ELOTEC Fischer Elektronik GmbH

Nordgaustraße 20, 93437 Furth im Wald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 6382
Eingetragen
13.8.1996
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Elektronikteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Fischer
seit 23.1.2013
Geschäftsführer
Franz Fischer
seit 9.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

93437 Furth im Wald
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ELOTEC Fischer Elektronik GmbH

Furth i. Wald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 stark abhängig von den globalen Krisen und den Folgen des Kriegs in der Ukraine. Zusätzlich wurde die Konjunktur durch die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und der geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland gedämpft. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Verarbeitenden Gewerbe um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Die Entwicklung der einzelnen Dienstleistungsbereiche verlief sehr unterschiedlich. Zu den größten Gewinnern zählten u.a. die Bereiche Information und Kommunikation mit einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % und Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit einem Zuwachs von 1,0 %. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Trotz der leichten Zuwächse im Jahr 2023 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Der Außenhandel ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Deutschland exportierte preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2022. Die Importe sanken im Vergleich zum Vorjahr kräftiger als die Exporte und gingen preisbereinigt um 3,0 % zurück. Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa 333.000 bzw. 0,7 % mehr Erwerbstätige als wie im Vorjahr. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

(Quelle: Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung 019 vom 15.01.2024)

2. Branchenentwicklung

Lt. dem ZVEI verzeichnete die deutsche Elektro- und Digitalindustrie im Dezember 2023 ein Auftragsplus von 5,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Inlandsorders gingen im Dezember um 8,8 %, die Auslandsorders um 2,1 % zurück. Aus dem Euroraum gingen 7,1 % weniger Aufträge ein als im Vorjahr. Kunden aus Drittländern erhöhten ihre Bestellungen leicht um 1,2 %.

Für das gesamte Jahr 2023 steht damit ein Bestellminus von 2,2 % in den Büchern. Die Auftragseingänge aus dem Inland wuchsen um 2,6 %, die aus dem Ausland sanken um 6,1 %. Die Kunden aus der Eurozone reduzierten ihre Orders im vergangenen Jahr um 9,3 %. Die Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums gingen ebenfalls zurück um 4,2 %.

Die preisbereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter verfehlte im Dezember 2023 das Vorjahresniveau um 10,2 %. Insgesamt wuchs sie im vergangenen Jahr um 0,5 % und war damit schwächer als im Jahr 2022.

Die Erlöse der deutschen Elektro- und Digitalindustrie kamen im Dezember 2023 auf 19,2 Milliarden Euro - ein Minus von 7,9 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Der Inlandsumsatz sank um 10,1 % auf 9,2 Milliarden Euro und der Auslandsumsatz um 5,8 % auf 10,0 Milliarden Euro. Die Geschäfte mit Partnern aus dem Euroraum gingen zurück um 6,4 % auf 3,3 Milliarden Euro und der Umsatz mit Drittländern sank um 5,5 % auf 6,7 Milliarden Euro.

Für 2023 insgesamt verzeichneten die aggregierten Branchenerlöse damit einen Zuwachs von 6,0 % und erreichten einen Wert von 238,1 Milliarden Euro. Dabei lagen die Geschäfte mit ausländischen Kunden (+ 5,1 % auf 123,1 Mrd. €) um acht Milliarden Euro höher als die mit Partnern aus dem Inland (+ 7,2 % auf 115,0 Mrd. €). Mit der Eurozone wurden im vergangenen Jahr 44,0 Milliarden Euro erlöst - ein Zuwachs von 5,8 %. Der Umsatz mit Kunden aus Drittländern kam auf 79,1 Milliarden Euro und lag damit 4,7 % höher als im Jahr 2022.

(Quelle: ZVEI-Pressemitteilung 8/2024 vom 08.02.2024)

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

1. Auftrags- und Umsatzentwicklung

Der Auftragseingang der Firma ELOTEC Fischer Elektronik GmbH (kurz: ELOTEC) ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 22 % gesunken. Dieser Rückgang steht im Zusammenhang mit der weltweiten Situation und der Wirtschaftskrise. Hauptgrund ist jedoch der Auftragsrückgang eines Kunden in der Wärmepumpenbranche.

2. Produkte

ELOTEC ist ein Spezialist für qualitativ hochwertige Produkte der Mess-, Steuer- und Regeltechnik, insbesondere von analogen und digitalen Messelektroniken und Steuerungen für industrielle Anwendungen. Alle Produktgruppen erfordern ein hohes Maß an Genauigkeit und Zuverlässigkeit.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Produkten und Anwendungen im Bereich der Sicherheitsbeleuchtungstechnik, DC/DC-Wandler, Hilfswechselrichter, Stromüberwachungsmodule, Datenübertragungsgeräte und Baugruppen für den Einsatz in Messsystemen.

