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Neustadt an der AischStammdaten
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Konzern- und Jahresabschlüsse
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VR meine Bank eGNeustadt a.d.AischJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen der BankDie VR meine Bank eG ist eine eingetragene Genossenschaft, die der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen ist. Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. Wir betreiben grundsätzlich alle banküblichen Geschäfte sowie das Dienstleistungsgeschäft. Als regional tätige Kreditgenossenschaft sind wir in den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt, Kitzingen und Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim sowie in den kreisfreien Städten Fürth und Nürnberg mit 20 Geschäftsstellen präsent. Organe sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Vertreterversammlung. Im Bankgeschäft haben wir derzeit 221 Beschäftigte. II WirtschaftsberichtII. 1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften Die für das Verständnis der Analyse unseres Geschäftsverlaufs und unserer wirtschaftlichen Lage maßgeblichen gesamtwirtschaftlichen sowie regionalen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr haben sich wie folgt entwickelt: Gesamtwirtschaft Nach vielen Jahren des Aufschwungs verminderten sich 2019 die konjunkturellen Auftriebskräfte in Deutschland merklich. Die Auslastung der Produktionsfaktoren ging erheblich zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vorjahresvergleich lediglich um 0,6 %, nachdem es 2018 noch um 1,5 % zugenommen hatte. Die Gründe für das Schwinden der konjunkturellen Auftriebskräfte sind vor allem im globalen Umfeld zu sehen. Die schwächere Weltwirtschaft, die eskalierenden Handelskonflikte, die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die Unsicherheiten rund um den EU-Austritt Großbritanniens belasteten die Geschäfte der außenhandelsorientierten Wirtschaftsbereiche spürbar. Bei den Konsumausgaben setzte sich das solide Wachstum der Vorjahre ungebremst fort. Die privaten Konsumausgaben expandierten 2019 um 1,6 % und damit stärker als im Vorjahr (+1,3 %). Anregende Impulse erhielt der private Verbrauch abermals vom andauernden Beschäftigungsaufbau sowie von den vielfach kräftigen Verdienststeigerungen. Am Arbeitsmarkt verlor das Beschäftigungswachstum an Schwung. Die Zahl der Menschen, die im Inland erwerbstätig sind, stieg im Jahresdurchschnitt 2019 um rund 400.000 auf etwa 45,3 Millionen, nachdem sie 2018 noch fast um 610.000 zugelegt hatte. Bei der Arbeitslosenquote war ein Rückgang um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 % zu verzeichnen. Finanzmärkte Die europäische Geldpolitik schwenkte aufgrund der Abschwächung der Konjunktur in 2019 auf einen deutlich expansiveren Kurs ein. Die an den Finanzmärkten noch zu Jahresbeginn vorherrschende Erwartung einer Zinswende löste sich in den ersten Monaten des Jahres auf. Der geldpolitische Kurswechsel der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde im März von ihrem Präsidenten Mario Draghi eingeläutet, der ein neues Programm zur Förderung der Kreditvergabe der Banken (TLTRO) für September 2019 ankündigte. Die frühzeitig angekündigte Maßnahme wurde dann noch durch eine Senkung des Einlagezinssatzes, den Banken auf überschüssige Gelder bei der EZB entrichten müssen, von -0,4 % auf -0,5 % ergänzt. Die dadurch steigenden finanziellen Belastungen der Banken wurde durch die Einführung von Freibeträgen (Tiering) vermindert. Zum Jahresende rentierten zehnjährige Bundesanleihen mit -0,19 % noch im Minusbereich, aber weit oberhalb ihrer Tiefstände im Jahresverlauf. Kreditgenossenschaften in Bayern Die bayerischen Genossenschaftsbanken sind auch in 2019 spürbar gewachsen. So erhöhte sich die Bilanzsumme aller Banken um 4,9 % bzw. 8,1 Mrd. Euro auf rund 175,7 Mrd. Euro. Bei den Ausleihungen hat sich der Wachstumstrend weiter fortgesetzt. Mit einem Anstieg gegenüber dem Jahresanfang in Höhe von 6,3 % bzw. 6,4 Mrd. Euro wird das hohe Kreditwachstum der Vorjahre nochmals übertroffen. Insgesamt weisen rund 94% aller Banken bei den Ausleihungen einen Zuwachs auf. Die bilanziellen Kundengelder stiegen um 5,0 % bzw. 6,6 Mrd. Euro auf 137 Mrd. Euro. Das Wachstum wurde gegenüber dem Vorjahr (+ 4,8 %) nochmals gesteigert. Der Depot A-Bestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % bzw. 0,8 Mrd. Euro reduziert. Im Interbankengeschäft verzeichneten auch die Forderungen gegenüber Kreditinstituten einen Rückgang von 1,3 % bzw. 0,1 Mrd. Euro. Die Guthaben bei Zentralnotenbanken haben sich ab Oktober merklich erhöht, bedingt durch den neuen EZB-Freibetrag. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um 130 % bzw. 2,0 Mrd. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um 3,9 % bzw. 0,7 Mrd. Euro. II. 2 Geschäftsverlauf der VR meine Bank eG Die folgenden Kennzahlen stellen neben dem Jahresergebnis unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar: - Cost-Income-Ratio (CIR) ((Ordentliche allgemeine Verwaltungsaufwendungen + ordentliche Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen + sonstige Steuern) * 100 / (ordentlicher Zinsüberschuss + ordentliche Erträge aus Gewinnabführungsverträgen + ordentlicher Provisionsüberschuss + Saldo der ordentlichen sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen)) - Kapitalquoten nach Art. 92 CRR - Liquiditätskennzahl LCR auf Grundlage CRR Im Lagebericht wird auf deren Entwicklung bei der Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Genossenschaft sowie im Rahmen des Prognoseberichts eingegangen. Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr entsprach im Wesentlichen der in der Vorperiode berichteten Prognose. Die geplanten Ziele wurden erreicht und teilweise übertroffen. Positive Abweichungen zu den im Vorjahr getroffenen Prognosen ergaben sich beim Provisionsergebnis. Das Ergebnis hat sich dadurch insgesamt besser als geplant entwickelt. Zu Details vgl. Ausführungen im Abschnitt II. 3.1. Im Einzelnen stellte sich der Geschäftsverlauf wie folgt dar:
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 3,9 % auf 1.442.200 TEUR. Maßgeblich hierfür war insbesondere der Anstieg der Kundeneinlagen. Die außerbilanziellen Geschäfte, die sich aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 13.689 TEUR (davon Bürgschaften 13.689 TEUR), aus anderen Verpflichtungen in Höhe von 62.755 TEUR sowie derivativen Geschäften in Höhe von nominell 13.750 TEUR zusammen setzen, liegen leicht über Vorjahresniveau. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der unwiderruflichen Kreditzusagen zurückzuführen.
Die Entwicklung des Aktivgeschäfts entsprach den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die geplanten Ziele wurden erreicht. In der Struktur der Aktivseite sind im Berichtsjahr stärkere Veränderungen zu verzeichnen. Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme ist zu Lasten des Wertpapierbestandes und der Forderungen an Kreditinstitute gestiegen. Im Berichtsjahr konnte das Kreditvolumen auf Grund der steigenden Kreditnachfrage im Wohnungsbau und im Firmenkundenkreditgeschäft erhöht werden. Die Wertpapieranlagen haben sich infolge von Fälligkeiten und Verkäufen reduziert.
