Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 95886
Eingetragen
6.8.1991
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Handel mit Kraftfahrzeugersatzteilen und Zubehör, Betrieb einer Kraftfahrzeugreparaturwerkstätte (Spenglerei, Lackiererei) und Tankstelle sowie weiterer verwandter Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jürgen Rinner
seit 6.11.2001
Geschäftsführer
Peter Rinner
seit 6.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Georg Rinner
83646 Bad Tölz, August-Moralt-Str. 1
165.000 €
52.85%

Beteiligungen

NameAnteil
12.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Rinner GmbH

Bad Tölz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Autohaus Rinner GmbH

1. Grundlagen, Ziele und Strategien, Geschäftsmodell

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.2.1. Ertragslage

2.2.2. Vermögenslage

2.2.3. Finanzlage

2.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Grundlagen, Ziele und Strategien, Geschäftsmodell

Die Autohaus Rinner GmbH wurde am 14.03.1991 gegründet und hat ihren Sitz in Bad Tölz.

Die Geschäftstätigkeit der Autohaus Rinner GmbH umfasst den Handel mit VW- und Audi-Neufahrzeugen, die Erbringung von Werkstattleistungen im Kfz Bereich sowie mit den Handel von Ersatzteilen und Zubehör und die Erbringung von Dienstleistungen. Ein weiterer Geschäftsbereich ist der Handel von Gebrauchtfahrzeugen aller Marken.

Die Autohaus Rinner GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft die Kunden zu begeistern und deren vielfältige Bedürfnisse zu erfüllen. Hierzu gehört aus dem ansprechenden Produktportfolio der Vertragspartner passgenaue Mobilitätslösungen für unsere Kunden zu finden.

Das Unternehmen ist seit vielen Jahren Vertragshändler der Marken Volkswagen, Audi und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Servicepartner für die Konzernmarke Skoda.

Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Bad Tölz im Gewerbegebiet an der Demmel-jochstraße, das Tölzer Lackiercenter liegt im Gewerbegebiet Farchet.

Der vorwiegende Absatzmarkt für das Unternehmen ist die Stadt Bad Tölz sowie der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen.

2. Wirtschaftbericht

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Gesamtwirtschaft

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist in 2023 das preisbereinigte BIP um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken (Vorjahr Anstieg um 1,9 %). Laut Frau Ruth Brand (Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin) kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld aufgrund der Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie der nach wie vor hohen Preise ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland sowie der branchenübergreifende Fachkräftemangel. Damit setzte sich nach Frau Ruth Brand die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig von der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %).

Der private Konsum nahm in 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Die dürfte im wesentlichen auf die hohen Verbraucherpreise zurück zu führen sein. Besonders stark danken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2%). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren die preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7%). Das lag vor allem am Wegfall der staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken in 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirken sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen PkW - Neuzulassungen bei, der durch den bis August geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch im Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit dem Arbeitsort Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr 2022 und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positive Effekte überwogen die dämpfende Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Mrd. Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie der Bund und die Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

Branchenentwicklung:

Die Neuzulassungen bei den Pkw ́s betrug in 2023: 2.844.609 Einheiten. Dies ist ein plus von 7,3% gegenüber dem Vorjahr.

Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260 = 48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig.

Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 Prozent (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entspricht einem Anstieg von +21,7 Prozent. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 Prozent auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km).

Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen. Die Privatzulassungen betrugen somit rund 0,9 Mio. Pkw (32,9%).

Wie im Vorjahr behauptete Skoda mit einem Anteil von rund 5,93 % seine Führung bei den Importmarken.

Bei genauer, markenspezifischer Betrachtung ergibt sich bei den geführten Marken folgendes Bild:

Die Anzahl der Neuzulassungen konnte sowohl die Marke VW als auch Audi steigern.

Die Marke VW schloss mit 519.089 Neuzulassen und einem Zuwachs von 7,9 % deutlich besser ab als im Vorjahr. Der Anteil am Gesamtmarkt beträgt 18,2 % (Quelle: Statista und Kraftfahrt-Bundesamt).

Die Marke Audi schloss mit 246.880 Einheiten und einem Anstieg von rund 15,7 % (VJ: +17 %) deutlich besser ab als im Vorjahr. Der Anteil am Gesamtmarkt beträgt rd. 8,7 % (Quelle: Statista).

Der Volkswagen Konzern lieferte 9,2 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus. Dies entspricht einer Steigerung von 12 % im Vergleich zum Vorjahr 2022, sodass der kontinuierliche Abwärtstrend seit 2019 gestoppt werden konnte.

