Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 102566
Vorher
mertus 215. GmbHHillenbrand AP Germany GmbH
Eingetragen
6.7.2015
Branche
Herstellung von TurbinenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Wärmepumpen
Gegenstand
die Entwicklung, Installation, Herstellung, Vertrieb oder auch Reparatur von Industrieprodukten jeder Art, insbesondere Industriepumpen sowie Maschinen und jegliche Art damit verbundener Aktivitäten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Samuel Veijo Rayburn
seit 21.8.2025
Prokura
Steven Leonard Hamelin
seit 11.10.2023
Geschäftsführer
Thorsten Adria
seit 31.8.2023
Geschäftsführer
Jaak Matti Palisaar
seit 6.11.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fluid Management Operations Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
LUKAS Hydraulik GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ABEL GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ABEL GmbH wurde 1947 als Ingenieurunternehmen für Bergbautechnik gegründet. Heute ist ABEL Entwickler und Hersteller oszillierender Verdrängerpumpen für unterschiedlichste Fördermengen und -drücke mit der Spezialkompetenz Membranpumpen. Je nach Konstruktion eignen sich ABEL Pumpen besonders für abrasive, aggressive und auch schwerempfindliche Medien.

Der Großteil der Kunden kommt aus den Bereichen:

Bergbau

Abwasser- und Abwasserwirtschaft

Keramik

Chemie

Öl und Gas

Energiewirtschaft

Das Geschäft der ABEL GmbH untergliedert sich dabei in das Projektgeschäft, Geschäft mit standardisierten Pumpen sowie den Aftersales-Bereich, welcher das Ersatzteilgeschäft und den Wartungsservice beinhaltet.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation

Basierend auf dem World Economic Outlook (WEO -April 2024) des Internationalen Währungsfonds wird für 2024 ein unterdurchschnittliches Wachstum von 3.2% erwartet. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum von 2006 bis 2015 lag bei 3,7% und blieb auch bis zum Jahr 2019, vor der Corona-Pandemie, in diesem Bereich. Für die kommenden Jahre wird kein erhöhtes Wachstum erwartet und es stagniert bis 2029 bei 3,1%.

Für die Hauptmärkte in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien werden nach Angaben des WEO folgendes Wachstum erwartet:

Europa (nur EUR-Länder): 2024 (0,8%), 2025 (1,5%)
USA: 2024 (2,7%), 2025 (1,9%)
Asien: 2024 (5,2%), 2025 (4,9%)
Lateinamerika: 2024 (2,0%), 2025 (2,5%)

Für den Zeitraum Januar bis Juni 2023 hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. (VDMA) ein Exportwachstum nominal von 11,5% ermittelt (2022 6,1%). Preisbereinigt erhöhen sich im ersten Halbjahr 2023 die Maschinenexporte gegenüber dem Vorjahr (+3,0%).

Aufgrund der globalen Ausrichtung der Abel GmbH wird erwartet, dass sich das Geschäft 2024 leicht positiv entwickelt.

Die in den letzten Jahren vorangetriebene Neu- und Weiterentwicklung wird auch im nächsten Jahr verfolgt. Somit plant die ABEL GmbH weiter in die Forschung und Entwicklung zu investieren. Die Entwicklung des Smart Pump Assistant (SPA) konnten im Geschäftsjahr 2023 fertiggestellt werden. Die externen Gesamtkosten für diese Investition lagen bei TEUR 690.

2.2 Zentrale Steuerungsgrößen

Als steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikator nutzt die ABEL GmbH das Ergebnis vor Steuern.

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres (von Oktober 2022 bis Dezember 2022) als Vergleichszeitraum des Vorjahres sind die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit dem aktuellen Geschäftsjahr (Januar 2023 bis Dezember 2023) vergleichbar.

Im Geschäftsjahr 2023 lag das Ergebnis vor Steuern mit TEUR 5.217 über dem des Vergleichszeitraum von TEUR 910. Dies ist im Wesentlichen auf den kürzeren Betrachtungszeitraum des Vorjahres zurückzuführen.

