Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 20206
Vorher
Fleesensee Clubanlage GmbH12.18. Fleesensee Clubanlage GmbH
Eingetragen
1.10.2015
Branche
Betrieb von SportanlagenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Gegenstand
der Ausbau, die Errichtung und der Betrieb auch im Rahmen eines Betriebsführungsvertrages - einer Clubanlage in Göhren-Lebbin in Mecklenburg-Vorpommern

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dorothee Fisker
seit 5.7.2023
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
18.700 €
74.80%
Germany
3.775 €
15.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fleesensee Clubanlage GmbH

Göhren-Lebbin

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Fleesensee Clubanlage GmbH betreibt im Rahmen eines Betriebsführungsvertrags in Göhren-Lebbin den einzigen ROBINSON Club in Deutschland. Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte liegt die Hotelanlage zwischen Berlin und Hamburg. In der Hotelanlage wird Vollpension mit diversen Fitness- und Sportprogrammen sowie Wellness- und Entertainmentmöglichkeiten angeboten.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft stagnierte in dem Geschäftsjahr 2023. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,2 %[1]. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal.

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt um 5,9 %[2] gegenüber 2022. Damit fiel die Inflationsrate geringer aus als im Jahr zuvor. Zur Bekämpfung der Inflation erhöhte die EZB den Leitzins im Laufe des Jahres in vier weiteren Schritten von 2,5 % auf 4,5 % zum Ende des Jahres.

Trotz der weiter steigenden Preise und Zinsen zog der Umsatz in der Tourismusbranche erneut deutlich an. Die Zahl der Übernachtungen in Deutschland in 2023 betrug 487,2 Mio. und lag somit 8,1 % über 2022 und nur 1,7 % unter dem Niveau des Jahres 2019[3], dem Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Anzahl der Übernachtungen von 31,8 Mio. in 2022 auf 32,2 Mio. in 2023 (plus 1,2 %). Die Region lag hiermit nur 5,7 % unter dem Rekordjahr 2019.[4] Göhren-Lebbin erzielte 370.014 Übernachtungen und lag damit 5,5 % über 2022 und 0,8 % über 2019.[5]

3. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung für das Berichtsjahr 2023 kann insgesamt als zufriedenstellend beurteilt werden, auch wenn die Ergebnisse hinter den Erwartungen blieben.

Die Bettenbelegungsquote im Geschäftsverlauf ist von 53,2% im Vorjahr auf 55,5% im Jahr 2023 gestiegen. Die Zimmerbelegung betrug dabei 71,1% (Vorjahr: 67,7%).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 9.153 und stellte einen Anteil von 63 % am Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 14.502. Es ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Die Eigenkapitalquote per 31. Dezember 2023 belief sich auf 77 % und lag somit auf gleichem Niveau zum Vorjahreszeitpunkt.

Ertragslage

Die Gesellschaft erlebte in 2023 das zweite volle Betriebsjahr nach der Corona-Pandemie. Es wurden Nettoumsätze in Höhe von TEUR 13.383 (Vorjahr: TEUR 12.490) erzielt.

Der ROBINSON Club erzielte eine durchschnittliche Zimmerbelegung von 71,1 % (Vorjahr: 67,7 %) bei insgesamt 99.590 Gästeübernachtungen (Vorjahr: 95.222). Die Gesamterlöse pro Zimmer lagen bei EUR 250 pro Zimmer und Nacht (Vorjahr: EUR 248).

Der Gewinn vor Ertragssteuern betrug TEUR 1.797 (Vorjahr: TEUR 1.198).

Es fallen Ertragssteuern für 2023 in geschätzter Höhe von TEUR 248 (hier sind sonstige Steuern nicht mitinbegriffen) an. Die Belastungen aus sonstigen Steuern betrug TEUR 671. Hiervon waren TEUR 616 für Umsatzsteuernachzahlungen aufgrund einer Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2017 sowie die Folgewirkungen für die Jahre 2018 bis 2022. Das Ergebnis nach Steuern betrug TEUR 878 (Vorjahr: TEUR 894).