3. Vertrieb

Neben der Neukundengewinnung bilden die Festigung und die Intensivierung der bestehenden Kundenverbindungen den Kern der Vertriebsaktivtäten der ELOTEC. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist dabei das wesentliche Element unseres Handelns. Wir unterstützen diese bei der Konstruktion und Optimierung ihrer Produkte unter anderem in Bezug auf Qualitätssicherheit, kostengünstige Fertigungsprozesse, Servicefreundlichkeit der Produkte sowie eine optimierte Materialbeschaffung und Logistik.

4. Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der Arbeitnehmer beträgt zum Bilanzstichtag 2023 insgesamt 252 (Vorjahr 247). Wir verstehen unsere Mitarbeiter als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Motivierte und hervorragend qualifizierte Mitarbeiter helfen unsere Zukunftsfähigkeit zu sichern, was wir durch zielgerichtete Fortbildungsmaßnahmen unterstützen. Zum Bilanzstichtag waren 8 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr 10).

5. Maschineninvestitionen

Vorhandene Maschinen werden regelmäßig und zielgerichtet dem Stand der Technik angepasst.

Aufgrund der globalen Krisen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten wurden weniger Neuanschaffungen und Erweiterungsinvestitionen getätigt als im Vergleich zum Vorjahr.

6. Finanzierung

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten im Berichtsjahr innerhalb der jeweiligen Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätsversorgung war im Jahr 2023 gesichert. Wir verfügen zudem in einem kaufmännisch vernünftigen Maß über Kreditlinien bei Banken, die im Jahresverlauf in Anspruch genommen werden mussten.

Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme als Ausdruck des Gesamtvermögens bzw. des Gesamtkapitals hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 7,51 % auf T€ 18.177 erhöht. Zuzuschreiben ist dieser Zuwachs einem höheren Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten.

Im Geschäftsjahr wurden sowohl Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen als auch Neuinvestitionen durchgeführt.

Die Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie im Sachanlagevermögen wurden aus Eigenmittel finanziert. Die Investitionen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 295 (Vorjahr: T€ 1.009).

Die Investitionsquote (Investitionen im Verhältnis zum Sachanlagevermögen und immateriellen Anlagevermögen) betrug ca. 10,4 % (Vorjahr: 33,3 %).

Die Finanzanlagen reduzierten sich um T€ 96 durch vertragsmäßige Tilgungen von gewährten Darlehen und sonstigen Ausleihungen auf T€ 252.

Der Bestand an Vorräten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 125 auf T€ 11.200. Dies ist insbesondere auf gesunkene Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zurückzuführen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 73 auf T€ 2.023.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe ihres Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Pensionsverpflichtungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag in Höhe von T€ 801 (Vorjahr: T€ 2.880).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um T€ 59 auf T€ 1.128.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 418 auf T€ 450. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten.

Der Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr. Damit einher ging ein Anstieg des Eigenkapitalanteils am Gesamtkapital. Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist als sehr gut zu bezeichnen. Der Anteil der Eigenmittel am Gesamtkapital beläuft sich auf 74,6 % (Vorjahr: 61,9 %).

2. Finanzlage

Die Liquiditätsausstattung war im Berichtsjahr gewährleistet. In der Stichtagsbetrachtung hat sich der Bestand an liquiden Mitteln gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.809 auf T€ 1.809 erhöht.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in 2023 auf T€ 4.149 Der Cash-Flow ist ein Instrument, um die Eigenfinanzierungskraft eines Unternehmens zu messen und erreicht im Fall der ELOTEC in Relation zur Gesamtleistung einen guten Wert.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 3.454 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 35.494 erhöht. Zusammen mit einer Bestandserhöhung fertiger und unfertiger Produkte von T€ 1.505 ergibt sich eine gestiegene Gesamtleistung in Höhe von T€ 37.023 (Vorjahr: T€ 32.782).

Die Gesamtleistung beträgt T€ 37.023 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.241 und somit um 12,9 % erhöht.

Die Gesamtleistung wurde im Berichtsjahr um 12,94 % gegenüber 2022 ausgebaut. Die Rohergebnisquote im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,0 %-Punkte auf 42,5 %. Das Jahresergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt T€ 3.082 (im Vorjahr T€ 1.292). Wir führen diese Entwicklung trotz einer hohen Marktakzeptanz unserer Produkte, auf einee straffe Kostendisziplin und Prozesseffizienz unseres Unternehmens, aber auch auf die gestiegene Gesamtleistung zurück.

