47% üB 88% VS
0 0 0 0 88% VS
Ris2007NR 0 0 47% üB 88% VS
0 0 0 0 88% VS
Ris2008R 0 0 47% üB 88% VS
0 0 0 0 88% VS
Ris2008NR 0 0 47% üB 88% VS
0 0 0 0 88% VS
Ris2009R 0 0 52% üB 108% VS
0 0 47% üB 88% VS
0 0 51% üB 104% VS
0 0 46% üB 85% VS
0 0 0 0 108% VS
0 0 0 0 88% VS
0 0 0 0 104% VS
0 0 0 0 85% VS
Ris2009NR 0 0 50% üB 100% VS
0 0 45% üB 81% VS
0 0 49% üB 96% VS
0 0 44% üB 78% VS
0 0 0 0 100% VS
0 0 0 0 81% VS
0 0 0 0 96% VS
0 0 0 0 78% VS
Ris2012R 0 0 52% üB 108% VS
0 0 47% üB 88% VS
0 0 51% üB 104% VS
0 0 46% üB 85% VS
0 0 0 0 108% VS
0 0 0 0 88% VS
0 0 0 0 104% VS
0 0 0 0 85% VS
Ris2012NR 0 0 50% üB 100% VS
0 0 45% üB 81% VS
0 0 49% üB 96% VS
0 0 44% üB 78% VS
0 0 0 0 100% VS
0 0 0 0 81% VS
0 0 0 0 96% VS
0 0 0 0 78% VS
Ris2013R 0 0 59% üB 143% VS
0 0 0 0 143% VS
Ris2013NR 0 0 64% üB 177% VS
0 0 0 0 177% VS
Ris2015R 0 0 59% üB 143% VS
0 0 0 0 143% VS
Ris2015NR 0 0 64% üB 177% VS
0 0 0 0 177% VS
Ris2016 0 0 0,68 üB 212% VS
0 0 0 0 212% VS
0 0 65,50% üB 189% VS
0 0 0 0 189% VS
0 0 63% üB 170% VS
0 0 0 0 170% VS
Ris2017 0 0 68% üB 212% VS
0 0 0 0 212% VS
0 0 65,50% üB 189% VS
0 0 0 0 189% VS
0 0 63% üB 170% VS
0 0 0 0 170% VS
Ris2021 0 0 57% üB 132% VS
0 0 0 0 132% VS
0 0 53% üB 112% VS
0 0 0 0 112% VS
Ris2023 0 0 57% üB 132% VS
0 0 0 0 132% VS
0 0 53% üB 112% VS
0 0 0 0 112% VS
S2020 0 0 15% üB 18% VS
0 0 0 0 18% VS
S2021 0 0 15% üB 18% VS
0 0 0 0 18% VS
E3 0 0 - - 67% VS
RCN07 0 0 43% üB 75% VS
RIN08 0 0 - - 75% VS
RIN07 0 0 - - 75% VS
RIR08 0 0 - - 75% VS
RIR07 0 0 - - 75% VS
E2004 0 0 37% üB 58% VS
E99 0 0 35% üB 54% VS
E95 0 0 - - 67% VS
Vertragsstatus:
bpfl = beitragspflichtige Verträge
bfr = beitragsfreie Verträge
bfr (EB, Einst.) = gegen Einmalbeitrag und wegen Einstellung der Beitragszahlung beitragsfreie Verträge
bfr Abl = wegen Ablauf der Beitragszahldauer beitragsfreie Verträge
bfr i Tod = beitragsfreie Verträge infolge Tod
Bezugsgrößen (BezGr.):
VS = Versicherungssumme üB(vV) = überschussberechtigter Beitrag einer vergleichbaren beitragspflichtigen Versicherung
DK = Deckungskapital
üB = überschussberechtigter Beitrag

Bemerkung (Bem.):

1 = gilt für Versicherungssummen ab 50.000 €

2 = gilt für Versicherungssummen bis 49.999 €

3 = gilt für versicherte Personen mit Familienstand verheiratet

4 = gilt für zwei versicherte Personen mit Familienstand verheiratet und unverheiratet

5 = gilt für versicherte Personen mit Familienstand unverheiratet

Verwendungsart:

Für einen beitragspflichtigen Vertrag gelten die Überschussanteilsätze abhängig vom vereinbarten Überschuss-System - entweder Todesfallbonus oder Beitragsverrechnung.

Für einen beitragsfreien Vertrag gilt entsprechend der Vereinbarung als Überschuss-System - entweder Todesfallbonus oder verzinsliche Ansammlung.

