International Chemical Investors RE III GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Mandau seit 10.4.2026 | Prokura |
Satrugna Vinjarapu seit 17.5.2024 | Prokura |
Daniel Böke seit 12.8.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
INTERNATIONAL CHEMICAL INVESTORS S.E. | 93.75% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CarboTech AC GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensDie Vertriebsgesellschaft CarboTech AC GmbH vermarktet exklusiv, gegen Zahlung einer vertraglich vereinbarten Provision, die von der CarboTech Production GmbH hergestellten und reaktivierten Aktivkohle am Standort Essen. Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft eigenständig Streckengeschäfte und vermietet Mobile Adsorber (Plug & Clean Systeme). 2. Wirtschaftsberichta) Überblick Branchenentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 war insgesamt ein höchst erfolgreiches Jahr für die CarboTech AC GmbH. Ein sich voraussichtlich mittelfristig stabilisierendes wirtschaftliches Umfeld in Deutschland bietet ein solides Umfeld für die Geschäftstätigkeit der CarboTech AC GmbH. Auf dieser Basis konnte die CarboTech AC den Herausforderungen wie wirtschaftliche Spätfolgen der Coronapandemie, erhöhte Verschiffungskosten durch kriegerische Konflikte im Roten Meer sowie den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine trotzen und den Umsatz nahezu allen Segmenten steigern. Mit einem zunehmenden Bewusstsein für Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit setzten viele Branchen verstärkt auf Aktivkohle zur Wasser- und Luftreinigung. Dies führte zu einer gesteigerten Nachfrage nach Aktivkohle in Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen sowie in Industrieunternehmen zur Reduzierung von Emissionen. Weiterhin sehen wir zwei unterschiedliche Entwicklungstendenzen im Markt:
Die CarboTech AC bezieht ihre Produkte ausschließlich von der Produktionsgesellschaft CarboTech Production, welche wiederum die Aktivkohle strategisch und operativ fast ausschließlich über verlässliche und geprüfte Hersteller aus dem Ausland bezieht. Geschäftsentwicklung Im Jahr 2023 erzielte die CarboTech AC GmbH einen Umsatz von 40,5Mio. € (Vorjahr: 34,6 Mio. €) und weist damit gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung des Umsatzes von 17,1 % aus. Die Umsatzsteigerung im Vorjahr konnte durch weitere positive Entwicklungen, insbesondere in den Bereichen Handelsgeschäft, Reaktivierung und Pulverkohlen bestätigt werden. Kostenentwicklung Die Kosten am Standort Essen lagen insgesamt im Rahmen der Planung und somit auf einem soliden Niveau. Die Personalstruktur liegt aufgrund unbesetzter Stellen zum Stichtag leicht unter Plan, entspricht insgesamt jedoch den aktuellen Erfordernissen und spiegelt ein angemessenes und zeitgemäßes Niveau wider. Lagerentwicklung Die CarboTech AC verfügt über fast keinen Lagerbestand. Forschung und Entwicklung Im Rahmen der kontinuierlichen Bemühungen, die Produktangebot zu verbessern und den stetig wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, lag der Fokus auf der Optimierung unserer Aktivkohletechnologie. Daher investiert die CarboTech AC in die Erforschung neuer Aktivkohleprodukte / -verfahren, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität der Produkte zu verbessern Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bleiben ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie um die Position als Branchenführer im Bereich der Aktivkohletechnologie weiter zu festigen und unseren Kunden innovative Lösungen anzubieten, die ihren Bedürfnissen und den Anforderungen einer sich wandelnden Welt gerecht werden. Investitionen Die CarboTech AC GmbH hat im Jahr 2023 Investitionen von insgesamt 2,03 Mio. € getätigt. Diese unterteilen sich zum einen in Investitionen in die Infrastruktur sowie in Prozessentwicklungen und -optimierungen und zum anderen um standortbezogene Investitionen wie Polyesterhochsilos, Mahl- und Trocknungsanlage für Aktivkohle-Pellets. Personalentwicklung Die Anzahl der Mitarbeiter betrug am Stichtag 27 (Vorjahr: 21 Mitarbeiter). Der Personalbestand hat eine für das aktuelle Geschäftsvolumen passende Struktur erreicht. Finanzielle und Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten nutzt die CarboTech AC GmbH verschiedene Kennzahlen. Neben dem Umsatz von 40,5 Mio. € im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr 34,6 Mio. €) verwendet die Gesellschaft im finanzbezogenen Bereich das Ergebnis nach Steuern als wesentliche Steuerungsgröße. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Ergebnis nach Steuern 0,1 Mio. € (Vorjahr: -0,2 Mio. €). b) Ertragslage Geschäftsjahr 2023 Im Jahr 2023 verzeichnete die CarboTech AC GmbH einen Umsatzanstieg von 34,6 Mio. € auf 40,5 Mio. €. Die Herstellungskosten betrugen 34,6 Mio. € (im Vorjahr 29,7 Mio. €), was hauptsächlich die vertraglich vereinbarten Warenkosten mit der CarboTech Production GmbH umfasst. Das Bruttoergebnis vom Umsatz belief sich demnach auf 5,9 Mio. € (im Vorjahr 4,9 Mio. €). Insbesondere unter Berücksichtigung der Vertriebskosten von 4,7 Mio. € (im Vorjahr 4,3 Mio. €), der allgemeinen Verwaltungskosten von 1,1 Mio. € (im Vorjahr 0,8 Mio. €), sowie des Finanzergebnisses von 0,2 Mio. € (im Vorjahr 0,1 Mio. €), das hauptsächlich Zinsen und ähnliche Aufwendungen umfasst, ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von 0,1 Mio. € (im Vorjahr 0,02 Mio. €). Dies entspricht den internen Prognosen und unterstreicht die solide, zukunftsorientierte Arbeit der CarboTech AC GmbH. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögensseite setzt sich im Wesentlichen aus 4,7 Mio. € Anlagevermögen (Vorjahr 3,6 Mio. €), 4,6 Mio. € Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Externen (Vorjahr 4,0 Mio. €), sowie 0,5 Mio. € flüssigen Mitteln zusammen (Vorjahr 0,5 Mio. €). Der Anstieg des Anlagenvermögens um 1,0 Mio. € ist auf getätigte Investitionen zurückzuführen. Des Weiteren ist der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Externen um 0,6 Mio. € in den gestiegenen Geschäftsfähigkeiten begründet. Auf der Passivseite belaufen sich die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen auf 1,3 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 2,4 Mio. € auf 5,9 Mio. € gestiegen. Dies betrifft zum einen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4,9 Mio. € und zum anderen Verbindlichkeiten gegenüber Externen in Höhe von 1,0 Mio. €. Die Bilanzsumme ist mit 10,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Mio. € gestiegen. Das Eigenkapital beläuft sich auf 1,5 Mio. €, was einen Rückgang von 0,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Demnach besitzt die CarboTech AC eine Eigenkapitalquote von 14,6 % (Vorjahr: 20,5 %). Die Geschäftsführung betrachtet das Risiko eines Ausfalls der Produktionsgesellschaft (CarboTech Production GmbH) als sehr gering und sieht kein weitergehendes Risiko für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen. Derzeit wird die Finanzkraft als vollumfänglich gewährleistet angesehen, da Finanzvereinbarungen mit dem Gesellschafter bestehen und verbindliche Aufträge im Vorratslager der Produktionsgesellschaft (CarboTech Production GmbH) liegen, die im Geschäftsjahr 2024 ausgeliefert werden sollen. Auf dieser Grundlage wird eine positive Fortführungsprognose der Geschäftstätigkeiten gestellt. 3. Geopolitische RisikenDie anhaltenden weltweiten Handelskonflikte sowie die Einführung protektionistischer Maßnahmen haben im Allgemeinen zu einem Anstieg der globalen Wirtschaftsunsicherheit geführt. Zudem können weitere regionale Eskalationen, wie etwa der Angriffskrieg in Osteuropa sowie territorialen und politischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, den Welthandel erheblich beeinträchtigen sowie eine Störung der allgemeinen Handelsketten bewirken. Dies kann sich negativ auf die Produktionsgesellschaft CarboTech Production auswirken, dessen wirtschaftliche Stabilität maßgebend für die Vertriebsgesellschaft CarboTech AC ist. Hier wirkt die Partnergesellschaft CarboTech Production mittels einer Zwei- und Drei-Lieferantenstrategie entgegen und kann sich energieseitig durch bereits abgeschlossene Gaslieferantenverträge für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 gegen Preisanstiege absichern. Für die CarboTech AC als reine Vertriebsgesellschaft stellen Veränderungen in den Handelsbeziehungen zwischen Ländern wie beispielsweise Erhöhungen von Zöllen oder Handelssanktionen -embargos das größte Risiko dar, da hierbei der Export von Waren und dementsprechend die Margen stark beeinträchtigt werden. Des Weiteren können nationale und internationale Konflikte oder politische Spannungen die Infrastruktur und Logistik in bestimmten Regionen beeinträchtigen, was sich auf die Lieferkette und den Transport von Waren auswirken kann. 4. Chancen- und Risikoberichta) Chancen- und Risikobericht Von besonderer Bedeutung ist die frühzeitige Erkennung von Risiken und Veränderungen unserer internationalen Märkte, um die daraus notwendigen strategischen Entscheidungen rechtzeitig einzuleiten. Das seit Jahren in die Unternehmensprozesse integrierte Risikomanagement hat die Aufgabe, diese Risiken rechtzeitig zu erfassen und zu bewerten, um gegebenenfalls zeitnah gegensteuern zu können. Eine flexible und situative Anpassung des Inhalts des Risikomanagements stellt einen bedarfsgerechten Informationsfluss zum Management sicher. Die Überwachung der Wirtschaftlichkeit erfolgt über ein ausgeprägtes Berichtswesen. Wesentliche Kennzahlen werden monatlich zusammengestellt und den Plan- und Prognosewerten gegenübergestellt. Über mittelfristige Jahresplanungen und einer hieraus abgeleiteten Budgetplanung wird die Unternehmensentwicklung kontinuierlich zwischen dem Gesellschafter und der Geschäftsführung besprochen und abgestimmt. Der Auftragseingang der CarboTech AC GmbH zeigt, auch vor dem Hintergrund der konjunkturunabhängigen Marktausrichtung im wachsenden Umweltschutzgeschäft und den globalen Trend der Nachhaltigkeit, aufgrund unsere bestehenden Reaktivierungskapazitäten, einen positiven Trend. Es ist zu erwarten, dass die Produktion der Partnergesellschaft CarboTech Production GmbH im Jahr 2024 insbesondere vor dem Hintergrund bereits vorliegender Aufträge, der Kundenanfragen bzw. Kundenabsprachen und struktureller Änderungen höher ausgelastet sein wird als im Jahr 2023. Darüber hinaus bieten die neuen Marktaktivitäten der CarboTech AC GmbH in den Wachstumsmärkten Südamerika, Nordeuropa, Südeuropa und den Emiraten weitere Absatzsteigerungen. Die Verfügbarkeit von Aktivkohle und deren Vorprodukte aus China wurde durch die Beschlüsse der chinesischen Regierung zur Luftreinhaltung gegenüber den Vorjahren im Geschäftsjahr 2023 kaum beeinträchtigt. Diese Faktoren betreffen alle Anbieter von Aktivkohle in Europa gleichermaßen. Der Einkauf versucht weltweit neue Rohstoffe und Lieferanten zu finden, um lokale Faktoren zu minimieren, zudem wurde durch engere Abstimmungen und Kooperationen markante Fortschritte in der Lieferfähigkeit erzielt. Generell nehmen die Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich der Adsorptionsleistung der verwendeten Aktivkohlen und Spezialitäten prozess- und umweltbedingt markant zu. In der effizienten und nachhaltigen Reinigung flüssiger bzw. gasförmiger Medien unter Einsatz hochwirksamer Aktivkohlen sehen wir im Hause CarboTech unsere Chance, sich auf entsprechenden Märkten zu behaupten. Damit einhergehend werden die Akquise nationaler Neukunden im Reaktivierungsgeschäft und der Ausbau internationaler Märkte dazu beitragen, unsere Marktposition weiter zu festigen. Für einzelne Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir Versicherungen eingedeckt, die sicherstellen, dass sich die möglichen Folgen eintretender Risiken in Grenzen halten bzw. ausgeschlossen werden. Deren Umfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Kurssicherungen werden nicht eingesetzt, da Verträge mit Lieferanten in der Regel mehrere Rechnungstermine abbilden, die Zeiträume von bis zu einem Jahr erreichen. Die Qualitätsmerkmale der eingekauften Rohstoffe und Halbfabrikate zur Produktion von Aktivkohlen überwachen wir seit dem Jahr 2020, gefordert durch eine Vielzahl neuer Kunden, vermehrt durch Qualitätsaudits bei den Lieferanten vor Ort, wie auch durch die Prüfung von Vorabmustern in unseren Laboratorien in Essen. Weitere Risiken, die die CarboTech AC GmbH gezielt überwacht und steuert, um einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung zu vermeiden, sind:
Die Bewertung möglicher Chancen und Risiken beschränkt für das Geschäftsjahr 2023 sowie das Folgejahr auf Volumen- und Preisabweichungen, auf die Entwicklung des Dollar- und CNY-Kurses sowie auf die Qualitätsmerkmale der eingekauften Roh- und Halbfabrikate zur Herstellung der Aktivkohlen. Aufgrund langfristiger Verträge bei allen wesentlichen Zulieferern der Partnergesellschaft CarboTech Production GmbH sowie bekannten Personalkostenentwicklungen in der CarboTech AC GmbH sind dies, neben den oben erläuterten geopolitischen Risiken, die einzigen Risikofaktoren, welche einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft haben können. Eine Bewertung dieser Faktoren zeigt die folgende Übersicht:
Zusätzliche Chancen ergeben sich durch kontinuierliche Investitionen der CarboTech AC GmbH in Mobile Adsorber sowie in das Segment Service. b) Prognosebericht Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr 2024 eine insgesamt wachsende Marktnachfrage und eine Absatzsteigerung aller CarboTech Produkte. In unserer Preiskalkulation für Handelswaren gehen wir aufgrund unseres verbesserten Sourcing-Bereichs und wieder sinkender Seefrachtkosten von konstanten Rohstoffpreisen aus. Diese beiden Effekte gleichen die gegenläufigen Effekte der steigenden Personalkosten- und Inflationskostenanstiegen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aus. Im Bereich der Eigenproduktion der CarboTech Production GmbH gehen wir auf Grund der gesunkenen Energiekosten von niedrigeren Herstellkosten aus. Für das Jahr 2024 planen wir mit einem leicht steigenden Umsatz gegenüber dem Vorjahresniveau und mit einem deutlich verbesserten Betriebsergebnis und einen verbessertem Net-Cashflow im Vergleich zum Vorjahr. Wesentliche Sondersachverhalte, die das Betriebsergebnis negativ beeinflussen könnten, sehen wir in nicht vorhersehbaren geopolitischen Krisen sowie stark konjunkturelle Abkühlungen in den wichtigen Industrieländern. Geopolotische Risiken könnten die Handelsströme von Aktivkohlen aus Asien entscheidend beeinflussen. Ebenso kann eine stark rückläufige Weltwirtschaft die Absatzchancen der CarboTech AC negativ beeinflussen.
Essen, den 8. August 2024 CarboTech
AC GmbH
Daniel Böke Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie CarboTech AC GmbH mit Sitz in Essen ist beim Amtsgericht Essen im Handelsregister B 24859 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2023 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wendet die Gesellschaft das Umsatzkostenverfahren nach § 275 Abs. 3 HGB an. Dabei wird von der Erleichterung gemäß 276 Satz 1 HGB Gebrauch genommen. Die sonstigen Steuern werden - wie international üblich - nicht als eigenständigen Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in dem Posten allgemeine Verwaltungskosten enthalten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Alle Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (T€). B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAllgemeine Angaben Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Bei der Berechnung der Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen werden Gemeinkosten anteilig berücksichtigt. Geringwertige Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten von bis zu € 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe im Aufwand erfasst. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert von € 250,00 bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und voll abgeschrieben. Insgesamt bilden die geringwertigen Wirtschaftsgüter nur einen unwesentlichen Bilanzposten. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert bewertet. Die bilanziellen Sachanlagen haben die folgenden Nutzungsdauern und werden überwiegend linear abgeschrieben:
Umlaufvermögen Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse oder Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, die Fertigmaterial, Fertigungslöhne, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungskosten umfassen. Fremdkapitalzinsen werden bei der Berechnung der Herstellkosten nicht mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% Rechnung getragen. Den individuellen Risiken wurde durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind ebenfalls zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine zukünftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese verrechnet dargestellt. Verlustvorträge werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen werden auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018G unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Die Anwartschaften der bereits vorhandenen Mitarbeiter auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung wurden auf den zum 31. Dezember 2010 erreichten Stand festgeschrieben (sog. Statischer Besitzstand). Daher werden auch keine zukünftigen Gehaltsanpassungen mehr bei der Ermittlung der Rückstellung berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen zum erwarteten Erfüllungsbetrag gebildet. Der Zinssatz zur Abzinsung für sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, orientiert sich an dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsumrechnung Die Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen werden bei Entstehung mit den Geld- bzw. Briefkursen bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der (ausschließlich kurzfristigen) Fremdwährungsforderungen und -schulden zum Devisenkassamittelkurs. Sich hieraus ergebende Umrechnungsunterschiede werden grundsätzlich erfolgswirksam berücksichtigt. C. Erläuterungen zum JahresabschlussI. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anhang in der beigefügten "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2023 belaufen sich auf T€ 4.594 (Vorjahr T€ 4.017). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 6 (Vorjahr T€ 19) und betreffen, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 384 (Vorjahr T€ 387) beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen in Höhe von T€ 236 (Vorjahr T€ 266), Ertragsteuern T€ 98 (Vorjahr T€ 87), Forderungen aus Lieferantenverkehr T€ 28 (Vorjahr T€ 33) sowie sonstige Leistungen in Höhe von T€ 21 (Vorjahr T€ 0). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB für alle temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz in der Steuerbilanz und ihren Werten in der Handelsbilanz angesetzt. Im Jahr 2023 wurden T€ 13 latenter Steueraufwand erfolgswirksam gebucht (Vorjahr T€ 36). Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,63 % zugrunde gelegt. Zum 31. Dezember 2023 ergibt ich ein Saldo aus aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 221 (Vorjahr T€ 208). Die latenten Steuern entfallen hauptsächlich auf temporäre Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellung. Der gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 221. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital der CarboTech AC GmbH in Höhe von T€ 25 wird zu 100% von der International Chemical Investors GmbH, Frankfurt/Main, gehalten. Das Stammkapital und die Kapitalrücklage resultieren aus der Abspaltung des Geschäftsbereichs MAMS sowie der Sales & Marketing-Abteilung von der CarboTech Production GmbH, Essen. Die CarboTech AC GmbH ist im Geschäftsjahr 2013 durch Umwandlung im Wege der Abspaltung zur Neugründung durch Übernahme von Teilen des Vermögens der CarboTech Production GmbH entstanden. Abspaltungsstichtag war der 1. Januar 2013. Unter der Gewinnrücklage wird derjenige Betrag ausgewiesen, der sich aus der erstmaligen Aktivierung der latenten Steueransprüche zum 1. Januar 2013 ergeben hat. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund von versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018G gebildet. Da die Anwartschaften der bereits vorhandenen Mitarbeiter auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung auf den zum 31. Dezember 2010 erreichten Stand festgeschrieben wurden, wurden keine zukünftigen Gehaltssteigerungen mehr bei der Ermittlung der Rückstellung zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt. Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins der letzten zehn Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Es wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Inventurstichtag der Pensionsverpflichtungen ist der 1. November 2023. Zum Inventurstichtag wurde für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen ein für den 31. Dezember 2023 prognostizierter Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,79 %) verwendet. Auf Basis eines prognostizierten 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,76 % (Vorjahr: 1,45 %) ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 12, der ausschüttungsgesperrt ist. Die Bewertung mit dem tatsächlichen Zins per 31.12.2023 ergibt nur eine unwesentliche Differenz. Der bilanzierte Erfüllungsbetrag für Pensionen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 1.313 (Vorjahr T€ 1.235). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere Erfolgsbeteiligungen und Urlaubsansprüche und Rückbauverpflichtungen Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr T€ 1.233 (Vorjahr T€ 1.738). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 3.261 (Vorjahr T€ 342) sowie ein Darlehen T€ 1.655 (Vorjahr T€ 2.340). Das Darlehen ist durch Übertragung der angeschafften Anlagengüter vollständig gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten zwei zweckgebundenen Förderkredite T€ 1.670 (Vorjahr T€ 2.048). Die verpfändete Sicherheitsleistung aus den flüssigen Mitteln in Höhe von T€ 26 aus dem Vorjahr, besteht nicht mehr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten ein Darlehen der ICI GmbH i.H.v. T€ 1.655 (Vorjahr T€ 2.340). II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die im Umsatzkostenverfahren aufgeführten Funktionsbereiche werden bei der CarboTech AC GmbH wie folgt definiert: Herstellungskosten Die Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Ankauf der Fertigprodukte von der CarboTech Production GmbH, Essen, sowie aus dem Ankauf von Waren zur Abwicklung von Streckengeschäften. Vertriebskosten Die Vertriebskosten beinhalten die Kosten der Verkaufs- und Marketingbereiche sowie die Sondereinzelkosten des Vertriebs. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten umfassen die Serviceleistungen der CarboTech Production GmbH, Essen, und der ICIG Business Services GmbH & Co. KG, Wuppertal, und Kosten, die in den noch nicht anderweitig zugeordneten Bereichen entstehen. Des Weiteren sind sonstige Steuern in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 5) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 50), Gewinne aus Abgängen von Sachanlagen T€ 45 (Vorjahr T€ 6), Erträge aus Schadensfall T€ 74 (Vorjahr 9) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 74 (Vorjahr T€ 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 28), Aufwendungen aus Schadensfällen T€ 55 (Vorjahr 0), Verluste aus Abgängen von Sachanlagen T€ 12 (Vorjahr T€ 3) sowie periodenfremde Aufwendungen T€ 1 (Vorjahr T€ 0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und sonstigen langfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 23 (Vorjahr T€ 22) enthalten. Im Zinsaufwand sind Zinsen i.H.v. T€ 94 (Vorjahr T€ 43) gegenüber der ICI GmbH enthalten. Steuern Der Steueraufwand enthält Erträge aus latenten Steuern in Höhe von T€ 13 (Vorjahr T€ 36 Aufwand). D. Sonstige AngabenMaterialaufwand
Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 2 (Vorjahr T€ 2) enthalten. Der Zinsanteil in den Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen wurde im Zinsaufwand ausgewiesen. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 26 (Vorjahr 22) Angestellte in der Gesellschaft beschäftigt. Haftungsverhältnisse Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung über T€ 1.658 für ein gemeinsam genutztes Darlehen mit der CarboTech Production GmbH. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Jahresende bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und ähnlichen Verträgen in Höhe von T€ 234 < 1 Jahr und T€ 221 > 1 Jahr, davon T€ 0 > 5 Jahre. Das Bestellobligo bewegt sich im Rahmen des üblichen Umfangs. Konzernzugehörigkeit Die CarboTech AC GmbH wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend der Vorschriften der IAS/IFRS des IASB aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Geschäftsführung
Auf die Angaben über die Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Essen, den 8. August 2024 CarboTech AC GmbH Die Geschäftsführung Daniel Böke Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CarboTech AC GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CarboTech AC GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CarboTech AC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 8. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 20.08.2024 festgestellt. |
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