Die Materialaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 480 auf T€ 21.302 gestiegen. Daraus resultiert eine Materialaufwandsquote in Höhe von 57,5 %.

Die Personalaufwendungen betragen zum Stichtag T€ 9.204 (Vorjahr: T€ 8.377).

Die Abschreibungen betrugen insgesamt T€ 596 (Vorjahr: T€ 574). Die Abschreibungsquote liegt damit bei ca. 1,6 % im Verhältnis zur Gesamtleistung.

Insgesamt ist festzuhalten, dass die wirtschaftliche Situation der ELOTEC vor dem beschrieben Branchenhintergrund im abgelaufenen Geschäftsjahr ein gutes Niveau erreichen konnte.

Prognosebericht

1. Überblick über die deutsche Elektro- und Digitalindustrie

Der positive Trend in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie, der Anfang 2024 beobachtet wurde, hat sich im Laufe des Jahres fortgesetzt. Trotz globaler Herausforderungen wie dem Ukraine-Krieg konnte die Branche ihre Widerstandsfähigkeit beweisen. Die Exporterwartungen haben sich weiter verbessert, unterstützt durch eine starke Nachfrage auf internationalen Märkten.

2. Branchenspezifische Entwicklung

Laut dem ZVEI hat sich die Erholung der Branche im Jahr 2024 fortgesetzt, mit einem besonderen Anstieg der Auftragseingänge im Vergleich zu 2023. Die Prognosen deuten auf ein anhaltendes Wachstum in der gesamten Branche hin.

3. ELOTEC-Fischer Elektronik GmbH

Für ELOTEC blieben die Auftragseingänge auf einem guten Niveau, trotz der Herausforderungen durch schwankende Rohstoffpreise. Die Gesamtleistung des Unternehmens übertraf die des Vorjahres deutlich. Die kontinuierliche Pflege der Kundenbeziehungen und die Erschließung neuer Kundengruppen trugen zu diesem Ergebnis bei. Trotz der angespannten globalen Lage erwarten wir für 2024 ein positives Jahresergebnis, ähnlich dem Vorjahr.

4. Ausblick und Risikobewertung

Die Auswirkungen des Krieges in Europa auf Investitionsneigungen und Auftragseingänge sind weiterhin schwer vorherzusagen. Jedoch zeichnet sich eine leichte Steigerung der Nachfrage in den Schlüsselbranchen für ELOTEC ab.

Positive und negative Sondereinflüsse, insbesondere der Ukraine-Krieg, haben die Personal- und Beschaffungssituation weiter verschärft. Dennoch sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

5. Schlussfolgerung

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie zeigt sich widerstandsfähig und anpassungsfähig angesichts der globalen Herausforderungen. Für ELOTEC und die Branche als Ganzes ist ein weiteres Wachstum zu erwarten, obwohl Risiken und Unsicherheiten bestehen bleiben.

Risikobericht

Aufgrund des weiterhin anhaltenden Kriegsgeschehens in der Ukraine, sehen wir auch im laufenden Geschäftsjahr gewisse Risiken durch Konjunktur- und Brancheneinflüsse sowie Lieferengpässe. Soweit möglich, haben wir für konkrete Risiken Vorsorge getroffen.

Das größte Risiko stellt für uns weiterhin die konjunkturelle Entwicklung unserer wesentlichen Abnehmerbranchen im weiteren Jahresverlauf dar, wobei unser derzeitiger Auftragsbestand eine gute Auslastung der Kapazitäten gewährleistet. Dem Risiko wird durch verstärkte Neukundengewinnung und damit einhergehender Streuung des Kundenstamms begegnet.

Die Gesellschaft erzielt einen hohen Anteil der Gesamtleistung mit einem Kunden. Insoweit besteht eine gewisse Abhängigkeit. Aufgrund vorhandener Interdependenzen sind hieraus jedoch keine entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken derzeit erkennbar.

Die Wettbewerbsintensität in den für die Gesellschaft relevanten Märkten ist weiterhin hoch. Ein daraus resultierender Preisverfall kann unser Leistungsangebot ebenfalls beeinflussen. Dem wollen wir durch den Ausbau von Präzisionsleistungen und einer individuell angepassten Preiskalkulation entgegenwirken.

Die aktuellen Entwicklungen in der Rohstoffbeschaffungspolitik, der steigenden Energiepreise, der weiter fortschreitende Preiskampf in der Elektroindustrie und eine weltweite Rezession weisen auf eine zunehmend unsichere Perspektive hin. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen in ausreichender Menge und zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten ist ein zentrales Element der Zukunftssicherung.

