Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 283821
Vorher
Blitz 23-319 GmbH
Eingetragen
13.4.2023
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Halten, Verwaltung und Finanzierung von Beteiligungen, unternehmerische Führung von Unternehmen, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt beteiligt ist ("Beteiligungsunternehmen"), Übernahme der persönlichen Haftung, der Geschäftsführung und Vertretung bei Gesellschaften, Erbringung von Management-, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen an Beteiligungensunternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niklas Wagner
seit 18.11.2025
Geschäftsführer
Lars-Robin Weislogel
seit 12.7.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
3.69%
3.69%

Ungelöste Beteiligungen (7)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Morpheus TopCo GmbH
Germany
47.101 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neo BidCo GmbH (vormals: Blitz 23-319 GmbH)

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Unternehmensprofil und Geschäftstätigkeit

Die Neo BidCo GmbH (nachfolgend "Gruppe" genannt) ist darauf spezialisiert, für Unternehmen integrierte Mobilitätskonzepte, Gesundheits- und Nachhaltigkeitsprogramme zu entwickeln und umzusetzen. Im Zentrum der Lösungen stehen Firmenräder für Mitarbeitende. Zusätzlich vertreibt die Gruppe Flottenräder, Zubehör und Zusatzleistungen im Geschäfts- und Privatkundenumfeld. Die dazugehörige technische Infrastruktur, insbesondere die IT-Landschaft und Bestellplattform, wird den Kunden im Rahmen der Geschäftsbeziehung zur Verfügung gestellt. Dabei sind die IT-Lösungen auf die Bedürfnisse der Kunden individuell zugeschnitten. Die Erbringung der Services, wie zum Beispiel die Lieferung und Inspektion der Firmenräder, wird direkt von der Gruppe angeboten. Das zentrale Konzept des direkten Kundenkontakts ist in dieser Form einzigartig am Markt und lässt die Gruppe auch unabhängig vom stationären Fahrradhandel agieren.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der Gruppe gliedern sich in die Vermittlung von Firmenrädern, Inspektions- und Service-Leistungen während des Leasings und dem Verkauf von second-hand-bikes (Leasingrückläufern).

Die Vermittlung der Firmenräder enthält die Beratung und allgemeine Unterstützung des Kunden im Bestellprozess, den Einkauf des gewählten Firmenrades und letztlich den Verkauf des Bikes an eine Leasinggesellschaft.

Die Inspektions- und Service-Leistungen werden von internen Fahrradmechanikern oder dem stationären Handel durchgeführt.

Der Verkauf von second-hand-bikes erfolgt gegenüber Endkunden und Firmenkunden. Private Endkunden können direkt über eine Mobile App ihr second-hand-bike suchen und bestellen.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der Neo BidCo GmbH als Muttergesellschaft ist München. Sie hat zum Abschlussstichtag eine unmittelbare Tochtergesellschaft und sechs mittelbare Tochtergesellschaften, wovon drei operativ tätig sind. Zwei der insgesamt sechs mittelbaren Tochtergesellschaften haben ihren Firmensitz in Belgien. Die restlichen Einheiten haben ihren Firmensitz in Deutschland. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt der Tochtergesellschaften liegt mit dem 30.06.2023 für die deutschen und mit dem 31.08.2023 für die belgischen Einheiten im Geschäftsjahr. Dementsprechend liegt zum Abschlussstichtag keine Vergleichsperiode für die Gruppe vor.

Gesteuert wird die Gruppe zentral aus dem Firmensitz in München. Gegründet wurde die Gruppe im Geschäftsjahr 2023. Für die unmittelbare Tochtergesellschaft Velox TopCo GmbH wurde im Berichtsjahr eine einseitige Verlustübernahmeerklärung abgegeben. Im Konzern wurden die Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen, wodurch die Tochterunternehmen Velox TopCo GmbH, Green Mobility Holding GmbH, company bike solutions GmbH, baron mobility service GmbH und Green Mobility Service GmbH befreit und in den Konzernabschluss zum 31.12.2023 einbezogen werden.

2. Segmente und Markenportfolio

Die Tochterunternehmen der Gruppe sind seit mehreren Jahren in der Fahrradwirtschaft und hier insbesondere im stark wachsenden Marktsegment Dienstleistungen ("Firmenradleasing") tätig. Der konsolidierte Marktauftritt erfolgt unter dem Namen Green Mobility Holding. Im Portfolio der Green Mobility Holding befinden sich die Marken Company Bike, mein-dienstrad.de und o2o. Company Bike und mein-dienstrad.de sind in Deutschland tätig. o2o tritt im belgischen Markt auf. Sie bieten sowohl kleinen als auch großen Firmenkunden ihre Dienstleistungen an. Der Kundenstamm der Gruppe wächst stetig und umfasst Unternehmen sämtlicher Branchen und Größen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Konjunktur und Fahrradmarkt

Überblick Markt, Branche, Konjunktur

Der gesamte Fahrradmarkt wird in den nächsten Jahren stetig wachsen. Zu beobachten ist derzeit vor allem ein Trend zur verstärkten Nutzung von Fahrrädern und E-Bikes sowohl für Arbeitswege als auch in der Freizeit. Der Umstand, dass bei Firmenrädern das steuerliche Einsparpotenzial auch mit dem Preis des Fahrrads, bzw. E-Bikes steigt, ist mitentscheidend für die rasante Entwicklung von Umsatz und Beschäftigung im Segment Firmenradleasing und insgesamt für die weitere starke Verbreitung von E-Bikes.