Zusatzversicherungen

TG/GV Tarife Vertragsstatus Zinsüberschuss Überschussanteil
M/F Satz BezGr. Satz
BUZ B bpfl - - 35%
BR bpfl - - 35%
BR/.. bpfl - - -
BR1 bpfl - - 35%
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
BUZ95 B bpfl - - 30%
BR bpfl - - 30%
BR/.. bpfl - - -
BR1 bpfl - - 30%
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
BUZ97 bpfl - - 27%
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
BUZ2000 bpfl - - 35%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BUZ2004 bpfl - - 35%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BUZ2007 bpfl - - 35%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BUZ2008 bpfl - - 35%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BUZ2009 bpfl - - 30%
bf - - -
lfdR 0,00% MDK -
BUZ2012 bpfl - - 30%
bfr - - -
lfdR 0,50% MDK -
BUZ2013 bpfl - - 30%
bfr - - -
lfdR 0,50% MDK -
BUZ2015 bpfl - - 30%
bf - - -
lfdR 1,00% MDK -
EU07 bpfl - - 35%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
EU08 bpfl - - 35%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
EU09 bpfl - - 30%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
EU12 bpfl - - 30%
bfr - - -
lfdR 0,50% MDK -
EU13 bpfl - - 30%
bfr - - -
lfdR 0,50% MDK -
BUZ (RL) bpfl - - -
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
BU94 bpfl - - 20%
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
PR08 bpfl - - -
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
PR07 bpfl - - -
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
EU13 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
EU12 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
EU09 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
EU08 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
EU07 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
EU04 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BU15 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
BU13 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
BU12 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
BU09 bpfl - - 10%
bfr - - -
lfdR 0,00% MDK -
BU08 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BU07 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BU04 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BU601 bpfl - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BU01 bpfl F - - 10%
bpfl M - - 10%
bfr 0,00% MDK -
lfdR 0,00% MDK -
BU99 bpfl F - - 10%
bpfl M - - 10%
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
BU95 bpfl - - 10%
bfr 0,00% DK -
lfdR 0,00% DK -
TG/GV Überschussanteil Leistungsfallbonus
BezGr. Satz BezGr.
BUZ üB - -
üB - -
- - -
üB - -
- - -
- - -
BUZ95 üB - -
üB - -
- - -
üB - -
- - -
- - -
BUZ97 üB - -
- - -
- - -
BUZ2000 üB - -
- - -
- - -
BUZ2004 üB - -
- - -
- - -
BUZ2007 üB - -
- - -
- - -
BUZ2008 üB - -
- - -
- - -
BUZ2009 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
BUZ2012 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
BUZ2013 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
BUZ2015 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
EU07 üB - -
- - -
- - -
EU08 üB - -
- - -
- - -
EU09 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
EU12 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
EU13 üB 42% vR
- 42% vR
- - -
BUZ (RL) - - -
- - -
- - -
BU94 üB - -
- - -
- - -
PR08 - 20% vR
- 20% vR
- - -
PR07 - 20% vR
- 20% vR
- - -
EU13 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
EU12 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
EU09 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
EU08 üB - -
- - -
- - -
EU07 üB - -
- - -
- - -
EU04 üB - -
- - -
- - -
BU15 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
BU13 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
BU12 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
BU09 üB 11% vR
- 11% vR
- - -
BU08 üB - -
- - -
- - -
BU07 üB - -
- - -
- - -
BU04 üB - -
- - -
- - -
BU601 üB - -
- - -
- - -
BU01 üB - -
üB - -
- - -
- - -
BU99 üB - -
üB - -
- - -
- - -
BU95 üB - -
- - -
- - -
Vertragsstatus:
bpfl = beitragspflichtige Verträge
bfr = beitragsfreie Verträge
lfdR = laufende Renten
Bezugsgrößen (BezGr.):
üB = überschussberechtigter Beitrag MDK = rechnungsmäßiges mittleres Deckungskapital (diskontiert auf den Beginn des Versicherungsjahres)
DK = Deckungskapital
vR = versicherte Rente

Verwendungsart:

Für einen beitragspflichtigen Vertrag gelten die Überschussanteilsätze abhängig vom vereinbarten Überschuss-System - entweder Beitragsverrechnung oder Überschussanteil für verzinsliche Ansammlung. Beitragsfreie Verträge erhalten den Zinsüberschuss für verzinsliche Ansammlung. Laufende Renten erhalten den Zinsüberschuss zur Erhöhung der Renten. Ist eine Barrente versichert, so erhöht der Leistungsfallbonus die versicherte Rente im Leistungsfall.

Rentenversicherungen

TG/GV Vertragsstatus M/F Zinsüberschuss Kostenüberschuss
Satz BezGr. Satz BezGr.
Einzelversicherungen
REN04 bpfl 0,00% KA - -
bfr 0,00% KA - -
REN05 bpfl 0,00% MDK 0,00% MDK
bfr 0,00% MDK - -
C lfdR 0,00% DK - -
D3 bpfl 0,00% DK 0,00% JR
bfr 0,00% DK 0,00% JR
lfdR 0,00% DK - -
D bpfl 0,00% DK - -
bfr 0,00% DK - -
lfdR 0,00% DK - -
R bpfl 0,00% DK - -
bfr 0,00% DK - -
lfdR 0,00% DK - -
R(E) bpfl 0,00% DK - -
bfr 0,00% DK - -
lfdR 0,00% DK - -
DC08 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
DC07 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
R2004 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2015 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2013 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2012 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2008 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2007 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2005 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2004 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2001 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D2000 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
D96 bpfl 0,00% DK 0,00% JR
bfr 0,00% DK 0,00% JR
lfdR 0,00% DK - -
D95 bpfl 0,00% DK 0,00% JR
bfr 0,00% DK 0,00% JR
lfdR 0,00% DK - -
Kollektivversicherungen
F(E) 0,00% DK - -
W2017 bpfl 0,35% MDK - -
bfr 0,35% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2015 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2013 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2012 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2008 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
bfr (EB) 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2007 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2005 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2004 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
W2002 bpfl 0,00% MDK - -
bfr 0,00% MDK - -
lfdR 0,00% MDK - -
TG/GV Risikoüberschuss zus. Überschussanteil
Satz BezGr. Satz BezGr.
Einzelversicherungen
REN04 0,00% KA * - -
0,00% KA * - -
REN05 0,00% MDK - -
0,00% MDK - -
C - - - -
D3 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D - - - -
- - - -
- - - -
R - - - -
- - - -
- - - -
R(E) - - - -
- - - -
- - - -
DC08 0,00% BJB - -
- - - -
- - - -
DC07 0,00% BJB - -
- - - -
- - - -
R2004 0,00% BJB - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D2015 0,00% BJB - -
- - - -
- - - -
- - 0,62% üKWR
D2013 0,00% BJB - -
- - - -
- - - -
- - 0,32% üKWR
D2012 0,00% BJB - -
- - - -
- - - -
- - 0,32% üKWR
D2008 0,00% BJB - -
- - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D2007 0,00% BJB - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D2005 0,00% BJB - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D2004 0,00% BJB - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D2001 0,00% BJB - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D2000 0,00% BJB - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D96 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
D95 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
Kollektivversicherungen
F(E) - - - -
W2017 - - - -
- - - -
- - - -
- - 0,80% üKWR
W2015 - - - -
- - - -
- - - -
- - 0,62% üKWR
W2013 - - - -
- - - -
- - - -
- - 0,32% üKWR
W2012 - - - -
- - - -
- - - -
- - 0,32% üKWR
W2008 - - - -
- - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
W2007 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
W2005 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
W2004 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR
W2002 - - - -
- - - -
- - 0,00% üKWR

