Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 334058
Eingetragen
19.11.1990
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der An- und Verkauf sowie die Reparatur und der Handel mit Ersatzteilen von Kraftfahrzeugen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tanja Ivancan
seit 15.3.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marijan Ivancan
seit 10.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tanja Ivancan
69198 Wiesloch, Gartenstraße 25/5
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Ivancan GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Ivancan GmbH, Heidelberg

Die Autohaus Ivancan GmbH ist ein inhabergeführtes Autohaus mit Hauptsitz in Heidelberg und drei weiteren Niederlassungen in Mannheim, Ludwigshafen und Neustadt/Weinstraße. Neben dem Handel mit Neufahrzeugen der Marken Mazda, Hyundai und GWM und dem Betrieb von Werkstätten zur Wartung und Reparatur von Fahrzeugen, vertreibt die Autohaus Ivancan GmbH Ersatzteile sowie Gebrauchtfahrzeuge aller Marken.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmung

Das Jahr 2023 war geprägt durch den stetigen Anstieg der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank von 2,5 % Ende 2022 auf 4,5 % ab September vergangenen Jahres (Deutsche Bundesbank). Durch dieses seit 2008 nicht mehr erreichte Zinsniveau erhoffte sich die EZB die Inflationsraten im EURO-Raum zu senken. Für Deutschland bedeutete dies eine Inflationsrate von 5,9 % in 2023 und damit eine Reduzierung um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr (Statistisches Bundesamt). Die Inflationsraten über das Jahr gesehen verdeutlichen, dass die Zinsanhebungen Wirkung gezeigt haben. Von noch 8,7 % im Januar fiel die Inflationsrate auf 3,7 % im Dezember 2023 (Statistisches Bundesamt). Die Bekämpfung der Inflation und die damit verbundenen hohen Leitzinsen bremsten allerdings die deutsche Wirtschaft und so sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu 2022 um 0,2 % (statistisches Bundesamt). Positiv anzumerken ist dagegen die Entwicklung der Reallöhne in Deutschland. Während die Reallohnerhöhungen 2022 noch von der Inflation mehr als aufgefressen wurden, verhalfen die sinkende Inflationsquote und weitere Lohnerhöhungen den Reallohn um 0,1 % ansteigen zu lassen, der erste Anstieg seit 2019 (Statistisches Bundesamt).

2023 wurden insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen zugelassen, ein plus von 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr (Kraftfahrt-Bundesamt). Dies lag zum Großteil an der verbesserten Verfügbarkeit von Neuwagen und an der Ausnutzung des im August 2023 ausgelaufenen Umweltbonus in Höhe von 4.500 € für Gewerbekunden. Ein weiterer Grund waren die immer noch erhöhten Preise im Gebrauchtwagenmarkt, weswegen sich Kunden öfter für einen Neuwagen entschieden, da der Preisabstand gering war.

Einhergehend mit der noch im Jahr 2023 existierenden Umweltprämie für reine Elektrofahrzeuge stieg der Anteil dieser Fahrzeuge um 11,4 Prozent auf insgesamt 524.219 PKW. Insgesamt fällt der Anstieg allerdings deutlich geringer aus als noch 2022 und auch die Steigerung bei benzinbetriebenen Fahrzeugen von 13,3 % weist darauf hin, dass die Elektromobilität im Gesamtmarkt noch nicht gänzlich überzeugen konnte (KBA). Dies liegt unter anderem an dem fehlenden klaren Bekenntnis der Regierung für die Elektromobilität sowie dem immer noch schleppenden Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Viele Menschen sind dadurch verunsichert und erwerben weiterhin bevorzugt PKW mit Verbrennungsmotoren.

