LIROS
GmbH
Berg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Geschäftsmodell
Seit der Gründung der Firma im Jahr 1854
produziert die Familie Rosenberger in der mittlerweile 5.
Generation Faserseile aus allen bekannten Natur- und
Synthetikfasern. Heute ist die LIROS GmbH in Europa der
Spezialist für technische Faserseile aus allen
bekannten Natur- und Synthetikfasern in vielen
unterschiedlichen Seilkonstruktionen. Mit modernsten
Maschinen drehen, flechten und veredeln die LIROS
Mitarbeiter innovative und auf Kundenwunsch
individualisierte technische Seilprodukte für Kunden
weltweit.
Seilentwicklungen für eine Vielzahl von
Einsatzmöglichkeiten in Industrie, Freizeit und Sport
bilden den Schwerpunkt der Arbeit in der LIROS
Entwicklungsabteilung. Unsere Seile fliegen mit
Fallschirmen und Gleitschirmen durch die Luft, segeln auf
Schiffen um die Welt, ziehen als Offroad Seil
Geländewagen aus dem Sumpf oder werden in der
Autoindustrie und unzähligen anderen Anwendungen
eingesetzt. LIROS fertigt an seinen deutschen
Produktionsstandorten mit etwa 150 Mitarbeitern. Extrem
hochfeste Kunststofffasern ermöglichen es LIROS, immer
wieder neue innovative und leichte Seilkonstruktionen zu
entwickeln, um beispielsweise Drahtseile zu ersetzen. Das
extrem breite LIROS Seilprogramm ermöglicht eine
Lösung für nahezu jede technische
Problemstellung. Mehr als 2000 unterschiedliche Produkte
sorgen für technische Problemlösungen und hohe
Zufriedenheit bei unseren Kunden. Modernste Lager- und
Kommissionierungstechnik, eine moderne EDV gesteuerte
Warenwirtschaft und Fertigung gewährleisten hohe
Effizienz, kurze Durchlaufzeiten bei hoher Qualität.
2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war
im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor
krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand
bei der
Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für
Deutschland
" in Berlin. "Die trotz der jüngsten
Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende
Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und
Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht
weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem
Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um
0,7 % höher.
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief
im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 %
zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel
niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das
Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden
Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023
preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive
Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und
dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und
Wertschöpfung in den energieintensiven
Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie
erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen
bereits 2022 besonders stark auf die steigenden
Energiepreise reagiert hatte.
Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen
Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die
zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.
Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte
die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert
werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023
preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre
wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich
erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr
2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus
als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den
größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete
der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und
knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten
Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der
Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung,
Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3
%) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die
preisbereinigte Bruttowertschöpfung im
zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und
Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am
Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben,
während der Kraftfahrzeughandel und der
Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die
preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023
leicht zurück (-0,1 %).
Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023
preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten
sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die
insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale
kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den
stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben
dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem
Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge -
wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als
im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der
gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis
August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im
Firmenwagenbereich verstärkt wurde.
Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die
schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten
sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz
sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe
(preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte
(preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem
positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.
"Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
3. Wirtschaftsbericht
3.1 Geschäftsverlauf 2023
Das Geschäftsjahr 2023 wurde bei LIROS
geprägt durch eine Normalisierung aller Parameter nach
den beiden boomartigen Coronajahren 2021 und 2022. Viele
Kunden - speziell im direkten B2C Geschäft mussten im
Laufe des Jahres zum Teil herbe Umsatzeinbußen
hinnehmen. Dies hatte auch zur Folge, dass die
Lagersituation im Handel teilweise so angespannt war, dass
Vertriebskanäle regelrecht blockiert wurden. Ein
weiterer Grund für eine zunehmende
Kaufzurückhaltung war das gestiegene Zinsniveau. Die
LIROS GmbH und ihre Mitarbeiter konnten im Jahr 2023 das
qualitativ hohe Service- und Auslieferungsniveau für
unsere Kunden perfekt gewährleisten. Das
Wirtschaftsjahr 2023 profitierte nur noch in den ersten 3
Monaten von einer positiven Konjunktur. In der Folge
verdunkelte sich die weltweite Konsum- und
Investitionsneigung zusehends. Die gestiegenen Zinsen sowie
die wirtschaftliche Unsicherheit erschwerten auch das
Geschäft der LIROS GmbH spürbar. Sowohl der
konsumnahe Einzelhandel als auch unsere Onlinekunden
mussten Umsatzrückgänge hinnehmen. Die Gesundheit
unserer Mitarbeiter stehen bei LIROS immer an erster
Stelle. Im Jahr 2023 war es uns möglich, die
abgesenkten Lagerbestände bei Fertigwaren wieder auf
ein gutes Niveau aufzufüllen. Die
Gesamtleistung im Jahr 2023 beträgt TEUR 22.906
(-10,33% im Vergleich zu 2022).
Stringentes Kostenmanagement und leicht
schwächere Rohstoffpreise entlasteten die Kostenseite.
Die Lieferkettenproblematik der beiden Vorjahre entspannte
sich. Ein weiterer Aufbau von Lagermengen war nicht mehr
notwendig. Ein niedrigerer Mitarbeiterstand sorgte für
einen nur maßvollen Anstieg der Personalkosten um
TEUR 165,4 (+2,96 % im Vergleich zu 2022). Dieser wurde
ausgelöst durch die Zahlung des "Inflationsausgleich"
an alle Mitarbeiter. Die gestiegenen Energiepreise sowie
Logistikkosten wirken sich nach wie vor negativ aus und
konnten kalkulatorisch nicht komplett umgelegt werden.
Das Rohergebnis verminderte sich in erster Linie
aufgrund geringerer Umsätze um 716 TEUR auf 15.318,8
TEUR in 2023. Eine leichte Preisanpassung aller LIROS
Produkte in 2023, sowie striktes Kostenmanagement konnte
den Anstieg der Sachkosten nicht komplett ausgleichen. Der
Jahresüberschuss 2023 verminderte sich im Vergleich
zum Vorjahr um 140,6 TEUR. Die Personalarbeit bei LIROS
setzt weiterhin ihren Schwerpunkt in der Gewinnung von
textilem Personal für alle Fertigungsbereiche - trotz
einer konjunkturellen Abschwächung. Eine nach wie vor
niedrige Arbeitslosenquote sowie die negative demografische
Entwicklung in unserer Heimatregion Nordostoberfranken
stellen die Personalarbeit vor große
Herausforderungen. LIROS hat ein nachhaltiges
Mitarbeiterförder- und Rekrutierungsprogramm
installiert und setzt alles daran, LIROS als
Arbeitgebermarke in der Region zu etablieren.
Die Zufriedenheit der Mitarbeiter steht im
Mittelpunkt unserer Entscheidungen. Unsere gut
ausgebildeten und flexiblen Mitarbeiter sorgen in der
modernen Produktionsstätte in Berg für hohe
Lieferzuverlässigkeit und Produktqualität.
Die Höhe der Investitionen bewegten sich im
normalen Bereich. Notwendige Investitionen in Maschinen und
Anlagen wurden planmäßig umgesetzt. Die
Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 i.H.v. 97,8 haben
sich nur geringfügig um 4,6 TEUR erhöht. Die
technische Entwicklung neuer Seilanwendungen wird bei LIROS
kontinuierlich betrieben. Investitionen in neue moderne
Produktionsanlagen werden bei der LIROS GmbH aus
Eigenmitteln finanziert und planmäßig in jedem
Wirtschaftsjahr durchgeführt.