Rentenversicherungen nach AltZertG

TG/GV Vertragsstatus Zinsüberschuss Grundüberschuss Kostenüberschuss
Satz BezGr. Satz BezGr. Satz
Einzelverischerung
C2008 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
C2007 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
C2006 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2015 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2012 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2010 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2008 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2007 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2006 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2005 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2004 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
L2002 bpfl 0,00% MDK - - 0,00%
bfr 0,00% MDK - - -
lfdR 0,00% MDK - - -
TG/GV Kostenüberschuss zus. Überschussanteil
BezGr. Satz BezGr.
Einzelverischerung
C2008 BJB - -
- - -
- - -
C2007 BJB - -
- - -
- - -
C2006 BJB - -
- - -
- - -
L2015 BJB - -
- - -
- 0,62% üKWR
L2012 BJB - -
- - -
- 0,32% üKWR
L2010 BJB - -
- - -
- 0,00% üKWR
L2008 BJB - -
- - -
- - -
L2007 BJB - -
- - -
- - -
L2006 BJB - -
- - -
- - -
L2005 BJB - -
- - -
- - -
L2004 BJB - -
- - -
- - -
L2002 BJB - -
- - -
- - -
Vertragsstatus:
bpfl = beitragspflichtige Verträge
bfr = beitragsfreie Verträge
lfdR = laufende Renten
bfr (BE) = beitragsfreie Verträge gegen Einmalbeitrag mit einer Aufschubzeit bis einschließlich fünf Jahren. Verträge gegen Einmalbeitrag mit einer Aufschubzeit von mehr als fünf Jahren gelten die Überschusssätze von beitragsfreien Verträgen.
Bezugsgrößen (BezGr.):
VS = Versicherungssumme MDK = rechnungsmäßiges mittleres Deckungskapital (diskontiert auf den Beginn des Versicherungsjahres)
KA = Kapitalabfindung DK = Deckungskapital
JR = .Jahresrente
BJB = Bruttojahresbeitrag
üKWR = überschussberechtigter Kapital wert zu Rentenbeginn

Verwendungsart:

Die Überschussanteile werden je nach Vereinbarung verzinslich angesammelt oder zur Erhöhung der Versicherungssumme (Bonus) verwendet. Der zusätzliche Überschussanteil wird als Alternative zur Bonusrente in Form einer flexiblen Überschussrente gewährt.

*) Dieser Satz muss im beitragspflichtigen Zustand mit der Zahldauer multipliziert werden. Im beitragsfreien Zustand ist der Satz mit der Differenz aus Vertragsdauer und Zahldauer zu multiplizieren.

Basis-Erwerbsabsicherungen

TG/GV Tarife Vertragsstatus Zinsüberschuss Überschussanteil
Satz BezGr. Satz BezGr.
SBU2014 bpfl - - 30% üB
bfr - - - -
lfdR 0,50% MDK - -
SBU2015 bpfl - - 30% üB
bfr - - - -
lfdR 1,00% MDK - -
SBV2016 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 1,00% MDK - -
SBV2017 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 1,35% MDK - -
SBV2019 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 1,35% MDK - -
SBV2021 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 2,25% MDK - -
SBV2023 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 2,25% MDK - -
SEV2018 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 1,35% MDK - -
SEV2019 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 1,35% MDK - -
SEV2021 bpfl - - 40% üB
bfr - - - -
lfdR 2,25% MDK - -
TG/GV Leistungsfallbonus
Satz BezGr.
SBU2014 42% vR
42% vR
- -
SBU2015 42% vR
42% vR
- -
SBV2016 67% vR
67% vR
- -
SBV2017 67% vR
67% vR
- -
SBV2019 67% vR
67% vR
- -
SBV2021 67% vR
67% vR
- -
SBV2023 67% vR
67% vR
- -
SEV2018 67% vR
67% vR
- -
SEV2019 67% vR
67% vR
- -
SEV2021 67% vR
67% vR
- -
Vertragsstatus:
bpfl = beitragspflichtige Verträge
bfr = beitragsfreie Verträge
lfdR = laufende Renten
Bezugsgrößen (BezGr.):
üB = überschussberechtigter Beitrag MDK = rechnungsmäßiges mittleres Deckungskapital (diskontiert auf den Beginn des Versicherungsjahres)
vR = versicherte Rente

Verwendungsart:

Für einen beitragspflichtigen Vertrag gelten die Überschussanteilsätze abhängig vom vereinbarten Überschuss-System - entweder Beitragsverrechnung oder Überschussanteil für verzinsliche Ansammlung. Beitragsfreie Verträge erhalten den Zinsüberschuss für verzinsliche Ansammlung. Laufende Renten erhalten den Zinsüberschuss zur Erhöhung der Renten. Ist eine Barrente versichert, so erhöht der Leistungsfallbonus die versicherte Rente im Leistungsfall.

