Niederwieser GmbH
Gewerbepark 9, 87477 Sulzberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schweizer seit 10.5.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VF Verpackungen GmbHSulzbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens VF Verpackungen GmbH mit Sitz in Sulzberg im Allgäu ist ein Unternehmen der Niederwieser SpA in Bozen / Südtirol (Italien) und ein führender Produzent von hochwertigen, flexiblen PA/PE und Mono-Polyolefin basierten Mehrschicht-, Barriere- und Verbundfolien. Standorte der Gesellschaft sind in Bozen / Südtirol (Italien) sowie 2 Produktionsstandorte in Sulzberg / Allgäu (Deutschland) und in Campogalliano (Italien) Abnehmer für diese Folien sind zum größten Teil industrielle Verarbeiter in der lebensmittelherstellenden Industrie und im medizinisch/pharmazeutischen sowie technischen Bereich. 2. Forschung und Entwicklung Wir arbeiten kontinuierlich an der Forschung und Entwicklung von neuen Folienverbunden und Rezepturen sowie insbesondere an Technologien zur Folienherstellung. Das Ziel hierbei ist, den Ausbau des Vertriebs für neue Märkte zu intensivieren und die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit und somit die Kostenführerschaft des Unternehmens zu steigern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Jahre 2021 und 2022 waren weltweit geprägt u.a. durch erhebliche Kostensteigerungen in der chemischen Industrie und einer sehr hohen Inflationsquote. Damit einhergehend verteuerten sich die Energiepreise sowie die Rohstoffpreise in der Kunststoffindustrie in einem noch nie dagewesen Ausmaß. Begleitend hierzu gab es erhebliche Störungen in den Lieferketten, was zu Verfügbarkeitsproblemen führte. Ursächlich hierfür waren fehlende Importe aus den USA und Asien, aufgrund der Verknappung an Containern im Containerschifffahrtsbereich (Corona bedingte Schließungen von weltweiten Häfen), sowie erhebliches Wachstum in den Märkten außerhalb Europas. Zusätzlich lagen Produktionsausfälle durch gesetzliche Wartungen von europäischen Polymerisationsanlagen und zahlreichen Force Majeure Erklärungen der rohstoffherstellenden Industrie vor. Speziell für den hergestellten Produktbereich PA/PE beliefen sich die Kostensteigerungen im Einkauf für die Jahre 2021 / 2022 gegenüber der Tiefstphase des Jahres 2020 bei den Kunststoffen Polyamid und Polyethylen auf über 100 % - dies u. a. durch Preissteigerungen in den Vorprodukten der chemischen Industrie, hieraus resultierend der Anpassung der Verkaufspreise und zusätzlichen durchgeführten Margenerhöhungen seitens der rohstoffherstellenden Industrie. Die gesamte Branche sah sich vor kaum zu bewältigenden Herausforderungen in Bezug auf ein drastisches Vorgehen im zeitnahen Umsetzen von außerordentlichen Erhöhungen der Verkaufspreise gegenüber ihren Kunden. Durch den generell hohen Materialkostenanteil (Rohstoffgranulate / Energien), d.h. Kosten zu Erlösen ist die folienherstellende Industrie sehr stark von den Preisbewegungen ihrer Lieferpartner abhängig. Derartige volatile Preissteigerungen können nicht durch Effizienzsteigerungen kompensiert werden, was zur Folge hat, dass diese erheblichen Preissteigerungen an die Märkte ohne einen zeitlichen Versatz weitergereicht werden müssen. Im Jahr 2023 beruhigte sich die Situation spürbar, d.h. die Materialkosten wie Rohstoffgranulate und Energien verloren bedingt durch einen erheblichen Nachfragerückgang in der Industrie an Dynamik - der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre wurde gestoppt. Dieser Rückgang in der Nachfrage resultierte aus dem stark rückläufigen Konsumverhalten der Verbraucher. Aufgrund einer stetig ansteigenden Inflation über die Jahre 2021 bis 2023 und damit einer einhergehenden Unsicherheit und Kaufzurückhaltung, hatte dies zur Folge, dass das Angebot und Nachfrage sich nicht mehr ausbalancierte und das Überangebot an Rohstoffen einen Preisverfall im Jahr 2023 bei den Rohstoffen verursachte. Die außerordentliche Wettbewerbssituation, bedingt durch Überkapazitäten in der Polymerindustrie verschärfte sich zusehends - auch weitere Preissenkungen dieser Industrien konnten das Konsumverhalten nicht positiv beeinflussen. Im 2. Halbjahr 2023 wurden die verfügbaren Kapazitäten der rohstoffherstellenden Industrie sehr stark reduziert - aufgrund der unattraktiven Erlössituation in Europa kam es zu einer erheblichen Mengenreduzierung von Importware und damit einhergehend im Übergang von Q3 zu Q4 des Jahres 2023 zu einer Kostensteigerung der Polymere, welche sich jedoch nachhaltig nicht festigen konnte. 