Die Entwicklung des Passivgeschäfts entsprach den in der Vorperiode berichteten Prognosen. In der Struktur der Passivseite sind aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase am Geld- und Kapitalmarkt im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen. Fälligkeiten von längerfristigen Kundenanlagen sowie Zuflüsse von Kundengeldern wurden im Wesentlichen kurzfristig angelegt, was sich in der Steigerung der anderen Einlagen von Kunden widerspiegelt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund planmäßiger Rückführungen von refinanzierten Einzelkrediten (staatlich geförderte Programmkredite) verringert. Die Kundengelder erhöhten sich durch stetige Zuflüsse im Berichtsjahr um 62.540 TEUR oder 5,7 %.
Die Entwicklung des Dienstleistungsgeschäftes entsprach den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die Ziele wurden erreicht; in Teilbereichen übertroffen. Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft konnten um 15,5 % gesteigert werden. Ebenso sind die anderen Vermittlungserträge, insbesondere im Bauspar-, Versicherungs- und Kreditvermittlungsgeschäft gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Erträge aus dem Zahlungsverkehrsgeschäft konnten wiederum gesteigert werden. Immobiliengeschäft Darüber hinaus investieren wir in Wohnimmobilien, Bürogebäude und gewerblich genutzte Immobilien zur Erzielung von Mieterträgen. Im Geschäftsjahr haben wir den Bestand an solchen Immobilien auf 31,6 Mio. EUR gesteigert (Vorjahr 28,4 Mio. EUR). Investitionen Die Gesamtinvestitionen betrugen im Berichtsjahr 6.926 TEUR, für immaterielle Wirtschaftsgüter sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden 615 TEUR investiert. Wesentliche Beträge flossen in den Erwerb von betriebsbereiten und im Bau befindlichen Immobilien zur Erzielung von Mieterträgen. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet. II. 3. Lage der VR meine Bank eG II. 3.1 Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV - Posten 2.
Im Berichtsjahr war ein Rückgang des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Die Veränderung begründet sich hauptsächlich durch geringere Zinserlöse bei Wertpapieren und Kundenforderungen aufgrund der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase. Die laufenden Erträge aus Aktien, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen sind aufgrund erhöhter Ausschüttungen von Tochtergesellschaften angestiegen. Hier wurden aufgrund der Pläne zum Zusammenschluss von Tochtergesellschaften deren Gewinnvorträge und -rücklagen in Höhe von 853 TEUR zusätzlich ausgeschüttet (Einmaleffekt). Die Veränderung des Provisionsüberschusses ist auf Steigerungen der Erträge aus Wertpapierdienstleistungen sowie der Vermittlung von Bauspar-, Versicherungs- und Kreditverträgen zurückzuführen. Für die Verbesserung im sonstigen betrieblichen Ergebnis waren maßgeblich die Steigerung der Vermietungserträge und Erträge aus freigewordenen Rückstellungen verantwortlich. Die Reduzierung der Verwaltungsaufwendungen ist zurückzuführen auf Einsparungen bei Personalkosten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind dagegen, bedingt durch höhere Kosten für die Datenverarbeitung, leicht angestiegen. Der Personalstand wurde im Geschäftsjahr aufgrund allgemeiner Fluktuation reduziert. Das Bewertungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.512 TEUR verbessert. Das Bewertungsergebnis aus dem Kreditgeschäft schlägt mit einem Aufwand von 2.171 TEUR zu Buche, der maßgeblich durch die Bildung von Vorsorgereserven zur späteren Dotierung von Pauschalwertberichtigungen aufgrund der geänderten Berechnungslogik handelsrechtlicher Pauschalwertberichtigungen bestimmt wurde. Im Wertpapierbereich konnte aufgrund der erfreulichen Kursentwicklung unserer Papiere ein positives Bewertungsergebnis in Höhe von 1.029 TEUR erzielt werden. Drohverlustrückstellungen i. V. m. der verlustfreien Bewertung des Bankbuches waren keine zu bilden. Die Aufwands-/Ertragsrelation (Cost-Income-Ratio - CIR; vg. Definition im Abschnitt II.2) konnte durch weitere Kosteneinsparungen von 62,3 % im Vorjahr auf 59,3 % reduziert und somit verbessert werden. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist im Vorjahresvergleich kräftig gestiegen. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die oben dargestellten Faktoren. Der Steueraufwand ist mit der verbesserten Ertragslage angestiegen. Der Jahresüberschuss ist insgesamt leicht angestiegen. Vom Jahresüberschuss wurden 1.355 TEUR den Rücklagen zugeführt. Der Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von 997 TEUR, 513 TEUR den Rücklagen zuzuweisen und den Mitgliedern 3,5 % Dividende in Höhe von 484 TEUR auf ihre Geschäftsguthaben auszuschütten. Die Entwicklung der Ertragslage hat unsere in der Vorperiode berichtete Prognose übertroffen. II. 3.2 Finanz- und Liquiditätslage Die vorhandenen liquiden Mittel reichten im Geschäftsjahr aus, um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Mindestreservebestimmungen und Bestimmungen der CRR) zu erfüllen. Die liquiden Mittel haben sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr erhöht, da sich durch das Tierung bei Bundesbankguthaben die negativzinsfreie Anlagemöglichkeit kurzfristiger Guthaben verbessert hat. Unsere Anlagen in Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere haben wir zugunsten der Kundenforderungen weiter reduziert. Diese Wertpapiere sind größtenteils notenbankfähig und können somit im Bedarfsfall bei der Bundesbank zum Erhalt liquider Mittel hinterlegt werden. Neben den dargestellten liquiden Mitteln stehen uns kurzfristig verfügbare Kreditlinien bei unserer genossenschaftlichen Zentralbank (DZ BANK AG) und die Refinanzierungsfazilitäten der EZB zur Verfügung. Das Angebot der Deutschen Bundesbank, Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) abzuschließen, wurde nicht genutzt. Übernachtkredite (Spitzenrefinanzierungsfazilität) wurden nicht in Anspruch genommen. Die eingeräumten Kreditlinien der DZ BANK AG haben wir im Jahresverlauf nur dispositionsbedingt kurzfristig in geringfügigem Umfang in Anspruch genommen. Unsere Refinanzierungsstruktur ist weitgehend unabhängig von den Interbanken- und Kapitalmärkten und überwiegend durch Geschäftsbeziehungen mit den Privat- und Firmenkunden geprägt. Den Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit konnte im Berichtsjahr stets nachgekommen werden. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven sowie der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund nicht zu rechnen. Bis zur Erstellung des Lageberichts liegen keine Anhaltspunkte für Umstände vor, die die Liquiditätslage der Bank nachteilig verändern könnten. Weitere Ausführungen finden sich unter III. 4 Liquiditätsrisiken. II. 3.3 Vermögenslage Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Wesentliche Veränderungen beim Eigenkapital ergaben sich durch Gewinnthesaurierung. Weiterhin konnten wir eine leichte Steigerung der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder verzeichnen. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 44.000 TEUR. Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme hat sich von 9,03 % auf 9,31 % erhöht. Die harte Kernkapitalquote sowie die Kernkapitalquote belaufen sich auf 14,44 % und konnten erhöht werden. Die wesentliche Ursache hierfür war die Zuführung zu den Eigenmitteln aus dem Jahresergebnis 2018. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestgröße wurde jederzeit erfüllt. Die Gesamtkapitalquote beläuft sich auf 17,04 % und konnte gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Die wesentlichen Ursachen hierfür sind auch hier die Zuführung zu den Eigenmitteln. Eine weitere Stärkung der Eigenmittelausstattung ist weiterhin vorrangiges Ziel der Geschäftspolitik. Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,1631 %. Unter Berücksichtigung der Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken würde sich eine Kapitalrendite von 0,6519 % ergeben. Ergänzend zu den Ausführungen im Rahmen des Geschäftsverlaufs zum Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäft sind neben der Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals folgende wesentliche Aktiv-Passivstrukturen im Rahmen der Vermögenslage zu erwähnen: Kundenforderungen Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme beträgt 58,74 %. Vom Bruttokundenkreditvolumen (Aktivposten 4 Forderung an Kunden sowie Passivposten U1 Eventualverbindlichkeiten) entfallen auf Firmenkunden 39,281 %, auf Privatkunden 41,516 %, auf Kommunen 1,767 % und auf sonstige Kunden 17,436 %. Branchenschwerpunkte im Kreditbestand bei den Firmenkunden liegen, bedingt durch die örtliche Kundenstruktur, in der Land- und Forstwirtschaft und im Grundstücks- und Wohnungswesen. Die Ausleihungen an den Sektor Land- und Forstwirtschaft weisen einen erhöhten Strukturanteil bei einem deutlich unterdurchschnittlichen Risiko auf. Im Übrigen sind die Risiken gut über die Branchen hinweg gestreut. Risikokonzentrationen haben wir für den Sektor der Energie- und Wasserversorgung sowie im Baugewerbe und für die 3 größten Kredite identifiziert. Besondere strukturelle Risiken sind nicht gegeben. Akute Risiken im Kreditgeschäft sind in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt. Latente Risiken sind durch Vorsorgereserven abgedeckt. Die Größenklassengliederung ist ausgewogen. Die aufsichtsrechtlichen Kreditgrenzen sowie die festgelegten Kreditbeschränkungen nach § 49 GenG wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten. Wertpapiere Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:
Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 26,66 % an der Bilanzsumme. Es handelt sich beim Aktivposten 5 ausschließlich um auf EUR lautende Schuldverschreibungen, andere festverzinsliche Wertpapiere und variabel verzinsliche Wertpapiere wie Floater und entsprechen einem Anteil von 25,41 % an der Bilanzsumme. Im Aktivposten 6 befindet sich ausschließlich ein Spezialfonds, der in die Marktsegmente Aktien, Renten und Rohstoffe investiert (Anteil 1,25 % an der Bilanzsumme). Komplex strukturierte Finanzinstrumente haben wir nicht im Bestand. In der Bilanzposition Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind EUR-Anleihen ausländischer Emittenten in Höhe von 307.144 TEUR enthalten. Sämtliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die im Berichtsjahr und in Vorjahren über pari angeschafften Wertpapiere des Anlagevermögens wurden im Anschaffungsjahr auf den Einlösungskurs abgeschrieben und weiterhin mit dem niedrigeren Einlösungskurs bewertet. Darüber hinaus ergaben sich Kursreserven zum Bilanzstichtag. Ferner bestehen zur Abschirmung von Risiken Vorsorgereserven nach § 340f HGB. Derivategeschäfte Außerbilanzielle Geschäfte (Zinsderivate) bestehen in Form von Eigengeschäften zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-/Passiv-Steuerung) in einem Umfang von 13.750 TEUR. Diese Derivate werden in die verlustfreie Bewertung des Zinsbuches einbezogen. II. 4 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsprach zusammenfassend unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weitgehend den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität wurden jederzeit eingehalten. Die Geschäftsentwicklung der VR meine Bank eG verlief insgesamt günstig, da das Ergebnis eine angemessene Stärkung der Eigenmittelausstattung ermöglicht und entsprach im Wesentlichen mit Ausnahme der oben erläuterten Abweichungen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)III. 1 Risikomanagementsystem Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist durch unsere Geschäfts- und Risikostrategie, den daraus abgeleiteten operativen Zielgrößen und Plandaten sowie der Risikotragfähigkeit der Bank bestimmt. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken. Wir legen die für uns wesentlichen Risiken fest und entwickeln entsprechende Risikostrategien. Die Risikoquantifizierung erfolgt anhand des GuV-orientierten Risikotragfähigkeitskonzeptes. Durch eine Eckwertplanung über einen Zeitraum von fünf Jahren und mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung bzw. Ad-hoc-Berichterstattung werden Vorstand und Aufsichtsrat informiert. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten werden durch die Interne Revision geprüft. Unsere im Rahmen unserer GuV-orientierten Risikosteuerung ermittelten Risikodeckungspotenziale zum Bilanzstichtag betrugen im Standard-Szenario 60,3 Mio. EUR (davon ansetzbare Risikobudgets 54,0 Mio. EUR) und im Stress Szenario 80,7 Mio. EUR (davon ansetzbare Risikobudgets 68,0 Mio. EUR). Demgegenüber standen aggregierte Gesamtbankrisiken im schlechtesten Standard-Szenario in Höhe von 39,9 Mio. EUR, die sich wie folgt auf unsere wesentlichen Risikoarten verteilen: - Marktpreisrisiken 12,5 Mio. EUR (31,3 %), davon Zinsänderungsrisiko 1,6 Mio. EUR (4,0 %), festverzinsliche Wertpapiere 8,4 Mio. EUR (21,0 %) und Fonds 2,5 Mio. EUR (6,3 %), - Adressenausfallrisiken 20,3 Mio. EUR (50,9 %), davon Forderungen an Kunden 10,8 Mio. EUR (27,1 %) und Eigenanlagen 9,5 Mio. EUR (23,8 %), - weitere Risiken 7,1 Mio. EUR (17,8 %), davon operationelle Risiken 1,2 Mio. EUR (3,0 %) und Immobilienrisiken 5,9 Mio. EUR (14,8%) Zur Abdeckung von Stresstests haben wir eine Risikodeckungsmasse von 68 Mio. EUR zur Verfügung gestellt. Die aggregierten Gesamtbankrisiken aus den zuletzt per 31.10.2019 durchgeführten Stresstests machen im schlechtesten einfachen Stresstest 62,7 Mio. EUR aus. Nachfolgend stellen wir die Risikomanagementprozesse sowie unsere wesentlichen Risikokategorien dar: III. 2 Marktpreisrisiken Zinsänderungsrisiken Die Zinsänderungsrisiken messen wir monatlich mithilfe einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz. Die gemessenen Risiken werden in einem Limitsystem dem entsprechenden Teillimit gegenübergestellt, dessen Überschreiten die Anwendung bestimmter Maßnahmen auslöst. Im Geschäftsjahr hat sich das Zinsänderungsrisiko innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems bewegt. Zur Ermittlung der Auswirkungen von Zinsänderungen verwenden wir unterschiedliche Zinsszenarien, wobei zwischen Normal- und Stressszenarien unterschieden wird. Diese Zinsszenarien sind zum einen die auf historischen Marktentwicklungen basierenden VR-Zinsszenarien und zum anderen die Ad-hoc-Parallelverschiebung der jeweils aktuellen Zinsstrukturkurve um +100 BP bzw. +200 BP. Für die Beurteilung des strategischen Zinsbuches wird das Barwertkonzept eingesetzt. Für die wesentlichen variablen Positionen hat die Bank Ablauffiktionen auf der Grundlage gleitender Durchschnitte ermittelt. Die Risiken werden nach der Veränderung des Barwertes des Zinsbuches mit dem Value-at-Risk Ansatz gemessen. Der dynamische VaR für das strategische Zinsbuch basiert auf der historischen Simulation mit einem Beobachtungszeitraum von 5.000 Tagen (20 Jahre). Das