Schlussüberschüsse

TG/GV Tarife Vertragsstatus M/F Bem. BezGr. 2002
Kapitalbildende Lebensversicherungen
Einzelversicherungen
BO bpfl 3 VS 0,29%
GL95 bpfl 3 VS 0,29%
GL96 bpfl 4 VS 0,30%
GL2000 bpfl 1 VS 0,04%
GL2004 bpfl 1 VS 0,00%
B3 bpfl - VS 0,48%
B2 bpfl F - VS 0,70%
bpfl M - VS 0,60%
C bpfl - VS 0,30%
A bpfl/bfr F 6 VS 0,30%
A bpfl/bfr M 6 VS 0,30%
V3 bpfl - VS 0,20%
V bpfl - VS 0,20%
S2004 bpfl 1 VS -
St2000 bpfl 1 VS 0,06%
B2004 bpfl 1 VS -
B2003 bpfl 1 VS -
B2000 bpfl 1 VS 0,06%
B99 bpfl - VS 0,36%
B96 bpfl - VS 0,36%
B95 bpfl - VS 0,29%
K2004 bpfl 1 VS -
V2004 bpfl 1 VS -
V2000 bpfl 1 VS 0,06%
V98 bpfl - VS 0,36%
V95 bpfl - VS 0,12%
Kollektivversicherungen
F3 bpfl - VS 0,48%
F bpfl - VS 0,60%
F2004 bpfl 1 VS -
F2000 bpfl 1 VS 0,06%
F96 bpfl - VS 0,36%
F95 bpfl - VS 0,29%
TG/GV 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Kapitalbildende Lebensversicherungen
Einzelversicherungen
BO 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL95 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL96 0,30% 0,30% 0,30% 0,30% 0,30% 0,30%
GL2000 0,04% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
GL2004 0,00% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
B3 0,48% 0,48% 0,32% 0,32% 0,32% 0,32%
B2 0,70% 0,70% 0,46% 0,46% 0,46% 0,46%
0,60% 0,60% 0,40% 0,40% 0,40% 0,40%
C 0,30% 0,30% 0,20% 0,20% 0,20% 0,20%
A 0,30% 0,30% 0,20% 0,20% 0,20% 0,20%
A 0,30% 0,30% 0,20% 0,20% 0,20% 0,20%
V3 0,20% 0,20% 0,13% 0,13% 0,13% 0,13%
V 0,20% 0,20% 0,13% 0,13% 0,13% 0,13%
S2004 - 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
St2000 0,06% 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
B2004 - 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
B2003 0,06% 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
B2000 0,06% 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
B99 0,36% 0,36% 0,24% 0,24% 0,24% 0,24%
B96 0,36% 0,36% 0,24% 0,24% 0,24% 0,24%
B95 0,29% 0,29% 0,19% 0,19% 0,19% 0,19%
K2004 - 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
V2004 - 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
V2000 0,06% 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
V98 0,36% 0,36% 0,24% 0,24% 0,24% 0,24%
V95 0,12% 0,12% 0,08% 0,08% 0,08% 0,08%
Kollektivversicherungen
F3 0,48% 0,48% 0,32% 0,32% 0,32% 0,32%
F 0,60% 0,60% 0,40% 0,40% 0,40% 0,40%
F2004 - 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
F2000 0,06% 0,06% 0,04% 0,04% 0,04% 0,04%
F96 0,36% 0,36% 0,24% 0,24% 0,24% 0,24%
F95 0,29% 0,29% 0,19% 0,19% 0,19% 0,19%
TG/GV 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Kapitalbildende Lebensversicherungen
Einzelversicherungen
BO 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL95 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL96 0,30% 0,30% 0,30% 0,30% 0,30% 0,30%
GL2000 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
GL2004 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
B3 0,22% 0,22% 0,07% 0,00% 0,00% 0,00%
B2 0,32% 0,32% 0,10% 0,00% 0,00% 0,00%
0,28% 0,28% 0,09% 0,00% 0,00% 0,00%
C 0,14% 0,14% 0,04% 0,00% 0,00% 0,00%
A 0,14% 0,14% 0,04% 0,00% 0,00% 0,00%
A 0,14% 0,14% 0,04% 0,00% 0,00% 0,00%
V3 0,09% 0,09% 0,03% 0,00% 0,00% 0,00%
V 0,09% 0,09% 0,03% 0,00% 0,00% 0,00%
S2004 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
St2000 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
B2004 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
B2003 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
B2000 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
B99 0,17% 0,17% 0,05% 0,00% 0,00% 0,00%
B96 0,17% 0,17% 0,05% 0,00% 0,00% 0,00%
B95 0,13% 0,13% 0,04% 0,00% 0,00% 0,00%
K2004 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
V2004 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
V2000 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
V98 0,17% 0,17% 0,05% 0,00% 0,00% 0,00%
V95 0,05% 0,05% 0,02% 0,00% 0,00% 0,00%
Kollektivversicherungen
F3 0,22% 0,22% 0,07% 0,00% 0,00% 0,00%
F 0,28% 0,28% 0,09% 0,00% 0,00% 0,00%
F2004 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
F2000 0,03% 0,03% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
F96 0,17% 0,17% 0,05% 0,00% 0,00% 0,00%
F95 0,13% 0,13% 0,04% 0,00% 0,00% 0,00%
TG/GV 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Kapitalbildende Lebensversicherungen
Einzelversicherungen
BO 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL95 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL96 0,30% 0,30% 0,30% 0,30% 0,30% 0,30%
GL2000 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
GL2004 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
B3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
C 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
A 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
A 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
S2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
St2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2003 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B99 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
K2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V98 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Kollektivversicherungen
F3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
TG/GV 2021 2022 2023 2024
Kapitalbildende Lebensversicherungen
Einzelversicherungen
BO 0,29% 0,29% 0,29% 0,29%
GL95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
