AGSUS Akademie GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Grossmann seit 20.10.2017 | Vorstandsmitglied |
Peer Gribbohm seit 13.12.2016 | Vorsitzender des Vorstands |
Markus Dr. Dipl.-Phys. Iwanowski seit 24.4.2015 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BLUECARAT AGKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016VorbemerkungenDie BLUECARAT AG (BLUECARAT) ist beim Handelsregister Köln (HRB 39931) eingetragen und zum Bilanzstichtag 31.12.2016 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Lageberichts erfolgte nach den Vorschriften des Deutschen Handelsgesetzbuches (HGB). Die BLUECARAT AG ist zum Abschlussstichtag die Muttergesellschaft des Tochterunternehmens Persoko GmbH, Köln. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich allein auf die Muttergesellschaft. Ein Konzernabschluss wurde nicht erstellt. Geschäftstätigkeit / Grundlagen des UnternehmensBLUECARAT bietet Unternehmen Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Informationsund Telekommunikationstechnologie (ITK) an. Der inhaltliche Fokus liegt auf der Konzeption und Realisierung von businessorientierten IT- Lösungen. Unsere Arbeit berücksichtigt dabei in besonderer Weise die zunehmend notwendige Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen mit ihren Schnittstellen und dezentralen Leistungsstandorten. Das Erreichen einer notwendigen hohen Sicherheit (Security) in Form von Zugriffsschutz, Zuverlässigkeit und Nutzungstransparenz ist aus Sicht unserer Kunden ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von BLUECARAT am Markt. Zudem befasst sich BLUECARAT seit 2016 inhaltlich mit einem Top Thema der Branche - Agilität im Rahmen von Softwareentwicklung. Dort sind wir mit einem Alleinstellungsmerkmal - der SCRUMCADEMY als Schulungszentrum für unsere Kunden neu am Markt. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Köln, Niederlassungen sind in Hamburg und Frankfurt am Main. Das Unternehmen konzentriert seine Vertriebsaktivitäten weitestgehend auf Deutschland und ist mehrheitlich bei großen Unternehmen tätig. Rahmenbedingungen und GeschäftsverlaufNach Aussage des Bundesverbands informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), konnte die ITK-Branche beim Umsatz mit ITK-Produkten und -Diensten in 2016 ein Wachstum auf 160 Milliarden Euro (nach 157,6 Milliarden Euro in 2015) verzeichnen. Für 2017 wird mit einem weiteren Wachstum um 1,3 % gerechnet. In dem für BLUECARAT relevanten Segment IT-Services wird für 2017 mit einem Zuwachs auf 39 Milliarden Euro, nach 38,2 Milliarden Euro in 2016, gerechnet. Quelle: BITKOM Der Geschäftsverlauf 2016 war mit einem Jahresüberschuss von TEUR 157 unter Berücksichtigung der besonderen Firmenereignisse zufriedenstellend und die BLUECARAT AG hat somit wie in den Jahren 2014 und 2015 einen Jahresüberschuss erzielt. Zwei entscheidenden Faktoren haben ein besseres Jahresergebnis verhindert: 1. Die gemeinschaftliche Kündigung von 21 Mitarbeitern aus dem Geschäftsbereich IAM. Die Mitarbeiter haben das Unternehmen zum Anfang des dritten Quartals 2016 verlassen und eine kurzfristig nicht zu schließende Lücke hinterlassen. Die BLUECARAT AG musste aufgrund dieser Sachlage deutliche Umsatzverluste von circa TEUR 500 hinnehmen. Auch potentielle Folgeaufträge gingen vollständig verloren. 2. Die berechtigte Entscheidung des Aufsichtsrates zur Abberufung des Vorstandsvorsitzenden per 24.11.2016 aufgrund von Verfehlungen hat danach zu Problemen geführt. Die zwingenden Personalmaßnahmen in der Verwaltung haben zu erhöhtem finanziellem Aufwand in 2016 geführt, die sich auch noch weit in das Jahr 2017 hineinzogen. Extern konnte den Kunden der BLUECARAT durch den Vorstand nachhaltig positiv klargemacht werden, dass das Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden keine Einflüsse auf die Kundenverträge hat und das die Kontinuität gewährleistet ist. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 25.602 nach TEUR 23.384 im Geschäftsjahr 2015. Das Umsatzwachstum von 9,49 % erklärt sich im Wesentlichen durch den Gewinn des Managementrahmenvertrages bei der Deutschen Bahn ("ICT7"). Der Materialaufwand stieg leicht im Zusammenhang mit den gestiegenen Umsatzerlösen an und belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 16.986 nach TEUR 13.822 im Geschäftsjahr 2015. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 6.489, nach TEUR 7.342 im Geschäftsjahr 2015. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2016 mit TEUR 1.918 nach TEUR 1.867 im Vorjahr stabil geblieben. Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 157, nach TEUR 323 im Vorjahr. Finanzmanagement und Finanzlage Das Finanzmanagement des Unternehmens strebt eine Fristenkongruenz zwischen der Nutzungsdauer von Vermögenswerten und deren Finanzierung an. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.533. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag am 31.12.2016 insgesamt TEUR 976 nach TEUR 852 zum 31.12.2015. Beteiligungen An der Persoko GmbH ist die BLUECARAT AG mit 100 % beteiligt. Die Gesellschaft wird als Mantelgesellschaft geführt. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist branchentypisch bei einer Anlagenintensität von 2 % durch einen nur geringen Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen geprägt. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.764 auf TEUR 6.606 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 23,2%, nach 29,7% im Vorjahr. Der Gesamtbetrag des Eigenkapitals beträgt TEUR 1.533 am Bilanzstichtag, nach TEUR 1.416 im Vorjahr. Im Geschäftsjahr wurden eigene Anteile von ausgeschiedenen Mitarbeitern zurück erworben. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Mitarbeiter und Vorstand Im Geschäftsjahr 2016 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 81 eigene Mitarbeiter. Zwei Vorstände leiten derzeit das Unternehmen. Chancen- und RisikoberichtUmfeld und Branche Die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen ist auch von der konjunkturellen Entwicklung der Gesamtwirtschaft abhängig. BLUECARAT stärkt durch ein definiertes Leistungsangebot die eigene Marktposition. Dieses geschieht durch die Fokussierung von Leistungsangeboten in den regional tätigen Niederlassungen in Hamburg, Köln und Frankfurt und den überregional agierenden Competence Centern Security, Agilität und API Ecosystems. Chancen durch langfristige Kundenbeziehungen In 2016 ist es uns gelungen, die Rahmenvereinbarungen mit der Deutschen Bahn zu verlängern und zu erweitern. Zudem wurde mit der IBM Deutschland in der Sparte Finanzdienstleistungen ein schlagkräftiger Partner gewonnen, mit dem nachhaltig gemeinsame Projekte bearbeitet werden. Unternehmensstrategische Risiken Die unternehmensstrategischen Risiken sind bei der BLUECARAT AG im Wesentlichen durch langjährige Verträge mit den Hauptkunden minimiert. Das intellektuelle Portfolio unseres Unternehmens ist strategisch und seit Jahren mit den Marktanforderungen verknüpft und erprobt. Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Kunden Zur Vermeidung einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von wenigen Großkunden erfolgt die Projektbesetzung sowohl mit eigenen Mitarbeitern als auch mit Partnern und Subunternehmern. Die uns auferlegten vertraglichen Verpflichtungen geben wir in unseren Verträgen "back to back" an unsere Lieferanten weiter. Sonstige Risiken Aufgrund der in Deutschland jetzt etablierten "Digitalen Transformation" bestehen bei vielen Unternehmen zusätzlicher Bedarf nach Mitarbeitern mit IT Qualifikationen. Dies erschwert uns das Finden von ausreichend und vor allem qualifiziertem Personal. Diesem Umstand begegnen wir durch die Fokussierung auf "Active Sourcing", der Zusammenarbeit mit Personalberatem und dem Schalten von Stellenanzeigen in Online Medien. Zusammenfassende Bewertung BLUECARAT sieht sich überwiegend bekannten Marktrisiken ausgesetzt. Insgesamt stellen die angeführten Risiken aus heutiger Sicht keine Gefahr für den