Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH

Adlzreiterstraße 15, 83022 Rosenheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 8962
Eingetragen
31.8.1994
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Betrieb einer oder mehrerer Gaststätten nach dem McDonalds- System gemäß den hierzu jeweils abzuschließenden oder zu übernehmenden Franchise-Verträgen und begleitenden Vereinbarungen mit der Fa. McDonalds Deutschland Inc. Zweigniederlassung München, und/oder einer anderen Gesellschaft. die zur McDonalds- Firmengruppe gehört.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MH ALPIN MANAGEMENT GmbHAUT
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Reith b. Kitzbühel
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH

Rosenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH, Rosenheim

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 95.447,00 109.247,00
II. Sachanlagen/Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.090.139,00 3.185.586,00 3.247.595,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 194.665,14 167.467,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 577.093,49 753.447,67
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.581.765,68 2.353.524,31 809.097,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.755,68 84.914,43
5.624.865,99 5.171.768,92

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.527.786,89 3.380.109,52
III. Gewinnausschüttung 0,00 -2.699.000,00
IV. Jahresüberschuss 1.009.842,12 846.677,37
B. Rückstellungen 284.554,30 55.129,65
C. Verbindlichkeiten 2.777.118,09 3.563.287,79
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: € 1.301.703,90 (31.12.2022: 2.201 T€)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 347.267,84 (31.12.2022: 292 T€)
5.624.865,99 5.171.768,92

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH, Rosenheim

01.01.2023- 31.12.2023 01.01.2022- 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 26.750.101,56 24.394.742,07
2. sonstige betriebliche Erträge 426.914,76 397.063,71
3. Materialaufwand -6.434.931,15 -5.902.141,29
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.298.098,93 -7.324.373,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung davon für Altersversorgung: € 3.541,80 (Vorjahr: € 1.782,71) -1.746.071,53 -10.044.170,46 -1.497.981,19 -8.822.354,88
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -823.345,61 -795.065,86
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -8.306.842,85 -7.956.556,40
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.813,56 4.159,09
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -75.085,55 -39.955,41
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -486.612,14 -433.213,66
10. Jahresüberschuss 1.009.842,12 846.677,37

ANHANG mit Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH mit dem Sitz in Rosenheim ist beim Amtsgericht Traunstein unter der Nummer HRB 8962 im Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs (§ 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewerthungsmethoden

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt.

Die Bewertung erfolgt nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen linear in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Anlage.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert € 25.564,59.

Der Bilanzgewinn i.H.v. € 2.537.629,01 setzt sich aus dem Gewinnvortrag i.H.v. € 1.527.786,89 zuzüglich dem Jahresüberschuss i.H.v. € 1.009.842,12 zusammen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im wesentlichen aus Personalrückstellungen zusammen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten in T€ haben folgende Restlaufzeiten (in Klammern die Vorjahreszahlen):

Restlaufzeit
gesamt unter 1 Jahr mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.302 453 849
(2.201) (901) (1.300)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 614 614 -
(557) (557) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 347 347 -
(292) (292) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 514 514 -
(513) (513) (-)
2.777 1.928 849

Von den Verbindlichkeiten bestehen € 347.267,84 (Vj.: 292 T€) gegenüber Gesellschaftern; diese entfallen ausschließlich auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen umsatzabhängige Verpflichtungen aus Franchise-, Pacht- und Werbegemeinschaftsverträgen. Die künftig zu leistende Mindestpacht gemäß den mit unterschiedlichen Laufzeiten abgeschlossenen Pachtverträgen für die sechs Restaurants (Restlaufzeiten 2025 bis 2037) beträgt 5.691 T€.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt Umsatzerlöse aus dem Betrieb von Restaurants nach dem McDonald's-System. Der Absatzmarkt ist ausschließlich Bayern. Desweiteren werden Umsatzerlöse aus Kostenverrechnungen an Schwestergesellschaften erzielt. Diese waren im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen; die Vorjahresbeträge wurden entsprechend angepasst.

V. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:

2023 2022
Vollzeitkräfte 199 187
Geringverdiener/Teilzeitkräfte 90 103
Gesamt 289 290

Geschäftsführung

Michael Heinritzi, Kaufmann, Kitzbühel (aktiv)

Mario Federico, Kaufmann, Zorneding (passiv)

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Gewinnverwendung vor:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Rosenheim, 28. Juni 2024

Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH

Michael Heinritzi, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

der Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 20. August 2024 festgestellt.