Insgesamt ergeben sich damit für die gesamte Fahrradwirtschaft neue Chancen für ein dynamisches Wachstum bei Umsatz und Beschäftigung (Quelle: Fahrrad-Monitor 2023).

Politische Rahmenbedingungen

Die Steuervorteile, die Firmenradleasing sowohl in Deutschland als auch in Belgien mit sich bringen, sind ein essenzieller Bestandteil für die Attraktivität des Modells. In Deutschland dürfen Mitarbeitende die ihnen vom Arbeitgeber in der Regel für 36 Monate überlassenen Firmenräder auch uneingeschränkt privat nutzen und versteuern diese nur mit einem geldwerten Vorteil von monatlich etwa 0,25 % des UVP des Rades. Zusätzlich darf die Leasingrate per Gehaltsumwandlung vom Bruttogehalt abgezogen werden. Ähnlich positiv ist die steuerliche Behandlung in Belgien. Hier können Arbeitnehmer die Kosten für Firmenradleasing, Wartung und Lagerung ebenfalls vom Bruttoeinkommen abziehen. Außerdem entfällt in Belgien die Steuerlast durch den geldwerten Vorteil. Laut Marktstudien ist es wahrscheinlich, dass die steuerlichen Vergünstigungen in den nächsten 5-10 Jahren Bestand halten. Bestärkt wird diese Annahme vor dem Hintergrund der aktuellen Ausrichtung der nationalen und internationalen Energiepolitik und dem Bestreben, Kohlenstoffemissionen zu reduzieren.

Deutschland

Immer mehr deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden Firmenradleasing an, da es sich bei den Mitarbeitenden einer hohen Beliebtheit erfreut. Umfragen besagen, dass 31% der deutschen Angestellten sich vom Arbeitgeber ein Firmenradleasing-Angebot wünschen (Quelle: Fahrrad-Monitor 2023). Sofern es bereits vom Arbeitgeber angeboten wird, nutzen es bereits 35% der Angestellten (Quelle: Deloitte E-Mobility Survey 2022). In Deutschland können inzwischen Millionen Beschäftigte ein Rad leasen und es auch privat nutzen.

Bild

Quelle: Fahrrad-Monitor 2023

Nach Schätzungen der ZIV beträgt der Anteil der in Deutschland geleasten Fahrräder 36% am Gesamtvolumen aller verkauften Fahrräder im Jahr 2023, in Summe damit 1,4 Millionen Leasingräder (Quelle: ZIV Markdaten Fahrräder und E-Bikes für 2023). Umsatzseitig wurden in Deutschland 7,06 Milliarden Euro durch den Verkauf von Fahrrädern und E-Bikes erwirtschaftet, damit bleibt der Gesamtumsatz stabil auf Vorjahresniveau. Experten gehen davon aus, dass der Gesamtumsatz weiter auf 11 Milliarden Euro im Jahre 2035 steigen wird. Ungefähr 42% des Umsatzes, damit 3 Milliarden Euro, entfallen dabei auf den Verkauf von Firmenrädern. Die Marken Company Bike und mein-dienstrad.de gehören in diesem Marktsegment mit zu den führenden Anbietern in Deutschland. Aufgrund des Gewinns von namhaften Großkunden im vergangenen Jahr und der allgemein positiven Marktentwicklung erwartet die Gruppe auch in den Folgejahren ein dynamisches Wachstum der Umsätze am deutschen Markt.

Belgien

Laut Marktstudien ist der belgische Firmenradleasingmarkt im Geschäftsjahr 2023 wesentlich kleiner als der deutsche Markt. Den Prognosen zufolge sollen ca. 655.000 Räder verkauft werden, wovon 4,8% bzw. rund 31.500 Räder im Rahmen eines Firmenradleasings erworben werden sollen. Obwohl derzeit von keinem signifikanten Anstieg des Gesamtvolumens an verkauften Rädern bis 2030 ausgegangen wird, wird sich der Anteil an erworbenen Fahrrädern im Rahmen des Firmenradleasings erhöhen. Aktuelle Voraussagen schätzen den Anteil der durch Firmenradleasing erworbenen Fahrräder auf 27% am Gesamtvolumen der verkauften Fahrräder im Jahre 2030. Im Marktvergleich landet o2o unter den Top 3 Firmenradleasing-Anbietern in Belgien und hat damit eine sehr gute Ausgangslage, um an der Marktentwicklung zu partizipieren und neue Kunden zu gewinnen.

2. Entwicklung relevanter Marktumfelder

Nach Angaben der Verbände hält der Trend zur Fortbewegung auf zwei Rädern auch im Jahr 2024 weiter an und gilt im Verkehrsmittelvergleich als Fortbewegungsmittel mit dem höchsten Wachstumspotential (Quelle: Fahrrad-Monitor 2023). Die Aussichten für nicht-motorisierte und motorisierte Zweiräder sind daher grundsätzlich positiv.