Konfidenzniveau ist mit 99 % bei einer Haltedauer von 250 Tagen festgelegt. Aufgrund des von uns eingegangenen Zinsänderungsrisikos ist ein Rückgang des Zinsbuchbarwertes nur bei steigenden Zinssätzen zu erwarten. Die Bank hat zur Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene Swaps und Caps in einem unbedeutenden Umfang im Bestand. Eine aktive Zinsrisikosteuerung mittels derivativer Instrumente findet derzeit nicht statt. Risiken für die Bank entstehen bei einem Anstieg der Zinsstrukturkurve. Sonstige Marktpreisrisiken Daneben bestehen weitere Marktpreisrisiken aus einem Spezialfonds-AIF, der zu 100 % im Besitz der Bank ist. Die wesentliche Zielinvestments sind Aktien-, Rohwaren- und Währungspositionen. Die Aktienpositionen sind zusätzlich noch über einen Convertible-Fonds diversifiziert. Die Fondsliquidität wird als Bankguthaben und in Form von Geldmarktfondsanteilen gehalten. Diese weiteren für uns wesentlichen Marktpreisrisiken werden mit einer von der Fondsgesellschaft bereitgestellten Value-at-Risk-Kennziffer (VaR) bewertet und entsprechend den aufsichtsrechtlichen Regelungen in der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt. In der VaR-Kennziffer werden Korrelationseffekte berücksichtigt. Im Geschäftsjahr war die Summe der wesentlichen Risiken jederzeit durch unsere Risikotragfähigkeit abgedeckt. III. 3 Adressenausfallrisiken Forderungen an Kunden Die Kreditrisiken im Kundengeschäft messen wir mittels des Kreditportfoliomodells Kundengeschäft aus dem Software Modul VR-Control KRM mit einem Konfidenzniveau von 99,0% und einer Haltedauer von 250 Tagen. Mit Hilfe der internen Rating-Verfahren bestimmen wir die jeweilige Ausfallwahrscheinlichkeit. Als Exposuregröße verwenden wir das Netto-Blankovolumen bezogen auf das Risikovolumen. Der Risikoausweis wird aus der Summe des Expected Losses (erwarteter Verlust) und des Credit Value at Risk (CVaR = unerwarteter Verlust) dargestellt. Die Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäfts erfolgt auf der Basis von Limitierungen. Unsere Auswertungen geben Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen, Sicherheiten und Risikoklassen. Risikokonzentrationen haben wir für die Sektoren Energie- und Wasserversorgung sowie Baugewerbe und für die 3 größten Kredite identifiziert. Die notwendige Risikovorsorge wird auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften gebildet. Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage. Eigenanlagen Für die Identifizierung, Beurteilung und Überwachung der Risiken greifen wir auf die Ratingergebnisse von Ratingagenturen, eigene Analysen von Berichten und Veröffentlichungen sowie der Beobachtungen der Spreadentwicklungen der Emittenten bzw. der Emissionen zurück. Als Risikoausweis stellen wir die Summe aus dem Expected Loss (erwarteter Verlust) und dem Credit Value at Risk (CVaR = unerwarteter Verlust) dar. Die Messung der Adressrisiken bei den Eigenanlagen erfolgt durch das Kreditportfoliomodell für Eigengeschäfte, indem das zukünftige Verhalten definierter Risikoparameter auf Basis von Zufallszahlen in einer Monte-Carlo-Simulation abgebildet wird. Wir kalkulieren mit einem Konfidenzniveau von 99,0 % bei einem Risikohorizont von 12 Monaten. Im ermittelten Risikobetrag sind sowohl das Migrations- und Ausfallrisiko wie auch das Spreadrisiko enthalten. Der Ausweis und die Anrechnung auf die Risikotragfähigkeit erfolgen in einem Betrag. Den Adressrisiken aus den Eigenanlagen begegnen wir durch ein Strukturlimitsystem wie auch durch emittentenspezifische Obergrenzen. Das Strukturlimitsystem bezieht sich vorrangig auf Ratingnoten, auf Regionen, auf Emittentenklassen und auf die Ausgestaltung der Schuldpositionen. Wir führen derzeit im Wesentlichen Verbundbeteiligungen. Das Beteiligungsrisiko stufen wir als unwesentliche Risikoart ein. Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitystems. Für weitere Ausführungen zu den Wertpapieren verweisen wir auf unsere Darstellungen im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage. Länderrisiken Länderrisiken sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. III. 4 Liquiditätsrisiken Da das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll mit Risikodeckungspotential begrenzt und somit nicht in die klassische Risikotragfähigkeit integriert werden kann, haben wir diesbezüglich einen weiteren Prozess (Liquiditätstragfähigkeit) in die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse aufgenommen. Die Überwachung der Liquiditätstragfähigkeit bzw. die Steuerung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt mit Hilfe entsprechender Liquiditätsablaufbilanzen (LAB), in denen wir die szenariospezifischen Zahlungsmittelabflüsse den szenariospezifischen Zahlungsmittelzuflüssen an den jeweiligen Zahlungsmittelzeitpunkten gegenüberstellen. Sofern sich hieraus im Zeitverlauf ein kumulierter Zahlungsmittelbedarf entwickelt, prüfen wir, ob dieser mit dem jeweilig definierten Liquiditätsdeckungspotential (LDP) für einen zuvor definierten Zeitraum (Liquiditätshorizont bzw. Überlebenshorizont) im jeweiligen betrachteten Szenario abgedeckt werden kann. Weiter wird zur frühzeitigen Erkennung eines Liquiditätsengpasses die LCR-Kennziffer gemessen und gesteuert. Zum Bilanzstichtag belief sich die Kennziffer auf 188 %. Im Geschäftsjahr bewegte sich die tägliche Kennzahl zwischen 118 % und 292 % und lag somit stets über dem geforderten Mindestwert von 100 %. Zusätzlich haben wir eine Zielgröße von 150 % definiert. In Hinblick auf unsere Refinanzierungsquellen verweisen wir auf Abschnitt II.3.2 Finanz- und Liquiditätslage. Das Refinanzierungskostenrisiko wurde im Rahmen der Risikoinventur als unwesentlich eingestuft. In liquiditätsmäßig engen Märkten sind wir nicht engagiert. Die Gefahr, dass mangels ausreichender Marktliquidität Liquidationen erschwert werden, schätzen wir als gering ein. Eine Liquiditätsmanagementfunktion wurde mit dem Ziel der Liquiditätssteuerung eingerichtet, um in Phasen eines sich abzeichnenden Liquiditätsengpasses einschließlich eines Stressfalls die Zahlungsfähigkeit zu sichern und eine Unterschreitung der bankaufsichtlichen LCR-Mindestquote zu verhindern. Zudem wurde für den Fall eines Liquiditätsengpasses ein Notfallplan festgelegt. Im Rahmen der Eigenanlagen- und Liquiditätsstrategie haben wir die Positionen der Liquiditätsreserve über Laufzeiten und Emittenten gestreut, um ein hohes Maß an Liquidierbarkeit zu erreichen, damit wir jederzeit kurzfristig auf unerwartete Zahlungsstromschwankungen reagieren können. III. 5 Operationelle Risiken Wesentliche identifizierte operationelle Risiken werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst, analysiert und überwacht. Die operationellen Risiken werden in ihrer Höhe im Rahmen einer Expertenschätzung aus den Erfahrungen der Vorjahre abgeleitet und einem definierten Limit gegenübergestellt. Zudem werden auch Worst-Case-Annahmen im Rahmen von regelmäßigen Stresstests berücksichtigt. Den operationellen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen ein angemessener Versicherungsschutz und entsprechende organisatorische Maßnahmen. Weiterhin haben wir hierzu auch eine ausreichende Funktionstrennung eingerichtet und optimieren laufend die Arbeitsabläufe. Die Innenrevision überprüft die Verfahren und Systeme durch wiederkehrende Prüfungen und Kontrollen. Ergänzend dazu haben wir eine Notfallplanung. Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir juristische Hilfe in Anspruch. Im Geschäftsjahr sind keine operationellen Risiken mit spürbarer Ertragsauswirkung eingetreten. III. 6 Weitere Risiken Immobilienrisiko Zur Ergänzung unserer von der Zinsentwicklung unabhängiger Ertragsquellen haben wir in einem nennenswerten Umfang Wohn- und Gewerbeimmobilien erworben. Diese sind alle in der Metropolregion Nürnberg belegen. Daneben sind noch weitere nicht betriebsnotwendige Liegenschaften in einem unbedeutenden Umfang vorhanden. Die Wertschwankungsrisiken für diese Objekte ermitteln wir anhand von Pauschalwerten für das Standard- und das Stressszenario. Dieses Wertschwankungsrisiko aus dem nicht betriebsnotwendigen Immobilienvermögen haben wir als wesentliche Risikoart beurteilt. Die Risikobeträge werden nach den aufsichtsrechtlichen Regelungen in der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt. III. 7 Gesamtbild der Risikolage Zusammenfassend ist die Risikolage insgesamt als günstig einzustufen, da die Risikotragfähigkeit im Geschäftsjahr 2019 sowohl unter den von uns definierten Stardard- als auch den festgelegten Stresszenarien gegeben war. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen haben wir im Jahr 2019 jederzeit eingehalten. Die zu ihrer Deckung vorhandenen Eigenmittel belaufen sich auf 147.838 TEUR. Wir verweisen hierzu ergänzend auf unsere Ausführungen bei der Vermögenslage. Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der Zugehörigkeit zur kreditgenossenschaftlichen Sicherungseinrichtung nicht erkennbar. Nach dem Bilanzstichtag hat der von China ausgehende Ausbruch und die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 inzwischen zu weltweiten Auswirkungen geführt. Dazu zählen auch wirtschaftliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte und auf Unternehmen infolge von Produktionseinschränkungen sowie folgender Kurzarbeit. Die Auswirkungen sind derzeit noch nicht abschätzbar. Aktuell beobachten und analysieren wir Risikofaktoren bzw. -treiber auf eine etwaige Beeinflussung durch das Coronavirus. Wir überprüfen derzeit unsere institutsindividuellen Risikoindikatoren und das Erfordernis neuer Stresstests. Die finanziellen Auswirkungen sowie die Auswirkungen auf die Risikobeurteilung des neuartigen Coronavirus für eine geänderte Risikobeurteilung sind derzeit noch nicht abschätzbar. Nach unserer Einschätzung gibt es bezogen auf die Kreditrisiken im Kundengeschäft einen unmittelbaren sowie einen mittelbaren Zusammenhang. Ein unmittelbarer Zusammenhang besteht bei Engagements, deren Kapitaldienstfähigkeit aufgrund der jüngsten Entwicklungen durch das Ausbleiben von laufenden Umsätzen negativ beeinflusst wird. Zudem besteht ein mittelbarer Zusammenhang bei Kreditnehmern, deren Arbeitgeber durch das Coronavirus belastet wird (ggf. können Faktoren wie z.B. Kurzarbeitergeld hier eine zeitlich dämpfende Wirkung haben). Um diesen Risiken zu begegnen werden wir frühzeitig aktiv auf die Kunden zugehen, bei denen aufgrund der aktuellen Bedrohung negative Zukunftsaussichten erwartet werden, um negative Auswirkungen auf das Bewertungsergebnis zu lindern oder zu vermeiden. Möglichen operationellen Risiken, insbesondere durch Ausfall wesentlicher Teile des alltäglichen Bankgeschäftes aufgrund Quarantäne mehrerer und/oder leitender Mitarbeiter/-innen begegnen wir durch Bereitstellung von mobilen Arbeitsplätzen sowie die personelle Aufteilung aller Abteilungen auf verschiedene Standorte der Bank. Die weitere Entwicklung ist aktuell noch ungewiss und muss intensiv beobachtet werden. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung der VR meine Bank eG für das nächste Geschäftsjahr 2020 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen und Planungsrechnungen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass die unseren Ausführungen in den Abschnitten "Voraussichtlicher Geschäftsverlauf" und "Voraussichtliche Lage" zugrunde liegenden Prognosen auf unseren Einschätzungen vor Eintritt der Corona-Krise beruhen (vgl. hierzu unsere ergänzenden Hinweise im Abschnitt "Gesamtaussage"). Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften Die Prognosen zur Konjunkturentwicklung gehen von einem geringen Wachstum für 2020 aus. Die Europäische Zentralbank wird die Leitzinsen auf einem sehr niedrigen Niveau belassen. Die Entwicklung der Aktienmärkte befindet sich insofern im hinteren Bereich eines langanhaltenden konjunkturellen Aufschwungs. Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der bayerischen Kreditgenossenschaften werden in diesem Zusammenhang nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von der anhaltenden Niedrigzinsphase geprägt. Unsere Einschätzungen zur Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften wurden zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts vor Eintritt der Corona-Krise getroffen. Mit der Ausbreitung des Coronavirus dürfte die Wirtschaftsentwicklung spätestens ab März 2020 zunächst merklich gedämpfter verlaufen. Das Coronavirus setzt der deutschen Wirtschaft zu. Wie stark und wie lang ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung muss aber mit relevanten konjunkturellen Auswirkungen gerechnet werden. Nach derzeitigem Stand könnte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 1,5 Prozent schrumpfen." Voraussichtlicher Geschäftsverlauf In Erwartung eines weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus gehen wir für das nächste Geschäftsjahr von einem Wachstum von rund 7 % im Kundenkreditgeschäft aus. Im Einlagengeschäft rechnen wir mit einem Wachstum von 4 %. Im Dienstleistungsgeschäft erwarten wir im Ergebnis einen im Wesentlichen unveränderten Provisionsüberschuss. Voraussichtliche Lage Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung wird für die Ertragslage auch im kommenden Jahr die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung sein. Wir rechnen auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem nahezu unverändertem Zinsniveau ausgeht, mit einem erheblich fallendem Zinsüberschuss. Die Stabilisierung des rückläufigen Zinsüberschusses steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Das Provisionsergebnis bleibt nahezu unverändert. Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen im nächsten Geschäftsjahr leicht steigen. Bei den Sachaufwendungen rechnen wir ebenfalls mit einer moderaten Steigerung. Beim Bewertungsergebnis rechnen wir mit einem Anstieg der Aufwendungen auf rund 3,5 Mio. EUR. Wir erwarten für das nächste Geschäftsjahr eine Cost-Income-Ratio (CIR) von 66 %. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist aufgrund einer planvollen Liquiditätsvorsorge sowie der vom Interbankenmarkt weitgehend unabhängigen Refinanzierungsstruktur auch im nächsten Geschäftsjahr nicht zu rechnen. Die Liquiditätskennzahl LCR wird daher auch im kommenden Jahr über dem gesetzlichen Mindestwert von 100 % liegen. Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und Sonderposten nach § 340g HGB. Wir erwarten für das nächste Geschäftsjahr mit einer harten Kernkapitalquote sowie einer Kernkapitalquote von 14,23 % und einer Gesamtkapitalquote von 16,24 % geringfügig fallende Eigenkapitalquoten. Wir gehen davon aus, dass die aufsichtsrechtlich geforderten Mindestwerte eingehalten werden. Gesamtaussage Insgesamt haben wir vor Eintritt der Corona-Krise unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das nächste Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern von 5,1 Mio. EUR errechnet. Die Verbreitung und die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (vgl. auch Abschnitt Risikobericht - VI.7. Gesamtbild der Risikolage) haben auch Auswirkungen auf die Finanzmärkte sowie wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet infolge von Produktionseinschränkungen und Kurzarbeit. Dies kann dazu führen, dass sich die Annahmen, die unserer Prognoseberechnung zu Grunde liegen, nicht als zutreffend erweisen, da die Prognosen auf unseren Einschätzungen vor Eintritt der Corona-Krise beruhen. Im Zusammenhang mit der inzwischen entstandenen Ausnahmesituation sind die Prognosen mit erheblichen Unwägbarkeiten belegt. Wie bereits im Abschnitt Risikobericht - VI.7. Gesamtbild der Risikolage dargestellt sind die konkreten Auswirkungen derzeit noch nicht abschätzbar. Wir analysieren laufend mögliche Auswirkungen auf die Bank und werden unsere Prognosen korrigieren, soweit dies erforderlich ist. Die Pandemie kann bedingt durch Kreditausfälle oder Wertpapierabschreibungen sowie der Reduzierung des Zins- und Provisionsergebnisses im Geschäftsjahr 2020 zu erheblichen negativen Auswirkungen auf unsere Ertragslage und zu einem deutlichen Ergebnisrückgang führen. Die weitere Entwicklung bleibt ungewiss und muss intensiv beobachtet werden. Es ist zu erwarten, dass die negativen Folgen für die Wirtschaftsleistung unserer Bank umso stärker sind, je länger die Pandemie anhält. Risiken Wesentliche Risiken für die Ertragslage bestehen im kommenden Jahr bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung führen könnte. Weitere Risiken sehen wir in einem sich weiter verschärfenden Negativzinsumfeld. Ein derartiges Zinsumfeld würde das geplante Zinsergebnis unter Druck setzen. Weitere wesentliche Risiken sehen wir im Zusammenhang mit der sich massiv verschärften Situation rund um den Corona-Virus. Je nachdem, wie sich die Einschränkungen im öffentlichen Leben darstellen, können sich große Belastungen für das Bewertungsergebnis der Bank ergeben. Dies betrifft sowohl die Bewertung der Eigenanlagen als auch der Kundenforderungen (siehe Ausführungen hierzu in der vorhergehenden Gesamtaussage). Chancen Wesentliche Chancen für die Ertragslage und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf bestehen im nächsten Geschäftsjahr insbesondere bei einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiveren Geschäftsentwicklung führen könnte. Dies würde sich weiter positiv auf die Kreditnachfrage sowie unsere Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft auswirken. V. ZweigniederlassungenEs bestehen keine Zweigniederlassungen.
Neustadt a.d.Aisch, 30.03.2020 VR meine Bank eG Der Vorstand gez. Karl-Heinz Endlein gez. Klaus Gimperlein gez. Thomas Gimperlein gez. Markus Engelmayer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Insbesondere beinhaltete die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, erbracht wurden. Bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrats in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2019 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss und den Lagebericht hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Aufgrund der besonderen Situation der Corona-Pandemie hat der Vorstand am 08.09.2020 nach Feststellung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat am 23.06.2020 folgenden geänderten Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses 2019 beschlossen und dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt: Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 - nach den in Jahresabschluss mit 1.355.484,10 EUR ausgewiesenen Einstellungen in Rücklagen - (Bilanzgewinn) in Höhe von 996.856,17 EUR soll wie folgt verwendet werden: - Zuweisung in die gesetzliche Rücklage gemäß § 38 Abs. 2 der Satzung in Höhe von 200.000,00 EUR - Zuweisung in die andere Ergebnisrücklage gemäß § 39 S. 1 der Satzung in Höhe von 312.765,54 EUR - Vortrag auf neue Rechnung (Gewinnvortrag) in Höhe von 484.090,63 EUR. Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft und schließt sich diesem an. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung des Gewinnvortrages entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung die vom Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Neustadt, 08.09.2020 gez. Dr. Hans Leitermeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats Jahresabschluss der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresabschluss (Formblatt 1) 2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) 3. Anhang 1. Jahresbilanz zum 31.12.2019Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2019
3. AnhangA. Allgemeine AngabenDie VR meine Bank eG, Neustadt a.d.Aisch, ist beim Amtsgericht Fürth/Bayern unter der Genossenschaftsregister-Nummer 139 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und UmrechnungsmethodenDie Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt: Forderungen Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag wird zinsanteilig aufgelöst. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag wird zinsanteilig aufgelöst. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte in Anlehnung an den Erlass der Finanzverwaltung auf Grundlage der Ausfallmethode. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges bestehen Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. Wertpapiere Der gesamte Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei den wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren wurden Anschaffungskosten über pari durch sofortige Abschreibung des Agios im Jahr der Anschaffung an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst und weiterhin mit dem niedrigeren Einlösungskurs bewertet. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges bestehen Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. Wertpapierleihegeschäfte Von den festverzinslichen Wertpapieren waren zum Bilanzstichtag Wertpapiere im Nennwert von 37 Mio. EUR an die Zentralbank verliehen. Diese Wertpapiere befinden sich weiterhin in unserem Bestand. Die Bilanzierung erfolgt in der Bilanzposition Aktiva 5. Wir bleiben wirtschaftlicher Eigentümer; die Papiere gelten aber als belastet und werden mit einem Sperrvermerk im Depot analog verpfändeter Wertpapiere geführt. Strukturierte Finanzinstrumente Strukturierte Finanzinstrumente werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert. Strukturierte Finanzinstrumente, die aufgrund eines eingebetteten derivativen Finanzinstruments wesentlich erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Chancen oder Risiken im Vergleich zum Basisinstrument aufweisen, haben wir nicht im Bestand. Eine getrennte Bilanzierung ist daher nicht erforderlich. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Treuhandvermögen Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren. Soweit hierbei Bandbreiten bestehen, wählen wir in der Regel die kürzest zulässige Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 250 und 800 EUR werden als sofort abziehbare Betriebsausgaben behandelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250 EUR wurden sofort als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Latente Steuern Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen (passive latente Steuern) und Steuerentlastungen (aktive latente Steuern) haben wir verrechnet. Passive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in den Positionen Sachanlagen und Beteiligungen, denen aktive Steuerlatenzen in den Positionen Forderungen an Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere und Rückstellungen gegenüberstehen. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 29,1 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag. Treuhandverbindlichkeiten Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen, wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Den Pensions- und den Altersteilzeitrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der 'Richttafeln 2018 G' (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Die Berechnung der Rückstellung aus Altersteilzeit erfolgte nach dem Barwertverfahren. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften auf Pensionen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Renten- und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern haben wir in den Vorjahren an einen chanchenorientierten Pensionsfonds ausgelagert. Damit wird das Ziel verfolgt, die künftigen jährlichen Aufwendungen zu reduzieren. Als Lohn- und Gehaltstrend für die Pensionsrückstellungen sowie für die Rückstellungen aus Altersteilzeit werden 2,50 % und als Rententrend 2,50 % angenommen. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis des von der Deutschen Bundesbank per Dezember 2019 ermittelten Zinssatzes (2,72 %). Im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 78.966 EUR. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen werden analog zum Ab-/Aufzinsungseffekt im sonstigen betrieblichen Ergebnis gezeigt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs (einschließlich derivativer Steuerungsinstrumente der Aktiv-/Passiv-Steuerung) werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 n. F. verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2019 war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten ohne Inanspruchnahme auslaufen. Die unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2019 betreffen in vollem Umfang Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Die widerruflichen und unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird vor dem verbindlichen Eingehen sowie während der Laufzeit einer Verpflichtung das Risiko aus der Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten und Andere Verpflichtungen eingeschätzt. Dabei ist im Wesentlichen die Bonität des Auftraggebers bzw. Kreditnehmers ausschlaggebend. Im Falle der Verschlechterung der Bonität, die den Ausgleich der Inanspruchnahme ganz oder teilweise nicht mehr erwarten lässt, werden Rückstellungen gebildet. Die Bildung von Rückstellungen war aufgrund der guten Bonität der Kreditnehmer und der Sicherheitenstellung nicht erforderlich. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente dienen nur zur Absicherung des allgemeinen Zinsrisikos. Die zur Absicherung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossenen derivativen Geschäfte wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten. Bei Zinsbegrenzungsvereinbarungen wurde die gezahlte Prämie über die Laufzeit verteilt, sofern diese zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken dienen. Zinserträge/Zinsaufwendungen Negative Zinsen aus Aktivgeschäften werden im Zinsertrag erfasst (Reduktion des Zinsertrags). Negative Zinsen aus Passivgeschäften werden im Zinsaufwand erfasst (Reduktion des Zinsaufwands). Im Falle von Zinsswaps werden die Zahlungsströme je Swapvertrag verrechnet und der verbleibende Saldo vorzeichengerecht als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen. Entsteht im Falle negativer Zinsen saldiert bzw. aufsummiert Zinsaufwand so wird dieser, andernfalls ein Zinsertrag ausgewiesen. Ein gesonderter Ausweis dieser negativen Zinsen wird nicht vorgenommen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten haben wir gem. § 340h HGB i. V. m. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei der Bewertung der Sortenbestände wurde der Ankaufskurs der Zentralbank zugrunde gelegt. Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr bzw. soweit die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden sowohl Aufwendungen als auch Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt. Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen. Bei sämtlichen Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten lagen die Anforderungen an eine besondere Deckung vor. C. Entwicklung des Anlagevermögens(volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind 23.694.080 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kunden sind 38.825.148 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 50.207.699 EUR fällig. In den Forderungen und Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Wir halten Anteile an Sondervermögen (§ 1 Abs. 10 KAGB) an Investmentaktiengesellschaften mit veränderlichem Kapital (§§ 108 bis 123 KAGB) von mehr als 10 %: UIN-Fonds Nr. 979
Die Genossenschaft besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit denen ein Konzernverhältnis besteht:
Mit dem unter Buchstabea genannten Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 290 Abs. 5 HGB i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Daneben besitzt die Genossenschaft folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die gem. § 286 Abs. 3 HGB nicht von untergeordneter Bedeutung sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen nicht. Die in der Bilanz ausgewiesenen Treuhandgeschäfte betreffen ausschließlich Treuhandkredite.
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 9.483 EUR Disagiobeträge aus aufgenommenen Verbindlichkeiten (Vorjahr: 12.483 EUR) enthalten. In folgenden Posten und Unterposten der Aktivseite sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 3.168.360 EUR enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 98.076.070 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den begebenen Schuldverschreibungen werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr 10.940 EUR fällig. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 62.830 EUR (Vorjahr: 83.099 EUR) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss - nach den im Jahresabschluss mit 1.355.484,10 EUR ausgewiesenen Einstellungen in Rücklagen - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
Im Posten Eventualverbindlichkeiten sind im Unterposten b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen keine Einzelposten von wesentlicher Bedeutung in Bezug auf die Gesamttätigkeit der Bank enthalten. In den Schulden und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 4.169.807 EUR enthalten. Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag liegt bei 78.966 EUR. Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Termingeschäfte (§ 36 RechKredV) folgender Art: Zinstermingeschäfte mit Zinsswaps und Caps zur Deckung von Zinsrisiken. Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands (einschließlich der in Bewertungseinheiten einbezogenen Derivate und einschließlich der in strukturierte Finanzinstrumente eingebetteten und getrennt bilanzierten Derivate) In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivategeschäfte (exklusive Stückzinsen), die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert wurden (Nichthandelsbestand), zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Die Adressenausfallrisiken sind als ungewichtete Kreditrisikoäquivalente / risikogewichtete KSA-Positionswerte entsprechend den aufsichtrechtlichen Eigenkapitalvorschriften angegeben.
