Wa-Ka Credit Solutions GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Krediten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carola Stefanie Fink seit 12.6.2023 | Prokura |
Wouter Peperstraete seit 26.10.2020 | Geschäftsführer |
Michelangelo Stefani seit 19.5.2017 | Geschäftsführer |
Jan Valeer Madeleine Verstreken seit 19.5.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hologic Medicor GmbHKerpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021A. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Wirtschaftliche Grundlagen II. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung III. Branchenentwicklung 1. Marktentwicklung 2. Ausgaben für Medizinprodukte in Deutschland 3. Arbeitsplätze B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Geschäftsentwicklung II. Umsatzentwicklung, Rohergebnis III. Investitionen IV. Finanzierungsmaßnahmen V. Personal- und Sozialbereich C. Darstellung der Vermögens-, Ertrags -, und Finanzlage I. Vermögenslage II. Ertragslage III. Finanzlage IV. Finanzielle Leistungsindikatoren D. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung E. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung I. Chancenbericht II. Risikobericht III. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten F. Sonstige Angaben G. Gesamtaussage A. Überblick über den Geschäftsverlauf I. Wirtschaftliche Grundlagen Die Gesellschaft ist unter der Firma Hologic Medicor GmbH, vormals MMS Medicor Medical Supplies GmbH, im Handelsregister Köln, Abteilung B Nr. 42283 eingetragen. Die Gesellschaftsanteile der Hologic Medicor GmbH wurden von der Hologic GGO 4 Ltd., Manchester, registriert in England und Wales unter Company Nummer 09503931, zum 7. April 2017 erworben. Die Hologic Medicor GmbH ist ab diesem Datum eine voll integrierte Konzern Tochtergesellschaft der Hologic Group USA. Sitz der Gesellschaft ist Kerpen. Die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen sind im Gesellschaftsvertrag niedergelegt, dessen letzte Fassung auf den 6. September 2017 datiert. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von medizinischen Geräten aller Art. Die Gesellschaft darf Rechtsgeschäfte und Maßnahmen aller Art durchführen, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks förderlich sind. Sie darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten. Das Wirtschaftsjahr 2020 erstreckt sich vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021. II. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 (preisbereinigt) um 2,7 % höher als im Jahr 2020. "Die Wirtschaftstätigkeit war auch im Jahr 2021 stark von den Infektionszahlen des Coronavirus und den damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen abhängig." Doch trotz der anhaltenden Pandemiesituation und zunehmender Versorgungs- und Materialengpässe erholte sich die deutsche Wirtschaft von ihrem Einbruch im Vorjahr, auch wenn die Wirtschaftsleistung noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat. Das BIP lag im Jahr 2021 immer noch um 2,0 % niedriger als im Jahr 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Pandemie. (Quelle: https://www.bundesbank.de/en/tasks/topics/german-economy) 1. Marktentwicklung Im Jahr 2020 erwirtschafteten die rund 1.450 deutschen Medizintechnikunternehmen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Gesamtumsatz von 34,25 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von fast drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Inlandsumsatz lag bei 11,72 Milliarden Euro (plus zwei Prozent), das Auslandsgeschäft erreichte einen Wert von 22,53 Milliarden Euro (plus drei Prozent). Auch die Zahl der Beschäftigten ist im Jahr 2020 leicht gestiegen. Sie stieg um 1,5 Prozent auf über 152.000 Beschäftigte. Nach dem leichten Rückgang der Umsätze im Jahr 2020 kann die deutsche Medizintechnik im Jahr 2021 wieder ein Umsatzplus von 6 % verzeichnen. Der