Im Fahrradbereich ruhen die positiven Erwartungen auf dem kontinuierlich steigenden Absatz von Elektrofahrrädern und Pedelecs. Sie sind ein wesentlicher Treiber der anhaltenden Steigerung des Durchschnittspreises pro verkauftem Fahrrad in den vergangenen Jahren und tragen damit wesentlich zum starken Marktwachstum bei Firmenrädern bei. So hat sich beispielsweise der Durchschnittspreis in Deutschland pro Fahrrad von EUR 929 im Jahr 2019 auf EUR 1.509 im Jahr 2022 entwickelt. Im Jahr 2023 ist der Preis weiter auf EUR 1.587 angestiegen. Die Aufteilung unter den abgesetzten Rädern im Jahr 2023 auf Fahrradkategorien ist der folgenden Grafik zu entnehmen.

Bild

(Quelle: ZIV: Marktdaten und Fahrräder und E-Bikes 2023).

In Belgien zeigt die Entwicklung des Durschnittpreises eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland. Hier hat sich der Durchschnittspreis von EUR 948 im Jahr 2019 auf EUR 1.277 im Jahre 2022 entwickelt. Im Jahre 2023 hat sich der Durchschnittspreis auf EUR 1.389 erhöht. Ähnlich wie in Deutschland sind vor allem Trekking- und Cityräder beliebt. Der Anteil der E-Bikes am Gesamtvolumen der verkauften Fahrräder betrug 35%.

Dank einer rasant zunehmenden Modellvielfalt sowie durch Weiterentwicklungen in Design, Antriebs- und Batterietechnologie oder neuen Geschäftsmodellen - zum Beispiel Leasing oder Lastenräder - gewinnen Elektrofahrräder und Pedelecs, auch unter jüngeren Zielgruppen, immer mehr an Beliebtheit. Außerdem erfordern sie ein umfangreicheres Serviceangebot im Hinblick auf die Kundenberatung sowie in der Pflege, Wartung und Reparatur der Fahrzeuge.

Bild

(Quelle: ZIV: Marktdaten und Fahrräder und E-Bikes 2023)

3. Geschäftsverlauf

Die im Geschäftsjahr 2023 neu gegründete Gruppe hatte einen erfolgreichen Start zu verzeichnen. Die Gesamtleistung belief sich auf TEUR 126.347 und das Rohergebnis der Gesellschaft betrug TEUR 37.757. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Raumkosten, Beratungsleistungen, Marketing und IT-Dienstleistungen. Die Gruppe erreichte damit im Berichtsjahr ein Betriebsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in Höhe von TEUR 11.935. Belastet wird das Ergebnis insbesondere durch Goodwill Abschreibungen in Höhe von TEUR 13.418 sowie Zins- und Steueraufwänden. Insgesamt erzielte die Gruppe damit einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15.552. Aus Ermangelung des Vorjahresvergleichs und der Erstkonsolidierung der operativen Einheiten innerhalb des Jahres, kann die positive Entwicklung des Geschäfts besser anhand des Teilkonzerns der Velox TopCo GmbH nachvollzogen werden. Umsatzseitig konnte eine Erhöhung um 60% auf insgesamt TEUR 221.015 erzielt werden. Das enorme Wachstum spiegelt die positive Entwicklung des Marktes wider und resultiert aus der Anbindung vieler neuer Geschäftskunden. Auch die Bruttomarge ist von 23% auf 26% angestiegen. Der Anstieg der Personalkosten auf TEUR 17.270 entspricht einer Steigerung von 46% und geht einher mit dem starken Unternehmenswachstum. Das Betriebsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen hat sich im Jahr 2023 verdoppelt und beträgt TEUR 22.182.

Kurz nach Gründung der Gruppe wurde bereits der belgische Firmenradleasing-Anbieter o2o erworben und in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Der deutsche Markt ist der Kernmarkt der Gruppe und erzielte eine Gesamtleistung von TEUR 103.300 im Geschäftsjahr. Im belgischen Markt konnten im Berichtsjahr TEUR 23.047 erwirtschaftet werden.

Die Gruppe blickt damit auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem die operativen Unternehmen ein starkes Wachstum verzeichnen konnten. Demgegenüber stehen hohe Goodwill Abschreibungen sowie Zinsen und Steueraufwände, die zu einem Konzernjahresfehlbetrag geführt haben.

4. Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme unserer Unternehmensgruppe beträgt TEUR 387.475 im Berichtsjahr, wovon TEUR 344.770 auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 266.080 bilanziert, der aus dem im Berichtsjahr vollzogenen Kauf der Velox TopCo GmbH und der o2o BV resultiert. Ein Teil des Goodwills wurde beim Kauf der Velox TopCo GmbH miterworben und resultiert aus den Erstkonsolidierungen der company bike solutions GmbH im Jahr 2021 und der baron mobility service GmBH im Jahr 2022. Im Rahmen der Kaufpreisallokationen wurden stille Reserven in Form von Markenrechten und Zeitwerten von Softwares bilanziert. Deren Bilanzwert beträgt zum 31.12.2023 insgesamt TEUR 24.228.

Neben dem Geschäfts- oder Firmenwert sind Nutzungsrechte an Fahrrädern in Höhe von TEUR 51.514 bilanziert, die aus sale-and-lease-back Geschäften mit Leasingbanken resultieren. Das Sachanlagevermögen beträgt TEUR 7.749 und besteht im Wesentlichen aus bilanzierten Firmenrädern sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die im Anlagevermögen bilanzierten Fahrräder dienen zur Erzielung von Mieterlösen. Insgesamt wurden TEUR 11.662 für Investitionen in das immaterielle und das Sachanlagevermögen ausgezahlt. Dies betrifft insbesondere Ausgaben für neue Firmenräder, Investitionen in die IT-Plattform und allgemeine Betriebs- und Geschäftsausstattung. Daneben zeigt der Cashflow aus Investitionstätigkeit die im Geschäftsjahr getätigten Ausgaben für den Erwerb der Anteile an der Velox TopCo GmbH und der o2o BV.