2. Geschäftsverlauf a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Auftragsentwicklung war im gesamten Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 positiv zu bewerten. Es war ein kontinuierlicher Auftragseingang zu verzeichnen, im Hinblick der Absicherung und der weiteren Aufrechterhaltung der Lieferketten, erhöhten Endkunden und Distributoren ihre Inventuren. Die Produktionsmöglichkeiten konnten in vollem Umfang ausgeschöpft werden. Die Gesamtleistung im Jahr 2023 hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr 2022 um 16,31 % reduziert, resultierend aus dem Rückgang der Einkaufskosten für Rohstoffe und Energien, dies bedingt, dass die Verkaufspreise größtenteils analog der Rohstoffpreisentwicklung angepasst wurden und somit ein entscheidender Faktor des Umsatzrückganges darstellten. b) Beschaffung von Rohmaterial Wie unter Punkt 1 ausgeführt beruhigte sich die Situation in der Verfügbarkeit von Rohmaterialien im Jahr 2023. Die kontinuierliche interne Bevorratung von Rohstoffen wurde wie in den vergangenen Jahren fortgesetzt, um stets die Versorgung der Produktion des Unternehmens und somit die Lieferbereitschaft an Endkunden und Distributoren zu sichern. Maßgeblich hängt die Beschaffung und somit die Versorgung von Rohstoffen wie Polyamid und Polyethylen von der weiteren Kostenentwicklung und Verfügbarkeit der Vorprodukte unserer Lieferpartner und insbesondere jedoch auch von der geopolitischen Situation in den weltweiten Märkten ab. c) Produktion Betriebsbedingte Abschaltungen für vorbeugende Instandhaltungen bzw. Reparaturen wurden wie in den vergangenen Jahren durchgeführt. Die Produktionstechnologien sind auf neuestem und modernstem Stand, das Anlagen Equipment wird laufend gewartet, notwendige Reparaturen werden unverzüglich durchgeführt. Der Automatisierung wird stetig durch weitergehende Investitionen Rechnung getragen. Im Rahmen der Maßnahmen zur Qualitätssteigerung wurde VF Verpackungen GmbH erneut am 14.06.2023 nach BRC-Version 6 zertifiziert. Das Audit war unangekündigt und wurde erfolgreich durchgeführt - im Ergebnis AA+. Im Jahr 2011 wurde ein Energiemanagementsystem eingeführt und es erfolgt jährlich ein Überwachungsaudit nach ISO 50001:2018. Seit dem Jahre 2011 konnten durch energieeffiziente Maßnahmen 14,66 % Energie eingespart werden. Auch in den kommenden Jahren wird durch Energieeffizienzmaßnahmen der Energieverbrauch weiter gesenkt werden. d) Investitionen Es wurde auch im Geschäftsjahr 2023 weiter in Energieeffizienzmaßnahmen investiert. Sonstige weitere kleinere Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen erfolgten zeitnah im üblichen Rahmen. Die im Jahr 2020 in Betrieb genommenen Investitionen
wurden vollumfänglich über die Folgejahre in die Produktionsabläufe integriert. Im Jahr 2023 wurden nachstehende Investitionsentscheidung getroffen:
e) Personal- und Sozialbereich Es standen auch im Jahr 2023 ausreichend Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zur Verfügung, um die Betriebsleistung zu erzielen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl des Jahres 2023 von 158 veränderte sich gegenüber dem Jahr 2022 um 4. Die Personalkosten erhöhten sich aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen und einer außerordentlichen Einmalzahlung in Form eines Inflationsausgleichs an die Belegschaft im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 514 T€. f) Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 7.130 T€ erzielt werden. 3. Lage a) Ertragslage Der Jahresüberschuss im Jahr 2023 beträgt 7.130 T€ und reduzierte sich somit um 3.390 T€ im Vergleich zu 2022. b) Finanzlage Die Finanzlage war stets ausgeglichen, d.h. das Unternehmen verfügte auch im Jahr 2023 über eine ausreichende Liquidität. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich positiv dar. Das Anlagevermögen des Unternehmens beträgt zum 31.12.2023 24,3 Mio. €. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 2023 10,18 %. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Bei Erstellung dieses Lageberichts muss sich die Gesellschaft und die Industrie weiter mit den Folgen der Pandemie Covid-19 und insbesondere den Auswirkungen des Ukraine Krieges, dem Konflikt im Nahen Osten und einer grundlegend schwachen Wirtschaftsleistung aller weltweiten Branchen auseinandersetzen. Ein erheblicher Konsumrückgang zeichnet das Jahr 2023 aus - dies insbesondere als Folge der Inflationsquoten der Jahren 2022 / 2023 und bleibt auch nachhaltig für das Jahr 2024 bestehen. Der Konsument sieht sich mit weiter stetig steigenden Lebenshaltungskosten, insbesondere durch massive Preissteigerungen im Bereich der Finanzierungen, Mieten, Lebensmittel, der Energien wie Strom, Gas und Treibstoffe, konfrontiert. Derartige Preissteigerungen sind auch mit den realen jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen nicht mehr zu kompensieren. Dies hat zur Folge, dass sich die Verbraucher im Konsumverhalten weiter wesentlich einschränken und somit die Wirtschaftsleistung negativ beeinflussen. Diese Entwicklung veranlasst Industrieunternehmen zu Investitionszurückhaltungen - die generelle Nachfrageflaute führte u.a. in der kunststoffherstellenden Industrie und im Maschinenbau dazu, dass es im Laufe des Jahres 2023 zu Kurzarbeit und betriebsbedingten Entlassungen in der Branche kam. Ferner sieht sich die folienherstellende Kunststoffindustrie in erheblichem Maße mit der Thematik der europäischen Verpackungsverordnung, verbunden mit neuen Recyclingkonzepten und dem damit übergreifenden Thema Nachhaltigkeit und somit circular economy -Wertstoffkreislauf - einem Veränderungsprozess in der Verpackungsbranche, konfrontiert. Recyclingfähigkeit und Ressourceneffizienz aus Verpackung, Packgut und Verpackungsprozessen stehen im Vordergrund jeglicher weiterer Investitions- und Marktentscheidungen. Grundsätzlich fehlt es den Unternehmen seitens der Politik an Maßnahmen zur Unterstützung und Kompensation der Kostensteigerungen durch Förder- und Entlastungsprogrammen, darüber hinaus an Orientierung in Bezug auf einheitliche europäischen Recyclingmaßnahmen und hieraus resultierenden Umsetzungskonzepten. Seit Februar 2024 sehen sich die Verarbeiter in Europa wieder von der Kunststoffindustrie, d.h. deren Lieferpartnern mit massiven Kostensteigerungen konfrontiert - völlig losgelöst von Indizes werden Preiserhöhungen willkürlich durchgeführt, um ein signifikante Margenerhöhung zum Ausgleich defizitäre Erträge aus dem Jahr 2023 zu kompensieren. Die Versorgungslage bei dem Rohstoff Polyethylen hat sich im Laufe des Jahres 2023 und somit für das Jahr 2024 entspannt bzw. wieder normalisiert - lediglich für den Kunststoff Polyamid liegt aufgrund weltweiter Verknappung von Schwefelsäure ein Verfügbarkeitsproblem für das Jahr 2024 vor. In Bezug auf unser Energiemanagementsystem wird es uns auch in den nächsten Jahren möglich sein, weiter Strom einzusparen. Diese Einsparungen werden jedoch die real gestiegenen Energiekosten nicht kompensieren. Durch ein organisiertes Cash-Flow Management innerhalb unseres Unternehmens werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Grundsätzlich werden alle Zahlungen pünktlich und unter Einhaltung der Zahlungsbedingungen und unter Ausschöpfung des Skontos durchgeführt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das größte Risiko mit unüberschaubaren wirtschaftlichen Unsicherheiten ist die gegenwärtige Situation des Ukraine Krieges und des Konflikts im Nahen Osten deren Enden zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar sind, sowie der weltweit geopolitischen Lage. Inwieweit dies für uns als systemrelevantes Unternehmen, in der Versorgung der lebensmittelherstellenden Industrie, auch Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens hat, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehen. Wesentliche