Fortbestand des Unternehmens dar. Abhängigkeitsbericht Entsprechend § 312 AktG hat der Vorstand der Gesellschaft einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2016 erstellt. Dieser Bericht enthält die folgende Abschlusserklärung: "Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. In dem Umfang, in dem die Gesellschaft hierdurch benachteiligt worden ist, wurde ihr vor Ablauf des Geschäftsjahres 2016 ein Rechtsanspruch auf einen adäquaten Vorteil eingeräumt. Dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, ist die Gesellschaft nicht benachteiligt worden." Ausblick / Prognose Das Unternehmen verfügt über stabile, langjährige Kundenbeziehungen und befindet sich in einem weiterhin prosperierenden Markt. Deutlich mehr als die Hälfte des geplanten Umsatzes stammen aus langfristigen und langlaufenden Verträgen. Damit ist eine solide Basis für eine stabile und kontinuierliche Geschäftsentwicklung gelegt. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir ein Umsatzwachstum von mindestens 10 %.
Köln, 15. August 2017 Der Vorstand Peer Gribbohm Ralf Mierbach Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der BLUECARAT AG (Amtsgericht Köln, HRB 39931) für das Geschäftsjahr 2016 (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unter Beachtung der Neuregelung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) beibehalten. Im Geschäftsjahr 2016 findet die neue Umsatzdefinition nach § 277 Abs. 1 HGB erstmals Anwendung. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher eingeschränkt. Die Umsätze im Jahr 2015 wären nach neuer Umsatzdefinition um 4.829,90 € höher. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis einschließlich 410,00 € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG wurde letztmalig im Jahr 2015 gebildet. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern am Bilanzstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Verpflichtungen und Risiken, soweit sie das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Ihr Ansatz erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur BilanzAnlagevermögen (§ 284 Abs. 3 HGB) Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind hinsichtlich der Entwicklung der historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.994,65 € (Vorjahr: 4.994,65 €) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 24.648,92 €) ausgewiesen. Die Gesellschaft hat ein Grundkapital von 208.125,00 € eingeteilt in 208.125 Stück auf den Inhaber lautende Stammaktien. Bis zum Abschlussstichtag hält die Gesellschaft insgesamt 9.425 erworbene eigene Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je 1,00 €, deren Anteil am Grundkapital 4,53 % beträgt. Der Nennbetrag der erworbenen Anteile wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt Die Differenz zwischen dem vom gezeichneten Kapital abgesetzten Betrag und den reinen Kaufpreisen der Anteile wird mit frei verfügbaren Rücklagen verrechnet. Das genehmigte Kapital beträgt 104.000,00 €. Die Ermächtigung des Vorstands ist bis zum 30 Juni 2021 befristet. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen für die verbleibende Vertragslaufzeit in Höhe von 1.158,6 T€ (Vorjahr: 1.595,2 T€). Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 376,8 T€ (Vorjahr: 447,9 T€) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 781,8 T€ (Vorjahr: 1.147,3 T€) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. D. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betragen in Höhe von 88,35 € (Vorjahr: 135,24 €) Erträge aus der Abzinsung. E. Sonstige PflichtangabenAngabe der durchschnittlichen Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 81 Mitarbeiter (Vorjahr: 94 Mitarbeiter).
Übersicht zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB
Vorstand
Herr Gribbohm ist ab dem 13. Dezember 2016 Vorstandsvorsitzender. Aufsichtsrat
Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss 2016 in Höhe von 156.933,03 € auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss hätten.
