Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
FAM Minerals & Mining GmbH
Sudenburger Wuhne 47, 39112 Magdeburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bruno Viana Castro seit 19.5.2025 | Prokura |
Thomas Lange seit 4.1.2024 | Prokura |
Alexander Tigges seit 11.8.2023 | Prokura |
Ulf Gläsmann seit 11.8.2023 | Prokura |
Torsten Gerlach seit 13.10.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Hänsel seit 13.10.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FAM Minerals & Mining GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FAM Minerals & Mining GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FAM Minerals & Mining GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FAM Minerals & Mining GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Münster, den 30. April 2024 Clauß
Paal & Partner mbB
Stefan
Evers
Michael
Benkhoff
Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die FAM Minerals & Mining GmbH mit Sitz in Magdeburg ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 31942. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach § 266 Abs. 2 und 3 sowie § 275 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Eine Zusammenfassung einzelner Posten erfolgt nicht. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Going Concern-Prämisse aufgestellt. Die FAM Minerals & Mining GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 04. April 2022 gegründet. Die Gesellschaftsgründung erfolgte mit dem Zweck am M&A-Prozess in Bezug auf die insolvente FAM GmbH teilzunehmen und um insoweit bereits die rechtliche Hülle für einen Kauf vorzuhalten. Die Gesellschaft wurde am 04. April 2022 zunächst mit der Firmierung BEUMER Minerals & Mining GmbH in das Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter der Nummer HRB 20235 und mit Geschäftssitz Beckum eingetragen. Mit Vollzug am 09. Juni 2022, 24 Uhr, hat die BEUMER Minerals & Mining GmbH gemäß rechtsverbindlich und notariell beurkundeten Asset Purchase Agreement wesentliche Vermögenswerte der insolventen FAM GmbH erworben. Ein Gesellschafterbeschluss aus dem Oktober 2022 regelt die Änderung der Firmierung von BEUMER Minerals & Mining GmbH in FAM Minerals & Mining GmbH sowie die Sitzverlagerung von Beckum nach Magdeburg. Die Umfirmierung ist vor dem Hintergrund der langen Marktpräsenz der Marke FAM und der damit einhergehenden Kundenbeziehungen erfolgt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 Jahr bis 20 Jahren. Lizenzen werden planmäßig über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten werden Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten entsprechend § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB einbezogen. Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird planmäßig linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungssätzen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde. Soweit es erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Die Finanzanlagen, bestehend aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei dauerhaften Wertminderungen der Finanzanlagen werden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Wertberichtigungen nach dem Niederstwertprinzip sowie Gängigkeit vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden mit den Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten zuzüglich Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Sofern die Werte der vorhandenen Bestände die zu erwartenden Erlöse abzüglich der noch anfallenden Kosten übersteigen, wird ausgehend von den Erlösen eine retrograde Bewertung vorgenommen, um eine verlustfreie Bewertung sicherzustellen. Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden in der Bilanz mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden im notwendigen Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in ausländischer Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Ansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bekannten Risiken in ausreichender Höhe. Die Bewertung erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden auf Basis von Erfahrungswerten und konkreten Geschäftsvorfällen ermittelt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank festgesetzten Diskontierungssatz. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung bewertet. Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Das Niederstwertprinzip für Forderungen bzw. das Höchstwertprinzip für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden beachtet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens in seinen einzelnen Positionen ist in einem Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Der Bestand der Anteile an verbundenen Unternehmen stellt sich am 31. Dezember 2023 folgendermaßen dar:
Von den geleisteten Anzahlungen in Höhe von 4.353 TEUR betreffen TEUR 0 verbundene Unternehmen. Es bestehen keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 2.252 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Andere Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ein Darlehen an die ehemalige Tochtergesellschaft FAM Materials Handling Systems India Pvt. Ltd. in Höhe von TEUR 320. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit bis 2027. Alle anderen Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten u. a. Vorsteuererstattungsbeträge in Höhe von TEUR 921, Lieferantenguthaben in Höhe von TEUR 132 sowie Forderungen ggü. ehemaligen Mitarbeitern in Höhe von TEUR 4. Von den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.946 sind zum Bilanzstichtag TEUR 1.957 in Devisen (US Dollar) und TEUR 1.442 in Devisen (Kanadischer Dollar) vorhanden. In den sonstigen Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen enthalten. Die Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Verkauf von fördertechnischen Anlagen. Nach geographischen Merkmalen ergibt sich folgende Zusammensetzung:
Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt auf:
Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt auf:
Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Beteiligungserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.920 sowie Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7 enthalten. Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 949 enthalten. Weiterhin sind im Ergebnis außerordentliche Aufwände in Höhe von TEUR 1.146 und außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 863 für den Kauf und Verkauf von Forderungen enthalten. E. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag konnten erfolgreich Aufträge mit einem Volumen von knapp TEUR 6.000 eingebucht werden. Die erzielten Auftragseingänge sind über die Divisionen New Systems und Customer Support per Ende April 2024 unter dem geplanten Budget. Darüber hinaus gab es keine Ereignisse, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31.12.2023 beeinflussen. F. Sonstige Angaben Bewertungseinheiten Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz von Devisentermingeschäften. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheit ist die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft (Nominalvolumen, Wechselkurs und Laufzeit). Die Wirksamkeit wird mittels der Critical-Term-Match-Methode festgestellt. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Bestellobligo belaufen sich am Bilanzstichtag auf TEUR 14.617. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus KfZ-Leasing in Höhe von TEUR 125. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl beträgt für das Geschäftsjahr 2023 188.
Angaben zum Abschlussprüferhonorar Gemäß § 285 Nr. 17 HGB haben wir die Erleichterung hinsichtlich der Angaben des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechneten Gesamthonorars in Anspruch genommen. Die Angaben sind im Konzernabschluss der BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum, (HRA 7620 des Amtsgerichts Münster) einbezogen, welcher beim elektronischen Unternehmensregister offengelegt wird. Mitglieder der Geschäftsführung - Herr Dr. Jörn Fontius, Magdeburg (bis 1. Februar 2023) - Herr Torsten Gerlach, Magdeburg (Vorsitzender der Geschäftsführung) - Herr Marco Beyl, Magdeburg (Geschäftsführung bis 11. August 2023) Die Geschäftsführerbezüge beliefen sich im Berichtsjahr auf zwei Geschäftsführer und werden nach der Befreiungsvorschrift § 286 Abs. 4 HGB nicht gesondert angegeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.600 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernabschluss Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die FAM Minerals & Mining GmbH einbezogen ist, stellt die BEUMER Group GmbH & Co. KG, Beckum auf. Die Aufstellung des Konzernabschlusses des Mutterunternehmens erfolgt gem. § 315e HGB nach internationalen Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards). Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BEUMER Group GmbH & Co. KG werden beim Betreiber des elektronischen Unternehmensregisters elektronisch eingereicht.
Magdeburg, den 30. April 2024 Torsten
Gerlach
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodell Die FAM Minerals & Mining GmbH (im Nachfolgenden kurz: FAM) ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Die Mitarbeiter der FAM verfügen über das Know-how für Schüttgut-Anlagen, Tagebautechnik, Lagerplatztechnik, Aufbereitungstechnik, Verladesysteme, Fördertechnik und Hafentechnik. Das Leistungsangebot beinhaltet die Entwicklung, die Planung, die Herstellung und die Lieferung dieser Förder- und Umschlagsanlagen zur Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen sowie die Serviceleistungen für diese Anlagen. Vertrieb und Service erfolgen sowohl über den Hauptsitz in Deutschland als auch über die Tochter- und Gruppengesellschaften in den relevanten Hubs. Die Hubs orientieren sich an den Zielmärkten und sind in den Regionen Europa, Nordamerika, Südamerika sowie Indien ausgeprägt. Die globale Aussteuerung der Konstruktion erfolgt überwiegend ausgehend vom Hauptsitz der Gesellschaft in Magdeburg. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsjahr 2023 ist Weiterhin durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Kostenschocks haben sowohl Energie- als auch Erzeugerpreise nach oben schnellen lassen und die Unternehmen nicht nur vor Versorgungsprobleme gestellt, sondern auch die Produktionskosten erheblich beeinflusst. Der vom Statistischen Bundesamt mit Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024 veröffentlichte Verbraucherpreisindex bestätigt diese Entwicklung. Die Inflationsrate von +5,9 % im Jahresdurchschnitt liegt weiterhin auf historisch hohem Niveau. Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft ist im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken, so berichtet es der BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.) in seinem Quartalsbericht Q1-2024. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts bezogen auf die Weltwirtschaft liegt im Vergleich bei +2,7 %. 1 1 Vgl. Aktualisierte Konjunkturprognose Mai 2024 des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, S. 14. Nach Angaben des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) hat sich die Wachstumsdynamik EU weit sukzessiv abgeschwächt, sodass für das Jahr 2023 die Produktionsentwicklung für den Maschinen- und Anlagenbau über die 27 EU-Staaten im Durchschnitt und preisbereinigt bei +0,7 % im Vergleich zum Vorjahr lag. Für den deutschen Maschinenbau ist es isoliert betrachtet ein leichter Rückgang von -1 %. Die Rahmenbedingungen in den wichtigsten Absatzmärkten differieren stark. Die Rohstoffpreise sind jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau und sichern grundsätzlich eine stabile Investitionsbereitschaft. Andererseits geht mit dem Ausstieg aus den fossilen Energieträgern der Markt im Primärenergiesektor insbesondere in Europa verloren. Der Fokus im Absatzgeschäft verschiebt sich insofern nachhaltig auf alternative Rohstoffe, die unter anderem auch für alternative Energiegewinnung und deren Nutzung relevant sind. So macht Kupfer zukünftig einen dieser Schwerpunkte aus. Der anhaltende Krieg in der Ukraine führt nicht nur zum Wegfall eines potenziellen Absatzmarktes, sondern bedingt natürlich weltpolitische Unsicherheiten und damit einhergehende Verzögerungen der Investitionsbereitschaft in einigen Zielmärkten. Die Anforderungen unserer Kunden zeigen klare Tendenzen hin zu mehr lokaler Wertschöpfung und einem damit einhergehenden stärker regional ausgerichteten Abwicklungsmodell. 2. Geschäftsverlauf Die FAM Minerals & Mining GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 04. April 2022 gegründet. Der wesentliche Geschäftsvorfall im Jahr 2022 war der Kauf von Vermögenswerten der insolventen FAM GmbH im Rahmen eines Asset Purchase Agreement. Vermögenswerte sind in diesem Zusammenhang immaterielle Werte wie das Know-how der Mitarbeiter, Kundenbeziehungen oder der Firmenname FAM, aber auch Anlagevermögen, Auftragsbestände oder Finanzanteile an Unternehmen. Die zweite Jahreshälfte 2022 war durch den Post Merger Integration-Prozess geprägt. Die zielgerichtete Integration der erworbenen Vermögenswerte in die Strukturen der BEUMER Group GmbH & Co. KG (im Nachfolgenden kurz: BEUMER Group) war ein wesentlicher Treiber, um das Geschäftsmodell der FAM kurzfristig anschlussfähig zu bekommen und im Marktumfeld wieder präsent zu sein. Der Integrationsprozess wurde auf Fachbereichsebene vorangetrieben und hatte neben der Angleichung von Prozessen und Rahmenbedingungen auch das Herausarbeiten von Synergien zum Ziel. Im Status-quo sind die wesentlichen Funktionen und Leitlinien harmonisiert und der Integrationsprozess ist nahezu abgeschlossen. Innerhalb der BEUMER Group ist die FAM funktional dem Center of Competence (CoC) Minerals & Mining zugehörig, für das die FAM global die Führungsrolle übernommen hat. In diesem Zusammenhang wurden für das CoC Minerals & Mining die wesentlichen Eckpfeiler herausgearbeitet, die gleichzeitig als langfristige, strategische Ausrichtung des Geschäftsbereichs fungieren. Die Eckpfeiler sind spezifisch und individuell auf die drei Hauptfunktionen abgestimmt: Vertrieb, Abwicklung und Customer Support. In den Leitlinien ist unter anderem festgehalten:
Alle Eckpfeiler haben zum Ziel, das CoC als Qualitätsführer im Markt zu behaupten und das Geschäft auf solide Weise auszusteuern, um den langfristigen Erfolg zu gewährleisten. Auftragslage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Auftragseingang in Höhe von TEUR 82.289 abgeschlossen. Der Auftragseingang wurde global erzielt, mit bedeutenden Kunden aus den Bereichen Bergbau, Hafenumschlag, Metallurgie und Düngemittel. Der Auftragseingang setzte sich dabei im Jahr 2023 aus kleineren und mittleren Exportaufträgen zusammen sowie aus größeren Projekten in Nordamerika, Osteuropa, Asien und dem Nahen Osten.