Risiken für unsere Branche sehen wir nach wie vor in der stetig zunehmenden Volatilität der Rohstoff- und Energiepreise, welche meist ohne ausreichenden Vorlaufzeiten seitens unserer Lieferpartner umgesetzt werden. Erhebliche und kaum aufzufangende Preisveränderungen werden uns auch in den kommenden Jahren weiter begleiten und sind noch problematischer als die absoluten Kosten. Derartige Mehrkosten sind auch mit hohen Produktivitäts- und somit Effizienzsteigerungen und weiteren Investitionen in Automatisierungen und modernsten Anlagen Technologien nicht auszugleichen. Problematisch sehen wir auch weiterhin die derzeitigen weltweiten Überkapazitäten im Bereich flexibler, mehrschichtiger Verpackungsfolien für die lebensmittelherstellende Industrie an. Eine weitere Problematik stellt aktuell der Fachkräftemangel dar - die Personalsuche speziell im Mehrschichtbetrieb stellt sich als schwierig dar. Grundsätzlich wird den finanziellen Risiken durch umfangreiche Vorsorge (Sach- und Haftpflichtversicherungen), sowie durch ausreichende Liquidität Rechnung getragen. Forderungsausfallrisiken werden angepasst an die Bonität der Kunden und durch Warenkreditversicherungen begrenzt. Existenzbedrohende Risiken für unser Unternehmen sind nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Wir werden auch in den kommenden Jahren weiter verstärkt den Zusammenschluss der NiederwieserGroup mit den Produktionsstandorten Sulzberg und Campogalliano intensivieren. Neben der in den vergangenen Jahren erfolgreichen Zusammenführung der IT-Infrastruktur und des Marketings werden wir in den kommenden Jahren die weltweit gemeinsame strategische Vertriebsorganisation vorantreiben, um für beide Unternehmen bestmögliche Synergien im Hinblick auf ein hervorragendes Produktportfolio zu erzeugen. Um den weiter anhaltenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird das Projekt Employer Branding zukunftsweisend ausgerichtet. Unsere Unternehmensentscheidungen werden von Werten geleitet, die zur Schaffung einer starken, fest verankerten und unverwechselbaren Unternehmensidentität beitragen. Diese Identität - Fast - Fair - Personal - spiegelt sich im Service wider, den wir unseren Kunden bieten. Chancen sehen wir auch in der Flexibilität unserer Produktion, des modernen Maschinen- und Anlagenparks als auch in dem effizienten und dem automatisierten Workflow und Warehousing sowie in der weltweiten Logistik. Größere Produktionskampagnen einzelner Produkte / Spezifikationen zu fertigen, ermöglicht uns den prozentualen Ausschuss an den Anlagen zu reduzieren und somit einhergehend eine wesentliche Produktivitätssteigerung zu erzielen. Wir haben somit die Voraussetzungen geschaffen auch auf anderen Kontinenten unsere Marktposition zu steigern und dem Nachteil eines größeren Transportweges durch eine Verkürzung der innerbetrieblichen Vorlauf- bzw. Produktionszeiten entgegenzuwirken. Service, Lieferbereitschaft und Liefersicherheit werden auch in der Zukunft wesentliche Entscheidungskriterien für Kunden unseres Unternehmens sein. Die aus dem Jahre 2023 erfolgten Investitionsentscheidungen werden im 2. Halbjahr 2024 installiert und sind somit zu Beginn des Jahres 2025 produktionsbereit sein. Die Kapazitäten in der Extrusion werden somit zu Beginn des Jahres 2025 durch eine Ersatzinvestition mit zusätzlicher Mengensteigerung in Form einer weiteren energieeffizienten 11 Schicht Co.-Extrusionsanlage angepasst - diese Neuanlage wird es uns ermöglichen das Wachstum im Bereich flexibler Mehrschicht- und Verbundfolien weiter zu begleiten und zusätzlich zukünftig Beutelfolien in der Cast Co.-Extrusion Technologie gegenüber der energieintensiven Tandem Technologie dem Markt anzubieten. Durch die letzte Umstellung von Tandem Technologie auf Cast Co.