Die Marktentwicklungen der von der Autohaus Ivancan GmbH vertriebenen Marken Mazda, Hyundai und GWM sind sehr unterschiedlich ausgefallen. Mazda konnte den Marktanteil in Deutschland um 0,31 %-Punkte auf 1,63 % im Vergleich zum Vorjahr steigern. Diese Steigerung ist grundsätzlich auf die gute Verfügbarkeit an Fahrzeugen, sowie dem Anstieg der Nachfrage nach Verbrennungsmotoren zurückzuführen. Diesen Markt deckt die Marke Mazda mit effizienten Otto- und Dieselmotoren gut ab. Hyundai hingegen musste eine negative Entwicklung um 0,22 %-Punkte auf insgesamt 3,74 % hinnehmen. Diese Entwicklung gründet unter anderem auf die zum Teil monatelange Sperrung der Neuwagenbestellungen für einen Großteil der Hyundai-Modelle Anfang und Mitte 2023 und dem verstärkten Bekenntnis zu PKW mit reinem Elektroantrieb und der dort nur mäßigen Steigerung im Vergleich zu den Verbrennungsmotoren. Dennoch verteidigte die Marke Platz drei unter den internationalen Marken. Die seit November 2023 vertriebene Marke GWM kletterte aus dem Stand auf 0,16 % Marktanteil und erreichte sogar mehr Neuzulassungen als lange etablierte Marken, wie beispielsweise Subaru (VDIK).

Entwicklung und Lage des Unternehmens

Die Autohaus Ivancan GmbH ist Vertragshändler der Marken Mazda, Hyundai und seit 2023 auch GWM.

Im Berichtsjahr hat sich der Umsatz unserer Gesellschaft von 43.495 TEuro um 3.155 TEuro auf 46.650 TEuro gegenüber dem Vorjahr erhöht, was ein Umsatzwachstum von 7,3 % darstellt. Damit korrespondierend haben sich die Materialaufwendungen um 1.964 TEuro bzw. 5,4 % auf 38.276 TEuro erhöht.

Der Fahrzeugverkauf im Unternehmen ist im Vergleich zum Jahr 2022 um 3,4 % angestiegen. Es wurden insgesamt 1.819 Einheiten, also 59 Neu- und Gebrauchtwagen mehr verkauft, wobei der Anstieg dem Gebrauchtwagenbereich zu verdanken ist. Der Neuwagenbereich hat im Vergleich zum Vorjahr etwas eingebüßt.

Obwohl 14 Neuwagen weniger verkauft wurden (- 1,2 %), stieg der Umsatz um 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 30,4 Millionen € an. Diese Entwicklung ist vor allem der Marke Mazda zu verdanken. Hier konnte der Absatz um 19,8 % auf 497 Fahrzeuge und der Umsatz sogar um 25,9 % gegenüber 2022 gesteigert werden. Bei der Marke Hyundai hingegen führte der schwächelnde Marktanteil zu Einbußen beim Absatz von 13,0 % auf 642 Einheiten und beim Umsatz um 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Im Bereich Gebrauchtwagenverkauf konnte auch in 2023 eine positive Entwicklung verzeichnet werden. Nach den nachgelassenen Verkäufen in 2022 zog der Gebrauchtwagen-Markt wieder spürbar an, sodass 12,0 % mehr Gebrauchtfahrzeuge verkauft wurden. Dieser Anstieg führte zu einem Anstieg des Umsatzes um 18,9 % auf 8,1 Millionen €.

Durch die verbesserte Verfügbarkeit konnte der Bestand an sofort verfügbaren Fahrzeugen in 2023 um 72,5 % auf 426 Fahrzeuge gesteigert werden. Trotz des gesteigerten Fahrzeugbestands konnten die durchschnittlichen Standtage pro Fahrzeug um über 25 % reduziert werden. Diese Entwicklung ist auf den schnelleren Abverkauf der Bestandware zurückzuführen ist.

Wie im Jahr 2022 konnte auch in 2023 durch erfolgreiches Controlling und Zielüberwachung eine Umsatzsteigerung im Aftersales Bereich verzeichnet werden. Insgesamt wuchs der Umsatz um 15,3 % auf über 7,9 Millionen € an.

In den weiteren Bereichen (Werkstattersatzwagen und Reifeneinlagerung) konnte ein Umsatz-Plus von 161 Tausend € auf 205 Tausend € verzeichnet werden. Auch hier zahlte sich das Controlling aus.

Aufgrund des schwächeren Absatzes von Neufahrzeugen der Marke Hyundai konnte der geplante Umsatz von 50,8 Millionen € in 2023 um knapp 4,1 Millionen € nicht erreicht werden.

