Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2102
Vorher
Rosenberger Tauwerk GmbH
Eingetragen
20.1.1994
Branche
Herstellung von SeilerwarenGroßhandel mit TextilienHerstellung von technischen Textilien
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Textilveredelung, die Herstellung, der Handel, der Vertrieb und der Verkauf von Tauwerk und Seilen aller Art einschließlich des Zubehörs, ferner das Betreiben einer Sisalspinnerei sowie einer Zwirnerei

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Robin Scheidig
seit 18.3.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
K*** F******** R**********
20000
20.00%
S*** R**********
20000
20.00%
F******** R**********
10000
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LIROS GmbH

Berg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell
Seit der Gründung der Firma im Jahr 1854 produziert die Familie Rosenberger in der mittlerweile 5. Generation Faserseile aus allen bekannten Natur- und Synthetikfasern. Heute ist die LIROS GmbH in Europa der Spezialist für technische Faserseile aus allen bekannten Natur- und Synthetikfasern in vielen unterschiedlichen Seilkonstruktionen. Mit modernsten Maschinen drehen, flechten und veredeln die LIROS Mitarbeiter innovative und auf Kundenwunsch individualisierte technische Seilprodukte für Kunden weltweit.
Seilentwicklungen für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten in Industrie, Freizeit und Sport bilden den Schwerpunkt der Arbeit in der LIROS Entwicklungsabteilung. Unsere Seile fliegen mit Fallschirmen und Gleitschirmen durch die Luft, segeln auf Schiffen um die Welt, ziehen als Offroad Seil Geländewagen aus dem Sumpf oder werden in der Autoindustrie und unzähligen anderen Anwendungen eingesetzt. LIROS fertigt an seinen deutschen Produktionsstandorten mit etwa 150 Mitarbeitern. Extrem hochfeste Kunststofffasern ermöglichen es LIROS, immer wieder neue innovative und leichte Seilkonstruktionen zu entwickeln, um beispielsweise Drahtseile zu ersetzen. Das extrem breite LIROS Seilprogramm ermöglicht eine Lösung für nahezu jede technische Problemstellung. Mehr als 2000 unterschiedliche Produkte sorgen für technische Problemlösungen und hohe Zufriedenheit bei unseren Kunden. Modernste Lager- und Kommissionierungstechnik, eine moderne EDV gesteuerte Warenwirtschaft und Fertigung gewährleisten hohe Effizienz, kurze Durchlaufzeiten bei hoher Qualität.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland " in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.
Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).
Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.
Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. "Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
3. Wirtschaftsbericht
3.1 Geschäftsverlauf 2023
Das Geschäftsjahr 2023 wurde bei LIROS geprägt durch eine Normalisierung aller Parameter nach den beiden boomartigen Coronajahren 2021 und 2022. Viele Kunden - speziell im direkten B2C Geschäft mussten im Laufe des Jahres zum Teil herbe Umsatzeinbußen hinnehmen. Dies hatte auch zur Folge, dass die Lagersituation im Handel teilweise so angespannt war, dass Vertriebskanäle regelrecht blockiert wurden. Ein weiterer Grund für eine zunehmende Kaufzurückhaltung war das gestiegene Zinsniveau. Die LIROS GmbH und ihre Mitarbeiter konnten im Jahr 2023 das qualitativ hohe Service- und Auslieferungsniveau für unsere Kunden perfekt gewährleisten. Das Wirtschaftsjahr 2023 profitierte nur noch in den ersten 3 Monaten von einer positiven Konjunktur. In der Folge verdunkelte sich die weltweite Konsum- und Investitionsneigung zusehends. Die gestiegenen Zinsen sowie die wirtschaftliche Unsicherheit erschwerten auch das Geschäft der LIROS GmbH spürbar. Sowohl der konsumnahe Einzelhandel als auch unsere Onlinekunden mussten Umsatzrückgänge hinnehmen. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter stehen bei LIROS immer an erster Stelle. Im Jahr 2023 war es uns möglich, die abgesenkten Lagerbestände bei Fertigwaren wieder auf ein gutes Niveau aufzufüllen. Die Gesamtleistung im Jahr 2023 beträgt TEUR 22.906 (-10,33% im Vergleich zu 2022).
Stringentes Kostenmanagement und leicht schwächere Rohstoffpreise entlasteten die Kostenseite. Die Lieferkettenproblematik der beiden Vorjahre entspannte sich. Ein weiterer Aufbau von Lagermengen war nicht mehr notwendig. Ein niedrigerer Mitarbeiterstand sorgte für einen nur maßvollen Anstieg der Personalkosten um TEUR 165,4 (+2,96 % im Vergleich zu 2022). Dieser wurde ausgelöst durch die Zahlung des "Inflationsausgleich" an alle Mitarbeiter. Die gestiegenen Energiepreise sowie Logistikkosten wirken sich nach wie vor negativ aus und konnten kalkulatorisch nicht komplett umgelegt werden.
Das Rohergebnis verminderte sich in erster Linie aufgrund geringerer Umsätze um 716 TEUR auf 15.318,8 TEUR in 2023. Eine leichte Preisanpassung aller LIROS Produkte in 2023, sowie striktes Kostenmanagement konnte den Anstieg der Sachkosten nicht komplett ausgleichen. Der Jahresüberschuss 2023 verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 140,6 TEUR. Die Personalarbeit bei LIROS setzt weiterhin ihren Schwerpunkt in der Gewinnung von textilem Personal für alle Fertigungsbereiche - trotz einer konjunkturellen Abschwächung. Eine nach wie vor niedrige Arbeitslosenquote sowie die negative demografische Entwicklung in unserer Heimatregion Nordostoberfranken stellen die Personalarbeit vor große Herausforderungen. LIROS hat ein nachhaltiges Mitarbeiterförder- und Rekrutierungsprogramm installiert und setzt alles daran, LIROS als Arbeitgebermarke in der Region zu etablieren.
Die Zufriedenheit der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt unserer Entscheidungen. Unsere gut ausgebildeten und flexiblen Mitarbeiter sorgen in der modernen Produktionsstätte in Berg für hohe Lieferzuverlässigkeit und Produktqualität.
Die Höhe der Investitionen bewegten sich im normalen Bereich. Notwendige Investitionen in Maschinen und Anlagen wurden planmäßig umgesetzt. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 i.H.v. 97,8 haben sich nur geringfügig um 4,6 TEUR erhöht. Die technische Entwicklung neuer Seilanwendungen wird bei LIROS kontinuierlich betrieben. Investitionen in neue moderne Produktionsanlagen werden bei der LIROS GmbH aus Eigenmitteln finanziert und planmäßig in jedem Wirtschaftsjahr durchgeführt.
Laufende Investitionen und Updates des LIROS ERP-Systems sorgen für positive Effekte bei den Auftragsdurchlaufzeiten und im Controlling, aber auch in der Arbeitsvorbereitung und dem Vertrieb. Der LIROS B2B Webshop für unsere Kunden wird von den LIROS Kunden im In- und Ausland ausgiebig genutzt.

