Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 21589
Vorher
PM & S Pensions-Management & Sicherungs-Treuhand AGTowers Watson Pensionsfonds AGWillis Towers Watson Pensionsfonds AG
Eingetragen
11.5.2000
Branche
Pensionskassen und PensionsfondsMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Investmentfonds
Gegenstand
der Betrieb des Geschäfts eines Pensionsfonds im Sinne der Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (§§ 236 ff. VAG)

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Prokura
Prokura
Volker Dr. Meusers
seit 22.12.2016
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WTW Pensionsfonds AG

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Zahlen im Überblick

in Tausend Euro 2024 2023
Daten zur Bilanz
Bilanzsumme 4.089.644 4.136.843
Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 4.084.718 4.132.019
Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 4.084.718 4.132.019
Daten zur Gewinn- und Verlustrechnung
Verdiente Beiträge 24.172 44.659
Aufwendungen für Versorgungsfälle 356.232 356.024

Aufgrund kaufmännischer Rundung sind Abweichungen von einer Einheit möglich.

Inhalt

Lagebericht

Geschäft der WTW Pensionsfonds AG

Wirtschaftsbericht

Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Dank

Jahresabschluss 2024

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz: Aktiva Erläuterungen zur Bilanz: Passiva Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Anhangangaben

Weitere Informationen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bericht des Aufsichtsrats

Beschluss der Hauptversammlung zur Ergebnisverwendung

Lagebericht

Geschäft der WTW Pensionsfonds AG

Organisatorische und rechtliche Struktur

Die WTW Pensionsfonds AG, Wiesbaden (WTW PF AG) ist Teil des Konzernverbunds von WTW.

Die Aktien der WTW PF AG werden zu 100 % von der Alleinaktionärin, der Willis Towers Watson GmbH, Frankfurt am Main, (WTW GmbH) gehalten. Die WTW PF AG und die WTW GmbH gehören zum Konzern der Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland).

Die WTW PF AG hat im Rahmen der Geschäftsorganisation mit der WTW GmbH und vereinzelt auch anderen Unternehmen Ausgliederungs- und Dienstleistungsverträge geschlossen.

Auf dieser Grundlage übernehmen die WTW GmbH und die anderen Unternehmen die betrieblichen und aufsichtlichen Funktionen der WTW PF AG. Darüber hinaus stellen die WTW GmbH und andere WTW-Unternehmen sämtliche Organmitglieder. Die WTW PF AG beschäftigt daher keine eigenen Mitarbeiter.

Erklärung nach § 312 Abs. 3 AktG

Der Vorstand hat am 28. April 2025 im „Bericht des Vorstands der WTW Pensionsfonds AG (Wiesbaden) über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG“ folgende Schlusserklärung abgegeben:

„Wir erklären, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Andere Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG sind weder getroffen noch unterlassen worden.“

Geschäftstätigkeit

Die WTW PF AG betreibt das Pensionsfondsgeschäft als überbetrieblicher Pensionsfonds im Rahmen von leistungsorientierten und beitragsorientierten Pensionsplänen.

Leistungsorientierte Pensionspläne

Nach Maßgabe des „Gruppen-Pensionsplan 2013“ und des „Pensionsplan ,BoschStabil““ führt die WTW PF AG ehemals unmittelbare Leistungs- oder Unterstützungskassenzusagen im Sinne von § 1 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ihrer Trägerunternehmen durch. Die WTW PF AG erbringt für die Versorgungsberechtigten Leistungen der Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgungsleistungen werden ausschließlich gemäß § 236 Abs. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ohne versicherungsförmige Garantie erbracht. Die WTW PF AG übernimmt die Durchführung der Leistungen nur insoweit, als das jeweilige Trägerunternehmen seinen Finanzierungsverpflichtungen nachkommt. Der Kapitalanlageerfolg der WTW PF AG hat somit grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Höhe der erbrachten Versorgungsleistungen.

Beitragsorientierte Pensionspläne

Die WTW PF AG führt nach Maßgabe des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“, des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016", des „Gruppen-Pensionsplan Fondsrente ,VorsorgePlan““ und des „Pensionsplan ,BoschRendit““ Versorgungszusagen durch, bei denen es sich um Beitragszusagen mit Mindestleistung im Sinne von § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG handelt. Die WTW PF AG übernimmt die Durchführung der Leistungen gemäß der Pensionspläne nur insoweit, als Beiträge eingebracht sind und einschließlich der erzielten Erträge zu Ansprüchen der Versorgungsberechtigten gegenüber der WTW PF AG führen (Ist-Beitrags-System). Die Mindestleistungsgarantie trägt gemäß der durchzuführenden Versorgungszusage der jeweilige Arbeitgeber bzw. beim „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ ein drittes Unternehmen auf Basis einer gesonderten Einstandserklärung.

Die WTW PF AG erbringt für die Versorgungsberechtigten Leistungen der Alters- und Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgungsleistungen des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ sowie des „Gruppen- Pensionsplan BVP 2016“ werden pensionsplangemäß in der Rentenbezugsphase gemäß § 236 Abs. 1 VAG rückdeckungsakzessorisch durchgeführt (Tarif „Rendit rückgedeckt“). Die Versorgungsleistungen des „Gruppen-Pensionsplan Fondsrente ,VorsorgePlan““ sowie des „Pensionsplan ,BoschRendit““ werden nichtversicherungsförmig gemäß § 236 Abs. 3 VAG erbracht (Tarif „Rendit mit Fondsrente“).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 war geprägt durch angespannte politische Verhältnisse, regional unterschiedlich ausgeprägte wirtschaftliche Entwicklungen und eine überwiegend positive Entwicklung der Märkte.

Die rückläufige Inflationsentwicklung aus dem Jahr 2023 setzte sich 2024 in geringerem Maße fort. In den USA sank die Verbraucherpreisinflation von 3,4 % zu Beginn des Jahres auf 2,9 % zum Jahresende. Diese Entwicklung war vor allem in der ersten Jahreshälfte stärker, während die Inflationsrate im vierten Quartal wieder leicht zunahm. In der Eurozone war die Entwicklung ähnlich. Dort sank die Preisänderungsrate von 2,9 % zu Beginn des Jahres auf 2,4 % zum Jahresende. Hier war der Rückgang im dritten Quartal besonders stark, während die Zahlen zum Ende des Jahres auch in Europa wieder leicht anstiegen.

Zinspolitisch zeigte sich 2024 von einer anderen Seite als das Vorjahr. Während 2023 noch von zum Teil deutlichen Zinserhöhungen der Zentralbanken geprägt war, drehte sich der Fokus 2024 nun auf Zinssenkungen. Insbesondere im Euroraum wuchs aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), größere Zinssenkungen vorzunehmen. Insgesamt wurde in vier Schritten der Hauptrefinanzierungssatz von 4,50 % auf 3,15 % gesenkt. In den USA nahm die Federal Reserve ebenfalls größere Zinssenkungen vor und senkte die Leitzinsspanne um einen Prozentpunkt von 5,25 % bis 5,50 % auf 4,25 % bis 4,50 %. Aufgrund der robusten wirtschaftlichen Entwicklung der USA im Jahr 2023 fiel die Notwendigkeit von Zinssenkungen dort geringer aus. Dies machte sich in der Entwicklung der Anleiherenditen bemerkbar. In den USA stieg die Rendite von 10-jährigen Staatsanleihen im Jahresverlauf von 3,9 % auf 4,6 % an. Die vom Markt erwarteten Zinssenkungen haben sich im Laufe des Jahres 2024 verringert. Dies hängt unter anderem auch mit einer gestiegenen Unsicherheit hinsichtlich der Inflationsentwicklung nach der Wahl des neuen US-Präsidenten zusammen. Die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen entwickelten sich moderater und stiegen im Laufe des Jahres von 2,0 % auf 2,4 % an.

Das Jahr 2024 war wie auch das Vorjahr von überaus positiven Ergebnissen an den Aktienmärkten geprägt, der deutsche Leitindex Dax 40 konnte mit einer Performance von 18,9 % überzeugen und schloss das Jahr somit besser ab als der Euro Stoxx 50 mit 10,4 % (inklusive Dividenden) oder der amerikanische Dow Jones Industrial Index, der 22,5 % (in Euro, inklusive Dividenden) erzielte. Besonders angetrieben wurde die Marktentwicklung von Technologieunternehmen, die von Durchbrüchen im Bereich der künstlichen Intelligenz profitierten.

Anleihen entwickelten sich deutlich zurückhaltender als Aktien. Ein gemischtes Portfolio von US- Staatsanleihen konnte zum Beispiel über das Jahr hinweg nur eine negative Performance von 1,1 % erzielen. In der Eurozone war das Bild etwas freundlicher. Dort erzielten Staatsanleihen eine Performance von 1,9 %. Europäische Unternehmensanleihen entwickelten sich etwas schwächer. So zeigte der aus langlaufenden Euro-Unternehmensanleihen bestehende iBoxx € Corporates AA 10+ Index eine Performance von 1,6 %.

Pensionsfondsmarkt

Das vergangene Jahr war insbesondere durch das Inkrafttreten bzw. die Umsetzung aufsichtsrechtlicher Regelungen und Vorgaben geprägt, die Auswirkungen auf die WTW PF AG hatten und künftig haben werden.