Eine Entschärfung der Lage in der Ukraine ist noch nicht in Sicht. Daher ist es sehr schwer, eine Aussage über die Dauer sowie das Ausmaß der Problematik treffen zu können. Allgemein erwarten wir insbesondere im Bereich der Lieferketten negative Effekte, die sich in Form von Produktionsverzögerungen sowie Materialengpässen auf die Gesellschaft auswirken können. Es ist zudem von weiter steigenden Beschaffungspreisen aufgrund von erhöhten Material- und Energiekosten auszugehen, die möglicherweise eine rückläufige Ertragslage zur Folge haben.

Dem Fachkräftemangel begegnen wir mit verstärkter Ausbildung mit einer Ausbildungsquote von ca. 4 % zur Beschäftigtenzahl.

Für definierte Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht Versicherungsschutz. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Umfang und Höhe der Versicherungsdeckungen überprüfen wir permanent auf Angemessenheit.

Die laufenden Auswertungen der betriebswirtschaftlichen Daten, ergänzt um einen monatlichen Controlling Bericht, geben uns die Möglichkeit zur systematischen und zeitnahen Identifizierung von möglichen Risiken. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Sofern bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Faktura erfolgt bislang ausschließlich in Euro. Verbindlichkeiten werden in der Regel nach Abzug von Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Wir verfolgen im Hinblick auf unser Finanzmanagement eine konservative Risikopolitik.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Existenzgefährdende Risiken sind für die ELOTEC Fischer Elektronik GmbH derzeit nicht erkennbar.

Währungsrisiken sind aufgrund überwiegender Beauftragungen aus dem Euro-Raum als gering einzustufen.

Bezugnehmend auf die vorstehend beschriebenen Risiken kann zusammengefasst werden, dass derzeit weder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Lage des Unternehmens noch Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, erkennbar sind.

Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von uns nicht unterhalten.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.077.109,50 3.378.585,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.479,00 8.485,50
II. Sachanlagen 2.790.630,50 3.022.100,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.384,00 1.632,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.322.066,50 2.635.481,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 387.180,00 384.987,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.000,00 0,00
III. Finanzanlagen 252.000,00 348.000,00
B. Umlaufvermögen 15.032.509,63 13.420.979,96
I. Vorräte 11.199.917,36 11.324.590,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.023.300,54 2.095.978,59
1. Forderungen gegen Gesellschafter 4,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.023.296,15 2.095.978,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.809.291,73 411,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.312,01 107.856,90
Summe Aktiva 18.176.931,14 16.907.422,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.553.965,18 10.471.787,02
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,60 25.564,60
II. Gewinnvortrag 10.446.222,42 9.154.515,02
III. Jahresüberschuss 3.082.178,16 1.291.707,40
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 43.105,33 26.502,88
C. Rückstellungen 2.200.251,13 1.472.300,61
D. Verbindlichkeiten 2.379.609,50 4.936.831,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 800.878,00 2.880.411,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 201.780,00 2.079.533,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 599.098,00 800.878,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 635,39 783,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 635,39 783,61
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.578.096,11 2.055.637,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.578.096,11 2.055.637,00
Summe Passiva 18.176.931,14 16.907.422,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.892.585,30 12.150.750,88
2. Personalaufwand 9.204.031,75 8.377.440,55
a) Löhne und Gehälter 7.607.333,98 6.924.754,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.596.697,77 1.452.685,71
davon für Altersversorgung 108.601,52 113.776,81
3. Abschreibungen 596.053,94 574.106,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 596.053,94 574.106,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.748.801,45 1.347.575,25
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.809,02 11.346,53
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.120,00 4.080,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.314,04 3.066,83
davon Erträge aus Abzinsung 2.929,41 810,65
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.681,71 57.171,16
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.210.692,13 508.790,79
9. Ergebnis nach Steuern 3.080.758,36 1.292.813,22
10. sonstige Steuern -1.419,80 1.105,82
11. Jahresüberschuss 3.082.178,16 1.291.707,40

Anhang

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

- Firma: ELOTEC Fischer Elektronik GmbH

- Sitz: Furth im Wald

- Registergericht: Amtsgericht Regensburg, HRB 6382

Der Jahresabschluss der Firma ELOTEC Fischer Elektronik GmbH, Furth im Wald wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zur Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ansatzmethoden

