Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 265019
Eingetragen
6.7.2005
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Erbringung von Ingenieurleistungen im Anlagenbau und in der Verfahrenstechnik im Lebensmittel- und Pharmabereich

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Wilferth
seit 29.7.2025
Prokura
Adrian Lanz
seit 23.6.2023
Prokura
Valentin Jörns
seit 29.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Remshalden
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

bawaco gmbh

Weinstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023


der bawaco gmbh

1. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung
Seit dem Jahr 2005 hat sich die bawaco zu einem starken Anlagenbauer vor allem im Bereich der Molkereiindustrie sowie im Bereich aseptischer Fruchtkochanlagen für die Fruchtzubereitungsindustrie entwickelt. Seit einigen Jahren kommt das Thema Anlagenbau für Milchalternativen auch immer stärker zum Tragen.

Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens
Ertragslage
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ist erwartungsgemäß wieder besser ausgefallen als im Vorjahr.
Das Rohergebnis ist von TEUR 7.267 im Vorjahr um TEUR 556 oder 8 % gestiegen.
Die Personalaufwendungen haben sich zum Vorjahr um TEUR 194 erhöht.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 66,7 verringert, wobei der Reduzierung der Werbekosten (- TEUR 81) und Aufwendungen für Gewährleistungen (-TEUR 101) und Reisekosten (-TEUR 21), Zunahmen bei Mieten unbeweglicher Wirtschaftsgüter (+TEUR 9), Mieten für Einrichtungen bewegl. WG (+TEUR 39), Versicherungen (+TEUR 46), Fortbildungskosten (+TEUR 38) gegenüberstanden.
Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 176 ergibt sich u.a. aus dem Ausweis von sonstigen Erträgen unregelmäßig (+TEUR 34), aus Versicherungs-entschädigungen (+TEUR 111) und aus den Erlöse Sachanlageverkäufe (+ TEUR 9).
Durch die Zunahme des Ergebnisses vor Steuern in der steuerlichen Gewinn- und Verlustrechnung um TEUR 412 auf TEUR 3.027 hat sich der Ertragssteueraufwand um TEUR 401 erhöht.
Insgesamt ermittelt sich beim Jahresergebnis (nach Handelsrecht) ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10 auf +TEUR 1.841. Die Umsatzrendite bezogen auf das Jahresergebnis veränderte sich von +6,0% im Vorjahr auf +11,0% im Jahr 2023.
Vermögens- und Finanzlage
Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen betrafen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen des Geschäftsjahres wurden durch Eigenmittel finanziert.
Das Umlaufvermögen hat im Geschäftsjahr um TEUR 938 zugenommen, wobei der Zunahme im Bereich der Vorräte (+TEUR 806), sonstige Vermögensgegenstände  (+TEUR 128), der Liquide Mittel (+TEUR 529) eine Abnahme im Bereich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-TEUR 530) gegenüberstand.
Im Wesentlichen aufgrund des entstandenen Jahresüberschusses hat das Eigenkapital um TEUR 1.351 auf TEUR 10.137 zugenommen (+13%). Bedingt durch die Zunahme der Bilanzsumme (+6%) hat sich die Eigenkapitalquote von 45,7% auf 49,7% verändert.
Die Zunahme der sonstigen Rückstellungen (+TEUR 78) ergibt sich aus dem Verbrauch der Rückstellung für Gewährleistungen (-TEUR 36) und Rückstellung für Aufbewahrungspflicht (-TEUR 25), wobei die Erhöhung der Rückstellung für Personalkosten (+TEUR 49) und der sonstigen Rückstellungen   (+TEUR 82) gege-nüberstand.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 200 auf TEUR 621 verringert.
Die Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten (-TEUR 262) ist im Wesentlichen auf die Minderung der Umsatzsteuerschuld zurückzuführen.

3. Ausblick 2024
Aufgrund der im Jahre 2023 bereits getätigten Umsätze bzw. gestarteten Großprojekte sowie des vorliegenden Auftragsbestands rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Vergleich zum Vorjahr bzw. zu 2022. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die mittel- bis langfristigen Wachstums- und Rentabilitätsplanzahlen wieder erfüllt werden. Wir erwarten, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung und bestehenden Marktpositionierung trotz gesamtwirtschaftlicher Risiken weiterhin an die erfolgreichen Vorjahre anknüpfen können. Aufgrund der Personalsituation (siehe Punkt 4) ist jedoch aktuell ein weiteres Wachstum eingeschränkt.
4. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung
Risiken, die sich auf den Bestand und die zukünftige Entwicklung der bawaco gmbh in wesentlichem Umfang nachteilig auswirken könnten, sind speziell bei Großprojekten welche in Bestandsanlagen stattfinden möglich, da hier die notwendigen Arbeiten im Vorfeld sehr schwer abschätzbar und somit schwer kalkulierbar sind. Speziell bei Großprojekten (größer 1,5 Mio. Euro) besteht die Gefahr eines härteren Wettbewerbs mit den Marktbegleitern und das Risiko größere Summen zwischen- oder vorzufinanzieren aufgrund der langen Laufzeit solcher Projekte von oft ein bis drei Jahren.
Ein Risiko ist auch die etwas schwächelnde gesamtwirtschaftliche Lage, da sich die Marktbegleiter welche in den letzten Jahren stärker im Ausland tätig waren sich wieder um Projekte im heimischen Markt bemühen wodurch der Konkurrenzdruck für die bawaco bei den Bestands- wie Neukunden höher wird. Grundsätzlich würde ein weiterhin rückgängiges Investitionsverhalten der Kunden zu einem stärkeren Konkurrenzkampf und dadurch zu geringere Margen führen. Dies ist aber momentan aufgrund der noch positiven Projekt Lage für die bawaco speziell bei den Bestandskunden in Deutschland nicht der Fall was sich für die zweite Jahreshälfte 2024 aber ändern kann.
Die Personalsituation ist und bleibt ein wesentliches Problem. Der Fachkräftemangel in der Branche sorgt auch bei der bawaco dafür, dass seit längerem keine neuen Projektleiter mehr eingestellt werden konnten und somit auch Abgänge nicht kompensiert werden können. Zur aktuellen Situation kommt das zwei junge Kollegen ab Herbst 2024 ein dreijähriges duales Studium beginnen und somit auch nicht mehr für den laufenden Projektbetrieb zur Verfügung stehen. Dadurch ergibt sich eine personelle Unterdeckung bei der Projektabteilung. Sollte sich die Personalsituation nicht verbessern (aktuell laufen Aktionen mit aktiver Personalsuche und Kooperationen mit dualen Hochschulen) muss das Projektvolumen entsprechend dem Personalbestand angepasst werden.
Für das laufende wie auch für das nächste Geschäftsjahr wird mit einer stabilen und kostendeckenden Auslastung gerechnet.

5. Zweigniederlassungen
Die bawaco verfügt über eine Zweigniederlassung in Form eines Büros in Dresden und seit dem 01. Juli 2023 auch über eine weitere Zweigniederlassung in Form eines Büros in Aretsried bei Augsburg.

 

Weinstadt, 10. August 2024

gez. Herr Valentin Jörns, 1

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.633.111,44 1.412.068,74
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.017,00 10.329,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.017,00 10.329,00
II. Sachanlagen 834.276,00 499.658,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.323,00 4.531,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 830.953,00 495.127,00
III. Finanzanlagen 796.818,44 902.081,74
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 791.818,44 644.968,80
2. sonstige Ausleihungen 0,00 256.862,94
3. Genossenschaftsanteile 5.000,00 250,00
B. Umlaufvermögen 18.717.073,95 17.778.694,59
I. Vorräte 9.074.563,58 8.268.255,47
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 785.452,97 448.630,83
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.289.110,61 7.819.624,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.555.660,54 1.953.495,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.349.362,58 1.879.687,76
2. Forderungen gegen Gesellschafter 4.473,25 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 201.824,71 73.807,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.086.849,83 7.556.943,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.668,84 17.578,00
Aktiva 20.409.854,23 19.208.341,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.137.319,20 8.786.368,30
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.079,00 2.079,00
1. andere Gewinnrücklagen 2.079,00 2.079,00
III. Bilanzgewinn 10.110.240,20 8.759.289,30
davon Gewinnvortrag 8.289.289,30 6.948.021,42
B. Rückstellungen 2.157.308,32 1.404.742,35
1. Steuerrückstellungen 970.196,37 296.050,31
2. sonstige Rückstellungen 1.187.111,95 1.108.692,04
C. Verbindlichkeiten 8.115.226,71 9.017.230,68
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.286.650,98 7.721.588,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620.882,69 821.146,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.405,47 5.919,34
4. sonstige Verbindlichkeiten 206.287,57 468.576,67
davon aus Steuern 202.482,07 457.580,96
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.805,50 7.431,10
Passiva 20.409.854,23 19.208.341,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 16.791.898,16 29.192.779,14
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 469.485,97 -8.925.318,88
3. sonstige betriebliche Erträge 312.583,02 136.773,85
4. Materialaufwand 9.849.063,86 13.147.994,62
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.148.527,16 6.240.430,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.700.536,70 6.907.564,03
5. Personalaufwand 3.337.084,90 3.143.421,29
a) Löhne und Gehälter 2.884.071,75 2.708.896,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 453.013,15 434.524,42
davon für Altersversorgung 36.137,36 35.256,21
6. Abschreibungen 219.937,24 165.430,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 219.937,24 165.430,32
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.237.008,66 1.303.706,07
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.781,81 2.198,30
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90.039,64 8.269,92
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   23.481,10
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen   23.481,10
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.332,52 15.331,65
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.178.465,52 776.892,40
13. Ergebnis nach Steuern 1.848.895,90 1.838.444,88
14. sonstige Steuern 7.945,00 7.177,00
15. Jahresüberschuss 1.840.950,90 1.831.267,88
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.289.289,30 6.948.021,42
17. Ausschüttung 20.000,00 20.000,00
18. Bilanzgewinn 10.110.240,20 8.759.289,30

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschluss erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: bawaco gmbh
Firmensitz laut Registergericht: Weinstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 265019

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsvorschriften werden stetig angewandt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche, abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten nicht mehr als € 800,-- betragen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Finanzanlagen

-  Ausleihungen zum Nennwert
-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten
-  Genossenschaftsanteile zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden verlustfrei bewertet.

Forderungen und Wertpapiere

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschaltwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie die Steuernachzahlungen, die sich aufgrund der Betriebsprüfung der Jahre 2018 - 2020 ergaben.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendingen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen vermerkt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt  EUR 99.324,10 (Vorjahr: EUR 61.250,79 ).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 4.473,25 (Vorjahr: EUR 0,00)

Angaben zum Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.289.289,30 einbezogen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen



Art der Rückstellung
Stand zum
Stand zum
Änderung ggü.


31.12.2022
31.12.2023
d. Vorjahr in


TEUR
TEUR
TEUR
%
Steuerrückstellungen
296,1
970,2
674,1
227,7
Gewerbesteuer
146,0
481,3
335,3
229,7
Körperschaftsteuer
150,1
488,9
338,8
225,7
Sonstige Rückstellungen
1.108,7
1.187,1
78,4
7,1
Gewährleistung
87,0
50,3
-36,7
-42,2
Abschluss- und Prüfungskosten
30,0
39,0
9,0
30,0
sonstige Rückstellungen
991,7
1.097,8
106,1
10,7
Rückstellungen gesamt
1.404,8
2.157,3
752,5
53,6


Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgend aufgeführten nicht unerheblichen Rückstellungsarten  enthalten: Rückstellung für Personalkosten TEUR 935
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 8.115.226,71 (Vorjahr EUR 9.017.230,68).

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023

bis 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
erhaltene Anzahlungen
7.286,7
7.286,7
0,0
0,0
aus Lieferungen und Leistungen
620,9
620,9
0,0
0,0
gegenüber Gesellschaftern
1,4
1,4
0,0
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
206,3
206,3
0,0
0,0
Summe
8.115,3
8.115,3
0,0
0,0


Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 228.673,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Verpflichtungen aus Mietverträgen EUR 187.880,-- und Kfz-Leasingverträgen EUR 40.793,00.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

0,00
Angestellte

25,00
leitende Angestellte

6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
31,00

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

20,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

11,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Valentin Jörns, Technischer Betriebswirt
Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.855.941,73 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Weinstadt, 24.09.2024

gez. Valentin Jörns


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
25.690,52
0,00
0,00
0,00
25.690,52
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
25.690,52
0,00
0,00
0,00
25.690,52
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.877,20
0,00
0,00
0,00
10.877,20
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.131.036,58
546.278,69
52.872,55
0,00
1.624.442,72
Summe Sachanlagen
1.141.913,78
546.278,69
52.872,55
0,00
1.635.319,92
III. Finanzanlagen





1. Wertpapiere des Anlagevermögens
671.030,06
126.033,75
9,00
0,00
797.054,81
2. sonstige Ausleihungen
256.862,94
959,19
257.822,13
0,00
0,00
3. Genossenschaftsanteile
250,00
4.750,00
0,00
0,00
5.000,00
Summe Finanzanlagen
928.143,00
131.742,94
257.831,13
0,00
802.054,81
Summe Anlagevermögen
2.095.747,30
678.021,63
310.703,68
0,00
2.463.065,25

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
15.361,52
8.312,00
0,00
0,00
23.673,52
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
15.361,52
8.312,00
0,00
0,00
23.673,52
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
6.346,20
1.208,00
0,00
0,00
7.554,20
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
635.496,03
210.417,24
52.423,55
0,00
793.489,72
Summe Sachanlagen
641.842,23
211.625,24
52.423,55
0,00
801.043,92
III. Finanzanlagen





1. Wertpapiere des Anlagevermögens
26.061,26
0,00
0,00
0,00
26.061,26
2. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
3. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
26.061,26
0,00
0,00
0,00
26.061,26
Summe Anlagevermögen
683.265,01
219.937,24
52.423,55
0,00
850.778,70

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
2.017,00
10.329,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
2.017,00
10.329,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
3.323,00
4.531,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
830.953,00
495.540,55
Summe Sachanlagen
0,00
834.276,00
500.071,55
III. Finanzanlagen



1. Wertpapiere des Anlagevermögens
20.824,89
791.818,44
644.968,80
2. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
256.862,94
3. Genossenschaftsanteile
0,00
5.000,00
250,00
Summe Finanzanlagen
20.824,89
796.818,44
902.081,74
Summe Anlagevermögen
20.824,89
1.633.111,44
1.412.482,29

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Valentin Jörns, Technischer Betriebswirt


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


an die bawaco gmbh, Weinstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der bawaco GmbH, Weinstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bawaco GmbH, Weinstadt, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fellbach, den 27. September 2024

R. Ackermann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reiner Ackermann
Wirtschaftsprüfer

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