Mit der Verordnung (EU) 2022/2554 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2022 über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009, (EU) Nr. 648/2012, (EU) Nr. 600/2014, (EU) Nr. 909/2014 und (EU) 2016/1011 (Digital Operational Resilience Act - DORA), hat die Europäische Union eine Regulierung für die Themen Cybersicherheit, Informations- und Kommunikationstechnologie-Risiken und digitale operationale Resilienz geschaffen, unter die so gut wie alle beaufsichtigten Einrichtungen und Unternehmen des europäischen Finanzsektors fallen. Die Regelungen von DORA sind ab dem 17. Januar 2025 für die WTW PF AG anwendbar. Das Rundschreiben 10/2018 (VA) zu den versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT) wurde zum 16. Januar 2025 formell aufgehoben.

Im Mai/Juni 2024 hat die Bundeanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Erhebung zum Thema „Fachkräftemangel bei Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung“ durchgeführt, an der auch die WTW PF AG teilgenommen hat.

Die Anzahl der von der BaFin zugelassenen Pensionsfonds mit Geschäftstätigkeit in Deutschland beträgt weiterhin 35 (Vorjahr: 35). Darunter befinden sich elf Unternehmenspensionsfonds, auf die aktuell rund die Hälfte der Deckungsmittel entfällt. Neben der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen stellen Beitragszusagen mit Mindestleistung den Schwerpunkt der Tätigkeit der Pensionsfonds dar. Darüber hinaus ist auch die reine Beitragszusage auf Grundlage von Tarifverträgen durch das Sozialpartnermodell etabliert.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 (im Folgenden kurz: GJ 2024) wurde der operative Pensionsfondsbetrieb der WTW PF AG durch Übertragungen bei bereits bestehenden Trägerunternehmen erweitert. Außerdem wurden mit dem „Pensionsplan ,BoschRendit““ und dem „Pensionsplan ,BoschStabil““ zwei Pensionspläne neu eingeführt und in das bestehende Geschäft der WTW PF AG integriert.

Die WTW PF AG hat im GJ 2024 zudem insgesamt 2.096 Planteilnehmer in den Tarif „Rendit mit Fondsrente“ im Wege von Bestandsübertragungen gemäß § 13 VAG übernommen. Im Gegenzug wurden insgesamt 32.023 Tsd. Euro an Pensionsvermögen auf die WTW PF AG übertragen.

Die WTW PF AG hat im GJ 2024 den Pensionsfondsbetrieb mit dem „Pensionsplan ,BoschStabil““ ausgebaut. Die WTW PF AG hat dabei insgesamt 26 Versorgungsverhältnisse im Wege von Bestandsübertragungen gemäß § 13 VAG übernommen. Im Gegenzug wurden insgesamt 1.375 Tsd. Euro an Pensionsvermögen auf die WTW PF AG übertragen.

Darüber hinaus hat die WTW PF AG im GJ 2024 23 Versorgungsverhältnisse (Vorjahr: 58) aus Direktzusagen in die leistungsorientierten Pensionspläne übernommen. Hierfür hat sie Einmalbeiträge in Höhe von 2.884 Tsd. Euro (Vorjahr: 22.901 Tsd. Euro) erhalten. Daneben wurden von Trägerunternehmen laufende Beiträge in Höhe von 2.883 Tsd. Euro (Vorjahr: 4.949 Tsd. Euro) in die leistungsorientierten Pensionspläne geleistet. Zum Ende des GJ 2024 wurden 28.735 Versorgungsverhältnisse (Vorjahr: 29.976) in den leistungsorientierten Pensionsplänen verwaltet.

Im Tarif „Rendit rückgedeckt“ wurden laufende Beiträge in Höhe von 1.200 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.259 Tsd. Euro) vereinnahmt. Zum Ende des GJ 2024 verwaltete die WTW PF AG im Tarif „Rendit rückgedeckt“ insgesamt 2.338 Planteilnehmer (Vorjahr: 2.401).

Im Tarif „Rendit mit Fondsrente“ wurden laufende Beiträge in Höhe von 18.108 Tsd. Euro (Vorjahr: 15.549 Tsd. Euro) vereinnahmt. Zum Ende des GJ 2024 verwaltete die WTW PF AG im Tarif „Rendit mit Fondsrente“ insgesamt 11.646 Planteilnehmer (Vorjahr: 8.877).

Details zur Bestandsentwicklung im GJ 2024 sind der folgenden Übersicht zu entnehmen1,2 :

1 Die Zählung der Fallzahlen erfolgt wie folgt: Grundsätzlich werden Doppelzählungen von Versorgungsberechtigten vermieden (personenbezogene Zählung). Damit geht auch eine Konzernbetrachtung anstelle einer Unternehmensbetrachtung einher. Ausnahmen von der Vermeidung von Doppelzählungen werden gemacht, wenn eine Person in mehreren Pensionsplänen erfasst ist und wenn sie mehrere Status (Eigenrentner/in und Witwe/r) aufweist. In diesen Fällen erfolgt die Zählung einmal je Pensionsplan bzw. Status.
2 In den beitragsfreien Anwartschaften gezählt werden unverfallbar Ausgeschiedene, sofern sie keine gesondert abgeschlossene Vereinbarung zur Fortführung mit Eigenbeiträgen geschlossen haben, und Versorgungsberechtigte, deren Trägerunternehmen aufgrund vertraglicher Vereinbarung keine Beiträge an die WTW PF AG leisten.

Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2024

Anwärter Invaliden- und Altersrenten
Männer Frauen Männer Frauen Summe d. Jahresrenten2)
Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Tsd. Euro
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 7.346 4.264 15.565 3.469 277.414
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 2.274 741 172 59 2.493
2. sonstiger Zugang1) 2 80 25 6.269
3. gesamter Zugang 2.274 743 252 84 8.762
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 6 5 959 172 14.085
2. Beginn der Altersrente 136 39
3. Invalidität
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 5 48
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen 86 28
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen 40 71
7. sonstiger Abgang 134 37 12 2 1.032
8. gesamter Abgang 402 180 976 174 15.165
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 9.218 4.827 14.841 3.379 271.010
davon:
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung 1.778 402 9.158 2.113
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung 7
4. beitragsfreie Anwartschaften 4.162 1.513
5. in Rückdeckung gegeben3) 132 25 368
6. in Rückversicherung gegeben
7. lebenslange Altersrente 9.166 2.118 77.920
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung4)
Hinterbliebenenrenten
Summe der Jahresrenten2)
Witwen Witwer Waisen Witwen Witwer Waisen
Anzahl Anzahl Anzahl Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 10.227 326 57 76.205 1.131 190
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 677 68 4 5.184 114 12
2. sonstiger Zugang1) 1 1.713 37 2
3. gesamter Zugang 678 68 4 6.897 151 14
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod 852 33 4 5.667 69 19
2. Beginn der Altersrente
3. Invalidität
4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 1 7 13 10
5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen
6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen
7. sonstiger Abgang 6 3 506 9
8. gesamter Abgang 859 36 11 6.186 78 29
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 10.046 358 50 76.916 1.203 176
davon:
1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung
2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung
3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung
4. beitragsfreie Anwartschaften
5. in Rückdeckung gegeben3) 5 11
6. in Rückversicherung gegeben
7. lebenslange Altersrente
8. Auszahlungsplan mit Restverrentung4)

1) Z. B. Reaktivierung, Wiederinkraftsetzung sowie Erhöhung der Rente.

2) Betrag der im Folgejahr planmäßig zu zahlenden Renten bzw. - bei Auszahlungsplänen - Raten (entspr. der DeckRSt).

3) Zur Deckung der Verpflichtungen wurden Verträge mit LV abgeschlossen.

4) Hat die Phase der Restverrentung bereits begonnen, erfolgt die Eintragung in der Zeile „lebenslange Altersrente“.

Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Das Eigenkapital der WTW PF AG betrug am Ende des GJ 2024 4.072 Tsd. Euro (Vorjahr: 4.023 Tsd. Euro) und ist damit wie erwartet leicht gestiegen.

Die Anlage der Eigenmittel erfolgt aufgeteilt auf verschiedene Anlagekategorien. Ein Betrag in Höhe von 1.250 Tsd. Euro ist in Anteilen an Investmentvermögen angelegt. 1.000 Tsd. Euro sind in ein Schuldscheindarlehen einer Bank investiert. Der bereits bestehende „Cashpool“-Darlehensvertrag mit einem verbundenen Unternehmen wird mit 1.394 Tsd. Euro fortgeführt. Der übrige Teil sind liquide Mittel in Form von Bankguthaben, um zusammen mit dem Cashpool-Guthaben eine jederzeit adäquate Liquiditätsausstattung zu gewährleisten.

Die WTW PF AG hat im GJ 2024 einen Jahresüberschuss von 48 Tsd. Euro (Vorjahr: 154 Tsd. Euro) erwirtschaftet. Um diesen Betrag hat sich das Eigenkapital erhöht. Aus dem Jahresüberschuss wurden 5 % in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Der verbleibende Betrag zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ist als Bilanzgewinn ausgewiesen.

Der Zeitwert des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern belief sich zum Ende des GJ 2024 auf 4.084.718 Tsd. Euro (Vorjahr: 4.132.019 Tsd. Euro). Der vergleichsweise geringe Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert trotz erfolgter Zahlungen für Versorgungsfälle insbesondere aus der positiven Entwicklung der Kapitalanlagen sowie den Übernahmen von Beständen von anderen Pensionsfonds.