Das Umlaufvermögen belief sich zum 31.12.2023 auf TEUR 31.674. Es stehen liquide Mittel von insgesamt TEUR 10.321 zur Verfügung, wovon TEUR 5.057 durch den Kauf der o2o zum Konsolidierungskreis zugegangen sind. Im Berichtsjahr konnte aus dem laufenden Geschäft ein positiver Cashflow in Höhe von TEUR 24.595 erzielt werden. Der Überschuss resultiert aus dem operativen Firmenradgeschäft. Insbesondere die hohen zahlungsunwirksamen Abschreibungen sowie die Verringerung der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hatten einen positiven Effekt auf den operativen Cashflow. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 15.456, wovon TEUR 13.534 innerhalb der nächsten 12 Monate und TEUR 1.922 innerhalb der nächsten fünf Jahre fällig sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 3.067 und bestehen hauptsächlich aus Steuerforderungen gegenüber dem Finanzamt.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft betragen TEUR 169.765 und bestehen zu TEUR 57.879 aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, TEUR 36.651 gegenüber Gesellschaftern und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 63.599. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen im Wesentlichen aus bilanzierten Leasingverbindlichkeiten aus dem sale-and-lease-back-Geschäft des belgischen Tochterunternehmens o2o und werden parallel zu den Mieteinnahmen der vermieteten Firmenräder getilgt. Zusätzlich ist ein Fremdkapitaldarlehen in Höhe von TEUR 6.000 bilanziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.637 sind innerhalb eines Jahres fällig und betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus dem Firmenradgeschäft. In den sonstigen Verbindlichkeiten wurde ein Fremdkapitaldarlehen in Höhe von TEUR 63.000 ausgewiesen.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden zukünftige Erträge aus der Vermietung von Fahrrädern in Höhe von TEUR 4.995 passiviert.

Passive latente Steuern wurden in Höhe von TEUR 6.407 bilanziert und sind ausschließlich im Rahmen der Konzernkonsolidierung entstanden.

Aus der bilanziellen Betrachtung ergibt sich zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von TEUR 183.999 und die Eigenkapitalquote liegt bei 47,5%. Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr mit Kapital ausgestattet, um den Kauf der Velox TopCo GmbH und o2o BV zu finanzieren. Dies spiegelt auch der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wider. Neben den Eigenkapitaleinbringungen durch die Muttergesellschaft und anderen Gesellschaftern in Höhe von insgesamt TEUR 199.551 wurden TEUR 5.268 in Form von Finanzkrediten aufgenommen. Zinsen wurden in Höhe von TEUR 9.023 für die verschiedenen Darlehen sowie den sale-and-lease-back Geschäften bezahlt.

Während des gesamten Geschäftsjahrs 2023 und zum 31.12.2023 war die Gesellschaft jederzeit uneingeschränkt in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Ertragslage im operativen Geschäft stellte sich sehr positiv dar und führte zu einem Rohergebnis von TEUR 37.757. Die Umsätze bestehen mit ca. 92% zum überwiegenden Teil aus dem Verkauf von Firmenrädern an Leasinggesellschaften und Erlösen aus der Vermietung von Fahrrädern. Der restliche Teil der Umsatzerlöse entfällt auf Zusatzleistungen wie etwa Inspektionen und andere Services. Das Betriebsergebnis beträgt TEUR -630 und enthält Personalaufwände in Höhe von TEUR 8.722, Abschreibungen in Höhe von TEUR 21.214 und sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.452. Insbesondere die Abschreibungen auf den Goodwill in Höhe von TEUR 13.418 haben im Berichtsjahr zu einem leicht negativen Betriebsergebnis geführt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen vor allem aus Beratungskosten sowie Miet-, Lizenz-, und Werbekostenausgaben.

Zinsaufwände wurden in Höhe von TEUR 9.023 bilanziert und resultieren aus den Leasingverbindlichkeiten und dem bilanzierten Fremdkapitaldarlehen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag liegen bei TEUR 3.592 und sonstige Steuern bei TEUR 2.314. Die sonstigen Steuern bestehen im Wesentlichen aus der Bilanzierung von Pauschalsteuerabgaben, die im Rahmen des Verkaufs von Leasingausläufern entstehen und von der Gruppe getragen werden.

Im Geschäftsjahr wurde damit ein Jahresfehlbetrag von insgesamt TEUR 15.552 erwirtschaftet.

Die Anzahl der FTEs beträgt im Geschäftsjahr 289 Personen, wovon 57 Personen im Rahmen der o2o Erstkonsolidierung zugegangen sind.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Rohergebnis,

Betriebsergebnis vor Steuern und Abschreibungen und

Jahresüberschuss.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Gross Margins und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 437 im Geschäftsjahr 2023. Die Zahl bezieht sich allerdings nur auf den Zeitpunkt ab der Erstkonsolidierung der Gruppe.