Trotz der zurückgegangenen Nachfrage nach Hyundai Neufahrzeugen der ist Gesamtumsatz nicht weit vom Planumsatz entfernt. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Zum einen wurden 2023 höherwertigere Neu- und Gebrauchtfahrzeuge verkauft. Bei den Neuwagen konnte ein Umsatz-Plus von rund 1.000 € und bei den Gebrauchtwagen von rund 700 € je verkaufter Einheit erzielt werden. Dies ist auf die gesteigerte Nachfrage an hochwertigen SUVs zurückzuführen, die einen höheren Verkaufspreis erzielen. Ein weiterer Grund ist der gute Umsatz im After Sales Bereich, der durch ständiges Controlling überwacht und gesteuert wird.

Wie in den Vorjahren mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin erhebliche Rabatte beim Verkauf von Neuwagen eingeräumt werden.

Der Mitarbeiterbestand hat sich im Berichtsjahr erhöht und beträgt durchschnittlich 60 Personen.

Insgesamt hat sich das Ergebnis nach Steuern von 103 TEuro auf 285 TEuro verbessert, was einer Steigerung um 176,7 % entspricht.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8.301 TEuro erhöht. Dazu trugen im Wesentlichen der Aufbau an Vorräten und die Investitionen im Anlagevermögen bei. Investitionen im Anlagevermögen wurden im Wesentlichen wie auch in den Vorjahren im Bereich der Vorführwagen mit 4.431 TEuro getätigt.

Der Anstieg der Vorräte beläuft sich auf 5.351 TEuro bzw. 121,4 %. Zum Stichtag war damit ein deutlich höherer Bestand an Neuwagen in Höhe von 7.415 TEuro (Steigerung um 218,7 % gegenüber dem Vorjahr) vorhanden.

Der Bestand an Gebrauchtwagen hat sich in Verbindung mit der Steigerung der Umsatzerlöse in den letzten Jahren und dem Bestandsaufbau an Fahrzeugen insgesamt um 470 TEuro bzw. 33,7 % zugenommen.

Der Lagerbestand an Ersatzteilen hat im Zusammenhang mit den weiter steigenden Werkstatterlösen und Aufträge im Servicebereich um 87 TEuro auf 949 TEuro zugenommen.

Bankverbindlichkeiten bestehen in Höhe von 17.359 TEuro (VJ. 9.086 TEuro). Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus der Fahrzeugfinanzierung der Neu- und Gebrauchtwagen und stehen in Zusammenhang mit dem Bestandsaufbau an Fahrzeugen im Bereich der Neuwagen und Vorführwagen. Insgesamt wurden neue Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.274 TEuro bzw. (+ 91,1 % gegenüber dem Vorjahr) aufgenommen. Die Fremdkapitalquote beläuft sich auf 92,8 % (Vorjahr 90,1 %).

Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme beträgt 7,2 % (im VJ 9,9 %).

Der Rohertrag des Kalenderjahres 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr von 7.234 TEuro auf 8.393 TEuro und damit um 1.160 TEuro bzw. 16,0 % gesteigert werden. Im Verhältnis fällt die Erhöhung des Materialaufwands gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 1.964 TEuro und damit 5,4 % vergleichsweise geringer ausgefallen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Es wird großen Wert auf die Bindung der Kunden an das Autohaus gelegt. Um weiterhin eine gute Werkstattauslastung verzeichnen zu können, wird weiterhin an den Kundenkontaktprogramme der Hersteller teilgenommen und eigene Marketingstrategien umgesetzt. Darüber hinaus wird viel Wert auf die Bindung unserer Mitarbeiter gelegt, sowie auf die Ausbildung neuer Mitarbeiter. Im Jahr 2023 wurden 8 neue Auszubildende eingestellt, die die späteren Fachkräfte darstellen werden und langfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen. Ein weiterer Baustein ist die Corporate Identity, die eine einheitliche Linie in vielen Bereichen des unternehmerischen Handelns darstellt. Auch im Jahr 2023 wurden diese Richtlinien ständig ergänzt und erweitert, sodass die Autohaus Ivancan GmbH mit einem einheitlichen Erscheinungsbild in allen Geschäftsfeldern wahrgenommen wird und die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen hochgehalten werden kann. Alles unter dem Motto "Aus Liebe zum Auto".

Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken

Das Jahr 2024 gleicht wieder mehr den Jahren vor der Corona Pandemie. Bedeutet, dass viele sofort verfügbare Neuwagen in den Autohäusern vor Ort sind, die kurzfristig an die Kunden ausgeliefert werden können. Durch den weiter ansteigenden Bestand ist es umso wichtiger gezielte Marketingaktionen für Bestandsware umzusetzen, wie zum Beispiel Investition in Google Ads, also digitale Werbung, oder in den Ausbau der Social-Media-Kanäle. Ebenso sind Messen hierfür bestens geeignet, wie der Mannheimer Maimarkt, der größten regionalen Messe Deutschlands, um die Ware schnellstmöglich umzusetzen. Auf dem Mannheimer Maimarkt 2024 vom 27.04. bis einschließlich 07.05. konnten wir insgesamt 93 Aufträge für Neu- und Gebrauchtwagen generieren, über 20 % unseres Auftragseingangs im ersten Quartal des Jahres in 11 Tagen. Das zeigt, dass in dieser Messe sehr viel Potential steckt, weswegen die Autohaus Ivancan GmbH in den kommenden Jahren regelmäßig auf dem Mannheimer Maimarkt vertreten sein wird. Generell kann bereits im ersten Quartal beim Auftragseingang der Neuwagen eine Steigerung von über 50 % gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet werden. Dies zeigt, dass die Marketingaktivitäten Wirkung zeigen.

Die steigenden Zinsen und die Preiserhöhungen der Hersteller in den vergangenen Jahren wirkten bremsend auf den Absatz der Neufahrzeuge. Doch mit der bereits erfolgten Absenkung des Leitzinssatzes im Jahr 2024 ist die Hoffnung auf sinkende Zinsen und damit günstigere Raten in der Absatzfinanzierung verbunden, wodurch die Nachfrage angekurbelt wird.

Im Bereich der Gebrauchtwagen wird eine Auftragssteigerung erwartet. Im ersten Quartal 2024 konnte sich diese Entwicklung mit 133 eingegangenen Aufträgen gegenüber 146 Aufträgen im ersten Quartal des Vorjahres zwar noch nicht abzeichnen, jedoch wird angenommen dass, unterstützt durch Inzahlungnahme-Aktionen der Hersteller, eine Erhöhung des Gebrauchtwagenbestands und resultierend daraus auch ein erhöhter Auftragseingang bei den Gebrauchtwage erzielt wird.

Um die erhöhte Anzahl an Aufträge abarbeiten zu können, wird ein enges Auslieferungs-Controlling durchgeführt, bei dem jedes einzelne Geschäft von der Auftragserstellung bis zur Auslieferung überwacht und aktiv gesteuert wird. Ziel dabei ist es, die verkauften Fahrzeuge schnellstmöglich an den Kunden auszuliefern, dabei die Liquidität aufrecht zu erhalten und die Zielvorgaben der Hersteller zu erfüllen. Im ersten Quartal konnten mit 260 Fakturen 15 Neufahrzeuge mehr ausgeliefert werden als noch im Vorjahreszeitraum. Allerdings wurden, analog zum reduzierten Auftragseingang bei den Gebrauchtwagen, mit 132 Fahrzeugen zwölf Gebrauchtwagen weniger fakturiert als im ersten Quartal 2023. Hier wird aber noch eine deutliche Steigerung erwartet, sobald die Neuwagenaufträge abgearbeitet sind und wieder mehr Gebrauchtwagen in den Bestand fließen.

Der Auftragsvorlauf bei den Neu- und Gebrauchtfahrzeugen liegt momentan (Stand 08.06.2024) bei 269 Fahrzeugen. Es wird erwartet, dass diese Zahl im Verlauf des Jahres noch etwas abnimmt und sich bei ca. 200 Aufträgen einpendeln wird. Grund hierfür ist, dass der Fokus in 2024 wieder mehr auf den Verkauf von schnell verfügbarer Lagerware liegt und nicht wie in den Jahren zuvor auf Bestellware, wodurch der Auftragsvorlauf stark aufgebläht wurde.

