Kanakfilm UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Körner seit 12.10.2004 | Geschäftsführer |
Andrea, geb. Pursche Koerner seit 12.10.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Finanzcenter Koerner GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsmodell Die Finanzcenter Koerner GmbH wurde 1992 in Berlin gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung von Wertpapieren, Versicherungen, Kapitalanlagen und Finanzdienstleistungen aller Art, die Portfolioverwaltung sowie Finanz-, Anlage- und Vermögensberatung. Von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde im Jahr 1998 die Geschäftserlaubnis erteilt zur Anlage- und Abschlussvermittlung, Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung (gern. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1, 1a, 2 und 3 KWG) sowie das Eigengeschäfts im Rahmen des Anlagebuches gem. § 32 Abs. 1a KWG. Die ebenfalls erteilten Erlaubnisse zu Anlageverwaltung, Factoring und Finanzierungsleasing wurden 2022 auf Grund der Neueinstufung als Wertpapierinstitut (gemäß WpIG) abgewählt. Eigenhandel und Eigengeschäft mit Zuordnung zum Handelsbuch werden im Rahmen des Finanzdienstleistungsinstituts ebenfalls nicht betrieben. Die mit dem Inkrafttreten der MiFID zum 01.11.2007 in Deutschland im Bereich der Vermögensverwaltung geltenden Regelungen einschließlich der Aktualisierungen gemäß MiFID II wurden dem Geschäftsumfang des Wertpapierinstituts entsprechend angemessen umgesetzt. Vorrangig betriebene Geschäfte sind die Versicherungsvermittlung sowie die Finanzportfolioverwaltung. 2. Wirtschaftsbericht, Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Situation im Jahr 2023 war durch den Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, weiterhin hohe Energiepreise und eine immer noch hohe Inflation negativ geprägt Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gefallen. Die Inflation hat sich abgeschwächt, liegt aber weiterhin auf einem vergleichsweisen hohen Niveau (Jahresdurchschnitt 5,9%). Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag 2023 bei durchschnittlich 5,7 %. Ohne die weiterhin erbrachten staatlichen Stützungsmaßnahmen wäre diese vor dem Hintergrund der Energiekrise, der hohen Inflation und der deutlich gestiegenen Finanzierungskosten wahrscheinlich stärker ausgefallen. Die wirtschaftliche Lage Deutschlands bot damit erneut schwierige Rahmenbedingungen für die Tätigkeit der Finanzcenter Koerner GmbH. Die außerordentlichen Erträgnisse des Vorjahres im Bereich der Vermögensverwaltung konnten - wie erwartet (siehe Prognosebericht für 2023) - nicht erneut erzielt werden. Die Einnahmen der Gesellschaft (finanzieller Leistungsindikator) fielen insofern auf weiterhin gute 211,4T€ (Vorjahr 340,8T€). Mit 96,3T€ (Vorjahr 101,5T€) trägt der Versicherungsbereich weiterhin zur stabilen Ertragslage des Instituts bei. Die Erlöse aus Investmentfonds (Service- und Bestandsvergütung) sind mit 38,3 T€ geringfügig gesunken (Vorjahr 39,4 T€). Es bestehen 109 Investment-Mandate mit einem Anlagevolumen von rd. 3,5 Mio. €. Die Erträge aus der Finanzportfolioverwaltung haben sich um rund 63,39 % auf 73,2T€ verringert (Vorjahr 199,9 T€), was im Wesentlichen auf das Entfallen von erfolgsabhängigen Vergütungen zurückzuführen ist. Der verwaltete Depotbestand hingegen ist gestiegen und beträgt 8,5 Mio. € (Vorjahr 7,8 Mio. €). Die Anzahl der Vermögensverwaltungsmandate hat sich leicht erhöht (4 neue Mandate, 2 Auflösungen). 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Eigenkapitalquote (finanzieller Leistungsindikator) lag am Bilanzstichtag bei 46,6 % (Vorjahr 41,2 %). Kurzfristige Forderungen (bis 1 Jahr) und liquide Mittel überstiegen am Abschlussstichtag die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten (bis 1 Jahr). Das Nettoumlaufvermögen (finanzieller Leistungsindikator) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr und beträgt 207,10 T€. Die Liquidität der Gesellschaft war 2023 zu jeder Zeit gesichert. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Erträge wurden soweit möglich durch deutlich geringere Kosten kompensiert, so dass das Geschäftsjahr 2023 erneut mit einem Gewinn abgeschlossen werden konnte. Es wurde ein Jahresüberschuss von 2.493,05 € (Vorjahr 32.507,68 €) erzielt. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Erwartungen aus der Prognose des Vorjahres an das Geschäftsjahr 2023 eingetreten sind. Vor dem Hintergrund, dass erneut ein Jahresüberschuss erwirtschaftetet wurde, das Nettoumlaufvermögen erhöht werden konnte und dass die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag komfortable 46,6 % beträgt, kann die wirtschaftliche Lage der Finanzcenter Koerner GmbH weiterhin als solide und stabil beurteilt werden. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird im Bereich der Vermögensverwaltung trotz schwieriger Lage an den Wertpapiermärkten, insbesondere vor dem Hintergrund einer weiterhin hohen Inflation weltweit, der damit einhergehenden Anpassung der Zinspolitik von FED, EZB und anderen Zentralbanken sowie politischer Risiken (Krieg in der Ukraine, Handelskriege, Krieg im Nahen Osten, Präsidentschaftswahlen in den USA) trotzdem mit einer vergleichsweise stabilen Ertragslage gerechnet. Die weiteren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten, der weiterhin hohen Energiekosten und der hohen Inflation auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung sind in ihrem möglichen Umfang gegenwärtig noch nicht abschätzbar. Viele Wirtschaftsinstitute rechnen für 2024 weltweit mit einer Rezession. Stärkere Auswirkungen auf den Finanzdienstleistungsbereich in Deutschland sind durchaus vorstellbar. Hinzu kommen nicht zu unterschätzende Belastungen der Unternehmen durch umfangreiche neue Regelungen bei der Berufsausübung. Die Übernahme von Investmentdepots von sich u.a. deshalb aus dem Bereich der Wertpapiervermittlung zurückziehenden Vermittlern (u.a. wegen erhöhter Aufwendungen für Taping, Dokumentation, Prüfung, ESG etc.) lässt einen entsprechenden Geschäftszuwachs der Finanzcenter Koerner GmbH erwarten. Hierzu spricht das Institut z. B. im Rahmen des Berufsverbandes AfW - Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. auch aktiv andere Marktteilnehmer an. Das aktive Versicherungsgeschäft bezieht sich im Schwerpunkt auf die betriebliche Altersvorsorge. Bestehende Mandate im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge werden weiter ausgebaut. Neue Mandate sind hinzugekommen. Das seit 2018 geltende Betriebsrentenstärkungsgesetz und der Mangel an Fachkräften bringt in spürbarem Maße deutlich mehr Arbeitgeber dazu, Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge umzusetzen und dafür entsprechende Beratungsleistungen in Anspruch zu nehmen. Für die private Vorsorge (Berufsunfähigkeits- und Pflegerenten) wird mit einem eher geringeren Geschäftszuwachs gerechnet. Insgesamt wird der Versicherungsbereich jedoch weiterhin zu einer stabilen Ertragslage der Finanzcenter Koerner GmbH beitragen. Grundsätzlich erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Ertrag und Jahresüberschuss in der Größenordnung des Jahres 2023. Das tatsächliche Ergebnis 2024 könnte allerdings durchaus stärker von den Prognosewerten abweichen. Dies dürfte vor allem abhängig sein von den weiteren Entwicklungen in und um die Ukraine und im Nahen Osten. In Deutschland vor allem von der finanziellen Gesamtbelastung der Verbraucherhaushalte und der Unternehmen und der weiteren Zinspolitik der Zentralbanken vor dem Hintergrund einer weiterhin relativ hohen Inflation. Erhebliche Unsicherheiten und gravierende Verwerfungen auf den Kapitalmärkten im Zusammenhang mit den o.g. Risiken könnten bei Mandanten in der Vermögensverwaltung zu außerplanmäßigen Kapitalabrufen führen. 5. Chancen- und Risikobericht Chancen ergeben sich vor allem aus dem Umstand, dass infolge der Komplexität der Finanzmärkte weiterhin viele Interessenten nach von Banken unabhängiger und zugleich verlässlicher Beratung, Betreuung und Verwaltung im Bereich von Geldanlagen, Vermögensverwaltung und Finanzplanung suchen. Dabei bietet die Finanzcenter Koerner GmbH die vielfach als wichtig angesehene Kontinuität der maßgeblich handelnden Personen eines inhabergeführten Unternehmens. Die ab 2014 und insbesondere ab 2017/18 im Rahmen von MiFID II erfolgten Regulierungen bei der Anlage- und Abschlussvermittlung von Investmentfonds werden zu einer weiteren Konzentration des Geschäfts auf deutlich weniger Marktteilnehmer mit entsprechender Geschäftsausrichtung führen. Zugleich wird der inzwischen erfolgte Wandel bei den Vergütungssystemen seitens der Finanzcenter Koerner GmbH überwiegend positiv bewertet. Die öffentliche Diskussion und die gesetzlichen Grundlagen zur "Honorar-Beratung" fördern eine positive Akzeptanz von Honorar-Modellen. Dem entspricht die Finanzcenter Koerner GmbH bereits vollständig im Bereich der Vermögensverwaltung und weitestgehend im Bereich der Investmentfondsmandate. Der Compliance-Bericht, der Risikobericht der internen Revision und der Stresstest haben keine Feststellungen über nennenswerte Risiken im Geschäftsbetrieb ergeben. Durchaus risikorelevant könnten sich für das Unternehmen die Belastungen aus den vielfältigen und zunehmenden Regulierungsanforderungen erweisen, die für ein Finanzdienstleistungsinstitut in der gegebenen Größenordnung als vielfach überdimensioniert empfunden werden. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Gesellschaft durch erneut mögliche Sonderbeiträge zur EdW im Rahmen von Entschädigungsfällen bzw. durch Beitragserhöhungen außerordentlichen finanziellen Belastungen ausgesetzt werden könnte. Gegenüber dem Vorjahr haben die Chancen und Risiken der Gesellschaft grundsätzlich keine Änderungen erfahren. Aufgrund der permanenten Erfassung und Bewertung von Risiken in Verbindung mit der stabilen Vermögens- und Finanzlage besteht bei der Finanzcenter Koerner GmbH eine hohe Risikotragfähigkeit.
Berlin, 14.03.2024 Andrea Koerner, Geschäftsführerin Thomas Koerner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAnlagenspiegelAnlagespiegel Brutto Allgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und KonsolidierungAnhang 1. Allgemeine Erläuterungen Das Finanzdienstleistungsinstitut Finanzcenter Koerner GmbH ist eingetragen in das Handelsregister beim:
Das Finanzdienstleistungsinstitut Finanzcenter Koerner GmbH wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in 10243 Berlin, Karl-Marx-Allee 82. Die Geschäftserlaubnis zur Anlage- und Abschlussvermittlung, Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung sowie zum Eigengeschäft im Rahmen des Anlagebuchs (gemäß KWG § 32 Abs.1a Satz 2 Nr. 11) wurde 1998ff. von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilt und mit Inkrafttreten des Wertpapierinstitutsgesetzes per 26.06.2021 modifiziert. (WplG § 2 Abs. 2 Nr. 3, 4, 5 und 9) Mit dem Inkrafttreten der EU-Vermittler-Richtlinie am 22.05.2007 erfolgte die Eintragung in das IHK- Vermittler-Register als Versicherungsmakler. Das Unternehmen besitzt eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung in Höhe von 1,3 Mio. Euro bei der CGPA Europe SA. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt und entspricht der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung. Der Anhang und der Lagebericht wurden entsprechend dem Abschnitt 5 der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung in Verbindung mit den Vorschriften der §§ 284 ff und 289 HGB erstellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften für Kreditinstitute gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 2. Rechnungslegungsgrundsätze 2.1 Allgemeine Angaben 2.1.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Anwendung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und für Kreditinstitute (§§ 264 ff, §§ 340 ff HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Andres bestimmt ist. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bewertet. Forderungen an Kunden wurden mit dem Nominalwert abzüglich ggf. notwendiger Einzelwertberichtigungen bewertet. Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro (netto) wurden vollständig abgeschrieben. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gem. § 249 HGB sind in der Höhe bilanziert, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als notwendig erachtet wurde. Informationen zur Bilanz2.2 Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Aktiva Forderungen an Kreditinstitute bestehen gegenüber der Deutschen Bank AG, der Hypo-Vereinsbank AG und der V-Bank AG München. Sie sind täglich fällig. Forderungen an Kunden setzen sich zusammen aus Vermittlungsprovisionen/ -courtagen von Kapitalanlage- und Versicherungsgesellschaften, sonstigen Anbietern von Finanzdienstleistungsprodukten und Vermögensverwaltungsentgelten. Die Restlaufzeiten sind geringer als ein Jahr. Das Anlagevermögen besteht aus Betriebs- und Geschäftsausstattung und entwickelte sich wie folgt (Euro):