GL96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
GL2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
GL2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
C 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
A 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
A 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
S2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
St2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2003 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B99 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
B95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
K2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V98 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
V95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Kollektivversicherungen
F3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
F95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
TG/GV Tarife Vertragsstatus M/F Bem. BezGr. 2002
Rentenversicherungen
Einzelversicherungen
D bpfl 5 KA 0,20%
D3 bpfl - KA 0,20%
D2000 bpfl 1 KA 0,03%
D2001 bpfl 1 KA 0,03%
D2004 bpfl 1 KA -
D2005 bpfl 1 KA -
D95 bpfl - KA 0,12%
D96 bpfl - KA 0,15%
R2004 bpfl 1 KA -
C2006 bpfl 1 KA -
L2002 bpfl 1 KA 0,03%
L2004 bpfl 1 KA -
L2005 bpfl 1 KA -
L2006 bpfl 1 KA -
Kollektivversicherungen
W2002 bpfl 1 KA 0,04%
W2004 bpfl 1 KA -
W2005 bpfl 1 KA -
TG/GV 2003 2004 2005 2006 2007 2008
Rentenversicherungen
Einzelversicherungen
D 0,20% 0,20% 0,13% 0,13% 0,13% 0,13%
D3 0,20% 0,20% 0,13% 0,13% 0,13% 0,13%
D2000 0,03% 0,03% 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
D2001 0,03% 0,03% 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
D2004 - 0,03% 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
D2005 - - 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
D95 0,12% 0,12% 0,08% 0,08% 0,08% 0,08%
D96 0,15% 0,15% 0,10% 0,10% 0,10% 0,10%
R2004 - 0,03% 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
C2006 - - - 0,02% 0,02% 0,02%
L2002 0,03% 0,03% 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
L2004 - 0,03% 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
L2005 - - 0,02% 0,02% 0,02% 0,02%
L2006 - - - 0,02% 0,02% 0,02%
Kollektivversicherungen
W2002 0,04% 0,04% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
W2004 - 0,04% 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
W2005 - - 0,03% 0,03% 0,03% 0,03%
TG/GV 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Rentenversicherungen
Einzelversicherungen
D 0,09% 0,09% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D3 0,09% 0,09% 0,03% 0,00% 0,00% 0,00%
D2000 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
D2001 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
D2004 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
D2005 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
D95 0,05% 0,05% 0,02% 0,00% 0,00% 0,00%
D96 0,07% 0,07% 0,02% 0,00% 0,00% 0,00%
R2004 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
C2006 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
L2002 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
L2004 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
L2005 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
L2006 0,01% 0,01% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
Kollektivversicherungen
W2002 0,02% 0,02% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
W2004 0,02% 0,02% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
W2005 0,02% 0,02% 0,01% 0,00% 0,00% 0,00%
TG/GV 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Rentenversicherungen
Einzelversicherungen
D 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2001 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2005 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
R2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
C2006 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2002 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2005 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2006 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Kollektivversicherungen
W2002 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
W2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
W2005 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
TG/GV 2021 2022 2023 2023
Rentenversicherungen
Einzelversicherungen
D 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D3 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2000 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2001 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D2005 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D95 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
D96 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
R2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
C2006 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2002 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2005 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
L2006 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Kollektivversicherungen
W2002 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
W2004 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
W2005 0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
Vertragsstatus: Bezugsgrößen (BezGr.):
bpfl = beitragspflichtige Verträge VS = Versicherungssumme
bfr = beitragsfreie Verträge AG = verzinslich angesammeltes Guthaben
KA = Kapitalabfindung