3.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage
Der Jahresüberschuss verminderte sich um 141 TEUR auf 4.153 TEUR. Das Rohergebnis änderte sich um 716 TEUR von 16.034 TEUR in 2022 auf 15.318 TEUR in 2023. Der Personalaufwand nahm um 165 TEUR auf 5.745 TEUR zu.
Die Abschreibungen erhöhten sich um 5 TEUR auf 98 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 275 TEUR auf 3.936 TEUR. In allen anderen Bereichen wird weiterhin versucht, Kosten zu optimieren.
Die Umsatzrendite beträgt 18,6 % (16,6% im Vorjahr). Die EK-Rendite beträgt 25,0 % (24,6 % im Vorjahr).

b) Finanzlage
Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2023 betrug 6.254 TEUR (12.360 TEUR im Vorjahr). Der Cashflow betrug -6.106 TEUR und teilte sich wie folgt auf:

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -711 TEUR
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 131 TEUR
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 5.264 TEUR

Der Liquiditätsgrad I beträgt 226,9 % (im Vorjahr 311,7 %).

c) Vermögenslage
Per 31.12.2023 beläuft sich die Bilanzsumme auf 20.757 TEUR (24.168 TEUR im Vorjahr). Das Anlagevermögen beträgt 2.260 TEUR (2.189 TEUR im Vorjahr). Dies entspricht einer Anlagenintensität von 10,9 % (9,1 % im Vorjahr). Die Eigenkapitalquote beträgt 80,1 % (72,3 % im Vorjahr). Die Forderungsquote LuL beträgt 6,7 % (im Vorjahr 7,4 %). Die flüssigen Mittel betragen 30,1 % (51,1 % im Vorjahr) der Bilanzsumme.

4. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2024 ist mit einer weiteren Normalisierung und damit einhergehenden Umsatzrückgängen zu rechnen. Volle Lager im Handel und der Industrie, gestiegene Zinsen, sowie der Krieg in der Ukraine sorgen auch in 2024 für Kauf- und Investitionszurückhaltung. Weitere Kostensteigerungen im Personalbereich müssen eingeplant werden. Diese müssen durch organisatorische Optimierungen aufgefangen werden. Die Rohstoffseite zeigt weitere Tendenzen der Entspannung, sowohl beim Preis als auch in der Verfügbarkeit. Es wird in 2024 ein Betriebsergebnis unter dem des Vorjahres erwartet. Die Finanzkraft und Liquidität der LIROS GmbH ist sehr solide aufgestellt und sorgt auch in einem konjunkturell schwierigen Umfeld für eine sehr krisenresistente Basis des Unternehmens.

5. Chancen-/Risiken
Die Aussichten für LIROS Seilprodukte national sowie auf den wichtigsten internationalen Absatzmärkten bleiben grundsätzlich auch in 2024 positiv. Ein größeres Risiko für zu erwartende Umsätze ist in einer drohenden Verunsicherung der Konsumenten in der Freizeitwirtschaft zu sehen. Sowohl im Wassersport, als auch im Flugsport ist mit weiteren Rückgängen zu rechnen. Die Bootswerften leiden unter einer geringen Auslastung und fehlenden Anschlussverträgen. LIROS sieht jedoch durch die breite Produkt- sowie Kundenbasis in vielen industriellen Anwendungen auch in der jetzigen sehr unsicheren konjunkturellen Gesamtsituation immer noch mehr Chancen als Risiken im Markt. Eine aktive Betreuung unserer Kunden durch den Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten weltweit lassen das Unternehmen trotz allem auch in 2024 mit gedämpftem Optimismus in die Zukunft blicken. Partnerschaftliche erfolgreiche Geschäftsverbindungen sichern der Marke LIROS auch 2024 stabile Marktanteile auf den weltweiten Absatzmärkten - auch wenn manche Einzelmärkte rückläufig sein werden. Die hohe Flexibilität am deutschen Produktionsstandort und eine ausgeprägte Kundenorientierung tragen zum dauerhaften Erfolg der LIROS GmbH bei.
Weitere Investitionen in Teilautomatisierung der Produktionsabläufe und der Verwaltung sorgen auch zukünftig für Effizienzsteigerungen im betriebswirtschaftlichen Leistungsprozess und federn einige Kostennachteile am deutschen Standort ab.
Besonders die geforderten flexiblen Lieferanforderungen unserer Kunden in Industrie und Handel, national wie international, erfordern ständige Investitionen in die Digitalisierung in den Bereichen Lager, Logistik und EDV.

Zunehmend sich verändernde Kaufgewohnheiten hin zum Onlinehandel werden von LIROS laufend beobachtet, im Detail analysiert und fließen auch 2024 in die mittelfristige Unternehmensstrategie der LIROS GmbH mit ein.
Externe zukünftige Risiken für die LIROS GmbH liegen momentan in erster Linie in einer sehr hohen Unsicherheit bezüglich aus dem Ruder laufender kriegerischer Auseinandersetzungen weltweit sowie damit einhergehenden möglichen Sanktionen. Dies würde den weltweiten Handel massiv treffen und damit auch ein exportorientiertes Unternehmen wie die LIROS GmbH.
Schwer vorhersehbar und planbar ist für die LIROS GmbH die Preisentwicklung am Energiemarkt. Jedoch wurde durch vorausschauende Investitionen in erneuerbare Energien sowie langlaufende Verträge das Risiko für die LIROS GmbH massiv reduziert.
Eine Herausforderung für weiteres Unternehmenswachstum liegt im eklatanten Mangel an Anlern- und Fachkräften auf allen Ebenen. Dies wird zukünftig massive Anstrengungen in der Personalarbeit erfordern.
Das breit aufgestellte hochwertige LIROS Produktprogramm und die hohe Anzahl an weltweiten Kunden sowie die solide finanzielle Basis von LIROS sorgen dafür, dass existentielle Bedrohungen der LIROS GmbH auch in diesem herausfordernden wirtschaftlichen und politischen Umfeld äußerst unwahrscheinlich sind.

