GuardStack GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Christian Dr. Purainer seit 12.3.2026 | Prokura |
Sebastian Buchberger seit 16.7.2025 | Geschäftsführer |
Joel Wolfgang Dr. Langenberg seit 3.7.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 43.61% | |
| 5.39% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Rheinmetall Electronic GmbH | 51.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blackned GmbHHeimertingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Blackned GmbH, HeimertingenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023Blackned GmbH, Heimertingen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023 der Blackned GmbHHeimertingenI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Blackned GmbH, Heimertingen, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten und sofern notwendig zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Ein allgemeines Ausfall- und Kreditrisiko war nicht gegeben. Vor diesem Hintergrund war kein Anlass für eine pauschale Wertberichtigung gegeben. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für die Auszahlung vor dem Abschlussstichtag, die erst zu Aufwand in 2024 oder späteren Geschäftsjahren führen, gebildet. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen und Rückstellungen für Preisprüfungsrisiken für öffentliche Aufträge wurden Erfahrungswerte zu Grunde gelegt. Die Ermittlung der Rückstellungen für Vertragsstrafen und Rückvergütung von Entwicklungsförderungen basiert auf den existierenden Verträgen. Drohverlustrückstellungen wurden anhand von Kostenschätzungen für zukünftig notwendige Eigen- und Fremdleistungen gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Erhaltene Anzahlungen werden auf der Passivseite der Bilanz in den Verbindlichkeiten mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Zwei Beteiligungsfirmen wurden im Geschäftsjahr in der Bilanz ausgewiesen:
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 196 enthalten. Die Kautionsforderungen (ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen) von TEUR 52 haben eine Restlaufzeit von zwei Jahren über TEUR 3 und von drei Jahren über TEUR 49. Sämtliche restliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das Darlehen gegenüber der Beteiligungsfirma Mil Sistemika d.o.o. aus dem Vorjahr von TEUR 133 (ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen) wurde im Geschäftsjahr 2023 getilgt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rückzahlungsverpflichtungen (TEUR 999), Personalrückstellungen (TEUR 660), Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 343), Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 216) Rückstellungen für Preisprüfungsrisiken (TEUR 140), Rückstellungen für Vertragsstrafen (TEUR 80), Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten (TEUR 69) sowie sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 2.913 (im Vorjahr TEUR 2.259) und sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten über insgesamt TEUR 6.740 (Vj. TEUR 7.835) weisen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 156 (Vj. TEUR 199) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Das Restdarlehen wird bis Mitte des Jahres 2028 getilgt. Alle übrigen Verbindlichkeiten weisen eine Laufzeit bis zu einem Jahr auf. Im Übrigen bestehen für die Verbindlichkeiten branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet alle bereits vereinnahmten Beträge, für welche die Leistungen in den kommenden Wirtschaftsjahren zu erbringen sind. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Im Materialaufwand ist ein deutlicher Anstieg bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 3.637 im Vorjahr auf TEUR 10.465 im Jahr 2023 zu verzeichnen. Das liegt einerseits am Fachkräftemangel, welcher dazu führt Ressourcen extern beziehen zu müssen. Andererseits erfordert die Komplexität der vertraglich gesicherten Projekte eine größere Bandbreite an spezifischem Know- How, welches innerhalb der Firma derzeit nicht vorhanden ist. Sonstige betriebliche Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.898 auf TEUR 5.553 im Jahr 2023 angestiegen. Ausschlaggebend waren hierfür sowohl die fortschreitende Strukturierung und Weiterentwicklung der Gesamtorganisation als auch der Geschäftsentwicklung zugrundeliegenden Rückstellungen, die gebildet werden mussten, um das steigende operative Risiko aufgrund Größe und Komplexität adäquat zu reflektieren. In diesem Zusammenhang bildet u.a. die Erweiterung der Standorte einen zusätzlichen Kostenfaktor. Gestiegene Fuhrpark- und Reisekosten sind der weiter deutlich ansteigenden Zahl an Mitarbeitern geschuldet. V. Sonstige Angaben Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen:
Am Ende des Berichtsjahres waren durchschnittlich 153 Arbeitnehmer beschäftigt:
Zur Geschäftsführung der Gesellschaft sind bestellt:
Es wird vorgeschlagen, den verbleibenden Bilanzgewinn von EUR 2.805.195,35 auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Aufgrund der im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossenen Absatzverträge wird mit einem deutlichen Umsatzwachstum und entsprechenden höheren Aufwendungen, insbesondere im Material und Personalbereich gerechnet. Der wesentliche Teil der geschlossenen Projektverträge betrifft öffentliche Auftraggeber und Projekt mit längeren Laufzeiten. Aufgrund der Funktionsnachweis- bzw. Meilensteinabrechnung als auch signifikanter Materialeinkäufe in diesen Projekten beinhalten diese einen hohen Vorfinanzierungsgrad, der neben den vorhandenen liquiden Mittel durch entsprechende Finanzierungen gedeckt werden muss. Die Gesellschaft wird daher voraussichtlich im dritten Quartal 2024 Bankverbindlichkeiten in Höhe von EUR 10,0 Mio. aufnehmen, welche durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert werden.