Bemerkung (Bem.):

Es gelten folgende Bedingungen:

In der Tabelle sind Grundgrößen angegeben, aus denen sich entsprechend der folgenden Bemerkungen die jeweiligen Schlussüberschussanteile berechnen lassen.

1 = Der Prozentsatz ergibt sich durch Multiplikation mit der abgelaufenen Versicherungsdauer für jedes beitragspflichtige Jahr, maximal jedoch mit 30 Jahren.

3 = Gilt für Versicherungsdauern bis elf Jahren für jedes ab dem 1. Januar 2000 vollendete Versicherungsjahr und für Versicherungsdauern von zwölf bis 14 Jahren. Für Versicherungsdauern über 15 Jahren erhöht sich der Satz um 0,09 %.

4 = Gilt für Versicherungsdauern bis elf Jahren für jedes ab dem 1. Januar 2000 vollendete Versicherungsjahr und für Versicherungsdauern ab zwölf Jahren für jedes Jahr der Beitragszahlungsdauer.

5 = Bei Verträgen mit Vertragslaufzeiten bis einschließlich 30 Jahren

6 = Schlusszahlung, sofern keine andere Form der Überschussbeteiligung gewährt wird.

Die entsprechenden Prozentsätze der vergangenen Jahre können den jeweiligen Geschäftsberichten entnommen werden.

Schlussüberschüsse (Fortsetzung)

TG/GV Tarife Vertragsstatus M/F Bem. BezGr. 2024
Kapitalbildende Lebensversicherungen
Einzelversicherungen
GL2007 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
GL2008 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
S2019 bpfl/bfr AG 15,00%
S2020 bpfl/bfr AG 0,00%
S2021 bpfl/bfr AG 0,00%
SC2017 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
SC13 bpfl/bfr 2 AG 22,00%
SC12 bpfl/bfr 2 AG 22,00%
SC08 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
SC07 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
S2015 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
S2017 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
S2013 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
S2012 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
S2008 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
S2007 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
BC08 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
BC07 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
B2017 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
B2015 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
B2013 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
B2012 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
B2008 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
B2007 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
K2008 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
K2007 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
V2017 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
V2015 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
V2013 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
V2012 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
V2008 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
V2007 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
Kollektivversicherungen
F2007 bpfl/bfr 2 AG 26,00%
TG/GV Tarife Vertragsstatus M/F Bem. BezGr. 2024
Rentenversicherungen
Einzelversicherungen
D2007 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
D2008 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
D2015 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
D2013 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
D2012 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
DC07 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
DC08 bpfl/bfr 2 AG 29,00%
C2007 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
C2008 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
L2007 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
L2008 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
L2010 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
L2012 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
L2015 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
Kollektivversicherungen
W2007 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
W2008 bpfl/bfr 2 AG 23,00%
W2012 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
W2013 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
W2015 bpfl/bfr 2 AG 20,00%
W2017 bpfl/bfr 2 BDK 20,00%
Zusatzversicherungen
Einzelversicherungen
BUZ BR(E) bpfl 6 üBS 20,00%
Vertragsstatus: Bezugsgrößen (BezGr.):
bpfl = beitragspflichtige Verträge AG = verzinslich angesammeltes Guthaben
bfr = beitragsfreie Verträge üBS = überschussberechtigte Beitragssumme
BDK = Bonusdeckungsrückstellung

Bemerkung (Bem.):

Die in der Tabelle angegebenen Werte gelten für Versicherungen, die im jeweiligen Jahr ein Versicherungsjahr vollendet haben, soweit es in der Bemerkung nicht anderweitig geregelt ist.

Für den Schlussüberschuss gelten folgende Bemerkungen:

2 = Gilt für Verträge, bei denen die Beitragszahldauer gleich der Vertragsdauer ist. Bei Versicherungen gegen Einmalbeiträge reduziert sich der Prozentsatz auf die Hälfte, für sonstige Versicherungen auf 3⁄4, jeweils gerundet auf volle Prozent.

6 = Schlusszahlung, sofern keine andere Form der Überschussbeteiligung gewährt wird.

Verzeichnis der betriebenen Versicherungsarten

Hauptversicherung

Einzelversicherung

Kapitalversicherung

Versicherung auf den Todesfall

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall

Versicherung mit abgekürzter Beitragszahlung

Versicherung verbundener Leben

Ausbildungsversicherung

Aussteuerversicherung

Leibrentenversicherung mit Todesfallleistung vor Rentenbeginn

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall im Rahmen des 5. Vermögensbildungsgesetzes

Versicherung mit festem Auszahlungstermin

Versicherung mit festem Auszahlungstermin und Einschluss eines Sterbegeldes

Versicherung mit festem Auszahlungstermin und Einschluss eines Sterbegeldes im Rahmen des 5. Vermögensbildungsgesetzes

Versicherung mit gleichbleibender Versicherungssumme

Rentenversicherung

Aufgeschobene Rentenversicherung mit Beitragsrückgewähr und Rentengarantie

Aufgeschobene Rentenversicherung mit Hinterbliebenenabsicherung

Sofort beginnende Rentenversicherung

Rentenoption aus Kapitalversicherung

Risikoversicherung

Risikoversicherung mit gleichbleibender Versicherungssumme

Risikoversicherung mit fallender Versicherungssumme

Risikoversicherung mit festem Auszahlungstermin

Risikoversicherung verbundener Leben

25.

Fondsgebundene Lebensversicherung

26.

Restkreditversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Selbstständige Erwerbsminderungsversicherung

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Gruppenversicherung

27.

Rabattierte Einzelversicherungstarife

28.

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall (Sondertarif)

29.

Versicherung auf den Todesfall (Sondertarif)

30.

Versicherung mit festem Auszahlungstermin (Sondertarif)

31.

Aufgeschobene Rentenversicherung mit Beitragsrückgewähr

Zusatzversicherung

32.

Unfallzusatzversicherung

33.

Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

34.

Erwerbsunfähigkeitszusatzversicherung

35.