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Tochterunternehmen hat in der Vergangenheit ein stetiges Wachstum gezeigt und wird sich in den Folgejahren auch auf die Gruppe übertragen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei einem Großteil der Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

C. Prognosebericht

Prognosen

Die Prognosen der Geschäftsführung basieren auf den Erkenntnissen vergangener Geschäftsjahre und auf externen Marktstudien. Die umfangreiche Sales Pipeline, gerade zum Jahresende 2023, schärft ebenfalls die Analyse des Geschäftsjahres 2024. Durch die Gewinnung einer großen Anzahl neuer Kunden im letzten Quartal des Jahr sowohl vielversprechenden Sales Pipeline, wird sowohl im Jahr 2024 wie auch in den Folgejahren von einem deutlichen Zuwachs im Umsatz ausgegangen. Auch beim Betriebsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen geht die Geschäftsführung von einem konstanten Wachstum in 2024 aus. Die im Konzernergebnis enthaltenen Abschreibungen und Zinsen werden im folgenden Jahr konstant bleiben und einen prozentual kleineren Teil vom operativen Ergebnis belasten. Die Erwartungen der Umsatzrendite sind weiterhin stabil und bewegen sich auf Vorjahresniveau, wobei die Gruppe weiter einen wesentlichen Teil der erwirtschafteten Rendite in weiteres Wachstum und damit den Ausbau des Personals, den Aufbau weiterer Logistik-Standorte, sowie die Weiterentwicklung der IT-Landschaft investieren möchte. Ebenso ist die Gruppe bestrebt, ihr internationales Geschäft sowohl in Belgien und gegebenenfalls auch in anderen Ländern zu erweitern. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Firmenrad weiter an Popularität gewinnt und viele weitere Unternehmen ihren Mitarbeitenden das Benefit Firmenrad zur Verfügung stellen wollen.

Chancen

Die wesentlichen Chancen des Firmenradleasings bestehen in den nächsten fünf Jahren besonders in Bezug auf die Steigerung von Umsatz und Umsatzsatzrendite, in der Gewinnung von neuen Kunden, in steigenden Durchschnittspreisen für Firmenräder sowie in Marketingmaßnahmen, die zu einer Erhöhung der Bestellquote durch Mitarbeiter von Firmenkunden führen, - aber auch in der Erhöhung der Gross Margin durch Volumeneffekte im Einkauf und der Entwicklung von neuen Service-Angeboten an die eigenen Kunden. Die größten Chancen bestehen in der weiteren Gewinnung von Marktanteilen und dem Anbinden neuer Firmenkunden. Die sehr positiven Markttrends lassen sich seit 2020 beobachten und halten aktuellen Vorhersagen nach weiter an.

Die Gruppe sieht sowohl im Ausbau des direkten Einkaufs und Vertriebs an die Kunden als auch im Vertrieb über die Handelsoption Wachstumschancen. Die Gruppe hat durch den direkten Zugriff auf eine große Auswahl von Zulieferern, Marken und Modellen eine sehr gute Ausgangsbasis, um die Kundenwünsche zu erfüllen. Hier bietet sich die Chance, weitere Synergien zwischen den Tochtergesellschaften zu heben und höhere Renditen zu erwirtschaften. Dieses Modell ist im Markt einzigartig und schafft der Gruppe einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Zusätzlich hat die Gruppe mit der Handelsoption auch Zugriff auf die Räder im stationären Einzelhandel und ist somit insgesamt sehr gut aufgestellt.

Regulatorisch bestehen insbesondere im internationalen Umfeld Chancen, dass durch steuerliche Vergünstigungen des Firmenradleasings andere Länder und Märkte für die Gruppe attraktiv werden.

Risiken

Risiken bestehen in Bezug auf den Verlust von Kunden und einen damit einhergehenden Verlust von Firmenradbestellungen. Um dem Verlust entgegenzuwirken, setzt die Gruppe hier sowohl auf meist langjährige Verträge als auch eine gute Bewertung der Firmenkunden und einen historisch extrem niedrigen Churn (=Verlust von Kunden). Die während der Corona-Pandemie entstandenen Lieferengpässe hatten in der Vergangenheit für längere Lieferzeiten und somit zu einem eingeschränkten und langsameren Absatz geführt. Im Jahr 2023 waren lange Lieferzeiten nur noch von kleiner Bedeutung. Die Liefersituation und Verfügbarkeit verbessert sich stetig und stellt in den Jahren 2024 und folgenden kein erhebliches Geschäftsrisiko dar. Risiken bestehen auch durch regulatorische Änderungen und den Wegfall von Steuervergünstigungen für das Firmenradleasing. Wegfallende Steuervergünstigungen könnten die Attraktivität des Firmenradleasingmodells verschlechtern und wieder mehr Kunden zu einem privaten Kauf bewegen. Die Geschäftsführung geht allerdings davon aus, dass insbesondere im Zuge der Energiewende und der gesetzten CO 2 Reduktionsziele keine steuerlichen Verschlechterungen bis mindestens 2030 in Deutschland und Belgien zu erwarten sind.

