Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 103757
Eingetragen
19.9.2006
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Erlaubnisfreie Beratungs- und Managementserviceleistungen für Grundstücks-, Hotelbetriebs- und Hotelbesitzgesellschaften sowie Holdinggesellschaften; der Betrieb von Hotels und Gaststätten sowie alle Tätigkeiten, die den vorgenannten Gegenständen zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Grand City Holland B.V.NLD
50.00%
Larinato LtdCYP
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Grand City Holland B.V.
Netherlands
25.000 €
50.00%
Larinato Ltd
Cyprus
25.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Great Hotels GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Great Hotels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Great Hotels GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Great Hotels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangte Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 12. Februar 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marsel, Wirtschaftsprüfer

Marggraff, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen (EDV-Software) 11.746,00 15.210,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9,00 9,00
11.755,00 15.219,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 185.259,00 210.789,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.519.936,22 5.393.721,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 46.600,00
4.705.195,22 5.651.110,22
4.716.950,22 5.666.329,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 95.079,25 102.943,36
2. Unfertige Leistungen 2.592,78 1.746,61
3. Geleistete Anzahlungen 126.265,88 13.685,47
223.937,91 118.375,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 682.940,24 348.770,22
2. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 7.700.914,69 2.733.813,09
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.445.792,24 1.533.583,28
- davon aus Steuern: EUR 1.236.233,17 (Vorjahr: TEUR 968)
9.829.647,17 4.616.166,59
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 297.084,28 327.968,99
10.350.669,36 5.062.511,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.600,06 33.217,40
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 24.305.411,15 17.927.674,35
39.438.630,79 28.689.731,99

Passiva

31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 12.950.500,00 12.950.500,00
III. Verlustvortrag -30.903.174,35 -18.824.550,57
IV. Jahresfehlbetrag -6.377.736,80 -12.078.623,78
-24.305.411,15 -17.927.674,35
- davon nicht durch Eigenkapital gedeckt 24.305.411,15 17.927.674,35
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.003.659,55 885.181,81
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 799.139,61 879.240,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.265.590,94 10.437.622,50
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 16.022.256,54 14.933.522,06
4. Sonstige Verbindlichkeiten 475.685,11 565.976,01
- davon aus Steuern: EUR 63.122,09 (Vorjahr: TEUR 158)
37.562.672,20 26.816.361,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 872.299,04 988.188,69
39.438.630,79 28.689.731,99

Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.596.163,20 12.008.890,84
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 846,17 -31.728,65
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.017.550,97 532.470,46
17.614.560,34 12.509.632,65
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -2.115.705,00 -2.035.315,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.309.145,60 -11.425.126,61
-13.424.850,60 -13.460.442,44
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.865.350,82 -3.742.157,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -723.438,63 -832.646,23
- davon für Altersversorgung: EUR -40.347,67 (Vorjahr: EUR -30.809,56)
-3.588.789,45 -4.574.803,86
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -928.358,22 -1.053.235,05
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.456.540,47 -5.006.851,62
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.020,23 97.441,01
- davon aus nahestehenden Unternehmen: EUR 107.014,68 (Vorjahr: EUR 89.685,46)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -465.904,53 -411.841,76
- davon an nahestehenden Unternehmen: EUR -462.507,12 (Vorjahr: EUR -397.314,34)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -68.354,14 -12.437,68
11. Ergebnis nach Steuern -6.211.216,84 -11.912.538,75
12. Sonstige Steuern -166.519,96 -166.085,03
13. Jahresfehlbetrag -6.377.736,80 -12.078.623,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma Great Hotels GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 103757 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und hat die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz wurde unter Anwendung des § 265 Abs. 5 S. 2 HGB um die Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" und "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" erweitert. Darunter werden Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen, die zum Bilanzstichtag gegen bzw. gegenüber Unternehmen auszuweisen sind, welche zur gleichen Unternehmensgruppe gehören, ohne dass dafür ein Konzernabschluss nach § 290 HGB aufzustellen wäre oder ein solcher nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts aufgestellt würde.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Zum 31. Dezember 2021 ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 24.305. In diesem Zusammenhang hat ein der Gesellschaft nahestehendes Unternehmen einen qualifizierten Rangrücktritt eines Teil seiner Forderungen gegen die Gesellschaft erklärt, welcher bei Bedarf auch erweitert werden kann. Die Aufstellung des Jahresabschlusses und somit auch die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern- Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Der Grundsatz der Vorsicht sowie das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip wurden beachtet (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB).

