Beteiligungsgesellschaften
Freudenberg Sealing Technologies GmbH
Industriestraße 64, 21107 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Mathes seit 8.4.2026 | Prokura |
Jan Witte seit 8.4.2026 | Prokura |
Charlotte Riess seit 24.4.2025 | Prokura |
Merhawi Gebremeskel seit 11.9.2024 | Prokura |
Felix Reymann seit 31.3.2022 | Geschäftsführer |
Jan Rubbert seit 31.3.2022 | Prokura |
Mathias Burkert seit 31.3.2022 | Geschäftsführer |
Jürgen Rudolf Noll seit 2.8.2017 | Prokura |
Andres Matthias seit 16.4.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vorn 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006A. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. In 2002 wurde ein Firmenwert aus der Übernahme des Geschäfts von Merkel Freudenberg Fluidtechnic A/S, Kvistgaard/Dänemark, aktiviert. Der Firmenwert wird auf sieben Jahre abgeschrieben. In 2003 wurde ein Firmenwert für die Übernahme des Werkstattgeschäfts von Freudenberg Simrit B.V. aktiviert. Der Firmenwert wird ab 2003 entsprechend der steuerlichen Regelung über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Für vor dem 1. Januar 1997 zugegangene Vermögensgegenstände erfolgen die planmäßigen Abschreibungen nach der linearen Methode. Für Zugänge nach dem 1. Januar 1997 werden planmäßige Abschreibungen mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen vorgenommen. Hierbei werden die Vermögensgegenstände überwiegend degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 (2) EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Werkzeuge werden seit dem 1. Januar 2005 in voller Höhe nach dem Grundsatz der Einzelbewertung aktiviert und die Nutzungsdauer grundsätzlich auf fünf Jahre festgelegt. Die Werkzeugkostenzuschüsse, die die Gesellschaft von Kunden als Entgelt für eine künftig zu erbringende Gegenleistung erhält, werden passiviert und --entsprechend der Abschreibung auf Werkzeuge-- in fünf Jahren ratierlich aufgelöst und als sonstiger betrieblicher Ertrag vereinnahmt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen wurden in Vorjahren, soweit erforderlich, Bewertungsabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren Tagespreisen, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit Herstellungskosten, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen sind, bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Das Lagerrisiko und andere wertmindernde Umstände werden durch die Bildung von Reichweitenabschlägen berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen angemessen Rechnung getragen. Währungsforderungen sind zum Währungskurs bei Rechnungsstellung bzw. zum niedrigeren Kurswert (Briefkurs) am Bilanzstichtag bewertet. Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf Basis eines Zinsfußes von 6 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt und berücksichtigen die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bzw. den höheren Kurswerten (Geldkurs) am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung aus dem Cash-Pool der Freudenberg-Gruppe werden grundsätzlich zum konzerneinheitlichen Stichtagskurs bewertet. B. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 ist als Anlage I zum Anhang beigefügt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB (Anteilsliste) ist als Anlage 2 zum Anhang beigefügt. 2. Vorräte Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und bei den Waren wurden die Anschaffungskosten, bis auf die Festwerte für Werkstattmaterial, Casinobestände und Büromaterial, durch Einzelfeststellung ermittelt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 4. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel setzen sich aus Kassenbeständen (EUR 2.561,10) sowie Guthaben bei Kreditinstituten (EUR 1.033,55) zusammen. 5. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten die Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen und Abfindungen mit TEUR 1.377, Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Verkaufsgeschäften mit TEUR 2.329, Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub sowie aus Gleitzeitguthaben mit TEUR 1.325, die noch nicht berechneten Berufsgenossenschaftsbeiträge mit TEUR 595, Rückstellungen für Garantieverpflichtungen TEUR 1.402, Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen mit TEUR 218, Rückstellungen für Provisionen und Rabatte mit TEUR 226 und Rückstellungen fir Mitarbeitertantiemen TEUR 694 enthalten. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für bereits abgeschlossene und zum Bilanzstichtag fest vereinbarte Altersteilzeitverträge gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten aus Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung:
Die Verbindlichkeiten sind ungesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 352 (i. Vj. TEUR 351). sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 33 (i. Vj. TEUR 926) enthalten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung8. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (Erlösschmälerungen) lassen sich wie folgt aufgliedern!