2.3 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vergleichszeitraum von TEUR 21.137 auf TEUR 27.557gestiegen. Die größte Position auf der Aktivseite stellt das Umlaufvermögen dar (TEUR23.156). Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der noch nicht ausgezahlten Ergebnisabführung an die LUKAS Hydraulik GmbH (TEUR 5.016) und der Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen (TEUR 2.643, Vorjahr TEUR 526) für anstehende Projekte. Der Anstieg resultiert aus einem großen Projekt, das im Jahr 2025 fertiggestellt werden soll.

Der Stand an überfälligen Forderungen liegt mit TEUR 878 auf dem Vorjahresniveau (TEUR 856). Unser Forderungsmanagement führt dazu, dass es nur sehr vereinzelt zu Forderungsausfällen von geringem Wert kommt. Alle Forderungen sind kurzfristig fällig.

Das Eigenkapital beträgt zum Geschäftsjahresende TEUR 16.587. Durch den EAV mit der LUKAS Hydraulik GmbH ergibt sich keine Veränderung des Eigenkapitals zum Vorjahr. Der Anteil an der Bilanzsumme betrug 60% (Vergleichszeitraum: 78%).

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit TEUR 1.747 auf dem Niveau des Vergleichszeitraums (TEUR 1.880) und decken alle erkennbaren Risiken ab. Im Wesentlichen wurden die sonstigen Rückstellungen für Boni (TEUR 669, Vorjahr TEUR 349), Rückstellungen sonstige (Sanierung Sanitäranlagen, Jubiläumsrückstellung, Gas; TEUR 102, Vorjahr TEUR 14) und ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 381, Vorjahr TEUR 122) gebildet.

Die erhaltenen Anzahlungen haben sich von TEUR 526 auf TEUR 2.643 erhöht, was im Wesentlichen auf erhöhte Anzahlungen für Projektpumpen zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, verglichen mit dem Vergleichszeitraum, um TEUR 333 gesunken (von TEUR 1.313 auf TEUR 981).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.094 (Vorjahr TEUR 651) resultieren im Wesentlichen aus dem mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag. Die Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023 hat noch nicht stattgefunden, sie liegt bei TEUR 5.016.

Die Finanzlage der Abel GmbH ist weiterhin stabil. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt 37 % (Vorjahr 16 %). Grund für die prozentuale Erhöhung ist die noch nicht vollzogene Ergebnisabführung an die LUKAS Hydraulik GmbH (TEUR5.016) und die erhaltenen Anzahlungen für Projektaufträge.

2.4 Ertragslage

Der Umsatz lag mit TEUR 29.597 über dem Umsatz des Rumpfgeschäftsjahres von TEUR 7.023. Grund für den erheblichen Anstieg ist das verkürzte Geschäftsjahr als Vergleichszeitraum. Das Rohergebnis des Geschäftsjahres liegt mit TEUR 19.162 über dem des Rumpfgeschäftsjahres von TEUR 4.157. Der Auftragsbestand am Geschäftsjahresende ist zufriedenstellend.

Die Materialverfügbarkeit, welche im Vorjahr zum Teil von Lieferproblemen geprägt war, verbesserte sich im Laufe des Geschäftsjahres stetig.

Der Personalaufwand hat sich von TEUR 2.060 auf TEUR 9.550 erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem verkürzten Betrachtungszeitraum des Vergleichszeitraumes. Neben dem verkürzten Vergleichszeitraum ist der Anstieg ebenfalls auf eine Erhöhung der Gehälter im März 2023 in Höhe von 3,5 % zurückzuführen.

Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr auf TEUR 854 gegenüber dem verkürzten Vergleichszeitraum (TEUR 240) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 4.541über denen des Vergleichszeitraums (TEUR 938). Die wesentlichen Anteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Provisionen (TEUR 763; Vorjahr TEUR 139), Frachtkosten (TEUR 497, Vorjahr TEUR 170), Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen (TEUR 269, Vorjahr TEUR 56) und Reisekosten (TEUR 180, Vorjahr TEUR 61). Einmalige Aufwendungen in Höhe von TEUR 498 entstanden durch die vorzeitige Vertragsauflösung mit einem asiatischen Geschäftspartner.

3 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Im Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich gerechnet. Auch wird eine Ergebnissteigerung im Einklang mit dem Umsatzwachstum erwartet. Sowohl im Ergebnisbereich als auch umsatztechnisch konnten die Erwartungen gegenüber dem Prognosebericht aus dem Jahresabschluss zum 31.12.2022 getroffen werden. Wie in der Prognose 2022 angegeben, konnte der Umsatz um einen einstelligen Prozentbereich gesteigert werden. Das Ergebnis hat ebenfalls den prognostizierten mittleren zweistelligen Prozentbereich erreicht.

Grund für den positiven Ausblick bildet das Portfolio und die weltweite Einsetzbarkeit. der Abel Pumpen. Die Erweiterung der globalen Präsenz hilft, den stagnierenden europäischen Markt auszugleichen. Eine wesentliche Beeinträchtigung des Geschäftes durch die globale politische Lage ist für das Geschäftsjahr 2024 nicht erkennbar.

Auch für das kommende Geschäftsjahr 2024 wird die ABEL GmbH sowohl durch Produktdiversifizierung als auch durch regionale Diversifizierung versuchen, konjunkturelle Einflüsse zu mitigieren.

Da ein Großteil der Pumpen der Optimierung von Prozessen, der Effizienzsteigerung oder dem Einhalten gesetzlicher Vorschriften sowie zur Erhöhung der Kapazität von zukunftsorientierten Unternehmen dient, wird dies den zukünftigen Geschäftsverlauf positiv beeinflussen. Die steigende Zahl an aktiven Installationen führt dazu, dass das Ersatzteil- und Servicegeschäft sich weiterhin vorteilhaft entwickelt und das Unternehmen vor etwaigen konjunkturellen Schwankungen schützt.

4 Zertifizierungen

Das Managementsystem der ABEL GmbH ist sowohl nach DIN ISO 9001:2015 als auch nach den Vorgaben „Safety Certificate Contractors“ (SCC), Version 2011 zertifiziert.

Die letzte ISO-Zertifizierung fand im November 2023 statt und gilt bis Dezember 2026, die letzte SCC-Zertifizierung wurde im November 2021 durchgeführt und ist gültig bis Dezember 2024.

5 Chancen & Risikobericht

Chancen liegen in neuen Produkten und Produktverbesserungen im Bereich der Produktgruppen EM (Elektromechanische Membranpumpen) und HM (Hydraulische Kolbenmembranpumpen), die neue Märkte und Kunden erschließen können.

Weitere Chancen ergeben sich aus der konsequenten Umsetzung von Kosteneffizienzmaßnahmen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette.

Chancen und Risiken können sich aus der gesamtwirtschaftlichen Situation (Konjunkturschwankungen, gesellschaftspolitische Ereignisse, Wechselkurs- und Zinsentwicklungen, Änderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen) und aus dem operativen Geschäft (Beschaffung, Produktion, Auftragsabwicklung) ergeben.

Risiken, die z.B. in der Entwicklung der Nachfrage nach unseren Produkten oder Liquiditätsproblemen bei Kunden bestehen, werden durch den Einsatz von Frühwarnsystemen in der Form eines zeitnahen und aussagefähigen Reportings entgegengesteuert. Darüber hinaus besteht aufgrund der hohen Auslastung bei Lieferanten und damit verbundenen längeren Vorlaufzeiten die Gefahr, dass eigene Liefertermine nicht eingehalten werden können.