Umsatz des Medizintechnikmarktes in Deutschland wird im Jahr 2023 voraussichtlich 38,76 Mrd. USD erreichen. Das größte Segment des Marktes sind Medizinprodukte mit einem prognostizierten Marktvolumen von 33,93 Mrd. USD im Jahr 2023. Es wird erwartet, dass der Umsatz jährlich (2023-2027) um 4,27 % wachsen wird, was zu einem Marktvolumen von 45,81 Mrd. USD bis 2027 führen soll. Obwohl die Medizintechnik zu den systemrelevanten Branchen gehört, bekam auch diese Branche die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren oder zeigte deutliche Unterschiede in der Umsatzentwicklung. Während einige produzierende Unternehmen Zuwächse verzeichneten, insbesondere Unternehmen mit coronabezogenen Produkten, meldeten andere Unternehmen starke Einbußen aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu Krankenhäusern, der Verschiebung von Operationen sowie Reisebeschränkungen. Die Branche hat einen starken mittelständischen Kern: Mehr als 93 Prozent der Unternehmen sind Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten. Die F&E-Quote, d.h. der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Gesamtumsatz, liegt im Branchendurchschnitt bei rund neun Prozent. (Quelle: SPECTARIS, Jahresbuch 2021/2022, www.statista.com und www.SHS-capital.eu), 2. Ausgaben für Medizinprodukte in Deutschland Deutschland hat einen sehr robusten und gut etablierten Markt für medizinische Geräte. Marken wie Siemens, Carl Zeiss und Drägerwerk wurden Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und bürgen für eine lange Tradition in der Herstellung hochwertiger medizinischer Geräte mit Schwerpunkt auf diagnostischer Bildgebung, medizinischen und zahnmedizinischen Präzisionsinstrumenten sowie optischen Technologien. Deutschland beansprucht nach den USA und Japan den drittgrößten Medizintechnikmarkt der Welt für sich und ist der bei weitem größte europäische Markt, doppelt so groß wie der französische und dreimal so groß wie der italienische, britische und spanische Markt. Der deutsche Markt für Medizinprodukte ist einer der lukrativsten Gesundheitsmärkte weltweit, auf dem jährlich rund 35,8 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden, was 25,6 Prozent des gesamten europäischen Marktes entspricht. (Quelle: https://www.trade.gov/knowledge-product/germany-healthcare) 3. Arbeitsplätze Die Medizintechnik (MED) ist der Schlüsselsektor der HCT-Industrie. In den USA sind die weltweit führenden Hersteller medizinischer Geräte ansässig. Jeder achte Amerikaner ist in der US-Gesundheitsbranche angestellt; nach Angaben des U.S. Census Bureau sind dort 20 Millionen Menschen in der Medizintechnik beschäftigt, mit einer jährlichen Lohnsumme von etwa 1,0 Billionen USD. (Quelle: https://www.trade.gov/knowledge-product/germany-healthcare) B. Darstellung der Lage der Gesellschaft I. Geschäftsentwicklung Insgesamt erhöhte sich der Jahresüberschuss im Jahr 2021, wohingegen die Rentabilität zurückging. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12 %, da sich der Krankenhausbetrieb aufgrund des Rückgangs der COVID-19-Infektionsraten wieder normalisierte. Dies führte zu einem Anstieg des Materialaufwands 12,4 Mio. EUR (Vorjahr: 10,6 Mio. EUR) und der Personalkosten 8,5 Mio. EUR (Vorjahr: 7,3 Mio. EUR), was wiederum zu einem Gewinn von 0,6 Mio. EUR führte. Die Produkte und Dienstleistungen blieben weitgehend unverändert. II. Umsatzentwicklung, Rohergebnis Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 25,5 Mio. EUR (Vorjahr: 22,7 Mio. EUR). Wie bereits ausgeführt, ist der Anstieg der Umsatzerlöse eine Folge des verstärkten Krankenhausbetriebs aufgrund des Rückgangs der COVID-19-Infektionsraten. Der Materialaufwand stieg erwartungsgemäß im Zusammenhang mit dem höheren Umsatz auf 12,4 Mio. EUR (2020: 10,6 Mio. EUR). Das Bruttoergebnis für das Geschäftsjahr 2021 belief sich auf 13,1 Mio. EUR (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR) und