Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 890
Vorher
rbc-Fördertechnik GmbH
Eingetragen
30.8.1990
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb fördertechnischer Anlagen, insbesondere die Entwicklung von Sondermaschinen und Handhabungsgeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Hablick
seit 21.9.2020
Prokura
Stefan Becker
seit 29.1.2003
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
DVS-Technology GmbHEigenbeteiligung
60.00%
40.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Frank Götz
65529 Waldems
38.350 €
50.00%
Stefan Becker
65582 Diez
38.350 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

rbc robotics GmbH

Bad Camberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 728.706,38 971.135,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 700.350,50 936.438,00
II. Sachanlagen 28.355,88 34.697,38
B. Umlaufvermögen 3.181.905,11 2.752.440,47
I. Vorräte 1.216.521,05 1.826.303,93
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 866.180,00 2.431.953,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.948.712,94 880.120,72
davon gegen Gesellschafter 15.896,14 17.161,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.671,12 46.015,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.137,72 55.987,00
D. Aktive latente Steuern 200.471,00  
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.209.709,41 1.277.278,93
Aktiva 8.356.929,62 5.056.841,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 76.700,00 76.700,00
II. Gewinnrücklagen 86.000,00 86.000,00
III. Bilanzverlust 4.372.409,41 1.439.978,93
davon Verlustvortrag 1.439.978,93 540.367,83
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 4.209.709,41 1.277.278,93
B. Rückstellungen 1.212.152,00 413.193,00
C. Verbindlichkeiten 6.944.306,62 4.643.648,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.258.574,13 1.076.759,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.685.732,49 3.566.888,81
davon gegenüber Gesellschaftern 3.675.468,65 2.160.785,67
D. Passive latente Steuern 200.471,00  
Summe Passiva 8.356.929,62 5.056.841,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2023



rbc robotics GmbH, Bad Camberg

Amtsgericht: Limburg an der Lahn
Handelsregisternummer: HRB 890

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der rbc robotics GmbH, Bad Camberg, (nachfolgend rbc genannt) für das Geschäfts­jahr 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Geset­zes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliede­rung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrech­nung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB wurden nicht in Anspruch genommen.

Die Ausweis- und Bewertungsstätigkeit wurde grundsätzlich gewahrt. Bilanzierungswahlrechte wurden hin­sichtlich der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Ferner wurde erstmals das Wahlrecht nach § 274a i.V.m. § 274a HGB zur Aktivierung und Passivierung aktiver und passiver latenter Steuern in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Going Concern Prämisse

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Hinzuweisen ist aber darauf, dass sich die DVS-Gruppe und insbesondere die rbc selbst, derzeit in einer angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation befindet. Die rbc weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 4.210 aus. Im Geschäftsjahr 2023 wird wiederum ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.932 (i.Vj. TEUR 900) ausgewiesen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im Planungszeitraum bis zum 31. Dezember 2026 ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 536 benötigt wird. Für diesen Betrag wurde eine bis zum 31. Dezember 2024 befristete Patronatserklärung seitens der Konzernobergesellschaft DVS TECHNOLOGY
AG, Dietzenbach erteilt.

Die rbc haftet ferner als Sicherungsgeber für die Tochtergesellschaften der DVS-Gruppe, im Rahmen von Bürgschaften. Wir verweisen hierzu auf den Abschnitt "E. Sonstige Angaben/ Angaben nach § 251 HGB und § 285 Nr. 27 HGB: Haftungsverhältnisse und Gründe für die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme" in diesem Anhang. In diesem Zusammenhang ist die rbc mittelbar den Risiken der angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation der Tochtergesellschaften bzw. der DVS-Gruppe ausgesetzt.

Im Zuge der angespannten Liquiditäts- und Ertragssituation der DVS-Gruppe hat die DVS TECHNOLOGY AG ihre Betriebsmittel-Finanzierung (sog. Club-Deal), sowie die Verträge mit den Avalkreditgebern mit Datum vom 27. Oktober 2023 neu ausgehandelt. Der Kreditrahmen über die Betriebsmittelfinanzierung ist mit Mio. EUR 70,0 unverändert zur alten Vereinbarung. Die Avalkreditlinie beläuft sich auf Mio. EUR 70,3. Die neue Vereinbarung hat nunmehr eine Laufzeit bis zum 30. Dezember 2026. Eine vorzeitige Kündigung durch die Banken bzw. Avalkreditgeber kann z.B. dann erfolgen, wenn die im Vertrag benannten Finanzkennzahlen, wie z.B. ein sog. Mindest-EBITDA nicht eingehalten werden. Die einzuhaltenden Finanzkennzahlen sind sämtlich auf die Zahlen des Konzernes der DVS TECHNOLOGY AG bezogen. Zum 31. Dezember 2023 werden die Finanzkennzahlen auf Ebene des Konzernes erreicht, so dass eine Kündigung der Darlehensund Avalkreditvereinbarung zum 31. Dezember 2023 aus diesem Grund ausscheidet. Die DVS-Gruppe befindet sich auf dem Sanierungspfad. Die Finanzkennzahlen des Sanierungsgutachtens wurden übertroffen.