Für das Geschäftsjahr 2024 streben wir folgende Verkaufszahlen an:

Neu-, Vorführwagen und Tageszulassungen 1.600 Einheiten
Gebrauchtwagen 834 Einheiten

Wir streben einen Gesamtumsatz für 2024 von 66,8 Mio. € an.

Für das Jahr 2024 streben wir ein positives Ergebnis in Höhe von ca. 550 T € vor Steuern an.

Der Neubau in Mannheim ist weiterhin das Aushängeschild der Autohaus Ivancan GmbH und verdeutlicht den hohen Qualitätsanspruch des Autohauses. Ebenso wurde der Verkaufsraum des Standorts Heidelberg umgestaltet und modernisiert, um unseren Kunden einen angenehmen und zeitgemäßen Aufenthalt zu bieten.

Grund für die Modernisierung war unter anderem die Hereinnahme einer dritten Marke in die Unternehmung: GWM. Im November 2023 wurde die Autohaus Ivancan GmbH Vertragshändler der Marke GWM und vertreibt deren Fahrzeuge aktuell am Standort Heidelberg. Durch die Hereinnahme der chinesischen Marke erhofft sich die Unternehmung zusätzliche Erträge ohne große Investitionen tätigen zu müssen. Zudem sind chinesische Marken aktuell sehr stark auf den europäischen Markt fokussiert, weswegen der Vertrieb einer solchen Marke auch langfristig eine gewinnbringende Tätigkeit darstellen wird.

Des Weiteren wird der Standort in Neustadt an der Weinstraße auf ein mehr als doppelt so großes Gelände innerhalb der Stadt umziehen. Hier sind und werden in 2024 Investitionen getätigt, um den vorhandenen Altbestand auf dem neuen Gelände zu modernisieren und auf den Hersteller-Standard zu bringen. Durch die größere Fläche werden an dem Standort deutlich mehr Fahrzeuge veräußert und es wird ein höherer Werkstattdurchlauf erzielt. Die Eröffnung ist für das letzte Quartal 2024 geplant.

Die aktuelle Filiale in Neustadt wird beibehalten und ab der Eröffnung des neuen Standorts zu einem reinen Gebrauchtwagen-Standort umfunktioniert, an dem extern zugekaufte Jung-, Jahres- und Gebrauchtwagen veräußert werden.

Die Hersteller reagieren im zweiten Quartal auf die im Dezember 2023 unerwartet plötzlich weggefallene staatliche Umweltprämie für den Kauf und Zulassung eines reinen Elektrofahrzeugs für Privatkunden und auf die damit verbundene ausgebliebene Nachfrage nach Elektro-Fahrzeugen mit starken Prämienaktionen. Dadurch erhofft sich die Gesellschaft eine gesteigerte Nachfrage nach diesen Fahrzeugen.

Durch den 2023 angestiegenen Reallohn der Kunden, erhofft sich die GmbH eine gute Kaufbereitschaft sowie daraus resultierende gesteigerte Umsätze. Um die Ware weiterhin so anzubieten, dass es den Kundenwünschen entspricht, ist das Autohaus auf verschiedenen Online-Verkaufsplattformen aktiv und bietet dort die sofort verfügbare Ware zielgruppenorientiert an.

Zudem stellt sich die Autohaus Ivancan GmbH weiterhin digital auf und bewirbt ihre Produkte online über die eigene Website, Social-Media und Ad-Schaltungen.

Das seit 2022 forcierte Gewerbekundengeschäft ist weiterhin sehr erfolgreich und es wurden große Partner gewonnen, die regelmäßig Fahrzeuge abrufen.

Auch im Jahr 2024 wird geplant Auszubildende einzustellen, um die benötigten Fachkräfte selbst nachzuziehen und teure Personalakquise einzusparen.

Durch eine Weiterentwicklung der CI-Richtlinien wird eine Qualitätssteigerung, aber auch eine erhöhte Effizienz durch einheitliche Arbeitsschritte erwartet. Dies bietet die Grundlage für zukünftiges Wachstum.