Die auf die leistungsorientierten Pensionspläne entfallende Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 3.822.593 Tsd. Euro (Vorjahr: 3.926.664 Tsd. Euro). Dem Zeitwert des Sicherungsvermögens zum Bilanzstichtag steht eine gemäß § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelte Mindestdeckungsrückstellung für Versorgungsleistungen in Höhe von 2.999.276 Tsd. Euro (Vorjahr: 3.035.666 Tsd. Euro) gegenüber. Dies entspricht einem durchschnittlichen Bedeckungsgrad zum Bilanzstichtag von 127 % (Vorjahr: 129 %).

Die für den Tarif „Rendit rückgedeckt“ gebildete Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 62.543 Tsd. Euro (Vorjahr: 58.574 Tsd. Euro).

Die für den Tarif „Rendit mit Fondsrente“ gebildete Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 198.930 Tsd. Euro (Vorjahr: 137.840 Tsd. Euro).

Finanzlage

Zielsetzung der Trägerunternehmen bei der Anlage des Sicherungsvermögens in den leistungsorientierten Pensionsplänen ist die Sicherstellung einer langfristigen Bedienbarkeit der übernommenen Versorgungsverpflichtungen. Der Anlageschwerpunkt des Sicherungsvermögens liegt daher überwiegend auf Rentenpapieren. Hierbei handelt es sich um in- und ausländische Staats- und Unternehmensanleihen. Zur Steigerung der Durchschnittsverzinsung wird darüber hinaus insbesondere in in- und ausländische Aktien investiert.

Zielsetzung im Tarif „Rendit“ ist eine ertragsorientierte Kapitalanlage, die den Begünstigten in der Anwartschaftsphase vor dem Hintergrund langer Anlagehorizonte bestmögliche Renditen ermöglicht. In der Rentenphase werden im Tarif „Rendit rückgedeckt“ gemäß dem jeweiligen Pensionsplan Leistungen aus einem Lebensversicherungsvertrag gewährt.

Die Liquiditätssituation in Bezug auf das Sicherungsvermögen war im GJ 2024 jederzeit ausreichend, um bei Fälligkeit die Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.

Ertragslage

Die Kapitalanlagen des Sicherungsvermögens erzielten im GJ 2024 Erträge in Höhe von 252.550 Tsd. Euro (Vorjahr: 320.276 Tsd. Euro). Hierbei sind neben den realisierten Erträgen und Aufwendungen aus Kapitalanlagen auch unrealisierte Erträge und Verluste berücksichtigt. Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen sind nicht einbezogen.

Aufgrund weiterer Bestandsübernahmen sind die Erträge aus Pensionsfondsverträgen wie auch die Aufwendungen für Ausgliederungs- und Dienstleistungsverträge erwartungsgemäß gestiegen. Von den gestiegenen Gesamtaufwendungen des GJ 2024 in Höhe von 5.252 Tsd. Euro (Vorjahr: 4.803 Tsd. Euro) entfallen 1.731 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.613 Tsd. Euro) auf den Pensionsfondsbetrieb, 1.576 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.563 Tsd. Euro) auf die Verwaltung von Kapitalanlagen und 1.945 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.627 Tsd. Euro) auf sonstige Positionen, denen im Wesentlichen die Umlagen der BaFin, bezogene Dienstleistungen, Jahresabschlusskosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Bankgebühren zuzurechnen sind.

Das der WTW PF AG originär verbleibende Jahresergebnis basiert im Wesentlichen auf drei finanziellen Leistungsindikatoren: Erträge aus der Anlage von Eigenmitteln, Erträge aus Pensionsfondsverträgen und Aufwendungen für abgeschlossene Ausgliederungs- und Dienstleistungsverträge. Die Erträge aus der Anlage von Eigenmitteln beliefen sich im GJ 2024 auf 95 Tsd. Euro (Vorjahr: 48 Tsd. Euro). Die Ausgliederungs- und Dienstleistungsverträge enthalten eine Rabattregelung, die der WTW PF AG einen Rabatt in Höhe von derzeit 5,0 % des Leistungsentgelts gewährt, das verbundene Unternehmen als Hauptdienstleister durch ihre Tätigkeit für die WTW PF AG erzielen. Im GJ 2024 wurde ein Jahresüberschuss von 48 Tsd. Euro (Vorjahr: 154 Tsd. Euro) erreicht.

Keine Berücksichtigung der EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten

Die WTW PF AG betreibt nach Maßgabe von Satzung und der jeweiligen Pensionsfondsverträge ein Altersversorgungssystem und damit ein Finanzprodukt i. S. der EU-Offenlegungsverordnung. Der Pensionsfonds verfolgt im Rahmen seiner Kapitalanlage keine Nachhaltigkeitsziele i. S. der EU-Offenlegungsverordnung. ESG-Merkmale und nachhaltige Investitionen i. S. von Art. 8 und Art. 9 der EU-Offenlegungsverordnung werden nicht gefördert. Nach aktueller Einschätzung des Pensionsfonds fällt das vom Pensionsfonds betriebene Altersversorgungssystem daher nicht unter Art. 8 Abs. 1 oder Art. 9 Abs. 1, 2 oder 3 der EU-Offenlegungsverordnung. Daher wird hierzu gemäß Art. 7 der EU-Taxonomie-Verordnung die folgende Erklärung gegeben: Die diesem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Chancen- und Risikobericht

Zuständigkeit für das Risikomanagement

Das Risikomanagement der WTW PF AG zählt zu den Aufgaben des Vorstands. Zusätzlich sind damit Fach- und Führungskräfte der beauftragten Dienstleister betraut.

Ziele und Maßnahmen des Risikomanagements im Geschäftsjahr 2024

Die primären Ziele des Risikomanagements der WTW PF AG bestehen darin, die Versorgungszahlungen jederzeit sicherzustellen, die Eigenmittel im Wert zu erhalten und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an den Pensionsfondsbetrieb - insbesondere in Bezug auf die Solvabilitäts- und Mindestkapitalanforderungen - zu gewährleisten. Dies erfordert die Ermittlung der unternehmensindividuellen Risiken, die Einschätzung der Bedeutung dieser Risiken und ggf. die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung der Risikopositionen. Das Vorgehen hierzu unterscheidet sich nach der Art des Risikos.

Zudem gilt es, die rechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement zu erfüllen. Zu diesem Zweck hat die WTW PF AG eine unabhängige Risikocontrollingfunktion (URCF), eine interne Revision und eine versicherungsmathematische Funktion (VmF) eingerichtet und unterhält ein umfassendes Kontroll- und Berichtswesen. Die bestehenden Kontrollmechanismen setzen sich insbesondere aus den folgenden Komponenten zusammen: Der Treuhänder überwacht fortlaufend das Sicherungsvermögen und achtet u. a. auf eine ausreichende Bedeckung der Verpflichtungen und die ordnungsgemäße Führung der Vermögensverzeichnisse. Der VmF obliegt u. a. die regelmäßige Ermittlung der Mindestdeckungsrückstellung im Rahmen der leistungsorientierten Pensionspläne für die einzelnen Trägerunternehmen. Sie steht betreffend die risikorelevanten Aspekte der von der WTW PF AG übernommenen Verpflichtungen im regelmäßigen Austausch mit der URCF. Dem Vorstand des Pensionsfonds wird von der URCF regelmäßig Bericht erstattet. Im GJ 2024 waren darin auch Abfrageergebnisse des Auslagerungscontrollings enthalten. Der Vorstand berichtet in regelmäßigen Abständen und bei Bedarf auch ad hoc an den Aufsichtsrat.

Im GJ 2024 hat sich die URCF gemeinsam mit dem Vorstand regelmäßig mit der Risikosituation beschäftigt. Diese wurde zu keiner Zeit als kritisch gesehen. Die sich daraus möglicherweise materialisierenden Risiken werden weiterhin eng beobachtet. Aus der Risikoanalyse ergeben sich aktuell keinerlei Hinweise auf eine Gefährdung der strategischen Ziele der WTW PF AG.

Relevante Risiken

Die WTW PF AG betreibt mit den leistungsorientierten Pensionsplänen das Pensionsfondsgeschäft in nichtversicherungsförmiger Ausgestaltung. Es werden somit grundsätzlich keine versicherungsförmigen Garantien übernommen, so dass versicherungstechnische Risiken nicht auftreten.

Bei den beitragsorientierten Pensionsplänen sieht der Tarif „Rendit rückgedeckt“ in der Rentenbezugsphase eine vollständig kongruente Rückdeckung vor. Die Versorgungsleistungen im Tarif „Rendit mit Fondsrente“

werden nicht-versicherungsförmig gemäß § 236 Abs. 3 VAG erbracht. Die Mindestleistungsgarantie trägt gemäß der durchzuführenden Versorgungszusage der jeweilige Arbeitgeber bzw. beim „Gruppen- Pensionsplan BVP 2016“ ein drittes Unternehmen auf Basis einer gesonderten Einstandserklärung. Auch für diese Pensionspläne sind die Risiken der WTW PF AG grundsätzlich nicht mit den Risiken des klassischen Lebensversicherungsgeschäfts vergleichbar, in dessen Rahmen versicherungsförmige Garantien erteilt werden.