Im Jahr 2023 zeigte sich, dass der Konzern erwartungsgemäß einen Jahresfehlbetrag realisiert hat, dieser jedoch niedriger als geplant ausfiel. Zudem liegen die Konzernquartalszahlen Ende März 2024 über den Planzahlen gemäß dem IDW S6 Gutachten. Demgegenüber erwirtschaftete die rbc im Jahr 2023 einen Verlust, geplant war gemäß dem IDW S6 Gutachten ein Gewinn. Auch im ersten Quartal 2024 besteht eine Verlustsituation. Die angefallenen Verluste der rbc liegen höher als im IDW S6 Gutachten angenommen, aber niedriger als in der vom Konzernvorstand Anfang Januar 2024 verabschiedeten Konzerngesamtplanung (Budget). Die rbc ist weiterhin auf die Konzernfinanzierung und -unterstützung angewiesen.

Das im Zuge des Neuabschlusses der Finanzierungsvereinbarung und der Vereinbarung zu den Avalkreditlinien erstellte IDW S6 Gutachten für die DVS-Gruppe der Planjahre 2023 bis 2026 bescheinigt generell die Zukunfts- und Sanierungsfähigkeit der DVS-Gruppe. Das Gutachten bestätigt ebenso das zugrundeliegende Turnaround Konzept, welches aufzeigt, dass die DVS TECHNOLOGY AG und die DVS-Gruppe künftig in der Lage sein werden, vor dem Hintergrund der am 27. Oktober 2023 abgeschlossenen neuen Finanzierungsvereinbarung, ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich innerhalb der Planjahre nachzukommen. Auf Basis der Planungsrechnung besteht eine positive Fortbestehensprognose.

Der Jahresabschluss wurde daher unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abge­schrieben. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer über fünf Jahre abgeschrieben, die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände Anlage­vermögens über eine Nutzungsdauer zwischen drei und acht Jahren.

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu An­schaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen akti­viert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibun­gen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sach­anlagevermögen wird über eine Nutzungsdauer von drei bis zwanzig Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 EUR werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungs­kosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Ferner werden Abschläge wegen mangelnder Gängigkeit vorgenommen.

Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungskosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anla­gevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Ferner werden angemessene Kosten der all­gemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen einbezogen, so­weit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen.

Liegt der retrograd ermittelte Verkaufspreis unter den Herstellungskosten erfolgt eine Abschreibung der fer­tigen Erzeugnisse auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Entsprechend dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden erhaltene Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennwert bewertet.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forde­rungen bereinigten Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen. Zweifelhaften Forderungen werden ein­zelwertberichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden ebenfalls zum Nennwert bewertet.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit dem Nennwert bewertet.

Aktive latente Steuern

Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen in Bezug auf die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde erstmals das Wahlrecht nach § 274a Nr. 4 HGB genutzt und es wurden latente Steuern gebucht. Es wurde zudem das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB genutzt und die Steuern wurden unverrechnet aktivisch und passivisch angesetzt.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bewertet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungs­beträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Passive latente Steuern

Wir verweisen auf die Ausführungen zu den aktiven latenten Steuern.

Währungsumrechnung

Die Währungsumrechnung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag. Zum Bilanzstichtag sind keine Fremdwährungsforderungen oder Fremdwährungsverbindlichkeiten existent.

C. Erläuterungen zur Bilanz

A K T I V A

Vorräte

Die von den Vorräten offen abgesetzten Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen entfallen in Höhe von 254.790,00 EUR (i.Vj. 0,00 EUR) auf verbundene Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 16 (i.Vj. TEUR 17) enthalten.