Heimertingen, den 24. Juli 2024 Dr. Timo Haas, Geschäftsführer Dr. Joel Langenberg, Geschäftsführer Entwicklung des AnlagevermögensBlackned GmbH, Heimertingen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Blackned GmbHHeimertingenI. Grundlagen des Unternehmens Die Blackned GmbH (kurz: blackned) ist ein nationales Technologieunternehmen, mit Kernkompetenz in der Entwicklung von hochsicheren und endnutzerorientierten Kommunikationsnetzwerken im Bereich von missions- und businessorientierten Anwendungen. Gegründet 2009 in Erlenmoos, ist die blackned heute durch fünf Niederlassungen und Repräsentanzen in Deutschland vertreten und auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs. blackned ist Hersteller von Software und spezieller Hardware für Ende-zu-Ende verschlüsselte mobile Kommunikationssysteme. Das Produktportfolio umfasst alle Komponenten, von Android Applikationen über Samsung OS Kernel Erweiterungen bis hin zu mobilen, 5G ready Kommunikationsplattformen mit legacy Radio Anbindung. blackned agiert mit der umfassenden Beratungs- und Lösungskompetenz als Systemexperte von der Konzeption über die Realisierung und den Betrieb mobiler und verlege fähiger IT-Systeme für den militärischen und industriellen Bereich. Innerhalb der blackned ergeben sich daraus drei operative Schwerpunkte. Die Entwicklung des Tactical Cores als softwarebasierte Middleware einer ganzheitlichen Lösung zur Digitalisierung von Landstreitkräften bildet den Kern auch für die weiteren operativen Einheiten der blackned. Dazu gehören im Wesentlichen die IT- Systemintegrationstätigkeiten in Verbindung zum Einsatz des Tactical Cores, als auch die Entwicklung und Herstellung von einsatzfähigen Systemlösungen in diesem Kontext. Als mittelständisches Unternehmen in privatem Mehrheitsbesitz bietet die blackned speziell auf die Kunden zugeschnittene Dienstleistungen und Produkte an. Das Unternehmen beschäftigt insbesondere qualifizierte IT- und Kommunikationsfachleute, die sich tagtäglich mit den aktuellen Technologien und innovativen Lösungen im Marktsegment auseinandersetzen. Die Unternehmensstruktur der blackned ermöglicht eine dynamische Ressourcenallokation und fördert den Transfer von Expertise zwischen den Geschäftsbereichen. Die blackned verfügt über Zertifizierungen für die ISO 9001 (QM) und die ISO 14001 (Umweltmanagement) und befindet sich in der Geheimschutzbetreuung gegenüber öffentlichen Auftraggebern. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Aufgrund der geopolitischen Entwicklungen stiegen weltweite Militärausgaben im Jahr 2023 laut einem Bericht des Forschungsinstitutes SIPRI auf insgesamt knapp 2,3 Billionen Euro an. Infolge des Kriegs in der Ukraine haben viele europäische NATO-Länder wesentlich mehr in ihr Militär investiert als vorher, darunter auch Deutschland, welches Ende 2022 ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro verabschiedet hat. Der Hauptauftraggeber, die Deutsche Bundeswehr, hat u.a. den Auftrag, die Brigade des Heeres in Litauen mit dem Namen Panzerbrigade 45 bis 2025 neu aufzustellen. Auftrag dieser Brigade ist die Bündnisverteidigung des Baltikums an der Ostflanke der NATO als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung durch Russland seit dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022. Zusätzlich soll das von der Deutschen Bundeswehr ins Leben gerufene Programm "Digitalisierung Landbasierter Operationen" (D-LBO) das Gefechtsfeld der Zukunft nicht nur maßgeblich digitalisieren, sondern soll auch den Schlüssel zur Modernisierung der mobilen Informationsversorgung im Einsatz darstellen. D-LBO ist ein durchgängiger Informationsverbund des verlegefähigen und flexibel im Raum beweglichen Anteils der IT-Systeme der Deutschen Armee. Im Rahmen des Programms D-LBO hat die blackned GmbH von der Bundeswehr den Auftrag erhalten, die Software für ein effektives Netzwerk zu entwickeln, das sämtliche auf dem Gefechtsfeld beteiligten Einheiten verbindet; den Tactical Core. Generell bieten die fortschreitende Digitalisierung bei öffentlichen Auftraggebern sowie das steigende Bewusstsein für Sicherheitslösungen weiterhin günstige Rahmenbedingungen für die Geschäftsbereiche Entwicklung und Softwarelizenzen, sowie der Geschäftsbereiche Systemintegration und militärischer Einsatzsysteme. b. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 ist als weitgehend positiv zu bezeichnen. Umsatz und Rohertrag konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Hierdurch konnten insbesondere die weiter steigenden Personalaufwendungen und externen Dienstleistungen für den Entwicklungsbereich teilweise kompensiert werden. Des Weiteren wurde ein positives Jahresergebnis von TEUR 809 erzielt. c. Ertragslage Der Umsatz der blackned ist im Geschäftsjahr 2023 auf 33,2 Mio. EUR (Vj. 28,8 Mio. EUR) angestiegen. Ausschlaggebend waren hierfür u.a. Lizenzgeschäfte der beiden Softwarelösungen Ridux (Kommunikation) und Xonitor (Monitoring), welche gemäß der zugrunde liegenden Vertriebsplanung im Jahr 2023 geballt zur Abrechnung kamen. Daneben trug der weiter steigende Erlös aus Projektverträgen mit dem Hauptauftraggeber Bundeswehr erheblich zur Umsatzentwicklung bei. Demgegenüber stehen deutlich gestiegene Aufwendungen für bezogene Leistungen, was dem stark erhöhten Bedarf im Bereich der Entwicklungsverträge geschuldet ist, welcher nicht vollständig durch eigenes Personal abgedeckt werden kann. Der Personalaufwand ist aufgrund des planmäßigen, deutlichen Anstiegs der Mitarbeiteranzahl, im Rahmen einer vorausschauenden Planung für drei große Entwicklungsverträge analog zum Vorjahr auch im Jahr 2023 gestiegen. Wegen des geforderten hohen Spezialisierungsgrades an neue Mitarbeiter ist eine frühzeitige Umsetzung der Personalplanung hierbei von großer Wichtigkeit. In diesem Kontext sind auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Ausschlaggebend waren hierfür sowohl die fortschreitende Strukturierung und Weiterentwicklung der Gesamtorganisation als auch der Geschäftsentwicklung zugrundeliegenden Rückstellungen, die gebildet werden mussten, um das steigende operative Risiko aufgrund Größe und Komplexität adäquat zu reflektieren. In diesem Zusammenhang bildet u.a. die Erweiterung der Standorte einen zusätzlichen Kostenfaktor. Gestiegene Fuhrpark- und Reisekosten sind der weiter deutlich ansteigenden Zahl an Mitarbeitern geschuldet. d. Finanzlage Die Geschäftsführung beurteilt die Kapitalstruktur weiterhin als stabil. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und des daraus resultierenden Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr von 15,1 % auf 19,3 % gestiegen. Mit TEUR 6.935 (Vorjahr TEUR 9.252) ist der Finanzmittelbestand zum Stichtag im Vorjahresvergleich gesunken, was im Wesentlichen auf einen negativen Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit zurückzuführen ist (hohe Zukäufe im Vorratsbereich, gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, rückläufige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wie im Vorjahr planmäßig zurückgeführt werden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag deutlich reduziert, wobei sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wiederrum erhöht haben. e. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. EUR auf 14,64 Mio. EUR erhöht. Das Anlagevermögen hat sich von TEUR 750 auf TEUR 598 reduziert. Den Investitionen in Höhe von TEUR 375 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 527 gegenüber. Die Vorräte haben sich gegenüber TEUR 214 im Vorjahr deutlich auf nunmehr TEUR 1.982 erhöht. Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe hat sich zwar verringert, dem gegenüber stehen jedoch ein Anstieg von TEUR 427 bei unfertigen Leistungen und ein Anstieg von TEUR 1.470 bei fertigen Erzeugnissen und Waren, welche größtenteils auf geschäftsjahrübergreifende Projekte zurückzuführen sind. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund vermehrter Abrechnung gegen Ende des Geschäftsjahres angestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind eng an die jeweiligen Abrechnungszeiträume der Auftraggeber gebunden und daher ebenso kurzfristig bedient worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verrechnungskonten mit Gesellschaftern. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch erhöhte operative Rückstellungen angestiegen und belaufen sich insgesamt auf nunmehr TEUR 2.594 (Vj. TEUR 2.156). Im Rahmen der vermehrten, längerfristigen Supportverträge sind die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 338 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 1.102 angestiegen. f. Finanzielle Leistungsindikatoren Die blackned verwendet zur internen Steuerung insbesondere die Kennzahlen Gesamtleistung und Rohertrag. Im Vorjahr wurden die Umsatzerlöse als wesentlichster Leistungsindikator genutzt, aufgrund von Umstrukturierungen in den Aufbau- und Ablaufprozessen werden ab dem Geschäftsjahr 2023 die oben genannten Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens genutzt. Die Kennzahlen haben sich in den Jahren 2021 bis 2023 wie folgt entwickelt:
Der im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Umsatz von 42 Mio. EUR konnte nicht erreicht werden. Dies ist insbesondere auf die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) verhängte Haushaltssperre zurückzuführen, weshalb sich Projekte verzögert bzw. verschoben haben. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognose und Chancen Laut der Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Auch die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose nach unten. Im folgenden Jahr 2025 soll das BIP laut Wirtschaftsweise um 0,9 % gegenüber dem Vorjahr wachsen. Die Auftragsbücher vieler großer Rüstungsunternehmen sind gut gefüllt. Das liegt auch daran, dass die meisten NATO-Staaten jahrelang kaum nachgerüstet haben und die Produktionskapazitäten heruntergefahren wurden. So hat auch die Deutsche Bundeswehr einen gewaltigen Modernisierungsbedarf. Die Entwicklungs- bzw. Produktzyklen in der Rüstungsindustrie sind lang, daher ist davon auszugehen, dass sich die Industrie - national und international - in einem strukturellen Aufwärtstrend befindet, der gerade erst begonnen hat. Darüber hinaus sieht das derzeit gültige NATO-Ziel für die Verteidigungsausgaben vor, dass die Bündnismitglieder dauerhaft jährlich mindestens zwei Prozentihres Bruttoinlandsproduktes in Verteidigung investieren. Deutschland wird der NATO im Jahr 2024 offenbar erstmals seit drei Jahrzehnten wieder geplante Verteidigungsausgaben in Höhe von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes melden. Chancen für unsere Produkte und Anwendungen sehen wir insbesondere vor dem Hintergrund steigender Sicherheitsanforderungen, eines Ausbaus unserer Vertriebsaktivitäten über den deutschen Markt hinaus, sowie neuen Anwendungen im Industriebereich. Die langjährige erfolgreiche Arbeit im Zusammenhang mit Bereichen der Führungsunterstützung, der für IT-Ausstattungen zuständigen Stellen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verteidigung (BMVg) sowie insbesondere im Bereich Digitalisierung Landbasierter Operationen (D- LBO) stellt für die blackned eine wesentliche Grundlage für die weitere Geschäftstätigkeit dar. Die blackned zielt in ihrer Ausrichtung weiterhin verstärkt auf die Entwicklung und den Vertrieb von Softwarelösungen und deren Support. Aus den in den letzten Jahren erfolgten Entwicklungen im Softwarebereich ergeben sich deutliche Synergie- und Skalierungseffekte. Hieraus sollten insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern, wie auch bei Kunden aus der inländischen und ausländischen Industrie erhebliche Potentiale zur Realisierung von Lizenzumsätzen entstehen. Nichtsdestotrotz spielen projektbezogene Aufträge im Dienstleistungs- und Hardwarebereich weiterhin eine tragende Rolle, vor allem in dem Kontext, dass die Software in einem komplexen Umfeld und auf verschiedenen Geräten integriert werden muss. Hier verbirgt sich die Opportunität für ein nachhaltiges und rentables Eco-Systems rund um die Softwarelösungen des Unternehmens. Die blackned als Partner verfügt