Die WTW PF AG ist keinen wesentlichen Zins- und biometrischen Risiken direkt ausgesetzt. Allenfalls lösen Zins- und biometrische Risiken eine Nachschusspflicht der Trägerunternehmen oder eine Absenkung von laufenden Leistungen im Tarif „Rendit mit Fondsrente“ aus. Da die WTW PF AG darum bemüht ist, Nachschüsse der Trägerunternehmen wie auch Leistungsabsenkungen zu vermeiden, werden das biometrische Risiko und das Rechnungszinsrisiko dennoch laufend überwacht.

Kapitalanlagerisiken

Die Kapitalanlagerisiken für das Sicherungsvermögen tragen aufgrund der nicht-versicherungsförmigen Ausgestaltung bei den leistungsorientierten Pensionsplänen vollumfänglich die Trägerunternehmen.

In den beitragsorientierten Pensionsplänen mit den Tarifen „Rendit rückgedeckt“ und „Rendit mit Fondsrente“ steht der jeweilige Arbeitgeber oder ein drittes Unternehmen für die Mindestleistungsgarantie ein. Dauer, Höhe und Fälligkeit der Versorgungsleistungen im Tarif „Rendit rückgedeckt“ richten sich nach dem Anspruch des Pensionsfonds aus der jeweils zu der Versorgungsverpflichtung abgeschlossenen Lebensversicherung.

Insoweit stellt das Kapitalanlagerisiko kein originäres Risiko für die WTW PF AG dar. Originären Kapitalanlagerisiken in Form von Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Währungsrisiken, ist die WTW PF AG einzig in Bezug auf die Eigenmittel ausgesetzt. Den originären Kapitalanlagerisiken im Rahmen der Anlage von Eigenmitteln begegnet die WTW PF AG mit einer vorsichtigen, diversifizierten Anlagepolitik, bei der größere Wertschwankungen nicht zu erwarten sind.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken bestehen sowohl in Bezug auf das Sicherungsvermögen als auch in Bezug auf die Eigenmittel. Die Liquiditätsrisiken der WTW PF AG beschränken sich allerdings im Hinblick auf das Sicherungsvermögen wie in Bezug auf die Eigenmittel grundsätzlich rein auf die zeitliche Komponente im Rahmen der Bereitstellung von liquiden Mitteln in ausreichendem Umfang. Einem Liquiditätsrisiko in Form einer eingeschränkten oder nicht möglichen Liquidierbarkeit von Kapitalanlagen ist die WTW PF AG in Bezug auf das Sicherungsvermögen ebenso wie in Bezug auf die Eigenmittel nur in unwesentlichem Umfang ausgesetzt. Der überwiegende Teil der Anlage der Mittel erfolgt in liquide Anlageformen. Nur ein geringer Anteil der Mittel ist in geschlossenen Fonds angelegt, die nicht öffentlich gehandelt werden und für die ein tägliches Rückgaberecht nicht besteht.

Die für die WTW PF AG bestehenden Liquiditätsrisiken werden sowohl in Bezug auf das Sicherungsvermögen als auch in Bezug auf die Eigenmittel durch eine kontinuierliche Liquiditätsplanung minimiert, um bei Fälligkeit die jederzeitige Erfüllbarkeit der Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken treten in Form von betrieblichen und rechtlichen Risiken sowie Kostenrisiken auf.

Betriebliche Risiken ergeben sich aus den internen Abläufen des Unternehmens, z. B. durch Unzulänglichkeiten der Prozesse, Technik und damit insbesondere der IT, durch Mitarbeiter oder Organisationsstrukturen sowie durch externe Faktoren. Die Auslagerung von Geschäftsstelle und weiteren Kernaufgaben des Pensionsfondsgeschäfts auf spezialisierte Dienstleister soll zur Reduzierung des betrieblichen Risikos beitragen. Bei den Dienstleistern sind kontinuierliche Prozessanalysen und daraus abgeleitete Prozessoptimierungen wie auch ein beständiger Prozess des Wissenstransfers und eine effektive und effiziente Informationsweitergabe implementiert. Zudem betreibt die WTW PF AG zusammen mit ihren Dienstleistern ein strukturiertes Risikomanagement und nimmt regelmäßige interne Kontrollen vor. Durch die Einrichtung und laufende Fortentwicklung eines adäquaten internen Organisations- und Kontrollsystems werden die betrieblichen Risiken auf ein Minimum reduziert.

Rechtliche Risiken können sich aus vertraglichen Beziehungen und rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere aus den arbeits- und steuerrechtlichen, zivilrechtlichen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen, nicht nur im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, ergeben. In Bezug auf die regulatorischen Rahmenbedingungen sind vor allem die Einhaltung der Kapitalanlagerichtlinien sowie die Einhaltung der aufsichtlichen Vorgaben der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV) hervorzuheben. Auch dieser Risikogruppe wird durch den Einsatz von Spezialdienstleistern begegnet, die über Kompetenzzentren für rechtliche und regulatorische Fragestellungen verfügen. Die rechtlichen Risiken werden von der WTW PF AG bzw. den beauftragten Dienstleistern fortlaufend beobachtet und abgeschätzt, um im Bedarfsfall frühzeitig adäquate Maßnahmen ergreifen zu können.

Kostenrisiken ist die WTW PF AG in nur sehr begrenztem Umfang ausgesetzt. Grund hierfür ist, dass alle maßgeblichen Funktionen auf die WTW GmbH und andere Unternehmen der WTW-Gruppe ausgegliedert sind, die sämtliche Verwaltungstätigkeiten und Funktionen übernehmen sowie alle Organmitglieder stellen. Die Vergütung der Dienstleister orientiert sich an den Honoraren, die zwischen den Trägerunternehmen und der WTW PF AG im Rahmen der abgeschlossenen Pensionsfondsverträge vereinbart worden sind.

Zielerreichung und Risikosteuerung

Die Ziele des Risikomanagements der WTW PF AG wurden durch die im GJ 2024 getroffenen Maßnahmen weiterhin konsequent verfolgt und die Risikosteuerung hat sich im GJ 2024 als effektiv erwiesen.

Chancenmanagement

Die im GJ 2024 vorgenommenen Maßnahmen des Risikomanagements können gleichermaßen als Chancenmanagement verstanden werden. Zudem ist die Geschäftsorganisation in den vergangenen Jahren erfolgreich dahingehend angepasst worden, einem stark diversifizierten Produktportfolio und einem dafür angemessenen Geschäftsumfang gerecht zu werden. Ebenso erfolgreich sind Prozesse zur Produktivitätssteigerung implementiert worden. Somit liegen nunmehr gute Voraussetzungen dafür vor, weiteres Wachstum zu generieren.

Darüber hinaus bleibt die Zusammenarbeit der WTW PF AG mit im Pensionsfondsgeschäft spezialisierten Partnern bestehen, wodurch neben den Prozessen der Bestandsübernahme und Bestandsverwaltung die individuelle Beratung zu kundenspezifischen Bedürfnissen in unverändertem Maße weiterhin möglich ist.

Prognosebericht

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Soweit die WTW PF AG in diesem Bericht Prognosen oder Erwartungen äußert oder ihre Aussagen die Zukunft betreffen, können diese mit bekannten sowie unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse können daher im Extremfall wesentlich von den geäußerten Prognosen, Erwartungen und Aussagen abweichen.

Die WTW PF AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Erwartungen und Aussagen zu aktualisieren.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Aussichten für 2025 sind aktuell gemischt.

Zum einen dämpfen Spannungen zwischen Europa und den USA zu Fragen der Sicherheits- und Handelspolitik die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung. Andererseits könnten die in der EU und insbesondere in Deutschland geplanten zusätzlichen Ausgaben für Infrastruktur und Rüstung mittelfristig die Konjunktur stützen und die Inflation antreiben. Darüber hinaus wirken die anhaltenden militärischen Konflikte sich als starke Unsicherheitsfaktoren auf die Märkte aus.

Insgesamt erwartet die WTW PF AG für 2025 ein angespanntes Marktumfeld und ein herausforderndes Jahr an den Kapitalmärkten.

Pensionsfondsmarkt

Übertragungen unmittelbarer Pensionszusagen auf Pensionsfonds werden von den Unternehmen unter Ressourcen-, Bilanzeffekt-, Kosteneinsparungs- und Liquiditätsaspekten weiterhin auf Basis der unternehmensspezifischen Situation bewertet werden. Es ist derzeit noch nicht absehbar, welche Auswirkungen sich im Ergebnis der teils gegenläufigen Effekte auf dem Pensionsfondsmarkt des Jahres 2025 ergeben werden.

Mit Umsetzung der ersten Sozialpartnermodelle auf tariflicher Grundlage hat sich auch die Umsetzung der reinen Beitragszusage im Durchführungsweg Pensionsfonds etabliert.

Lage der Gesellschaft

Eigenmittel

Das Volumen der Eigenmittel der WTW PF AG soll im GJ 2025 grundsätzlich konstant zum Vorjahr gehalten werden, wobei ein leichter Anstieg durch thesaurierte Gewinne erwartet wird. Dieses Ziel soll durch die Fortführung einer vorsichtigen Anlage der Eigenmittel der WTW PF AG erreicht werden. Dabei wird weiterhin eine möglichst breite Streuung der Eigenmittel auf laufende Guthaben bei Kreditinstituten, festverzinsliche Anlagen und Cashpool-Guthaben bei Konzerngesellschaften, Fondsanlagen oder sonstige vorsichtige Anlageformen angestrebt.

