Elektro-Höller GmbHLiquidiert

91275 Auerbach in der Oberpfalz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 463
Eingetragen
5.2.1980
Branche
Herstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialEinzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Durchführung von Elektroinstallationsarbeiten für Stark- und Schwachstromanlagen, Elektroheizungsbau, Antennenbau, Kundendienst für Elektro-Hausgeräte, ferner der Einzelhandel mit Elektrohausgeräten, Einbauküchen, Glas- und Porzellanwaren und Geschenkartikeln. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten und sich an anderen Unternehmungen mit gleichartigem Unternehmensgegenstand zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Förster
seit 20.2.2026
Liquidator
Ina Maria Höller
seit 14.7.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
Petra Förster
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Untere Bergstraße 26, 91275 Auerbach, Oberpfalz
26.520 €
51.00%
Petra Förster
Untere Bergstraße 26, 91275 Auerbach, Oberpfalz
25.480 €
49.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro-Höller GmbH

Auerbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

44.112,00

59.324,00

II. Finanzanlagen

107.820,77

151.932,77

107.534,85

166.858,85

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

209.949,00

126.574,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

74.298,08

88.006,32

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

327.456,99

611.704,07

484.506,38

699.086,70

C. Rechnungsabgrenzungsposten

900,00

900,00

Summe Aktiva

764.536,84

866.845,55



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

52.000,00

52.000,00

II. Bilanzgewinn

505.862,62

557.862,62

651.552,03

703.552,03

B. Rückstellungen

73.547,32

73.265,92

C. Verbindlichkeiten

132.896,90

89.797,60

D. Rechnungsabgrenzungsposten

230,00

230,00

Summe Passiva

764.536,84

866.845,55

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft hat nach den Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 1 HGB Rechnung zu legen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BiLMoG) wurden erstmals zum 01. Januar 2010 in Anwendung gebracht.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt, sofern das BiLMoG keine gegenüber dem Vorjahr abweichende Bewertung oder Bilanzierung aufgab.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Alle geänderten Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften wurden vollumfänglich umgesetzt. Dies betrifft im wesentlichen die Neudefinition der Umsatzerlöse nach BilRUG.

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden, soweit es nicht durch das Bilanzmodernisierungsgesetz vorgeschrieben ist.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

II. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € wurden in vorangegangenen Wirtschaftsjahren als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der steuergesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. Da der vorliegende steuerliche Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er in die Handelsbilanz übernommen.


2. Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um einen Geschäftsanteil an einer eingetragenen Genossenschaft i.H.v. 10.400,00 € sowie Wertpapiere eines Investmentfonds i.H.v. 97.420,77 €.

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.


3. Vorräte

Die Vorräte und Waren wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach § 253 Absatz 4 HGB zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.


4. Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigstellungsgrades mit den anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB bewertet.


5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Bie den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Es bestehen Forderungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von € 5.135,35

Es handelt sich hierbei u.a. um ein Verrechnungskonto gegenüber dem Gesellschafter Reinhard Förster in Höhe von 117,50 € sowie ein Verrechnungskonto gegenüber der Gesellschafterin Petra Förster in Höhe von 4.984,17 € sowie sonstige Forderungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von 33,68 €. Die Verrechnungskonten werden mit 2 v.H. über den zu Beginn des Wirtschaftsjahres geltenden Baiszinssatzes verzinst.


6. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.


7. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 52.000,00 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr.


8. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend abgezinst

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.


9. Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Pensionen und anderen Verpflichtungen wurden die Aktivwerte bei verpfändeten Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 92.068 € mit dem Pensionsrückstellungswert zur Pensionszusage in Höhe von 117.901 € verrechnet und als passiver Posten ausgewiesen.

Der Erfüllungsbetrag in Höhe von 117.901 € wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
Zinssatz: 2,30 %
Erwartete Lohn- u. Gehaltssteigerungen: nicht gehaltsabhängig
Richttafeln: Dr. Klaus Heubeck 2018 G
Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag i.H.v. 13.839 €. Nach § 253 Abs. 6 S. 3 HGB ist dieser Unterschiedsbetrag für die Ausschüttung gesperrt.


10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen und gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB in den Passiva ausgewiesen.

Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar:

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten

Gesamt

< 1 Jahr

> 1 Jahr bis 5 Jahre

> 5 Jahre

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

0,00 €

0,00 €

0,00 €

0,00 €

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

64.357,27 €

0,00 €

0,00 €

64.357,27 €

Sonstige Verbindlichkeiten

47.219,63 €

0,00 €

0,00 €

47.219,63 €

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

820,00 €

20.500,00 €

0,00 €

21.320,00 €

112.396,90 €

20.500,00 €

0,00 €

132.896,90 €

III. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 10,00 Mitarbeiter.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesenen Haftungsverhältnisse i.S. des § 251 HGB.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr bestellt:
Herr Reinhard Förster, Auerbach

 

Auerbach, den 17. August 2021

gez. Reinhard Förster

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 17. August 2021

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