Die Einführung von KI bringt die Autohaus Ivancan GmbH im Vergleich zur Konkurrenz weiter nach vorne. Der digitale Mitarbeiter wird für Routinearbeiten im Back-Office eingesetzt und ermöglicht dabei Raum für kreativeres Arbeiten. Gleichzeitig wird Personalkapazität für andere Aufgaben bereitgestellt, die KI nicht übernehmen kann.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Autohauses sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Mit den finanzierenden Banken besteht bereits eine seit Jahren vertrauensvolle Zusammenarbeit, sodass keine Liquiditätsengpässe erwartet werden. Mit dem Vertragspartner Mazda wurde 2023 eine Erhöhung der Kreditlinie verhandelt, um die größere Menge an immer teurer werdenden Fahrzeugenproblemlos abnehmen zu können. Ähnliche Verhandlungen laufen aktuell mit Hyundai, um auch hier die Kreditlinie entsprechend anzupassen.

Weitere Risiken bestehen in der Nichtbesetzung offener Arbeitsplätze durch qualifiziertes Personal, aufgrund des Fachkräftemangels oder der Fluktuation von Mitarbeitern.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Gesamtrisiko des Autohauses Ivancan im Wesentlichen geringer. Die laufende Analyse der Chancen und Risiken der Geschäftsleitung ergibt mehr Chancen als Risiken.

1. Verwendung von Finanzinstrumenten (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die Gesellschaft arbeitet nicht mit Finanzinstrumenten.

2. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Im Bereich der Forschung und Entwicklung ist unser Unternehmen nicht tätig.

3. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3)

Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Heidelberg und drei weitere Niederlassungen in Mannheim, Ludwigshafen und Neustadt/Weinstraße.

 

Heidelberg, im Juni 2024

Autohaus Ivancan GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.008.017,05 3.936.169,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.500,00 56.500,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 3.000,00 4.000,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 17.500,00 52.500,00
II. Sachanlagen 4.987.517,05 3.879.669,31
1. technische Anlagen und Maschinen 202.220,00 208.913,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 699.954,60 739.960,60
3. sonstige Sachanlagen 4.085.342,45 2.930.795,71
B. Umlaufvermögen 16.205.531,54 8.977.044,70
I. Vorräte 9.759.681,97 4.408.401,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.955.407,25 4.148.971,51
1. sonstige Vermögensgegenstände 5.955.407,25 4.148.971,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 282.884,58 137.291,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 490.442,32 419.672,08
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.213.548,59 12.913.214,01

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.529.785,97 1.282.842,78
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 1.504.221,38 1.257.278,19
B. Rückstellungen 285.700,00 382.650,00
C. Verbindlichkeiten 19.343.383,54 11.202.347,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.359.275,34 9.085.760,36
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.984.108,20 2.116.586,70
davon aus Steuern 221.033,38 679.569,15
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 67,38 2.743,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 54.679,08 45.374,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.213.548,59 12.913.214,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.463.295,95 7.239.581,30
2. Personalaufwand 3.468.958,03 3.150.337,97
a) Löhne und Gehälter 2.925.158,67 2.658.466,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 543.799,36 491.871,72
davon für Altersversorgung 3.527,94 2.540,00
3. Abschreibungen 529.893,23 518.264,25
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 529.893,23 518.264,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.769.342,47 3.289.164,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.562,31 16.687,82
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 436.674,52 202.257,24
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 73,73 -6.764,50
8. Ergebnis nach Steuern 284.916,28 103.009,60
9. sonstige Steuern 37.973,09 23.465,39
Jahresüberschuss 246.943,19 79.544,21

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 246.943,19 79.544,21
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.257.278,19 1.177.733,98
3. Bilanzgewinn 1.504.221,38 1.257.278,19

Anhang zum 31.12.2023

Autohaus Ivancan GmbH, Heidelberg

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Grundsätzliche Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Ivancan GmbH
Firmensitz laut Registergericht Heidelberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Register-Nr.: HRB 334058

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Bilanzierungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. eine Passivierungspflicht besteht.

Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250,00 Euro sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt.

Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen pro rata temporis abgeschrieben.