Im Jahr 2024 gab es bei den Auslieferungen an Kunden in den ersten drei Quartalen eine Verringerung um 2,8 % gegenüber dem Jahr 2023 auf rund 6,5 Millionen Fahrzeuge (VJ: 6,7 Millionen Fahrzeuge).

Wie im Vorjahr behauptete Skoda mit einem Anteil von rund 5,93 % seine Führung bei den Importmarken.

(Quelle: Statista und Kraftfahrt-Bundesamt, Volkswagen AG)

Diese Entwicklungen hatten und haben auch einen Einfluss auf unser Unternehmen.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

2.2.1. Ertragslage

Der Rohertrag 2023 in Höhe von 11.980,3 TEuro veränderte sich gegenüber dem Vorjahr 2022 mit 11.507,1 TEuro um 473,2 TEuro. Der Umsatz 2023 in Höhe von 50.032,4 TEuro veränderte sich gegenüber dem Vorjahr 2022 mit 46.239,5 TEuro um 3.793,1 TEuro.

Im Berichtsjahr 2023, wie aus der Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich, wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 666,0 TEuro realisiert. In 2022 hat der Jahresüberschuss 1.238,7 TEuro betragen. Die absolute Veränderung zum Vorjahr beträgt - 572,7 TEuro.

Die Umsatzrendite in 2023 betrug 1,33 %. Gegenüber dem Vorjahr 2022 (2,68 %) hat sich diese um 1,35 % vermindert. Die Umsatzrendite 2023 bzw. die Erfolgskennzahlen 2023 sind u.a. beeinflusst durch gestiegene Personalkosten sowie einer Kostensteigerung im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, hier vor allem Instandhaltung für Immobilien, Werbeaktionen mit Händlerbeteiligung, gestiegene Werbekosten, Steigerung der Kosten der externen Fahrzeugaufbereitung sowie gestiegene Kapitalkosten für Fahrzeugfinanzierungen.

Die Eigenkapitalrendite in 2023 betrug 7,45 %. Gegenüber dem Vorjahr 2022 (14,29 %) hat diese sich um 6,84 % vermindert.

Die Gesamtkapitalrendite in 2023 betrug 3,94 %. Gegenüber dem Vorjahr 2022 (5,88 %) hat diese sich um 1,94 % vermindert.

Die Personalaufwandsquote in 2023 betrug 13,77 %. Gegenüber dem Vorjahr 2022 (14,28 %) hat diese sich um 0,51 % verbessert.

2.2.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.985,8 TEuro bzw. 16,62 % erhöht.

Die Vermögenslage ist stabil. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von 8.669,5 um 266,1 TEuro auf 8.935,6 TEuro erhöht. Die Eigenkapitalquote fiel trotzdem im Berichtsjahr auf 32 % der Bilanzsumme (Vorjahr 36 %).

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr +1.221 TEuro auf 11.906,7 TEuro erhöht. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital zu 75 % (Vorjahr 81 %) gedeckt.

Die wesentlichen Investitionen des Berichtsjahres entfallen, wie in den Vorjahren, auf die Vorführwagen sowie die Mietwagen denen aufgrund der Geschäftstätigkeit Verkäufe in ähnlicher Höhe entgegenstehen. Ersatzinvestitionen in Betriebsausstattung und Fahrzeuge werden laufend vorgenommen, so dass hier kein Investitionsbedarf größeren Ausmaßes besteht.

Das Vorratsvermögen im Berichtsjahr 2023 mit 11.288,1 TEuro hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 mit 8.886,7 TEuro um 2.401,4 TEuro bzw. 27,0 % erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 114,5 TEuro bzw. um 5,2 % gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Verbindlichkeitenquote aus Lieferungen und Leistungen betrug im Berichtsjahr 2023 9 % und ist gegenüber dem Vorjahr (9 %) konstant geblieben.

2.2.3. Finanzlage

Primäres Ziel unseres Finanzmanagements ist die Gewährleistung ausreichender Liquidität.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 11.684,7 TEuro (Vorjahr 8.457,1). Die Zunahme ist begründet in der Finanzierung von Fahrzeugen über die Volkswagen Bank und Audi Bank sowie aus der Finanzierung von Anlagevermögen.

Die Autohaus Rinner GmbH kann ihre finanziellen Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang erfüllen.