Allgemeine Angaben

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen in Anlehnung an die Werte der amtlichen Afa-Tabellen für Anlagegüter.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Darlehen und Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden retrograd durch die Vornahme von ausreichenden Abschlägen von den Verkaufspreisen ermittelt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird wie im Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Pensionsrückstellungen wurden mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren, der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Zum Bilanzstichtag werden gemäß § 256a HGB Fremdwährungsforderungen sowie die Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelskurs zum 31. Dezember 2023 umgerechnet. Die sich daraus ergebenden Kursgewinne oder -verluste sind in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Insgesamt ergibt sich ein Aktivüberhang latenter Steuern. Das Ansatzwahlrecht des aktiven Überhangs wurde nicht ausgeübt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres Euro 4.616.069,48.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres Euro 4.640.557,30.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.527,51 30.750,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 236.527,51 30.750,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.476,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.444.822,89 87.360,50 343.336,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.962.828,58 155.823,62 228.288,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 116.702,32 0,00
Summe Sachanlagen 7.410.127,47 359.886,44 571.625,12
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 348.000,00 -96.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 348.000,00 -96.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.994.654,98 294.636,94 571.625,12
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 267.278,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 267.278,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.476,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.188.846,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.702,32 1.927.066,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -36.702,32 80.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 7.198.388,79
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 252.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 252.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 7.717.666,80
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.042,01 4.757,00 0,00 0,00 232.799,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 228.042,01 4.757,00 0,00 0,00 232.799,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 844,00 248,00 0,00 0,00 1.092,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.809.341,89 400.772,50 343.334,10 0,00 2.866.780,29
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.577.841,58 190.276,44 228.232,02 0,00 1.539.886,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.388.027,47 591.296,94 571.566,12 0,00 4.407.758,29
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.616.069,48 596.053,94 571.566,12 0,00 4.640.557,30
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 34.479,00 8.485,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 34.479,00 8.485,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.384,00 1.632,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.322.066,50 2.635.481,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 387.180,00 384.987,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 80.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.790.630,50 3.022.100,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 252.000,00 348.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 252.000,00 348.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.077.109,50 3.378.585,50

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

- Zinssatz: 1,87 %

- erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00 %

- zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck

Die Pensionsrückstellung mit einem Abzinsungssatz von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt) beträgt Euro 667.111,00. Mit einem Abzinsungssatz von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) ergibt sich eine Rückstellung von Euro 671.255,00. Daraus resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von Euro 4.144,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung 667.111,00 697.921,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 69.933,31 72.906,53
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 69.933,31 72.906,53
verrechnete Aufwendungen und Erträge -10.480,22 -11.380,82

Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 73.326,00. Die Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignungen von Produktionsmaschinen gesichert. Darüber hinaus bestehen Buchgrundschulden und Bürgschaften der Schwestergesellschaften.

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 800,9 201,8 599,1
aus Lieferungen und Leistungen 1.127,8 1.127,8 0,0
gegenüber Gesellschaftern 0,6 0,6 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 450,3 450,3 0,0
Summe 2.379,6 1.780,5 599,1

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
aus Sicherungsübereignung 715.778,70 EUR

Durch Aufrechnungs- und Zweckbestimmungserklärung für alle Sicherheiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wie folgt besichert:

- Sicherungsübereignung von Produktionsmaschinen, PV-Anlagen sowie Einspeisevergütungen aus PV-Anlagen

Die Gesellschaft haftet im Rahmen von Darlehensverträgen der ELOTEC Fischer Verwaltungs GmbH auch für die Schulden fremder Unternehmen bis zu einer Höhe von 608.340,00 EUR.

Mit einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

gesamt Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
aus Leasingverträgen 167.955 EUR 87.533 EUR 80.422 EUR 0 EUR
aus Wartungsverträgen 21.497 EUR 21.497 EUR 0 EUR 0 EUR
aus Mietverträgen 461.565 EUR 461.565 EUR 0 EUR 0 EUR
Gesamt 651.018 EUR 570.596 EUR 80.422 EUR 0 EUR

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nach § 288 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB verzichtet.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Arbeiter 199 192
Angestellte 41 45
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit: 240 237

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Franz Fischer, staatlich geprüfter Elektrotechniker

- Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer, Elektrotechnikingenieur

Vergütungen der Geschäftsführer

In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.082.178,16.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von Euro 10.446.222,42 ergibt sich ein Betrag von Euro 13.528.400,58, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung sollen 13.528.400,58 Euro vorgetragen werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Furth im Wald, den 26. März 2025

gez. Franz Fischer, Geschäftsführer

gez. Klaus Fischer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ELOTEC Fischer Elektronik GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ELOTEC Fischer Elektronik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ELOTEC Fischer Elektronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Cham, 26. März 2025

gez. Annette Brunner, Wirtschaftsprüferin

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