Der seit dem 24. Februar 2022 anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine hatte keine Auswirkung auf das Geschäftsjahr 2023. Unsere Lieferketten, Absatzkanäle und Darlehensgeber sind weiterhin nicht von den Auswirkungen betroffen. Nach der Einschätzung der Geschäftsführung wird der Krieg auch keine Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2024 haben. Auch der Anstieg der Energiepreise und der allgemeinen Inflation und die damit einhergehende Verschlechterung der Kaufkraft stellen kein außerordentliches Risiko für die Geschäftsentwicklung dar. Im laufenden Jahr 2024 wurde kein Nachfrageeinbruch verzeichnet und die Geschäftsführung geht von einem positiven Geschäftsverlauf aus. Ebenso prognostizieren Marktstudien ein anhaltendes Wachstum des Fahrradmarktvolumens, einen Anstieg des Leasinganteils und eine positive Preisentwicklung.

Im Berichtsjahr sind die Marktzinssätze weiter gestiegen. Der 3-Monats-EURIBOR ist beispielsweise von 2,162% zu Beginn des Berichtsjahres auf 3,960% zum Ende des Geschäftsjahres gestiegen. Insgesamt wird erwartet, dass die Zinsen im Jahr 2024 weiterhin moderat ansteigen, aber insgesamt auf einem niedrigen Niveau bleiben. Die Gruppe muss dementsprechend mit leicht höheren Finanzierungskosten rechnen.

Die Gruppe hat u.a. durch die Einführung von Controlling- und Quality-Management-Systemen umfangreiche Vorkehrungen getroffen, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und bei Eintreten entsprechend zu reagieren. Auch die Gefahr der Insolvenz von Bestandskunden wird als gering eingeschätzt, da diese im Allgemeinen eine gute Bonität aufweisen und von der Gruppe zusammen mit den Leasingpartnern regelmäßig überwacht werden.

 

München, den 16. April 2024

Maximilian Acht

Lars-Robin Weislogel

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR 31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 21.708.285,55
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.438.905,58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 266.080.229,53
4. geleistete Anzahlungen 542.383,21
344.769.803,87
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.022.626,52
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.726.170,23
7.748.796,75
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 58.545,00
58.545,00
352.577.145,62
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 196.034,73
2. Waren 2.633.190,69
3. geleistete Anzahlungen 0
2.829.225,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.456.387,54
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.067.347,65
18.523.735,19
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10.320.753,68
31.673.714,29
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.224.338,05
387.475.197,96

PASSIVA

EUR 31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 46.012,00
II. Kapitalrücklage 199.505.220,52
III. Konzernbilanzverlust -15.552.255,00
183.998.977,52
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 7.612.614,99
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 7.779.004,91
2. sonstige Rückstellungen 6.917.963,30
14.696.968,21
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 57.878.662,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.636.914,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 36.650.856,16
5. sonstige Verbindlichkeiten 63.598.920,44
169.765.353,73
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.994.659,15
F. PASSIVE LATENTE STEUERN 6.406.624,36
387.475.197,96

Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 30. Juni bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
1. Umsatzerlöse 126.346.646,09
2. sonstige betriebliche Erträge 3.195.170,09
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -90.282.983,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.501.843,92
-91.784.827,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.327.669,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.393.836,58
davon aus Alterversorgung: TEUR 16 -8.721.506,03
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -20.946.575,83
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -267.026,81
-21.213.602,64
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -8.452.151,70
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.811,07
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.023.460,15
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 44
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.591.618,66
10. Konzernergebnis nach Steuern -13.238.539,79
11. sonstige Steuern -2.313.715,34
12. Konzernjahresfehlbetrag -15.552.255,13
13. Einstellung in Gewinnrücklagen 0,13
14. Konzernbilanzverlust -15.552.255,00

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 30. Juni 2023 bis 31. Dezember 2023

Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Gewinnrücklage
EUR
Bilanzverlust
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand 30.06.2023 46.012,00 199.505.220,52 0,00 0,13 199.551.232,65
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -15.552.255,13 -15.552.255,13
Stand 31.12.2023 46.012,00 199.505.220,52 0,00 -15.552.255,00 183.998.977,52

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
Periodenergebnis -15.552.255,13
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 21.213.602,64
+ Zunahme der sonstigen Rückstellungen 663.223,48
+ Abnahme der Vorräte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.982.614,70
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -787.447,09
+ Zinserträge 9.016.649,08
+ Ertragsteuerzahlungen 3.058.564,41
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 24.594.952,09
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 185.449,47
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -10.163.972,25
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 51.333,88
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.498.027,98
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -255.647.119,95
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,00
+ Erhaltene Zinsen 6.811,07
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -267.065.525,76
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 199.526.232,65
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 35.865.653,50
- Einzahlungen in die Gewinnrücklage 0,00
+ Einzahlung aus der Begebung von Anleihen und Aufnahme von (Finanz-) Krediten 7.481.765,10
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und von (Finanz-) Krediten -2.549,28
- Gezahlte Zinsen -9.023.460,15
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 233.847.641,82
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -8.622.931,85
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 18.943.685,53
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 0,00
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 10.320.753,68
31.12.2023
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds EUR
Liquide Mittel 10.320.753,68
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00
10.320.753,68

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Neo BidCo GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist gem. § 290 Abs. 1 HGB verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen.

Die Darstellung der Konzernbilanz erfolgte entsprechend den in § 266 Abs. 2 und 3 HGB geregelten Gliederungsvorschriften. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung erfolgt unter teilweiser Ergebnisverwendung.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München und wird unter der Handelsregisternummer HRB 283821 geführt. Das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht München.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Neo BidCo GmbH sind neben der Muttergesellschaft insgesamt sechs Gesellschaften einbezogen, die von dieser direkt und indirekt beherrscht werden.

