xSuite Second-Inter Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Henrik Mertens seit 19.11.2025 | Geschäftsführer |
Haiko Dr. van Lengen seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Nowottka seit 7.8.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Radestock seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Marek Hammer seit 30.3.2009 | Prokura |
Matthias Lemenkühler seit 15.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
xSuite Holding GmbH AG Lübeck | 32.86% |
xSuite Holding GmbH AG Lübeck | 28.21% |
xSuite Holding GmbH AG Lübeck | 28.21% |
xSuite Holding GmbH AG Lübeck | 6.00% |
xSuite Holding GmbH AG Lübeck | 4.71% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
xSuite Group GmbHAhrensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der xSuite Group GmbH erstreckt sich auf Softwareherstellung, Beratungs-/Consultingleistungen, technische Dienstleistungen, Software- und Hardwarelieferungen sowie den Systemsupport im Bereich von IT-Lösungen im DMS/ECM Umfeld. Die Konzentration auf die Bereiche "Dokumentenmanagement und Workflow- Lösungen" ermöglicht die Realisierung hochqualifizierter Kunden-Lösungen. Seit der Gründung im Jahr 1994 betreut xSuite Group GmbH unsere Kunden gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen als Softwarehersteller und Systemintegrator. Durch die konsequent fortgeführte Internationalisierung unterstützen wir unsere Kunden global auf allen relevanten Märkten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen xSuite Group GmbH hat ihren Hauptsitz in Ahrensburg und unterhält in Dortmund eine weitere Betriebsstätte. Die Weltbank hat für das Jahr 2023 ein globales BIP-Wachstum von 2,6 % verzeichnet. Dieses betrug im Jahr 2022 noch 3,0 % und im Jahr 2021 6,2 %. Die schwache Weltkonjunktur hatte im Jahr 2023 auch Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft, so dass das preisbereinigte BIP in Deutschland nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr lag. Dennoch wirken sich "Digital-First-Strategien" im geschäftlichen Umfeld, die inzwischen nicht länger nur Wettbewerbsvorteile bringen, sondern Grundvoraussetzung für den Fortbestand der Unternehmen sind, positiv auf die Entwicklung des Softwaremarktes aus. xSuite bietet kundenspezifische, unternehmensweite und bereichsübergreifende Lösungen zur digitalen Prozessoptimierung bei unseren Kunden an. Unsere Softwarelösungen für:
sind insbesondere für den Einsatz in den Bereichen
bestimmt. Sie werden als ganzheitliche und standardisierte Lösungen für Kunden aus allen Branchen inkl. der Integration der jeweils im Einsatz befindlichen ERP-Systeme realisiert. Das Produktportfolio wurde 2022/2023 vereinfacht und wird seitdem in Paketlösungen im Mietmodell angeboten:
Dabei wird die xSuite durch ein umfangreiches Partnernetzwerk unterstützt. 2023 wurde der Weg der Weiterentwicklung der xSuite Softwareprodukte als Cloud-Lösungen konsequent weiterverfolgt und weitere Kunden dafür gewonnen. Die Strategie sieht vor, das gesamte xSuite Produktportfolio kurzfristig als Software-as-a-Service (SaaS) und mittelfristig als innovative Cloud-Lösung anzubieten. Mehrere xSuite Produkte werden unseren Kunden seit 2019 als standardisierte Cloud-Lösungen angeboten. Hiervon versprechen wir uns im Zeitverlauf ein großes zusätzliches Potenzial für die Zukunft. Im Geschäftsjahr 2023 waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie nur von geringer Bedeutung und die Neukundengewinnung nahm wieder zu. Wie auch im Vorjahr konnte insbesondere im letzten Quartal eine gestiegene Nachfrage nach den angebotenen Softwareprodukten der xSuite verzeichnet werden. Grundsätzlich profitieren die xSuite-Kunden seit der Corona-Pandemie besonders von den xSuite Produktfunktionalitäten, da diese oftmals überhaupt erst ein effizientes und sicheres Arbeiten im Home-Office möglich machen. xSuite betreut sowohl Endkunden als auch Vertriebspartner, die xSuite-Produkte oder durch xSuite vertriebene Produkte im eigenen Namen vermarkten und bei Kunden implementieren. Die breite Basis an Partnern besteht aus Vertriebs- sowie Realisierungspartnern, welche über die vielen Jahre einen hohen Fokus auf das xSuite Lösungsportfolio entwickelt haben. Die xSuite Group hat darüber hinaus Tochtergesellschaften, die in ihren jeweiligen Märkten die xSuite Lösungen verkaufen und bei ihren Kunden implementieren. Über diese Tochtergesellschaften erfolgt vorrangig die vertriebliche und technische Betreuung in den einzelnen Regionen. Es bestehen die folgenden Beteiligungsverhältnisse zum 31.12.2023 mit den nachfolgend dargestellten Geschäftsausrichtungen:
