Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 13245
Vorher
Katholische Krankenhausgemeinschaft Castrop/Dortmund- West gem. GmbHKatholische St. Lukas Gesellschaft mbH
Eingetragen
7.8.1998
Branche
Stationäre Einrichtungen zur palliativen PflegeAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Pflegedienste
Gegenstand
Die Verwirklichichung von Aufgaben der Katholischen Kirche durch die Vorhaltung von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. In diesem Sinne betreibt die Gesellschaft Krankenhäuser nebst ihrer Nebeneinrichtungen, stationäre und ambulante Altenpflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Wohlfahrstpflege sowie Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich des Gesundheitswesens. Darüberhinaus ist es Aufgabe der Gesellschaft, die Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens im Unternehmensverbund der Kath. St. Paulus Gesellschaft zu fördern und zu unterstützen. Die Gesellschaft ist den Menschen, mit denen und für die sie arbeitet, im Geiste der Sendung Jesu besonders verpflichtet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Regina Luckner
seit 12.8.2024
Geschäftsführer
Peter Mölle
seit 30.3.2017
Prokura
Sonja Heerdt
seit 8.4.2009
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.95% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (52)

NameAnteil
Kath. Kirchengemeinde Propstei St. Johannes Baptist
6.58%
Kath. Kirchengemeinde Propstei St. Johannes Baptist
6.58%
Kath. Kirchengemeinde Propstei St. Johannes Baptist
6.58%
Kath. Kirchengemeinde St. Marien
3.85%
Kath. Kirchengemeinde St. Marien
3.85%

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Germany
883.500 €
28.50%
Germany
883.500 €
28.50%
Germany
883.500 €
28.50%
Katholische Kirchengemeinde St. Lambertus
Germany
108.500 €
3.50%
Katholische Kirchengemeinde St. Josef
Germany
108.500 €
3.50%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SLG St. Paulus GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

INHALTSVERZEICHNIS

Lagebericht SLG St. Paulus GmbH für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

2. Rahmenbedingungen

3. Geschäftsverlauf

4. Lage der Gesellschaft

4.1 Ertragslage

4.2 Finanzlage

4.3 Vermögenslage

5. Personal- und Qualitätsmanagement

5.1 Personalwesen

5.2 Qualitätslage

6. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Mit ihren rund 2.000 Mitarbeitern zählt die SLG St. Paulus GmbH zu einem der bedeutendsten Dienstleister der Gesundheits- und Sozialbranche im östlichen Ruhrgebiet. Das Unternehmen ist Träger von Krankenhäusern und einem Seniorenheim.

Mutterunternehmen der SLG St. Paulus GmbH ist die Kath. St. Paulus GmbH, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 mittels Vollkonsolidierung einbezogen wird.

Die SLG St. Paulus GmbH ist Träger folgender Einrichtungen:

Geschäftsbereich Krankenhäuser

1.

St. Rochus Hospital Castrop-Rauxel

2.

Kath. Krankenhaus Dortmund-West

3.

St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde.

Geschäftsbereich Altenhilfe

 

St. Lambertus Pflegeeinrichtungen Castrop-Rauxel.

Das Stammkapital der SLG St. Paulus GmbH beträgt per 31. Dezember 2023 3.100.000,00 Euro.

Die Gesellschaftsanteile der SLG St. Paulus GmbH verteilen sich wie folgt:

1.

Kath. St. Paulus GmbH, Dortmund (89,0 %)

2.

Kirchengemeinde St. Clara, Dortmund-Hörde (3,5 %)

3.

Kirchengemeinde St. Josef, Dortmund-Kirchlinde (3,5 %)

4.

Kirchengemeinde St. Lambertus, Castrop-Rauxel (3,5 %)

5.

CURA gemeinnützige Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund (0,5 %).

Organe der Gesellschaft sind:

1.

die Gesellschafterversammlung

2.

und die Geschäftsführung.

Im Berichtsjahr war Herr Clemens Galuschka als Geschäftsführer bestellt. Darüber hinaus wurde die Gesellschaft durch vier Prokuristen vertreten.

Die SLG St. Paulus GmbH hält eine unmittelbare Beteiligung an folgender Gesellschaft:

 

Canisius Campus Dortmund gGmbH Katholische Akademie für Gesundheitsberufe (22%).

Anteile der SLG St. Paulus GmbH an Tochtergesellschaften:

1.

Kath. St. Lukas Dienstleistungs GmbH (100 %)

2.

Pflegeschule Do-Süd und Schwerte (70%)

2. RAHMENBEDINGUNGEN

Gesamtwirtschaftliche Lage

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von einem krisenbehafteten Umfeld geprägt. Die Auswirkungen des Ukraine-Russland-Konflikts, die daraus resultierende Energiekrise und die hohen Inflationsraten führten dazu, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) als maßgeblicher Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung nach ersten Berechnungen um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Ebenso erschwerte das steigende Zinsniveau die Fremdfinanzierungsmöglichkeiten.

Im Vergleich zu 2019 - also dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie - war das BIP im Jahr 2023 jedoch um 0,7 % höher.

Branchenentwicklung

Auch die Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen waren im Jahr 2023 stark durch die eingangs genannten weltwirtschaftlichen Gegebenheiten beeinträchtigt. Die allgemeinen Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der Energie, des medizinischen Bedarfs oder der bezogenen Leistungen, belasteten die Einrichtungen maßgeblich. Durch das vorgegebene Festpreissystem der Krankenhausfinanzierung bestehen nur bedingte Möglichkeiten, die Preissteigerungen adäquat zu kompensieren. Die Erhöhung der Landesbasisfallwerte gleicht die gestiegenen Kosten bereits seit Jahren nicht auskömmlich und darüber hinaus erst zeitversetzt aus.