Anlage zum Anhang 2023: Entwicklung des Anlagevermögens

Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH, Rosenheim

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 356.903,27 0,00 0,00 356.903,27
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 356.903,27 0,00 0,00 356.903,27
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.212.476,14 688.086,61 112.211,82 11.788.350,93
Summe Sachanlagen 11.212.476,14 688.086,61 112.211,82 11.788.350,93
SUMME 11.569.379,41 688.086,61 112.211,82 12.145.254,20
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 247.656,27 13.800,00 0,00 261.456,27
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 247.656,27 13.800,00 0,00 261.456,27
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.964.881,14 809.545,61 76.214,82 8.698.211,93
Summe Sachanlagen 7.964.881,14 809.545,61 76.214,82 8.698.211,93
SUMME 8.212.537,41 823.345,61 76.214,82 8.959.668,20
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 95.447,00 109.247,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 95.447,00 109.247,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.090.139,00 3.247.595,00
Summe Sachanlagen 3.090.139,00 3.247.595,00
SUMME 3.185.586,00 3.356.842,00

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Umsätze stiegen im Jahr 2023 in der Gastronomie im Vergleich zu 2022 um 12 % an. Auch gegenüber 2019 (vor Corona) stiegen diese um 2 % an. Die Systemgastronomie konnte mit einem Umsatzanstieg von 14 % dabei im Vergleich zur Individualgastronomie deutlich mehr profitieren. Auch die Besucherzahlen sind um 8 % im Vergleich zu 2022 angestiegen; diese liegen aber mit ./.21 % weit hinter dem vor-Corona-Niveau 2019 zurück. Der Anteil des Liefergeschäfts lag in der Systemgastronomie im letzten Jahr bei 7 % aller Besuche. 49 % der Konsumenten entschieden sich für die Abholung.

Die Marktsituation für Restaurants nach dem McDonald's-System hat sich - an den für die Gesellschaft relevanten Standorten - gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Marktumfeld ist durch den Eintritt neuer Wettbewerber geprägt. Die McDonald's-Organisation ist unverändert der größte Betreiber von Systemgastronomielokalen in Deutschland.

Die Umsätze stiegen im Jahr 2023 um ca. 9,7 % auf 26.750 T€. Der Jahresüberschuss stieg von 847 T€ um 163 T€ auf 1.010 T€. Die Entwicklung im Jahr 2023 war günstiger als erwartet.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der von der Gesellschaft betriebenen sechs Restaurants stiegen gegenüber dem Vorjahr von 21.403 T€ um 2.099 T€ (9,8 %) auf 23.502 T€. Die Umsatzerlöse aus Kostenweiterbelastungen stiegen von 2.991 T€ um 257 T€ auf 3.248 T€. Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse somit von 24.394 T€ um 2.356 T€ auf 26.750 T€. Der Materialaufwand stieg von 5.902 T€ um 533 T€ (9,0 %) auf 6.435 T€, so dass der Rohertrag von 18.492 T€ um 1.823 T€ (9,9 %) auf 20.315 T€ gestiegen ist.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 398 T€ um 29 T€ auf 427 T€.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 289 (Vj.: 290) Mitarbeiter, von denen 199 (Vj.: 187) Vollzeitbeschäftigte sind. Die Personalaufwendungen sind von 8.822 T€ um 1.222 T€ (13,9 %) auf 10.044 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 7.957 T€ um 350 T€ (4,4 %) auf 8.307 T€ gestiegen. Sie betreffen zum überwiegenden Teil Aufwendungen für Pacht- und Franchisegebühren an McDonald's, Kosten für Werbemaßnahmen sowie Energiekosten.

Das EBITDA stieg von 2.111 T€ um 280 T€ auf 2.391 T€, das Betriebsergebnis (EBIT) von 1.316 T€ um 252 T€ auf 1.568 T€. Bezogen auf die Umsatzerlöse ergibt sich ein EBITDA von 8,9 % (Vj.: 8,6 %), das Betriebsergebnis (EBIT) ist von 5,4 % auf 5,8 % gestiegen.

Die Ertragsteuern sind von 433 T€ auf 487 T€ gestiegen.

Der Jahresüberschuss ist von 847 T€ um 163 T€ (19,2 %) auf 1.010 T€, bezogen auf die Umsatzerlöse von 3,4 % auf 3,7 %, gestiegen. Bezogen auf das eingesetzte Gesamtkapital (ROI) ist der Jahresüberschuss von 16,4 % auf 18,0 % gestiegen.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 2.324 T€ diente i.H.v. 773 T€ der Erhöhung des Finanzmittelfonds, i.H.v. 652 T€ der Finanzierung der Anlageinvestitionen und i.H.v. 899 T€ der Rückzahlung mittelfristiger Bankverbindlichkeiten.

Die Gesellschaft kann aufgrund ihrer Ertrags- und Liquiditätssituation und aufgrund der Verbürgung der Bankkredite durch einen Gesellschafter ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 453 T€ (8,8 %) auf 5.625 T€ gestiegen.