Im Jahr 2022 fand eine Neustrukturierung in der Gesellschafterstruktur der xSuite Group GmbH statt. Die Gesellschafter der xSuite Holding GmbH, Ahrensburg, die 100% der Anteile der xSuite Group GmbH hält, veräußerten ihre Anteile an der xSuite Holding GmbH, Ahrensburg, im August 2022 vollständig an die xSuite International GmbH, Ahrensburg. Gesellschafterin der xSuite International GmbH ist die xSuite Second-Inter GmbH, die 100% der Anteile hält. Die oberste Konzernmutter ist seitdem die xSuite TopHolding GmbH, Ahrensburg. 2.2. Geschäftsverlauf Der Umsatz 2023 lag mit Mio. EUR 35,1, aufgrund der Umstellung des Geschäftsmodells von einem Verkaufs- zu einen Mietmodell unter Vorjahresniveau und unter der Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten, Abschreibungen, Zinsen und Steuern (adj. EBITDA) lag mit ca. Mio. EUR 6,0 unter Vorjahr. Damit entspricht die Entwicklung der Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Die Wiederaufnahme von Präsenzveranstaltungen wirkte sich positiv auf die Neukundengewinnung aus. Im letzten Quartal konnte eine gestiegene Nachfrage nach den angebotenen Softwareprodukten der xSuite verzeichnet werden. In dieser Geschäftsentwicklung spiegelt sich einerseits die Notwendigkeit der Digitalisierung der Geschäftsprozesse unserer Kunden wider. Andererseits zahlt sich hier die kontinuierliche Weiterentwicklung der Softwareprodukte aus, die aufgrund ihrer hohen Wettbewerbsfähigkeit einen hohen Kundennutzen bei einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Lizenzen, SaaS und Softwarepflege machen mittlerweile rd. 2/3 des gesamten Umsatzes der xSuite aus und sind ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Transformation zum Softwarehaus. Der Anteil verkaufter xSuite-eigener Softwareprodukte betrug erstmalig über 90 %. Eine herausragende Bedeutung hat hierbei unsere voll in SAP integrierte digitale Invoice Management Lösung xSuite Invoice Cube. Auch das internationale Geschäft baute seine Tätigkeiten aus. Schwerpunktmärkte im internationalen Geschäft bildeten die Schweiz, Österreich, Skandinavien, Benelux, USA sowie Südostasien. Es besteht ein Netzwerk aus überregional tätigen Kooperationspartnern, die ein wichtiger Baustein der internationalen Strategie sind. Darüber hinaus spielen internationale Konzernkunden eine wichtige Rolle. Im Jahr 2023 wurde weiter in die Gewinnung neuer Mitarbeiter investiert. Der Personalbestand ist, im Vergleich zum Vorjahr, dennoch um 0,6 % auf 158 Mitarbeiter zum jeweiligen Bilanzstichtag gesunken. Daneben erfolgten verschiedene Maßnahmen für die Mitarbeiterentwicklung und die Weiterentwicklung unseres Trainee-Programmes. 2.3. Ertragslage Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für die xSuite Group GmbH sind in Bezug auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss der Umsatz und das operative Ergebnis vor Sondereffekten, Abschreibungen, Zinsen und Steuern (adj. EBITDA). 2023 erzielte die xSuite Group GmbH einen Umsatz von Mio. EUR 35,1 und lag damit unter Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Steuern und Sondereffekten (adj. EBITDA) betrug Mio. EUR 6,0 und lag damit ebenfalls unter Vorjahresniveau. Begründet ist der Rückgang mit Umstellung des Geschäftsmodells von einem Verkaufs- zu einen Mietmodell und entspricht den Erwartungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 377 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.422 gesunken. Im Vorjahr wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus der Auflösung von in Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 2.456 ausgewiesen, die zugleich periodenfremd waren. Im Jahr 2023 gab es diesen Sondereffekt nicht. Der Personalaufwand betrug 2023 Mio. EUR 14,1. Dies ist ein Rückgang um Mio. EUR 0,4 gegenüber 2022, der insbesondere durch einen geringeren Personalbestand sowie geringere Boni als Folge der Umstellung des Geschäftsmodells von einem Verkaufs- zu einen Mietmodell bedingt ist. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betrugen, bereinigt um Mio. EUR 1,2 Sondereffekte, im Wesentlichen für Beratungskosten im Zusammenhang mit der Umstellung des Geschäftsmodells von einem Verkaufs- zu einen Mietmodell, Mio. EUR 5,4 und lagen damit Mio. EUR 0,2 über dem Vorjahr bedingt durch wieder angezogene Marketing- und Reisekosten nach erneutem Abschwächen der Corona-Pandemie und der Wiederaufnahme von Präsenzveranstaltungen. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen mit TEUR 324 in etwa auf Vorjahresniveau. Eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB auf Anteile an verbundenen Unternehmen wie im Vorjahr (TEUR 1.753) wurde nicht vorgenommen. Die Beteiligungserträge betrugen Mio. EUR 1,2 (Vj. Mio. EUR 1,2). Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung lag damit bei Mio. EUR 5,9 und somit unter Vorjahr (Vj. Mio. EUR 8,4) durch die Umstellung des Geschäftsmodells von einem Verkaufs- zu einen Mietmodell. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten. Per 31.12.2023 waren bei der xSuite Group 158 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 159 MA). Der durchschnittliche Personalbestand im Jahr 2023 belief sich auf 158 Mitarbeiter exklusive Geschäftsführung (Vj. 159 MA). 2.4. Finanzlage Die Gesellschaft verfügt am Stichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 4.806 (Vj. TEUR 4.715). Die Veränderung spiegelt den positiven Geschäftsverlauf trotz Änderung des Geschäftsmodells von einem Verkaufs- zu einen Mietmodell wider. Die primäre Liquiditätsquelle zum Aufbau von Zahlungsmitteln ist unsere laufende Geschäftstätigkeit. Es besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 22.770 (Vj. TEUR 23.000) gegenüber der finanzierenden Bank seitens der xSuite International GmbH, bei der die xSuite Group GmbH wieder als Bürgin eingesetzt ist. Es bestanden zum Bilanzstichtag keine weiteren Finanzverbindlichkeiten. 2.5. Vermögenslage Die Bilanz der xSuite zeigt bei einer Bilanzsumme von Mio. EUR 17,8 (VJ Mio. EUR 21,1) ein Finanzanlagevermögen in Höhe von Mio. EUR 5,3 (29,9 % der Bilanzsumme) und ein Umlaufvermögen in Höhe von Mio. EUR 11,7 (66,0 % der Bilanzsumme). Der Rückgang der Bilanzsumme ist dabei insbesondere auf die stichtagsbedingt geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Die Passivseite setzte sich aus Eigenkapital in Höhe von Mio. EUR 5,1, Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 2,5 und Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 9,1 zusammen. Der Rückgang der Bilanzsumme ist auf geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Gegenläufig wirkt der Anstieg der passiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgrund von Stichtagseffekten. Das Anlagevermögen ist zu 88,3% durch Eigenkapital gedeckt. Der Jahresüberschuss beträgt Mio. EUR 5,9 und ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft abzuführen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Grundsätzlich gehen wir auch für das Jahr 2024 weiter von einem erfolgreichen geschäftlichen Verlauf für die xSuite Group GmbH aus. Die Gesellschaft entwickelt sich weiter zu einem SaaS- Systemhaus mit innovativen, standardisierten Produkten, die die hohen Erwartungen der Kunden bei der unumgänglichen Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse voll treffen. Zusätzlich erwarten wir im Jahr 2024 weitere positive Effekte durch die neuen Angebote in der Cloud. Trotz einer negativen gesamtwirtschaftlichen Situation hat die starke Marktposition durch den Direktvertrieb und eigene Implementierungskapazitäten sowie das große Partnernetzwerk im Vertriebs- und Implementierungsbereich positive Auswirkungen. Durch das in den letzten Jahren deutlich ausgebaute internationale Geschäft werden relevante Kostendeckungsbeiträge für Entwicklung / Wartung und positive lokale Ergebnisbeiträge realisiert. Der Auftragsbestand per Ende 2023 lag bei Mio. EUR 10,3, so dass die Auslastung unserer Consultants bereits jetzt über einen großen Teil des Jahres 2024 gesichert ist. Die Geschäftsplanung 2024 unterstellt einen Umsatz leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 (Mio. EUR 35,1). Das operative Ergebnis vor Sondereffekten, Abschreibungen, Zinsen und Steuern (adj. EBITDA) ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 leicht rückläufig geplant. Hier macht sich insbesondere die geplante Entwicklung zu einem SaaS- Anbieter bemerkbar. Neben dem gezielten Personalaufbau für die weitere Entwicklung unserer Softwareprodukte sind auch im zweistelligen Prozentbereich steigende Marketing- und Reisekosten bei einer weiteren Normalisierung der Geschäftsaktivitäten nach der Corona- Pandemie unterstellt. 