Seitens des Gesetzgebers wurden im Berichtsjahr verschiedene Unterstützungsmaßnahmen zum Ausgleich der gestiegenen Energiekosten geleistet (Härtefallfonds nach § 26f KHG sowie Preisbremsen für Gas, Fernwärme und Strom). Für mittelbar durch den Anstieg der Energiepreise verursachte Kostensteigerungen erhielten die Krankenhäuser pauschale Ausgleichsbeträge, bemessen an der jeweiligen Bettenzahl. Für unmittelbar verursachte Kostensteigerungen wurden durch den Gesetzgeber krankenhausindividuelle Erstattungsbeträge ausgezahlt (getrennt für die Zeiträume Oktober bis Dezember 2022, das Jahr 2023 sowie für Januar bis April 2024). Ebenso wurden die Einrichtungen durch Preisbremsen für Gas, Fernwärme und Strom entlastet, die am 01.03.2023 rückwirkend zum 01.01.2023 in Kraft getreten sind.

Trotz der zusätzlichen finanziellen Mittel seitens des Gesetzgebers ist davon auszugehen, dass diese Unterstützungsmaßnahmen nur bedingt ausreichen werden, um die Kostensteigerungen für das Jahr 2023 zu decken.

Während im Geschäftsjahr 2022 im Rahmen der COVID-19-Pandemie noch sog. Ausgleichszahlungen seitens des Gesetzgebers geleistet wurden, war das Geschäftsjahr 2023 durch das Ende der Pandemie und dem damit verbundenen Auslaufen entsprechender Unterstützungsmaßnahmen gekennzeichnet.

Die negative Gesamtbeurteilung der Branchenlage wird insbesondere auch im starken Anstieg der Insolvenzverfahren von Krankenhausträgergesellschaften im Jahr 2023 deutlich. Bis Mitte Oktober meldeten 34 Kliniken innerhalb eines Jahres Insolvenz an.

Leistungsentwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2023 lagen die stationären Fallzahlen in vielen Einrichtungen in Deutschland unterhalb des vorpandemischen Niveaus, sodass Erlöse aus stationären Krankenhausleistungen fehlten, die zur Deckung von Fixkosten benötigt werden.

Ob sich die Belegungszahlen innerhalb der Krankenhausbranche in Zukunft wieder verbessern werden, bleibt vor dem Hintergrund der gesetzlich forcierten Ausweitung der Ambulantisierung (erweiterter AOP-Katalog, Einführung von Hybrid-DRGs) abzuwarten.

Personalentwicklung

Ein wesentliches Thema bleibt der Fachkräftemangel im Pflegedienst.

Gemäß einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) im Frühjahr 2023 stellt für viele Krankenhäuser der Mangel an Fachpersonal in der Pflege auch nach Einführung der generalistischen Pflegeausbildung eine zentrale Herausforderung dar. Zum Zeitpunkt der Erhebung waren die Ausbildungszahlen in den befragten Einrichtungen im Vergleich zu den Vorjahren weiter rückläufig. Auch für die Zukunft prognostizieren die befragten Häuser, dass die Anzahl der Auszubildenden nicht ausreichen wird, um den bestehenden Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal auszugleichen.

3. GESCHÄFTSVERLAUF

Entwicklung Ergebnis

Die SLG St. Paulus GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von - 117 TEUR ab. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt eine Verringerung des Jahresergebnisses um - 119,5 %.

Die Aufteilung des Ergebnisses auf die verschiedenen Geschäftsbereiche innerhalb der SLG St. Paulus GmbH ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

Jahresergebnis je Geschäftsbereich

SLG St. Paulus GmbH

Ergebnisübersicht Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022 Veränderung
TEUR TEUR %
1 Krankenhäuser 317 853 -62,84%
2 Altenhilfe -434 -255 -70,20%

Entwicklung Erlöse

Geschäftsbereich Krankenhäuser

Einen Überblick über die Leistungsentwicklung gibt die folgende Tabelle:

Leistungsdaten Krankenhäuser

SLG St. Paulus GmbH

Leistungsdaten der Krankenhäuser Geschäftsjahr Geschäftsjahr Veränderung
Somatik 2023 2022 %
1 Planbetten 714 714 0,00%
2 DRG Fallzahl inkl. ÜL 32.705 31.396 4,17%
3 Case-Mix-Punkte 24.350,116 23.084,985 5,48%
4 Case-Mix-Index 0,745 0,735 1,26%
5 Erlöse aus Krankenhausleistungen 140.361.709 € 136.916.524 € 2,51%

Im Geltungsbereich des KHEntgG wurden 32.705 Patienten stationär behandelt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Fallzahl um + 1.309 Fälle bzw. + 4,2 % erhöht. Das für die Abrechnung der stationären Leistungen maßgebliche Casemixvolumen (aG-DRG) beträgt 24.350 Punkte (+ 5,5 % gegenüber 2022). Der CMI liegt bei 0,745 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um + 1,3 % gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 konnten innerhalb der SLG St. Paulus GmbH Erlöse aus Krankenhausleistungen in Höhe von 140.361.709,12 EUR erzielt werden. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr 2022 eine Erhöhung um + 3.445 TEUR bzw. + 2,5 %.

Geschäftsbereich Altenhilfe

Einen Überblick über die Leistungsentwicklung gibt die folgende Tabelle:

Leistungsdaten Altenhilfe SLG St. Paulus GmbH

Leistungsdaten der Altenhilfe Geschäftsjahr Geschäftsjahr Veränderung
2023 2022 %
Altenhilfe stationär
Pflegeplätze vollstationär 87 88 -0,80%
Erlöse aus vollstationärer Altenhilfe 4.842.624 € 4.435.399 € 9,18%
Pflegetage gesamt stationär 31.556 31.421 0,43%
Auslastung stationär 98,22% 98,10% 0,12%

Im Bereich der vollstationären Altenhilfe betrugen die Umsatzerlöse im Berichtsjahr 4.843 TEUR. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um + 408 TEUR bzw. + 9,2 %.