P A S S I V A

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 gliedern sich wie folgt:




bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
Gesamt
EUR
Verbindlichkeiten
1.258.574,13
5.685.732,49
6.944.306,62
(Vorjahr)
(1.076.759,97)
(3.566.888,81)
(4.643.648,78)


Restlaufzeiten über 5 Jahre bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 612 TEUR (i.Vj.; 987 TEUR). Die Verbindlichkei­ten gegenüber Kreditinstituten resultieren vollständig aus Konsortialdarlehen. Bezüglich der Haftung aus dem Konsortialdarlehensvertrag verweisen wir auf den Abschnitt Haftungsverhältnisse in diesem Anhang. Nach Änderung der Betriebsmittel-Finanzierung mit Vertrag vom 27. Oktober 2023 sind die Darlehen bis zum 30.12.2026 fällig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind geschäftsüblich durch Eigentumsvorbehalt besi­chert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12 TEUR (i.Vj. 58 TEUR). Ferner werden Verbindlichkeiten aus dem Verrech­nungsverkehr (u.a. Zinsen und die Konzernumlage) in Höhe von 158 TEUR (i.Vj. 806 TEUR) ausgewiesen. Verbindlichkeiten aus Darlehen bestehen in Höhe von TEUR 4.210 (i.Vj. TEUR 2.410). Von den Verbindlich­keiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 425 (i.Vj. TEUR 111) auf Gesellschafter.

E. Sonstige Angaben

Angaben nach § 285 Nr. 3a HGB: sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Restlaufzeit bis zum 30. Dezember 2029 in Höhe von TEUR 769 (i.Vj. TEUR 342). Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2024 TEUR 117 (i.Vj. TEUR 117). Ferner bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit bis zum 28. Februar 2027 in Höhe von TEUR 360 (i.Vj. TEUR 521). Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2024 TEUR 167 (i.Vj. TEUR 191). Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen lagen nicht vor.

Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB. Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 35 (Vorjahr: 37).

Angaben nach § 285 Nr. 9c) HGB: Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Der zu Gunsten einzelnen Geschäftsführers vergebenen Kredit, der in den sonstigen Vermögensgegenstän­den ausgewiesen wird, entwickelte sich wie folgt:

Kreditentwicklung
EUR
Kreditstand 1.1.2023
17.161,84
Rückzahlungen im Berichtsjahr
7.104,77
Neuvergaben im Berichtsjahr
5.839,07
Kreditstand 31.12.2023
15.896,14


Die Kreditkonditionen zeigten sich wie folgt:

Zinssatz

2% über Basiszinssatz zu Geschäftsjahresbeginn
Laufzeit

unbefristet
Sicherheiten

keine


Angaben nach § 285 Nr. 14a HGB: Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die DVS TECHNOLOGY AG (Amtsgericht Offenbach am Main, HRB 50187).

Angaben nach § 251 HGB: Haftungsverhältnisse

Es bestehen Bürgschaftsverhältnisse für eine gesamtschuldnerische Bürgschaftsverpflichtung gegenüber den Finanzierungspartnern des Bankenkonsortiums bezüglich des Konsortialdarlehens die eine gesamtschuldnerische Mithaftung für Konsortialdarlehensaufnahmen von Tochtergesellschaften betreffen. Diese belaufen sich auf (59.000 T€; i.Vj. 56.245 T€). Sämtliche Haftungsverhältnisse bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gemäß dem mit den Konsortialbanken und Avalkreditgebern geschlossenen Sicherheitenpoolvertrag vom 27. Oktober 2023 hat die rbc hierfür sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen aus etwaigen Mietverträgen sowie Forderungen aus Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Stand zum 31. Dezember 2023: TEUR 1.949), ihre gesamten Flüssigen Mittel (Stand zum 31. Dezember 2023: TEUR 17) sowie ihre im Besitz befindlichen gewerblichen Schutzrechte zur Sicherheit abgetreten oder verpfändet. Ferner sind zum 31. Dezember 2023 Vorräte in Höhe von TEUR 1.217 sicherungsübereignet. Die Bürgschaftsverpflichtung enthält eine "Limitation Language", die bezweckt, dass im Falle einer Haftungsinanspruchnahme die Kapitalerhaltungsvorschriften der §§ 30 und 31 GmbHG eingehalten werden.

Angaben nach § 285 Nr. 31 HGB: Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenord­nung und Bedeutung

Im Berichtsjahr wurden erstmals Rückstellungen für Inbetriebnahmekosten bereits umsatzrealisierte Ma­schinen in Höhe von 415 TEUR gebildet.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bad Camberg, 29. Mai 2024

gezeichnet Frank Götz (Maschinenbaumeister)

gezeichnet Stefan Becker (Kaufmann)


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt.

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