Weigento GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz Josef Müller seit 24.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 39.00% | |
| 22.00% | |
| 21.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Landmarkt GmbHOttobeurenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht § 289 HGBI. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 hat sich weiterhin als schwierig erwiesen. Trotzdem schließt das Unternehmen das Jahr mit einem Gewinn von 17.095,13 Euro (Vorjahr - 199. 542,63 Euro) ab. Grund hierfür ist ein den Buchwert übersteigender Ausgleichsanspruch anlässlich der Veräußerung des Verkaufsgebäudes in Kirchdorf. Die Landmarkt GmbH konnte von der verbesserten volkswirtschaftlichen Lage nicht profitieren. Insbesondere im Weihnachtsgeschäft gegen Jahresende waren liquiditätsgetriebene Umsatzeinbußen gegenüber der Planung des Unternehmens zu verzeichnen, die eine deutlichere Verbesserung des Jahresergebnisses verhindert haben. Die mit dem Weihnachtsgeschäft verbundene Vorfinanzierungslast konnte vor Zufluss des Abfindungsanspruchs nur teilweise gestemmt werden. Die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden weiterhin für den Einzelhandel als schwierig eingestuft, jedoch sind Tendenzen zur wirtschaftlichen Erholung erkennbar. 2. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage a) Vermögenslage
Das Anlagevermögen wurde durch planmäßige Abschreibungen reduziert. Der Warenbestand im Unternehmen ist gegenüber Vorjahren durch den Abverkauf anlässlich der Schließung des Standortes in Kirchdorf deutlich vermindert worden. Das Umlaufvermögen ist korrespondierend um den Ausgleichsanspruch in Höhe von 839 T€ erhöht. Der Gewinn 2011 hat das Eigenkapital leicht erhöht. b) Ertragslage
Der Gewinn 2011 resultiert einzig aus dem Abfindungsanspruch anlässlich des Verkaufs der Immobilie in Kirchdorf. Aufgrund des erneuten Rückgangs der Umsätze und des prozentual geringeren Rückgangs der Personalkosten wäre ohne den außerordentlichen Effekt des Ausgleichsanspruchs ein deutlicher Verlust für das Geschäftsjahr 2011 entstanden. Zudem war erneut eine negative Entwicklung beim Weihnachtsgeschäft zu verzeichnen. Das außergewöhnlich breite Spektrum des Warensortiments der Gesellschaft impliziert eine im Einzelbranchenvergleich reduzierte Warenumschlagshäufigkeit, allerdings ist der Abstand weiterhin zu groß und muss noch deutlich gesenkt werden. Hierzu werden die Identifizierung der Renner/Penner, die Einhaltung der Budgetierung des Wareneinkaufs und die Endimplementierung des Warenwirtschaftssystems weiter vorangetrieben. Das Unternehmen hat die Personalkosten gegenüber 2010 im Berichtsjahr leicht gesenkt, jedoch nicht im gleichen Verhältnis zum Umsatzrückgang. Die Personalkostensenkungsmaßnahmen greifen auch weiterhin. (Durch entsprechende Stellenreduktionen und Ausnutzung von Fluktuation sowie durch Überstundenabbau konnten die monatlichen Personalkosten sukzessive in 2011 auf ein Niveau von ca. 206.000 Euro monatlich abgesenkt werden und werden durch den Wegfall des Standortes Kirchdorf weiter stark verringert. Mit der Personalkostenreduktion gingen keine nennenswerten Abfindungszahlungen einher. c) Finanzlage Die Liquidität des Unternehmens ist weiterhin angespannt. Da das Unternehmen nicht über ausreichende Liquiditätsreserven zur Verlustfinanzierung verfügt, wird der Entwicklung durch Mobilisierung im Warenbestand gebundener Liquidität begegnet. Die Zahlungsfähigkeit wird durch die weiterhin aufrechterhaltene Zusatzlinie der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim und belassene Gesellschafterdarlehen sichergestellt. Dementsprechend gestaltet sich die Finanzierung weiterhin über Kreditinstitute und Gesellschafter. Über eine Ausweitung des Engagements bei externen Kapitalgebern zur Sicherstellung der operativen Liquidität, steht das Unternehmen nach Bilanzstichtag in aussichtsreichen Verhandlungen. Der Abfindungsanspruch wurde nach Zufluss zum überwiegenden Teil zur vollständigen Rückführung des korrespondierenden Immobiliarkredites verwendet, sodass im Folgejahr die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten deutlich reduziert werden. 