Die Auslastung im stationären Bereich (inkl. Kurzzeitpflege) betrug im Berichtsjahr 98,2 % (Vorjahr 98,1 %).

Entwicklung Personalaufwand

Die Personalaufwendungen betragen unter Berücksichtigung von Tariferhöhungen und Stufensteigerungen im Berichtsjahr 114.092 TEUR. Damit verzeichnet die SLG St. Paulus GmbH einen Anstieg der Personalkosten um + 5,6 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Anzahl der Vollkräfte sowie die Anzahl der Beschäftigten je Geschäftsbereich ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

Personalkennzahlen

SLG St. Paulus GmbH

Einrichtung Anzahl der Ø Mitarbeiter Anzahl der Ø Vollkräfte
2023 2022 Veränderung 2023 2022 Veränderung
1 Krankenhäuser 1.875 1.881 -0,32% 1.292,17 1.226,11 5,39%
2 Altenhilfe 125 120 4,25% 73,99 68,20 8,49%
Gesamt 2.000 1.926 3,83% 1.398,46 1.294,31 8,05%

Die Anzahl der Mitarbeitenden ist in der SLG St. Paulus GmbH im Vergleich zum Vorjahr um 74 Köpfe angestiegen.

Die Anzahl der Vollkräfte hingegen hat sich um + 8,05 % erhöht.

Entwicklung Materialaufwand

Die Materialaufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe der SLG St. Paulus GmbH betragen im Berichtsjahr 31.886 TEUR, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um + 19,1 % entspricht. Belastend wirkte sich auf den Bereich der Materialwirtschaft der allgemeine Anstieg der Verbrauchspreise mit hohen Inflationsraten im Jahr 2023 aus. Besonderen Einfluss hatte die Entwicklung der Aufwendungen für Energie als Folge des Ukraine- Krieges. Hier zeigte sich im Berichtsjahr ein Anstieg von + 3.042 TEUR bzw. + 98,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Materialintensität im Bereich der Krankenhäuser als Quotient aus dem Aufwand medizinischer Bedarf und den Erlösen aus Krankenhausleistungen beläuft sich auf 13,84 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um - 6,29 %-Punkte gestiegen.

Im Bereich der Altenhilfe bezieht sich die Materialintensität auf den eingesetzten medizinischen Bedarf im Verhältnis zu den Erlösen aus allgemeiner Pflegeleistung. Hier beträgt die Materialintensität für die SLG St. Paulus GmbH im Berichtsjahr 2,7 % (- 2,64 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr).

4. LAGE DER GESELLSCHAFT

4.1 Ertragslage

Der Umsatz des Jahres 2023 liegt bei 178.437 TEUR. Der Vergleich zum Vorjahr (165.529 TEUR) zeigt eine Erhöhung der Umsatzerlöse um + 7,8 %. Wesentlicher Umsatzbereich sind weiterhin die Erlöse aus Krankenhausleistungen (80 %, Vorjahr 82 %).

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr durch verschiedene außergewöhnliche Geschäftsvorfälle beeinflusst:

Im Berichtsjahr sind in den Erlösen aus Krankenhausleistungen keine coronabedingten Freihaltepauschalen bzw. weitere Corona-Hilfen (Versorgungsaufschlag, Zusatzentgelte für COVID-Testungen etc.) mehr enthalten (Vorjahr: 9.985 TEUR).

Für das Jahr 2023 zugewiesene Erträge aus Energiehilfen (Härtefallfonds nach § 26f KHG) in Höhe von 5.345 TEUR (Vorjahr 327 TEUR).

Es wurden Rückstellungen in Höhe von 4.291 TEUR aufgelöst.

Die Ausgleichsbeträge früherer Geschäftsjahre lagen bei 2.262 TEUR.

Neben diesen außergewöhnlichen Effekten im Ertragsbereich haben folgende Geschäftsvorfälle im Aufwandsbereich das Ergebnis außergewöhnlich beeinflusst:

Personalaufwand: Im Berichtsjahr erfolgte die Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 2.101 TEUR.

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe: Ungewöhnlich hoher Anstieg der Energiekosten um + 3.042 TEUR auf 6.132 TEUR.

Aufwand für bezogene Leistungen: Starker Anstieg der Kosten für Fremdleistungen um + 1.589 TEUR auf 15.918 TEUR.

4.2 Finanzlage

Kapitalstruktur

Nachfolgend eine Übersicht wichtiger Kapitalkennzahlen der Gesellschaft und deren Veränderung:

SLG St. Paulus GmbH

Kennzahlen Kapitalstruktur

Kennzahlen Kath. St. Paulus GmbH Geschäftsjahr Geschäftsjahr Veränderung
2023 2022 %
Eigenkapital inkl. Sonderposten 83.146.218 € 80.049.628 € 3,87%
Fremdkapital 85.569.482 € 88.508.547 € -3,32%
Bilanzsumme 168.715.700 € 168.558.174 € 0,09%
Eigenkapitalquote 49,28% 47,49% 3,77%
Fremdkapitalquote 50,72% 52,51% -3,41%

Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres 2023 ist im Vorjahresvergleich gestiegen und beläuft sich auf 168.716 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt unter Berücksichtigung von Sonderposten bei 49,3 % und weist damit im Vergleich zum Vorjahr ein gestiegenes Niveau auf. Die Fremdkapitalquote beläuft sich auf 50,7 % (Vorjahr 52,5 %).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 43.417 TEUR, womit sich die Gesamthöhe gegenüber dem Vorjahr verringert hat (- 2.615 TEUR, - 5,7 %).

Investitionen

Die stetige Verbesserung der Versorgung von Patienten und Bewohnern und die daraus resultierenden Investitionen in ärztliche und pflegerische Infrastruktur sind notwendig und von großer Bedeutung für die SLG St. Paulus GmbH. Auch im Berichtsjahr konnten eine Reihe von Investitionen zur Sicherung der Leistungsfähigkeit umgesetzt werden.

