TRANSAC Logistics GmbH
Im Speyerer Tal 10, 76761 Rülzheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Werner seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Willi Binder seit 10.5.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 71.05% | |
S****** D**** E****** | 23.56% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRANSAC Logistics GmbHRülzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die TRANSAC Logistics GmbH, ist seit über 30 Jahren im Speditionsgewerbe tätig und hat sich im Markt die Anerkennung erarbeitet, ein äußerst zuverlässiger Logistikdienstleistungspartner im Kühllogistikbereich für Obst und Gemüse zu sein. Gegenstand des Unternehmens und somit das Kerngeschäft bilden die Lagerlogistik, die Warenkontrolle, die bundesweite Verteilung von Obst und Gemüse an die Regionallager und Zentrallager des Handels für Stückgüter, Teil- und Komplettladungen sowie das Retouren Management. Hierbei übernehmen wir für unsere Kunden, die im Wesentlichen im Lebensmittelbereich tätig sind, die komplette Abwicklung aller Logistikaufgaben. Die Kunden kommen aus Spanien, Frankreich, Deutschland und zunehmend auch aus der heimischen Pfalz. Hierfür betreiben wir an unserem Standort in 76761 Rülzheim ein eigenes Kühllagerhaus mit mehreren Temperaturzonen. Die Speditionsdienstleistungen werden zum überwiegenden Teil innerhalb Deutschlands erbracht. Aber auch Transporte von und nach Spanien, Frankreich, Italien, Portugal runden unser Tätigkeitsgebiet ab. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Logistikumsatz und Beschäftigung Die Logistik ist in Deutschland der 3. größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau; mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 327 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2023 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Wachstum von rund 2,5 Prozent, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.180 Mrd. Euro (2021). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas. Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind. Nicht nur wegen seiner Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich hocheffiziente Logistikstrukturen erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu exportieren. (Quellen: Logistikweise / Fraunhofer SCS - Top 100 in Logistik & SCM). Trendwende in Sicht? Kommentar zum Logistik-Indikator für das 4. Quartal 2023 von Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands der BVL: Auf den ersten Blick gibt es am Logistik-Indikator nichts zu beschönigen. Nach dem Schock des Ukraine-Krieges gab es nur einen kurzen Aufwärtstrend Ende des vergangenen Jahres, seitdem deuteten alle Indikatoren wieder nach unten - deutlich unter der Normallinie. Auch im vierten Quartal 2023 sackte die Geschäftslage noch weiter ab, beinahe auf das Niveau des ersten Halbjahrs 2020. Allerdings deutet sich bei den Geschäftserwartungen eine leichte Trendwende an, während das Geschäftsklima nahezu konstant bleibt. Interessant ist der Blick auf die Monatswerte vom November 2023. Hier deuten erstmals wieder alle drei Indikatoren nach oben; auch die aktuelle Geschäftslage wird - auf niedrigem Niveau - wieder besser eingeschätzt. Insbesondere bei Industrie und Handel verbessern sich die Geschäftserwartungen seit Juli 2023 kontinuierlich. Beachtlich ist, dass sich bei den Verladern die Geschäftslage und der Erwartungswert für die nächsten sechs Monate treffen - und zwar beide aufwärtsgerichtet. Das war in der Vergangenheit immer ein Zeichen für einen Richtungswechsel - in diesem Fall für einen hoffnungsfrohen. Das niedrige Niveau der Begegnung korrespondiert mit den Aussagen von VDMA-Präsident Karl Haeusgen beim 40. Deutschen Logistik-Kongress im Oktober: Zu erwartende minus 2% für 2024 würden nicht wirklich Freude machen, aber im Vergleich zu früheren Krisen (Corona-Pandemie minus 5%, Lehman-Pleite minus 20%) sei das