Köln, den 15. August 2017 Peer Gribbohm, Vorstand Ralf Mierbach, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
6.1.6 BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BLUECARAT AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht übenwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 15. August 2017 Rödl
& Partner GmbH
gez. Wambach, Wirtschaftsprüfer gez. Groll, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016der BLUECARAT AGIn dem am 31.12.2016 beendeten Geschäftsjahr erwirtschaftete die BLUECARAT AG, Köln, einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 157, nach einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 323 im Vorjahr. Zum Bilanzstichtag am 31.12.2016 beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft TEUR 1.533. Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr sehr intensiv mit der Situation des Unternehmens befasst und den Vorstand im Interesse des Unternehmens überwacht und beraten. Er ließ sich vom Vorstand zeitnah und eingehend über die wirtschaftliche Entwicklung und finanzielle Lage der Gesellschaft unterrichten. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Jahresplanung und Zielen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und von ihm überprüft. Außerdem berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat periodisch über die operative Entwicklung sowie über die strategische Ausrichtung und deren Perspektiven. Teil der periodischen Berichterstattung war auch das Risikomanagement. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat stets eingebunden. Bei Notwendigkeit fasste der Aufsichtsrat Beschlüsse auch im Umlaufverfahren. Der Aufsichtsrat traf aufgrund von Verfehlungen besonderer Schwere durch den Vorstandsvorsitzenden am 24.11.2016 einstimmig die Entscheidung, Herrn Winfried Stolz mit sofortiger Wirkung abzuberufen. Als Nachfolger wurde mit sofortiger Wirkung Herr Peer Gribbohm zum neuen Vorstandsvorsitzenden der BLUECARAT AG bestellt. Der Aufsichtsrat stimmte sich danach, bedingt durch diesen besonderen Vorfall, sehr eng auf Wochenbasis mit dem Vorstand ab, um diese Ausnahmesituation schnell zu stabilisieren und Weiterungen zu vermeiden. So wurde auch der Maßnahme zugestimmt, für den kaufmännischen Bereich sofort externe Unterstützung anzufordern, um einen geregelten Geschäftsablauf sicherzustellen und das Berichtswesen à jour zu bringen und zu halten. Die in der Satzung der Gesellschaft geregelten Zustimmungsvorbehalte für bestimmte Geschäfte des Vorstands sind beachtet worden. Bei seiner Tätigkeit hat der Aufsichtsrat auch die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit, Rechtmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand mit einbezogen. Den Jahresabschluss und den Lagebericht der BLUECARAT AG zum 31.12.2016 hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner GmbH, Köln, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen war auch das Risikomanagement-System der BLUECARAT AG Gegenstand der Abschlussprüfung. Den Prüfungsauftrag hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 01.07.2016 vergeben. In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Abschlussprüfer befasste sich der Aufsichtsrat am 14.08.2017 mit dem Jahresabschluss - auch unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers - und ließ sich diesen schwerpunktmäßig von Vorstand und Abschlussprüfer erläutern. Die dabei von den Mitgliedern des Aufsichtsrats gestellten Fragen wurden beantwortet, die Abschlussunterlagen im Einzelnen mit dem Abschlussprüfer durchgegangen, diskutiert und geprüft sowie die Prüfungsberichte mit dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat erhebt in Kenntnis und unter Berücksichtigung der Berichte des Abschlussprüfers und der Erläuterung in seiner Sitzung am 14.08.2017 nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen und schließt sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers an. Die Berichte des Abschlussprüfers entsprechen nach seiner Überzeugung den gesetzlichen Anforderungen. Der Aufsichtsrat hat sich von der Vollständigkeit des Lageberichts überzeugt. Die vom Vorstand getroffenen Einschätzungen im Lagebericht stimmen mit dessen Berichten an den Aufsichtsrat überein und die Aussagen des Berichts decken sich auch mit der eigenen Einschätzung des Aufsichtsrats. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat auch gegen den Lagebericht keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat billigte in seiner Sitzung vom 25.08.2017 den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2016 aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 25.08.2017 den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und stimmt diesem Vorschlag zu.
Köln, den 25.08.2017 Der Aufsichtsrat der BLUECARAT AG Joachim Tüchter, Aufsichtsratsvorsitzender |
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