Sicherungsvermögen

In Bezug auf das zum Bilanzstichtag bestehende Sicherungsvermögen ist unter Berücksichtigung der planmäßigen Entnahme von Mitteln für laufende Versorgungsverpflichtungen und der mit Unsicherheit behafteten Vereinnahmung von Erträgen aus der Kapitalanlage grundsätzlich mit einem gleichbleibenden bis leicht sinkenden Vermögensstand zu rechnen. In Aussicht stehende Beitragseinnahmen von potenziellen Neukunden sind mit Unsicherheit behaftet. Bezieht man sie in die Betrachtung mit ein, ist eine leichte bis moderate Zunahme des Sicherungsvermögens zu erwarten.

Für das derzeit bestehende Sicherungsvermögen wird die bisherige Anlagestrategie unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklungen fortgeführt werden. Eine Prognose über das Kapitalanlageergebnis kann derzeit ebenso wenig zuverlässig abgegeben werden wie eine Prognose über die Entwicklung der Eigenmittelanlage.

Jahresergebnis und finanzielle Leistungsindikatoren

Für das GJ 2025 wird mit einer planmäßigen Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren gerechnet.

Für die mit den abgeschlossenen Ausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen einhergehenden Aufwendungen wird mit einer Entwicklung gerechnet, die sich spiegelbildlich zu den Erträgen aus Pensionsfondsverträgen verhält.

Die geltende Rabattregelung mit der WTW GmbH und der Willis Towers Watson Investments GmbH, nach der diese ihre Leistungen der WTW PF AG gegenüber unter Berücksichtigung eines Rabatts anbieten, besteht im GJ 2025 dem Grunde und der Höhe nach fort.

Die BaFin hat für das GJ 2025 eine anlassunabhängige örtliche Routineprüfung der WTW PF AG angekündigt, deren Vorbereitung und Durchführung zu Lasten des Jahresergebnisses der WTW PF AG gehen wird.

Basierend auf der weiterhin unsicheren Entwicklung der Kapitalmärkte und der weiteren Zinsentwicklung kann eine Prognose des Kapitalanlageergebnisses derzeit nicht zuverlässig vorgenommen werden.

Der Vorstand erwartet für das GJ 2025, vorbehaltlich einer nicht mit Sicherheit absehbaren Entwicklung der Realwirtschaft und der Kapitalmärkte sowie Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der angekündigten örtlichen Prüfung durch die BaFin, ein negatives Jahresergebnis im fünfstelligen Bereich.

Dank

Der Vorstand dankt allen Dienstleistern und deren Mitarbeitern für ihre auch im Geschäftsjahr 2024 erneut mit hohem Engagement geleistete Arbeit.

 

Wiesbaden, den 28. April 2025

Der Vorstand

JAHRESBILANZ zum 31. Dezember 2024

AKTIVSEITE

in Euro 2024 2023
A. Kapitalanlagen
I. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.249.984 1.249.984
2. Sonstige Ausleihungen
a) Schuldscheinforderungen und Darlehen 1.000.000 1.000.000
1.000.000 1.000.000
2.249.984 2.249.984
2.249.984 2.249.984
B. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 4.084.066.480 4.123.078.570
II. Sonstiges Vermögen 651.471 8.940.414
4.084.717.952 4.132.018.984
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an:
1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte 590.280 606.397
590.280 606.397
II. Sonstige Forderungen 1.665.427 1.746.114
davon: an verbundene Unternehmen 1.459.311 1.514.913
2.255.707 2.352.511
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 419.868 221.765
419.868 221.765
Summe der Aktiva 4.089.643.510 4.136.843.245

Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Abs. 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.

 

Wiesbaden, den 28. April 2025

Treuhänder

Markus Feichtenbeiner

PASSIVSEITE

in Euro 2024 2023
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 3.000.000 3.000.000
3.000.000 3.000.000
II. Kapitalrücklage 581.167 581.167
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 24.525 22.114
24.525 22.114
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 465.974 420.169
4.071.665 4.023.450
B. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
I. Deckungsrückstellung 4.084.066.480 4.123.078.570
II. Übrige pensionsfondstechnische Rückstellungen 651.471 8.940.414
4.084.717.952 4.132.018.984
C. Andere Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 41.348 68.831
II. Sonstige Rückstellungen 175.100 213.902
216.448 282.733
D. Andere Verbindlichkeiten
I. Sonstige Verbindlichkeiten 637.446 518.078
davon: ggü verbundenen Unternehmen 618.437 509.964
637.446 518.078
Summe der Passiva 4.089.643.510 4.136.843.245

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Passivposten B.I. eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie unter Beachtung der aufgrund des § 240 Satz 1 Nr. 10 bis 12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.

 

Reutlingen, den 28. April 2025

Verantwortlicher Aktuar

Janis Herppich

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

in Euro 2024 2023
I. Pensionsfondstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge
a) Gebuchte Beiträge 24.172.193 44.658.604
24.172.193 44.658.604
2. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen
aa) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 2.385.281 4.454.047
2.385.281 4.454.047
b) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 14.240.067 12.793.555
16.625.348 17.247.602
3. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 236.138.030 311.286.036
4. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge 3.676.588 3.760.654
5. Aufwendungen für Versorgungsfälle
a) Zahlungen für Versorgungsfälle -356.232.403 -356.024.103
-356.232.403 -356.024.103
6. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen
a) Deckungsrückstellung 72.411.403 -7.530.179
b) Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen 8.288.943 -498.035
80.700.346 -8.028.214
7. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb
a) Verwaltungsaufwendungen -1.730.763 -1.612.560
-1.730.763 -1.612.560
8. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen -1.576.548 -1.563.494
b) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen -191.320 -483.233
-1.767.868 -2.046.727
9. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen -21.661 -7.774.433
10. Pensionsfondstechnisches Ergebnis 1.559.811 1.466.860
II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 468.111 386.173
2. Sonstige Aufwendungen -1.944.768 -1.627.165
-1.476.658 -1.240.993
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 83.153 225.867
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -34.937 -72.113
5. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 48.216 153.754
6. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 420.169 274.103
7. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage -2.411 -7.688
-2.411 -7.688
8. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 465.974 420.169

Anhang

Sitz der WTW Pensionsfonds AG (WTW PF AG) ist Wiesbaden. Die WTW PF AG ist unter der Nummer 21589 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Wiesbaden eingetragen. Nach einer dem Vorstand gemäß § 20 Abs. 1, 3 und 4 AktG zugegangenen schriftlichen Mitteilung der WTW GmbH besitzt diese eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung an der WTW PF AG.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss der WTW PF AG für das Geschäftsjahr 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), insbesondere den §§ 238-289 HGB i. V. m. den §§ 341 ff. HGB aufgestellt. Die Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds (RechPensV) sowie die anzuwendenden Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) wurden ebenso beachtet wie die Anforderungen des Aktiengesetzes (AktG).

Alle Geldbeträge werden im Jahresabschluss in vollen Euro angegeben. Differenzen aufgrund kaufmännischer Rundung in Höhe von +/- 1 Euro sind möglich.

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Sonstige Kapitalanlagen

Die in der Bilanz unter dem Aktivposten A.I. erfassten sonstigen Kapitalanlagen sind dazu bestimmt, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen und wurden gemäß § 341b Abs. 2 HGB dem Anlagevermögen zugeordnet. Die Bewertung erfolgt gemäß § 341b Abs. 2 i. V. m. § 253 Abs. 3 HGB zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips.

Die sonstigen Ausleihungen wurden zu den Anschaffungskosten bilanziert, die dem Nennwert entsprechen.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern werden gemäß § 341 Abs. 4 Satz 2 HGB i. V. m. § 36 RechPensV mit dem Zeitwert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Vorsicht bewertet.

Der Zeitwert der gehaltenen Investmentvermögen ergibt sich aus den zum Bilanzstichtag von der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft oder Verwahrstelle festgestellten Anteilsscheinpreisen. Die Bilanzierung der Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen erfolgt nach § 341b Abs. 4 HGB zum Zeitwert, der zum Bilanzstichtag dem vom jeweiligen Versicherungsunternehmen gemeldeten Aktivwert entspricht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Das sonstige Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen auf den am Abschlussstichtag beizulegenden Wert werden bei Bedarf für jeden Vermögensgegenstand einzeln ermittelt.

Deckungsrückstellung

Die in der Bilanz ausgewiesene Deckungsrückstellung der leistungsorientierten Pensionspläne „Gruppen-Pensionsplan 2013“ und „BoschStabil“ ergibt sich als Maximum aus dem Zeitwert des Sicherungsvermögens und der Summe aller pro Versorgungsberechtigtem nach der prospektiven Methode gemäß § 24 Abs. 2 PFAV ermittelten Mindestdeckungsrückstellungen (§ 341f Abs. 1 Satz 2 HGB, § 17 RechPensV). Sofern der Zeitwert des Sicherungsvermögens die Mindestdeckungsrückstellung übersteigt, ergibt sich die Deckungsrückstellung somit nach der retrospektiven Methode.