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rückstellungen wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen.

Das Anlagevermögen ist entsprechend dem Anschaffungskostenprinzip unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten einerseits und Anschaffungspreisminderungen andererseits sowie unter Berücksichtigung zeitanteiliger Abschreibungen bilanziert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Unabhängig von einer zeitlich begrenzten Nutzbarkeit werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände unterliegen einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Bei Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden wirtschaftliche Nutzungsdauern von drei bis zehn Jahren angenommen.

Der Ansatz der Vorräte erfolgte unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten beziehungsweise ihrem niedrigeren beizulegenden Wert.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennbetrag vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Liefer- und Leistungsforderungen. Als pauschale Wertberichtigung wurde ein Wert in Höhe von einem Prozent der nicht einzelwertberichtigten Liefer- und Leistungsforderungen angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital stimmt mit den Angaben im Handelsregister sowie den Regelungen im Gesellschaftsvertrag überein. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Der Ansatz erfolgte zum Nennbetrag.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag bemessen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite ausgewiesen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern (Aktivüberhänge) unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens mit den Abschreibungen des Geschäftsjahres 2021 wird im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang aufgegliedert dargestellt.

Die unfertigen Leistungen betreffen noch nicht abgerechnete Betriebskosten.

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die ausgewiesenen Forderungen gegen nahestehende Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.717 (Vj.TEUR 2.734) sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 4.984 (Vj.TEUR 0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere Umsatzsteuer Guthaben und befinden sich in etwa auf Vorjahresniveau.

In den sonstigen Rückstellungen sind vor allem Rückstellungen für Betriebskosten, Personalaufwendungen sowie Jahresabschlusskosten ausgewiesen.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten der Gesellschaft gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2021

Vorjahreswerte in Klammern

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 799.139,61 799.139,61 0,00 0,00
(Vj. 879.240,92) (Vj. 879.240,92) (Vj. 0,00) (Vj. 0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.265.590,94 20.265.590,94 0,00 0,00
(Vj. 10.437.622,50) (Vj. 10.437.622,50) (Vj. 0.00) (Vj. 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 16.022.256,54 7.055.291,06 8.966.965,48 8.966.965,48
(Vj. 14.933.522,06) (Vj. 6.169.727,88) (Vj.8.763.794,18) (Vj. 8.763.794,18)
sonstige Verbindlichkeiten 475.685,11 214.459,03 261.226,08 0,00
(Vj. 565.976,01) (Vj. 372.203,72) (Vj.193.772,29) (Vj. 0,00)
37.562.672,20 28.334.480,64 9.228.191,56 8.966.965,48
(Vj. 26.816.361,49) (Vj. 17.858.795,02) (Vj. 8.957.566,47) (Vj. 8.763.794,18)

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.055 (Vj. TEUR 6.170) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.967 (Vj. TEUR 8.764).

Haftungsverhältnisse im Sinne des §251 HGB liegen nicht vor.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außerordentliche Erträge in Form von Zuschüssen aus Corona-Finanzhilfen in Höhe von TEUR 5.612. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 142 (Vj. TEUR 213) aus nachlaufenden Kosten enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestehen insbesondere in Form von Pachtverträgen, welche sich zukünftig wie folgt entwickeln werden:

Prognose der zukünftigen Verbindlichkeiten aus Pachtverträgen

Gesamt 1 Jahr 2-5 Jahre > 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
131.012.278 10.755.585 34.613.285 85.643.408

IV. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2021 durch Herrn Juha Tolvanen, Kaufmann, Berlin, vertreten.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 163 Mitarbeiter (Vj. 198 Mitarbeiter).

V. Nachtragsbericht

Die staatlichen Maßnahmen in Folge der Covid-19-Pandemie hatten im ersten Quartal 2022 zum Teil noch wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die ab April 2022 einsetzenden schrittweisen Lockerungen führten zu einer deutlichen Belebung des Geschäftsbetriebs und zu einer seitdem kontinuierlichen Verbesserung der Ertragslage. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Entwicklung und Ausblick, Chancen und Risiken" innerhalb des Lageberichts.