eine gute Basis für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Diese Einschätzung deckt sich nach meinen Wahrnehmungen mit den vereinzelten, verhalten positiven Wirtschaftsnachrichten der vergangenen Tage: Abarbeitung von Rückstand, gute Geschäfte, Rückgang der Inflation, Jahresendrallye der Börsen, und vieles mehr. Gute Signale sollen auch wahrgenommen werden. Sie dürfen nicht im Sog der Warn- und Pessimismus-Wellen untergehen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt tatsächlich: Die Geschäftserwartungen der Logistikdienstleister lesen sich in der Quartalsansicht zwar noch leicht steigend; sie sind im November nach kurzem Aufschwung aber wieder ins Negative gedreht. Überraschend ist das aber nicht: Meistens dauert es eine Weile, bis die Logistikdienstleister einen Aufschwung bei den Verladern in ihrem Geschäft spüren, beziehungsweise diesen so wahrnehmen, dass sie selbst ihre Geschäftserwartungen besser bewerten. Aber auch hier besteht die Hoffnung, dass sich das Blatt in den nächsten Monaten wieder zum Positiven wendet (Quellen: https://www.bvl.de/logistik-indikator/4-quartal-2023). 2. Geschäftsverlauf Im Laufe des Jahres 2023 ist es gelungen neue Lagerkunden zu gewinnen, die nun in 2024 ihr Geschäft aufnehmen. Hier haben wir eine wichtige Auditierung durchlaufen und können ab sofort auch spezifische Produkte in unseren zusätzlichen Kühlzellen lagern. Daneben konnte ein sehr bedeutender Auftraggeber im Distributionsbereich gewonnen werden, mit dem sich neue Empfängerstrukturen erschließen lassen und über entsprechendes Potenzial verfügt. Zahlreiche kleinere Kunden, aber auch Kunden mit Potenzial konnten so für TRANSAC Logistics gewonnen werden. Natürlich kam es durch die Verdoppelung der Co2 bei der Maut und der Einführung zum 1.12.2023 zu weiteren Herausforderungen im Umgang mit den Kunden, nachdem diese dramatischen Kostensteigerungen nicht absorbiert werden konnten, sondern an die Kunden weitergegeben werden mussten. Auch hier sind alle Kunden unseren Anforderungen entgegengekommen, so dass wir seitens TRANSAC Logistics davon ausgehen, im Jahr 2024 die eingeleiteten Veränderungen weiterzuführen und den eingeschlagenen Erfolgsweg weiter zu festigen. Generell muss man aber feststellen, dass die hohe Inflation, gestiegene Zinsen, die hohen Personalkosten, gestiegene Stromkosten für unsere Kühllager, gestiegene Fahrzeugbeschaffungskosten bei den Sattelzugmaschinen, wie auch bei den Kühl Aufliegern, gestiegene Servicekosten bei der Wartung und Reparatur, gestiegene Versicherungskosten, so wie der Engpass bei Fachkräften unserer Branche und auch TRANSAC Logistics gewaltig fordern. Stellvertretend sei hier auch der enorme Fahrermangel erwähnt. Im Jahr 2023 konnten erstmals Auszubildende im Bereich Lagerfachkraft für Logistik verpflichtet werden, so das TRANSAC Logistics zukünftig nicht nur Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen, sondern auch Fachkräfte für die Lagerlogistik ausbilden und damit auch der Jugend in der Region interessante Möglichkeiten bieten kann. Die Geschäftslage in unserem Spezialsegment ist momentan als gut zu bewerten, während in anderen Segmenten eher von einer deutlichen Abschwächung der Auftragslage auszugehen ist. In welchem Umfang sich die geopolitische Weltlage auch auf die nationale Volkswirtschaft auswirkt, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. TRANSAC Logistics wird daher weiterhin diese Entwicklungen intensiv beobachten, um zeitnah reagieren zu können. Die Lebensmittellogistik im temperaturgeführten Bereich ist ein gut ausgelasteter Spezialmarkt, bei dem es in all den Jahren immer gute Wachstumschancen für die qualifizierten Logistikdienstleister gab. Aufgrund der speziellen erforderlichen Zertifizierungen (IFS), des erforderlichen Know-how und des Equipments sind die Eintrittsbarrieren jedoch entsprechend hoch. TRANSAC Logistics sieht deshalb für sich und die weitere Zukunft reelle Wachstumschancen sich positiv weiterzuentwickeln. Mit den geplanten Erweiterungsflächen ab 1. Januar 2024 in Rülzheim können wir den Kunden 24/7-Dienstleistungen anbieten, die zudem verkehrstechnisch optimal gelegen und in der Region kaum verfügbar sind. Entsprechende Projekte sind in Bearbeitung. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 808 auf T€ 6.455 vermindert. Bei einer Bilanzsumme von T€ 6.455 sind mit T€ 3.327 der Bestand der Sachanlagen neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 1.873 die größten Posten auf der Aktivseite. Als größter Passivposten werden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 1.041 sowie die Kreditverbindlichkeiten mit T€ 1.014 ausgewiesen. Die Rückstellungen der Gesellschaft umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsaufwand, noch nicht genommene Urlaubstage und geleistete Überstunden. Das Eigenkapital beträgt T€ 3.941 und die Eigenkapitalquote 61,1 %-Punkte. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr trotz des geringen Jahresfehlbetrages von T€ 162 um 4,6 %-Punkte gestiegen, was insbesondere auf die verminderte Bilanzsumme zurückzuführen ist. Notwendige Investitionen konnten weiterhin aus dem laufenden Cashflow, über Darlehen, Leasinggeber und Vermietungsgesellschaften realisiert werden. Die Liquidität des Unternehmens ist als gesichert anzusehen. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Fremdkapital beträgt ca. T€ 2.140. Die größten Posten hierbei sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.041) und die Kreditverbindlichkeiten (T€ 1.014). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um T€ 206 auf T€ 454 verbessert. Die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen T€ 30. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich um T€ 139 auf ./. T€ 145 vermindert. Aufgrund der zuvor genannten Cashflows hat sich der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr um T€ 268 auf T€ 413 erhöht. c. Ertragslage Im Berichtsjahr sind Umsatzerlöse in Höhe von T€ 11.778 realisiert werden. Der Umsatzrückgang (T€ 1.009) ist durch die Insolvenz eines Großkunden bedingt, der jedoch durch die Gewinnung von Neukunden teilweise kompensiert werden konnte. Die Materialaufwendungen haben sich im Verhältnis zum Rückgang der Umsatzerlöse überproportional vermindert. Die Verbesserung der Materialaufwandsquote (44,2 %; i. Vj. 51,7 %) steht u.a. im Zusammenhang mit der Implementierung des Haustarifs für LKW-Frachten und damit einhergehenden Kosteneinsparungen. Der Rohertrag hat sich trotz verminderter Umsatzerlöse insgesamt um T€ 367 erhöht und beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 6.543 (i.Vj. T€ 6.176). Die anderen Kostenarten sind relativ unabhängig von den Umsatzerlösen. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert T€ 488 ist jedoch in Höhe von T€ 162 negativ. d. Gesamtaussage Das Jahresergebnis 2023 war leicht negativ und lag bei T€ 162. Die Erwartungen konnten im Jahr 2023, bedingt durch die Insolvenz eines Großkunden nicht vollständig erfüllt werden. Die Einführung des Haustarifs für LKW-Frachten hat zu einer erheblichen Kosteneinsparung bei den Frachten geführt und zu einer erheblichen Verbesserung des Rohertrages beigetragen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung betrachten wir monatlich das Betriebsergebnis und den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie Logistik- und Personalkennzahlen (z. B. LKW-Auslastung der eigenen Fahrzeuge, Krankenstände, km-Leistung je Fahrzeug und Fahrer) sind Bestandteil der kontinuierlichen Auswertungen. III. Prognosebericht Die schwierigen Rahmenbedingungen in Folge der geopolitischen Lage, der gestiegenen Inflation, steigenden Zinsen und Finanzierungskosten, Mindestlohnerhöhungen sowie der weiter anhaltenden Engpässe im Arbeitsmarkt dürften auch im Jahr 2024 anhalten. Hinzu kamen nun