Aufgrund der geopolitischen Lage bestehen weiterhin Risiken für die Beschaffung notwendiger Produktionsgüter und Auftragseingänge. Sollte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2024 deutlich hinter den aktuellen Erwartungen zurückbleiben, könnte dies das Wachstum von Abel verlangsamen.

Risiken aufgrund von Lieferproblemen durch Zulieferer, Kapazitätsproblemen in der Produktion oder gar unzureichender Produkteigenschaften wird bereits im Planungs- und Produktionsprozess begegnet (einheitliche Richtlinien und Verfahrensanweisungen zum Qualitätsmanagement, zur Produkt- und Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Lieferantenauswahl, klar formulierte Arbeitsanweisungen, Schulung von Personal, zeitnahe Fehleranalyse, Feedback-Gespräche mit den Mitarbeitern, Überwachung geänderter Routinen).

Darüber hinaus ergeben sich Risiken aufgrund eines verstärkten Wettbewerbsumfelds und herausfordernd auftretenden Wettbewerbern.

Durch Diversifikation in verschiedenen regionalen Märkten und Kundenkreise glauben wir, den Herausforderungen angemessen begegnen zu können und sehen daher geringe bis mittlere Risiken für das kommende Geschäftsjahr.

 

Büchen, 27. November 2024

ABEL GmbH

Jaak Matti Palisaar, Geschäftsführer

Thorsten Adria, Geschäftsführer

Jenna Michelle Myszak, Geschäftsführerin

Steve Hamelin, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 277.526,00 279.843,00
277.526,00 279.843,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.638.581,08 1.669.629,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 601.886,19 682.089,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.385.107,00 1.007.852,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 333.114,91 338.227,96
3.958.689,18 3.697.798,96
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 150.253,04 150.253,04
150.253,04 150.253,04
4.386.468,22 4.127.895,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.028.219,09 5.586.112,55
2. Unfertige Erzeugnisse 2.325.063,64 3.485.000,06
3. Fertige Erzeugnisse 1.131.295,38 170.755,59
4. Geleistete Anzahlungen 345.271,99 459.761,75
8.829.850,10 9.701.629,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.488.138,75 2.936.151,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 741.521,35 683.216,74
3. Sonstige Vermögensgegenstände 22.445,97 228.645,55
4.252.106,07 3.848.014,22
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10.074.343,35 3.451.244,67
23.156.299,52 17.000.888,84
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
Aktive Rechnungsabgrenzung 13.756,44 7.913,21
13.756,44 7.913,21
27.556.524,18 21.136.697,05

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 11.541.227,00 11.541.227,00
III. Gewinnvortrag 5.020.739,17 5.020.739,17
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
16.586.966,17 16.586.966,17
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 40.671,00 40.671,00
2. Steuerrückstellungen 46.268,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.746.745,77 1.880.359,47
1.833.684,77 1.921.030,47
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.642.804,34 525.728,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 980.622,30 1.313.146,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.093.850,14 651.126,69
4. Sonstige Verbindlichkeiten 418.596,46 138.698,99
(davon aus Steuern EUR 106.251,29; Vorjahr EUR 104.351,40)
9.135.873,24 2.628.700,41
27.556.524,18 21.136.697,05

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

01.01.2023 - 31.12.2023 01.10.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 19.162.275,09 4.156.881,75
(davon aus Währungsumrechnung EUR 7.847,27; Vorjahr EUR 5.854,24)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.815.851,80 1.717.755,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.734.305,29 342.282,17
(davon für Altersversorgung EUR 22.701,09 Vorjahr EUR 8.407,41)
9.550.157,09 2.060.038,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 853.621,43 239.750,17
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.541.295,59 938.271,97
(davon aus Währungsumrechnung EUR 13.145,62, Vorjahr EUR 11.862,10)
5. Erträge aus Beteiligungen 1.017.656,13 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.017.656,13; Vorjahr EUR 0,00)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.111,40 333,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.905,18 9.566,50
(davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00, Vorjahr EUR 0,00)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 0,00; Vorjahr EUR 900,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 190.600,09 14.868,56
Ergebnis vor Steuern 5.217.063,33 909.588,27
9. Ergebnis nach Steuern 5.026.463,24 894.719,71
10. Sonstige Steuern 10.169,93 2.559,24
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 5.016.293,31 892.160,47
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 102566

1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der ABEL GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft nimmt die Erleichterung nach § 276 HGB in Anspruch.