 

Berg, 21.10.2024

Sven Rosenberger
Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.260.814,50 2.189.104,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19,00 1.131,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18,00 1.130,00
II. Sachanlagen 401.161,00 328.339,00
1. technische Anlagen und Maschinen 16,00 16,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.145,00 328.323,00
III. Finanzanlagen 1.859.634,50 1.859.634,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.859.634,50 1.859.634,50
B. Umlaufvermögen 18.435.488,07 21.935.657,96
I. Vorräte 7.263.450,58 7.417.612,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.916.886,44 2.157.832,12
III. Wertpapiere 3.001.099,38
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.254.051,67 12.360.213,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.009,48 43.507,50
Summe Aktiva 20.757.312,05 24.168.269,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.622.105,04 17.469.402,34
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 12.369.402,34 13.076.066,29
III. Jahresüberschuss 4.152.702,70 4.293.336,05
B. Rückstellungen 754.389,00 1.858.442,00
C. Verbindlichkeiten 3.380.818,01 4.840.425,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 875.000,00 1.125.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 250.000,00 250.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 625.000,00 875.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.505.818,01 3.715.425,62
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.505.818,01 3.715.425,62
Summe Passiva 20.757.312,05 24.168.269,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.318.754,69 16.034.647,13
2. Personalaufwand 5.745.715,20 5.580.316,09
a) Löhne und Gehälter 4.780.423,81 4.577.180,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 965.291,39 1.003.135,38
davon für Altersversorgung 85.106,90 113.773,27
3. Abschreibungen 97.805,21 93.191,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 97.805,21 93.191,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.936.325,30 4.210.928,03
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 17.468,06 14.941,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 258.780,84 15.915,95
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 9.446,44
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.841,49 80.885,78
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.573.819,19 1.788.687,00
9. Ergebnis nach Steuern 4.155.582,70 4.296.555,05
10. sonstige Steuern 2.880,00 3.219,00
11. Jahresüberschuss 4.152.702,70 4.293.336,05

Anhang

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma LIROS GmbH mit Sitz in Berg (Amtsgericht Hof, HRB 2102) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Gesellschaftsvertrages und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 ist am 11.12.2023 erfolgt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel gesondert dargestellt.

2. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Anschaffungs-/Herstellungskosten werden um Zuschüsse gemindert.

Aufgrund unwesentlicher Bedeutung der einschlägigen Beträge werden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Zugangswert bis 800 Euro entsprechend der steuerlichen Behandlung auch in der Handelsbilanz sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Zu den Herstellungskosten gehören neben den Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Daneben werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Dem erkennbaren Einzelrisiko im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Einzelwertberichtigungen ebenso angemessen Rechnung getragen wie dem allgemeinen Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigung.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind jeweils zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden die § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB nicht angewandt.

Folgende Devisenkassamittelkurse wurden am Abschlussstichtag zugrundegelegt:

1 Euro = 1,1050 USD
1 Euro = 11,0960 SEK

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre = 1,78 %).

Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus der Altersversorgung bestehen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen. Diese Ansprüche sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung (14.879,00 Euro) wurden gem § 246 Abs. 2 HGB mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet. Ein davon-Ausweis gem. § 277 Abs. 5 HGB in der GuV unterbleibt daher.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um EDV-Software und um ein Internet-Portal.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Die Abschreibungen in Höhe von TEuro 97,8 erfolgen linear pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von TEuro 97,8 betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

Die LIROS GmbH hält 95 % der Anteile an der LIROS Skandinavia Aktiebolag mit Sitz in Billdal (Schweden). Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 (31.8.2024) TEuro 2.747. Das Ergebnis für das GJ 2023/2024 beträgt TEuro 194.

Für das Vorratsvermögen fand eine Stichtagsinventur statt.

Die Forderungen sind durch Saldenlisten nachgewiesen. Konkrete Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Eingangsrisiko wurde mit einer Pauschalwertberichtigung von 2,5 % Rechnung getragen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von TEuro 459 (Vorjahr: TEuro 364) enthalten, bei denen Mitzugehörigkeit zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht.

Die Forderungen haben wie im Vorjahr allesamt eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Bei den flüssigen Mitteln handelt es sich um den Kassenbestand sowie um Bankguthaben.

Das Stammkapital beträgt 100.000,00 Euro und ist in voller Höhe eingezahlt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEuro 11 (Vorjahr: TEuro 48). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der Erfüllungsbetrag zum 31.12.2022 (Zinssatz:1,74 %) beläuft sich auf TEuro 885.

Der unter den Pensionsrückstellungen nach der Vermögensverrechnung ausgewiesene Betrag ergibt sich nach Saldierung mit Rückdeckungsversicherungen gem. § 246 Abs. 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert dieser Versicherungen betragen TEuro 625, der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beläuft sich vor Verrechnung auf TEuro 875.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Tantiemen, Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Überstunden sowie Archivierungsverpflichtung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Saldenlisten einzeln nachgewiesen und mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 72 (Vorjahr: debitorische Kreditoren TEuro -105) enthalten, bei denen Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr: Forderungen gegen verbundene Unternehmen) besteht.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Fälligkeiten:

Art der Verbindlichkeit

davon mit einer Restlaufzeit


zum 31.12.2023
Gesamt

kleiner 1J.