Pflegerentenzusatzversicherung

Bewegung und Struktur des Versicherungsbestandes 2023

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2023 Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
(nur Hauptversicherungen) (Haupt- und Zusatzversicherungen) (nur Hauptversicherungen)
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
Einmalbeitrag
in T€
Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 863.801 106.952 46.632.490
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 176.708 1.910 44.749 2.736.840
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 717 1.032 23.393
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile 0 -228 27
3. Übriger Zugang 797
4. Gesamter Zugang 176.708 2.627 46.350 2.760.260
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod / Berufsunfähigkeit etc. 2.664 364 76.327
2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung 84.912 2.689 1.047.944
3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 29.502 2.195 907.627
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 5.758 1.184 776.808
5. Übriger Abgang 77.507 34 941.592
6. Gesamter Abgang 200.344 6.466 3.750.298
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 840.165 103.113 45.642.452
A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2023 Einzelversicherungen
Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 38.826 17.280
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 502 227
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 191
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang
4. Gesamter Zugang 502 418
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod / Berufsunfähigkeit etc. 669 158
2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung 999 878
3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 1.270 549
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 54
5. Übriger Abgang 1
6. Gesamter Abgang 2.938 1.641
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 36.390 16.057
A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2023 Einzelversicherungen
Risikoversicherungen Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 477.753 66.480 15.729 11.776 1.789 1.151
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 51.654 1.238 172 202
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 111 225 47
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang
4. Gesamter Zugang 51.654 1.349 172 427 47
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod / Berufsunfähigkeit etc. 776 164 61 18 7 3
2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung 46.286 1.154 183 231 25
3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 5.582 596 446 470 133 113
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 5.756 1.037 2 46 1
5. Übriger Abgang 76 33
6. Gesamter Abgang 58.476 2.985 692 765 165 117
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 470.931 64.844 15.209 11.439 1.624 1.080
A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2023 Kollektivversicherungen-
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 329.704 10.267
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 124.380 243
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 143
2. Erhöhung der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang
4. Gesamter Zugang 124.380 386
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod / Berufsunfähigkeit etc. 1.151 21
2. Ablauf der Versicherung / Beitragszahlung 37.420 426
3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 22.071 466
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 45
5. Übriger Abgang 77.431
6. Gesamter Abgang 138.073 959
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 316.011 9.693
B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Einzelversicherungen
Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in T€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 863.801 46.632.490 38.826 569.737
davon beitragsfrei (523.270) (7.484.244) (6.354) (41.860)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 840.165 45.642.452 36.390 530.055
davon beitragsfrei (520.076) (7.516.003) (6.143) (39.376)
B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) Einzelversicherungen
Risikoversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 477.753 40.618.680
davon beitragsfrei (192.564) (2.678.005)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 470.931 39.781.236
davon beitragsfrei (212.614) (3.102.154)
B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) Einzelversicherungen
Rentenversiche- rungen (einschl. Be- rufsunfähigkeits- und Pflegerentenversiche- rungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungen 12-fache Jahresrente
in T€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fa- che Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 15.729 549.821 1.789 31.029
davon beitragsfrei (4.357) (50.453) (16) (152)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 15.209 552.251 1.624 29.240
davon beitragsfrei (4.373) (50.136) (23) (217)
B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen) Kollektivversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fa- che Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 329.704 4.863.223
davon beitragsfrei (319.979) (4.713.774)
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 316.011 4.749.670
davon beitragsfrei (296.923) (4.324.120)
C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen Zusatzversicherungen insgesamt Unfall-Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in T€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 31.996 951.369 23.669 49.062
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 49.893 916.760 42.123 71.119
C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen Risiko- und Zeitrenten-Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen 12-fache Jahresrente
in T€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 7.725 899.126 0 0
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 7.185 842.505 0 0
C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen Sonstige Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 602 3.181
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 585 3.137
D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen in T€
1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres 0
2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres 0

Ausschließlich zum Zwecke der besseren Lesbarkeit wird in diesem Geschäftsbericht auf eine geschlechterspezifische Schreibweise verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen und Begriffe sind im Sinne der Gleichbehandlung als geschlechtsneutral zu verstehen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Credit Life AG, Neuss

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Credit Life AG, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Credit Life AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:

[1] Bewertung der Kapitalanlagen

[2] Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Lebensversicherung

Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:

(1) Sachverhalt und Problemstellung

(2) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

(3) Verweis auf weitergehende Informationen

Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:

[1] Bewertung der Kapitalanlagen

(1) Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden Kapitalanlagen in der Bilanz in Höhe von € 1.076,6 Mio (95,6 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung der einzelnen Kapitalanlagen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert bzw. deren Zeitwert. Nach § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB können gewisse Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet werden. In diesem Fall werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen (gemildertes Niederstwertprinzip) und nur vorübergehende Wertminderungen als stille Lasten in Folgejahre vorgetragen. Eine Bestimmung als dauernd dem Geschäftsbetrieb dienend setzen eine Dauerhalteabsicht und -fähigkeit für diese Kapitalanlagen voraus. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts bzw. Zeitwerts wird - soweit vorhanden - der Marktpreis der jeweiligen Kapitalanlage herangezogen. Bei Kapitalanlagen, deren Bewertung nicht auf Basis von Börsenpreisen oder sonstigen Marktpreisen erfolgt (wie z.B. bei Investmentvermögen, bei sonstigen strukturierten sowie illiquiden Anleihen), besteht aufgrund der Notwendigkeit der Verwendung von Modellberechnungen ein erhöhtes Bewertungsrisiko. In diesem Zusammenhang sind von den gesetzlichen Vertretern Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen der makroökonomischen Einflussfaktoren auf die Bewertung der Kapitalanlagen zu treffen. Geringfügige Änderungen dieser Annahmen sowie der verwendeten Methoden können eine wesentliche Auswirkung auf die Bewertung der Kapitalanlagen haben. Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung der Kapitalanlagen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft, des Umfangs der in Folge des gemilderten Niederstwertprinzips vorgetragenen stillen Lasten sowie der erheblichen Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war die Bewertung der Kapitalanlagen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