Laufende Investitionen und Updates des LIROS
ERP-Systems sorgen für positive Effekte bei den
Auftragsdurchlaufzeiten und im Controlling, aber auch in
der Arbeitsvorbereitung und dem Vertrieb. Der LIROS B2B
Webshop für unsere Kunden wird von den LIROS Kunden im
In- und Ausland ausgiebig genutzt.
3.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
a) Ertragslage
Der Jahresüberschuss verminderte sich um 141
TEUR auf 4.153 TEUR. Das Rohergebnis änderte sich um
716 TEUR von 16.034 TEUR in 2022 auf 15.318 TEUR in 2023.
Der Personalaufwand nahm um 165 TEUR auf 5.745 TEUR zu.
Die Abschreibungen erhöhten sich um 5 TEUR auf
98 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
verminderten sich um 275 TEUR auf 3.936 TEUR. In allen
anderen Bereichen wird weiterhin versucht, Kosten zu
optimieren.
Die Umsatzrendite beträgt 18,6 % (16,6% im
Vorjahr). Die EK-Rendite beträgt 25,0 % (24,6 % im
Vorjahr).
b) Finanzlage
Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2023 betrug 6.254
TEUR (12.360 TEUR im Vorjahr). Der Cashflow betrug -6.106
TEUR und teilte sich wie folgt auf:
| Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit |
-711 TEUR |
| Cashflow aus
Investitionstätigkeit |
- 131 TEUR |
| Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit |
- 5.264 TEUR |
Der Liquiditätsgrad I beträgt 226,9 % (im
Vorjahr 311,7 %).
c) Vermögenslage
Per 31.12.2023 beläuft sich die Bilanzsumme auf
20.757 TEUR (24.168 TEUR im Vorjahr). Das
Anlagevermögen beträgt 2.260 TEUR (2.189 TEUR im
Vorjahr). Dies entspricht einer Anlagenintensität von
10,9 % (9,1 % im Vorjahr). Die Eigenkapitalquote
beträgt 80,1 % (72,3 % im Vorjahr). Die
Forderungsquote LuL beträgt 6,7 % (im Vorjahr 7,4 %).
Die flüssigen Mittel betragen 30,1 % (51,1 % im
Vorjahr) der Bilanzsumme.
4. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2024 ist mit einer
weiteren Normalisierung und damit einhergehenden
Umsatzrückgängen zu rechnen. Volle Lager im
Handel und der Industrie, gestiegene Zinsen, sowie der
Krieg in der Ukraine sorgen auch in 2024 für Kauf- und
Investitionszurückhaltung. Weitere Kostensteigerungen
im Personalbereich müssen eingeplant werden. Diese
müssen durch organisatorische Optimierungen
aufgefangen werden. Die Rohstoffseite zeigt weitere
Tendenzen der Entspannung, sowohl beim Preis als auch in
der Verfügbarkeit. Es wird in 2024 ein
Betriebsergebnis unter dem des Vorjahres erwartet. Die
Finanzkraft und Liquidität der LIROS GmbH ist sehr
solide aufgestellt und sorgt auch in einem konjunkturell
schwierigen Umfeld für eine sehr krisenresistente
Basis des Unternehmens.
5. Chancen-/Risiken
Die Aussichten für LIROS Seilprodukte national
sowie auf den wichtigsten internationalen
Absatzmärkten bleiben grundsätzlich auch in 2024
positiv. Ein größeres Risiko für zu
erwartende Umsätze ist in einer drohenden
Verunsicherung der Konsumenten in der Freizeitwirtschaft zu
sehen. Sowohl im Wassersport, als auch im Flugsport ist mit
weiteren Rückgängen zu rechnen. Die Bootswerften
leiden unter einer geringen Auslastung und fehlenden
Anschlussverträgen. LIROS sieht jedoch durch die
breite Produkt- sowie Kundenbasis in vielen industriellen
Anwendungen auch in der jetzigen sehr unsicheren
konjunkturellen Gesamtsituation immer noch mehr Chancen als
Risiken im Markt. Eine aktive Betreuung unserer Kunden
durch den Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten weltweit
lassen das Unternehmen trotz allem auch in 2024 mit
gedämpftem Optimismus in die Zukunft blicken.