Vorführwagen wurden im Geschäftsjahr über eine Restlaufzeit von 5 Jahren pro rata temporis abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von rund 0,5 % der Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und übersteigen nicht die Höhe der Beträge, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Es wurden keine Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 im Anschluss an diese Anlage als integraler Bestandteil dieses Anhangs dargestellt.

Der zum 1. Januar 2012 aus der Übernahme eines Autohauses entstandene Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Ziel des Erwerbs war es einen weiteren Standort zu bedienen, um langfristig Kunden zu binden. Im Zeitpunkt der Aktivierung ist man davon ausgegangen, dass die Stabilität und Bestandsdauer des Kundenstamms auf mindestens 15 Jahren gewährleistet ist.

Vorräte

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Handelswaren erfolgte entsprechend den allgemeinen Angaben zu den Bewertungsmethoden. Gebrauchtwagen werden mit einem Abschlag von 10 % angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen debitorische Kreditoren von 1.311 TEuro (737 TEuro) Forderungen gegen Geschäftsführer von 663 TEuro (Vj. 660 TEuro) und Forderungen gegen Gesellschafter von 25 TEuro (Vj. 24 TEuro). Forderungen mit einer Laufzeit größer als ein Jahr bestehen in Höhe von 283 TEuro (Vj. 138 TEuro). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 142 TEuro (Vj. 0 TEuro) enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.564,59 Euro. Es wird gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist in voller Höhe eingezahlt.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn in Höhe von 1.504.221,38 Euro setzt sich aus einem Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 246.943,19 Euro und einem Gewinnvortrag aus Vorjahren von 1.257.278,19 Euro zusammen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, einer Rückzahlungsverpflichtung aus Corona-Hilfen, die Rückstellung für Gewährleistungen und die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrung.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.359.275,34 9.085.760,36
davon bis zu einem Jahr 16.259.275,34 7.985.760,36
davon mehr als ein Jahr - bis zu fünf Jahren 1.100.000,00 1.100.000,00
davon mehr als fünf Jahre 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 230.193,18 332.103,48
davon bis zu einem Jahr 230.193,18 332.103,48
davon mehr als ein Jahr - bis zu fünf Jahren 0,00 0,00
davon mehr als fünf Jahre 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 744.713,35 311.970,11
davon bis zu einem Jahr 744.713,35 311.970,11
davon mehr als ein Jahr - bis zu fünf Jahren 0,00 0,00
davon mehr als fünf Jahre 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.009.201,67 1.472.513,11
davon bis zu einem Jahr 259.201,67 722.513,11
davon mehr als ein Jahr - bis zu fünf Jahren 0,00 0,00
davon mehr als fünf Jahre 750.000,00 750.000,00
Gesamt, Positionen 1 bis 4 19.343.383,54 11.202.347,06
Gesamt, davon bis zu einem Jahr 17.493.383,54 9.352.347,06
Gesamt, davon mehr als ein Jahr - bis zu fünf Jahren 1.100.000,00 1.100.000,00
Gesamt, davon mehr als fünf Jahre 750.000,00 750.000,00

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine typisch stille Beteiligung der MBG (Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH) in Höhe von 750 TEuro mit einer Vertragslaufzeit von 10 Jahren enthalten, für die eine Nachrangabrede im Insolvenzfall vereinbart ist. Die stille Beteiligung ist abgesichert durch eine quotale Teilgarantie durch die Gesellschafterin gegenüber der MBG Baden-Württemberg in Höhe von 200 TEuro.

Passive Rechnungsabgrenzung

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausbezahlte Beträge durch Kunden für Werkstattleistungen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestanden aus Bürgschaftsverträgen mit Kapitaldienstdeckungsgarantie der Gesellschaft gegenüber der Sparkasse Heidelberg für Manuela Ivancan in Bezug auf Darlehen von nominal 8.517 TEuro.

Zudem besteht eine Globalabtretung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Sparkasse Heidelberg.