Name und Sitz der Gesellschaft Anteilsquote
Velox TopCo GmbH, München (direkt) 100,0
Green Mobility Holding, München (indirekt) 100,0
company bikes solutions GmbH, München (indirekt) 100,0
baron mobility service GmbH, Oldenburg (indirekt) 100,0
Green Mobility Service GmbH, München (indirekt) 100,0
o2o Holding BV, Gent (indirekt) 100,0
o2o BV, Gent (indirekt) 100,0

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die zum 30. Juni 2023 neu erworbene Beteiligung an der Velox TopCo GmbH und damit auch die indirekten Beteiligungen an den Tochterunternehmen bis einschließlich Green Mobility Service GmbH, erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen. Durch die Entstehung der Neo BidCo Gruppe innerhalb des Geschäftsjahres und der damit einhergehenden Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ist kein Vorjahresvergleich möglich.

Aus der Einbeziehung des Konzernabschlusses der Velox TopCo GmbH ergeben sich folgende wesentliche Auswirkungen für das Geschäftsjahr:

Wesentliche Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr:

- Umsatzerlöse € 126,3 Mio
- Materialeinsatz € 91,8 Mio
- Personalkosten € 8,5 Mio
- Jahresergebnis € 1,8 Mio

Wesentliche Auswirkungen auf die Bilanz zum 31. Dezember 2023:

- Ansatz Firmenwert € 90,0 Mio
- Ansatz Markenrechte € 21,7 Mio
- Sachanlagen € 7,7 Mio
- Liquide Mittel € 10,2 Mio
- Verbindlichkeiten € 131,8 Mio

Im Geschäftsjahr 2023 wurde außerdem die zum 31. August 2023 neu erworbene Beteiligung an der o2o Holding BV erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen. Zum gleichen Zeitpunkt hat die o2o Holding BV 100% der Anteile an der o2o BV erworben, an der die Neo BidCo GmbH indirekt zu 100% beteiligt ist.

Aus der Einbeziehung der o2o Holding BV mit ihrer Tochtergesellschaft o2o BV ergeben sich folgende wesentliche Auswirkungen für das Geschäftsjahr:

Wesentliche Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr:

- Umsatzerlöse € 23,0 Mio
- Materialeinsatz € 12,9 Mio
- Personalkosten € 1,0 Mio
- Jahresergebnis € 0,3 Mio

Wesentliche Auswirkungen auf die Bilanz zum 31. Dezember 2023:

- Ansatz Firmenwert € 33,4 Mio
- Ansatz Markenrechte € 13,4 Mio
- Sachanlagen € 57,6 Mio
- Liquide Mittel € 5,3 Mio
- Verbindlichkeiten € 69,6 Mio

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB. Die Erstkonsolidierung erfolgt jeweils zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und weiteren Posten entspricht, der diesen an dem für die Erstkonsolidierung maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte gemäß § 303 Abs. 1 HGB. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte nach den Vorschriften des § 305 HGB. Innenumsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Der Jahresabschluss der Mutter- und die der Tochtergesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Ebenso wurden Risiken berücksichtigt, die zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt wurden. Dem Realisationsprinzip folgend sind nur Gewinne, die bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, erfasst.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear.

Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierungen angesetzten Marken sowie Geschäfts- oder Firmenwerte werden jeweils über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Der entstandene passivische Unterschiedsbetrag wird ebenfalls über einen Zeitraum von 10 Jahren planmäßig aufgelöst. Die Nutzungsdauer wurde einhergehend mit den aktuell vorliegenden Konzernplanungen gewählt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Von der Anwendung des Bewertungsvereinfachungsverfahren bei Hilfs- u. Betriebsstoffen nach § 240 Abs. 3 HGB wird Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, unter Abzug gebotener Wertberichtigungen, angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den zu erwartenden Erfüllungsbeträgen bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen führten zu passiven latenten Steuern. Diese resultieren ausschließlich aus Konsolidierungsmaßnahmen. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 32,98% für die company bikes solutions GmbH, von 31,19 %für die baron mobility service GmbH und von 25% für die o2o BV zugrunde.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Bei den Zugängen zum Konsolidierungskreis wurden die Zugänge mit den Bruttoanschaffungskosten aus den Jahresabschlüssen eingebucht und die kumulierten Abschreibungen der hinzugekommenen Gegenstände aus den Jahresabschlüssen hinzugefügt. (Bruttomethode).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 15.456 T€. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 13.534 T€ und bis zu fünf Jahren 1.922 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 3.067 T€, wovon 13 T€ hinterlegte Mietkautionen betreffen. Die entsprechenden Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, eine Rückzahlung innerhalb eines Jahres ist nicht geplant.

Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt, wie sich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse im Laufe des Berichtsjahres verändert haben. Entsprechend DRS 21 wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d.h. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die liquiden Mittel betragen 10.321 T€ zum 31.12.2023. Ein Teil der liquiden Mitteln in Höhe von 98 T€ ist nicht frei verfügbar und wurde als Mietsicherheit verpfändet.

Die Kapitalrücklage der Neo BidCo GmbH wurde im Geschäftsjahr um 199.505 T€ durch Einlage des Mutternehmens und anderer Gesellschafter erhöht und diente zum Erwerb der Velox TopCo GmbH und der o2o BV.