Unter anderem wurde in die Pflege und Behandlungsdokumentation sowie in die Erweiterung des Da Vinci Roboters investiert. Zudem wurden Photovoltaikanlagen angeschafft, um in Zukunft noch energieeffizienter arbeiten zu können.

Ferner haben wir begonnen, die Station M5 zu renovieren, um auch in Zukunft eine patientenfreundliche Versorgung anbieten zu können.

Liquiditätslage

Die Liquidität der SLG St. Paulus GmbH war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gesichert.

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 errechnet sich eine bereinigte Liquidität auf kurze Sicht in Höhe von 19.611 TEUR (Vorjahr 19.504 TEUR). Bei einem betriebsgewöhnlichen monatlichen Finanzbedarf in Höhe von 15.689 TEUR weist die Gesellschaft damit eine Liquiditätsreichweite von 5 Wochen auf (Vorjahr 5,5 Wochen).

Der SLG St. Paulus GmbH sind im Jahr 2023 Fördermittel in Höhe von insgesamt 8.065 TEUR zugeflossen. Die Höhe der noch nicht verwendeten Fördermittel beläuft sich zum Jahresultimo auf 9.804 TEUR.

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über freie nicht genutzte Kontokorrentkreditlinien in Höhe von 1.500 TEUR.

Die geplanten Investitionen im Geschäftsjahr 2024 werden aus Eigenmitteln, Fördermitteln und Fremdkapital finanziert. Dabei wird, trotz der genannten Unsicherheiten, eine hinreichende Liquiditätssituation der Gesellschaft erwartet.

4.3 Vermögenslage

Das in der Gesellschaft gebundene Vermögen beträgt zum 31.12.2023 168.716 TEUR (im Vorjahr 168.558 TEUR). Davon entfallen auf das Sachanlagevermögen und Finanzanlagen 68,1 % (im Vorjahr 68,7 %), auf Vorräte 2,0 % (im Vorjahr 2,0 %) und auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9,5 % (im Vorjahr 8,4 %).

Aus der Gegenüberstellung des langfristigen Kapitals mit den langfristig gebundenen Vermögenswerten ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Überdeckung in Höhe von 17.258 TEUR.

5. PERSONAL- UND QUALITÄTSMANAGEMENT

5.1 Personalwesen

In den Einrichtungen des Unternehmens werden durch die Beschäftigten medizinisch hochspezifische Leistungen zur Versorgung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten erbracht. Dies setzt eine hohe Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus. Das hierfür notwendige Personal wird auf unterschiedlichen Wegen rekrutiert, intern wie extern, in Deutschland und auch im Ausland. Die Gewinnung und Bindung von ausländischen Fachkräften bedingt gewisse infrastrukturelle Voraussetzungen, für die wir als Unternehmen verantwortungsvoll sorgen müssen.

Als wichtiger Beitrag gegen den Fachkräftemangel gilt das Engagement der SLG St. Paulus GmbH in der Ausbildung junger Menschen in verschiedenen Ausbildungsberufen. Im Jahr 2023 hatte die Gesellschaft insgesamt 185 Auszubildende. Das größte Gewicht fällt auf den Bereich der Pflege (Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Krankenpflegeassistenten).

Die Einrichtungen der Gesellschaft haben verschiedene Aktivitäten initiiert, um zusätzliches, gut qualifiziertes Personal zu gewinnen und Bestandsbeschäftigte zu binden. Die Konkurrenz um motivierte und engagierte Fachkräfte hat sich in 2023 noch einmal verstärkt, wobei wir uns von vielen anderen Einrichtungen nach wie vor positiv abheben. Dies ist auch weiter unser Antrieb, die Beschäftigten sollen im Unternehmen gute Arbeitsbedingungen vorfinden, in denen sie sich wohlfühlen. Um diese nicht nur zu erhalten, sondern auszubauen, ist es unabdingbar wirtschaftlich zu arbeiten und gemeinsam aktiv zu einer guten Arbeitsatmosphäre beizutragen.

5.2 Qualitätslage

Die gesetzlichen Vorgaben zur Qualitätssicherung wurden in allen Einrichtungen der SLG St. Paulus GmbH durchgeführt.

Im Jahr 2023 erfolgte das Überwachungsaudit für das Viszeralonkologische Zentrum (Darm- und Pankreaszentrum) sowie das Prostatazentrum am St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde. Ebenso wurden das Endometriosezentrum und das lokale Traumzentrum am genannten Standort erfolgreich rezertifiziert.

Am St. Rochus Hospital Castrop-Rauxel sowie am Katholischen Krankenhaus Dortmund-West erfolgte in 2023 das gemeinsame Überwachungsaudit im Rahmen des Darmzentrums Ruhr. Zudem erfolgte am Standort in Dortmund West das Überwachungsaudit des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung, am Standort in Castrop-Rauxel wurde dies ebenfalls für das Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie erfolgreich durchgeführt.

Die stationäre Pflegeeinrichtung wurde mit sehr gutem Ergebnis der MD-Begutachtung unterzogen.

Seit 2017 ist die SLG St. Paulus GmbH Mitglied im Clinotel Krankenhausverbund, einem trägerübergreifenden Verbund, dem sich Krankenhäuser in ganz Deutschland anschließen, um sich durch bereichsübergreifende Analysen und kontinuierlichem Austausch weiterzuentwickeln.

Daraus resultierend wurde die Clinotel Patientenbefragung und QSR (Qualitätssicherung aus Routinedaten) in das Qualitätsmanagement der Kliniken eingebunden.

6. CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2024

Gemäß einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) haben die Preissteigerungen in den Bereichen Energie, medizinischer Bedarf und Personal bei 93 % der befragten Krankenhäuser dazu geführt, dass die Liquiditätssituation seit 2022 stark oder sehr stark beeinträchtigt wurde. Für das Jahr 2024 erwarten fast drei Viertel der Krankenhäuser eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage.

