Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 19437
Eingetragen
6.10.2004
Branche
Vermietung von SchienenfahrzeugenBetrieb von Verkehrswegen für SchienenfahrzeugePersonenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Gegenstand
Der Güternah- und der Güterfernverkehr sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiete der Richt- und Meßtechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Guse
seit 16.8.2017
Geschäftsführer
Jens Guse
seit 6.10.2004
Geschäftsführer
Uwe Hildebrandt
seit 6.10.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Siegfried Guse
Weyhe-Leeste
215.040 €
40.00%
Marc Guse
Weyhe-Leeste
209.920 €
39.05%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul Guse GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Die Firma Paul Guse wurde 1946 von Paul Guse gegründet.

1975 wurde sie in eine GmbH umgewandelt.

Die derzeitigen Gesellschafter sind:

Guse Holding GmbH

Gesellschafter der Guse Holding GmbH: Jens Guse Holding GmbH und Marc Guse

Siegfried Guse, geb. 1940

Berater der Gesellschafter

Die Paul Guse GmbH wird vertreten durch:

Jens Guse, geb. 1965, Geschäftsführer

Verantwortlichkeiten: Verkauf, Technik, Frachtabwicklung

Marc Guse, geb. 1973, Geschäftsführer

Verantwortlichkeiten: Finanzen, Verwaltung, Personal, EDV

Die Paul Guse GmbH befasst sich hauptsächlich mit dem Transport und der Logistikplanung von Lebensmittelschüttgütern wie Rohkakao, Rohkaffee sowie Getreide, Kartoffeln und palettierte Konsumgüter.

In dem Bereich Straßentransport von Rohkakao und Rohkaffee ist die Firma Paul Guse GmbH Europamarktführer mit erheblichen Marktanteilen.

Die Hauptkundschaft besteht aus vielen Marktteilnehmern der Logistikkette der genannten Güter, wie zum Beispiel Kakaoverarbeiter, Kaffeeröster, Kaffeeveredler sowie Kakao- und Kaffeehändler in Deutschland und in Europa. Namhafte Kunden sind: Jacobs Douwe Egberts, Ferrero, Cargill, Nestlé, Stollwerk, die Neumann Gruppe, Tchibo, Dallmayr, Olam und Ecom.

Es werden Betriebe in Berlin, Weyhe, Hamburg und Magdeburg unterhalten.

Analyse des Geschäftsverlaufes

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren geprägt durch das Auslaufen der Energiekrise, die durch den Konflikt in der Ukraine hervorgerufen wurde.

Der Jahresüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr von 1.186 T€ auf 1.861 T€ um 57% gesteigert werden. Dies teilweise dadurch, dass Erlöse aus Fahrzeugverkäufen realisiert werden konnten, die in den Vorjahren aufgeschoben wurden. Außerdem war der Frachtmarkt im Jahr 2023 durch einen starken Nachfrageüberhang geprägt.

Auch im Jahre 2023 wurde in EDV-Infrastruktur sowie effizienzsparende Aufliegertechnologie investiert.

Seit 2022 werden neue Fahrzeuge nicht mehr gekauft, sondern von der Guse Anlagen GmbH als Schwesterfirma gemietet.

Seit Jahrzehnten wird den vornehmlich langjährigen Konzernkunden eine gleichbleibend hohe Qualität geliefert. Im Jahr 2023 wurden die Zertifizierungen nach IFS und GMP wiederum mit sehr guten Ergebnissen bestätigt. Die zertifizierten Standards wurden aufgrund von Kundenanforderungen gewählt und gehen über die Anforderungen z.B. einer ISO 9000 ff. deutlich hinaus.

Die größten Kostenfaktoren sind nach wie vor die Personal- und Kraftstoffkosten sowie Kosten für Fahrzeuge und deren Instandhaltung. Moderate Lohnerhöhungen wurden im Jahr 2023 getätigt.