1 bis 5 J.


TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
TEuro
TEuro

2023
2022
2023
2022
2023
2022
gegenüber Kreditinstituten
875,0
1.125,0
250,0
250,0
625,0
875,0
aus Lieferungen und Leistungen
365,4
494,3
365,4
494,3
-
-
gegenüber Gesellschaftern
-
-
-
-
-
-
sonstige Verbindlichkeiten
2.140,4
3.221,1
2.140,4
3.221,1
-
-
- davon aus Steuern: TEuro 691,2 (Vj.: TEuro 567,4)






- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEuro 42,2 (Vj.: TEuro 76,9)






3.380,8
4.840,4
2.755,8
3.965,4
625,0
875,0

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 875 bestehen Buchgrundschulden.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus der Zinskomponente in Höhe von TEuro 15 (Vorjahr: TEuro 16 die unter den Zinserträgen saldiert ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand in Höhe von TEuro 114 (Vorjahr: TEuro 162), der unter dem Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEuro 13 (Vorjahr: TEuro 40).
Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEuro 17 (Vorjahr: TEuro 15).

5. Ergänzende Angaben

Als Geschäftsführer der LIROS GmbH, Berg, waren zum Bilanzstichtag Herr Karl Friedrich Rosenberger, Diplom-Ingenieur, Herrsching, und Herr Sven Rosenberger, Diplom-Betriebswirt (FH), Issigau, bestellt.

Für die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 146 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 22 kaufmännische Angestellte und 124 gewerbliche Arbeitnehmer.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 HGB aufgrund folgender Verträge:

Es liegt ein Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag mit der Firma Rosenberger GmbH & Co. KG vor. Und zwar werden Grundstücke, Gebäude, Maschinen und Einrichtungen an die Berichtsgesellschaft verpachtet. Die Jahrespacht beträgt TEuro 1.320 (Vorjahr: TEuro 1.403). Der Vertrag ist zeitlich unbefristet.

7. Unterschrift durch den Kaufmann

Gemäß § 245 HGB ist der Jahresabschluss vom Kaufmann unter Angabe des Datums zu unterzeichnen. Die Unterzeichnung durch die Geschäftsführer, Herrn Karl Friedrich Rosenberger und Herrn Sven Rosenberger, stellt sich wie folgt dar:

 

Berg, den 21.10.2024

Firma LIROS GmbH,
vertreten durch Herrn Karl Friedrich Rosenberger
- Geschäftsführer -

Firma LIROS GmbH,
vertreten durch Herrn Sven Rosenberger
- Geschäftsführer -


Anschaffungs-,
Herstellungskosten
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-, Herstellungskosten

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
396.625,04

289.518,43
107.106,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert
70.000,00


70.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
466.625,04

289.518,43
177.106,61
II. Sachanlagen




1. technische Anlagen und Maschinen
258.039,18


258.039,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.234.553,94
169.526,21

1.404.080,15
Summe Sachanlagen
1.492.593,12
169.526,21

1.662.119,33
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
1.859.634,50


1.859.634,50
Summe Finanzanlagen
1.859.634,50


1.859.634,50
Summe Anlagevermögen
3.818.852,66
169.526,21
289.518,43
3.698.860,44

kumulierte Abschreibung
Abschreibung
Abgänge
kumulierte Abschreibung

01.01.2023
Geschäftsjahr

31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
395.495,04
1.101,00
289.507,43
107.088,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert
69.999,00


69.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
465.494,04
1.101,00
289.507,43
177.087,61
II. Sachanlagen




1. technische Anlagen und Maschinen
258.023,18


258.023,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
906.230,94
96.704,21

1.002.935,15
Summe Sachanlagen
1.164.254,12
96.704,21

1.260.958,33
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00


0,00
Summe Finanzanlagen
0,00


0,00
Summe Anlagevermögen
1.629.748,16
97.805,21
289.507,43
1.438.045,94

Buchwert Buchwert

Geschäftsjahr
31.12.2023
Vorjahr
31.12.2022

EUR
EUR
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
18,00
1.130,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert
1,00
1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
19,00
1.131,00
II. Sachanlagen


1. technische Anlagen und Maschinen
16,00
16,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
401.145,00
328.323,00
Summe Sachanlagen
401.161,00
328.339,00
III. Finanzanlagen


1. Anteile an verbundenen Unternehmen
1.859.634,50
1.859.634,50
Summe Finanzanlagen
1.859.634,50
1.859.634,50
Summe Anlagevermögen
2.260.814,50
2.189.104,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LIROS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LIROS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LIROS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, 24. Oktober 2024

FTG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefanie Artmann
Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.