Partnerschaftliche erfolgreiche Geschäftsverbindungen
sichern der Marke LIROS auch 2024 stabile Marktanteile auf
den weltweiten Absatzmärkten - auch wenn manche
Einzelmärkte rückläufig sein werden. Die
hohe Flexibilität am deutschen Produktionsstandort und
eine ausgeprägte Kundenorientierung tragen zum
dauerhaften Erfolg der LIROS GmbH bei.
Weitere Investitionen in Teilautomatisierung der
Produktionsabläufe und der Verwaltung sorgen auch
zukünftig für Effizienzsteigerungen im
betriebswirtschaftlichen Leistungsprozess und federn einige
Kostennachteile am deutschen Standort ab.
Besonders die geforderten flexiblen
Lieferanforderungen unserer Kunden in Industrie und Handel,
national wie international, erfordern ständige
Investitionen in die Digitalisierung in den Bereichen
Lager, Logistik und EDV.
Zunehmend sich verändernde Kaufgewohnheiten hin
zum Onlinehandel werden von LIROS laufend beobachtet, im
Detail analysiert und fließen auch 2024 in die
mittelfristige Unternehmensstrategie der LIROS GmbH mit
ein.
Externe zukünftige Risiken für die LIROS
GmbH liegen momentan in erster Linie in einer sehr hohen
Unsicherheit bezüglich aus dem Ruder laufender
kriegerischer Auseinandersetzungen weltweit sowie damit
einhergehenden möglichen Sanktionen. Dies würde
den weltweiten Handel massiv treffen und damit auch ein
exportorientiertes Unternehmen wie die LIROS GmbH.
Schwer vorhersehbar und planbar ist für die
LIROS GmbH die Preisentwicklung am Energiemarkt. Jedoch
wurde durch vorausschauende Investitionen in erneuerbare
Energien sowie langlaufende Verträge das Risiko
für die LIROS GmbH massiv reduziert.
Eine Herausforderung für weiteres
Unternehmenswachstum liegt im eklatanten Mangel an Anlern-
und Fachkräften auf allen Ebenen. Dies wird
zukünftig massive Anstrengungen in der Personalarbeit
erfordern.
Das breit aufgestellte hochwertige LIROS
Produktprogramm und die hohe Anzahl an weltweiten Kunden
sowie die solide finanzielle Basis von LIROS sorgen
dafür, dass existentielle Bedrohungen der LIROS GmbH
auch in diesem herausfordernden wirtschaftlichen und
politischen Umfeld äußerst unwahrscheinlich
sind.
Berg, 21.10.2024
Sven
Rosenberger
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.260.814,50 |
2.189.104,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
19,00 |
1.131,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
1,00 |
1,00 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
18,00 |
1.130,00 |
| II.
Sachanlagen |
401.161,00 |
328.339,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
16,00 |
16,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
401.145,00 |
328.323,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1.859.634,50 |
1.859.634,50 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
1.859.634,50 |
1.859.634,50 |
| B.
Umlaufvermögen |
18.435.488,07 |
21.935.657,96 |
| I.
Vorräte |
7.263.450,58 |
7.417.612,68 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.916.886,44 |
2.157.832,12 |
| III.
Wertpapiere |
3.001.099,38 |
|
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
6.254.051,67 |
12.360.213,16 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
61.009,48 |
43.507,50 |
| Summe
Aktiva |
20.757.312,05 |
24.168.269,96 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
16.622.105,04 |
17.469.402,34 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
12.369.402,34 |
13.076.066,29 |
| III.
Jahresüberschuss |
4.152.702,70 |
4.293.336,05 |
| B.