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte per 31. Dezember 2023 über einen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.830 (Vorjahr: TEUR 1.508).

Die Veränderung des Kassenbestands und Guthaben bei Kreditinstituten können wie folgt zusammengefasst werden:

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Anfangsbestand TEUR 1.508
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit TEUR 705
Cashflow aus Investitionstätigkeit TEUR -728
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR 345
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Endbestand TEUR 1.830

Der Cashflow der Gesellschaft war im Berichtsjahr mit TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 330) positiv.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow von TEUR 705 erzielt. Das Jahresergebnis plus nicht Cash wirksame Abschreibungen betrug TEUR 1.314. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen nahmen um TEUR 44 zu und die Forderungen, Vorräte und sonstige Vermögensgegenstände nahmen um TEUR 667 zu. Grund für den Anstieg der Rückstellungen ist die Umsatzsteuernachzahlung aufgrund der Ergebnisse aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2017.

Die Investitionstätigkeit erfolgte im Rahmen des mit dem Betreiber festgelegten Maßnahmenplans zur Erweiterung und Verbesserung der Clubanlage.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus einer Rückführung von Gesellschafterdarlehen.

4. Die zukünftige Entwicklung

Chancen

Im Laufe des Geschäftsjahres ist die Gesellschaft gemeinsam mit dem Betreiber zur Ansicht gelangt, dass die beim Club durchzuführenden Erweiterungsmaßnahmen umfangreicher ausfallen sollen als bisher festgehalten. Am 06. Dezember 2023 wurde ein zweiter Nachtrag zum Betriebsführungsvertrag geschlossen, der eine Erhöhung der Investitionssumme auf TEUR 16.514 vorsieht. Im Gegenzug verzichtet der Betreiber in den nächsten Jahren auf Management-Gebühren und gibt der Gesellschaft eine höhere Erfolgsbeteiligung.

Zu den vereinbarten Maßnahmen gehören u. a. der Bau von weiteren 38 hochwertigen Zimmern und Suiten, der Bau eines 25m Innenschwimmbades, die Erweiterung des Restaurants und die Erweiterung und Verbesserung des Wellness-Bereiches.

Diese Maßnahmen schaffen neue Kapazitäten und erhöhen weiter die Attraktivität des Standortes fürbisherige und neue Gäste. Der Betreiber sagt voraus, dass der Gesamtumsatz und der Umsatz pro Gast sich als Folge der Maßnahmen deutlich steigen werden.

Risiken

Zur Realisierung der oben beschriebenen Investitionsmaßnahmen ist es notwendig, dass der Club in der Zeit vom 08. September 2024 bis 25. April 2025 geschlossen wird. Für die Jahre 2024 und 2025 gewährt der Betreiber auf Grund der Schließung nach den Regelungen des zweiten Nachtrags zum Betriebsführungsvertrag keine GOP-Garantie. Als Folge liegt das komplette operative Risiko in diesen beiden Jahren bei der Gesellschaft.

Zur Minimierung der Kostenrisiken ist in enger Zusammenarbeit zwischen Gesellschaft und Betreiber ein sorgfältiges Programm zur Reduzierung des Personalstamms in der Schließzeit aufgesetzt worden.

Wenn möglich werden Saisonarbeitsverträge bis 08. September 2024 geschlossen. Im Übrigen wird in der Zeit der Schließung Urlaub abgebaut und Personal wird an andere Robinson Clubs oder an andere Hotels vor Ort ausgeliehen. Ferner erfolgen Gespräche mit den Vermietern der Personalwohnungen, um die Mietbelastung in der Schließzeit zu reduzieren.

