Steinbau Baubetreuung GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Bader seit 5.5.2006 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
objective partner AGWeinheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 20241. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftstätigkeit Unsere Geschäftstätigkeit ist auf die Entwicklung von Softwarelösungen, die Beratung bei deren Implementierung, Einführung und Anwendung sowie die allgemeine Beratung im Bereich der Informationstechnologie und technologieunterstützter Bereiche ausgerichtet. Im Fokus stehen Technologieprojekte, die sich an den Wertschöpfungsprozessen unserer Kunden orientieren und SAP als digitalen Kern von Individuallösungen, Industrie 4.0 und Artificial Intelligence (AI) ergänzen. Dabei werden kundenspezifische Lösungen entwickelt. Die objective partner AG ist am Standort in Weinheim ansässig und beschäftigt deutschlandweit 115 Mitarbeiter, die überwiegend als Berater in verschiedenen Projekteinsätzen tätig sind. Zu unseren Kunden zählen produzierende Unternehmen, Handelsunternehmen und Versicherungen auf dem deutschen Markt. 1.2. Forschung und Entwicklung Im Rahmen von EU-Förderprojekten werden innovative Produktideen aufgegriffen und bis zur Marktreife beziehungsweise in Frameworks entwickelt. Diese vorgelagerten Aktivitäten haben zum Ziel, Wettbewerbsvorteile gegenüber unseren Konkurrenten zu erlangen. Die individuelle Entwicklung von Softwarelösungen für unsere Kunden ist, trotz Fachkräftemangel und immer stärker werdender Mitbewerber aus dem nicht-europäischem Ausland, ein immer enger werdender Markt. Dies führte im Geschäftsjahr 2023/2024 zu einer deutlich stärkeren fachlichen Ausrichtung, die sich nun auch organisatorisch widerspiegelt, als auch zur Entwicklung von Produkten, die als zukünftiges Kerngeschäft vertrieben werden sollen. 1.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der betriebliche Rohertrag und der Deckungsbeitrag. Der betriebliche Rohertrag ist dabei definiert als Differenz von Umsatzerlösen abzüglich Aufwendungen für Fremdleistungen. Der Deckungsbeitrag wird dabei definiert als Differenz aus betrieblichem Rohertrag abzüglich der Gesamtkosten. Die Gesamtkosten setzen sich dabei zusammen aus Personalaufwand, Verwaltungskosten, Fahrzeugkosten, Kosten für Personalakquise und sonstigen weiteren Kosten. Im Abschnitt 2.3.1. "Wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft" sind Ausführungen zur Ist-Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres zu finden. Im Abschnitt 4. "Gesamtaussage und Prognosebericht" wird die Prognose für das kommende Geschäftsjahr dargestellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im zweiten Halbjahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland von einer Reihe von Herausforderungen geprägt. Die wirtschaftliche Lage wurde durch eine Kombination aus strukturellen Problemen, globalen Unsicherheiten und der Nachwirkung der Corona-Pandemie beeinflusst. Deutschland befand sich in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2023, das durch eine Stagnation der Wirtschaft geprägt war, gab es weiterhin keine klare Erholung. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im dritten und vierten Quartal leicht, was sich auch im ersten Halbjahr 2024 fortsetzte. Die Industrieproduktion in Deutschland blieb im zweiten Halbjahr 2023 und ersten Halbjahr 2024 unter den Erwartungen, auch aufgrund der schwachen globalen Nachfrage und Lieferkettenproblemen, die in den Jahren zuvor durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg entstanden waren. Insbesondere die Automobilindustrie und der Maschinenbau standen unter Druck. 2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Als Folge der schwachen Wirtschaft wurden einige Investitionsentscheidungen in Unternehmen nicht getroffen. Eine Folge: externe Beratungsleistung wurde reduziert. Auch wenn sich daraus ein weiterer Investitionsbedarf ergibt, der für den Standort Deutschland als Digitalisierungsschlusslicht den Abstand zu internationalen Mitbewerbern weiter vergrößert. 2.3. Geschäftsverlauf 2.3.1. Wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft Das vergangene Geschäftsjahr schloss mit einem Verlust in Höhe von TEUR 415 ab. Bei unseren wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren wurde ein betrieblicher Rohertrag von TEUR 12.209 und ein Deckungsbeitrag von TEUR -496 erzielt. Dabei wurden, in Erwartung einer sich wieder stabilisierenden gesamtwirtschaftlichen Lage, Neueinstellungen im 2. Halbjahr des vorherigen Geschäftsjahres vorgenommen, für die keine hinreichenden Anschlussbeauftragungen erzielt wurden. Dies war bedingt durch einige Budgetstreichungen unserer Kunden und Verzögerungen bezüglich Investitionsentscheidungen. Darüber hinaus steht die individuelle Softwareentwicklung mehr und mehr in Konkurrenz mit einer "Make or Buy"-Entscheidung im Markt. Es werden immer mehr Entscheidungen gegen eine Individualentwicklung getroffen. Strategisch wird sich das Unternehmen mehr und mehr zu einem Produktanbieter entwickeln müssen. Diese Entscheidung führt zu Entwicklungsaufwänden, die sich ebenfalls negativ auf die Ertragslage auswirken. Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr 2023/2024 für die objective partner AG nicht zufriedenstellend, aber die logische Konsequenz der Transformation von einem Dienstleister zu einem Produktanbieter. 2.3.2. Erläuterungen zur Ertragslage Für die Ausführungen zum betrieblichen Rohertrag und Deckungsbeitrag verweisen wir auf die Ausführungen in 2.3.1. Der Personalaufwand erhöhte sich bei einem höheren durchschnittlichen Personalbestand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 917. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen mit reduzierten Reisekosten, Fortbildungskosten, Kosten für Personalakquise und Lizenzen zu tun hat. Insgesamt wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR -415 im Vergleich zu TEUR 218 im Vorjahr erzielt. 2.3.3. Erläuterungen zur Vermögens- und Finanzlage Der vereinfacht ermittelte operative Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt TEUR -325 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 631 reduziert. Obwohl der operative Cashflow negativ war, konnte durch den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen die Bankverbindlichkeiten vollständig abgebaut werden und die liquiden Mittel um TEUR 1.188 auf TEUR 1.244 erhöht werden. Die Bilanzsumme hat sich auf TEUR 3.908 (Vorjahr: TEUR 4.099) reduziert und setzt sich auf der Vermögensseite wie folgt zusammen:
Die Reduzierung des Anlagevermögens ist im Wesentlichen auf die bewusste und effektivere Nutzung der vorhandenen EDV-Anlagen zurückzuführen. Der Rückgang des Umlaufvermögens resultiert vor allem aus einem stichtagsbedingten Rückgang der unfertigen Leistungen sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gleichzeitig haben sich die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 593 erhöht. Die Vorräte sind um TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 118) gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.546 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Kapitalstruktur setzt sich wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital hat sich insgesamt um den Jahresfehlbetrag 2023/2024 vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich bei der gleichzeitig leicht geminderten Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 42,0 % auf 33,4 % vermindert. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund der Minderung der Rückstellungen für Jahresurlaub (innerhalb der Sonstigen Rückstellungen) sowie der Steuerrückstellungen gesunken. Die Veränderung der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. 2.3.4. Gesamtaussage zur VFE-Lage Zusammenfassend sind wir mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage nicht zufrieden. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risiken Für das Auftragsgeschäft der objective partner AG sind im Wesentlichen nachfolgende Risiken relevant. Die Risiken werden im Folgenden ihrer Bedeutsamkeit nach von "bedeutsam" bis "weniger bedeutsam" beschrieben: War of Talents Der Fachkräftemangel der vergangenen Jahre wird sich als Folge der Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtsituation und technologischen Entwicklungen stark verändern. Auch wenn wir gesamtwirtschaftlich einen hohen Investitionsstau bei Digitalisierungsthemen sehen, sinkt die Investitionsbereitschaft und Budgets werden auf Kundenseite und zu Lasten externer Dienstleistung gekürzt oder gestrichen. Auch Code-generierende AI-Technologien verändern den Arbeitsmarkt in der Branche. Durch unsere Produktzentrierung - die wir im Geschäftsjahr 2023/2024 begonnen haben - begegnen wir diesem Risiko, indem wir personalunabhängige Revenuestreams durch ein neu zu erschließendes Lizenzgeschäft aufbauen. Wir schätzen daher dieses Risiko für uns als moderat ein. Erhöhte Angebotsseite Infolge der negativen konjunkturellen Entwicklung für das Jahr 2024 als auch der kommenden Jahre danach, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Angebotsseite an Softwareentwicklung, insbesondere durch freie Kapazitäten von Freelancern, steigen wird und sich dadurch negative Folgen für die Marktpreise ergeben. Sollte sich die Konjunktur mittelfristig nicht erholen, sehen wir entsprechenden Druck auf unsere Kostenstrukturen und unsere Wettbewerbsfähigkeit. Wir sehen dieses Risiko als groß an und begegnen diesem Risiko mit einem strategischen Wandel des Unternehmens von einem reinen Dienstleister zu einem Produktanbieter. Industrie 4.0 - als seit langem existierenden Kernthema unseres Dienstleistungsportfolios - wird durch den Digitalen Produktpass, zunehmender Interoperabilitätsanforderungen seitens der Industrie, Standardisierungszwänge zur Optimierung unternehmensübergreifender Informationsaustausch etc. ein stark wachsender Markt sein. Mit "BaSyx Enterprise" bieten wir hier ein Produkt, das die größten Herausforderungen produzierender Unternehmen löst. Mit Operaide greifen wir den Trend der künstlichen Intelligenz auf und bieten eine agentenbasierte AI-Plattform, die es Unternehmen erlaubt, Geschäftsprozesse, die bislang als nicht automatisierbar galten, zu digitalisieren. IT-Risiken Die betrieblichen Abläufe unserer Gesellschaft hängen in hohem Maße von einer funktionierenden IT-Infrastruktur ab. Einschränkungen oder gar Ausfälle in diesem Bereich können einen erheblichen Einfluss auf unseren operativen Geschäftsbetrieb haben. Zur Risikominimierung haben wir Sicherheitsrichtlinien entwickelt, welche kontinuierlich überprüft werden. Die Risiken aus der IT-Abhängigkeit und den daraus resultierenden Folgen eines Ausfalls schätzen wir als hoch, jedoch nicht bestandsgefährdend, ein. Abhängigkeit SAP Ein wesentlicher Umfang unserer Geschäftstätigkeit basiert auf Softwarelösungen seitens SAP. Hierdurch sind wir von der weiteren Entwicklung des Unternehmens SAP abhängig. Ein Rückgang des Marktanteils von SAP in Deutschland würde sich auch negativ auf unsere Geschäftsaktivitäten auswirken. Aktuell sehen wir in dieser Hinsicht keine negativen Entwicklungen, sodass wir dieses Risiko als gering einstufen. 3.2 Chancen Neben den Risiken beinhaltet das Auftragsgeschäft für die objective partner AG aber auch entsprechende Chancen. Die Chancen werden im Folgenden ihrem Potenzial nach von "groß" bis "weniger groß" beschrieben: Steigende Nachfrage nach Softwarelösungen im Inland In den letzten Jahren wurde in Deutschland aus unserer Sicht in vielen Bereichen noch nicht im notwendigen Umfang in die Zukunftstechnologien/Digitalisierung investiert. Ohne eine deutliche Steigerung der Investitionen droht Deutschland in unseren Augen im internationalen Vergleich als Standort abgehängt zu werden. Zudem wird es ohne eine höhere Investitionsbereitschaft nicht gelingen, das Problem des Fachkräftemangels in den Griff zu bekommen. Wir erwarten daher, dass sich der angestaute Investitionsbedarf in Deutschland in den kommenden Jahren auflösen wird, da dies für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts erforderlich sein wird. Aus dieser Entwicklung werden sich große Chancen für das Wachstum unserer Gesellschaft ergeben. Dabei setzen wir auf eines unserer Produkte, welches mit Hilfe künstlicher Intelligenz und intelligenten Agenten Geschäftsprozesse, die bislang nicht automatisiert werden konnten, automatisiert. Produktportfolio Die Fokussierung unseres Produktportfolios führt zur Spezialisierung und Besetzung von Nischen, in denen deutlich höhere Tagessätze zu erzielen sind. Wir gehen davon aus, dass generalistische Lösungsansätze in den nächsten Jahren immer weniger nachgefragt werden und sehen in der Neuausrichtung große Chancen für unsere Gesellschaft. 4. Gesamtaussage und Prognosebericht Eine weiter anhaltende Euphorie im Bereich künstlicher Intelligenz sowie die fortschreitende Digitalisierung in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft lassen für unsere Branche auch zukünftig Stabilität erwarten. Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, aufgrund unseres Strategie-Changes einiger Projekte mit namenhaften Kunden in Zukunft wieder eine positive Entwicklung zu zeigen. Die verändernde Marktlage in Kombination mit aufgrund der Erwartung einer sich positiv entwickelnden Zukunft ausgerichteten starken Neueinstellungen im Vorjahr, führte bei einer Utilizatiorate von 56%, zu signifikanten Umsatzeinbrüchen im 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024. Die verändernde Marktlage (Rückgang der Nachfrage hinsichtlich externer Beratungs-/Serviceleistung, Budgetentscheidungen wurden ausgesetzt oder Budgets wurden reduziert etc.) führte zur strategischen Neuausrichtung vom reinen Dienstleister zu einem Produktanbieter. Interne Prozesse, Offerings, Qualifikationen weichen im Produktgeschäft signifikant von denen eines Dienstleisters ab. Das 2. Halbjahr im Geschäftsjahr 2023/2024 war daher geprägt, den Change des Unternehmens vom Service-Dienstleister zu einem Produktanbieter vorzubereiten. Wesentlich dabei ist die interne Produktentwicklung mit den benötigten Positionen und Prozessen. Dies wird auch im Geschäftsjahr 2024/2025 Kapazitäten binden. Die Veränderung umfasst nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die Berücksichtigung rechtlich relevanter Themen wie beispielsweise NIS 2, Cyber Resiliance Act oder Zertifizierungen nach ISO 27001 etc. Das erste Halbjahr 2024/2025 werden wir daher mit einem weiteren Verlust abschließen und erst im 2. Halbjahr, durch erste Lizenzgeschäfte, zu einem positiven Cashflow gelangen. Damit ist im Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem neutralen Ergebnis zu rechnen. Wir rechnen dabei für unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren mit einem moderat über dem Vorjahr liegenden betrieblichen Rohertrag und einem deutlich verbesserten und leicht positiven Deckungsbeitrag. Die Transformation des Unternehmens wird sich erst in den Geschäftsjahren ab 2025/2026 auf der Ertragsseite durch produktzentrierte Revenuestreams (Returning Revenue aus Software-Überlassung, Wartung und Support) auswirken. Zukünftige Umsätze werden mit deutlich weniger Personalkosten erzielt werden können als unsere bestehenden Dienstleistungsumsätze.
Weinheim, den 21. Januar 2025 objective partner AG Der Vorstand Andreas Bader Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeines Der Jahresabschluss der objective partner AG, Weinheim, Handelsregister Mannheim, HRB 700466, zum 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des AktG aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten wurden neben Gehaltsaufwendungen auch angemessene Teile der Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 393) enthalten. Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
*) Die in Klammern angegebenen Werte betreffen Vorjahreszahlen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T-EUR 61 (Vorjahr: T-EUR 66) enthalten. Von den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen T-EUR 9 (Vorjahr: T-EUR 0) auf den Ertrag aus der Abzinsung von Forderungen. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 9) auf den Aufwand aus der Abzinsung von Forderungen. V. Ergänzende Angaben 1. Anzahl Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 114 (Vorjahr: 104). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Zusammenhang mit unbefristeten Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die monatlichen Verpflichtungen betragen hierbei insgesamt T-EUR 36 (Vorjahr: T-EUR 40). 3. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an. Am 4. Mai 2024 ist Herr Thron verstorben. Herr Dipl.-Inform. Andreas Bader, Lindenfels Herr Dipl.-Inform. Michael Thron, Bürstadt (verstorben am 4. Mai 2024 und somit ausgeschieden) Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Mitglieder an: Herr Dr. Manfred Schneider, Wiesenbach (Vorsitzender) Herr Martin Berr-Sorokin, München (stellvertr. Vorsitzender) Herr Volker Reichenbach, München (stellvertr. Vorsitzender) 4. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) beträgt T-EUR -415 (Vorjahr: T-EUR 218). Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von T-EUR 1.666 ergibt sich ein Betrag von T-EUR 1.251, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Weinheim, den 20. Januar 2025 objective partner AG Der Vorstand Andreas Bader Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeBescheinigung Den vollständigen Jahresabschluss auf den 30. Juni 2024 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 der objective partner AG, Weinheim, haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Diesem einzureichenden Jahresabschluss auf den 30. Juni 2024 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 erteilen wir folgende Bescheinigung: In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 27. Januar 2025 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die objective partner AG, Weinheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der objective partner AG, Weinheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der objective partner AG, Weinheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 27. Januar 2025 FALK
GmbH & Co KG
Dr. Steffen Bangert, Wirtschaftsprüfer Andreas Heinzel, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für Offenlegungszwecke zum Jahresabschluss 2023/2024objective partner AG, Weinheim1. Überwachung und Beratung des Vorstands bei der Führung der Geschäfte Der Aufsichtsrat hat sich während des vergangenen Geschäftsjahres 2023/2024 über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft mündlich und schriftlich vom Vorstand regelmäßig unterrichten lassen und in insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen über die Lage der Gesellschaft informiert. Im Rahmen der Berichterstattung erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig Informationen über bedeutsame betriebswirtschaftliche Daten der Gesellschaft, insbesondere über Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz, Personalstand, Ergebnis und besondere Risiken sowie die monatlichen BWAs. Der Vorstand hat alle wichtigen Angelegenheiten der Gesellschaft mit dem Aufsichtsrat beraten. Der Aufsichtsrat hat bei allen Entscheidungen, die ihm obliegen, mitgewirkt. II. Prüfung des Jahresabschlusses Der vom Vorstand der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 zum 30.06.2024 unter Einbeziehung der Buchführung aufgestellte Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang- sowie der Lagebericht der Gesellschaft ist dem Aufsichtsrat vorgelegt worden. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr prüfungspflichtig. Den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 30.06.2024 hat die FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Im Breitspiel 21, 69126 Heidelberg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir haben diese Unterlagen auch selbst geprüft. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Im Breitspiel 21, 69126 Heidelberg, lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in unserer Bilanzsitzung am 30.01.2025 in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich behandelt. In dieser Sitzung hat der Vorstand auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Wesentliche Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems wurden nicht berichtet. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses sind keine Einwendungen zu erheben. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde deshalb vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 30.01.2025 gebilligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist damit festgestellt. III. Verschiedenes Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die von ihnen geleistete Arbeit und ihren Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht in seiner Sitzung am 30.01.2025 gemäß §171 Abs. 2 AktG festgestellt.
Weinheim, den 30.01.2025 Für den Aufsichtsrat Dr. Manfred Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung für OffenlegungszweckeBeschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Vorstand hat nach § 170 Abs. 2 AktG am 30. Januar 2025 folgenden Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2023/2024 gemacht und dem Vorstand zur Billigung vorgelegt: Verwendung des Bilanzgewinns
Der Vorschlag der Verwendung des Bilanzgewinns wurde mit Beschluss vom 30. Januar 2025 vom Aufsichtsrat gebilligt. Angaben zu Feststellung Der Aufsichtsrat der objective partner AG hat am 30.01.2025 den Jahresabschluss auf den 30. Juni 2024 gebilligt und somit festgestellt. |
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