Die Berechnung der nach § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelten Mindestdeckungsrückstellung für die leistungsorientierten Pensionspläne erfolgt gesondert für jedes einzelne Trägerunternehmen der WTW PF AG. Der nach § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelten (Gesamt-) Mindestdeckungsrückstellung liegen modifizierte Generationentafeln der allgemein anerkannten biometrischen Rechnungsgrundlagen „Richttafeln 2018 G“ bzw. „Richttafeln 2005 G“ von Klaus Heubeck (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) und Rechnungszinssätze von 4,25 % bis 5,70 % zugrunde (Vorjahr: 4,25 % bis 6,00 %). Die Modifikation der Richttafeln erfolgte durch alters- und geschlechtsspezifische Abschläge auf die Sterbewahrscheinlichkeiten. Sofern die für die Durchführung der Leistungszusagen anfallenden Verwaltungsaufwendungen dem Sicherungsvermögen des jeweiligen Trägerunternehmens belastet werden, können in der ermittelten (Gesamt-) Mindestdeckungsrückstellung Verwaltungskosten in angemessener Höhe berücksichtigt werden. Zum Bilanzstichtag 31.12.2024 ist eine solche Verwaltungskostenreserve bei keinem Trägerunternehmen in der Mindestdeckungsrückstellung berücksichtigt.

Für aktive und für unverfallbar ausgeschiedene Anwärter im Tarif „Rendit“ entspricht die in der Bilanz ausgewiesene Deckungsrückstellung dem Versorgungskapital (Zeitwert des Sicherungsvermögens) zum Bilanzstichtag. Die Bilanzdeckungsrückstellung für laufende Leistungen entspricht bei dem Tarif „Renditrückgedeckt“ der vom Lebensversicherungsunternehmen ermittelten prospektiven Deckungsrückstellung, d. h. dem gemeldeten Aktivwert der Versicherungsverträge, für diese Leistungen zum Bilanzstichtag. Beim Tarif „Rendit mit Fondsrente“ entspricht die Bilanzdeckungsrückstellung dem Zeitwert des Sicherungsvermögens.

Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrags anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als Erfüllungsbetrag notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Ihre Restlaufzeit beträgt weniger als fünf Jahre und sie sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert.

Erläuterungen zur Bilanz: Aktiva

Sonstige Kapitalanlagen

Entwicklung der im Aktivposten A. I. erfassten Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2024:

Aktivposten Bilanzwerte Vorjahr Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte Geschäftsjahr
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
A. I. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.250 - - - - - 1.250
2. Sonstige Ausleihungen Schuldscheinforderungen und Darlehen 1.000 - - - - - 1.000
3. Summe A. I. 2.250 - - - - - 2.250
Insgesamt 2.250 - - - - - 2.250

Der Zeitwert der unter dem Aktivposten A. I.1. erfassten Investmentanteile beträgt It. Fondspreis zum Bilanzstichtag 1.339.521 Euro (Vorjahr: 1.276.447 Euro). Die Investmentanteile weisen zum 31.12.2024 stille Reserven in Höhe von 89.537 Euro (Vorjahr: 26.463 Euro) auf. Für die Ermittlung des Zeitwerts wurde der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft festgelegte Anteilsscheinpreis zum 31.12.2024 verwendet. Zu weiteren Angaben verweisen wir auf den Abschnitt „Angaben zu in- und ausländischen Investmentvermögen“.

Das unter dem Aktivposten A. I.2. erfasste Schuldscheindarlehen wurde am 5. Dezember 2023 erworben. Das Schuldscheindarlehen bietet einen festen Zinssatz bezogen auf den gewährten Darlehensbetrag. Rückzahlungstermin ist der 5. Dezember 2028. Zu diesem erfolgt eine Rückzahlung zu 100 % des gewährten Darlehensbetrages. Der Zeitwert des unter dem Aktivposten A. I.2. erfassten Schuldscheindarlehens entspricht dem Rückzahlungswert in Höhe von 1.000.000 Euro.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Entwicklung der im Aktivposten B. I. erfassten Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2024:

Kapitalanlagearten Bilanzwerte Vorjahr Zugänge Umbuchungen
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
I. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 4.048.764 545.138 -
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 67.417 8.495 -
3. Einlagen bei Kreditinstituten* 6.898 535.146 -
4. Summe I. 4.123.079 1.088.779 -
Insgesamt 4.123.079 1.088.779 -
Kapitalanlagearten Abgänge Nicht realisierte Gewinne Nicht realisierte Verluste Bilanzwerte Geschäftsjahr
Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro
I. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 829.541 234.367 22 3.998.706
2. Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen 742 1.771 - 76.941
3. Einlagen bei Kreditinstituten* 533.625 - - 8.419
4. Summe I. 1.363.908 236.138 22 4.084.066
Insgesamt 1.363.908 236.138 22 4.084.066

* Ein Teil des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist in laufenden Guthaben investiert. Da kein solcher Posten in Muster 2 RechPensV vorgesehen ist, erfolgt der Ausweis unter der Position Einlagen bei Kreditinstituten.

Sonstiges Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Unter dem Aktivposten B. II. wird das sonstige Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausgewiesen. Diese Position ergibt sich durch die in Pensionsfondsverträgen vereinbarten Übertragungswerte, für die die Überweisungsvorgänge von den Trägerunternehmen zum Bilanzstichtag bereits veranlasst, aber noch nicht abgeschlossen waren.

Darüber hinaus werden in diesem Posten Geldbeträge auf Transferkonten des Eigenmittelbereichs ausgewiesen, deren Überweisung ins Sicherungsvermögen zum Jahresende noch aussteht.

Forderungen

Der Aktivposten C. I. umfasst die Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an Arbeitgeber in Höhe von 590.280 Euro (Vorjahr: 606.397 Euro). Es bestanden keine Forderungen an Versorgungsberechtigte (Vorjahr: - Euro).

Unter den sonstigen Forderungen (Aktivposten C. II.) sind Forderungen an ein mit der WTW GmbH verbundenes Unternehmen in Höhe von 1.459.311 Euro (Vorjahr: 1.514.913 Euro) ausgewiesen. Darüber hinaus sind in der Position Erstattungsansprüche an die BaFin in Höhe 149.855 Euro (Vorjahr: - Euro) und Trägerunternehmen in Höhe von 52.666 Euro (Vorjahr: 231.202 Euro) erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz: Passiva

Eigenkapital

Das Eigenkapital der WTW PF AG beträgt zum Ende des Geschäftsjahrs 2024 insgesamt 4.071.665 Euro (Vorjahr: 4.023.450 Euro).

Das gezeichnete Kapital (Passivposten A. I.) der WTW PF AG beträgt unverändert 3.000.000 Euro. Es ist unterteilt in 3.000.000 nennwertlose Stückaktien. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Zusätzlich besteht eine Kapitalrücklage, die zum 31.12.2024 unverändert 581.167 Euro beträgt.

Aus dem Jahresüberschuss des GJ 2024 in Höhe von 48.216 Euro (Vorjahr: 153.754 Euro) wurden 5 % der gesetzlichen Rücklage zugeführt. Der verbleibende Betrag zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr wird als Bilanzgewinn ausgewiesen und beträgt 465.974 Euro (Vorjahr: 420.169 Euro).

Deckungsrückstellung

Zum Bilanzstichtag betrug der Wert der Deckungsrückstellung (Passivposten B. I.) entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 4.084.066.480 Euro (Vorjahr: 4.123.078.570 Euro). Davon entfallen 3.822.593.552 Euro (Vorjahr: 3.926.664.975 Euro) auf die leistungsorientierten Pensionspläne „Gruppen-Pensionsplan 2013“ und „BoschStabil“ und 261.472.928 Euro (Vorjahr: 196.414.595 Euro) auf die beitragsorientierten gemäß Tarif „Rendit“.

Die prospektiv ermittelte Mindestdeckungsrückstellung nach § 24 Abs. 2 PFAV für die leistungsorientierte Pensionspläne „Gruppen-Pensionsplan 2013“ und „BoschStabil“ beträgt 2.999.275.558 Euro (Vorjahr: 3.035.665.981 Euro). Die Deckungsrückstellung für den beitragsorientierten Tarif „Rendit“ ermittelt sich ausschließlich nach der retrospektiven Methode und beträgt - entsprechend dem Zeitwert des Sicherungsvermögens - 261.472.928 Euro (Vorjahr: 196.414.595 Euro).

Übrige pensionsfondstechnische Rückstellungen

Unter den übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen werden im Wesentlichen die Geldbeträge auf Transferkonten des Eigenmittelbereichs ausgewiesen, deren Überweisung ins Sicherungsvermögen zum Jahresende noch aussteht.

Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen in Höhe von 216.448 Euro (Vorjahr: 282.733 Euro) entfallen auf Steuerrückstellungen in Höhe von 41.348 Euro (Vorjahr: 68.831 Euro) und auf sonstige Rückstellungen in Höhe von 175.100 Euro (Vorjahr: 213.902 Euro).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Aufwendungen für Steuerberatungsleistungen der GJ 2023 und 2024 in Höhe von insgesamt 77.000 Euro (Vorjahr: 74.000 Euro) sowie die voraussichtlichen Abschlusszahlungen für noch nicht abgerechnete Leistungen der internen Revision in Höhe von 27.200 Euro (Vorjahr: 7.500 Euro), eines Dienstleisters aus dem Konzernverbund in Höhe von 16.400 Euro (Vorjahr: - Euro) sowie der stellvertretenden Treuhänderin des Sicherungsvermögens in Höhe von 3.500 Euro (Vorjahr: 3.000 Euro). Darüber hinaus sind Aufwendungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von 51.000 Euro (Vorjahr: 30.250 Euro) berücksichtigt, worin neben der voraussichtlichen Honorarzahlung an den Abschlussprüfer auch Aufwendungen in Höhe von 8.000 Euro (Vorjahr: 9.000 Euro) für Bestätigungsanfragen an Dritte und Veröffentlichungskosten enthalten sind.