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen zeigt die nachfolgende Darstellung.
9. Personalaufwand Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 760 (i. Vj. TEUR 1.445) geleistet. 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 174 (i. Vj. TEUR 86) enthalten. 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten TEUR 11 (i. Vj. TEUR 8) Zinsen an verbundene Unternehmen. 12. Periodenfremdes Ergebnis
D. Sonstige Angaben13. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 750 Mitarbeiter (539 Produktion, 93 Vertrieb, 50 Forschung und Entwicklung, 68 Verwaltung). 14. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die auf frühere Mitglieder der Geschäftsführung entfallenden Pensionsrückstellungen belaufen sich auf TEUR 2.279. 15. Geschäftsführung Mit der Geschäftsführung der Gesellschaft sind beauftragt:
16. Konzernzugehörigkeit und Konzernabschluss Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB der Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft, Weinheim (Konzernobergesellschaft). Die Obergesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim. Die Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft erstellt nach § 315 a Abs. 3 HGB i. V. m. § 11 Absatz 6 S. 1 Nr. 2 PublG einen Konzernabschluss der gemäß § 291 HGB befreiende. Wirkung hat. Die Jahresabschlüsse der Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbH und ihrer Tochtergesellschaft sind in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft wird beim Amtsgericht Mannheim zum Zwecke der Offenlegung hinterlegt.
Hamburg, den 3. März 2007 Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbH Dr. Dirk Harste (Geschäftsführer) Hans-Peter Sieweke (Geschäftsführer) Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006
Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB (Anteilsliste)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20061. Unternehmen und Geschäftliches Umfeld Die Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbH (MFF) gehört zu dem Teilkonzern Dichtungsund Schwingungstechnik der weltweit agierenden Freudenberg Gruppe. Die Teilkonzernobergesellschaft, in deren Rahmenplanung die MFF eingebunden ist, ist die Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik GmbH & Co. KG. Die Organisation der Gesellschaft entspricht den Vorgaben und Standards der Freudenberg. Gruppe. Die Leitung der MFF wird durch zwei Geschäftsführer wahrgenommen. Für das in Business Segmenten (BS) organisierte operative Geschäft sind die jeweiligen Business Segment-Leiter verantwortlich. Die Produktion ist jeweils an den Standorten unter einem Produktionsleiter zusammengefasst. Daneben bestehen zentrale Abteilungen wie Einkauf, Personal, Finanz- und Rechnungswesen / Controlling und Informationstechnologie, die im Unternehmen Business Segmentübergreifend tätig sind. Zur Steuerung des Unternehmens wird das in der Freudenberg Gruppe implementierte Kennzahlensystem verwendet. Wichtige Kennzahlen sind hierbei Umsatz, Betriebsergebnis, Funds Flow, Working Capital, Kapitalrendite und Freudenberg Value Added (FVA). Die MFF ist im Teilkonzern Dichtungs- und Schwingungstechnik für die Entwicklung Konstruktion und Herstellung von Dichtungen aus Elastomeren und Kunststoffen für die Bereiche Hydraulik, Pneumatik, Prozesstechnik und PU Formteilen zuständig. Bis auf den Bereich der Prozesstechnik gehört MFF zu den Marktführern in den jeweiligen Märkten. Durch Firmenübernahmen findet allerdings eine Konzentration des Wettbewerbs statt. Der Wettbewerb im Bereich Prozesstechnik ist im Vergleich dazu durch mittlere Unternehmen geprägt. Während der Markt der Hydraulik Produkte ein stabiler Markt mit geringen Wachstumsraten ist, ist der Pneumatik Markt durch ein kontinuierliches Wachstum gekennzeichnet. Die Wachstumsraten im Geschäft mit der Automobil Industrie liegen höher als beim Geschäft mit der Allgemeinen Industrie. 