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind hauptsächlich die Barwerte von zwei Lebensversicherungen mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren (33.264,10 Euro) eingestellt. Die Restlaufzeit der übrigen Forderungen beträgt weniger als ein Jahr. Passiva Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die nicht aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft resultieren, Löhne und Gehälter, Steuern und Sozialversicherung. Die Pensionsrückstellung für die Geschäftsführer wurde im Jahr 2022 zuletzt erhöht und bleibt zum 31.12.2023 so bestehen. Nach § 253 Abs.6 Satz 1, 2 HGB verblieb für das Wirtschaftsjahr 2023 eine Ausschüttungssperre in Höhe von 1.573,00 Euro. Steuerrückstellungen wurden für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer gebildet. Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten sowie für die Erfüllung der Aufbewahrungspflichten. Das Gezeichnete Kapital entspricht der im Handelsregister eingetragenen Höhe. Als Kapitalrücklage wurden 11.503,90 Euro bilanziert. Es handelt sich um andere Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Gewinnrücklagen wurden um den Gewinn 2022 erhöht. Informationen zur GuVDie Provisionserträge (211.375,66 Euro) resultieren überwiegend aus der Vermittlung von Versicherungen (96.308,84 Euro), Honoraren für Finanzportfolioverwaltung (73.218,64 Euro), wie aus Vermittlung und Service zu Investmentfondsvermögen (41.848,18 Euro). Provisionsaufwendungen entstanden nicht. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden der Eigenverbrauch PKW, Kostenweiterberechnungen gegenüber der Finanzcenter Koerner Versicherungsmakler GmbH, Erträge aus Versicherungsverträgen, aus der Auflösung von Rückstellungen und periodenfremde Erträge ausgewiesen. Der Posten "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen" enthält Personalaufwand sowie Sachaufwand, der dem laufenden Geschäftsbetrieb zuzuordnen ist. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde vom Wahlrecht der Sofortabschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 285 Nr. 6 HGB) in Höhe von 3.331,14 Euro betreffen Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag. Unter der Position "Sonstige Steuern" wurde die Kfz-Steuer erfasst. Sonstige Angaben3. Ergänzende Angaben und Erläuterungen 3.1. Verbindlichkeiten die durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 0 TEUR (Sicherungsübereignung für die Anschaffung eines Pkw) 3.2. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (Euro)
3.3. Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch Frau Andrea Koerner und Herrn Thomas Koerner. Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3.4. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 eine Arbeitnehmerin und die beiden Geschäftsführer. 3.5. Honorar Abschlussprüfer: 3,0 TEuro (Abschlussprüfungsleistungen) 2,25 TEUR zusätzliche WpHG-Prüfung 3.6. Vorschüsse, Kredite, Haftungsverhältnisse Pfandrechte und sonstige Sicherheiten wurden zum 31.12.2023 nicht gewährt. Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB bestanden nicht. Das Unternehmen besitzt eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung in Höhe von 1,3 Mio. Euro bei der CGPA Europe SA. 3.7. Pensionsrückstellung Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung wurden folgende Angaben verwandt: Bewertungsverfahren Teilwert-Methode Sterbetafel Richttafel 2018 G von Prof. Klaus Heubeck
Nach der Neufassung von § 253 Abs. 2 HGB sind ab dem Geschäftsjahr 2016 Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abzuzinsen. Aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen Geschäftsjahren ergibt sich ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von 1.573,00 Euro (§ 253 Abs. 6 HGB). 3.8. Nachtragsbericht - Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 3.9. Ergebnisverwendungsvorschläge Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.493,05 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Berlin, den 14.03.2024 Andrea Koerner, Geschäftsführerin Thomas Koerner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Bericht wurde am 27. Mai 2024 mit dem Prüfbericht der TRIANON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Finanzcenter Koerner GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Finanzcenter Koerner GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Finanzcenter Koerner GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 27. Mai 2024 TRIANON
GmbH
Wynands, Wirtschaftsprüferin Hering, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
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