Die ausgehandelten Tarifsteigerungen werden die Krankenhäuser im Geschäftsjahr 2024 vor weitere Probleme stellen, wenn diese Tariferhöhungen (ab 01.04.2024 für den ärztlichen Dienst, ab 01.03.2024 für die übrigen Dienstarten) nicht vollständig refinanziert werden. Lediglich die Pflegekosten werden über das Pflegebudget vollständig abgebildet. Im Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern im Februar 2024 wurde eine Anpassung der Landesbasisfallwerte seitens der Bundesregierung zugesichert. Tarifsteigerungen sollen im Orientierungswert besser abgebildet und auch unterjährig berücksichtigt werden. Wann und in welcher Höhe eine Anpassung erfolgen soll, ist jedoch weiterhin offen.

Reformpläne der Bundesregierung

Derzeit ist das Krankenhaustransparenzgesetz in der gesetzlichen Abstimmung. Das Gesetz soll die Reform der Krankenhausfinanzierung vorbereiten und bildet die Basis für die geplante Veröffentlichung von Struktur- und Leistungsdaten der Krankenhäuser in einem Transparenzverzeichnis im Internet. Die Patienten sollen erkennen können, welches Krankenhaus in ihrer Nähe welche Leistungen anbietet, wie ein Krankenhaus bei bestimmten Qualitätsaspekten abschneidet und mit welcher ärztlichen und pflegerischen Personalausstattung Behandlungsfälle im Krankenhaus versorgt werden.

Im März 2024 hat das Bundesministerium für Gesundheit einen Referentenentwurf zur Krankenhausreform vorgelegt. Der neue Ansatz verbindet eine bedarfsgerechte Krankenhausplanung mit einer Vergütungssystematik, die im Vergleich zum aktuellen Finanzierungssystem weniger stark leistungs- und mengenabhängig orientiert ist.

Zentrale Themen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) sind die Einführung von Leistungsgruppen, die neuen sektorübergreifenden Versorgungszentren (Level 1i-Kliniken), die Einführung einer Vorhaltefinanzierung sowie der mit 50 Milliarden Euro dotierte Transformationsfonds.

Laut Aussage des Bundesgesundheitsministeriums soll die Krankenhausreform am 24. April 2024 im Bundeskabinett verabschiedet werden. Die konkreten Auswirkungen der Reformpläne auf die Gesellschaft sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen.

Krankenhausplanung NRW

Die Neuausrichtung der Krankenhausplanung für das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) konkretisiert sich. Ende September 2021 hat die Landesregierung die Eckpunkte für diese neue Krankenhausplanung vorgestellt, die nicht mehr die Bettenzahl, sondern medizinische Leistungskriterien in den Vordergrund stellt. Wesentliche Neuerung ist die Einführung einer neuen Planungssystematik. Statt der bisherigen 22 Fachabteilungen werden künftig 32 Leistungsbereiche mit 64 untergeordneten allgemeinen und speziellen Leistungsgruppen ausgewiesen. Damit werden in Zukunft detailliert medizinische Fachgebiete und spezifische medizinische Leistungen abgebildet. Für jede Leistungsgruppe finden sich konkrete strukturelle Qualitätsvorgaben in Form von Mindestmengen und personellen Anforderungen. Die Rahmenvorgaben werden in regionalen Planungskonzepten auf verschiedenen Planungsebenen je Regierungsbezirk durch Abstimmung zwischen den Krankenhäusern und den Kostenträgern umgesetzt. Mitte November 2022 hatten die regionalen Planungskonferenzen begonnen, d. h. die Krankenhausträger sind in Gespräche mit den Landesverbänden der Krankenkassen getreten, um sich aktiv in die Krankenhausplanung einzubringen. Die Verhandlungsergebnisse aus den Versorgungsgebieten lagen im Mai 2023 den zuständigen Bezirksregierungen vor. Feststellungsbescheide über konkrete Leistungsbereiche bzw. -gruppen sollen bis Ende 2024 erlassen werden.

Die SLG St. Paulus GmbH befindet sich weiter in Gesprächen mit den Entscheidungsträgern, um das bestehende Leistungsspektrum an ihren Standorten zukünftig weitestgehend weiter fortführen zu können.

Ambulantisierung

Zur schrittweisen Auflösung der Sektorentrennung sowie zur weiteren Förderung der Ambulantisierung wurde für eine bestimmte Auswahl von Leistungen (§ 115f SGB V) des AOP-Kataloges, die ein besonders hohes Ambulantisierungspotenzial aufweisen, ab dem 01.01.2024 gemäß Krankenhauspflegeentlastungsgesetz (KHPflEG) eine sektorengleiche Vergütung eingeführt. Unabhängig davon, ob diese Leistungen von niedergelassenen Praxen oder Krankenhäusern erbracht werden sowie unabhängig von einer ambulanten oder stationären Versorgung der Patienten, wird demnach eine einheitliche Vergütung gezahlt. Hierzu wurde ein neues Vergütungsinstrument, die sog. Hybrid-DRG eingeführt. Die Vergütungen sind indes niedriger angesetzt als bei Vergütung durch eine DRG. Voraussetzungen für die Anwendung einer Hybrid-DRG sind u. a. eine eintägige Verweildauer und das Nichtvorhandensein schwerer Komplikationen.

Die zunehmende Ambulantisierung im Krankenhaussektor wird auch die zukünftige Ergebnisentwicklung der SLG St. Paulus GmbH beeinflussen. Die konkreten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar.

Budgetverhandlungen

Für die Geschäftsjahre bis einschließlich 2023 konnten inzwischen alle Verhandlungen für die SLG St. Paulus GmbH mit den Kostenträgern abgeschlossen werden. Die Umsetzung der Budgetjahre 2022 und 2023 erfolgt jedoch erst im Jahr 2024, so dass hier mit einem sukzessiven Zufluss von Liquidität zu rechnen ist.