-Extrusions Technologie werden im Zuge des Energiemanagementsystems erhebliche Energieeinsparungen möglich sein - somit ein weiterer wegweisender Schritt eines energieeffizienten Produktionsprozesses. Drei neue hochautomatisierte Schneideanlagen werden zu Beginn des Jahres 2025 zeitgleich in Betrieb genommen - folgerichtig hierzu erfolgt für diese Anlagen im Anschluss eine vollautomatische Pack Linie, welche die Tochterrollen mittels Roboterinfrastruktur komplett bis zur fertigen Palette steuert. Ein weiterer wesentlicher Schritt, dass Unternehmen entsprechend Industrie 4.0. auszurichten. In der Vielfalt unseres Produktportfolios sehen wir das Unternehmen gut positioniert und können somit auf die Nachfragebedürfnisse des Marktes flexibel und schnell reagieren. Die 11 Schicht Co.-Extrusion-Technologie ermöglicht dem Unternehmen neben einer Produkt- und Effizienzoptimierung, auch die Möglichkeit neue Polymerrezepturen und Folienstrukturen dem Verpackungsmarkt anzubieten. Wir verfügen über einen hohen Qualitäts- und Ausbildungsstandard. Mit der Einführung und dem Branding unserer neuen NEXTFLEX MPOX Foliengeneration werden wir in vollem Maße der europäischen Verpackungsverordnung Rechnung tragen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Polyolefin basierende Folienlösungen lassen sich sowohl mechanisch als auch chemisch wiederverwerten, d.h. beim chemischen Recycling wird das post-consumer waste in einem speziellen Prozess wieder in seine Ausgangsrohstoffe zurückversetzt, diese werden dann in der Polymerisation bei unseren Rohstoffherstellern wieder für die Herstellung von Rohstoffgranulaten für Verpackungsfolien für die Lebensmittelindustrie zum Einsatz gebracht. Durch den Technologievorsprung und einem hervorragenden Produktportfolio liegen wesentliche Aspekte vor, im kontinuierlichen Ausbau unserer Kapazitäten, für ein Höchstmaß an Qualität, Service und Support und damit einer guten Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Unsere hervorragenden Vertriebswege ermöglichen einen sehr guten weltweiten Marktzugang. Es sind somit die Voraussetzungen vorbereitet, um auch in der Zukunft die Kostenführerschaft im Bereich unserer AMILEN PA/PE (EVOH) Mehrschicht- und Verbundfolien beizubehalten und durch NEXTFLEX MPOX Folienlösungen im Sinne der Nachhaltigkeit anzubieten. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke ist u.a. durch die Inbetriebnahme - ZERO WASTE OPERATION - Ende des Jahres 2020, bestätigt worden. Mit dieser Investition verbunden mit einer hochmodernen und materialschonenden Technologie ist es uns möglich, jegliches anfallende industrielle Produktionsrestgut unseres Unternehmens in einem Inline-Verfahren wiederaufzubereiten und somit dem Produktionsprozess zurückzuführen. Durch die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre in Gebäudeerweiterungen, Automatisierungen, Hochregallager, Logistik, Workflow und insbesondere den automatisierten und energieeffizienten Prozesstechnologien verbunden mit der Integration / Infrastruktur in ein hochmodernes IT ERP System ist das Unternehmen für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Auch für die Folgejahre 2025 / 2026 wurden bereits im 1. Halbjahr 2024 weitergehende Investitionsentscheidungen getroffen - welche in erster Linie in Bezug auf eine weitere vollautomatische Pack Linie im Bereich der Endkonfektionierung sowie dem stetigen, weiteren Kapazitätsausbau in der Schneideabteilung ausgelegt sind. 3. Gesamtaussage Risiken in der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, den Steigerungen in den Rohstoff- und Energiekosten, verbunden mit Störungen in den Lieferketten und den weltweiten Überkapazitäten im flexiblen Folienbereich. Jedoch vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein ausgezeichnetes Finanzcontrolling, die Überwachung der offenen Forderungen sowie die regelmäßige Überprüfung der Bonität / Rating und Finanzauskünfte der Debitoren und Kreditoren ermöglichen einen Gesamtüberblick im Warenverkehr. Außerdem bestehen Warenkreditversicherungen, die bei einem Forderungsausfall eintreten. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb bzw. vor den vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Sulzberg, 01. Mai 2024 gez. Matthias Schweizer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023für die Firma VF Verpackungen GmbH, SulzbergAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023für die Firma VF Verpackungen GmbH, Sulzberg
