Dörr AM Automotive GmbH

Zitadellenweg 34, 13599 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 118953
Eingetragen
24.4.2020
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb, der Handel und die Reparatur von und an Automobilen, Ersatzteilen, Automobilzubehör und verwandten Erzeugnissen, insbesondere solche der Marke Aston Martin (AM).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Evelyn Dörr
seit 24.4.2020
Prokura
Geschäftsführer
Benjamin Genic
seit 24.4.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

99.00% identifiziert1.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Rainer Karl-Heinz DörrDörr Group GmbH
99.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MW Beteiligungen GmbH Schemmerhofen
1.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dörr Group GmbH

Frankfurt am Main

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.763,00 318.519,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
207.764,00 318.520,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.851.392,00 1.475.618,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.242,00 22.528,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.474.005,58 5.322.357,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 603.058,56
14.359.639,58 7.423.562,32
14.567.403,58 7.742.082,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 2.105.365,25 1.086.432,75
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 21.331.982,73 34.164.060,26
3. Geleistete Anzahlungen 17.140,38 1.976.639,93
23.454.488,36 37.227.132,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.341.039,09 9.873.297,07
2. Sonstige Vermögensgegenstände 8.099.769,14 2.248.935,11
13.440.808,23 12.122.232,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks 155.595,66 198.052,80
37.050.892,25 49.547.417,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.277,13 873.715,83
51.796.572,96 58.163.216,07

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 225.000,00 225.000,00
III. Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 4.586.361,47 4.067.765,58
4.836.361,47 4.317.765,58
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 348.313,67 120.142,70
2. Sonstige Rückstellungen 212.577,25 263.485,75
560.890,92 383.628,45
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.022.691,57 28.767.452,29
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.697.891,09 8.004.734,48
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.411.130,12 8.026.903,86
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.285.000,00 4.567.208,94
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.818.433,79 4.095.522,47
davon aus Steuern 2.980.275,59 (Vorjahr: 3.366.298,40)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.281,13 (Vorjahr: 25.352,68)
44.235.146,57 53.461.822,04
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.164.174,00 0,00
51.796.572,96 58.163.216,07

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 193.809.493,91 162.802.156,43
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.018.932,50 802.632,75
Gesamtleistung 194.828.426,41 163.604.789,18
3. Sonstige betriebliche Erträge 652.525,76 1.053.399,24
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 103.573,57 EUR (Vorjahr: 24.294,63 EUR)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -169.520.064,24 -147.472.554,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.894.460,67 -1.824.305,71
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.347.012,01 -4.373.709,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.079.931,77 -895.632,88
davon für Altersversorgung 88.650,08 EUR (Vorjahr: 83.285,25 EUR)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.455.695,11 -815.158,96
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.623.949,15 -6.691.083,51
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 31.370,17 EUR (Vorjahr: 16.472,20 EUR)
-192.921.112,95 -162.072.444,96
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.408,14 25.300,94
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen 0,00 EUR (Vorjahr: 145,00 EUR)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.439.329,92 -1.487.506,25
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -605.201,62 -321.747,44
11. Ergebnis nach Steuern 553.715,82 801.790,71
12. Sonstige Steuern -38.972,41 -486.470,63
13. Konzernjahresüberschuss 514.743,41 315.320,08

KONZERNANHANG zum 31. Dezember 2021

Dörr Group GmbH

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Dörr Group GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Dörr Group GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: 102694

II. Konsolidierungskreis

Angaben zu allen Konzernunternehmen

In den Konzernabschluss wurden alle Tochterunternehmen einbezogen.

Mutterunternehmen ist die Dörr Group GmbH.

Die Gliederung der Konzernbilanz änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Der Kreis der vollkonsolidierten Gesellschaften setzt sich aus insgesamt fünf inländischen und einem ausländischen Unternehmen zusammen.

In den Konsolidierungskreis wurden die folgenden Unternehmen einbezogen:

Name des Unternehmens Sitz Anteil am Kapital Konsolidierungsgrund
Euro
Dörr Group GmbH Frankfurt 25.000,00 Muttergesellschaft
Dörr Automotive GmbH Frankfurt 150.000,00 100 % Tochter
Dörr Automobili GmbH Frankfurt 25.000,00 100 % Tochter
Dörr Automobiles GmbH Frankfurt 25.000,00 100 % Tochter
Dörr Motorsport GmbH Frankfurt 25.000,00 100 % Tochter
Dörr Automotive Vienna GmbH Wien 35.000,00 100 % Tochter
Dörr AM Automotive GmbH Frankfurt 25.000,00 100 % Tochter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergeben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens erstellt.

Angaben zum Konsolidierungsstichtag

Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss.

Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Zeitpunkt der Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i.S.d. § 301 Abs. 2 HGB ist grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Dieser Zeitpunkt ist der Erwerbs-/Gründungszeitpunkt zu dem das Mutterunternehmen beherrschenden Einfluss erhalten hat.

Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert.

Zwischenergebnisse aus konzerninternen Transaktionen bestanden nicht.

Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

In den Einzelabschlüssen werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel und andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 639.384,00 Euro vorgenommen.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Geschäftsjahresabschreibung

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibung Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt.