(2) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der Kapitalanlagen für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft gemeinsam mit unseren internen Spezialisten für Kapitalanlagen die von der Gesellschaft verwendeten Modelle und die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen beurteilt. Dabei haben wir unter anderem unsere Bewertungsexpertise für Kapitalanlagen, unser Branchenwissen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt. Zudem haben wir die Ausgestaltung und die Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen der Gesellschaft zur Bewertung der Kapitalanlagen und Erfassung des Ergebnisses aus Kapitalanlagen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir weitere analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Bewertung der Kapitalanlagen vorgenommen. In dem Zusammenhang haben wir auch die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen der makroökonomischen Einflussfaktoren auf die Bewertung der Kapitalanlagen gewürdigt. Wir haben unter anderem auch die zugrundeliegenden Wertansätze und deren Werthaltigkeit anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen nachvollzogen und die konsistente Anwendung der Bewertungsmethoden und die Periodenabgrenzung überprüft. Hinsichtlich der Beurteilung vorhandener stiller Lasten haben wir gewürdigt, inwiefern die Voraussetzung zur Dauerhalteabsicht und -fähigkeit vorlagen und vorhandene Wertminderungen nicht von Dauer sind. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zur Bewertung der Kapitalanlagen begründet und hinreichend dokumentiert sind.

(3) Die Angaben der Gesellschaft zu den Kapitalanlagen sind in den Abschnitten "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" und "Erläuterungen zur Jahresbilanz" des Anhangs enthalten.

[2] Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen in der Lebensversicherung

(1) Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter den Bilanzposten Beitragsüberträge, Deckungsrückstellung, Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung versicherungstechnische Rückstellungen in Höhe von insgesamt € 947,6 Mio (84,1 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Versicherungsunternehmen haben versicherungstechnische Rückstellungen insoweit zu bilden, wie dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen sicherzustellen. Dabei sind neben den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften auch eine Vielzahl an aufsichtsrechtlichen Vorschriften über die Berechnung der Rückstellungen zu berücksichtigen. Die Festlegung von Annahmen zur Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen verlangt von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft neben der Berücksichtigung der handels- und aufsichtsrechtlichen Anforderungen eine Einschätzung zukünftiger Ereignisse und die Anwendung geeigneter Bewertungsmethoden. Geringfügige Änderungen dieser Annahmen sowie der verwendeten Methoden können eine wesentliche Auswirkung auf die Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen haben.

Die in den versicherungstechnischen Rückstellungen enthaltenen Deckungsrückstellungen der Gesellschaft umfassen vor allem langfristige Verpflichtungen aus Renten-, Invaliditäts-, Erlebens- und Todesfallleistungen. Ausgelöst durch die anhaltende Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt, veranlasste der Gesetzgeber am 1. März 2011 im Rahmen einer Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) die Einführung einer Zinszusatzreserve (ZZR) für den Neubestand bzw. eine Zinsverstärkung entsprechend der genehmigten Geschäftspläne für die Versicherungsverträge des regulierten Altbestandes. Der Ausweis der Zinszusatzreserven erfolgt als Teil der Deckungsrückstellungen.

Aufgrund der betragsmäßig wesentlichen Bedeutung dieser Rückstellungen für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft, der Komplexität der anzuwendenden Vorschriften und der zugrundeliegenden Methoden sowie der Ermessensspielräume der gesetzlichen Vertreter und den damit verbundenen Schätzunsicherheiten war die Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

(2) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Anbetracht der Bedeutung der versicherungstechnischen Rückstellungen für das Gesamtgeschäft der Gesellschaft gemeinsam mit unseren internen Bewertungsspezialisten die von der Gesellschaft verwendeten Methoden und von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen beurteilt. Dabei haben wir unter anderem unser Branchenwissen und unsere Branchenerfahrung zugrunde gelegt sowie anerkannte Methoden berücksichtigt. Zudem haben wir die Ausgestaltung und die Wirksamkeit der eingerichteten Kontrollen der Gesellschaft zur Ermittlung und Erfassung von versicherungstechnischen Rückstellungen gewürdigt. Hierauf aufbauend haben wir weitere analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungshandlungen in Bezug auf die Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen vorgenommen. Wir haben hierbei unter anderem auch die der Berechnung des Erfüllungsbetrags zugrunde liegenden Daten mit den Basisdokumenten abgestimmt. Damit einhergehend haben wir die berechneten Ergebnisse der Gesellschaft zur Höhe der Rückstellungen anhand der anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften nachvollzogen und die konsistente Anwendung der Bewertungsmethoden und die Periodenabgrenzungen überprüft. Weiterhin haben wir die Zuführungen zu sowie die Bindung und Verwendung von Mitteln aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung überprüft. Bezüglich der Ermittlung der Zinszusatzreserve haben wir die Bestimmung und Verwendung des Referenzzinses überprüft.

Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen zur Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen begründet und hinreichend dokumentiert sind.

(3) Die Angaben der Gesellschaft zu den versicherungstechnischen Rückstellungen sind in den Abschnitten "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" sowie "Erläuterungen zur Jahresbilanz" des Anhangs enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

den Abschnitt "Umwelt- und Klimaschutz" des Lageberichts

die in Abschnitt "Zusammenfassende Darstellung der Risikolage" des Lageberichts enthaltene Solvenzquote nach Solvency II

Die sonstigen Informationen umfassen zudem alle übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 12. Juni 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 20. September 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2017 als Abschlussprüfer der Credit Life AG, Neuss, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Ludger Koslowski.

 

Düsseldorf, den 21. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ludger Koslowski, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ansgar Zientek, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss 2023 der Credit Life AG wurde am 22.03.2024 festgestellt.

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