Aufgrund der Tatsache, dass das zum Vergleich heranzuziehende Geschäftsjahr 2022 ein Rumpfgeschäftsjahr war (vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. Dezember 2022), sind die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit dem aktuellen Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 vergleichbar.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB und hat die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Mit der LUKAS Hydraulik GmbH ist ein Ergebnisabführungsvertrag zum 01.10.2021 abgeschlossen worden.

Operativer Sitz der Gesellschaft ist Büchen.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 3-5 Jahre.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert.

Nutzungsdauer (Jahre) Abschreibungsmethode
Gebäude und Bauten 10-50 Linear
Technische Anlagen und Maschinen 4-14 Linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-20 Linear

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten EUR 800 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt.

Zur Vereinfachung wurden in der vorgelagerten Inventur Kleinteile wie im Vorjahr zum Festwert bewertet und nicht mehr mittels körperlicher Bestandsaufnahme aufgenommen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den angemessenen Teil der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Der in den Herstellungskosten enthaltene Wertverzehr des Anlagevermögens, das der Fertigung der Erzeugnisse dient, wird durch lineare Abschreibungen vom Anschaffungswert ermittelt. Für nicht gängige Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen werden mit Ihrem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden vollständig abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck, Lizenz Heubeck- Richttafeln-GmbH, bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum Stichtag 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden ausschließlich jährliche Rentensteigerungen von 2,0 % zugrunde gelegt, da es sich ausschließlich um einen Bestand von inaktiven, ehemaligen Mitarbeitern handelt.

Der im Monat Dezember 2023 von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,74 %. Bei sonst gleichen Annahmen ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Verpflichtungsumfang von TEUR 40. Es ergibt sich ein nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrter, aber nicht abführungsgesperrter Betrag von TEUR 1.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Höhe wird nach dem notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

3 Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen in den Finanzanlagen betreffen die Abel Equipos S.A., Madrid/ Spanien, gegen die die ABEL GmbH als Alleingesellschafterin zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 387) hat.

Das Eigenkapital von Abel Equipos S.A., Madrid/Spanien, beträgt TEUR 180 (Vorjahr TEUR 180). Das Ergebnis für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 lag bei TEUR 875 (im Rumpfgeschäftsjahr/ Vorjahr lag das Ergebnis bei TEUR 260).

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 742 (Vorjahr TEUR 683) und resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen an Tochterunternehmen.

3.3 Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25.

3.4 Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Boni (TEUR 669, Vorjahr TEUR 349), Rückstellungen sonstige (Sanierung Sanitäranlagen, Jubiläumsrückstellung, Gas; TEUR 102, Vorjahr TEUR 14) und ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 381, Vorjahr TEUR 122) gebildet.

3.5 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.094 (Vorjahr TEUR 651) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 78, Vorjahr TEUR 11) und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus dem Ergebnisabführungsvertrag von TEUR 5.016 (Vorjahr TEUR 892).

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Rohergebnis

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres liegt bei TEUR 19.162 über dem Ergebnis des Vergleichszeitraumes mit TEUR 4.157, wobei zu beachten ist, dass es sich beim Vergleichszeitraum um das Rohergebnis des Rumpfgeschäftsjahres handelt und das Rohergebnis 2023 auch über der Ganzjahresbetrachtung 2022 liegt (TEUR 16.928). Zwar lag die Inflationsrate in Deutschland unter dem historischen Höchststand von 2022, aber noch immer auf einem hohen Niveau (5,9%). Die Firma Abel konnte diese Teuerung nur teilweise kompensieren.