Wirtschaftsplanung 2024

Die Leistungsplanung der Einrichtungen der SLG St. Paulus GmbH sieht für das Jahr 2024 eine Leistungssteigerung gegenüber dem Jahr 2023 vor.

Im Bereich der Personalkosten treten ab dem 01.04.2024 für den ärztlichen Dienst bzw. ab dem 01.03.2024 für alle übrigen Dienstarten die ausgehandelten Tarifsteigerungen in Kraft, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht in voller Höhe durch die Veränderungsrate des Landesbasisfallwertes gegenfinanziert sind. Ein Risiko besteht ebenso aus der Inanspruchnahme von Fremdleistungen insbesondere im Pflegedienst, da über das Pflegebudget nur eine Finanzierung in Höhe der tarifvertraglichen Vereinbarungen vergleichbarer Pflegeleistungen gesichert ist.

Für den Bereich der Sachaufwendungen wird aufgrund der weiterhin bestehenden inflationsbedingten Mehrkosten eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr erwartet. Insbesondere im Bereich der Energie werden bei zu erwartenden gleichbleibenden Energiekosten, aufgrund des Auslaufens des Härtefallfonds sowie des Wegfalls der Energiepreisbremsen, die Kompensationszahlungen des Bundes in einer relevanten Größenordnung gegenüber dem Vorjahr (Härtefallfonds 2024: 1.171 TEUR, - 2.893 TEUR gegenüber 2023) fehlen.

Eine Anpassung der Landesbasisfallwerte soll laut Aussagen des Bundesgesundheitsministeriums noch in diesem Jahr erfolgen. Ein konkreter Zeitpunkt und die genaue Höhe sind jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

Die erwartete Liquidität für das Geschäftsjahr 2024 kann aufgrund der genannten Risiken weiterhin als angespannt betrachtet werden.

Die konkreten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2024 bleiben abzuwarten. In der Gesamtbetrachtung wird für die SLG St. Paulus GmbH für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der aktuell überwiegenden Unsicherheiten ein negatives Jahresergebnis erwartet.

Der Wirtschaftsplan sieht einen Jahresfehlbetrag von rd. - 8 Mio. EUR vor. Die Gesellschaft hat vor dem Hintergrund der negativen Wirtschaftsplanung mit Beschluss des Aufsichtsrates der Muttergesellschaft eine Verlängerung der Unterstützungen aus der Verbundgruppe der St. Paulus GmbH zugesagt bekommen. Auf Basis der Mehrjahresplanung, unter Einbeziehung der noch nicht in Anspruch genommenen Kontokorrentkreditlinie und dieser Liquiditätszusage ist eine bestandsgefährdende Situation nach unserer Einschätzung derzeit nicht gegeben.

 

Dortmund, 10. Juli 2024

gez. Clemens Galuschka, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 351.146,00 616
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 95.061.065,05 97.660
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.244.892,00 3.408
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.498.868,70 11.296
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.039.047,50 2.639
114.843.873,25 115.003
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.500,00 43
2. Beteiligungen 63.360,00 63
3. Sonstige Ausleihungen 19.010,00 19
124.870,00 125
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.297.414,99 1.411
2. Unfertige Leistungen 2.112.704,01 1.972
3.410.119,00 3.383
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.994.363,97 14.222
2. Forderungen gegen Gesellschafter 84.301,39 91
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 473.503,40 2.740
4. Sonstige Vermögensgegenstände 23.682.647,50 16.735
40.234.816,26 33.788
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.269.272,64 15.186
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 481.602,49 457
168.715.699,64 168.558

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.100.000,00 3.100
II. Kapitalrücklage 6.049.838,38 6.050
III. Gewinnvortrag 38.698.468,33 38.100
IV. Jahresüberschuss/- fehlbetrag -117.212,25 598
47.731.094,46 47.848
B. SONDERPOSTEN AUS ZUWENDUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES SACHANLAGEVERMÖGENS
1. Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG 29.528.732,96 27.879
2. Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand und sonstiger Dritter 5.886.390,17 4.322
35.415.123,13 32.201
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.736.356,60 7.101
2. Steuerrückstellungen 106.520,92 160
3. Sonstige Rückstellungen 10.077.050,12 13.509
16.919.927,64 20.770
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 43.417.036,39 46.032
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.453.725,39 EUR (Vorjahr 3.625 TEUR)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 38.963.311,00 EUR (Vorjahr 42.407 TEUR)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.041.686,68 5.978
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.041.686,68 EUR (Vorjahr 5.978 TEUR)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 595.365,59 685
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 316.478,55 EUR (Vorjahr 228 TEUR)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 278.887,04 EUR (Vorjahr 457 TEUR)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.643.793,07 777
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.643.793,07 EUR (Vorjahr 777 TEUR)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 13.769.403,03 14.235
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.769.403,03 EUR (Vorjahr 14.235 TEUR)
- davon aus Steuern 1.104.336,26 EUR (Vorjahr 1.140 TEUR)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.194,31 EUR (Vorjahr 15 TEUR)
67.467.284,76 67.707
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.182.269,65 32
168.715.699,64 168.558

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 178.437.147,58 165.529
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 141.115,60 601
3. Sonstige betriebliche Erträge 17.679.797,98 13.418
196.258.061,16 179.548
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 31.886.108,86 26.782
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.097.715,74 13.024
45.983.824,60 39.806
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 93.011.770,01 88.099
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 21.079.996,95 19.954
- davon für Altersversorgung 5.214.985,90 EUR (Vorjahr 5.031 TEUR)
114.091.766,96 108.053
Zwischenergebnis 36.182.469,60 31.689
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.014.405,64 7.377
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 27.331.344,65 22.529
Zwischenergebnis 836.719,31 1.783
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 504,00 1
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.416,36 2
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 864.147,85 1.029
Finanzergebnis -854.227,49 -1.026
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 95.957,60 158
12. Ergebnis nach Steuern -113.465,78 599
13. Sonstige Steuern 3.746,47 1
14. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -117.212,25 598

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die SLG St. Paulus GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HRB 13245.