2. Lage der Gesellschaft 2.1 Allgemeine Geschäftsentwicklung Im Jahr 2006 konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 % gesteigert werden. Dabei hat sich der Kernbereich der Hydraulik Produkte durchschnittlich entwickelt. Das Geschäft mit Schwerhydraulik Kunden, die der Allgemeinen Industrie zuzurechnen sind, wies eine unterdurchschnittliche Steigerung auf. Dabei verlief die Entwicklung in den verschiedenen Abnehmerbranchen recht unterschiedlich. Die Umsätze mit der Mobilhydraulik, die z.T. die Automobil Industrie und deren Zulieferer bedient, zeigte eine überdurchschnittliche Zuwachsrate. Das Business Segment Pneumatik, das das nächstgrößere nach der Hydraulik ist, ging durch eine Sanierungsphase. Dazu gehörte die Bereinigung um verlustträchtige Produkte und die gezielte Trennung von nicht Erfolg versprechendem Geschäft. Trotzdem ergab sich noch eine leichte Umsatzsteigerung. Das sonstige Geschäft hat sich umsatzmäßig positiv entwickelt. Die Umsatzsteigerung fand neben dem Wachstum mit der Automobil Industrie überdurchschnittlich im ausländischen Industriegeschäft statt. Durch die Verlagerung von Artikeln zu Produktionspartnern hat der Anteil des Umsatzes mit Handelswaren weiter zugenommen. Wie bereits im Vorjahr lag ein Schwerpunkt der Aktivitäten in der Verbesserung der Liefer- kette. Durch gezielte Maßnahmen wurde die Liefertreue deutlich gesteigert. Gleichzeitig wurden Fertigungsprozesse stabilisiert, so dass die Lieferqualität weiter verbessert werden konnte. Neben der Einhaltung der von den Kunden gewünschten Lieferterminen (Liefertreue) steht die Verbesserung der Lieferfähigkeit durch Vorhaltung eines entsprechenden Lagers an Fertigprodukten im Vordergrund. Dieses Ziel konnte durch die gute. Umsatzentwicklung noch nicht voll realisiert werden. Die im Jahr 2005 aufgebaute Fertigung von Hydraulik Dichtungen in China erforderte weiterhin eine intensive Betreuung. Trotz dieser lokalen Fertigung konnte der Umsatz mit Produkten der MFF GmbH nach China weiter gesteigert werden. Die Verlagerung von Produkten aus der eigenen Fertigung zu Partnerproduktionen hat ebenfalls Kräfte gebunden. Die damit zukünftig zu erwartenden günstigeren Einstandspreise sind im Jahr 2006 erst zum Teil wirksam geworden. Die relative Ergebnisverschlechterung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Bereich Pneumatik. Die übrigen Bereiche haben wiederum positive Ergebnisbeiträge geleistet In der Pneumatik haben Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung und Prozessstabilisierung zu zeitweilig erhöhten Personal- und Ausschusskosten geführt. Die allgemeine Energiekostensteigerung hat das Ergebnis weiterhin belastet. Die Tochtergesellschaft in Frankreich hat ihren Vorjahres Umsatz nicht ganz erreicht. Das Ergebnis ist trotzdem positiv. ausgefallen. 2.2 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Die konjunkturelle Entwicklung hat den Geschäftsgang weiterhin positiv beeinflusst. Daraus resultiert in starkem Maße die Umsatzsteigerung. Durch notwendige Sanierungsaufwendungen im Bereich Pneumatik und Kostensteigerungen konnte die Ergebnisentwicklung der Umsatzentwicklung nicht folgen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage In 2006 ermäßigte sich der Jahresüberschuss um TEUR 1.787 oder 28,1 % auf TEUR 4.570. Dank leicht gesenkter Bestände lag die Steigerung der Gesamtleistung