die Bruttoergebnismarge auf 51 % (Vorjahr: 53 %). Der Rückgang der Rohertragsmarge in % ist auf den Produktmix mit einer höheren Anzahl von Umsätzen mit einer geringeren Produktmarge zurückzuführen. Der Personalaufwand stieg auf 8,5 Mio. EUR (2020: 7,3 Mio. EUR). Der Hauptgrund für den Anstieg der Personalaufwendungen ist im Wesentlichen auf Gehaltserhöhungen der Mitarbeiter und dem damit verbundenen Anstieg der Sozialabgaben zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen veränderten sich nicht und blieben bei 3,4 Mio. EUR (2020: 3,5 Mio. EUR). Die Aufwendungen blieben stabil, doch der leichte Rückgang ist nicht auf eine Ursache allein zurückzuführen, sondern beruht auf mehreren Faktoren, die zusammenwirken. Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2021 lagen aufgrund der Pandemie COVID 19 (siehe oben) über der Vorjahresprognose. Auch der Materialaufwand lag folglich über der Prognose des Vorjahres. Das Nettoergebnis entsprach jedoch im Großen und Ganzen der Prognose. III. Investitionen Im Wirtschaftsjahr 2021 wurden keine Investitionen im Bereich der Leih- und Vorführgeräte getätigt. IV. Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft ist Teil einer konzerninternen Cashpooling-Vereinbarung. Der Cashpool erfüllt den operativen Cash-Bedarf der Gesellschaft und weist zum September 2021 einen Aktivsaldo in Höhe von 0,9 Mio. EUR auf (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und die Liquiditätsposition betrugen im Wirtschaftsjahr 2021:
V. Personal- und Sozialbereich Im Wirtschaftsjahr 2021 waren durchschnittlich 86 Mitarbeiter beschäftigt (2020: 86 Mitarbeiter). Die Lohn- und Gehaltsgrundlagen entsprechen den gesetzlichen und betriebsvertraglichen Regelungen. C. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage I. Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1.923 TEUR von 12.899 TEUR auf 14.822 TEUR. Die Gesamtstruktur der Aktiva blieb weitgehend unverändert, mit Ausnahme eines Darlehens an verbundene Unternehmen in Höhe von 2.000 TEUR. Das Anlagevermögen verminderte sich um 357 TEUR, während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.335 TEUR angestiegen sind aufgrund des kurzfristigen Darlehens. Die liquiden Mittel verringerten sich um 526 TEUR.
Die Eigenkapitalquote 2021 liegt bei 48,7 % (2020: 50,6 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der zeitlichen Verschiebung von konzerninternen Zahlungen an verbundene Unternehmen um 982 TEUR erhöht. II. Ertragslage
Die Umsatzerlöse betrugen im Wirtschaftsjahr 2021 25,5 Mio. EUR (2020: 22,7 Mio. EUR). Im Übrigen wird auf die Ausführungen zur Entwicklung des Umsatzes und des Rohergebnisses verwiesen. III. Finanzlage
Der Hauptbeitrag zur verringerten Liquiditätssituation im Jahr 2021 ist im Wesentlichen auf das Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von 2 Mio. EUR zurückzuführen. Der daraus resultierende Mittelabfluss führt zu einer insgesamt verringerten Liquiditätssituation aus Investitionstätigkeit. Demgegenüber führte insbesondere die geringere Rückführung von Verbindlichkeiten zu einer Erhöhung des Mittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,70 Mio. EUR , verglichen mit 1,42 Mio. EUR im Jahr 2020. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir diverse Kennzahlen heran, unter anderem: Kennzahlen pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, sowie Deckungsbeiträge. Die Umsatzrendite berechnen wir als Quotient aus Jahresergebnis und Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe des Jahresergebnisses, der Abschreibungen und Veränderungen von Aktiva und Passiva, die nicht den Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind. Der Umsatz pro Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer) blieb auf hohem Niveau und stieg um 32,6 TEUR auf 296,1 TEUR. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 2,6 Prozentpunkte. Das EBITDA lag im Jahr 2021 mit 1.500,6 TEUR um 77,6 TEUR höher als im Jahr 2020 (2020: 1.423 TEUR) und blieb stabil. Das EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an auf TEUR 1.011,5 (2020: TEUR 1.012,1 2019: TEUR 95,7 2018: TEUR 125,2 2017: TEUR 1.423,3 2016: TEUR 1,311,0). Im Geschäftsjahr 2017 wurde das Unternehmen von Hologic übernommen, was eine Änderung der Herstellungskosten und eine Reduzierung der Deckungsbeiträge zur Folge hatte. Da sich das Medicor-Geschäft innerhalb der Hologic-Gruppe stabilisiert hat, hat sich das EBIT-Niveau auf das Niveau vor der Akquisition erhöht. Die Materialaufwandsquote ist mit 48,6 % (2020: 46,6 %) leicht über dem Vorjahresniveau. Dem gegenüber steht die gestiegene Personalaufwandsquote von 33,4 % (2020: 32,1 %). Der Anstieg der Personalkosten resultiert im Wesentlichen aus Gehaltserhöhungen der Mitarbeiter und den damit verbundenen Erhöhungen der Sozialabgaben zurückzuführen. D. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Wie die meisten Unternehmen war das Unternehmen mit den Auswirkungen des plötzlichen Ausbruchs des neuartigen SARS-CoV-2-Virus in Europa zu Beginn des Kalenderjahres 2020 konfrontiert, der von der Weltgesundheitsorganisation zur Pandemie erklärt wurde. Viele Regierungen ergreifen strenge Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und/oder zu verlangsamen. Die als Reaktion auf die Ausbreitung von COVID-19 ergriffenen Maßnahmen haben für viele zu erheblichen Geschäftsunterbrechungen und einem deutlichen Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit geführt, mit volatileren Reise- und Wechselkursen sowie einem deutlichen Rückgang der langfristigen Zinssätze in den Industrieländern. Die Direktoren halten es derzeit für schwierig, die vollständigen Auswirkungen zu ermitteln. Aufgrund der Art unseres Geschäfts haben medizinische Geräte, Bestellungen und Lieferungen die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021/2022 übertroffen und entsprechen unserer Prognose für das Geschäftsjahr. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten, aber wir werden weiterhin Waren produzieren und versenden. Die Verrechnungspreisvereinbarung bleibt in Kraft, was bedeutet, dass das Unternehmen profitabel bleibt und alle wesentlichen Auswirkungen von COVID-19 von Hologic HUB Ltd. getragen werden. Bei Bedarf wird das Unternehmen auch von der Muttergesellschaft Hologic Inc. im erforderlichen Umfang unterstützt. Die Direktoren sind davon überzeugt, dass kein Zweifel an der Going-Concern-Annahme des Unternehmens und der Liquidität des Unternehmens besteht. Allerdings ließen die Auswirkungen der Einschränkungen durch die COVID-Pandemie im Geschäftsjahr 2021 nach und führten dazu, dass der Umsatz des Unternehmens für das im September 2021 endende Geschäftsjahr auf ca. 25,5 Millionen Euro anstieg. Das Jahresergebnis vor Steuern liegt in der Größenordnung von 10,6 Mio. Euro. Für das am 30. September 2022 endende Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von 31,3 Mio. erwirtschaftet, was 14 % mehr als ursprünglich prognostiziert war. Ausschlaggebend dafür ist die hohe Nachfrage nach den vom Unternehmen vertriebenen Gesundheitsprodukten. EUR. Der Materialaufwand beträgt ca. 15,7 Mio. Euro, woraus sich eine Bruttomarge von 15,6 Mio. Euro (50 %) ergibt. Die Materialkosten stiegen im Vergleich zur Prognose um 21 %. Der Grund dafür, dass die Kosten schneller stiegen als der Umsatz, waren die Frachtkosten und die hohe Nachfrage nach Lieferungen. Der Gewinn vor Steuern beträgt rund 0,9 Mio. Euro nach Abzug der Kosten von 14,7 Mio. Euro, was einer Steigerung von 18 % gegenüber der ursprünglichen Prognose entspricht. Für das am 30. September 2023 endende Geschäftsjahr wird ein Umsatz von 22 Millionen Euro prognostiziert. Der prognostizierte Materialaufwand wird voraussichtlich etwa 9,9 Mio. EUR betragen, was zu einer prognostizierten Bruttomarge von 12,1 Mio. EUR (55 %) führt. Der Gewinn vor Steuern wird nach Abzug von Kosten in Höhe von 11,5 Mio. Euro voraussichtlich 0,6 Mio. Euro betragen. Die geringeren prognostizierten Umsätze sind auf einen Mangel an Halbleiterchips zurückzuführen, der zu Verzögerungen beim Versand von Investitionsgütern führt. Es wird erwartet, dass dieser Mangel bis zum Ende des Geschäftsjahres, das am 30. September 2023 endet, nachlässt. E. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung I. Chancenbericht Die Wettbewerbsintensität im deutschen Markt ist sehr hoch und geprägt von in- und ausländischen Wettbewerbern. Dieser Herausforderung begegnen wir mit Kundenorientierung, hohen Qualitätsstandards und Zuverlässigkeit. Vor dem Hintergrund einer kontinuierlichen Fortsetzung unserer Entwicklung rechnen wir für das Jahr 2022 und 2023 mit einem guten Ergebnis. Darüber hinaus bietet der Anschluss an den Hologic-Konzern viele Chancen, das Unternehmenswachstum mit Marktanteilen und Umsatz in den kommenden Jahren weiterhin zu steigern. II. Risikobericht Die Gesellschaft ist in ihrem unternehmerischen Handeln einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Ständige Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts erfolgen durch die Geschäftsführung. Das Controlling wird kontinuierlich weiterentwickelt, um das Wachstum unserer Gesellschaft angemessen begleiten zu können. Des Weiteren wurden die Controllingkonzepte an die internationalen Konzernstrukturen angepasst. Neben den operativen Risiken sind auch makroökonomische Einflüsse von großer Bedeutung. Hierzu zählen insbesondere die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland und der Eurozone sowie die politischen Beziehungen zu den USA, dem Hauptsitz der Muttergesellschaft. Des Weiteren zählen dazu der Ukraine- und Russland-Konflikt, der nach sorgfältiger Prüfung als Nullrisiko eingestuft wird, da es keine Handels- und/oder Verbindungsbeziehungen von und zu beiden Ländern gibt. Die weltweit anhaltende Chip-Knappheit führte zu Unterbrechungen der Lieferketten des Geschäftsbereichs Brustgesundheit. Dies hat zu einer vorübergehenden Verlängerung der Lieferzeiten geführt, dennoch blieb die Nachfrage nach den Produkten hoch. Hinzu kommen die Risiken des russischen Krieges in der Ukraine, die zu Unsicherheit und Volatilität bei den Energie- und Beschaffungspreisen geführt haben. Covid-19 Die durch den Ausbruch des Coronavirus verursachte Gefahr ist deutlich zurückgegangen, so dass das Tragen von Masken nicht mehr erforderlich ist und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber sie hat ihren Angstfaktor verloren." Das Virus kann im Alltag bekämpft werden." Wir werden die Richtlinien der Regierung genau befolgen und sind auch für einen künftigen Ausbruch gut aufgestellt. III. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend aktualisiert wird. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. F. Sonstige Angaben Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. G. Gesamtaussage Der von uns bediente Markt ist durch einen zunehmenden Wettbewerb gekennzeichnet. Vor dem oben genannten Hintergrund sehen wir uns aber für die Bewältigung der damit verbundenen Risiken gut gerüstet. Die Nachfrage, gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, nach immer neuen innovativen Medizinprodukten, wird weiterhin wachsen. Gerade der heutige medizinisch- technische Fortschritt ermöglicht die Behandlung von Krankheitsbildern, die vor 10 oder 20 Jahren noch nicht hätten behandelt werden können. Des Weiteren wird das Bewusstsein der Patienten im Gesundheitsbereich für eine bessere Lebensqualität immer weiter geschult und es erfolgt eine selbstständige immer größer werdende Nachfrage nach zusätzlichen Leistungen und besserer Qualität. Jedoch drängen immer mehr Konkurrenzprodukte auf den Markt, welche den Wettbewerb immer weiter steigern werden.