Es bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 199 T€.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 11.637 T€ und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Darlehen in Höhe von 6.000 T€ und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 51.555 T€, die jeweils innerhalb der nächsten 1-5 Jahre fällig werden. Gegenüber Gesellschaftern sind in Form von Gesellschafterdarlehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 36.651 bilanziert. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 63.598 T€ enthalten eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von 63.000 T€, die eine Fälligkeit zwischen 1-5 Jahren aufweist.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Latente Steuern werden nach § 306 HGB für die sich aus Konsolidierungsmaßnahmen ergebenden Unterschiede gebildet. Im Geschäftsjahr wurde eine passive latente Steuer in Höhe von 6.407 T€ bilanziert.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf und Vermietung von Fahrrädern im Rahmen des Dienstleistungssegmentes "Fahrradleasing" an Leasinggesellschaften. Die Umsätze wurden in Deutschland und in Belgien erwirtschaftet. Insgesamt fallen 103.300 T€ auf den deutschen und 23.047 T€ auf den belgischen Markt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 3.195 T€ bestehen unter anderem aus der Auflösung von Rückstellungen und Versicherungserstattungen sowie in Höhe von 401 T€ aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Aufwendungen für Altersversorgung betragen im Berichtsjahr 16 T€.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen mit 3.592 T€. Darin ist die Auflösung der passiven latenten Steuern in Höhe von 371 T€ enthalten.

D. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Abschlussstichtag aus Miet- und Leasingverträgen betragen 3.850 T€ und setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ bis 1 Jahr 1-5 Jahre
Mietverträge 968 1.075
Leasingverträge 1.135 673
Summe 2.103 1.748

Am Ende des Geschäftsjahres beträgt die FTE Gesamtzahl 118 weibliche und 171 männliche FTE.

Das Honorar der Abschlussprüfer beträgt 147 T€ und entfällt auf die Kosten der Abschlussprüfung.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 314 Abs. 3 S. 2 i.V.m § 286 Nr. 4 HGB verzichtet.

Die Anteile der Neo BidCo GmbH werden zu 100% von der Muttergesellschaft, der Morpheus TopCo GmbH, gehalten.

Für das Geschäftsjahr 2023 haben die Gesellschafter einstimmig beschlossen, die Befreiungsmöglichkeiten nach § 264 Abs. 3 HGB für die Tochterunternehmen der Neo BidCo GmbH in Anspruch zu nehmen. In diesem Rahmen hat die Neo BidCo GmbH mit Wirkung zum 01.01.2023 eine Verlustübernahmeerklärung für die Velox TopCo GmbH abgegeben. Die Velox TopCo GmbH wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Neo BidCo GmbH zum 31.12.2023 einbezogen.

Der Konzernjahresfehlbetrag der Neo BidCo GmbH in Höhe von 15.552 T€ wird auf neue Rechnungen vorgetragen.

Nach dem Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

München, den 16. April 2024

Maximilian Acht, Chief Executive Officer

Lars-Robin Weislogel, Chief Financial Officer

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 30.6.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Zugang Konsolidierungskreis
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 102.809,75 0,00 0,00 24.713.444,01 24.816.253,76
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 9.100.391,02 1.456.816,73 -1.763.578,88 60.426.167,40 69.219.796,27
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 279.503.651,83 279.503.651,83
4. geleistete Anzahlungen 0,00 660.524,86 -1.456.816,73 -11.700,00 1.350.375,08 542.383,21
0,00 9.863.725,63 0,00 -1.775.278,88 365.993.638,32 374.082.085,07
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 558.555,03 0,00 0,00 7.218.211,40 7.776.766,43
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 736.430,11 0,00 -72.643,75 1.874.380,84 2.538.167,20
0,00 1.294.985,14 0,00 -72.643,75 9.092.592,24 10.314.933,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 -15.500.000,00 0,00 0,00 15.500.000,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 58.545,00 58.545,00
0,00 -15.500.000,00 0,00 0,00 15.558.545,00 58.545,00
0,00 -4.341.289,23 0,00 -1.847.922,63 390.644.775,56 384.455.563,70
ABSCHREIBUNGEN
Stand 30.6.2023
EUR
Umbuchungen
EUR
Zugänge
EUR
Zugang AfA Konsolidierungskreis
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 1.065.892,47 2.041.318,65 757,09 3.107.968,21
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 7.010.009,18 7.661.714,63 -1.890.833,12 12.780.890,69
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 13.423.422,30 0,00 0,00 13.423.422,30
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 21.499.323,95 9.703.033,28 -1.890.076,03 29.312.281,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 845.667,21 1.111.515,54 -203.042,84 1.754.139,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 277.577,17 555.729,67 -21.309,87 811.996,97
0,00 0,00 1.123.244,38 1.667.245,21 -224.352,71 2.566.136,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 22.622.568,33 11.370.278,49 -2.114.428,74 31.878.418,08
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 21.708.285,55
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.438.905,58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 266.080.229,53
4. geleistete Anzahlungen 542.383,21
344.769.803,87
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.022.626,52
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.726.170,23
7.748.796,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 58.545,00
58.545,00
352.577.145,62

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Neo BidCo GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Neo BidCo GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 30. Juni 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Neo BidCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 30. Juni 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 30. Juni 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. April 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Abel, Wirtschaftsprüfer

Heitzer, Wirtschaftsprüferin

Billigung des Konzernabschlusses

In der Gesellschafterversammlung vom 25. April 2025 wurde der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt.

 

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