Teamwork
Transfer-Gesellschaft Dorsten mbH
Dorsten
Jahresabschluss zum 31.12.2007
Lagebericht
I.
Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2007, dass vierte und letzte
komplette Geschäftsjahr nach Gründung der
Gesellschaft im Mai 2003 war geprägt durch weiter
zurückgehende Aktivitäten in den Berei- chen
Beratungen und Vermittlungen von Arbeitssuchenden, Beratung
von Unternehmen so wie Personaldienstleistung.
In der 12. Gesellschafterversammlung am 29.10.2007
wurde folgerichtig die Auflösung der Gesellschaft zum
31.12.2007 beschlossen.
II.
Lage der Gesellschaft
Durch die Verringerung der Aufträge und der
geschäftlichen Tätigkeit wurden auch die Um
satzerlöse verringert. Das ausgeglichene Ergebnis des
hier vorliegenden Jahresabschlusses darf nicht darüber
hinwegtäuschen, dass die finanzielle Lage der
Gesellschaft weiterhin durchaus als angespannt zu
bezeichnen ist.
Das Gesellschafterdarlehn konnte zwar Anfang 2008 auf
nunmehr 185.000 € zurückgeführt werden. Eine
vollständige Rückzahlung wird jedoch nicht mehr
erfolgen können. Insofern hat die Gesellschafterin
"WINDOR GmbH" auf den größten Teil der
Rückzahlung verzichtet. Aus diesem Grunde hat die
WINDOR GmbH auch beschlossen ab 2007 auf Zins- und
Tilgungs- leistungen (mit Besserungsschein) zu verzichten.
Die Gesellschaft ist in Höhe des
Eigenkapitalfehlbetrages bilanziell überschuldet. Eine
Über- schuldung nach § 19 Abs. 2 der
Insolvenzordnung liegt nicht vor, weil im Januar 2005
für Ge- sellschafterdarlehn in Höhe von insgesamt
200.000€ der qualifizierte Rangrücktritt
vereinbart wurde.
III.
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und
Zweckerreichung
Gegenstand des Unternehmens ist/war im Rahmen
arbeitsmarktpolitischer Ziele die Beratung und Vermittlung
von Arbeitssuchenden sowie die Beratung und
Unterstützung von Unter- nehmen bei der
Durchführung ihrer betrieblichen Anpassungsprozesse
und auf der Grundla- ge vertraglicher Vereinbarungen (z. B.
Transfer- Sozialplänen) die Übernahme von
Arbeitneh- mern in eigene - insbesondere befristete -
sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.
Diese öffentliche Zwecksetzung wurde
eingehalten. Über die Einhaltung wacht die Gesell-
schafterversammlung.
IV.
Ausblick
Die bisherigen Geschäftsführer Jürgen
Erhardt und Günter Aleff wurden zu Liquidatoren be
stellt. Sie sind stets einzelvertretungsberechtigt. Ihnen
wurde Befreiung von den einengenden Vorschriften des §
181 BGB erteilt.
Die Bücher und Schriften der Gesellschaft werden
nach Beendigung der Liquidation durch die Liquidatoren
verwahrt.
Dorsten, im Mai 2008
Teamwork Transfer-Gesellschaft Dorsten mbH
-Geschäftsführer-
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
0,00 |
2.688,00 |
| I.
Sachanlagen |
0,00 |
2.688,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
53.342,80 |
104.526,04 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
9.513,67 |
21.161,74 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
43.829,13 |
83.364,30 |
| C.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
156.699,17 |
162.141,22 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
210.041,97 |
269.355,26 |
Passiva
|
|
31.12.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Verlustvortrag |
187.141,22 |
187.808,95 |
| III.
Jahresüberschuss |
5.442,05 |
667,73 |
| B.
Rückstellungen |
7.251,00 |
11.986,49 |
| C.
Verbindlichkeiten |
202.790,97 |
257.368,77 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
210.041,97 |
269.355,26 |
Anhang
1.
Anwendung des Bilanzrichtliniengesetzes
Der Jahresabschluss 2007 wurde unter Anwendung des
zum 01. Januar 1986 in Kraft getretenen
Bilanzrichtliniengesetzes erstellt.
2.
Gliederung
Die Gliederung erfolgte in Anlehnung an §§
266, 275 HGB.
Nach den Vorschriften des Bilanzrichtliniengesetzes
wurden die Vorjahreswerte in der Bilanz zum 31.12.2007
ausgewiesen.
3.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde hinsichtlich der Bewertung
unter Beachtung der §§ 252 - 256 HGB erstellt. Im
Einzelnen gilt:
Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibung erfolgte
linear.
Steuerliche Sonderabschreibungen gem. § 7g EStG
wurden nicht in Anspruch genommen.
Die Zugänge an geringwertigen
Wirtschaftsgütern wurden gem. § 7 Abs. 1 EStG
linear abgeschrieben.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert
angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Rückzahlungsbetrag passiviert.
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt
EUR 202.790,97. Davon sind EUR 0,00 Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
Es sind keine Pfandrechte oder ähnliche Rechte
bestellt worden.
4.
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB
Lt. Angaben des Geschäftsführers bestanden
zum 31.12.2007 keine Eventualverbindlichkeiten.
Dorsten, 25. Juni 2008
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
Aschluss sind gesetzlich zulässige
Offenlegungserleichtungen in Anspruch genommen worden. Der
Abschlussprüfer hat zum vollständigen
Jahresabschluss mit Lagebericht den folgenden
Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Teamwork Transfer-Gesellschaft Dorsten mbH, Dorsten
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007
bis 31. Dezember 2007
geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchhaltung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfaßt die Beurteilung der
angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter
sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der
Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen
wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist
in Abschnitt II. ausgeführt, dass einer
Überschuldung der Gesellschaft durch einen
qualifizierten Rankrücktritt der
Gesellschafterdarlehen begegnet worden ist.
Nürnberg, 25. Juli 2008
advoc Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hans Buckert, Wirtschaftsprüfer
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