Die Autohaus Rinner GmbH hat ein Kostenrechnungs- und Controllingsystem installiert, um zeitnah die Überwachung und Optimierung zu steuern und die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zu sichern.

Durch den Einsatz von neuen Berechnungstools sind die einzelnen Geschäftszweige Neuwagen, Gebrauchtwagen, Teiledienst und Reparaturwerkstätte für VW und Audi getrennt darstellbar.

Die einzelnen Kennzahlen können dabei mit den Werten des Vorjahres sowie mit den anderen Betrieben und Gruppenwerten von Volkswagen und Audi verglichen werden. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

2.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren:

Die Eigenkapitalrendite hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Sie betrug im Berichtsjahr 7,4 %. Im Vorjahr 2022 lag die Eigenkapitalrendite bei 14,9 %.

Die Finanzlage beim Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2023 in Höhe von 1.819,7 TEuro veränderte sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (2.345,5 TEuro) um - 22,4 %.

Die Nettoverschuldung in Jahren bezogen auf den Cash-Flow in 2023 in Höhe von 986 % hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (600 %) um 386 % erhöht.

Die Laufzeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Tagen in 2023 betrug 23 Tage und ist gegenüber dem Vorjahr 2022 (23 Tage) unverändert geblieben.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

Die Zulassungen von Neuwagen der Marke VW (incl. Nutzfahrzeuge) bei der Autohaus Rinner GmbH veränderten sich 2023 gegenüber 2022 um -9,13 %, von Gebrauchtwagen um +2,76 %.

Die Zulassungen von Neuwagen der Marke Audi bei der Autohaus Rinner GmbH veränderten sich 2023 gegenüber 2022 um +10 %, von Gebrauchtwagen um +29,60 %.

Die Gesellschaft arbeitet mit langjährigen Mitarbeitern. Die Fluktuation liegt weit unter den Werten der Branche, so dass ein ganz erheblicher Teil des Firmenerfolgs auf die Kompetenz, Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter entfällt. Wie in den Vorjahren konnten wir wieder permanent Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchführen.

Im Berichtsjahr hatten wir im Durchschnitt 120 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) in Voll- und Teilzeit beschäftigt. Um in der Zukunft weiterhin qualifiziertes Personal zur Verfügung zu haben werden wir weiterhin eine hohe Ausbildungsquote beibehalten. Im Berichtsjahr waren 49 Auszubildende in unserem Betrieb tätig.

Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus.

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Es wurden hier die Daten Januar bis Juli 2024 mit den Werten von Januar bis Juli 2023 verglichen und in die Prognose eingearbeitet:

Die Zulassungen von Neuwagen der Marke VW (incl. Nutzfahrzeuge) bei der Autohaus Rinner GmbH veränderten sich im Vergleichszeitraum Januar bis Juli 2024 gegenüber Januar bis Juli 2023 um +3,65 %, bei Gebrauchtwagen um +22,04 %.

Die Zulassungen von Neuwagen der Marke Audi bei der Autohaus Rinner GmbH veränderten sich im Vergleichszeitraum Januar bis Juli 2024 gegenüber Januar bis Juli 2023 um -16,97 %, von Gebrauchtwagen um +2,03 %.

Die Gesamtleistung im Vergleichszeitraum Januar bis Juli 2024 gegenüber Januar bis Juli 2023 in den Bereichen Neu-, Gebraucht- und Vorführwagen sowie im Service- und Teiledienstbereich ist gegenüber dem Vorjahr um 6,31 % gestiegen. Grund hierfür sind die weiterhin gute Preise der Gebrauchtwagen, stabile Verkaufszahlen bei den Neuwagen sowie die gestiegene Auftragslage im Werkstattbereich.

Der Fahrzeugbestand des Jahres 2023 ist, bis auf einzelne Fahrzeuge, zu guten Preisen verkauft. worden. Aus dem aktuell vorrätigen Fahrzeugbestand sind derzeit keine Risiken erkennbar. Die Lieferzeiten der Neuwagen haben sich verbessert.

Anhand der Geschäftsentwicklung und der vorliegenden Zahlen für das laufende Geschäftsjahr 2024 sind bislang keine Risiken erkennbar. Bisher hat sich die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr sehr gut behauptet

Der mögliche Einfluss der Auswirkungen der Energiekrise und der dadurch bedingten Steigerung der Energiekosten sowie die Bedrohung durch den Krieg in der Ukraine auf den weiteren Geschäftsverlauf wird von uns aufmerksam beobachtet.