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens (Anlagevermögen) am Gesamtvermögen beträgt 56,6 % (Vj.: 64,9 %). Das Anlagevermögen ist zu 40,9 % (Vj.: 65,6 %) mit mittelfristigem Fremdkapital und zu 59,1 % (Vj.: 34,4 %) mit Eigenkapital finanziert.

Das Eigenkapital ist von 1.554 T€ um 1.009 T€ auf 2.563 T€, die Eigenkapitalquote von 30,0 % auf 45,6 % der Bilanzsumme gestiegen.

Die mittelfristigen Schulden sind von 2.201 T€ um 899 T€ auf 1.302 T€ gesunken.

Die kurzfristigen Schulden sind um 343 T€ auf 1.760 T€ gestiegen und in voller Höhe durch kurzfristiges Umlaufvermögen gedeckt.

Das Umlaufvermögen ist von 1.730 T€ um 624 T€ auf 2.354 T€ gestiegen.

Das Working Capital (kurzfristiges Umlaufvermögen ./. kurzfristiges Fremdkapital) stieg von 313 T€ auf 594 T€.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Branchenprognose

Die derzeit unsichere wirtschaftliche Lage führt nach Ansicht des Branchenverbandes zu einem veränderten Gastronomieverhalten bei den Konsumenten. Bei einer Umfrage gaben Verbraucher an, beim Auswärtsessen preissensibler zu sein. Nach Ansicht des Verbandes sind vor allem Digitalisierung, @Home und Geselligkeit, Innovation sowie Nachhaltigkeit gefragte Themen der Zukunft. So wird die Anzahl an digitalen Bestellungen weiterhin ansteigen. Aber auch Nachhaltigkeit, insbesondere Abfallvermeidung, "Local Sourcing" sowie Fleischersatzprodukte werden weiter an Bedeutung gewinnen.

Chancen und Risiken der Gesellschaft

McDonald's bietet durch seine weltweit starke Stellung im Einkauf von Rohstoffen und durch Optimierung von Logistik-Prozessen den Franchisenehmern gute Chancen für eine Kostenoptimierung.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hängt von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung und vom künftigen Erfolg des McDonald's-Franchisesystems ab. Obwohl durch das McDonald's-System alle wesentlichen Unternehmensbereiche, insbesondere die Standortwahl, die Produktpalette, das Marketing, der Einkauf und die Logistik vorgegeben sind, bietet das McDonald's-System den Franchisenehmern die Möglichkeit, Chancen für eine gute Entwicklung in den eigenen Standorten bzw. Regionen, beispielsweise durch regionale Werbung, besondere Ausstattung der Inneneinrichtung, besondere Personalanreizsysteme oder Kostenoptimierung der Verwaltung, wahrzunehmen.

Risiken bestehen im Bereich der Mitarbeiterbeschaffung verbunden mit entsprechenden Personalkostensteigerungen. Weitere Risiken bestehen im Bereich der Energiekosten sowie durch die zunehmende Digitalisierung.

Zielrichtung des McDonald's-Franchise-Systems ist es, künftig den McDrive mit zwei Bestellpunkten als Standard einzurichten. Daneben wird auch die Digitalisierung des Bestellprozesses vorangetrieben, der es ermöglicht, dem Kunden die Bestellung so einfach wie möglich zu gestalten. Dadurch soll der Durchschnittsumsatz pro Gast erhöht und die Marktführerschaft von McDonald's weiter ausgebaut werden.

Da Risiken oftmals zugleich Chancen beinhalten bzw. Chancen in der Regel mit Risiken verbunden sind, ist es Ziel des Managements, Risiken und Chancen beim unternehmerischen Handeln abzuwägen. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Risiken in allen Unternehmensbereichen zu identifizieren, sie zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Als Risiko wird hierbei die Möglichkeit von negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft angesehen.

Das PC-basierte Backoffice-System der Restaurants und das monatliche Berichtswesen mit einem bewährten, von McDonald's-Franchisenehmern weltweit verwendeten "Profit and Loss Statement" ermöglichen es Restaurantleitern und Geschäftsführung Umsatz- und Kostenentwicklungen zu verfolgen, zu diskutieren und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht, trotz der ab 01.01.2024 geltenden Erhöhung des Umsatzsteuersatzes für Speisen, von ähnlichen Umsatzerlösen und aufgrund der gesunkenen Energiekosten von einer Steigerung des Jahresüberschuss aus. Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres liegen insoweit im Plan.

 

Rosenheim, 28. Juni 2024

Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH

Michael Heinritzi, Geschäftsführer

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss der Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH, Rosenheim, für das Geschäftsjahr 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH, Rosenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinritzi Betriebsgesellschaft mbH, Rosenheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Passau, den 16. Juli 2024

aucuron GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Passau

Stefan Heipertz, Geschäftsführer, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

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