über langjährige Erfahrung in der Konzeption, Realisierung und Betreuung von verlegefähigen Kommunikationssystemen bei der Bundeswehr (z.B. Lokale verlege fähige Netze - LVNBw) als auch im industriellen Umfeld. Über das Projekt Mobile Ad-Hoc Netzwerke der Bundeswehr (MANBw) und weitere Projekte im Kontext des Programmes D-LBO hat die blackned ihre Kompetenzen in der Integration von bereits genutzten bzw. neuen Funkgeräten in IT- Systeme unter Beweis gestellt und weiter ausgebaut. Aus Sicht der Geschäftsführung stellt dies ein gewisses Alleinstellungsmerkmal der blackned gegenüber Mitbewerbern und in der Geschäftsbeziehung zu den öffentlichen Auftraggebern dar. Dieses Alleinstellungsmerkmal spiegelt sich in der Auftragseingangslage des Unternehmens wider. Im Jahr 2024 wird ein Auftragseingang von über 100 Millionen Euro (brutto) erwartet. Außerdem plant die Geschäftsleitung in den Folgejahren, dass mindestens 15% des Auftragseinganges aus dem Ausland generiert wird. Diese Entwicklung und auch die Internationalisierung des Unternehmens wirken sich positiv auf die Umsatzerwartungen der kommenden Jahre aus. Auf dieser Basis erwarten wir auch in 2024 ein weiterhin starkes Wachstum mit einer prognostizierten Gesamtleistung in Höhe von rund 54 Mio. EUR und einen entsprechenden Rohertrag von rund 23 Mio. EUR. b. Risiken Um das Ausmaß der Risiken zu messen, zu überwachen und zu handhaben, werden verschiedene Maßnahmen eingesetzt. Neben den laufenden Managementmeetings sind das Planungs-, Informations- und Kontrollsysteme und das damit in Verbindung stehende interne Berichtswesen. Wesentlichen Preisänderungs- und Ausfallrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Finanzinstrumente ist die Gesellschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur in geringem Maße ausgesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Zu den Risiken zählt weiterhin der Fachkräftemangel, insbesondere in der hochspezialisierten Sparte der blackned. Zwar konnte ein deutlicher Personalaufwuchs vor allem als Basis für die vorgenannten Entwicklungsverträge realisiert werden. Jedoch liegt der Personalaufwuchs deutlich hinter der benötigten Menge. Der allgemeine Fachkräftemangel erschwert die Personalsuche und könnte auch zukünftig ein begrenzender Faktor sein. Darüber hinaus müssen vermehrt Leistungen eingekauft werden, um alle vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Kunden erbringen zu können. Hieraus kann sich auch ein gewisser Vertust an Knowhow ergeben. Zusätzlich bestehen entwicklungstypisch gewisse operative Risiken für die blackned, insbesondere in der längerfristigen Projektarbeit. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Nichtsdestotrotz bringt ein massiver Auftragseingang und geplantes Umsatzwachstum, v.a. im Projektgeschäft mit einem öffentlichen Auftraggeber ein gewisses Liquiditätsrisiko. Aktivitäten und Aufwände werden teilweise bis zur jeweiligen Funktionsnachweis- bzw. Meilensteinabrechnung vorfinanziert. Zusammen mit dem Minderheitsgesellschafter Rheinmetall Electronics GmbH plant das Unternehmen diesem Risiko proaktiv und nachhaltig entgegenzuwirken. Die Aufnahme zusätzlicher liquider Mittel zur Finanzierung des Projektgeschäfts wird zukünftig nötig sein und wird damit in gewissem Maße das Finanzergebnis belasten. Darüber hinaus besteht ein Konzentrationsrisiko auf der Absatzseite durch eine gewisse Abhängigkeit vom Hauptkunden Bundeswehr. Diese Abhängigkeit versucht die Gesellschaft durch die Schaffung neuer Absatzmärkte und Kunden entgegenzuwirken.
Heimertingen, den 24. Juli 2024 Dr. Timo Haas, Geschäftsführer Dr. Joel Langenberg, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Blackned GmbH, Heimertingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Blackned GmbH, Heimertingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blackned GmbH, Heimertingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 31. Juli 2024 Förderer,
Keil & Partner GmbH
Philipp Stalter, Wirtschaftsprüfer |
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