Per Gesellschafterbeschluss vom 30. März 2023 wurde eine Bareinzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.000 beschossen. Die Einzahlung erfolgte am 4. April 2023.

Darüber hinaus liegen keine weiteren wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.

 

Berlin, 7. Februar 2024

gez. Juha Tolvanen, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen (EDV-Software) 224.688,44 0,00 0,00 224.688,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.214.943,37 0,00 0,00 10.214.943,37
10.439.631,81 0,00 0,00 10.439.631,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 453.551,00 0,00 0,00 453.551,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.382.683,19 25.579,22 0,00 12.408.262,41
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.600,00 0,00 46.600,00 0,00
12.882.834,19 25.579,22 46.600,00 12.861.813,41
23.322.466,00 25.579,22 46.600,00 23.301.445,22
Abschreibungen
Stand 1.1.2021 des Geschäftsjahres Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen (EDV-Software) 209.478,44 3.464,00 212.942,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.214.934,37 0,00 10.214.934,37
10.424.412,81 3.464,00 10.427.876,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 242.762,00 25.530,00 268.292,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.988.961,97 899.364,22 7.888.326,19
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
7.231.723,97 924.894,22 8.156.618,1
17.656.136,78 928.358,22 18.584.495,00
Buchwert
31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen (EDV-Software) 11.746,00 15.210,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9,00 9,00
11.755,00 15.219,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 185.259,00 210.789,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.519.936,22 5.393.721,22
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 46.600,00
4.705.195,22 5.651.110,22
4.716.950,22 5.666.329,22

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2021 hat die Gesellschaft die nachfolgend aufgeführten Hotels auf Basis von langfristigen Pachtverträgen betrieben: Holiday Inn Berlin City West, Wyndham Duisburger Hof, Mercure Hotel Bonn Hardtberg, Mercure Hotel Saarbrücken Süd, Mercure Hotel Düsseldorf Airport, Mercure Hotel Düsseldorf Neuss, Wyndham Köln, TRYP by Wyndham Köln City Centre und TRYP by Wyndham Frankfurt.

Im Mittelpunkt der operativen Tätigkeit der Gesellschaft steht der Betrieb von gehobenen 3+ bis 4+ Sterne Häusern mit besonderem Fokus auf dem Geschäft mit Firmen- und Tagungskunden sowie den verschiedenen touristischen Markt-Segmenten.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 war stark von der Covid-19 Pandemie beeinflusst. Die Gesellschaft musste u.a. mit einer vorübergehenden Schließung ihrer Hotelbetriebe reagieren, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage hatte. Für weitere Ausführungen wird auf den Absatz "Entwicklung und Ausblick, Chancen und Risiken" verwiesen. Basierend auf einer Studie von STR Global hat sich der gesamtdeutsche Hotelmarkt im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem ebenfalls von der Pandemie betroffenen Geschäftsjahr 2020 mit Blick auf die durchschnittliche Belegung um +7,9 % verbessert, wohingegen die durchschnittliche Zimmerrate um -1,2 % gesunken ist.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die wesentlichen Positionen der Aktiva sind weiterhin das Anlagevermögen (TEUR 4.717), die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 9.830). Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen resultieren überwiegend aus Darlehen und sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.734 auf TEUR 7.701 angestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die bewilligten Corona-Hilfen zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen besteht aus dem Mobiliar und den Ausstattungsgegenständen der Hotels.

Die wesentlichen Positionen der Passiva bilden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 20.266) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (TEUR 16.022). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Rückstellungen sind direkt mit der operativen Tätigkeit verknüpft. Für die Abrechnung der bezogenen Waren bzw. der in Anspruch genommenen Dienstleistungen wurden marktübliche, jedoch für die Gesellschaft vorteilhafte Zahlungsziele vereinbart. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen resultieren überwiegend aus Darlehen und sind im Vergleich zum Vorjahr pandemiebedingt um TEUR 1.089 angestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen um Leistungen sind pandemiebedingt um TEUR 9.828 auf TEUR 20.266 gestiegen. Die Rückstellungen sowie der passive Rechnungsabgrenzungsposten befinden sich in etwa auf Vorjahresniveau.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich aufgrund des Jahresfehlbetrags in Höhe von TEUR 6.378 von TEUR 17.928 auf TEUR 24.305 erhöht. In diesem Zusammenhang hat ein der Gesellschaft nahestehendes Unternehmen einen qualifizierten Rangrücktritt eines Teils seiner Forderungen gegen die Gesellschaft erklärt, der bei Bedarf auch erweitert werden kann.

