The Momence UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Ertl seit 11.10.2022 | Prokura |
Roland Stefan Meisl seit 11.10.2022 | Prokura |
Hildegard Baader seit 21.10.2009 | Geschäftsführer |
Johann Dietmair seit 19.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIEWE GmbHKissingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die DIEWE GmbH (im folgenden DIEWE genannt) entwickelt und vertreibt hochwertige Diamantwerkzeuge, die höchsten Ansprüchen genügen und international eingesetzt werden. Im Laufe von mehr als 45 Jahren hat sich DIEWE als einer der führenden Anbieter in Deutschland und in Europa etabliert. Das Sortiment von DIEWE umfasst eine Vielfalt an hochwertigen Profi-Diamant-Trennscheiben sowie diverses Zubehör. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Kissing. 2. Forschung und Entwicklung DIEWE unterhält eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, welche zur ständigen Produktverbesserung beiträgt, sowie eine eigene Teststrecke zur permanenten Materialprüfung. Dadurch hat sich die Gesellschaft eine gute Stellung im Bereich der Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle erarbeitet und ist in der Lage, mit neuen und verbesserten Produkten kurzfristig auf die sich ständig ändernden Anforderungen der Märkte zu reagieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Weltwirtschaft nach dem pandemiebedingten Einbruch 2020 in 2021 um knapp 6 % gewachsen. In der Europäischen Union (EU-27) erholte sich die Wirtschaft nach dem Einbruch in 2020 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 5,3 % (Statistisches Bundesamt). In Deutschland war der Aufschwung mit 2,9 % (Vj. -4,8 %) nicht ganz so stark wie in der EU. Nach einem Rückgang im ersten Quartal 2021 infolge des zweiten Lock-Down erholte sich die Wirtschaft im zweiten und dritten Quartal deutlich. Im vierten Quartal gingen die Zahlen wieder leicht zurück. DIEWE konnte sich - wie in 2020 - so auch im Jahr 2021 der rückläufigen Entwicklung entziehen, so dass in allen vier Quartalen der Umsatz deutlich gesteigert werden konnte. DIEWE erreichte dies infolge der schnellen Lieferfähigkeit durch das Vorhalten eines hohen Lagerbestandes, verbunden mit einer zuverlässigen Auftragsabwicklung. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 stand ganz im Zeichen der Erholung von der Corona-Pandemie. Die Umsatzerlöse erhöhten sich insgesamt um 8,5 % (Vj. 14,0 %). Die Erhöhung beruhte auf der deutlichen Steigerung sowohl der Inlandsumsätze (+7,3 %), als auch der Umsätze in den EU-Ländern (+3,6 %) und insbesondere der Umsätze in den Drittländern (+61,6 %). a) Ertragslage Die Veränderungen in der Ertragslage ergeben sich aus der folgenden Übersicht:
Der Materialeinsatz erhöhte sich mit 3,5 % unterproportional zum Umsatz. Das Rohergebnis erhöhte sich dadurch um T€ 1.669 auf T€ 13.657 und liegt damit um 13,9 % über dem Vorjahr. Durch die weitere Zunahme des Personalbestandes sind die Personalkosten um 18,0 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig um T€ 45 oder 1,3 %. Die Erhöhung ist insbesondere auf die um T€ 181 gestiegenen Forderungsverluste und Wertberichtigungen sowie die um T€ 73 gestiegenen Vertriebsaufwendungen zurückzuführen. Verringert haben sich dagegen die Betriebsaufwendungen (T€ 57), die Verwaltungsaufwendungen (T€ 33) sowie die Währungsverluste (T€ 92) und die Verluste aus Anlageabgängen (T€ 41). Das Finanzergebnis hat sich von T€ -62 im Vorjahr auf T€ -39 etwas verbessert. Hier haben sich die zurückgegangenen Zinsaufwendungen für die Pensionsverpflichtung und die Darlehensverbindlichkeiten ausgewirkt. Nach Abzug der Steuern vom Ertrag verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 592 (Vj. € 538). b) Finanzlage Die Veränderungen in der Finanzlage ergeben sich aus der folgenden Übersicht:
Die Eigenkapitalquote ist trotz der Gewinnthesaurierung aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme auf 59,4 % (Vj. 61,5 %) gesunken. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital hat sich um T€ 10 auf T€ 2.203 verringert. Ursache hierfür ist die Minderung der Pensionsrückstellung. Die Zunahme der Steuerrückstellungen um T€ 362 ist auf den höheren Steueraufwand für das Geschäftsjahr 2021 zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich insbesondere durch die gestiegenen Gewährleistungsverpflichtungen um T€ 54 erhöht. Die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten um T€ 706 beruht im Wesentlichen auf einem Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 1.238 und der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Personalverpflichtungen um T€ 900. Dagegen haben sich die Bankverbindlichkeiten um T€ 1.028 und die Steuerverbindlichkeiten um T€ 536 verringert. Die Finanzlage der DIEWE ist insgesamt als sehr stabil zu bezeichnen. Die Geschäftsleitung achtet stets darauf, Verbindlichkeiten fristgerecht zu bezahlen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c) Vermögenslage
Die Vermögensstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Das langfristig gebundene Vermögen hat sich um T€ 27 vermindert, da die Anlagenzugänge mit T€ 445 niedriger waren als die Abgänge und Abschreibungen mit zusammen T€ 472. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist um T€ 3.283 auf T€ 20.031 gestiegen. Ursächlich hierfür sind die um T€ 3.230 höheren Vorräte und die um T€ 229 höheren Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich dagegen um T€ 173 verringert. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich in Folge der Tilgung von Bankverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag um T€ 1.551 auf T€ 428 verringert. Das Anlagevermögen ist in vollem Umfang durch Eigenkapital gedeckt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 20.459) um T€ 1.704 auf T€ 22.163 erhöht. Die Steigerung ist insbesondere auf die starke Zunahme der Vorräte und der Kundenforderungen zurückzuführen. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite vor Zinsen und Umsatzrentabilität herangezogen. Die Eigenkapitalrendite (4,5 %) hat sich gegenüber dem Vorjahr (4,3 %) verbessert. Die Gesamtkapitalrendite vor Zinsen ist mit 2,9 % gegenüber dem Vorjahr (2,9 %) unverändert geblieben. Die Umsatzrentabilität hat sich mit 2,0 % ebenfalls nicht verändert. e) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Geschäftsleitung der DIEWE wird auch weiterhin den Vertrieb und den Kundenservice forcieren, um eine stetige positive Entwicklung des Unternehmens zu sichern. DIEWE ist es in der Vergangenheit gelungen durch rechtzeitige Investitionen und solides Finanzmanagement flexibel auf die Entwicklungen der Absatzmärkte zu reagieren. Durch die ständige Schulung und Weiterbildung des Personals stellt die Gesellschaft sicher, dass sie auch in Zukunft kurzfristig auf Veränderungen der Märkte reagieren kann. Nachhaltigkeit und Innovation ist bei DIEWE ein wichtiges Thema, was sich auch in der positiven Markteinführung von neuen Produkten, wie derzeit im Bereich Feinsteinzeug zeigt. Um weiterhin wettbewerbsfähig und schnell lieferfähig zu sein, ist geplant, die bereits im Vorjahr eingeleitete Optimierung der Arbeits- und Produktionsstätte auch künftig fortzusetzen. Die Anbindung einer weiteren Lagerfläche mit 5.000 Paletten-Stellplätzen in der unmittelbaren Nähe ermöglicht kürzere Wege und noch mehr Flexibilität bei der Kundenbelieferung. Ende 2022 erfolgt der Umzug des eigenen Testzentrums von Asbach an den Hauptstandort nach Kissing. In diesem Zusammenhang wird das Testzentrum erweitert und modernisiert und damit die Qualitätssicherung weiter verbessert. Ebenso werden dort künftig die Produktvideos selbst am Standort Kissing produziert. Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse wird weiterhin massiv verfolgt um zukunftsfähig zu bleiben. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Nach der hohen Umsatzsteigerung im abgelaufenen Geschäftsjahr plant die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2022 mit einer stabilen Entwicklung. Der bisherige Geschäftsverlauf lässt trotz der Auswirkungen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges eine moderate Umsatzsteigerung erkennen. Die Auswirkungen der stark steigenden Energiepreise durch den Ukraine-Krieg lassen sich noch nicht abschließend beurteilen. Da jedoch weiterhin hohes Augenmerk auf die Kostenoptimierung gelegt wird, geht die Geschäftsleitung für 2022 von einer stabilen Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren, sowie einem positiven Gesamtergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres aus. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Die Geschäftsleitung der DIEWE ist seit jeher bestrebt, bei ihren Handlungen und Entscheidungen keine existenziellen Risiken einzugehen. Die Risiken der Gesellschaft auf der Absatzseite liegen in der Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen. Auf der Beschaffungsseite stecken die Risiken, wie bisher, in der weiterhin schwierigen Entwicklung der Beschaffungsmärkte und dem Einfluss des USD-Euro-Wechselkurses, der Null-Covid-Strategie in Asien und des Krieges in der Ukraine. Eine zuverlässige Qualitätskontrolle führt zu einer konstant hohen Produktqualität und hilft, diese Risiken zu verringern. Die strikte Einhaltung von Qualitätsstandards nach ISO 9001 gewährleistet eine schnelle Auftragsbearbeitung und Auslieferung. Durch die laufende Entwicklung neuer, innovativer Produkte, sowie eine umfassende Betreuung der Kunden gelang es DIEWE die erreichte Marktposition zu behaupten. Währungs- und Liquiditätsrisiken werden von DIEWE durch vorausschauenden Einkauf von USD-Reserven und durch ausreichende Liquiditätsbestände möglichst niedrig gehalten. Die vielfältigen Risiken der noch andauernden COVID-19 Pandemie und der Ukraine-Krise, wie krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern oder die Beeinträchtigung von Liefer- und Dienstleistungsketten hat das Unternehmen bisher unbeschadet bewältigt. Durch den weiteren Aufbau des Lagerbestandes und der Mitarbeiterzahl sichert sich DIEWE gegen diese fortbestehenden Risiken ab. Dem Risiko von Corona-bedingten Krankheitsausfällen versucht DIEWE durch innerbetriebliche Schutzmaßnahmen entgegen zu treten. 2. Chancenbericht Durch das eigene Testzentrum ist die DIEWE in der Lage den Lieferanten strenge Qualitätsvorgaben zu machen und deren Einhaltung zu kontrollieren. Das Vorhalten eines hohen Lagerbestandes gewährleistet eine schnelle und flexible Lieferbereitschaft gegenüber den Kunden. Die Gesellschaft kann dem zunehmenden Wettbewerb am Markt mit Erfahrung, innovativen Produkten, Flexibilität und einer sehr hohen Produktqualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sieht die DIEWE in der Unsicherheit der Entwicklung der Rohstoffpreise und in den schwer vorhersehbaren Veränderungen des USD-EURO-Wechselkurses. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und der Beginn der Ukraine-Krise hat die erfolgreiche Unternehmensentwicklung bisher nicht negativ beeinflusst. Angesichts der stabilen finanziellen Lage sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet, diese Risiken zu bewältigen. Die Geschäftsführung plant für das Geschäftsjahr 2022 mit einer Umsatzrendite auf dem Niveau des Berichtsjahres. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen ein ausreichend hoher Warenbestand, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie liquide Mittel. Die Forderungen werden überwiegend innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Forderungsausfälle bewegen sich in üblichem Rahmen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Fälligkeiten bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die DIEWE überwiegend durch Lieferantenkredite, der Ausnutzung von Kreditlinien bei Banken sowie der Aufnahme von kurzfristigen Krediten.
Kissing, im Juli 2022 Johann Dietmair, Geschäftsführer Hildegard Baader, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN Die DIEWE GmbH hat ihren Sitz in Kissing und ist beim Amtsgericht Augsburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nummer 11694 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 286, 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und zwischen 3 und 6 Jahren linear abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Gebäude werden zwischen 33 und 50 Jahren und Einbauten zwischen 9 und 14 Jahren abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 23 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. 2. Vorräte Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 3. Forderungen und andere Gegenstände des Umlaufvermögens Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Wertabschlag von 3,5 % ausreichend Rechnung getragen. 4. Liquide Mittel Liquide Mittel werden zum Nominalbetrag, gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 6. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,87 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,5 % p.a. und Rentensteigerungen in Höhe von 1,0 % p.a. zugrunde gelegt. Die Pensionsverpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen werden entsprechende Rückstellungen unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen mit 1,0 % des Jahresumsatzes gebildet. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Fremdwährungsumrechnung Kurzfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 9. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. ERLäUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus nachstehendem Anlagespiegel:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 81.216,55 (2020: EUR 168.091,14). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von EUR 540.147,98 (2020: EUR 1.141.422,70). Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Rückstellungen Bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurde gem. § 253 HGB der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, mit zehn Jahren zugrunde gelegt. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ergeben sich unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 2.476.934,--. Diese liegen um EUR 121.246,-- (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2021 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2021 in Höhe von EUR 121.246,-- unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurde ein verpfändetes Wertpapierdepot angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der in § 285 Nr. 1 und 2 HGB geforderten Angaben ergibt sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 158.823,92 (2020: EUR 694.955,36) enthalten. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus abgeschriebenen Forderungen von TEUR 11 (2020: TEUR 0) sowie Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 60 (2020: TEUR 105) enthalten. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 14 (2020: TEUR 0) betreffen Teilwertabschreibungen auf Darlehensforderungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 209 (2020: TEUR 34) und aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 7 (2020: TEUR 1). Des Weiteren sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 90 (2020: TEUR 182) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 10.571,49 (2020: EUR 8.795,12) wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 54.885,-- (2020: TEUR 64.619,--) sowie mit den Aufwendungen aus den Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 237,07 (2020: EUR 223,70) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der sich ergebende Saldo in Höhe von EUR 44.550,58 (2020: EUR 56.047,58) ist unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestehen in Höhe von TEUR 1.074 (2020: TEUR 1.074) aus Bürgschaften sowie in Höhe von TEUR 2.009 (2020: TEUR 1.085) aus Gewährleistungsverträgen. Bei den Gewährleistungsverträgen handelt es sich um die gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft für Bankverbindlichkeiten der DIEWE WHEELS GmbH, Kissing sowie der bt bavaria Tools GmbH, Weisweil. Eine Inanspruchnahme aus den abgegebenen Sicherheiten ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der positiven Geschäftsentwicklung der DIEWE WHEELS GmbH nicht wahrscheinlich. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich für das Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 488, für die Geschäftsjahre 2023 bis einschließlich 2026 auf insgesamt TEUR 1.766 und ab dem Geschäftsjahr 2027 ff. auf TEUR 430. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 3. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: - Herr Johann Dietmair, kaufmännischer Geschäftsführer - Frau Hildegard Baader, kaufmännische Geschäftsführerin Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt
5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Hinsichtlich des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird von der Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. 6. Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag, der sich zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren bzw. sieben Jahren ergibt, beträgt EUR 121.246,-- und unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 übersteigen die frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags den ausschüttungsgesperrten Betrag. 7. Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres, die die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft deutlich beeinträchtigen würden, liegen nicht vor. Wegen eventueller Auswirkungen der Ukraine-Krise und der hohen Energiepreise wird auf die Ausführungen im Abschnitt IV. im Lagebericht verwiesen. 8. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 12.882.898,08, der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 591.799,03 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 12.291.099,05 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Kissing, den 06. Juli 2022 DIEWE GmbH Geschäftsführung Johann Dietmair Hildegard Baader sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DIEWE GmbH, Kissing Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Diewe GmbH, Kissing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diewe GmbH, Kissing, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Gesellschaft weist im vorliegenden Jahresabschluss im Anhang unter Haftungsverhältnisse Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungen gegenüber der bt bavaria Tools GmbH in Höhe von Euro 983.001,20 aus. Eine drohende Inanspruchnahme aus den abgegebenen Sicherheiten kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden, da die bt bavaria Tools GmbH im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 einen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 41.937,73 bei einem negativen Eigenkapital in Höhe von Euro 308.899,43 ausweist. Der Jahresabschluss 2021 liegt noch nicht vor. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der sonstigen Rückstellungen, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 26. Juli 2022 CONLATA
Geißelmaier & Partner mbB
DIPLOM-KAUFMANN JÖRG GEIßELMAIER, WIRTSCHAFTSPRÜFER |
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