4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 4.541 über dem Vergleichszeitraum (TEUR 938). Die wesentlichen Anteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Provisionen (TEUR 763), Frachtkosten (TEUR 497), Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen (TEUR 269) und Reisekosten (TEUR 180). Einmalige Aufwendungen in Höhe von TEUR 498 entstanden durch die vorzeitige Vertragsauflösung mit einem asiatischen Geschäftspartner.

4.3 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten ausländische Quellensteuer.

5 Nachtragsbericht

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

6 Sonstige Angaben

6.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 545 (davon TEUR 181 fällig im folgenden Geschäftsjahr) sowie Bankavale in Höhe von TEUR 3.572 (Vorjahr TEUR 1.761).

6.2 Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Jaak Matti Palisaar, Geschäftsführer, CEO, Hamburg

Thorsten Adria, Geschäftsführer, CFO und COO, Norderstedt

Jenna Michelle Myszak, Downers Grove (USA), Vice President Tax & Treasury IDEX Corporation, Lake Forest/Illinois/ USA, ab 30. Juni 2023

Steve Hamelin, Glenview (USA), VP Finance, ab 11. Oktober 2023

Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nur zwei der Geschäftsführer erhalten eine Vergütung von der Gesellschaft.

6.3 Mitarbeiter

Entsprechend § 267 Abs. 5 HGB beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr durchschnittlich 82 kaufmännische und 40 gewerbliche Mitarbeiter.

6.4 Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der IDEX Corporation mit Sitz in Lake Forest, Illinois, USA, die den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

Der nach den Regelungen der US GAAP erstellte Konzernabschluss der IDEX Corporation wird bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Washington D.C., USA, unter der Commission File Nummer 001-10235 hinterlegt. Der Bilanzstichtag der IDEX Corporation ist der 31. Dezember 2023.

 

Büchen, 27. November 2024

ABEL GmbH

Jaak Matti Palisaar, Geschäftsführer

Thorsten Adria, Geschäftsführer

Jenna Michelle Myszak, Geschäftsführerin

Steve Hamelin, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

ABEL GmbH, Frankfurt am Main

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterelle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 694.259,23 320.721,75 3.396,00 0,00 1.011.584,98
694.259,23 320.721,75 3.396,00 1.011.584,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundrechten 2.066.483,45 15.387,07 0,00 21.086,80 2.102.957,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.713.906,56 53.932,20 27.369,10 20.000,00 1.760.469,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.372.726,59 312.175,62 400.237,48 385.757,93 2.670.422,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 338.227,96 421.731,68 0,00 -426.844,73 333.114,91
6.491.344,56 803.226,57 427.606,58 0,00 6.866.964,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 150.253,04 0,00 0,00 0,00 150.253,04
150.253,04 0,00 0,00 0,00 150.253,04
7.335.856,83 1.123.948,32 431.002,58 0,00 8.028.802,57
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterelle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 414.416,23 323.038,75 3.396,00 734.058,98
414.416,23 323.038,75 3.396,00 734.058,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundrechten 396.854,09 67.522,15 0,00 464.376,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.031.817,45 149.673,32 22.907,30 1.158.583,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.364.874,06 313.387,21 392.945,61 1.285.315,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.793.545,60 530.582,68 415.852,91 2.908.275,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.207.961,83 853.621,43 419.248,91 3.642.334,35
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterelle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 277.526,00 279.843,00
277.526,00 279.843,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundrechten 1.638.581,08 1.669.629,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 601.886,19 682.089,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.385.107,00 1.007.852,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 333.114,91 338.227,96
3.958.689,18 3.697.798,96
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 150.253,04 150.253,04
150.253,04 150.253,04
4.386.468,22 4.127.895,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ABEL GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ABEL GmbH Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der ABEL GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 27. November 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Patrick Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

Christina Marquardt, Wirtschaftsprüferin

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