Die Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebes erfolgte im Geschäftsjahr 2021 aus dem operativem Cashflow sowie aus Finanzierungstätigkeit. Aus Investitionstätigkeit sind keine wesentlichen Cashflows zu verzeichnen. Die Barbestände zum Stichtag belaufen sich auf TEUR 297 und befinden sich in etwa auf Vorjahresniveau. Die Finanzlage wird unter Berücksichtigung der unter "5. Entwicklung und Ausblick, Chancen und Risiken" dargestellten Entwicklung in folgenden Geschäftsjahren, als ausreichend beurteilt. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

3. Ertragslage

Aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen reduzierten sich die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum von TEUR 12.009 auf TEUR 11.596.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere auf Grund der vereinnahmten Zuschüsse aus Corona- Finanzhilfen um TEUR 5.548 auf TEUR 6.018 erhöht.

Die Aufwendungen für bezogene Waren, die Aufwendungen für bezogene Leistungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich in etwa auf Vorjahresniveau.

Die Personalaufwendungen haben sich insbesondere in Folge der gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um TEUR 986 auf TEUR 3.589 reduziert. Wie bereits im Vorjahr hat die Gesellschaft auch im Jahr 2021 in größerem Umfang Kurzarbeitergelder beantragt und erhalten.

Im Ergebnis ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr ein besseres, aber pandemiebedingt immer noch deutlich negatives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 6.378.

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden grundsätzlich die Umsatzerlöse und das Ergebnis herangezogen, hinsichtlich der Entwicklung sei auf obige Ausführungen verwiesen.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt waren die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Gesellschaft wesentlich. Trotz dieser Herausforderungen beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage aufgrund der ab dem zweiten Quartal 2022 einsetzenden deutlichen Erholung als ausreichend.

Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im folgenden Abschnitt.

5. Entwicklung und Ausblick, Chancen und Risiken

Im Geschäftsjahr 2022 zeigte sich ab Beginn des zweiten Quartals in Folge der Lockerungen bzw. Aufhebung der staatlichen Maßnahmen eine deutliche Erholung der Wirtschaft und insbesondere auch der Hotellerie. Für das Geschäftsjahr 2022 bzw. 2023 ergeben sich Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 28.332 bzw. TEUR 37.614. Vor dem Hintergrund der steigenden Inflation und insbesondere der steigenden Energiekosten rechnet die Gesellschaft für 2022 sowie 2023 jedoch noch mit Jahresfehlbeträgen in Höhe von TEUR 2.031 bzw. TEUR 3.643.

Für das Geschäftsjahr 2024 werden auf Basis des aktuellen Forecasts Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 37.078 sowie ein verbessertes, aber noch negatives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 2.262 erwartet.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Per Gesellschafterbeschluss vom 30. März 2023 wurde eine Bareinzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.000 beschlossen. Die Einzahlung erfolgte am 4. April 2023. Die Gesellschaft ist entsprechend ihrer Liquiditätsplanung im Prognosezeitraum nicht auf weitere finanzielle Unterstützung durch nahestehende Unternehmen angewiesen.

Die Überwachung der Gesellschaft erfolgt anhand eines monatlichen Reportings und jährlicher Budgetierung. Durch den monatlichen Abgleich mit den Sollwerten lassen sich Abweichungen frühzeitig erkennen, um geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Aufgrund der Erfahrung, des sehr etablierten Standes der GCH Hotel Group auf dem deutschen Hotelmarkt und der sehr engen Verbindungen und Kontakte zu den marktbeherrschenden Unternehmen und Lieferanten sieht die Geschäftsleitung auch mit Blick auf den grundsätzlich attraktiven deutschen Hotelmarkt wieder gute Chancen für eine zukünftige positive Entwicklung.

 

Berlin, 7. Februar 2024

Great Hotels GmbH

Juha Tolvanen

HRB 103757

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2021 der Great Hotels GmbH wurde am 13. Februar 2024 festgestellt.

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