Andere Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten (Passivposten D. I.) enthalten im Wesentlichen zum Bilanzstichtag noch nicht beglichene Rechnungen eines Dienstleisters aus dem Konzernverbund für im vierten Quartal 2024 erbrachte Leistungen in Höhe von 618.437 Euro (Vorjahr: 509.964 Euro). Darüber hinaus sind zum Bilanzstichtag noch nicht beglichene Rechnungen eines externen Dienstleisters in Höhe von 14.397 Euro (Vorjahr: 8.113 Euro) sowie des Treuhänders des Sicherungsvermögens in Höhe von 4.611 Euro (Vorjahr: - Euro) in dem Posten enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verdiente Beiträge

Der Gesamtbetrag der gebuchten Beiträge (Posten I. 1. a)) im GJ 2024 beläuft sich auf 24.172.193 Euro (Vorjahr: 44.658.604 Euro). Davon entfallen 4.864.619 Euro (Vorjahr: 27.850.243 Euro) auf leistungsorientierte Pensionspläne und 19.307.574 Euro (Vorjahr: 16.808.361 Euro) auf beitragsorientierte Pensionspläne.

Die leistungsorientierten Pensionspläne sehen keine Gewinnbeteiligung vor. Die beitragsorientierten Pensionspläne sehen Gewinnbeteiligungen für die Versorgungsberechtigten bzw. Trägerunternehmen vor.

Die Beiträge aus vorgenannten Pensionsplänen teilen sich zu 1.981.647 Euro (Vorjahr: 22.900.782 Euro) auf Einmalbeträge und zu 22.190.546 Euro (Vorjahr: 21.757.882 Euro) auf laufende Einmalbeiträge auf.

Erträge aus Kapitalanlagen

Die im Posten I. 2. a) ausgewiesenen Erträge aus Kapitalanlagen entfallen vollumfänglich auf Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten B. I.).

Die ausgewiesenen Erträge enthalten im Wesentlichen Ausschüttungen der im Sicherungsvermögen gehaltenen Anteile an Investmentvermögen in Höhe von 1.658.231 Euro (Vorjahr: 4.230.020 Euro). In dem Posten sind zudem Erträge aus Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen in Höhe von 615.656 Euro (Vorjahr: 182.159 Euro) enthalten.

Die Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen (Posten I. 2. b)) resultieren vollumfänglich aus der Veräußerung von Fondsanteilen im Sicherungsvermögen.

Sonstige pensionsfondstechnische Erträge

Die im Posten I. 4. ausgewiesenen sonstigen pensionsfondstechnischen Erträge enthalten in Höhe von 3.676.588 Euro (Vorjahr: 3.443.360 Euro) die Zuwendungen der Trägerunternehmen aus den abgeschlossenen Pensionsfondsverträgen.

Aufwendungen für Versorgungsfälle

Die im Posten I. 5. a) ausgewiesenen Zahlungen für Versorgungsfälle belaufen sich im GJ 2024 auf 356.232.403 Euro (Vorjahr: 356.024.103 Euro). Der Betrag teilt sich in laufende Zahlungen für Versorgungsfälle in Höhe von 355.770.400 Euro (Vorjahr: 355.406.568 Euro) und in Zahlungen wegen Beendigungen von Pensionsfondsverträgen und Versorgungsverhältnissen in Höhe von 462.003 Euro (Vorjahr: 617.535 Euro) auf.

Von den laufenden Zahlungen für Versorgungsfälle entfallen 351.185.923 Euro (Vorjahr: 352.096.927 Euro) auf leistungsorientierte Pensionspläne und 4.584.477 Euro (Vorjahr: 3.309.641 Euro) auf beitragsorientierte Pensionspläne.

Beendigungen unter Zahlung von Beträgen sind wie im Vorjahr nur bei den beitragsorientierten Pensionsplänen aufgetreten.

Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen

Im Geschäftsjahr 2024 wurden die pensionsfondstechnischen Rückstellungen (Posten I. 6.) in Höhe von insgesamt 80.700.346 Euro erfolgswirksam aufgelöst (Vorjahr: Zuführung 8.028.214 Euro). Die Auflösung betrifft in Höhe von 72.411.403 Euro (Vorjahr: Zuführung 7.530.179 Euro) die Deckungsrückstellung. Die sonstigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen wurden in Höhe von 8.288.943 Euro erfolgswirksam aufgelöst (Vorjahr: Zuführung 498.035 Euro).

Aufwendungen für Kapitalanlagen

Die im Posten I. 8. ausgewiesenen Aufwendungen für Kapitalanlagen entfallen vollumfänglich auf Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten B. I.). Die Aufwendungen für die sonstigen Kapitalanlagen und für Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen sind vernachlässigbar gering.

Von den unter I. 8. a) ausgewiesenen Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstigen Aufwendungen für die Kapitalanlagen in Höhe von 1.576.547 Euro (Vorjahr: 1.563.494 Euro) entfallen 1.093.210 Euro (Vorjahr: 1.103.357 Euro) auf Leistungen für Kapitalanlagemanagement, die dem Sicherungsvermögen der Trägerunternehmen zu entnehmen sind, und 298.819 Euro (Vorjahr: 443.329 Euro) auf Leistungen für Kapitalanlagemanagement, die mit den Trägerunternehmen direkt abgerechnet werden. In dem Posten sind zudem Treuhändervergütungen in Höhe von 25.156 Euro (Vorjahr: 15.344 Euro) enthalten.

Die Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen (Posten I. 8. b)) resultieren vollumfänglich aus der Veräußerung von Fondsanteilen im Sicherungsvermögen.

Sonstige Erträge

Bei den im Posten II. 1. ausgewiesenen sonstigen Erträgen in Höhe von 468.111 Euro (Vorjahr: 386.173 Euro) handelt es sich im Wesentlichen um Erstattungen aus vorverauslagten BaFin-Umlagen und -Gebühren in Höhe von 250.955 Euro (Vorjahr: 142.630 Euro) und um Erträge aus Forderungen aus Dienstleistungsvereinbarungen gegenüber verbundenen Konzernunternehmen in Höhe von 88.773 Euro (Vorjahr: 108.375 Euro). In dem Posten sind zudem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 32.391 Euro (Vorjahr: 70.475 Euro) sowie Zinserträge in Höhe von 95.376 Euro (Vorjahr: 47.914 Euro) enthalten.

Sonstige Aufwendungen

Die im Posten II. 2. ausgewiesenen sonstigen Aufwendungen in Höhe von 1.944.768 Euro (Vorjahr: 1.627.165 Euro) entfallen im Wesentlichen auf Betriebskosten in Höhe von 1.370.312 Euro (Vorjahr: 1.280.319 Euro), Gebühren und Umlagen der BaFin in Höhe von 331.531 Euro (Vorjahr: 212.187 Euro), Kosten der internen Revision in Höhe von 85.388 Euro (Vorjahr: 7.500 Euro), Kosten für Leistungen des Abschlussprüfers in Höhe von 60.044 Euro (Vorjahr: 51.075 Euro) und Steuer- und Rechtsberatung sowie Notarkosten in Höhe von 40.756 Euro (Vorjahr: 40.921 Euro).

Sonstige Anhangangaben

Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Bei der Entscheidung über die Vergütungspolitik für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der WTW PF AG wurden Nachhaltigkeitsrisiken nicht einbezogen.

Konzernzugehörigkeit

Die WTW PF AG gehört über ihre Alleinaktionärin, die WTW GmbH, zum Konzern der Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland). Diese stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die WTW PF AG einbezogen wird (Equity-Methode). Der Konzernabschluss wird nach Veröffentlichung bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter www.sec.gov/ erhältlich sein.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die Leistungen des Abschlussprüfers Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln sind Aufwendungen in Höhe von 36.000 Euro (Vorjahr: 35.000 Euro) zzgl. Umsatzsteuer erfasst. Darüber hinaus sind im GJ 2024 sonstige Leistungen des Abschlussprüfers in Höhe von 7.600 Euro zzgl. Umsatzsteuer (Vorjahr: - Euro) angefallen.

Angaben zu in- und ausländischen Investmentvermögen

Das Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist zum überwiegenden Teil in Investmentvermögen nach § 285 Nr. 26 HGB investiert (Aktivposten B. I.), an dem zum Bilanzstichtag zum Teil mehr als 10 % der Anteile gehalten wurden. Die Bewertung erfolgt zum Zeitwert. Auch die Kapitalanlage der Eigenmittel (Aktivposten A. I.) erfolgt teilweise in Investmentvermögen (Nr. (8) TW-UI Robust).