Die eigenen LKW konnten wiederum sehr gut ausgelastet werden. Der Anteil, der an Fremdunternehmer vergebenen Frachten ist von 3.414 T€ auf 5.168T€ gestiegen und umfasst nun 10% der Gesamtkosten (gegenüber 7% im Vorjahr).

Die Kraftstoffkosten sind im Jahr 2023 wieder gesunken. Die Preisanpassung wurde durch Dieselgleitklauseln an die Kunden weitergegeben. Im ersten Quartal 2023 konnte durch nachlaufende Kraftstoffgleitklauseln ein überdurchschnittlich hohes Ergebnis erzielt werden.

Die Position der Transportbranche hat sich gefestigt und verbessert sich durch ein immer knapper werdendes Angebot weiter.

Die Forderungsverluste für 2023 liegen bei € 16.726,40. Der Anteil an Umsatz und Gewinn ist sehr gering.

Die Großkunden sind sehr solvent und haben ein nahezu konstantes Produktions- und Auftragsvolumen. Bei unserem Kraftstofflieferant, der den Großteil unsere Verbindlichkeiten ausmacht, hat sich die Zahlungskondition von 21 Tagen auf 45 Tage erhöht. Dadurch betragen die Laufzeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38 Tage, die entsprechenden Forderungen 39 Tage.

Darstellung der Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich für das Geschäftsjahr auf T€ 18.561 (Vj. T€ 18.138). Das Eigenkapital beträgt T€ 7.171 (Vj. T€ 5.910), das entspricht 39% (Vj. 33%) der Bilanzsumme.

Finanzlage

Der Cashflow aus den einzelnen Bereichen ergibt sich für das Geschäftsjahr wie folgt:

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit T€ 5.365
Cashflow aus der Investitionstätigkeit T€ 319
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ - 3.101
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes T€ 2.583
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode T€ 1.288
Finanzmittelbestand am Ende der Periode T€ 3.869

Ertragslage

Der Umsatz 2023 beträgt T€ 52.684.

Auf Grund des Geschäftsverlaufs konnte ein Ergebnis von T€ 1.861 ausgewiesen werden.

Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Gesellschaft sehr positiv entwickelt hat.

Chancen, Risiken und Ausblick der zukünftigen Entwicklung

Durch die Einführung einer CO 2 Maut zum Ende 2023 sind die Preise für Transportdienstleistungen gestiegen. Diese Mauterhöhung konnte fast vollständig an die Kunden weitergegeben werden.

Die stagnierende Wirtschaft hat die starke Nachfrage auf die Transportmärkte etwas gemindert. Leicht fallende Preise im Spotmarkt sind das Resultat.

Die Kunden sind mit dem Produkt zufrieden und es gibt nur sehr wenige Marktteilnehmer, die ein ähnliches Portfolio abdecken können.

Das Vermarktungsrisiko abgeschriebener Sattelzugmaschinen wird überwiegend durch feste Rückkaufvereinbarungen minimiert. Seit 2022 wird dieses Risiko von der Guse Anlagen GmbH getragen.

Der größte Teil des verbrauchten Diesels ist durch automatische Preisanpassungsklauseln mit den Kunden abgesichert, es wird versucht keine Kundenverträge ohne eine solche Klausel abzuschließen.

Die bestehenden Softwaresysteme werden kontinuierlich verbessert und die Prozesse den geänderten Rahmenbedingungen angepasst.

Die von den Kunden hergestellten Konsumgüter (Kaffee, Schokolade, Brotaufstriche) werden selbst in Krisenzeiten unverändert nachgefragt.

Der Fahrer- und Fachkräftemangel nimmt weiter zu, wir haben erfolgreich verschiedene Initiativen entwickelt, die sowohl die Bezahlung als auch die Arbeitsbedingungen der Kraftfahrer verbessern. Mit den neuen Konzepten haben wir keine Probleme neues Fahrpersonal zu gewinnen.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis.

 

Weyhe, 11. Oktober 2024

Paul Guse GmbH

Marc Guse

Jens Guse

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.291.074,19 9.237.644,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 104.368,00 184.630,00
II. Sachanlagen 6.183.706,19 9.050.014,72
III. Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
B. Umlaufvermögen 12.172.168,01 8.804.230,49
I. Vorräte 70.118,05 92.467,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.233.205,30 7.423.755,10
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.868.844,66 1.288.007,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.179,97 96.528,27
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.561.422,17 18.138.403,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.171.007,65 5.910.400,03
I. gezeichnetes Kapital 537.600,00 537.600,00
II. Bilanzgewinn 6.633.407,65 5.372.800,03
B. Rückstellungen 1.700.359,61 1.323.460,74
C. Verbindlichkeiten 9.650.267,35 10.851.876,75
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.307.251,41 6.192.384,26
D. Passive latente Steuern 39.787,56 52.665,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.561.422,17 18.138.403,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 30.782.152,81 27.893.326,54
2. Personalaufwand 17.582.730,23 16.058.144,94
a) Löhne und Gehälter 14.304.696,82 13.000.019,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.278.033,41 3.058.125,16
davon für Altersversorgung 28.964,77 27.444,68
3. Abschreibungen 3.134.500,13 3.499.424,64
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.134.500,13 3.499.424,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.049.701,57 6.229.718,63
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.463,18 2.239,49
5. Erträge aus Beteiligungen 300,00 300,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.744,92 9.660,26
davon aus Abzinsung 1.238,92 1.722,89
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.311,02 152.486,19
davon aus Abzinsung 1.864,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 856.070,11 551.413,38
9. Ergebnis nach Steuern 2.092.884,67 1.412.099,02
10. sonstige Steuern 232.277,05 225.893,55
Jahresüberschuss 1.860.607,62 1.186.205,47

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.860.607,62 1.186.205,47
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.772.800,03 4.186.594,56
3. Bilanzgewinn 6.633.407,65 5.372.800,03

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn - und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Paul Guse GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 19437

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. *

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 72 (Vj. TEUR 73) und wurden mit dem Deckungsvermögen saldiert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen.

Gewinn- oder Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag in Höhe von 5.372.800,03 Euro einbezogen.

Ausschüttungssperre

Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB i.H.v. TEUR 0 (Vj. TEUR 1) und gem. § 268 Abs. 8 HGB i.H.v. TEUR 18 (Vj. TEUR 17). Letztere setzt sich aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum Zeitwert abzüglich der Anschaffungskosten und der darauf entfallenden Steuern zusammen.

Der zur Ausschüttung zur Verfügung stehende Betrag setzt sich danach wie folgt zusammen:

EUR
Gewinnvortrag 4.773
Jahresüberschuss 1.861
abzgl. Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB 0
abzgl. Aktivierung latenter Steuern 0
abzgl. Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 18
Gesamtbetrag 6.652

Pensionsrückstellungen

In der Bilanz zum 31.12.2023 wurden Pensionsrückstellungen i.H.v. EUR 72.148,00 (Vj. EUR 72.685,00) mit Deckungsvermögen (Zeitwert EUR 67.172,92 (Vj. EUR 65.397,00)) verrechnet. Der Betrag, um den der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung den Zeitwert des Deckungsvermögens übersteigt (EUR 4.975,08) (Vj. EUR 7.288,00)), wird unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellung ist auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach der PUC-Methode berechnet worden. Der passivierte Betrag wurde mit einem Zinsfuß von 1,82% (Vj. 1,78%) unter der Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Weitere Parameter, wie Anwartschaftstrend, Rententrend, Fluktuation oder erwartete Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da es sich um eine Einzelzusage handelt.

Bei der Pensionsrückstellung ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 75,00 (Vj. EUR 512,00).

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 72.148,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 41.000,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 67.172,92
verrechnete Aufwendungen 537,00
verrechnete Erträge 537,00

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammern)

Art der Verbindlichkeit Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 2-5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 4.307.251,41 2.000.810,06 2.302.153,76 4.287,59
(6.192.384,26) (2.009.061,27) (4.183.322,99) (0,00)
gegenüber anderen Kreditgebern 321.428,81 276.471,44 44.957,37 0,00
(826.052,37) (500.217,43) (325.834,94) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 4.086.650,22 4.086.650,22 0,00 0,00
(2.545.181,49) (2.545.181,49) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 934.936,91 934.936,91 0,00 0,00
(1.288.258,63) (1.288.258,63) (0,00) (0,00)
davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
(9.609,99) (9.609,99) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern 456.161,38 456.161,38 0,00 0,00
(645.493,72) (645.493,72) (0,00) (0,00)
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 40.928,70 40.928,70 0,00 0,00
(94.503,97) (94.503,97) (0,00) (0,00)
Summe 9.650.267,35 7.298.868,63 2.347.111,13 4.287,59
(10.851.876,75) (6.342.718,82) (4.509.157,93) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Fahrzeugfinanzierungen und die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern sind durch Sicherungsübereignung oder durch Hinterlegung von Kraftfahrzeugbriefen der finanzierten Fahrzeuge besichert. Die Paul Guse und Sohn GmbH & Co. KG bürgt mit Sicherheiten für Kontokorrent und Geldmarktverbindlichkeiten mit Grundschulden gegenüber den Banken.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen am 31. Dezember 2023 langfristige zum Teil unbefristete Mietverträge für Betriebsgrundstücke. Hieraus entstehen jährlich Aufwendungen in Höhe von rd. TEUR 280.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen gem. § 251 HGB

Die Gesellschaft hat Bürgschaftsverpflichtungen gegenüber einer Bank übernommen, bei der die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag i.H.v. TEUR 9.367 valutieren. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da die Verpflichtungen der Gesellschaft in der Vergangenheit fristgerecht beglichen wurden.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 413
Angestellte 43
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 456

Angaben zur Geschäftsführung

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Jens Guse, Kaufmann, Geschäftsführer für die Bereiche Verkauf, Kundenbetreuung, Personal und Technik

Herr Marc Guse, Kaufmann, Geschäftsführer für die Bereiche Finanzen, Verwaltung, Personal und IT

Die Angaben zu § 285 Nr. 9 HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, den 11. Oktober 2024

Paul Guse GmbH

Geschäftsführung

Jens Guse

Marc Guse

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 535.622,48 0,00 0,00 535.622,48
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 535.622,48 0,00 0,00 535.622,48
I. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.771.601,17 0,00 0,00 1.771.601,17
Technische Anlagen und Maschinen 205.717,29 0,00 0,00 205.717,29
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.415.348,66 287.762,13 2.116.462,24 28.586.648,55
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 32.392.667,12 287.762,13 2.116.462,24 30.563.967,01
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
Summe Finanzanlagen 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
Summe Anlagevermögen 32.931.289,60 287.762,13 2.116.462,24 31.102.589,49
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 350.992,48 80.262,00 0,00 431.254,48
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 350.992,48 80.262,00 0,00 431.254,48
I. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 865.703,87 91.029,00 0,00 956.732,87
Technische Anlagen und Maschinen 179.501,21 7.848,00 0,00 187.349,21
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.297.447,32 2.955.361,13 2.016.629,71 23.236.178,74
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 23.342.652,40 3.054.238,13 2.016.629,71 24.380.260,82
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 23.693.644,88 3.134.500,13 2.016.629,71 24.811.515,30
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.368,00 184.630,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 104.368,00 184.630,00
I. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 814.868,30 905.897,30
Technische Anlagen und Maschinen 18.368,08 26.216,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.350.469,81 8.117.901,34
Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.183.706,19 9.050.014,72
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.000,00 3.000,00
Summe Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
Summe Anlagevermögen 6.291.074,19 9.237.644,72

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 11.10.2024 erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Paul Guse GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paul Guse GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul Guse GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 11. Oktober 2024

Clostermann & Jasper Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Stuber, Wirtschaftsprüfer

gez. Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer

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