3. Risiko- und Prognosebericht Das Unternehmen verzeichnete im Vorjahresvergleich deutliche Umsatzrückgänge, die Anlass für eine Sortimentsbereinigung und -verbesserung sein müssen. Ursächlich für den Rückgang waren neben einer unterbliebenen rechtzeitigen Sortimentsaktualisierung auch die liquiditätsbedingte Reduktion der Werbeaufwendungen sowie die auslaufbedingten (unterbliebene Nachbestellung zur Reduzierung des Umlagerungsaufwandes) Umsatzrückgänge am Standort Kirchdorf vor Schließung. Zudem war eine negative Entwicklung beim Weihnachtsgeschäft zu verzeichnen, der Dezemberumsatz vermochte nicht im erforderlichen Ausmaß zur Stabilisierung beizutragen. Bestandsgefährdende Risiken können sich aus einer negativen Entwicklung des operativen cash-flows bei weiteren Umsatzrückgängen ergeben. Durch eine Erhöhung des Kontokorrentrahmens bei der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim und die zusätzliche Bereitschaft der Gesellschafter zur Gewährung von Gesellschafterdarlehen ist dem Liquiditätsrisiko in der Vergangenheit begegnet worden. Unter den exogenen Risiken ist insbesondere ein Risiko hervorzuheben. Ein Kernrisiko liegt in einem Verlust des Alleinstellungsmerkmals als Vollsortimenter an einem der Unternehmensstandorte durch Niederlassung eines Wettbewerbers mit breitem Warensortiment. Aufgrund der derzeit wenig expansiven Situation im stationären Einzelhandel wird dieses Risiko eher als gering eingestuft. Durch die Verlagerung und Vergrößerung der Metzgereiproduktion wird zugleich die Chance erkannt, die inzwischen weitgehend ausgeschöpften Produktionskapazitäten mittelfristig zu erhöhen und eine Ausweitung des relativ margenstarken Metzgereigeschäftes umsetzen zu können. Aufgrund der im Geschäftsjahr realisierten Budgetierung des Wareneinkaufs und der Einführung des Warenwirtschaftssystems an den Standorten Ottobeuren und Aichstetten wird in der Prognose davon ausgegangen, dass das Unternehmen eine Reduzierung des operativen Verlustes im Geschäftsjahr 2012 erzielen wird. Diese Prognose stützt sich weiterhin auf eine bereits umgesetzte deutliche Personalkostenreduzierung auf nunmehr 2,47 Mio. Euro, die fortgesetzt werden soll. Ferner wird davon ausgegangen, dass aufgrund weiterer Erkenntnisse aus der Einführung des Warenwirtschaftssystems an nunmehr allen Hauptstandorten eine operative Verbesserung in der Sortimentsgestaltung sowie im Einkaufsmanagement erreicht werden kann, die die Verbesserungsprognose wesentlich trägt. Die Konzentration des Unternehmens auf den Vertrieb, vor allem von Metzgereiprodukten, wird weiter dazu beitragen, die Umsatzseite auf nunmehr deutlich reduziertem Niveau stabil zu halten. Für den Fall einer nochmals deutlich negativen Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2012 sind im Unternehmen Vorkehrungen für die dann gebotene schnellere Kostenreduzierung und die Freisetzung von in Warenbeständen gebundener Liquidität getroffen. Es kann auch aufgrund neuen Personals im Controlling relativ kurzfristig reagiert werden, sodass die Prognose einer Ergebnisverbesserung derzeit gesichert scheint. Das Unternehmen weist trotz des in 2011 ausgewiesenen Gewinns immer noch ein hälftig aufgezehrtes Eigenkapital aus. Dies wurde der Gesellschafterversammlung angezeigt. Für die ausgereichten Gesellschafterdarlehen sind Rangrücktritte erklärt. Bestandsgefährdende Risiken ergeben sich aus der Liquiditätsenge, die bei weiteren Umsatzrückgängen verschärft werden könnte. Dies könnte das Unternehmen zur Inanspruchnahme von weiteren Gesellschafterdarlehen zwingen. 4. Zweigniederlassungen Der Umsatz der Gesellschaft verteilt sich auf die einzelnen Zweigniederlassungen wie folgt:
Die kleinste Voll-Sortiment-Filiale der Landmarkt GmbH musste im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang hinnehmen, Schließung zum 31.12.2011
Aichstetten hatte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr aufgrund der Konkurrenzsituation einen starken Umsatzrückgang verbuchen müssen.