Prognosebericht

Auf Grund der für die Verbesserungsmaßnahmen erforderlichen Schließzeit wird die Gesellschaft kumulativ im Jahr 2024 und im Jahr 2025 voraussichtlich ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften. Mit dem ersten vollen Betriebsjahr nach Fertigstellung der Maßnahmen wird ein deutlicher Ertragssprung vorhergesagt.

Die Gesellschaft ist mit dem professionellen Betreiber und einem aktiven und strategisch ausgerichteten Hauptgesellschafter bestens ausgestattet, um die Chancen und Risiken optimal zu adressieren.

Durch die umfangreichen Renovierungsarbeiten und der geplanten Wiedereröffnung im Mai 2025 wird mit einer (leicht schlechteren) Belegungsquote für das Geschäftsjahr 2024 gerechnet. Durch die Erweiterung des Hotels um 38 Zimmer, wird trotz der Schließungsphase für das Jahr 2025, mit einer ähnlichen Zimmerrate gerechnet wie im Jahr 2023.

Der Geschäftsverlauf ist bis Ende Juni 2024 besser gewesen als erwartet, wird jedoch das Jahresergebnis 2023 im Gesamtverlauf unterschreiten.

 

Göhren-Lebbin, 19. August 2024

gez. Andreas Niemeyer

gez. Peter Ganz

[1] Quelle: Statistisches Bundesamt, Änderung Q4 gegenüber Vorjahresquartal - preis- und kalenderbereinigt.

[2] Quelle: Statistisches Bundesamt

[3] Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 053 vom 9. Februar 2024

[4] Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Mitteilung 06.03.24

[5] Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, Bericht Tourismus in MV

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 1.065,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.917.737,42 8.148.904,42
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.402,00 627.237,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 413.116,02 51.807,75
9.153.255,44 8.827.949,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 85.400,77 84.322,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 554.870,97 628.001,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.608.000,00 2.000.111,11
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.259.794,48 525.469,39
3.422.665,45 3.153.581,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.829.862,59 1.507.966,80
C. Aktive Rechnungsabgrenzung 10.662,92 5.414,95
14.501.851,17 13.580.299,96

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 9.406.682,89 9.406.682,89
III. Bilanzgewinn 1.771.914,20 894.337,84
11.203.597,09 10.326.020,73
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 496.115,54 249.096,32
2. sonstige Rückstellungen 362.035,65 409.426,37
858.151,19 658.522,69
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 904.761,57 894.061,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.111.380,03 1.579.239,10
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 1.111.380,03 (Vorjahr: € 1.579.239,10)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.950,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 5.950,00 (Vorjahr: € 0,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 418.011,29 122.456,36
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 418.011,29 (Vorjahr: € 122.456,36)
- davon aus Steuern: € 352.659,11 (Vorjahr: € 41.414,59)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 29.168,70 (Vorjahr: € 21.180,47)
2.440.102,89 2.595.756,54
14.501.851,17 13.580.299,96

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 13.382.663,63 12.489.620,76
2. sonstige betriebliche Erträge 1.610.174,59 898.100,33
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.261.101,09 2.201.585,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.411.222,50 1.340.180,51
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.988.114,16 3.394.096,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für die Unterstützung 804.070,06 694.329,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 436.417,32 402.102,23
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.281.087,44 4.158.012,99
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.694,67 111,11
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 32.666,67 (Vorjahr: € 111,11)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.711,00 0,00
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 247.761,94 248.353,60
10. Ergebnis nach Steuern 1.549.047,38 949.171,34
11. sonstige Steuern 671.471,02 54.833,50
12. Jahresüberschuss 877.576,36 894.337,84
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 894.337,84 0,00
14. Bilanzgewinn 1.771.914,20 894.337,84

Anhang 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Fleesensee Clubanlage GmbH hat ihren Sitz in Göhren-Lebbin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter der Registernummer HRB 20206 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung ergänzender Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen worden, da weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten dem entgegenstehen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Bewertung der Grundstücke erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Gebäude und Außenanlagen sind zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer von 50 bzw. zehn Jahren vorgenommen.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Sie werden linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Wert von € 250,00 bis € 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen Durchschnittswerte zugrunde.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für bekannte Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellt keinen Bestandsposten dar. Er dient der periodengerechten Abgrenzung von Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen ergaben sich nach Umwandlung der Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital in Höhe von € 25.000,00.

Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgte nach der Nettomethode.

Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

In den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von € 1.608 (Vj.: T€ 2.000) enthalten.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 9.407.

Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:

2023
2022
0 47 Rückstellung Instandhaltung
69 114 Urlaub und Überstunden
96 57 Strom, Gas, Wasser
68 40 Jahresabschlusskosten
129 136 Prämien und Boni
0 15 übrige
362 409

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 6 (Vj.: 0) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde eine Managementgebühr von T€ 537 (Vj.: T€ 533) von der Robinson Club GmbH, Hannover, abgerechnet.

Aufgrund des zum 1. Januar 2020 geänderten Betriebsführungsvertrags und gemäß des 1. Nachtrags, geschlossen im März 2022 mit der Robinson Club GmbH, Hannover, ist die Gesellschaft verpflichtet, eine jährliche Managementgebühr in Höhe von 3% (Basic Fee) des Bruttoumsatzes sowie 11% des GOP (Incentive Fee) an die Managementgesellschaft zu leisten.

Gemäß Betriebsführungsvertrag mit der Robinson Club GmbH, Hannover, hat die Gesellschaft bei Bedarf der Robinson Club GmbH, Hannover, Barmittel oder eine ausreichende Kreditlinie auf dem Betriebsführungskonto zur Verfügung zu stellen. Die Anforderung muss schriftlich erfolgen und kann den Maximalbedarf des Hotels für acht Wochen umfassen.

Es bestehen jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 399.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 134 Mitarbeiter zuzüglich 18 Auszubildenen beschäftigt.

Geschäftsführung:

Dipl.-Kfm. Andreas Niemeyer Dipl.-Kfm. Peter Ganz

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wir die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 26.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Göhren-Lebbin, 19. August 2024

gez. Dipl.-Kfm. Andreas Niemeyer

gez. Dipl.-Kfm. Peter Ganz

Anlagespiegel 31.12.2023

Anschaffungs-und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.865.844,77 -- -- -- 1.865.844,77
1.865.844,77 -- -- -- 1.865.844,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 21.325.833,57 -- -- -- 21.325.833,57
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.581.017,34 318.354,32 -- 81.000,00 5.980.371,66
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.807,75 442.308,27 -- -81.000,00 413.116,02
26.958.658,66 760.662,59 -- 0,00 27.719.321,25
gesamt 28.824.503,43 760.662,59 -- -- 29.585.166,02
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.864.779,77 1.061,00 -- -- 1.865.840,77
1.864.779,77 1.061,00 -- -- 1.865.840,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 13.176.929,15 231.167,00 -- -- 13.408.096,15
--
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.953.780,34 204.189,32 -- -- 5.157.969,66
--
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -- -- -- -- --
18.130.709,49 435.356,32 -- -- 18.566.065,81
gesamt 19.995.489,26 436.417,32 -- -- 20.431.906,58
Buchwerte 31.12.2023
Buchwerte 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 1.065,00
4,00 1.065,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.917.737,42 8.148.904,42
-- --
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.402,00 627.237,00
-- --
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 413.116,02 51.807,75
9.153.255,44 8.827.949,17
gesamt 9.153.259,44 8.829.014,17

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fleesensee Clubanlage GmbH, Göhren-Lebbin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fleesensee Clubanlage GmbH, Göhren-Lebbin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fleesensee Clubanlage GmbH, Göhren-Lebbin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 19. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Albrecht Richard, Wirtschaftsprüfer

Svenja Stauch, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Mit Gesellschafterbeschluss vom 4. September 2024 wurde der Jahresabschluss 2023 festgestellt und der Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorgetragen.

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