Kerpen, 24. Mai 2023 Hologic Medicor GmbH Wouter Peperstraete, Geschäftsführer Michelangelo Stefani, Geschäftsführer Jan Verstreken, Geschäftsführer Bilanz zum 30. September 2021
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.10.2020 bis 30.09.2021
ANHANG zum 30. September 2021Hologic Medicor GmbH, KerpenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Hologic Medicor GmbH hat ihren Sitz in Kerpen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Reg. Nr. HRB 42283). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte auf Basis des Grundsatzes der Unternehmensfortführung. Die Hologic Medicor GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. September 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. September. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital beinhaltet das Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffende, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss erhält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Bilanzposten sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 119.694,66 EUR). Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben im aktuellen Jahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 5.989.141,78 EUR (Vorjahr: 3.654.085,55 EUR) betreffen Forderungen aus dem Cash Pooling in Höhe von 934.216,96 EUR (Vorjahr: 3.289.902,09 EUR) und in Höhe von 5.054.924,82 EUR (Vorjahr: 364.183,46 EUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.257.934,05 EUR (Vorjahr: 1.893.272,33 EUR) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Überstunden und Urlaub in Höhe von 688.026,12 EUR (Vorjahr: 634.116,61 EUR), Rückstellungen für Weihnachtsgeld in Höhe von 199.026,61 EUR (Vorjahr: 38.637,57 EUR) und Rückstellungen für Management Boni in Höhe von 727.223,00 EUR (Vorjahr: 888.243,00 EUR). Angaben zu Verbindlichkeiten Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.088.057,80 EUR (Vorjahr: 105.461,07 EUR) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 894.323,32 EUR haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 656.833,47, EUR (Vorjahr: 510.749,54 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Anpassung von Vorjahreszahlen Aus Gründen einer besseren Darstellung wurde im aktuellen Geschäftsjahr die Kontenzuordnung innerhalb des Personalaufwands zwischen den Positionen "4a) Löhne und Gehälter" und "4b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" neu geordnet und das Vorjahr entsprechend angepasst. Für das Vorjahr werden hierdurch bedingt niedrigere Löhne und Gehälter sowie höhere soziale Abgaben in Höhe von jeweils TEUR 456 ausgewiesen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 86 Angestellte (Vorjahr: 86) bei der Gesellschaft beschäftigt. Hiervon waren 72 in Vollzeit und 14 in Teilzeit beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Michelangelo Stefani, Geschäftsführer / Dip. Ing., Luxemburg/Luxemburg Herr Jan Verstreken, Geschäftsführer / Dip. Ing., Rebigue/Frankreich Herr Heinz Gerhards, Geschäftsführer / Dip. Ing., Herzogenrath/Deutschland (bis 26.10.2020) Herr Wouter Peperstraete, Geschäftsführer / Dip. Ing., Andermatt/Schweiz (seit 26.10.2020) Vergütungen der Geschäftsführer Die Vergütung für die Geschäftsführung betrug TEUR 1.707 für das Geschäftsjahr. Die Vergütung wird teilweise (TEUR 1.524) von verbundenen Unternehmen gezahlt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.243 (Vorjahr: TEUR 991) aus Miet- und Leasingverhältnissen. Konzernzugehörigkeit Die Hologic Medicor GmbH wurde in den Konzernabschluss der Hologic GGO 4 Ltd., Manchester/Vereinigtes Königreich, einbezogen. Die Hologic GGO 4 Ltd., Manchester/Vereinigtes Königreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die HOLOGIC INC., Marlborough/USA, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist jeweils am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung Anhaltende Einschränkungen durch den Ukraine- und Russland-Konflikt könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt E. "Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung". Wir sehen hierin kein bestandsgefährdendes Risiko für das Unternehmen. Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die einen besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden 669.095,52 EUR vorgetragen.
Kerpen, den 24. Mai 2023 Hologic Medicor GmbH Wouter Peperstraete, Geschäftsführer Michelangelo Stefani, Geschäftsführer Jan Verstreken, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis 30.09.2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hologic Medicor GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hologic Medicor GmbH, Kerpen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hologic Medicor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Essen, 20. Juni 2023 Ernst
& Young GmbH
Schlüter, Wirtschaftsprüfer Koopmann, Wirtschaftsprüfer Sonstige BerichtsbestandsteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 30.09.2021 wurde am 20.06.2023 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Vermittlung von Krediten
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Wärme- und Kältehandel
Beteiligungsgesellschaften
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen