Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 4056
Eingetragen
27.6.2002
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungBetrieb von Verkehrswegen für Straßenfahrzeuge
Gegenstand
Erbringung von Ingenieurleistungen im Automobilbereich

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IDIADA Automotive Technology, S.A.ESP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

IDIADA Automotive Technology, S.A.
Spain
600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH erbringt Entwicklungs- und Erprobungsdienstleistungen für die Automobilindustrie. Die Gesellschaft unterhält fünf Standorte und beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 77 Mitarbeiter (2022: 73 Mitarbeiter). Dabei erbringt die Gesellschaft ihre Dienstleistungen für Automobilhersteller sowie für Systemlieferanten.

Unsere Geschäftspartner vertrauen auf unsere Kompetenz und unser Know-how bei der Entwicklung kompletter Systeme in den Bereichen Karosserie, Interieur, Exterieur sowie der Fahrzeugsicherheit und des Fahrwerks. Unsere Mitarbeiter erarbeiten in Teamarbeit innovative und zukunftsweisende Lösungen unter Einsatz neuester Technologien.

Durch die hohe Qualifizierung unserer Mitarbeiter und unsere Erfahrung auch in der Betreuung der Dienstleistungsanforderungen der Schnittstellenbereiche sind wir in der Lage, diese Entwicklungsprojekte effizient und mit entsprechendem Mehrwert für unsere Kunden umzusetzen.

Die Gesellschaft setzt vor allem eigene Mitarbeiter und intern entwickeltes Know-how ein. Bei komplexen Projekten greift die Gesellschaft bei Bedarf auf Kapazitäten und Know-how verbundener Unternehmen zurück, insbesondere in Spanien, der Tschechischen Republik und Indien.

Die Gesellschaft ist Teil des IDIADA-Konzerns mit Hauptsitz in Santa Oliva, Spanien. Der IDIADA-Konzern ist Teil des börsennotierten Applus-Konzerns.

B. Geschäftsentwicklung

Im Jahr 2023 hat die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Produktentwicklung seitens unserer traditionellen Kunden auf dem deutschen Markt eindeutig das Niveau vor der Pandemie erreicht. Der Umsatz mit deutschen Kunden des gesamten IDIADA-Konzerns ist um 30 % gestiegen, während das weltweite Umsatzwachstum des IDIADA-Konzerns bei 19 % liegt. Auf dem deutschen Markt wurde eindeutig eine überdurchschnittliche Wachstumsrate verzeichnet.

Die IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH hat den Kostenoptimierungsprozess durch Reduzierung der Büroflächen fast abgeschlossen. Die neuen lokalen Dienstleistungen in den Bereichen Homologation, Elektronik, Elektroantriebe und Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) erfordern weitere Maßnahmen mit Blick auf die Geschäftsentwicklung und eine engere Zusammenarbeit mit dem Rest des IDIADA-Konzerns. Der Betrieb eines Testgeländes für einen unserer deutschen Kunden hat sich sehr positiv auf die Verbesserung der Ertragslage im Jahr 2023 ausgewirkt.

Wir haben Fortschritte auf dem Weg hin zu einer neuen wettbewerbsfähigen Marktpositionierung gemacht, indem wir ausschließlich Dienstleistungen mit großem Mehrwert auf lokaler Ebene anbieten und die überwiegende Anzahl unserer Projekte durch ein Remote-Support-Team in sogenannten "Best Cost Countries" des IDIADA-Konzerns unterstützen.

C. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Geschäftsverlauf

Die Ertragslage hat sich gegenüber den vorherigen Geschäftsjahren verbessert und wir konnten ein positives Ergebnis aufweisen.

Ertragslage

Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen haben sich 2023 zusammen um 5 % auf TEUR 17.396 erhöht (2022: TEUR 16.599). Diese Zunahme ist hauptsächlich auf eine höhere Nachfrage nach den Hauptaktivitäten der Gesellschaft im Bereich passive Sicherheit und Elektronik zurückzuführen. Die Umsatzerlöse sind neben dem EBIT wichtigster Leistungsindikator unserer Gesellschaft.

Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge in Höhe von TEUR 1.224 aus einer Maßnahme zum Schuldenerlass des alleinigen Gesellschafters enthalten.

Der Materialaufwand ist um 9 % auf TEUR 9.012 (2022: TEUR 9.926) gesunken. Dies ist hauptsächlich auf Aufwendungen der Muttergesellschaft in Bezug auf ein Projekt auf dem deutschen Markt zurückzuführen.

2023 betrugen die Personalaufwendungen TEUR 5.961 (2022: TEUR 5.564). Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Jahr 2023 hat sich im Vergleich zum Jahr 2022 um vier Arbeitnehmer erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich für das Jahr 2023 auf TEUR 2.351 und bewegen sich auf Vorjahresniveau (2022: TEUR 2.448).

Insgesamt erzielte die Gesellschaft ein ausgeglichenes Jahresergebnis mit einem Überschuss in Höhe von EUR 250 (2022: Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 304).

Die im Lagebericht 2022 für das Jahr 2023 prognostizierten Umsatzerlöse (insgesamt TEUR 15.600) wurden übertroffen. Somit ergibt sich, wie für das Jahr 2023 prognostiziert, ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

Vermögens- und Finanzlage

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen insgesamt TEUR 1.189 (2022: TEUR 1.351). Im Laufe des Jahres 2023 investierte die Gesellschaft in MCTS-Ausstattung. Das planmäßige Abschreibungsvolumen ist von TEUR 361 auf TEUR 286 gesunken.

Das Umlaufvermögen besteht überwiegend aus unfertigen Leistungen (angefallene Aufwendungen für laufende Projekte) in Höhe von TEUR 1.266 (2022: TEUR 1.077), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.536 (2022: TEUR 2.325) und liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 2.152 (2022: TEUR 1.502).

Das Eigenkapital bleibt mit TEUR 1.265 konstant und hat einen Anteil von 20,0 % (Vorjahr: 18,3 %) an der Bilanzsumme.

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 724 (2022: TEUR 902) sind auf Rückstellungen für im Jahr 2023 erbrachte, aber nicht abgerechnete Fremdleistungen und auf einen leichten Anstieg der Personalrückstellungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.389 (2022: TEUR 747) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.340 (2022: TEUR 3.516) zusammen.

Alle Bilanzposten spiegeln im Wesentlichen die Gesamtentwicklung der Geschäftsaktivitäten im Jahr 2023 wider.

Forschung und Entwicklung

Zusammen mit lokalen deutschen Partnern und als Teil des IDIADA-Konzerns ist die IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH an mehreren gemeinschaftlichen F&E-Projekten beteiligt.

Personal

Die Gesellschaft beschäftigte 2023 durchschnittlich 77 Mitarbeiter (2022: 73).

Investitionen und Finanzierung

Die Gesellschaft ist Teil des IDIADA-Konzerns mit Hauptsitz in Santa Oliva, Spanien. Des Weiteren ist der IDIADA-Konzern eine von sechs Abteilungen des börsennotierten Applus-Konzerns. Die Geschäftstätigkeiten der Gesellschaft werden ausschließlich durch Eigenmittel oder die Inanspruchnahme von Finanzmitteln des IDIADA-Konzerns finanziert. Zum 31. Dezember 2023 wies die Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.152 (2022: TEUR 1.502) aus. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen 2023 TEUR 233.

Risikomanagement

Die Gesellschaft wendet die Grundsätze des Applus- und des IDIADA-Konzerns im Zusammenhang mit dem Risikomanagementprozess an und überwacht, bewertet und behandelt systematisch alle Risiken, um die Chancen zu maximieren, damit die Ziele erreicht werden.

D. Prognose, zukünftige Risiken und Chancen

Im Jahr 2023 erlebte der deutsche Markt eine Normalisierung. Wir gehen davon aus, dass der positive Trend in Bezug auf Effizienz, Produktdiversifizierung, Kundendiversifizierung und Projekte mit höherem Mehrwert im Jahr 2024 bestätigt wird.

Für das Jahr 2024 planen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 13.350 und einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Die Mitarbeiterzahl wird 2024 konstant bleiben.

Risikobericht

Die Strategie hin zu Dienstleistungen mit größerem Mehrwert, einer besseren Integration und Projektkoordination innerhalb des IDIADA-Konzerns sowie mehr Diversifizierung trägt zweifellos zu einer Senkung des Risikos bei.

Die Mobilitätsindustrie erlebt eine Revolution im Bereich Produktentwicklung. Die Elektrifizierung, autonomes Fahren und Konnektivität gehen mit neuen Akteuren in unserer Industrie einher und sorgen dafür, dass neue Produktentwicklungsprozesse im Bereich Product Engineering entstehen.

Aufgrund des Übergangs zu Dienstleistungen mit größerem Mehrwert müssen wir talentiertes, hochqualifiziertes Personal gewinnen - das Angebot an jenen Arbeitskräften entspricht allerdings nicht der Nachfrage.

Chancenbericht

Zeiten des Umbruchs eröffnen große Möglichkeiten, sofern die richtige Strategie gewählt wird. Wir haben unsere Größe reduziert und Risiken minimiert. Wir müssen diversifiziert wachsen und Bereiche hervorheben, in denen wir uns einen guten Ruf erarbeitet haben - in Einklang mit der globalen Strategie des IDIADA-Konzerns - und uns dabei auf Dienstleistungen mit größerem Mehrwert konzentrieren. Deutschland stellt einen gesättigten Markt dar, der attraktiv für wichtige ausländische Kunden ist, die den europäischen Markt im Visier haben. Auf dem deutschen Markt gibt es eine rege Aktivität in der Produktentwicklung und er zieht hochqualifizierte Ingenieure in die F&E-Abteilungen im Bereich Mobilität.

Wir hoffen, dass diese erneuerte Strategie unsere Positionierung auf dem deutschen Markt stärken wird.

 

Ingolstadt, den 18. April 2024

Ignasi Ferrer Ballester, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.124,00 12
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.182.456,66 1.244
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 95
1.182.456,66 1.339
1.189.580,66 1.351
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 1.266.446,63 1.077
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.536.375,38 2.325
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.550,00 461
3. Sonstige Vermögensgegenstände 112.015,44 98
1.656.940,82 2.884
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.152.187,96 1.502
5.075.575,41 5.463
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.577,30 67
6.314.733,37 6.881

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000
III. Verlustvortrag -334.967,36 -31
IV. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 250,21 -304
1.265.282,85 1.265
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 723.927,28 902
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 1.389.249,64 747
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 76.713,11 60
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.340.166,99 3.516
4. Sonstige Verbindlichkeiten 519.393,50 391
4.325.523,24 4.714
6.314.733,37 6.881

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 17.207.384,56 16.488
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 188.991,73 111
3. Sonstige betriebliche Erträge 221.218,64 1.399
17.617.594,93 17.998
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.416,12 -4
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.008.601,11 -9.922
-9.012.017,23 -9.926
8.605.577,70 8.072
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.004.834,66 -4.677
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -955.940,06 -887
-5.960.774,72 -5.564
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -286.211,95 -361
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.351.182,12 -2.448
7.408,91 -301
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -6.376,70 -2
9. Ergebnis nach Steuern 1.032,21 -303
10. Sonstige Steuern -782,00 -1
11. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 250,21 -304

Anlagengitter für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umgliederung Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 471.305,54 0,00 407.816,25 0,00 63.489,29
471.305,54 0,00 407.816,25 0,00 63.489,29
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.059.318,56 233.311,34 723.269,12 95.000,00 3.664.360,78
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 95.000,00 0,00 0,00 -95.000,00 0,00
4.154.318,56 233.311,34 723.269,12 0,00 3.664.360,78
4.625.624,10 233.311,34 1.131.085,37 0,00 3.727.850,07
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 459.680,54 4.500,00 407.815,25 56.365,29
459.680,54 4.500,00 407.815,25 56.365,29
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.814.867,14 281.711,95 614.674,97 2.481.904,12
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.814.867,14 281.711,95 614.674,97 2.481.904,12
3.274.547,68 286.211,95 1.022.490,22 2.538.269,41
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.124,00 11.625,00
7.124,00 11.625,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.182.456,66 1.244.451,42
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 95.000,00
1.182.456,66 1.339.451,42
1.189.580,66 1.351.076,42

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH, Ingolstadt

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft mit Sitz in Ingolstadt (vormals: Ingolstadt-Etting) ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ingolstadt (HRB 4056). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Provisionserlöse von TEUR 1.496 werden in 2023 in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die entsprechenden Vorjahresbeträge von TEUR 997 in der Gewinn- und Verlustrechnung aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (zwischen drei und sieben Jahren) linear vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben den Lohnstunden und Projekteinzelkosten einen Zuschlag für aktivierungsfähige Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Ansatz der flüssigen Mittel (Bank- und Kassenguthaben) erfolgte zu Nennwerten.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Rückstellungen, die ab- bzw. aufzuzinsen wären, bestehen derzeit nicht.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss 2023 wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Geschäftsjahr 2023 ist dem als Anlage beigefügten Anlagengitter zu entnehmen.

Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ebenso betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wie im Vorjahr in voller Höhe Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Forderungen und Verbindlichkeiten:

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 452.188,99
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.648.892,16 3.326.437,78

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 611 (Vorjahr: TEUR 569) enthalten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken sowie weitere Davon-Angaben

Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 17.506,80 (Vorjahr: TEUR 35) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 509.031,06 (Vorjahr: TEUR 366) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 4.692,05 (Vorjahr: TEUR 7).

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 bzw. Nr. 3a HGB aus Miet- und Leasingverträgen bestehen wie folgt:

fällig im Jahr 2024 2025 und folgende Gesamt
TEUR TEUR TEUR
315 387 702

Bei den Miet- und Leasingverträgen handelt es sich ausschließlich um Operating-Verträge, die zur Verringerung der Kapitalbindung abgeschlossen wurden.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt:

Geographisch bestimmter Markt

Umsatz
EUR
Deutschland 12.990.972,02
Restliches Europa 3.965.870,37
Drittländer 250.542,17

Personalaufwand

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 6.875,56 (Vorjahr: TEUR 7).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten diverse periodenfremde Aufwendungen des Vorjahres von insgesamt EUR 53.014,02 (Vorjahr: TEUR 32).

Steuern

Auf den Jahresabschluss der Gesellschaft ergeben sich aus dem am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie aus ähnlichen ausländischen Mindeststeuergesetzen keine Auswirkungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 72
leitende Angestellte 5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 77
Davon
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 72
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Ignasi Ferrer Ballester, Geschäftsführer

Konzernzugehörigkeit

Die IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH wird in den Konzernabschluss der APPLUS SERVICIOS TECNOLOGICOS S.L.U. (Bellaterra, Spanien) einbezogen. Die APPLUS SERVICIOS TECNOLOGICOS S.L.U. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der Konzernabschluss ist an der Börse in Madrid erhältlich.

Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die IDIADA AUTOMOTIVE TECHNOLOGY S.A. (Santa Oliva, Spanien).

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den nach Verrechnung des Jahresüberschusses von EUR 250,21 mit dem Verlustvortrag von EUR 334.967,36 verbleibenden Bilanzverlust von EUR 334.717,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ingolstadt, den 18. April 2024

Ignasi Ferrer Ballester, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH, Ingolstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH, Ingolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDIADA Fahrzeugtechnik GmbH, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 18. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anton Schreitt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Sabine Lauer, Wirtschaftsprüferin

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