Die Gesellschaft versucht, in den nächsten Jahren im Geschäftsbereich Neu- und Gebrauchtwagengeschäft bei den Marken VW und Audi weiterhin hohe Verkaufszahlen zu erreichen. In den Geschäftsbereichen Werkstattbetrieb und Lackierbetrieb versucht die Gesellschaft die Geschäftsentwicklung zu halten. Es sind weiterhin Investitionen in den Personalbereich geplant.

Der Jahresumsatz des Jahres 2023 wird im Jahr 2024 nochmals gesteigert werden können. Die Zulassungszahlen des Vorjahres werden im Neuwagenbereich bei beiden Marken erreicht werden können. Im Gebrauchtwagenbereich wird dies mangels verfügbarer Gebrauchtwagen nicht zu erreichen sein.

Im Jahr 2024 wird ein positives Ergebnis erwartet. Das sehr gute Ergebnis des Jahres 2022 wird aber wohl nicht in vollem Umfang erreicht werden können.

Die Gesellschaft wird alles daran setzen, die sich ergebenden Marktchancen sowohl bei der Marke VW als auch bei der Marke Audi auszuloten und zu nutzen.

Generelle branchenspezifische Risiken sind untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden. Daher ist die Gesellschaft von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung am Automobilmarkt sowie von der Markt- und Preispolitik der Hersteller abhängig.

 

Bad Tölz, den 20. Oktober 2024

Jürgen Rinner

und

Peter Rinner

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.906.782,97 10.685.713,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,50 79,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,50 79,50
II. Sachanlagen 11.899.776,47 10.678.633,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.581.695,97 6.815.234,97
2. technische Anlagen und Maschinen 318.594,00 326.807,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.321.223,50 292.781,50
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 3.678.263,00 3.032.405,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 211.405,42
III. Finanzanlagen 7.000,00 7.000,00
1. Beteiligungen 7.000,00 7.000,00
B. Umlaufvermögen 16.010.514,48 13.255.529,08
I. Vorräte 11.288.132,59 8.886.724,91
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 30.806,06 21.037,76
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 547.528,10 448.594,40
3. fertige Erzeugnisse und Waren 10.709.798,43 8.417.092,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.641.476,32 3.135.772,80
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.295.464,87 2.180.944,91
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.346.011,45 954.827,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.080.905,57 1.233.031,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.893,00 40.073,00
Aktiva 27.967.190,45 23.981.315,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.935.594,87 8.669.529,12
I. Gezeichnetes Kapital 312.300,00 312.300,00
II. Gewinnrücklagen 5.347.700,00 5.347.700,00
1. andere Gewinnrücklagen 5.347.700,00 5.347.700,00
III. Bilanzgewinn 3.275.594,87 3.009.529,12
davon Gewinnvortrag 2.609.529,12 1.770.824,45
B. Rückstellungen 3.798.462,42 3.753.626,18
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.931.843,00 2.929.494,00
2. Steuerrückstellungen 323.351,24 202.343,32
3. sonstige Rückstellungen 543.268,18 621.788,86
C. Verbindlichkeiten 15.222.887,16 11.549.577,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.684.779,82 8.457.139,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.491.561,03 8.396.678,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.193.218,79 60.461,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.464.377,77 2.203.780,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.464.377,77 2.203.780,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 156.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 156.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 917.729,57 888.656,34
davon aus Steuern 353.435,90 416.952,57
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5.811,99 4.600,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 917.729,57 888.656,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.246,00 8.583,00
Passiva 27.967.190,45 23.981.315,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 50.032.484,36 46.239.459,65
2. sonstige betriebliche Erträge 213.299,55 336.565,61
3. Materialaufwand 38.052.148,75 34.732.465,67
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 37.699.861,42 34.335.104,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 352.287,33 397.361,34
4. Personalaufwand 6.888.826,73 6.602.506,99
a) Löhne und Gehälter 5.710.736,80 5.392.542,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.178.089,93 1.209.964,07
davon für Altersversorgung 108.956,19 156.106,19
5. Abschreibungen 1.151.324,06 1.017.354,86
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.151.324,06 1.017.354,86
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.746.241,87 2.295.868,74
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.112,91 6.440,14
davon Erträge aus Abzinsung 2.672,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 434.510,99 170.338,22
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 287.817,44 493.758,02
10. Ergebnis nach Steuern 697.026,98 1.270.172,90
11. sonstige Steuern 30.961,23 31.468,23
12. Jahresüberschuss 666.065,75 1.238.704,67
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.609.529,12 1.770.824,45
14. Bilanzgewinn 3.275.594,87 3.009.529,12

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Autohaus Rinner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Rinner GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bad Tölz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht München
Register-Nr.: HRB 95886

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand gebucht.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 2.931.843,00 EUR. Es besteht in Höhe von 52.022,00 EUR eine Ausschüttungssperre.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 720.828,89 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 720.828,89 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.800.501,36 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.162.668,41 43.786,37 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.739.248,94 1.168.772,79 59.698,20
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 3.402.122,28 5.054.417,11 4.376.266,90
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 211.405,42 0,00 140.329,43
Summe Sachanlagen 16.315.946,41 6.266.976,27 4.576.294,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 7.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 17.043.775,30 6.266.976,27 4.576.294,53
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 720.828,89
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 720.828,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.800.501,36
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.206.454,78
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.075,99 2.919.399,52
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 0,00 4.080.272,49
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -71.075,99 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 18.006.628,15
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 7.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 18.734.457,04
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 720.749,39 73,00 0,00 0,00 720.822,39
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 720.749,39 73,00 0,00 0,00 720.822,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.985.266,39 233.539,00 0,00 0,00 3.218.805,39
2. technische Anlagen und Maschinen 835.861,41 51.999,37 0,00 0,00 887.860,78
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.446.467,44 151.708,58 0,00 0,00 1.598.176,02
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 369.717,28 714.004,11 681.711,90 0,00 402.009,49
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.637.312,52 1.151.251,06 681.711,90 0,00 6.106.851,68
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.358.061,91 1.151.324,06 681.711,90 0,00 6.827.674,07
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6,50 79,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6,50 79,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.581.695,97 6.815.234,97
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 318.594,00 326.807,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.321.223,50 292.781,50
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 0,00 3.678.263,00 3.032.405,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 211.405,42
Summe Sachanlagen 0,00 11.899.776,47 10.678.633,89
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 7.000,00 7.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.000,00 7.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 11.906.782,97 10.685.713,39

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 52.022,00 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit Methode (PUCM) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 52.022,00 EUR. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Leasingverpflichtungen VW (3.300,00 EUR)

- Leasingverpflichtungen Audi (3.100,00 EUR)

- Gewährleistung Fahrzeuge (16.000,00 EUR)

- Urlaubsrückstellung (196.045,00 EUR)

- Jahrsabschluss- und Prüfungskosten (44.600,00 EUR)

- Rückstellung für Aufbewahrungspflicht (54.132,00 EUR)

- Rückstellung für Tantiemen (156.000,00 EUR)

- Drohverlustrückstellung Audi (21.000,00 EUR)

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 11.684.779,82 EUR (Vorjahr: 8.457.139,98 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 11.684,7 8.771,3 1.327,3 1.586,1
aus Lieferungen und Leistungen 2.464,4 2.464,4 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gg. Gesellschaftern 156,0 156,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 917,7 917,7 0,0 0,0
Summe 15.222,8 12.309,4 1.327,3 1.586,1
Summe Vorjahr (11.549,6) (9.725,5) (912,7) (911,4)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern mit 353,4 TEUR (Vorjahr: 416,9 TEUR) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit mit 5,8 TEUR (Vorjahr: 4,6 TEUR) enthalten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 328,0 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 53.155,00 EUR (Vorjahr: 51.965,00 EUR).

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 2,35 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 500,00 EUR (Vorjahr: 0,00) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Werkstatt 50
Verkauf 18
Verwaltung 23
Teiledienst 5
Servicebereich 10
Auszubildende 49
Teilzeitbeschäftigte 14
Geschäftsführung 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 120
Auszubildende und Geschäftsführer sind hierbei nicht mitgerechnet
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter (ohne Auszubildende ohne Geschäftsführer) 106
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 14

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 9,0.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Peter Rinner ausgeübter Beruf: Lackiermeister
Jürgen Rinner ausgeübter Beruf: Kfz-Meister

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind und Auswirkungen auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 haben, sind nicht zu verzeichnen.

UNTERZEICHNUNG

 

Bad Tölz, 20 Oktober 2024

Peter Rinner, Geschäftsführer

Jürgen Rinner, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Rinner GmbH, Bad Tölz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Rinner GmbH, Bad Tölz - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kaufbeuren, 25. Oktober 2024

STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.