Die in vorstehender Tabelle enthaltenen zinsbezogenen Geschäfte dienen ausschließlich der Deckung von Zinsrisiken. Diese Sicherungsgeschäfte werden ausschließlich zur Steuerung des Zinsbuches im Rahmen der Aktiv-/Passivsteuerung eingesetzt. Die zinsbezogenen Geschäfte wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Der beizulegende Wert aller Geschäfte ermittelt sich aus positiven Marktwerten in Höhe von 6,06 EUR (Nennwert 10.000.000 EUR) und negativen Marktwerten in Höhe von 110.482,15 EUR (Nennwert 3.750.000 EUR). Das Adressenausfallrisiko besteht lediglich gegenüber der Zentralbank und beläuft sich gemäß aufsichtsrechtlicher Anforderungen in der Anrechnung somit auf 0,00 %. Da die genannten Derivate ausschließlich Zinssicherungszwecken dienen, stehen den negativen beizulegenden Zeitwerten der Derivate entsprechende positive Wertentwicklungen bilanzieller Positionen gegenüber. Für die enthaltenen Zinsbegrenzungsvereinbarungen (Cap) im Volumen von 10.000 TEUR stehen Optionsprämien in Höhe von 69.692,21 EUR zu Buche (Aktiva 14). Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
II. Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinserträgen sind keine wesentlichen negativen Zinsen aus Einlagen bei der EZB bzw. Guthaben/Fremdwährungsguthaben bei der DZ BANK AG enthalten. Ebenso haben wir keine wesentlichen positiven Zinsen aus Kundeneinlagen in unserem Haus generiert. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um 21.789,00 EUR (Vorjahr 30.795,00 EUR) vermindert. Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden für die Vermittlung von Wertpapieren erbracht. Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten:
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind, soweit nicht vorstehend erläutert, folgende periodenfremde Aufwendungen enthalten:
E. Sonstige AngabenAn die Mitglieder des Vorstands wurden Gesamtbeträge gewährt in Höhe von 1.198.800 EUR. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf 51.897 EUR und der früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene auf 1.090 EUR. Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von 2.867.316 EUR. Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Die Zahl der im Jahr 2019 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 6,75 Auszubildende beschäftigt.
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) wie folgt eingetreten: Der Ausbruch des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus) und seine unkontrollierte Ausbreitung lassen nachhaltige Belastungen auch für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Bank erwarten. In welchem Umfang sich die Auswirkungen explizit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Bank niederschlagen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abzuschätzen. Durch die Auswirkungen auf die Finanzmärkte und auch die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Unternehmen in der Region infolge von Kurzarbeit und Produktionseinschränkungen können sich negative Auswirkungen auf unsere Ertragslage bedingt durch Kreditausfälle und Wertpapierabschreibungen ergeben. Die weitere Entwicklung ist aktuell noch ungewiss und muss intensiv beobachtet werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist zu erwarten, dass die negativen Folgen für die Wirtschaftsleistung der Bank umso stärker sind, je länger die Pandemie anhält. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands: Karl-Heinz Endlein - Geschäftsleiter (Vorstandsvorsitzender) Klaus Gimperlein - Geschäftsleiter (stv. Vorstandsvorsitzender) Thomas Gimperlein - Geschäftsleiter (Vorstandssprecher) Markus Engelmayer - Geschäftsleiter (stv. Vorstandssprecher) Mitglieder des Aufsichtsrats: Dr. Hans Leitermeier (Vorsitzender) - freiberufl. Wirtschaftsprüfer/Rechtsanwalt/Steuerberater Hilmar Seufferlein (stv. Vorsitzender) - selbst. Landwirt Hans Friedrich (stv. Vorsitzender) - Privatier, bis zum 28.05.2019 Martina Badock - Geschäftsführerin Höfer & Sohn GmbH Armin Feuchtmann - Geschäftsführer Feuchtmann GmbH Armin Freitag - Geschäftsführer Treuhandgesellschaft S&H mbH Steuerberatungsgesellschaft Prof. Dr. Heinz Helmreich - freiberufl. Steuerberater, bis zum 28.05.2019 Reinhold Klein - hauptamtlicher 1. Bürgermeister Markt Sugenheim Horst Schrödl - Geschäftsführer Bauunternehmung Horst Schrödl Verwaltungs GmbH Hans Stigler - selbst. Landwirt Dieter Wiegel - freiberufl. Steuerberater Dieter Rottmeir - Vorstandsvorsitzender KC Risk AG, seit 28.05.2019 Prof. Dr. Rolf Seeling - Geschäftsführer THORWART Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer mbH, seit 28.05.2019
Neustadt a.d.Aisch, 10. März 2020 VR meine Bank eG Der Vorstand gez. Karl-Heinz Endlein gez. Klaus Gimperlein gez. Thomas Gimperlein gez. Markus Engelmayer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VR meine Bank eG, Neustadt a.d.Aisch VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VR meine Bank eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar: Bewertung Kundenforderungen Unsere Darstellung des besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert: a) Sachverhalt und Problemstellung b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse c) Verweis auf weitergehende Informationen Bewertung Kundenforderungen a) Sachverhalt und Problemstellung Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 847 Mio. EUR. Dies entspricht 58,7 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen unwiderrufliche Kreditzusagen in Höhe von 63 Mio. EUR sowie Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen in Höhe von 14 Mio. EUR. Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten unterliegen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar. b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Wir haben zunächst beurteilt, ob die Systeme bzw. Prozesse der Bank derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. Unsere Prüfungshandlungen umfassten die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Prozesse. In Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank ab. Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. Dabei wurde der Datenbestand der Bank im Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden insbesondere die Ratingeinstufungen, die Höhe der ungesicherten Kreditteile, die Zugehörigkeit zu bestimmten Branchen und die Gesamtzusage berücksichtigt. Auf Basis der Erkenntnisse der Aufbau- und Funktionsprüfung haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen. c) Verweis auf weitergehende Informationen Weitere Angaben der Bank zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden enthalten. Im Lagebericht sind Ausführungen zu den Kreditstrukturen und zu den Verfahren der Risikoerkennung enthalten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht: Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäfts nach § 89 WpHG. VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Reinhard Feulner
München, den 16. April 2020 Genossenschaftsverband Bayern e. V. gez. Alexander Leißl, Wirtschaftsprüfer gez. Reinhard Feulner, Wirtschaftsprüfer Dieser Jahresabschluss wurde aufgrund der derzeitigen besonderen Situation gemäß Art. 2 § 3 Abs. 3 COVMaßnGes vom Aufsichtsrat am 23. Juni 2020 festgestellt. In der Vertreterversammlung am 06.10.2020 erfolgte ein vom unrsprünglichen Ergebnisverwendungsvorschlag abweichender Beschluss. BaFin - Instituts - Nummer: 102545 Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2019("Länderspezifische Berichterstattung")Die VR meine Bank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgenden Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der VR meine Bank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren. Die VR meine Bank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2019 35.158 TEUR. Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 177. Der Gewinn / Verlust vor Steuern beträgt 12.901 TEUR. Die Steuern auf Gewinn betragen 3.447 TEUR und betreffen laufende Steuern. Die VR meine Bank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. Abweichender ErgebnisverwendungsbeschlussDie Ergebnisverwendung wurde am 06. Okt. 2020 in der Vertreterversammlung wie folgt beschlossen: Der Jahresüberschuss wird nach den im Jahresabschluss ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn), wie folgt verwendet:
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