3.2. Risikobericht Gesamtbild der Risikolage Auch nach der Coronasituation der Vorjahre könnten unsere Bestandskunden in betroffenen Branchen weiter leiden, während im Neukundengeschäft insbesondere die Erreichbarkeit eingeschränkt ist. Trotz der wieder gestiegenen grundsätzlichen Nachfrage nach unseren Produkten, die Digitalisierung und Rationalisierung der Kundengeschäftsprozesse ermöglichen, besteht hier ein Risiko für die Planerreichung 2024. Gesamtwirtschaftliche Risiken Kurzfristig sehen wir das bedeutendste Risiko in der anhaltenden Energiekrise. Dies kann zu einer nachhaltig negativen Entwicklung der Investitionen führen, die sich auch mittelfristig auf unsere Auftragssituation auswirken könnte. Nichtsdestotrotz werden unsere Kunden ihre Digitalisierungs- und Kosteneinsparungsinitiativen aber fortführen, so dass die Effekte hieraus als beherrschbar eingeschätzt werden. Die direkten Folgen des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine werden weiterhin derzeit und kurzfristig als beherrschbar eingeschätzt. Die xSuite Group GmbH hat praktisch keine Kunden, Mitarbeiter oder Partner in Russland oder der Ukraine. Die möglichen mittelfristigen Folgen (v.a. Budgetreduzierungen bei Kunden aufgrund von wirtschaftlichen Problemen) sind klar vorhanden, allerdings derzeit betragsmäßig nicht einschätzbar. Es wird davon ausgegangen, dass die Digitalisierung von Geschäftsprozessen trotz gesamtwirtschaftlicher Risiken weiterhin ein Investitionsschwerpunkt von Unternehmen sein wird. Wettbewerbsrisiken Die letzten Jahre waren durch einen Konzentrationsprozess im Markt gekennzeichnet, was durch Übernahmen und Zusammenschlüsse sichtbar wurde. Durch die mittlerweile erreichte Unternehmensgröße und das sehr gut etablierte Produktportfolio mit erheblichen Kundenvorteilen im Vergleich zu Alternativprodukten ist die xSuite auch für einen stärkeren Wettbewerb zukunftsfähig aufgestellt. Ausfallrisiken Dem Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen wird durch ein effizientes Debitoren- Management mit regelmäßigen Mahnläufen und Forderungsmeetings entgegengewirkt. Zum 31.12.2023 ist die Forderungssituation bei sehr geringen Forderungsausfällen stabil. Die pauschale Risikovorsorge ist gegenüber 2022 unverändert. Rechtliche Risiken Die xSuite Group GmbH ist derzeit nicht in Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren verwickelt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten und die im Jahresabschluss berücksichtigt werden müssten. Daneben sind auch keine außergerichtlichen Ansprüche bekannt. IT-Risiken / Datenschutz / Betriebssicherheit IT-Risiken, z. B. Risiken im Hinblick auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz von IT- Abrechnungssystemen wird durch laufende Überwachung, Anpassungsmaßnahmen sowie durch redundante Systeme begrenzt. xSuite verfügt über ein Datenschutzkonzept und hat einen Datenschutzbeauftragten sowie einen Sicherheitsbeauftragten benannt. Zudem wurde 2023 eine ISO 27001-Re-Zertifizierung durchgeführt. Personalrisiken Auch die Rekrutierung von hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern ist aufgrund des Fachkräftemangels ein Risiko für die Erreichung des geplanten Wachstums in der Zukunft. 4.3. Chancenbericht Die Chancen für xSuite Group GmbH liegen im Wesentlichen in den folgenden Bereichen:
Ahrensburg, 30. April 2024 xSuite Group GmbH Geschäftsführung Matthias Lemenkühler Andreas Nowottka Thomas Radestock Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der xSuite Group GmbH, Ahrensburg, (Amtsgericht Lübeck, HRB 3382 AH) die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und die ergänzen Vorschriften des GmbHG angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Hierbei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1 Jahr - 13 Jahre Seit dem 1. Januar 2008 werden abnutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 analog § 6 Abs. 2a EstG in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die unfertigen Leistungen wurden mit den direkt zurechenbaren Einzelkosten (Hard-, Software- und Lohnkosten) zuzüglich angemessener Teile der notwendigen Lohngemeinkosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen werden in Höhe des Auszahlungsbetrages angesetzt und soweit verrechenbar offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit 0,5% (Vj. 0,5%) gebildet. Kurzfristige Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum gültigen Umrechnungskurs zum Zeitpunkt der Transaktion bzw. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, und auf der Passivseite Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB auf Anteile an verbundenen Unternehmen wurde nicht vorgenommen, weil die Wertminderung auf Basis der erwarteten Entwicklung des verbundenen Unternehmens voraussichtlich nicht von Dauer ist (Vj. TEUR 1.753). Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20% beteiligt:
1 Umrechnungskurs EUR - DKK per 31.12.2023: 1
EUR = 7,4529 DKK (Quelle: Wechselkursstatistik der Dt.