noch Diskussionen auf politischer Ebene zur Erhöhung der Maut infolge der Co2 Bepreisung. Trotzdem ist das Management der TRANSAC Logistics überzeugt, kurz- bis mittelfristig die Geschäftspolitik nachhaltig positiv zu gestalten. Um das weitere angestrebte Unternehmenswachstum zu gewährleisten, zur Sicherung der Qualitätsanforderungen und um Spezialequipment unseren Kunden bereitstellen zu können, wird auch in Zukunft in die Erhaltung der eigenen Fuhrparkkapazitäten investiert werden. Die eingeleiteten Investitionen in die Digitalisierung werden engagiert weiterverfolgt und uns unterstützen, weiterhin eine bedeutende Rolle in unserem Marktsegment zu spielen und damit auch die Produktivität zu erhöhen. Projektbezogene Investitionen werden nach Bedarf getätigt. Das budgetierte Umsatzwachstum entspricht unseren mittelfristigen Zielen. Wir gehen davon aus, dass wir beim Umsatz im Jahr 2024 sehr deutlich an die Werte von 2021 anknüpfen können und auch die derzeitig guten KPIs (Key Performance Indicators) in Bezug auf Materialeinsatz und Rohertrag in % zum Umsatz erreichen, sofern die Witterung unseren Auftraggebern keinen Strich durch deren Planung macht. Ein margenorientiertes Wachstum wird damit weiter angestrebt. Bei gleichbleibendem Verlauf erwartet das Management für das Geschäftsjahr 2024 einen positiven EBIT (Betriebsergebnis) von mindestens + T€ 650. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Es sind zurzeit keine maßgeblichen Risiken erkennbar, die zu einer wesentlichen Verschlechterung im Branchenumfeld führen könnten. Steigende Maut- und Treibstoffkosten, Energiekosten müssen konsequent an die Auftraggeber weitergegeben werden. Ertragsorientierte Risiken: In der Abhängigkeit von einzelnen großen Kunden steckt grundsätzlich bei allen Unternehmen ein Risikopotential. Zudem kommt noch, dass unsere Kunden in witterungsabhängigen Branchen, wie Obst- und Gemüseanbau tätig sind und deren Frachtvolumen sich im Jahresverlauf dementsprechend gestalten kann. Trotzdem konnten alle wichtigen Auftraggeber gehalten und für 2024 weitere namhafte Auftraggeber gewonnen werden. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft nachhaltig gefährden können, sind nicht erkennbar. Liquiditätsorientierte Risiken: Liquiditätsorientierte Risiken sind durch die enge und vertrauenswürdige Zusammenarbeit mit unseren Finanzpartnern nicht zu erwarten. 2. Chancenbericht Der Markt der Transport- sowie Speditionsbranche ist abhängig von den allgemeinen Marktbedingungen. Bei einer Rezession wird sich die Binnennachfrage ebenfalls vermindern. Eine Diversifizierung in der Kundenstruktur zur Abfederung von saisonalen Schwankungen bei den Hauptkunden ist daher weiterhin ein Teil der angestrebten Strategien. Daneben setzt das Unternehmen auch weiterhin auf eine Ausweitung des Regionalbezugs und hofft so, auch zukünftig weitere Kunden zu gewinnen. Ein weiteres Geschäftsfeld könnte das sogenannte Fulfillment sein, wie z.B. Auftragsabwicklung, Bestandshaltung, Kommissionierung, Verpackung, Erstellung der Lieferpapiere im Namen des Auftraggebers, sowie des Versands mit KEP Dienstleister (Kurier-Express-Paket-Dienst) werden. Einen weiteren Vorteil sehen wir im Bereich des Lagers durch das gleichzeitige Angebot von Kommissionierung und Logistik für den Kunden. TRANSAC Logistics hat im Januar 2024 ein Erweiterungsgrundstück von ca. 15.000 qm im Gewerbegebiet Rülzheim erworben, direkt in Nachbarschaft zur bestehenden Anlage. Besonders bedeutend ist hierfür die Möglichkeit des 24/7-Betriebs, sowie die sehr gute Verkehrsanbindung. Dies erhöht die Attraktivität des Kühllagerstandorts für nationale und internationale Auftraggeber. 