Im Geschäftsjahr wurden circa 94 % der Aufträge außerhalb Deutschlands realisiert. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich der Auftragsbestand auf TEUR 81.723.
Nahezu 100 % des Auftragsbestands entfallen auf Aufträge außerhalb Deutschlands. Personal- und Sozialbereiche Am 31. Dezember 2023 waren in der FAM 187 Mitarbeiter/-innen beschäftigt. 3. Lage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich bei einer Gesamtleistung in Höhe von TEUR 53.386 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.600. Der Gewinn lässt sich im Wesentlichen auf ein positives Finanzergebnis zurückführen, welches durch eine Dividendenzahlung im Jahr 2023 in Höhe von TEUR 7.920 der chilenischen Tochtergesellschafft begründet ist. Der Rohertrag (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung - Materialaufwand) beträgt für das Jahr 2023 TEUR 20.336, was zu einer Rohertragsmarge von gut 57,3 % führt. Das Margendefizit ist die Folge von Bestandsabwertungen für Neuanlagenprojekte in Höhe von TEUR 3.392, sowie gestiegene Rohstoffpreise. Insbesondere die angearbeiteten Projektaufträge schlagen sich lediglich margenneutral in der Bestandserhöhung nieder. Finanzlage Die Gesellschaft hat zum Jahresanfang 2023 einen erhöhten Liquiditätsabfluss gezeigt, der sich anhand des Fortschritts in der Projektabwicklung erläutern lässt. Ab dem zweiten Quartal 2023 wurde die Liquiditätslage des Unternehmens durch weitere Kundenanzahlungen deutlich besser und pegelte sich bis zum Jahresende leicht über Planniveau bei TEUR 8.946 ein. Durch ungeplante Liquiditätszuflüsse aus dem Anteilsverkauf der Tochterunternehmen und der ausgeschütteten Dividende durch die FAM America Latina, konnten TEUR 9.400 aus liquiden Mitteln zur Tilgung des bestehenden Darlehens gegenüber der BEUMER Beteiligungsgesellschaft mbH genutzt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, durch die nun anstehende Beschaffungsphase in den Projekten, im ersten Halbjahr einen starken Liquiditätsabfluss. In Kombination mit ausstehenden Kundenzahlungen, werden wir hier mittelfristig einen Teil der uns zur Verfügung stehenden Kreditlinie in Anspruch nehmen, um mögliche Liquiditätsengpässe abfedern zu können. Branchentypisch wird die laufende Auftragsabwicklung im Wesentlichen durch Kundenanzahlungen vorfinanziert. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit ist durch eine Kreditlinie des Gesellschafters gesichert. So gewährt die BEUMER Beteiligungsgesellschaft mbH zum Aufstellungszeitpunkt des Lageberichts eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 10.000, wovon zum 31.12.2023 keine Tranche in Anspruch genommen wurde. Die Kreditlinie dient lediglich der anfänglichen Absicherung und ist daher auf den 31.12.2027 begrenzt. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 50.414. Wobei sich das Vermögen auf der Aktivseite wie folgt verteilt: TEUR 5.930 entfallen auf das Anlagevermögen, der Großteil mit TEUR 43.905 ist dem Umlaufvermögen zuzuordnen und ein kleiner Anteil entfällt auf Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 579. Der Jahresüberschuss 2023 (TEUR 1.600) saldiert mit dem Verlustvortrag der vergangenen Jahre (TEUR 7.580) erhöhen das negative Eigenkapital und reduzieren damit die Bilanzsumme auf der Passivseite. Wesentlicher Posten auf der Passivseite sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 12.270) sowie erhaltene Kundenanzahlungen in Höhe von TEUR 35.114, für die in der Abwicklung befindlichen Aufträge. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die FAM richtet ihre Geschäftstätigkeit u. a. nach den folgenden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren aus, wobei zur internen Steuerung keine quantitativen Kennzahlen herangezogen werden. Kunden und Wettbewerb Die FAM hat sich im Bereich der Komplettlösungsanbieter als kundenorientierter Qualitätslieferant positioniert. Das intensive Wettbewerbsumfeld erfordert eine klare strategische Ausrichtung, die die FAM in Abhängigkeit von der Vertriebsregion und der Branche diversifiziert aufgestellt hat. Den Ansprüchen der Kunden wird individuell und mit spezifischen Produkt- und Systemlösungen begegnet. Weiterhin wird das Erschließen neuer Märkte durch den Aufbau weiterer Standorte oder durch das Bilden strategischer Partnerschaften stetig vorangetrieben, um die Marktbedürfnisse stets bedarfsgerecht erfüllen zu können. Mitarbeiterzufriedenheit Die FAM legt höchsten Wert auf die Zufriedenheit und das Gemeinsamkeitsgefühl der Mitarbeiter. Die FAM ist sich bewusst, dass die vorgegebenen Unternehmensziele nur dann erreicht werden können, wenn die Mitarbeiter bereichsübergreifend und miteinander agieren. Das Unternehmen sieht seine Mitarbeiter als einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren. Um dieses Know-how zu erhalten und auszubauen, werden gezielte Fördermaßnahmen angeboten und umgesetzt. III. Prognosebericht Durch die deutliche Erholung des globalen Warenhandels und der damit verbundenen Industrieproduktion ist die Weltwirtschaft mit Schwung in das Jahr 2024 gestartet, sodass für das Gesamtjahr ein leichter Anstieg der Wirtschaftsleistung zu erwarten ist. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht für die Weltwirtschaft von einem moderaten Wachstum von +2,6 % aus. Im Gegensatz zur Weltwirtschaft steht der Euroraum und vor allem Deutschland schlechter dar, sodass hier von einem geringeren Wirtschaftswachstum von 0,2 % im Jahr 2024 ausgegangen wird. Der VDMA prognostiziert für den Anlagen- und Maschinenbau eine weitere Verschlechterung des Wirtschaftswachstums aus und prognostiziert einen preisbereinigten Umsatzrückgang von -4 % für das Wirtschaftsjahr 2024. Die zukünftige Ausrichtung der FAM und des CoC Minerals & Mining hat im Neuanlagengeschäft den wirtschaftlichen Einfluss des Energiewandels zu berücksichtigen. Das Ziel ist es, durch die globale Ausrichtung die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Hierzu wird ein internationales Konstruktions- und Abwicklungsnetzwerk etabliert. Das Service- und Ersatzteilgeschäft soll kontinuierlich ausgebaut werden und damit einen wichtigen Beitrag zur Geschäftsausrichtung der FAM leisten. Aufgrund der Marktstellung, der Bekanntheit der FAM-Produkte und dem nachweislich guten Know-how rechnen wir uns realistische Chancen zur Erlangung von Aufträgen im energie- und rohstoffnahen Sektor aus. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Risiken und der Chancen erwarten wir für das Jahr 2024 derzeit einen Auftragseingang von TEUR 93.969, eine Gesamtleistung von TEUR 86.398 und einen Rohertrag von TEUR 10.382. Die Prognose aus dem Vorjahr wurde weitestgehend eingehalten. Die für das Jahr 2023 getroffenen Annahmen wurden in der FAM Minerals & Mining nicht erfüllt. Dies ist zum einen durch kundenseitige Verschiebungen von Aufträgen und dem damit verbundenen geringeren Ergebnisbeitrag und zum anderen durch Margenverschlechterungen bei laufenden Projekten begründet. Insgesamt hat das CoC Minerals & Mining im Geschäftsjahr 2023 die Prognosen erfüllt und in einigen Bereichen sogar deutlich übertroffen. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Die Risikopolitik der FAM zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und nur Risiken einzugehen, wenn ihnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Im Rahmen einer grundlegenden Risikobegrenzung werden nur die Risiken eingegangen, die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb der Organisation handhabbar sind. Hierbei wird stets die Risikotragfähigkeit der FAM berücksichtigt. Hierzu werden mithilfe des integrierten Managementsystems (IMS) und basierend auf Continuous Business Improvement (CBI) Risiken systematisch erfasst, bewertet und durch entsprechende Maßnahmen minimiert bzw. ausgeschlossen. Finanzwirtschaftliche Risiken Unter Berücksichtigung der Unternehmensplanung und ausgehend von den daran anknüpfenden Szenarien zur Sensitivierung werden die Finanzierungsrisiken im Prognosezeitraum als niedrig beurteilt. Währungsrisiken Aufgrund der internationalen Ausrichtung der FAM bestehen Währungsrisiken. Um diese Risiken beherrschbar zu machen, werden wesentliche Verträge in Euro abgeschlossen. Sollten die Marktverhältnisse einen Abschluss in Euro nicht zulassen, werden die Währungsrisiken abgesichert. Diese Absicherung erfolgt zum einen über den Einsatz von Finanzderivaten, aber auch mit dem Grundgedanken des Natural Hedging. In diesem Zusammenhang ist der internationale Einkauf weiterhin gefordert, Währungsrisiken bei Exportaufträgen zu minimieren. Beschaffungsrisiken Für die Projekte werden bedarfs- und termingerecht Lieferantenverträge geschlossen. Die Beschaffungspreise sind teilweise von der Entwicklung der einschlägigen Rohstoffindizes abhängig. Durch das Etablieren eines strategischen Einkaufs sollen die möglichen Beschaffungsrisiken kontinuierlich und aktiv gesteuert werden. Übliche Mittel sind das Vereinbaren von Großkundenverträgen oder Kooperationen mit Lieferanten sowie die Berücksichtigung dieser Risiken in vertraglichen Preisgleitklauseln. Absatzrisiken Die FAM ist Absatzrisiken ausgesetzt, wenn Investitionsentscheidungen seitens Kunden verschoben oder vollständig ausgesetzt werden. Um eine entsprechende Diversifizierung des Angebotsportfolios zu erreichen und somit die Absatzrisiken zu begrenzen, hat die FAM im Rahmen der Unternehmensplanung eine Markt- und Wettbewerbsanalyse durchgeführt. Darauf basierend wurden sowohl in Bezug auf das angebotene Produkt- und Serviceportfolio als auch in Hinblick auf die bearbeiteten regionalen Märkte und ihre Rohstoffe strategische Schwerpunkte festgelegt. Generell wird der Ansatz verfolgt, ein in Bezug auf die Absatzrisiken regional diversifiziertes Portfolio anzubieten, das den Rückgang des Kohlemarktes berücksichtigt und zugleich genügend Margenpotenzial mit sich bringt. 2. Chancenbericht Als Chance sieht die FAM den fortwährenden Ausbau der Unternehmensausrichtung im Bereich der sogenannten System Solution Providers. Der gesamte Produktlebenszyklus soll vom Unternehmen begleitet werden und dem Kunden als Gesamtlösung angeboten werden. Sowohl die bestehenden Kundenbeziehungen als auch die vielfältigen Referenzprojekte in unterschiedlichen Rohstoffbereichen ermöglichen eine Marktposition des Unternehmens in einem diversifizierten Marktumfeld. Die FAM repräsentiert nach eigenem Selbstverständnis einen Anbieter hochwertiger Schüttgut- und Aufbereitungsanlagen, der aufgrund seiner Qualität weltweit von den Kunden geschätzt wird. Die Grundlage ist vor allem in dem langjährigen Know-how im Bereich der Produkt- und Systemtechnology für die Gewinnung, Förderung, Lagerung, Zerkleinerung, Homogenisierung und Verladung von Mineralien, Rohstoffen und Gütern zu sehen. Die Chancen können sich positiv auf den Auftragseingang und den Rohertrag auswirken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten und Finanzierungsstruktur Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Eigenkapital sowie vom Gesellschafter überlassene Darlehen. Darüber hinaus werden Standardinstrumente der Währungsabsicherung verwendet. Die eingesetzten Finanzinstrumente bergen nur geringe Risiken. Die Absicherung wird lediglich zur Risikominimierung des operativen Geschäfts verwendet.
Magdeburg, den 30. April 2024 Torsten
Gerlach
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