Bundesbank)
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 735 (Vj. TEUR 666) aus Leistungsbeziehungen der verbundenen Unternehmen untereinander, sowie zu TEUR 2.568 (Vj. TEUR 5.273) aus Darlehensforderungen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen / Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 5.218) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden TEUR 94 (Vj. TEUR 94) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen, die gleichzeitig auch Verfügungsbeschränkungen unterliegen. 3. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 82 (Vj. TEUR 82) und dem vororganschaftlichen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 5.063 (Vj. TEUR 5.063) zusammen. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 1.566), sowie aus Verpflichtungen aus bezogenen, nicht abgerechneten Dienstleistungen (TEUR 854). 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 1.858 (Vj. TEUR 363) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 3.209) kurzfristige Darlehen und daneben ein Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin von TEUR 6.007 (Vj. TEUR 8.571). 6. Erträge von außerordentlicher Größenordnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von in Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 2.456) ausgewiesen, die zugleich periodenfremd sind. C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 158 Arbeitnehmer. Hiervon arbeiten 20 Mitarbeiter in Teilzeit. Alle Mitarbeiter sind Gehaltsempfänger. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von TEUR 3.345. Im Geschäftsjahr 2022 wurde im Rahmen eines Beratungsprojektes eine erfolgsabhängige Vergütung mit der externen Beratungsgesellschaft vereinbart. Diese kann für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 bei Übererfüllung der vereinbarten Umsatzziele der Gesellschaft bis zu maximal Mio. EUR 1,8 betragen und würde im Januar 2025 mit bis zu maximal Mio. EUR 0,8 zahlungswirksam werden. Zum 31. Dezember 2023 ist ein Vergütungsanspruch in Höhe von Mio. EUR 0,8. entstanden, der in den Rückstellungen berücksichtigt wird. 3. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für Bankdarlehen eines verbundenen Unternehmens in Höhe von EUR 22,8 Mio. (Vj. EUR 23,0 Mio.) und für einen Kreditrahmen, den das verbundene Unternehmen am Stichtag nicht in Anspruch genommen hat, mit der Verpfändung ihrer aktuellen und zukünftigen Bankguthaben, Forderungen, IP- und Markenrechten sowie Domains und ihrer Ansprüche aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da derzeit aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des verbundenen Unternehmens keine Anzeichen dafür bestehen, dass das verbundene Unternehmen seine Verpflichtungen aus den Kreditverträgen nicht nachkommen kann. 4. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Tatsachen bekannt geworden, die maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben werden. 5. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Von den vier Geschäftsführern der Gesellschaft bezieht nur Herr Andreas Nowottka seine Bezüge von der Gesellschaft. Insoweit wird hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 Buchst. a HGB von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 6. Konzernverhältnisse Der Alleinige Gesellschafter der xSuite Group GmbH ist die xSuite International GmbH, Ahrensburg. Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft unmittelbar einbezogen wird, wird von der Muttergesellschaft, der xSuite Top Holding GmbH, Ahrensburg aufgestellt. Dieser wird freiwillig aufgestellt und daher nicht veröffentlicht. Die Gesellschaft ist aufgrund des Unterschreitens der Größenkriterien des §293 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.
Ahrensburg, 30. April 2024 xSuite Group GmbH Geschäftsführung Matthias Lemenkühler Thomas Radestock Andreas Nowottka Anlagenspiegel für den Jahresabschluss zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die xSuite Group GmbH, Ahrensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der xSuite Group GmbH, Ahrensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der xSuite Group GmbH, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 30. April 2024 Deloitte
GmbH
Patrick Wendlandt,Wirtschaftsprüfer Christina Marquardt, Wirtschaftsprüferin |
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