Vorräte

Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen werden teilweise saldiert ausgewiesen, da erhaltene Anzahlungen unmittelbar an die betreffenden Automobilhersteller weitergeleitet werden. Hierdurch wird ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage der Gesellschaft vermittelt. Die jeweils unsaldierten Beträge der erhaltenen und geleisteten Anzahlungen werden im Folgenden dargestellt:

erhaltene Anzahlungen geleistete Anzahlungen
Dörr Group GmbH 84.033,62 Euro 100.000,00 Euro
Dörr Automotive GmbH 3.015.833,49 Euro 2.468.688,93 Euro
Dörr Automobili GmbH 7.985.573,22 Euro 4.831.174,00 Euro
Dörr Automobiles GmbH 5.119.761,01 Euro 3.340.936,00 Euro
Dörr Motorsport GmbH 3.895.227,86 Euro 3.311.426,62 Euro
Dörr AM Automotive GmbH 1.682.545,06 Euro 1.049.998,00 Euro
21.782.974,26 Euro 15.102.223,55 Euro

Forderungen

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 296.888,10 Euro (Vorjahr: 0,00 EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 296.888,10 EUR.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Im Einzelabschluss der Dörr Automotive GmbH befinden sich Forderungen von 4.230.114,90 € die zum Zeitpunkt der Erstellung nicht geklärt werden konnten. Die Summe resultiert aus Versäumnissen des vorherigen Steuerberaters, die ohne dessen Mithilfe nicht geklärt werden können.

Es wurden hierzu rechtliche Schritte eingeleitet und eine Schadensersatzforderung geltend gemacht.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021 bis 1 Jahre 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.022,7 15.007,2 3.015,5 0,0
(Vorjahr) (28.767,5) (25.886,0) (2.881,5) (0,0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.697,9 6.697,9 0,0 0,0
(Vorjahr) (8.004,7) (8.004,7) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.411,1 4.411,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (8.026,9) (8.026,9) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.285,0 2.100,0 3.185,0 0,0
(Vorjahr) (4.567,2) (1,0) (4.566,2) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 9.818,4 9.818,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (4.095,5) (4.095,5) (0,0) (0,0)
Summe 44.235,1 38.034,6 6.200,5 0,0
(Vorjahr) (53.461,8) (46.014,1) (7.447,7) (0,0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch bankübliche Sicherheiten, insbesondere Sicherungsübereignungen von Vermögensgegenständen, Abtretung von Forderungen und Warenbeständen sowie selbstschuldnerische Bürgschaften gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von 6.738.572,08 Euro durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen gesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 5.285.000,00 Euro (Vorjahr: 4.567.208,94 Euro).

Konzerneigenkapital

Zur Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf den beigefügten Eigenkapitalspiegel verwiesen.

Der Betrag, der am Stichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter der Dörr Group GmbH zur Verfügung steht, beträgt 4.028.459,18 Euro.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Abschluss- und Prüfungskosten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 12.188.598,34 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Mietverträgen sowie in Höhe von 492.725,10 Euro für Fahrzeugleasingverträge.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miete Verwaltungsgebäude, Werkstatt und Lagerhalle in der Klassikstadt Frankfurt

Miete Cassellapark, Frankfurt

Miete Motorworld, Böblingen

Miete Motorworld, München

Miete Domagkstraße, München

Miete Motorworld, Berlin

Leasing diverser Fahrzeuge

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Konzerns werden - wie im Vorjahr - fast ausschließlich im Inland erzielt und resultieren überwiegend aus dem An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 639.384,00 Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 217.646,17 Euro welche im Wesentlichen aus Forderungsverlusten resultieren.

VII. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 110,00
leitende Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 116,00

Der im Geschäftsjahr entstandene Personalaufwand des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen:

Löhne und Gehälter 5.347.012,01 Euro
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.079.931,77 Euro
davon für Altersversorgung Euro 88.650,08
Personalaufwand 6.426.943,78 Euro

Honorar des Konzernabschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers besteht ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen und beträgt 50 TEUR.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Rainer Dörr ausgeübter Beruf: Kraftfahrzeugmeister
Geschäftsführer: Benjamin Genic ausgeübter Beruf: Bankkaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 290.000,00 Euro gewährt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2021 nicht eingetreten.

Inanspruchnahme der Befreiungsregelungen nach § 264 Abs. 3 HGB

Folgende Gesellschaften machen von den Befreiungsregelungen nach § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung und Prüfung eines Jahresabschlusses Gebrauch:

Dörr AM Automotive GmbH, Frankfurt am Main;

Dörr Automobiles GmbH, Frankfurt am Main;

Dörr Automobili GmbH, Frankfurt am Main;