Sie ist nach § 5 Abs. 1 Ziffer 9 KStG wegen Verfolgung gemeinnütziger Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO von der Körperschaftssteuer befreit.

Die SLG St. Paulus GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz wurde nach § 265 HGB erweitert.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ergibt sich aus der Zusammenfassung der folgenden Bilanzierungskreise:

St. Lukas Klinikum, Dortmund

St. Lambertus-Pflegeeinrichtungen, Castrop-Rauxel

Zentralapotheke am St.-Josefs-Hospital, Dortmund-Hörde.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auf der Basis der Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und der Grundsätze der kaufmännischen Vorsicht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear. Geringwertige Anlagegüter im Wert von mehr als 250,00 EUR und bis zu 800,00 EUR netto werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen (= Fallpauschalen- Patienten, die im alten Jahr aufgenommen, jedoch erst im neuen Jahr entlassen wurden) erfolgt auf Basis der Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Das Stammkapital beträgt 3.100.000,00 EUR und ist voll eingezahlt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens werden in Übereinstimmung mit dem Anlagevermögen gebildet und entsprechend den Abschreibungen aufgelöst. Die Abschreibungen werden durch die Auflösung des Sonderpostens neutralisiert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus unmittelbaren Pensionsverpflichtungen gegenüber Pensionären wurden Rückstellungen in Höhe von 330 TEUR gebildet. Die Berechnung erfolgte nach dem Barwertverfahren unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Der zugrunde gelegte Zinssatz beträgt 1,82 % zum 31. Dezember 2023 (von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit 10-Jahresdurchschnitt ermittelter Zins). Die Rentendynamik wurde mit 2 % in der Berechnung berücksichtigt. Bei der Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G mit einem 7-jahresdurchschnittlichen Zinssatz von 1,74 % der Deutschen Bundesbank würde sich zum 31. Dezember 2023 eine Pensionsrückstellung von 331 TEUR ergeben. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf 1 TEUR und unterliegt der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Die KZVK gewährt für Beschäftigte des kirchlichen und kirchlich-caritativen Dienstes in den Diözesen der Bundesrepublik Deutschland eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung.

Ab dem Jahr 2020 hat der Verwaltungsrat der KZVK eine Anpassung des Finanzierungssystems beschlossen. Ziel des neuen Finanzierungssystems ist die Erhebung einer einheitlichen Umlage zur ca. 90%igen Ausfinanzierung von Versorgungszusagen aus der Zeit vor dem Jahr 2002 und aus der Zeit danach. Hierfür erhebt die KZVK in den Jahren 2020 bis 2027 einen Angleichungsbeitrag, bevor ab dem Jahr 2027 die einheitliche Umlage erhoben werden soll.

Die auf die Gesellschaft entfallende finanzökonomische Deckungslücke für die Versorgungszusagen aus der Zeit vor 2002 (ehemals Abrechnungsverband S), die durch die Erhebung der Finanzierungsbeiträge geschlossen werden sollte, betrug am 31. Dezember 2023 15.282 TEUR.

Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus der dargestellten Barwertdifferenz resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung im Jahresabschluss zu passivieren.

Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht dahingehend Gebrauch gemacht, dass mittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber den Anspruchsberechtigten der KZVK teilweise bilanziert werden. Der Ansatz der Rückstellung erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB, wobei zu dessen Ermittlung der Barwert der zu erwartenden Mehrbeiträge herangezogen wurde. Es ist ein Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB von 1,82 % für eine angenommene Restlaufzeit von 17 Jahren zur Anwendung gekommen. Insgesamt wurde eine Rückstellung in Höhe von 6.406 TEUR (Vorjahr 6.755 TEUR) gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalrückstellungen 6.702 8.244
Abrechnungs-/ Budgetrisiken 1.997 3.891
Instandhaltungsrückstellungen 85 281
Übrige 1.293 1.093
10.077 13.509

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einem konzerninternen Darlehen.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagennachweis zu entnehmen.

Einen Überblick über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gibt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:

Davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 43.417.036 4.453.725 11.525.131 27.438.180
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.041.687 4.041.687 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 595.366 316.479 278.887 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.643.793 5.643.793 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 13.769.403 13.769.403 0 0
67.467.285 28.225.087 11.804.018 27.438.180

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erlöse aus dem Krankenhausbereich in Höhe von 170.704 TEUR (Vorjahr 159.534 TEUR). Der Restbetrag ist dem Betrieb aus Pflegeeinrichtungen sowie dem Bereich der Dienstleistung zuzuordnen. Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Die Aufwendungen und Erträge wurden unter Beachtung von § 246 Abs. 2 HGB auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Folgende GuV-Posten enthalten Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung:

GuV-Posten Art Betrag
TEUR
Umsatzerlöse Ausgleichsbeträge für frühere Geschäftsjahre 2.525
Sonstige betriebliche Umsatzerlöse Erträge aus Energiehilfen für 2023 (Härtefallfonds nach § 26f KHG) 5.044
Personalaufwand Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie 2.101
Sonstige betriebliche Aufwendungen Anstieg der Energiekosten 3.042

Die Baupauschale wird u.a. in Höhe von 1.011 TEUR zur Finanzierung von Krediten gemäß § 21 Abs. 5 KHGG NRW verwendet. Der Tilgungsanteil wird dem Sonderposten zugeführt und anschließend in Höhe der Abschreibung erfolgswirksam aufgelöst. In Höhe der Zinsaufwendungen (160 TEUR) wird die Baupauschale erfolgswirksam vereinnahmt. Zusätzlich wurde die Baupauschale in Höhe von 2.291 TEUR zur Finanzierung von Bauprojekten eingesetzt.