Nr. Anteile an Investmentvermögen (Anlageziel) Marktwert Differenz zum Buchwert Ausschüttungen im GJ Beschränkung tägliche Rückgabe Unterlassene Abschreibungen
in Tsd. Euro in Tsd. Euro in Tsd. Euro
(1) PF2 (Mischfonds Renten und Aktien) 1.719.003 - 248 nein nein
(2) Global Value Property Fund (Immobilien-Dachfonds) 129.696 - - ja nein
(3) TRATON-UI-WTW Fonds (Mischfonds Renten und Aktien) 460.994 - - nein nein
(4) LGT Liberty PE Fund (Private Equity-Dachfonds) 74.105 - 1.411 ja nein
(5) Mars Anlagen (Mischfonds Renten und Aktien) 598.584 - - nein nein
(6) SF-Pension-Assets-1 (Mischfonds Renten und Aktien) 293.724 - - nein nein
(7) TW-UI Dynamik (Mischfonds Renten und Aktien) 170.212 - - nein nein
(8) TW-UI Robust (Mischfonds Renten und Aktien) 426.948 90 - nein ja
(9) EY-UI 2023 125.441 - - nein nein

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des GJ 2024 eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, gibt es nicht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn des GJ 2024 beträgt 465.974 Euro. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf das GJ 2025 vorzutragen.

Provisionen und sonstige Bezüge der Vertreter, Personalaufwendungen

Es wurden keine Provisionen und Vertreterbezüge gezahlt.

Die WTW PF AG beschäftigt keine Arbeitnehmer. Die betrieblichen und aufsichtlichen Funktionen wurden vertraglich auf die WTW GmbH und andere Unternehmen übertragen. Personalaufwendungen sind nicht angefallen.

Geleistete PSV-Beiträge

Die PSV-Beiträge für die von der WTW PF AG durchgeführten Versorgungszusagen entrichten die jeweiligen Trägerunternehmen selbst.

Aufsichtsrat und Vorstand

Der Aufsichtsrat und der Vorstand sind gegenwärtig wie folgt besetzt:

Aufsichtsrat

Dr. Reiner Schwinger (Vorsitzender) Head of Central Europe, Head of CRB DACH + Poland, WTW
Dr. Thomas Jasper (Stellvertretender Vorsitzender) Head of Retirement Europe (ex-GB), WTW
Matthias Paetzel, M.Sc. Head of Clients Investments Western Europe, WTW
Dr. Michael Paulweber Head of Outsourcing Europe (ex-GB), WTW

Vorstand

Dr. Michael Karst (Vorsitzender) Head of Legal / Tax / Accounting Germany, Head of Funding Vehicles Germany, WTW
Dr. Volker Meusers Head of Funding Vehicles, WTW
Nikolaus Schmidt-Narischkin Chief Commercial Officer, Head of Growth DACH, WTW

 

Wiesbaden, den 28. April 2025

Der Vorstand

Dr. Michael Karst, Vorsitzender

Dr. Volker Meusers

Nikolaus Schmidt-Narischkin

Weitere Informationen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WTW Pensionsfonds AG, Wiesbaden

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WTW Pensionsfonds AG, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WTW Pensionsfonds AG, Wiesbaden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Pensionsfonds geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Pensionsfonds geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 29. April 2025

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Thomas Varain, Wirtschaftsprüfer

Erik Barndt, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Geschäftsjahresende verwaltete die WTW Pensionsfonds AG (nachfolgend WTW PF AG) im Auftrag ihrer Trägerunternehmen ein Vermögen von rd. 4,1 Milliarden Euro und führte Versorgungszusagen für rd. 43 Tausend Versorgungsberechtigte durch. Damit gehört die WTW PF AG zu den größten deutschen Pensionsfonds. Nachfolgend berichten wir gemäß § 171 Abs. 2 AktG und § 141 Abs. 4 VAG über unsere laufende Aufsichtsratstätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr und die Ergebnisse unserer Prüfungen von Jahresabschluss, Lagebericht, Gewinnverwendungsvorschlag, Abhängigkeitsbericht sowie dem Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars.

Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2024

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2024 sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Unternehmensleitung regelmäßig beraten und die Geschäftsführungsmaßnahmen überwacht. Dabei war er in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung eingebunden. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat sowohl schriftlich als auch mündlich umfassend und zeitnah über die Geschäftsentwicklung informiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam der Aufsichtsrat zu zwei regulären Sitzungen sowie einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Die Sitzungen fanden per Videokonferenz statt.

Über Geschäftsvorgänge von besonderer Bedeutung wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen informiert. Auf Basis der Berichte und Beschlussvorschläge des Vorstands fasste der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen - sowie bei Bedarf per Umlaufverfahren - entsprechende Beschlüsse, soweit dies nach Gesetz oder Satzung erforderlich war. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Ereignisse von besonderer Wichtigkeit konnten so ohne Zeitverzug erörtert werden.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 17. Mai 2024 war die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023. In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 25. November 2024 informierte sich der Aufsichtsrat u. a. über den Ausbau des Pensionsfondsbetriebs, die aktuelle Geschäftsorganisation und die Weiterentwicklung des Produktportfolios. Zu nennen sind hierbei insbesondere die im Geschäftsjahr 2024 erfolgten Folgeübertragungen bestehender Trägerunternehmen. In der außerordentlichen Sitzung am 10.10.2024 beschäftigte sich der Aufsichtsrat u. a. mit strategischen Themen und der personellen Nachfolge im Vorstand der WTW PF AG.

Gemäß des BaFin-Rundschreibens zu den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an die eigene Risikobeurteilung hat die WTW PF AG im Geschäftsjahr 2024 eine eigene Risikobeurteilung durchgeführt. Der Aufsichtsrat ließ sich die Ergebnisse erläutern und versicherte sich eines angemessenen Risikomanagements.

Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat regelmäßig über neue und geänderte aufsichtsrechtliche Anforderungen an Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung und deren Umsetzung bei der WTW PF AG informiert. Der Aufsichtsrat befasste sich dabei u. a. mit der möglichen Anwendung der Vorschriften der Corporate Sustainability Reporting Directive (Richtlinie (EU) 2022/2464), dem BaFin-Schreiben zur Kapitaldeckung bei Pensionsplänen nach § 236 Abs. 2 VAG vom 09.02.2024 im Versorgungsfall sowie insbesondere dem Digital Operational Resilience Act (Verordnung (EU) 2022/2554).

Die Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen regelmäßig an Schulungen teil, die sie beim Erwerb der für ihre Aufgaben erforderlichen Fachkenntnisse unterstützen. Die Schulungen berücksichtigen aktuelle regulatorische Veränderungen und behandeln u. a. Themen der Kapitalanlage, Pensionsfondstechnik und Rechnungslegung. Der auf Basis der personenbezogenen Selbsteinschätzungen der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Jahr 2024 erstellte Entwicklungsplan für den Aufsichtsrat wurde in der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. November 2023 verabschiedet.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2024 gab es keine personellen Änderungen im Aufsichtsrat.

Jahresabschluss und Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2024

Der vom Vorstand nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches einschließlich der rechtsform- und branchenspezifischen Vorschriften für Pensionsfonds aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das am 31. Dezember 2024 beendete Geschäftsjahr wurden von der Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Jahresabschlussunterlagen, der Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars zur versicherungsmathematischen Bestätigung sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zugeleitet. Der Vorstand und der Verantwortliche Aktuar erläuterten die Unterlagen in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 15. Mai 2025 auch mündlich. Der verantwortliche Abschlussprüfer berichtete in dieser Sitzung über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand, ebenso wie der Verantwortliche Aktuar, für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft, sowie den Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars eingehend behandelt und erörtert. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung nach § 171 AktG hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer angeschlossen sowie festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind und in seiner Sitzung vom 15. Mai 2025 den Jahresabschluss nebst Lagebericht der WTW PF AG zum 31. Dezember 2024 gebilligt. Der Jahresabschluss 2024 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an.

Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats waren auch gegen den Erläuterungsbericht und die weiteren Ausführungen des Verantwortlichen Aktuars keine Einwendungen zu erheben.

Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG

Der Abschlussprüfer hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2024 erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen („Abhängigkeitsbericht“) geprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Abhängigkeitsbericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1.

die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind,

2.

bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der WTW Pensionsfonds AG nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen wurden.“

Der Aufsichtsrat hat bei seiner eigenen Prüfung des Abhängigkeitsberichts gemäß § 314 AktG keine Ansatzpunkte für Beanstandungen festgestellt und stimmte dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers ohne Einwände zu. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die im Abhängigkeitsbericht enthaltene Schlusserklärung des Vorstands.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands und allen weiteren Beteiligten für ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Wiesbaden, den 15. Mai 2025

Der Aufsichtsrat

Dr. Reiner Schwinger, Vorsitzender

Dr. Thomas Jasper, Stellvertretender Vorsitzender

Matthias Paetzel

Dr. Michael Paulweber

Beschluss der Hauptversammlung zur Ergebnisverwendung

Die Hauptversammlung der WTW Pensionsfonds AG hat in ihrer Sitzung vom 15.05.2025 einstimmig beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 465.974 Euro auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

Über WTW

Als WTW (NASDAQ: WTW) bieten wir datengesteuerte, evidenzbasierte Lösungen in den Bereichen Mitarbeiter, Risiko und Kapital an. Wir nutzen die globale Sichtweise und das lokale Fachwissen unserer Mitarbeitenden in 140 Ländern und Märkten, um Unternehmen dabei zu helfen, ihre Strategie zu schärfen, die Widerstandsfähigkeit ihrer Organisation zu verbessern, ihre Mitarbeitenden zu motivieren und ihre Leistung zu maximieren. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden decken wir Chancen für nachhaltigen Erfolg auf und bieten Perspektiven, die Sie weiterbringen.

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