24/7-Standorte sind aktuell sehr schwierig zu finden und dies ist ein Vorteil für uns. 3. Gesamtaussage Die Umsetzung unserer strategischen Ziele zeigt trotz der bestehenden Unsicherheiten weiter Wirkung (weitergehende Stärkung des Lagers und Logistikbereiches). Neben den oben erwähnten geopolitischen Risiken macht sich der Arbeitsmarkt nach wie vor negativ bemerkbar. Auch die stetig wachsenden Kosten in allen Bereichen und die Inflation, was weiterhin die Rohstoffmärkte weltweit beeinflusst und damit einen massiven Kostensteigerungsblock darstellt, kann die Ergebnisse weiter belasten, soweit es nicht gelingen würde diese an die Auftraggeber weiterzugeben. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Unternehmensgruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. TRANSAC Logistics verfügt über einen solventen Kundenstamm. Derivative und andere Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich TRANSAC Logistics vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität des Kunden. Optimierte Abläufe bis hin zu Tag genauer Abrechnung werden das Unternehmen auf dem eingeschlagenen Weg unterstützen. Das Management hat wöchentlich die Liquidität sowie die offenen Posten konsequent im Fokus.
Rülzheim, den 25. April 2024 TRANSAC Logistics GmbH gez. Andreas Werner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Aufstellung des Jahresabschlusses der TRANSAC Logistics GmbH, Rülzheim, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich beigefügt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landau unter HRB 11322 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet: - Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. - Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. - Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. - Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. - Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungssaldo gebildet. - Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. - Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. - Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. - Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. - Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Rückstellungen für Urlaub und Überstunden der Mitarbeiter, Archivierungskosten, Gewährleistungen sowie die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. 4. Verbindlichkeitenspiegel
II. Ergänzende Angaben Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 1. Angabe zu den Organmitgliedern Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: - Wolfgang Hoffmann -bis 10. Mai 2023- - Gerold Hohwieler, Kaufmann -vom 10. Mai 2023 bis 10. Januar 2024- Ab dem 10. Januar 2024 ist Herr Andreas Werner zum Geschäftsführer bestellt worden. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 2.800. Gegenstand der Miet-, Pacht- und Leasingverträge sind im Wesentlichen Immobilien und Fahrzeuge, davon betreffen T€ 1.797 Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
2. Aufstellung des Anteilsbesitzes
4. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaft hat zur Erweiterung des Geschäftsbetriebes ein angrenzendes Grundstück im Jahr 2024 erworben. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den sich aus dem Jahresfehlbetrag von EUR 162.130,34 und dem Gewinnvortrag von EUR 4.076.715,88 ergebenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.914.585,54 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rülzheim, den 28. März 2024 TRANSAC Logistic GmbH gez. Andreas Werner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und unter Berücksichtigung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach §§ 276 und 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRANSAC Logistics GmbH, Rülzheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRANSAC Logistics GmbH, Rülzheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRANSAC Logistik GmbH, Rülzheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. April 2024 ATCon
Aktiengesellschaft
gez. Prof. Dr. Manfred Lorch, Wirtschaftsprüfer gez. Franz-Josef Hans, Wirtschaftsprüfer |
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