Die Erträge im Sinne des § 285 Nr. 32 HGB, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, betreffen insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (4.291 TEUR) und Erträge aus Ausgleichsbeträgen für frühere Geschäftsjahre (2.525 TEUR).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 73 TEUR enthalten (Vorjahr 160 TEUR).

5. Sonstige Angaben

5.1 Geschäftsführung

Dipl.-Kaufmann Clemens Galuschka, Geschäftsführer, Düsseldorf.

Bezüglich der Angaben der Vergütung der Geschäftsführung wurden die Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB angewendet.

5.2 Mitarbeitende der Gesellschaft

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 2.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt:

Arbeitnehmer
2023 2022
VK Köpfe VK Köpfe
Ärztlicher Dienst 196,05 237 191,80 232
Pflegedienst / Erziehungsdienst 616,07 814 539,45 767
Medizinisch-technischer Dienst 191,64 251 186,70 249
Funktionsdienst 140,22 191 134,02 189
Klinisches Hauspersonal 1,86 3 1,95 3
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 69,54 97 66,49 97
Technischer Dienst 27,49 34 27,35 34
Verwaltungsdienst 84,34 111 85,95 117
Sonderdienst 9,69 15 9,83 15
Sonstiges Personal 61,56 247 50,76 235
1.398,46 2.000 1.294,30 1.938

5.3 Haftungsverhältnisse

Kirchliche Zusatzversorgungskasse

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern aus Altersversorgungsverpflichtungen bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Köln. Diese Zusagen werden durch entsprechendes Deckungsvermögen der KZVK, laufende Beiträge und zusätzliche Mehrbeiträge der beteiligten Unternehmen vollständig finanziert. Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht in Höhe einer eventuellen Deckungslücke. Bezüglich der mittelbaren Pensionsverpflichtungen bei der KZVK verweisen wir auf unsere Ausführungen unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den Rückstellungen.

5.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 1.290 TEUR.

5.5 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird in dem übergeordneten Konzernabschluss der Kath. St. Paulus GmbH, Dortmund, angegeben.

5.6 Beteiligungen

Die Gesellschaft ist an den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften beteiligt:

Name der Beteiligung Beteiligungsquote Eigenkapital Ergebnis
% EUR EUR
Pflegeschule Do-Süd und Schwerte gGmbH 70 122.406,80 - 2.413
Canisius Campus Dortmund gGmbH 22,00 574.026,58 8.318,92
Kath.St.Lukas Dienstleistungs GmbH 100,00 374.528,59 24.837,99

5.7 Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der SLG St. Paulus GmbH, Dortmund, wird in den Konzernabschluss der Kath. St. Paulus GmbH, Dortmund, einbezogen. Der Konzernabschluss wird durch Einreichung beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.

5.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des Umsetzungsprozesses zur Krankenhausplanung NRW die neuen Leistungsgruppen veröffentlicht und das zweite Anhörungsverfahren eingeleitet. Die Gesellschaft ist in unterschiedlichen Leistungsgruppen betroffen, in denen das Ministerium den Anträgen nicht entsprochen hat. Die konkrete Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht absehbar. Die Gesellschafterin hat zugunsten der Gesellschaft in ihrer Aufsichtsratssitzung vom 26. Juni 2024 zwei Verbunddarlehen bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. In der Aufsichtsratssitzung vom 26. Juni 2024 wurde die Verlängerung des Darlehens in Höhe von 5.000 TEUR bis zum 31. Dezember 2026 beschlossen.

5.9 Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von - 117.212,25 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, 10. Juli 2024

gez. Clemens Galuschka, Geschäftsführer

Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsstand Zugang Umgliederung Abgang Endstand
A. Anlagevermögen EUR EUR EUR EUR EUR
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.569.384,86 50.240,17 0,00 0,00 5.619.625,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 150.999.627,11 1.445.415,75 + 135.290,76 0,00 152.580.333,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.119.622,43 1.116.676,20 0,00 0,00 10.236.298,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.082.432,91 3.425.953,96 + 17.278,80 0,00 65.525.665,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.638.520,75 1.553.096,31 152.569,56 0,00 4.039.047,50
224.840.203,20 7.541.142,22 ± 152.569,56 0,00 232.381.345,42
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.500,00 0,00 0,00 0,00 42.500,00
2. Beteiligungen 63.360,00 0,00 0,00 0,00 63.360,00
3. Sonstige Ausleihungen 19.010,00 0,00 0,00 0,00 19.010,00
124.870,00 0,00 0,00 0,00 124.870,00
230.534.458,06 7.591.382,39 ± 152.569,56 0,00 238.125.840,45
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand Restbuchwerte 31.12.2023
A. Anlagevermögen EUR EUR EUR EUR EUR
1 7 8/10 9/11 12 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.952.977,86 315.501,17 0,00 5.268.479,03 351.146,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.340.103,06 4.179.165,51 0,00 57.519.268,57 95.061.065,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.712.102,43 279.304,20 0,00 5.991.406,63 4.244.892,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.786.362,21 3.240.434,76 0,00 54.026.796,97 11.498.868,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 4.039.047,50
109.838.567,70 7.698.904,47 0,00 117.537.472,17 114.843.873,25
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 42.500,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 63.360,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 19.010,00
0,00 0,00 0,00 0,00 124.870,00
114.791.545,56 8.014.405,64 0,00 122.805.951,20 115.319.889,25

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SLG St. Paulus GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SLG St. Paulus GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SLG St. Paulus GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung gen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 17. Juli 2024

Solidaris Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marcus Gail, Wirtschaftsprüfer

Stefan Szük, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 27. August 2024

Die Gesellschafter stellen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der SLG St. Paulus GmbH mit einem Jahresfehlbetrag von 117.212,25 EUR und einer Bilanzsumme von 168.715.699,64 EUR fest und beschließen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

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