Dörr Automotive GmbH, Frankfurt am Main

Dörr Motorsport GmbH, Frankfurt am Main

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Frankfurt, 17.05.2022

Rainer Dörr

Benjamin Genic

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 460.550,28 965,04 2.710,15 0,00 458.805,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 195.000,00 0,00 0,00 0,00 195.000,00
655.550,28 965,04 2.710,15 0,00 653.805,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.239.571,67 59.459,16 110.004,18 521.680,32 2.710.706,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.802,71 15.213,55 0,00 0,00 40.016,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.303.375,00 10.415.524,58 3.310.359,63 724.598,36 15.133.138,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 603.058,56 871.751,24 228.531,12 -1.246.278,68 0,00
10.170.807,94 11.361.948,53 3.648.894,93 0,00 17.883.861,54
10.826.358,22 11.362.913,57 3.651.605,08 0,00 18.537.666,71
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.031,28 111.716,04 2.705,15 251.042,17
2. Geschäfts- oder Firmenwert 194.999,00 0,00 0,00 194.999,00
337.030,28 111.716,04 2.705,15 446.041,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 763.953,49 95.361,48 0,00 859.314,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.274,71 3.499,55 0,00 5.774,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.981.017,42 1.245.118,04 567.002,73 2.659.132,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.747.245,62 1.343.979,07 567.002,73 3.524.221,96
3.084.275,90 1.455.695,11 569.707,88 3.970.263,13
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.763,00 318.519,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
207.764,00 318.520,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.851.392,00 1.475.618,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.242,00 22.528,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.474.005,58 5.322.357,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 603.058,56
14.359.639,58 7.423.562,32
14.567.403,58 7.742.082,32

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 514.743,41 315.320,08
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.455.695,11 815.158,96
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -50.908,50 124.763,07
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) 3.852,48 0,00
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen -569.710,88 -226.343,29
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 13.030.911,73 8.156.434,30
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 2.874.648,29 -5.428.340,54
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 1.400.921,78 1.462.205,31
Ertragsteueraufwand (+) / -ertrag (-) 605.201,62 321.747,44
Ertragsteuerzahlungen (-/+) -168.615,25 -90.580,25
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 19.096.739,79 5.450.365,08
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.651.608,08 3.127.117,49
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -11.361.948,53 -2.815.895,53
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -965,04 -263.398,57
erhaltene Zinsen (+) 38.408,14 25.300,94
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.672.897,35 73.124,33
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Einzahlungen (+) von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 820.000,00 1.000.000,00
Auszahlungen (-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens -102.208,94 -398.291,06
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 5.896.887,28 32.060.498,44
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -16.641.648,00 -36.609.981,44
gezahlte Zinsen (-) -1.439.329,92 -1.487.506,25
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -11.466.299,58 -5.435.280,31
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) -42.457,14 88.209,10
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 198.052,80 109.843,70
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 155.595,66 198.052,80
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 155.595,66 198.052,80
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 155.595,66 198.052,80

Eigenkapitalspiegel Dörr Group GmbH zum 31.12.2021

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Summe Eigenkapital
Stand 01.01.2021 25.000,00 225.000,00 4.067.765,58 4.317.765,58
Konzernergebnis 0,00 0,00 514.743,41 514.743,41
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 3.852,48 3.852,48
Stand 31.12.2021 25.000,00 225.000,00 4.586.361,47 4.836.361,47
Stand 01.01.2020 25.000,00 225.000,00 3.752.445,50 4.002.445,50
Konzernergebnis 0,00 0,00 315.320,08 315.320,08
Stand 31.12.2020 25.000,00 225.000,00 4.067.765,58 4.317.765,58

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

A. Grundlagen des Konzerns

I. Geschäftsmodell des Konzerns

Der Konzern ist eine Gruppe von Gesellschaften, die vorwiegend in den Branchen Automobil und Rennsport tätig sind. Die Konzernmuttergesellschaft ist die Dörr Group GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main.

Die Marken der Dörr Group GmbH

Die Dörr Group GmbH wurde in 2015 für alle Marken inkl. der Motorsportsparte als Holding gegründet. Unter dieser Dachgesellschaft werden alle Marken in einer separaten Gesellschaften organisiert.

Unter dem Dach der Dörr Group GmbH wird seit Anfang 2019 die Marke Dallara vertreten. Die Marke Dallara ist ein Hersteller von Rennwagen für IndyCar, Indy Lights, Formel 2, Formel 3 und Super-Formel Meisterschaften und produziert Autos für Langstreckenrennen wie die 24 Stunden von Le Mans und die 24 Stunden von Daytona. Im Jahr 2019 präsentierte Dallara ein eigenes Straßenfahrzeug mit dem Dallara Stradale auf den Markt gebracht.

Im Jahr 2020 ging weiterhin die erste Eigenmarke - das Home of Speed by Dörr Group - unter dem Dach der Dörr Group GmbH an den Start. Im Home of Speed werden Gebrauchtfahrzeuge im Supersportwagensegment über alle Marken der Dörr Group und Fremdmarken vertrieben. Weiterhin soll das Home of Speed eine Art Treffpunkt für Automobilenthusiasten unmittelbar an der Rennstrecke an Hockenheimring sein. Hier finden regelmäßig Treffen und Veranstaltungen aus dem Markenportfolio der Gruppe statt. Im Jahr 2021 starteten hier die ersten Speaker-Series-Veranstaltungen, wofür in Zusammenarbeit mit den Herstellern der Dörr Group namenhafte Persönlichkeiten zu Vorträgen und spannenden Themen rund um das Automobilgeschehen eingeladen werden.

Zuletzt wird seit Dezember 2020 die Marke Singer unter dem Dach der Dörr Group GmbH vertreten. Singer wurde 2009 in Kalifornien gegründet und ist weltweit bekannt und anerkannt für seine Hommage an den Porsche 911. Singer führt maßgeschneiderte Restaurierungen für Besitzer der luftgekühlten Autos durch. Sie werden von einer Philosophie geleitet: Stark personalisierte Restaurationen mit höchster Liebe zum Detail, geleitet von Singers Mantra "Alles ist wichtig", eine tiefe Verbindung zu Kalifornien und seinem automobilen Zeitgeist, moderne Technik und Materialwissenschaften kombiniert mit wunderschön ausgeführten Innenräumen und Details, gleich einem Juwel und ein leidenschaftlicher Fokus auf ikonisches Design und eine Hommage an die kultigsten Sportwagen der Welt. Ein Jahrzehnt lang hat sich die Singer Group zu einer Luxusmarke mit globaler Klientel entwickelt und ist heute ein Synonym für das Konzept der Neugestaltung - das Erbe mit der Technik und den Materialwissenschaften des 21. Jahrhunderts zu verbinden. Die Marke ist über die Autokultur hinausgewachsen. 2017 wurde eine preisgekrönte Schweizer Uhrenabteilung, Singer Reimagined, gegründet. Singer steht für Schönheit, Premium und perfekte Ausführung, Eigenschaften, die der Dörr Group am Herzen liegen.

Dörr Automotive GmbH - McLaren

Die Dörr Group ist mit ihren Standorten McLaren Frankfurt, McLaren Stuttgart und McLaren München vertreten.

Inzwischen gehört die Dörr Group zu den größten Händlern der Marke McLaren in Europa. Mit jährlich rd. 250 - 300 verkauften McLaren-Fahrzeugen ist die Dörr Group einer der wichtigste Partner für die Marke. McLaren ist die einzige Marke im Supersportwagensegment, die über keinen Automobilherstellerkonzern im Hintergrund verfügt (beispielsweise Lamborghini und der Volkswagenkonzern). Das Unternehmen ist vollständig im Besitz privater Investoren, sodass Abstimmungen, strategische Themen stets mit den Entscheidern besprochen werden können.

Seit Mitte 2021 erfreut sich die Dörr Group auch über ein neues Zuhause für den Standort München. In der Motorworld München ist McLaren mit dem in Europa ersten neuen Cl-Konzept ausgestatteten Showroom und Werkstatt auf über 1651 qm 2 im Erdgeschoß präsent.

Im Jahr 2021 konnte der Rohertrag gegenüber dem Jahr 2020 auf 6,56% im Sales und mit 30,40% im Aftersales leicht gesteigert werden. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2021 106 Neuwagen und 132 Gebrauchtwagen der Marke McLaren verkauft. Die Markteinführung des neuen Modells McLaren Artura ließ die Geschäftszahlen der Marke McLaren zwar insgesamt hinter den Erwartungen bleiben, jedoch konnten diese fehlenden Fahrzeugverkäufe (Plan 60 Neuwagen des Modells McLaren Artura) durch ein konzentriertes Gebrauchtwagengeschäft kompensiert werden.

Dörr Automobili GmbH - Lamborghini

Die Dörr Group ist mit der Marke Lamborghini an dem Standort Frankfurt am Main und seit Mitte 2019 auch in Berlin-Spandau vertreten.

Die Dörr Group gehört auch für die Marke Lamborghini zu den strategisch wichtigsten Händlern in Deutschland. Für Lamborghini sind die größten Absatzmärkte in Europa Deutschland, Österreich und die Schweiz. Damit ist Dörr mit ihrem Sitz in der Metropole Frankfurt und in Berlin repräsentativ im wichtigsten Absatzmarkt Deutschland vertreten.

Die Rohertragsquote der Marke Lamborghini lag im Jahr 2021 bei 11,65% und damit deutlich über Plan (8,93%. Gleiches gilt für den Bereich Aftersales, der mit 32,38% leicht unter dem Planniveau (38.60%) dennoch ggü. dem Vorjahr 2020 lag.

Insgesamt konnten für die Marke Lamborghini 155 Neuwagen und 30 Gebrauchtwagen verkauft werden. Damit stellt die Marke Lamborghini die zweite starke Säule im Dörr Group-Konzern dar.

Dörr Automobiles GmbH - Bugatti

Die Dörr Group ist mit ihren Standorten Bugatti Frankfurt und Bugatti München in Deutschland vertreten.

Neben dem Bugatti Showroom in Frankfurt in der Klassikstadt, dem Hauptsitz der Dörr Group, ist in München der Showroom der letzte seiner Art, der auch eine Lifestyle-Boutique mit originalen Bekleidungswaren der Marke aufweisen kann. Durch das stetige Wachstum der Unternehmensgruppe ist die Dörr Group inzwischen zum weltgrößten Händler weltweit für die Marke Bugatti gewachsen.

Seit Mitte 2021 ist auch die Marke Bugatti in der neuen Motorworld München zu Hause und genießt im neuen Tempel für Automobilenthusiasten in München größte Aufmerksamkeit.

Für das Jahr 2021 wurde historisches Bestergebnis erzielt. Mit insgesamt 14 Neuverträgen von Neuwagen der Marke Bugatti wurde ein sehr solider Grundstein für die Ertragsstärke der kommenden drei Jahr gelegt.

Dörr Motorsport GmbH

Die Dörr Group ist mit ihren Standorten für den Motorsport in Frankfurt und Stuttgart vertreten Unter dem Dach der Dörr Motorsport GmbH befindet sich nicht nur die reine Motorsportabteilung, welche eigenständig betrachtet auf eine über 20-jähriger Historie zurückblickt. In vielen Unternehmen ist die Motorsportabteilung ein reiner Kostenfaktor, der unter anderem auch dazu dient, Fahrzeuge in Grenzsituationen zu testen und daraus Erkenntnisse für die Serienproduktion abzuleiten.

Mit der Marke Aston Martin tritt die Dörr Motorsport in der ADAC GT4 Germany mit einem eigenen Team und vier eigenen Rennfahrzeugen an. Im Jahr 2022 trat die Dörr Motorsport erstmals seit langer Pause wieder beim legendären 24-Stunden Rennen an und konnte dabei erneut die Erfahrung und Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellen. Alle drei eingesetzten Fahrzeuge schafften das Rennen über die volle Distanz. Die Krönung war der Klassensieg in der Fahrerklasse SP 8T.

Mit der Hypersportwagenmarke Pagani wurde ein weiteres Standbein in der Edelsportwagenklasse aufgestellt.

Der Vertrieb und das Werkstattgeschäft wurde aufgrund der überschaubaren Auslieferungsstückzahl von 2-3 Fahrzeugen pro Jahr zunächst in der Dörr Motorsport GmbH angesiedelt. Inzwischen zählt die Deutschlandvertretung der Marke Pagani ebenfalls zu den wichtigsten strategischen und wirtschaftlichen Partnern des Herstellers aus Italien. Der familiäre und persönliche Kontakt, der immer noch in den Händen von Huracio Pagani liegt, lässt Kunden und Interessenten der Marke keine Wünsche bei der Veredelung der Fahrzeuge offen. Auch für die Marke Pagani gilt das Jahr 2021 innerhalb der Dörr Group zu dem historischen besten Ergebnis. Insgesamt konnten 10 Neuverträge geschlossen werden, dessen Auslieferungen in den kommenden drei Jahren - ähnlich wie bei Bugatti - zu soliden Erträgen führen wird.

Dörr AM Automotive GmbH - Aston Martin

Aston Martin Lagonda ist die weltweit einzige unabhängige Premiumfahrzeuggruppe mit mehr als 100 Jahren Design- und exzellenter Automobilqualität. Und er ist definitiv der Superstar in der Palette des britischen Autobauers, der DBX, das erste SUV - Modell in der Geschichte von Aston Martin.

Seit Januar 2020 darf die Dörr Group diese historische Automobilmarke im Portfolio begrüßen. In direkter Nachbarschaft zu Lamborghini Berlin schmückt der Showroom und die Werkstatt von Aston Martin Berlin in der Motorworld Manufaktur Berlin die Präsenz der Dörr Group. Damit wird das Angebotsportfolio in dem stetig wachsenden Markt in Berlin für die Kundinnen und Kunden der Dörr Group abgerundet.

Im Jahr 2021 wurde das erste volle Geschäftsjahr innerhalb des Dörr Group Konzerns der Marke Aston Martin abgeschlossen. Mit 42 Neuwagen und 10 Gebrauchtwagen ist man mit der Entwicklung am Standort Berlin äußerst zufrieden.

II. Forschung und Entwicklung

Der Konzern tätigt keine Produktentwicklungen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

In einem stabilen wirtschaftlichen und politischen Umfeld in Deutschland können wir als Dörr Group, mit Hauptsitz in Frankfurt sowie Zweigniederlassungen in München, Stuttgart, Berlin und Hockenheim vorrauschschauend positiv in die Zukunft blicken.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2021 nach wie vor noch gekennzeichnet durch die CORONA-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland entwickelte sich mit einem Wachstum von 2,7 % positiv. Die Wirtschaftsleistung konnte dabei in fast allen Wirtschaftsbereichen gesteigert werden, erreichte jedoch trotz der Zuwächse nicht flächendeckend das Vorkrisenniveau. Nach mehreren Jahren mit niedrigen Inflationsraten ging dieser Wachstumsprozess einher mit ungewöhnlich hohen Preissteigerungen. Jenseits von Basiseffekten kam es im zweiten Halbjahr zu hohen Anstiegen, da die Preise für fossile Rohstoffe die Energiekosten und anhaltend hartnäckige Lieferengpässe die Transportkosten sowie die Preise verschiedener Verbrauchs- und Industriegüter trieben.

Die internationalen Automobilmärkte haben nach dem Verband der Automobilindustrie ein turbulentes Jahr 2021 hinter sich: Während insbesondere in der ersten Jahreshälfte aufgrund des niedrigen Vorjahresvergleichs und aufgrund von Nachholeffekten teilweise deutliche Zuwächse realisiert werden konnten, zeichnete sich in der zweiten Jahreshälfte ein deutlich negatives Bild ab. Insbesondere der Mangel an Halbleitern strapazierte die weltweiten Lieferketten. Daneben machen Knappheit bei weiteren Vorprodukten und Rohstoffen sowie steigende Preise für Energie und Logistik der Industrie zu schaffen. Von den drei größten Absatzregionen musste im Gesamtjahr 2021 einzig Europa einen Rückgang verbuchen. In den USA und in China legte der Absatz hingegen leicht zu. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2021 knapp 11,8 Millionen Neufahrzeuge zugelassen, rund 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Eine Erholung von den pandemiebedingten Rückgängen steht in Europa somit aus. In Deutschland wurden hingegen 10 Prozent weniger Pkw zugelassen als im Vorjahr. Zum Jahresende musste der europäische Gesamtmarkt nochmals Einbußen hinnehmen: 950.200 neu zugelassene Pkw im Dezember bedeuten einen Rückgang um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Kapazitäten unserer Gesellschaft waren trotz dieser Entwicklung, welche sich auch im Premium Segment niederschlägt, während des gesamten Geschäftsjahres 2021 ausgelastet, die Auftragslage sehr stabil. Die Gesellschaft verzeichnet ein starkes Wachstum.

II. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft verzeichnete im Jahr 2021 ein deutliches Wachstum der Umsatzerlöse um 19 % auf 193.809 TEUR (Vorjahr: 162.802 TEUR). Damit wurde ein Rohertrag von 19.413 TEUR (Vorjahr: 14.308 TEUR) erzielt. Unsere ursprüngliche Prognose zur Auftragsentwicklung und Nachfrage nach Hypercars sowie den Kernmarken McLaren und Lamborghini wurde durch dieses Umsatzwachstum bestätigt. Das Konzernergebnis liegt mit 515 TEUR (Vorjahr: 315 TEUR) hinter der ursprünglichen Prognose welche noch von einem Konzernergebnis über 1.800 TEUR ausging. Ursächlich hierfür waren insbesondere allgemeine Kostensteigerungen insbesondere im Vertriebsbereich. Dennoch konnte das Ergebnis des Vorjahres 2020 deutlich übertroffen werden.

III. Erläuterungen zur Ertragslage

Die Steigerung der Umsatzerlöse um 19% auf 193.809 TEUR resultiert aus deutlich gestiegenen Absatzmengen in allen Bereichen. Die Dörr Automotive GmbH trägt mit 81.812 TEUR, die Dörr Automobil! GmbH mit 50.338 TEUR und die Dörr Motorsport GmbH mit 23.505 TEUR zu dieser Entwicklung bei. Das größte Wachstum gegenüber dem Vorjahr und damit Treiber der Umsatzerhöhung sind die Dörr Automobiles GmbH sowie die Dörr AM Automotive GmbH.

Der Rohertrag ist im Berichtsjahr aufgrund der stark gestiegenen Umsatzerlöse um 5.105 TEUR auf 19.413 TEUR gestiegen. Daraus ergibt sich eine Rohertragsmarge bezogen auf die Umsatzerlöse von 10,0 % (Vorjahr: 8,7 %). Insbesondere bei der Dörr Automobili GmbH konnte durch das konstant hohe Verkaufspreisniveau eine deutliche Verbesserung der Rohertragsmarge erzielt werden. Die Rohertragsmarge der Dörr AM Automotive GmbH liegt aufgrund der stärkeren Preissensitivität der Kunden hinter unseren Erwartungen.

Der Materialauwand erhöhte sich leicht unterproportional zu den Umsatzerlösen und zu Gesamtleistung um 17,5 % auf 175.415 TEUR.

Der Anstieg des Personalaufwands um 22,0 % auf 6.427 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der von 96 im Vorjahr auf 116 in 2021 gestiegenen Anzahl an durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern im Konzern.

Der Anstieg der Abschreibungen um 641 TEUR ist auf die umfangreichen Investitionen des letzten Geschäftsjahres sowie des Jahres 2021 zurückzuführen.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 2.933 TEUR gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlich aus gestiegenen Vertriebs- und Marketingkosten sowie höheren Mietaufwendungen beispielsweise für neue Showrooms.

Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses welches insbesondere durch den Zinsaufwand für die Bankfinanzierung sowie die Gesellschafterdarlehen bestimmt wird ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von 515 TEUR der deutlich über dem des Vorjahres (315 TEUR) liegt.

IV. Erläuterung zur Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 6.366 TEUR auf nunmehr 51.797 TEUR zurückgegangen. Dies beruht im Wesentlichen auf den gesunkenen Vorräten sowie den entsprechend gefallenen Bankverbindlichkeiten aufgrund neuer Finanzierungsvereinbarungen mit Banken. Zudem wurden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abgebaut. Das Anlagevermögen hingegen erhöhte sich durch weitere Investitionen.

Die Vorräte sind wie bei Handelsunternehmen üblich sehr hoch. Sie betragen 23.454 TEUR (Vorjahr: 37.227 TEUR) und machen 45,3 % (Vorjahr: 64,0 %) der Bilanzsumme aus. Aufgrund der verminderten Vorräte konnten die Bankdarlehen zur Vorfinanzierung ebenfalls zurückgeführt werden. Sie betragen am Bilanzstichtag 18.023 TEUR (Vorjahr: 28.767 TEUR). Der überwiegende Teil der Bankverbindlichkeiten hat eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich überwiegend stichtagsbedingt um 4.532 TEUR vermindert.

Zur Stärkung der Eigenkapitalquote wurden durch die Gesellschafter im Geschäftsjahr zusätzliche Darlehensmittel in Höhe von 718 TEUR zur Verfügung gestellt. Die Gesamtsumme der geleisteten Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktrittserklärung zum Stichtag beläuft sich damit auf 5.285.000 EUR.

Die Eigenkapitalquote beträgt 9,3 % (Vorjahr: 7,4 %) und hat sich aufgrund des gestiegenen Eigenkapitals bei einer reduzierten Bilanzsumme damit erhöht.

Das wirtschaftliche Eigenkapital als Summe des bilanziellen Eigenkapitals zuzüglich der Gesellschafterverbindlichkeiten im Verhältnis zur Bilanzsumme ist von 15,2 % im Vorjahr auf 19,5 % gestiegen und hat sich damit ebenfalls verbessert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 34,8 % der Bilanzsumme; dies ist auf die hohe Finanzierungsquote des Lagerbestandes zurückzuführen, da die Fahrzeuge vor Auslieferung vollständig bezahlt werden müssen. Dies schlägt sich auch im Bestand der geleisteten und der erhaltenen Anzahlungen nieder, welche sich vor Saldierungen erhöht haben. Auf die Darstellung im Anhang wird verwiesen.

Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert aus den Verpflichtungen aus vier Finanzierungsleasingverträgen für Fahrzeuge.

V. Erläuterungen zur Finanzlage

Durch die Verringerung der Vorratsbestände, höhere Abschreibungen und das gestiegene Konzernergebnis konnten der Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich verbessert werden. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit hat sich deutlich vermindert. Dies ist auf die umfangreichen Investitionen von 11.363 TEUR im Geschäftsjahr zurückzuführen. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen einen deutlich höheren Bestand an Vorführwagen verschiedener Konzernmarken welcher im Anlagevermögen aktiviert ist. Darüber hinaus erfolgten Investitionen in den Showroom und die Werkstatt in München sowie den Showroom in Berlin. Im Bereich des Cash-Flows aus der Finanzierungstätigkeit überschreiten die Rückführungen die Neuaufnahme von Bankverbindlichkeiten. Dies steht wesentlich in Zusammenhang mit dem geringeren Vorratsbestand im Konzern. Zur Aufrechterhaltung einer von den Banken geforderten wirtschaftlichen Eigenkapitalquote und zur Sicherung der Liquidität bestehen Gesellschafterdarlehen über 5.285 TEUR.

Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

VI. Konzernsteuerung und finanzielle Leistungsindikatoren

Das gesamte unternehmerische Handeln des Unternehmens ist auf die kontinuierliche Verbesserung der Ertragskraft des Konzerns ausgerichtet. Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere die Kennzahlen Rohertrag und das Konzernergebnis vor Steuern heran.

Für die Unternehmenssteuerung jeder Konzerngesellschaft werden die geplanten Umsatzziele, der Rohertrag und das Ergebnis aus der strategischen Planung abgeleitet. Das betriebliche Kennzahlensystem wird sukzessive weiterentwickelt und standardisiert. In regelmäßigen Auswertungen wird die Entwicklung des Unternehmens dargestellt, analysiert und den Gesellschaftern präsentiert.

C. Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht

I. Chancen und Risiken

Der Geschäftsklimaindex des Zentralverbands des deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) für den Kfz.-Einzelhandel entwickelte sich für 2021 im zweiten Jahr in Folge negativ. Das Geschäft mit Supersportwagen ist weiterhin positiv stabil. Allerdings ist der Markt sehr klein, so dass eine Prognose von keinem Hersteller in diesem Bereich erfolgt.

Derzeit spiegeln alle Verkaufszahlen der Hersteller im Supersportwagensegment ein positives Marktumfeld, vor allem im deutschen Markt wider. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund zahlreicher positiver Signale unserer Bestandskunden und einem realistischen Umsatzpotenzial neuer Kunden sehen wir gute Chancen, um auch für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Geschäftsergebnis zu erreichen. Dennoch ist auch der Markt für Supersportwagen getrieben von der Konsumbereitschaft des Endkunden. Die weiter im Focus stehende Entwicklung und Einführung der Elektroantriebe, die sportlichen Attribute der Fahrzeugmodelle sowie die hohe Wertstabilität sind hier Anreize für eine stabile Nachfrage und einhergehend stabile Entwicklung.

Wesentliche Risiken, neben der bereits im Geschäftsmodell angelegten Abhängigkeit von den Vertragspartnern (McLaren, Lamborghini, Bugatti, Pagani) sowie der Aufrechterhaltung der Finanzierung des Geschäfts durch die Banken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich negativ beeinträchtigen könnten, bestehen unseres Erachtens nicht.

Neu regulatorische Anforderungen und ein zunehmendes Klimabewusstsein können den Bedarf für Luxusfahrzeuge sowie Supersportwagen und Rennsportfahrzeuge abschwächen und zu erhöhten Lagerbeständen und einer geringeren Nachfrage führen. Zudem können sich Kaufkraftverluste durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung negativ auf die Nachfrage auswirken. Wir sehen diese Risiken derzeit aufgrund unseres Kundenbestands und des bestehenden Auftragsvolumens als sehr gering an.

Darüber hinaus können sich Risiken aus den Folgen von Lieferengpässen auf Seiten der Hersteller ergeben. Diese wiederum könnten durch verzögerte Auslieferungen Auswirkungen auf die Nachfrage und ggf. einen temporär steigenden Finanzierungsbedarf nach sich ziehen. Über unser internes Kontrollsystem welches auf ein gezieltes Management der Vorräte im Fahrzeugbereich ausgerichtet ist, sind die Risiken nach unserer Einschätzung jedoch beherrschbar.

Risiken, die die zukünftige Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten oder bestandsgefährdende Risiken bestehen unseres Erachtens nicht. Durch die in 2020 festgelegte Kursänderung im Umgang mit den Lagerbeständen (Fahrzeuge), konnten die Risiken durch potentielle Abschreibungen auf Fahrzeugbestände durch eine Reduzierung der Bestände um über 60% deutlich reduziert werden. Stand heute sehen wir hier keinerlei Risiken mehr.

Das Risiko von Forderungsausfällen ist latent vorhanden. Für die im Abschluss bestehenden älteren Forderungen ist unsere Zielsetzung im Geschäftsjahr 2022 eine Beitreibung der Außenstände zu erreichen. Dazu haben wir unser Debitorenmanagement deutlich verbessert und setzen zudem externe Unterstützung ein. Unser künftiges Augenmerk gilt der frühzeitigen Beitreibung offener Forderungen.

II. Geschäftsverlauf und voraussichtliche Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2022 ist - wie nahezu jede Branche - geprägt von den wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen der Ukraine-Krise, welcher uns weltweit beschäftigt. Wir gehen wie dargestellt davon aus, dass es auch im Bereich der Supersportwagen zu Verzögerungen durch Lieferengpässe, Materialmangel und Verzögerungen durch die internationalen Lieferwege kommen wird. Dennoch blicken wir für das Jahr 2022 auf ein sehr starkes und insbesondere profitables Jahr. Durch die starken Auftragsbücher und die damit sehr gut kalkulierbaren Auslieferungen in 2022 gehen wir davon aus, dass wir ein Konzernergebnis vor Steuern von rund 2,8 Mio. EUR bei einem Rohertrag zwischen 19 und 20 Mio. EUR erzielen werden. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 bestätigen diese Entwicklung.

 

Frankfurt am Main, 28.07.2022

Rainer Dörr

Benjamin Genic

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dörr Group GmbH, Frankfurt am Main

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht

Wir haben den Konzernabschluss der Dörr Group GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (den Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dörr Group GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht

Die Gesellschaft bilanziert zum 31. Dezember 2021 sonstige Vermögensgegenstände welche nicht abschließend geprüft werden konnten. Der Posten enthält insbesondere in Höhe von EUR 4.230.114,90 Forderungen, für die uns die Gesellschaft keine ausreichenden und geeigneten Prüfungsnachweise hinsichtlich der Werthaltigkeit vorgelegt hat. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Konzernabschluss insoweit unrichtig ist.

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, 29. Juli 2022

OT-audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Oskar Ulrich, Wirtschaftsprüfer

Dirk Müller, Wirtschaftsprüfer

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Dörr AM Automotive GmbH

Zitadellenweg 34

Berlin

Am 02.11.2022 traten die Gesellschafter unter Verzicht- auf sämtliche Frist- und Formvorschriften zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und beschlossen was folgt:

Der Inanspruchnahme der Erleichterung bezüglich der Offenlegung nach Maßgabe des § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 durch die Dörr AM Automotive GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main HRB 118953 wird zugestimmt.

 

Frankfurt am Main, 02.11.2022

Dörr Group GmbH

Rainer Dörr

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Dörr Automotive GmbH

Orber Straße 4a

Frankfurt am Main

Am 02.11.2022 traten die Gesellschafter unter Verzicht- auf sämtliche Frist- und Formvorschriften zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und beschlossen was folgt:

Der Inanspruchnahme der Erleichterung bezüglich der Offenlegung nach Maßgabe des § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 durch die Dörr Automotive GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main HRB 91068 wird zugestimmt.

 

Frankfurt am Main, 02.11.2022

Dörr Group GmbH

Rainer Dörr

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Dörr Automobili GmbH

Orber Straße 4a

Frankfurt am Main

Am 02.11.2022 traten die Gesellschafter unter Verzicht- auf sämtliche Frist- und Formvorschriften zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und beschlossen was folgt:

Der Inanspruchnahme der Erleichterung bezüglich der Offenlegung nach Maßgabe des § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 durch die Dörr Automobili GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main HRB 96611 wird zugestimmt.

 

Frankfurt am Main, 02.11.2022

Dörr Group GmbH

Rainer Dörr

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Dörr Automobiles GmbH

Orber Straße 4a

Frankfurt am Main

Am 02.11.2022 traten die Gesellschafter unter Verzicht- auf sämtliche Frist- und Formvorschriften zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und beschlossen was folgt:

Der Inanspruchnahme der Erleichterung bezüglich der Offenlegung nach Maßgabe des § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 durch die Dörr Automobiles GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main HRB 101253 wird zugestimmt.

 

Frankfurt am Main, 02.11.2022

Dörr Group GmbH

Rainer Dörr

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Dörr Motorsport GmbH

Orber Straße 4a

Frankfurt am Main

Am 02.11.2022 traten die Gesellschafter unter Verzicht- auf sämtliche Frist- und Formvorschriften zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und beschlossen was folgt:

Der Inanspruchnahme der Erleichterung bezüglich der Offenlegung nach Maßgabe des § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 durch die Dörr Motorsport GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main HRB 94312 wird zugestimmt.

 

Frankfurt am Main, 02.11.2022

Dörr Group GmbH

Rainer Dörr

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