Im Stammhaus Ottobeuren musste durch die weiterhin schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein weiterer Umsatzrückgang hingenommen werden.
Die Metzgereifiliale konnte den optimistischen Umsatzerwartungen vom Vorjahr nicht gerecht werden und verbuchte einen leichten Umsatzrückgang. II. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres 2011 ist der Abfindungsanspruch anlässlich des Verkaufs der Immobilie in Kirchdorf zugeflossen. Die korrespondierende Finanzierung konnte vollständig getilgt werden. Ferner konnte der Kontokorrent unter Verbesserung der Zinsbelastung in ein mittelfristiges Darlehen umgeschuldet werden. Zur Stabilisierung der Liquiditätslage hat zudem die Aufnahme von Darlehen bei Gesellschaftern und Dritten stabilisiert beigetragen.
Ottobeuren, den 20.11.2012 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2011der Landmarkt GmbH, OttobeurenALLGEMEINE ANGABEN 1. Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Gebäude werden linear auf die Nutzungsdauer abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear und teilweise degressiv entsprechend der tatsächlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 150,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten mehr als € 150,00 und höchstens € 1.000,00 betragen, wurde in 2009 ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Ab 2010 werden Vermögensgegenstände zwischen € 150,00 und € 410,00 in voller Höhe abgeschrieben. Von den steuerlichen Sammelposten wird ab 2010 kein Gebrauch mehr gemacht. Die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten werden retrograd aus den Verkaufspreisen anhand der jeweiligen Handelsspanne ermittelt. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Sofern notwendig, wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen voraus gezahlte, dem folgenden Geschäftsjahr zuzurechnende Aufwendungen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. der wirtschaftlichen Zugehörigkeit. Der Ansatz und Ausweis des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Es wurde der Erfüllungsbetrag zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertungsgrundsätze bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. ANGABEN UND ERLäUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens vom 1.1. - 31.12.2011
2. Eigenkapital
c. Gewinn-/Verlustvortrag Der Gewinn-/Verlustvortrag entwickelt sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt:
3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Urlaubsansprüche der Belegschaft, Aufwendungen für die Berufsgenossenschaft, Kosten für die Filialschließung und Kosten des Jahresabschlusses nebst Prüfung. 4. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeit ist der folgenden Übersicht zu entnehmen. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2011
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (Grundschulden, Übereignung Waren) gesichert. (*)
ANGABEN ZUR GEWINN‑ UND VERLUSTRECHNUNG Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge in Höhe von € 838.610,00 betreffen den Abfindungsanspruch durch den Eigentumsübergang der Immobilie Kirchdorf, die auf fremden Grund und Boden errichtet wurde. Der Abfindungsanspruch ist durch die Filialschließung Kirchdorf und die Beendigung der Nutzung des Grund und Bodens zum 31.12.2011 entstanden. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführer: Herr Franz Müller Frau Annemarie Jenewein (Abberufen zum 04.03.2011) Im Jahresdurchschnitt sind bei der Gesellschaft 127 (VJ 136) Mitarbeiter beschäftigt. Dabei waren 11 Mitarbeiter gewerbliche Mitarbeiter und 116 Angestellte. Bezüglich der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB gebrauch gemacht. VORSCHLAG DER GESCHäFTSFüHRUNG ZUR VERWENDUNG DES JAHRESERGEBNISSES Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zusammen mit dem Verlustvortrag des Vorjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Ottobeuren, den 20.11.2012 Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2011 - 31.12.2011 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.162.063,79 EUR. 1.1.2010 - 31.12.2010 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.082.167,33 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Landmarkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort sind im Abschnitt "Risiko- und Prognosebericht" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft aufgrund angespannter Liquidität bedroht sein kann bzw. durch den Verlust von fünfzig Prozent des Eigenkapitals ggf. eine Überschuldung drohen kann. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Memmingen, 21. November 2012 rpg
GmbH
Stefan Rauh, Wirtschaftsprüfer |
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