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der VF Verpackungen GmbH, Sulzberg wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Zugänge im Berichtsjahr wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG bis einschließlich € 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Es wurden von dem Wahlrecht gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG Gebrauch gemacht und Wirtschaftsgüter von € 250,01 bis € 800,00 sofort als geringwertige Wirtschaftsgüter abgeschrieben. Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls zum niedrigeren Wertansatz gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Einbeziehung von Anschaffungsnebenkosten und Einstandspreisminderungen bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkten Material- und Fertigungskosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, der durch die Fertigung bestimmt ist, eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Unfertige Erzeugnisse werden anteilig entsprechend ihrem Fertigungsgrad bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. Barwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Bei der Bemessung von Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Da keine Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bestehen, ist keine latente Steuer gem. § 274 HGB zu berücksichtigen. C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Die Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB geht aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Blatt 6) hervor. 2. Sonderposten mit Rücklageanteil Gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den Sonderposten mit Rücklageanteil, der bereits vor dem Übergang auf die neuen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bilanziert war, fortzuführen. Bei dem Bilanzausweis handelt es sich um die jeweiligen Restbeträge aus Investitionszuschüssen, die nach § 273 HGB a.F. gebildet worden sind. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für Personalkosten, Gewährleistungsverpflichtungen, Rückbauverpflichtung und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten. 4. Verbindlichkeiten Die Laufzeit der Verbindlichkeiten geht aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel (Blatt 7) hervor. 5. Pfandrechte oder ähnliche Rechte Es wurden der Schneckenkneter und Einwellenzerkleinerer im Wert von € 415.711,84 an die Bank sicherungsübereignet und Forderungen abgetreten.
Diese Verpflichtungen sind wie folgt fällig:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich Umsätze im Rahmen des ordentlichen Geschäftsbetriebs und entfallen mit € 21.513.349,63 auf Inlandsumsätze und € 75.123.355,37 auf Auslandsumsätze. 2. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde im Berichtsjahr durch Auflösung in Höhe von € 13.784,00 gemindert und ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 3. Die Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. III. Ergänzende Angaben
2. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
4. Im Jahresabschluss ist das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 36 und T€ 1 für sonstige Prüfungen enthalten. 5. Angaben gemäß § 264 Abs. 1a Satz 1 HGB:
6. GewinnverwendungsvorschlagEin Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung liegt noch nicht vor.
Sulzberg, im Mai 2024 VF Verpackungen GmbH gez. Matthias Schweizer, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses Mit Gesellschafterbeschluss vom 24.05.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
U = Umbuchung Verbindlichkeitenspiegelder VF Verpackungen GmbH zum 31.12.2023D.Verbindlichkeiten
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VF Verpackungen GmbH, Sulzberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VF Verpackungen GmbH, Sulzberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VF Verpackungen GmbH, Sulzberg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsamen Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten, den 8. Mai 2024 DR.
ESTERS & PROF. DR. JOOS & SEIFERT GmbH & Co.
KG
gez. Dr. Esters, Wirtschaftsprüfer |
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