Zur Sicherung der Kreditlinie aus der Einkaufsfinanzierung gegenüber der Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH wurde das bestehende Kautionskonto in Höhe von 200 TEuro durch die Gesellschaft an die Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH verpfändet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht zum Stichtag ein langfristiger Vertrag mit einer Werbeagentur über eine Restlaufzeit von zwei Jahren in Höhe von 2.356 TEuro (Vj. 2.356 TEuro). Zudem besteht aus einem Leasingvertrag (Sale-and-Lease back-Geschäften über eine Hebebühne) eine Verpflichtung über fünf Jahre in Höhe von 105 TEuro (Vj. 141 TEuro). Weiter besteht aus einem Leasingvertrag (Sale-and-lease-back-Geschäft über unterjährig erworbene Reifenhalle) eine Verpflichtung über fünf Jahre in Höhe von 45 TEuro.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer waren Herr Marijan Ivancan, Frau Manuela Ivancan und Frau Tanja Ivancan bestellt. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung werden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB nicht offengelegt.

Anzahl der Beschäftigten

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 60 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 57 Mitarbeiter). In der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 57 gewerbliche und kaufmännische Angestellte und 3 Geschäftsführer beschäftigt.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag hat die Gesellschaft mit Pachtvertrag vom 01.02.2024 in Neustadt an der Weinstraße ein neues Autohaus angemietet und plant hier insgesamt eine Investition im Rahmen des Innenausbaus und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung von rund 80 bis 100 TEuro im Jahr 2024.

 

Heidelberg, im Juni 2024

Autohaus Ivancan GmbH

Geschäftsführung

Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände Geschäfts- oder Firmenwert 15.000,00 0,00 0,00 0,00
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 105.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 121.392,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen technische Anlagen und Maschinen 309.214,67 16.092,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.054.269,75 118.301,73 0,00 44.500,00
Betriebsfahrzeuge/Vorführwagen 4.779.096,78 4.430.601,56 0,00 4.779.096,78
Summe Sachanlagen 7.142.581,20 4.564.995,29 0,00 4.823.596,78
Summe Anlagevermögen 7.263.973,20 4.564.995,29 0,00 4.823.596,78
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 15.000,00
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 105.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 121.392,00
Sachanlagen technische Anlagen und Maschinen 0,00 325.306,67
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.128.071,48
Betriebsfahrzeuge/Vorführwagen 0,00 4.430.601,56
Summe Sachanlagen 0,00 6.883.979,71
Summe Anlagevermögen 0,00 7.005.371,71
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände Geschäfts- oder Firmenwert 11.000,00 1.000,00 0,00 0,00
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 52.500,00 35.000,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 64.892,00 36.000,00 0,00 0,00
Sachanlagen technische Anlagen und Maschinen 100.301,67 22.785,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.314.309,15 113.807,73 0,00 0,00
Betriebsfahrzeuge/Vorführwagen 1.848.301,07 357.300,50 0,00 1.860.342,46
Summe Sachanlagen 3.262.911,89 493.893,23 0,00 1.860.342,46
Summe Anlagevermögen 3.327.803,89 529.893,23 0,00 1.860.342,46
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 12.000,00
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 87.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 100.892,00
Sachanlagen technische Anlagen und Maschinen 0,00 123.086,67
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.428.116,88
Betriebsfahrzeuge/Vorführwagen 0,00 345.259,11
Summe Sachanlagen 0,00 1.896.462,66
Summe Anlagevermögen 0,00 1.997.354,66
Zuschreibungen 31.12.2022
Euro
Geschäftsjahr Buchwert
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.000,00 4.000,00
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.500,00 52.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 20.500,00 56.500,00
Sachanlagen technische Anlagen und Maschinen 0,00 202.220,00 208.913,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 699.954,60 739.960,60
Betriebsfahrzeuge/Vorführwagen 0,00 4.085.342,45 2.930.795,71
Summe Sachanlagen 0,00 4.987.517,05 3.879.669,31
Summe Anlagevermögen 0,00 5.008.017,05 3.936.169,31

sonstige Berichtsbestandteile

 

Heidelberg im Juni 2024

Gez. Tanja Ivancan, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Autohaus Ivancan GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Ivancan GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Ivancan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 21.06.2024

VHP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Würth, Wirtschaftsprüfer

Johannes Ruland, Wirtschaftsprüfer

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