Rückstellungen |
754.389,00 |
1.858.442,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.380.818,01 |
4.840.425,62 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
875.000,00 |
1.125.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
250.000,00 |
250.000,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
625.000,00 |
875.000,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.505.818,01 |
3.715.425,62 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.505.818,01 |
3.715.425,62 |
| Summe
Passiva |
20.757.312,05 |
24.168.269,96 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
15.318.754,69 |
16.034.647,13 |
| 2.
Personalaufwand |
5.745.715,20 |
5.580.316,09 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.780.423,81 |
4.577.180,71 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
965.291,39 |
1.003.135,38 |
| davon
für Altersversorgung |
85.106,90 |
113.773,27 |
| 3.
Abschreibungen |
97.805,21 |
93.191,13 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
97.805,21 |
93.191,13 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.936.325,30 |
4.210.928,03 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
17.468,06 |
14.941,75 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
258.780,84 |
15.915,95 |
| 6.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
9.446,44 |
|
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
58.841,49 |
80.885,78 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.573.819,19 |
1.788.687,00 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
4.155.582,70 |
4.296.555,05 |
| 10.
sonstige Steuern |
2.880,00 |
3.219,00 |
| 11.
Jahresüberschuss |
4.152.702,70 |
4.293.336,05 |
Anhang
1. Allgemeines
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma
LIROS GmbH mit Sitz in Berg (Amtsgericht Hof, HRB 2102)
wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des
Gesellschaftsvertrages und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.
Dezember 2022 ist am 11.12.2023 erfolgt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im
Anlagenspiegel gesondert dargestellt.
2. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden mit
Anschaffungskosten aktiviert und über ihre
voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt.
Die Abschreibungen werden über die voraussichtliche
Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die
Anschaffungs-/Herstellungskosten werden um Zuschüsse
gemindert.
Aufgrund unwesentlicher Bedeutung der
einschlägigen Beträge werden
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit
einem Zugangswert bis 800 Euro entsprechend der
steuerlichen Behandlung auch in der Handelsbilanz sofort
abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder
mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren
werden zu Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten und abzüglich
Anschaffungskostenminderungen oder mit dem niedrigeren
beizulegenden Wert angesetzt.
Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu
Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden
Wert bilanziert. Zu den Herstellungskosten gehören
neben den Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten
und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit
dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Daneben werden
angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie
angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des
Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und
für die betriebliche Altersversorgung einbezogen,
soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit
den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Dem
erkennbaren Einzelrisiko im Bereich der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurde durch
Einzelwertberichtigungen ebenso angemessen Rechnung
getragen wie dem allgemeinen Kreditrisiko durch
Pauschalwertberichtigung.
Auf fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind
jeweils zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag
umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder
weniger wurden die § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und §
252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB nicht angewandt.
Folgende Devisenkassamittelkurse wurden am
Abschlussstichtag zugrundegelegt:
1 Euro = 1,1050 USD
1 Euro = 11,0960 SEK
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind
zum Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten
versicherungsmathematischen Grundsätzen unter
Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Als
biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln
2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.
Für die Abzinsung wurde pauschal eine
durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.
Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen
Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte
durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher
Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre = 1,78 %).
Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus der
Altersversorgung bestehen Ansprüche aus
Rückdeckungsversicherungen. Diese Ansprüche sind
dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen und
dienen ausschließlich der Erfüllung von
Altersversorgungsverpflichtungen. Die Aufwendungen aus der
Aufzinsung (14.879,00 Euro) wurden gem § 246 Abs. 2
HGB mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen
verrechnet. Ein davon-Ausweis gem. § 277 Abs. 5 HGB in
der GuV unterbleibt daher.
Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer
Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins
der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
3. Erläuterungen zur Bilanz
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen
handelt es sich um EDV-Software und um ein Internet-Portal.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich
aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel.
Die Abschreibungen in Höhe von TEuro 97,8
erfolgen linear pro rata temporis über die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.
Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres
in Höhe von TEuro 97,8 betreffen ausschließlich
planmäßige Abschreibungen.
Die LIROS GmbH hält 95 % der Anteile an der
LIROS Skandinavia Aktiebolag mit Sitz in Billdal
(Schweden). Das Eigenkapital beträgt zum Ende des
Geschäftsjahres 2023/2024 (31.8.2024) TEuro 2.747. Das
Ergebnis für das GJ 2023/2024 beträgt TEuro 194.
Für das Vorratsvermögen fand eine
Stichtagsinventur statt.
Die Forderungen sind durch Saldenlisten nachgewiesen.
Konkrete Ausfallrisiken wurden durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem
allgemeinen Eingangsrisiko wurde mit einer
Pauschalwertberichtigung von 2,5 % Rechnung getragen.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sind Forderungen in Höhe von TEuro 459 (Vorjahr: TEuro
364) enthalten, bei denen Mitzugehörigkeit zu den
Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht.
Die Forderungen haben wie im Vorjahr allesamt eine
Restlaufzeit unter einem Jahr.
Bei den flüssigen Mitteln handelt es sich um den
Kassenbestand sowie um Bankguthaben.
Das Stammkapital beträgt 100.000,00 Euro und ist
in voller Höhe eingezahlt.
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt
sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe
von TEuro 11 (Vorjahr: TEuro 48). Dieser Unterschiedsbetrag
ist für die Ausschüttung gesperrt. Der
Erfüllungsbetrag zum 31.12.2022 (Zinssatz:1,74 %)
beläuft sich auf TEuro 885.
Der unter den Pensionsrückstellungen nach der
Vermögensverrechnung ausgewiesene Betrag ergibt sich
nach Saldierung mit Rückdeckungsversicherungen gem.
§ 246 Abs. 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der
beizulegende Zeitwert dieser Versicherungen betragen TEuro
625, der Erfüllungsbetrag der
Pensionsrückstellungen beläuft sich vor
Verrechnung auf TEuro 875.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub,
Tantiemen, Gewährleistungen, Abschluss- und
Prüfungskosten, Überstunden sowie
Archivierungsverpflichtung.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind durch Saldenlisten einzeln nachgewiesen und mit den
Erfüllungsbeträgen bewertet.
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 72
(Vorjahr: debitorische Kreditoren TEuro -105) enthalten,
bei denen Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr:
Forderungen gegen verbundene Unternehmen) besteht.
Die Verbindlichkeiten haben folgende
Fälligkeiten:
Art der Verbindlichkeit
|
|
davon mit
einer Restlaufzeit
|
|
|
zum 31.12.2023
|
Gesamt
|
|
kleiner 1J.
|
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1 bis 5 J.
|
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
|
2023
|
2022
|
2023
|
2022
|
2023
|
2022
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
875,0
|
1.125,0
|
250,0
|
250,0
|
625,0
|
875,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
365,4
|
494,3
|
365,4
|
494,3
|
-
|
-
|
gegenüber
Gesellschaftern
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
2.140,4
|
3.221,1
|
2.140,4
|
3.221,1
|
-
|
-
|
- davon aus Steuern:
TEuro 691,2 (Vj.: TEuro 567,4)
|
|
|
|
|
|
|
- davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit: TEuro 42,2 (Vj.: TEuro 76,9)
|
|
|
|
|
|
|
|
3.380,8
|
4.840,4
|
2.755,8
|
3.965,4
|
625,0
|
875,0
|
Für die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten in Höhe von TEuro 875 bestehen
Buchgrundschulden.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus
der Zinskomponente in Höhe von TEuro 15 (Vorjahr:
TEuro 16 die unter den Zinserträgen saldiert
ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand in Höhe
von TEuro 114 (Vorjahr: TEuro 162), der unter dem
Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen.
Die Erträge aus der Währungsumrechnung
betragen TEuro 13 (Vorjahr: TEuro 40).
Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung
betragen TEuro 17 (Vorjahr: TEuro 15).
5. Ergänzende Angaben
Als Geschäftsführer der LIROS GmbH, Berg,
waren zum Bilanzstichtag Herr Karl Friedrich Rosenberger,
Diplom-Ingenieur, Herrsching, und Herr Sven Rosenberger,
Diplom-Betriebswirt (FH), Issigau, bestellt.
Für die Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wurde von der Schutzklausel des
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich
146 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 22
kaufmännische Angestellte und 124 gewerbliche
Arbeitnehmer.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen nach
§ 285 HGB aufgrund folgender Verträge:
Es liegt ein Pacht- und
Betriebsüberlassungsvertrag mit der Firma Rosenberger
GmbH & Co. KG vor. Und zwar werden Grundstücke,
Gebäude, Maschinen und Einrichtungen an die
Berichtsgesellschaft verpachtet. Die Jahrespacht
beträgt TEuro 1.320 (Vorjahr: TEuro 1.403). Der
Vertrag ist zeitlich unbefristet.
7. Unterschrift durch den Kaufmann
Gemäß § 245 HGB ist der
Jahresabschluss vom Kaufmann unter Angabe des Datums zu
unterzeichnen. Die Unterzeichnung durch die
Geschäftsführer, Herrn Karl Friedrich Rosenberger
und Herrn Sven Rosenberger, stellt sich wie folgt dar:
Berg, den 21.10.2024
Firma
LIROS GmbH,
vertreten durch Herrn Karl Friedrich Rosenberger
- Geschäftsführer -
Firma
LIROS GmbH,
vertreten durch Herrn Sven Rosenberger
- Geschäftsführer -
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten |
Zugänge
|
Abgänge
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
396.625,04
|
|
289.518,43
|
107.106,61
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
70.000,00
|
|
|
70.000,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
466.625,04
|
|
289.518,43
|
177.106,61
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
258.039,18
|
|
|
258.039,18
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.234.553,94
|
169.526,21
|
|
1.404.080,15
|
Summe Sachanlagen
|
1.492.593,12
|
169.526,21
|
|
1.662.119,33
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
1.859.634,50
|
|
|
1.859.634,50
|
Summe Finanzanlagen
|
1.859.634,50
|
|
|
1.859.634,50
|
Summe Anlagevermögen
|
3.818.852,66
|
169.526,21
|
289.518,43
|
3.698.860,44
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Abschreibung
|
Abgänge
|
kumulierte Abschreibung
|
|
01.01.2023
|
Geschäftsjahr
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
395.495,04
|
1.101,00
|
289.507,43
|
107.088,61
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
69.999,00
|
|
|
69.999,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
465.494,04
|
1.101,00
|
289.507,43
|
177.087,61
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
258.023,18
|
|
|
258.023,18
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
906.230,94
|
96.704,21
|
|
1.002.935,15
|
Summe Sachanlagen
|
1.164.254,12
|
96.704,21
|
|
1.260.958,33
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.629.748,16
|
97.805,21
|
289.507,43
|
1.438.045,94
|
|
Buchwert |
Buchwert |
|
Geschäftsjahr
31.12.2023
|
Vorjahr
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
18,00
|
1.130,00
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
1,00
|
1,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
19,00
|
1.131,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
16,00
|
16,00
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
401.145,00
|
328.323,00
|
Summe Sachanlagen
|
401.161,00
|
328.339,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
1.859.634,50
|
1.859.634,50
|
Summe Finanzanlagen
|
1.859.634,50
|
1.859.634,50
|
Summe Anlagevermögen
|
2.260.814,50
|
2.189.104,50
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die LIROS GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der LIROS GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LIROS
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu
den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Bayreuth, 24. Oktober
2024
FTG
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stefanie
Artmann
Wirtschaftsprüferin
|