niedriger als die Umsatzentwicklung. Die Vereinbarung von Konsignationslägern mit Lieferanten hat im Jahr 2006 noch nicht zu einer Bestandsreduzierung geführt, da zunächst eigene Bestände verbraucht werden müssen. Außerdem musste das gestiegene Geschäftsvolumen versorgt werden. Bei Fertigerzeugnissen und Handelswaren war eine leichte Bestandssenkung möglich, obwohl bei der Verlagerung von Produktionen zunächst zusätzliche Sicherheitsbestände vorgehalten werden müssen. Die Zunahme des Geschäfts mit Handelswaren hat zu einer Steigerung der Materialquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen) von 33,2 % auf 35,6 % geführt. Darin enthalten ist auch eine überdurchschnittliche Steigerung der Energiekosten. Im Vergleich dazu hat sich die Personalkostenquote von 40,5 % auf 39,7 % senken lassen, obwohl zusätzliches Personal zur Qualitätssicherung eingesetzt wurde. Der Personalstand' zum Jahresende lag um 30 Mitarbeiter über dem Stand des Vorjahres. Die Hälfte dieser Mitarbeiter war dabei befristet. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.376 auf TEUR 3.976 angestiegen. Dies hat seinen Grund im Wesentlichen durch die hohe Investition ins Sachanlagevermögen von TEUR 6.587. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 0,3 Mio erhöht. Kostensteigerungen betrafen Entwicklungsleistungen, Projektkosten für ein neues Distribution Center, Kosten für Arbeitssicherheitsmaßnahmen, Personaleinstellungen, Beratungsleistungen, EDV Leistungen und Vorsorgen für Gewährleistungen. Kostenreduzierungen konnten erreicht werden bei Instandhaltungsleistungen, Leasinggebühren, Frachten und Provisionen. 2.3.2 Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 2.674 auf TEUR 20.440 erhöht. Dabei reduzierte sich der Bestand an immateriellen Vermögensgegenständen aufgrund planmäßiger Abschreibungen. Die Sachanlagen haben sich netto um TEUR 2.775 erhöht, wobei sich die Erhöhung in etwas gleichen Teilen auf Maschinen und Anlagen sowie Werkzeuge verteilt hat. Die Abschreibungen haben sich um TEUR 1.376 erhöht. Besonders stark gestiegen sind die Abschreibungen auf Werkzeuge aufgrund des in 2005 geänderten Ausweises für Werkzeuge und der relativ kürzeren Abschreibungsdauer. Die Bestände konnten trotz der Geschäftsausweitung um TEUR 301 abgebaut werden. Das bedeutete gleichzeitig eine Verringerung der Lagerreichweite um fast 10 %. Die Reduzierung konnte vor allem im Bereich der Fertigen Erzeugnisse und Handelswaren erzielt werden. Die Geschäftsausweitung führte zu einer leichten Erhöhung der Forderungen, so dass der Short Term Financing Gap fast unverändert blieb. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen haben sich geringfügig ermäßigt. Aufgrund des Jahresergebnisses und der Investitionstätigkeit verblieb eine Steigerung der Forderungen gegenüber dem Cash Pool um TEUR 1.163. Die Rückstellungen haben sich von 2005 auf 2006 um TEUR 435 ermäßigt. Dabei standen den reduzierten Steuerrückstellungen, Prozessrückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeit erhöhte Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Urlaubsentgelte, drohende Verluste aus laufenden Geschäften und Gewährleistungen gegenüber. 2.3.3 Finanzlage Die Gesellschaft ist in den Cash Pool von Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft, dem obersten Konzernmutterunternehmen, eingebunden. Aus diesem Cash Pool erfolgt die gesamte Finanzierung der MFF hinsichtlich der Investitionen sowie der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Geschäftsjahr hat sich das Cash Pool Guthaben auf den bereits beschriebenen Gründen um TEUR 1.163 auf TEUR 8.905 erhöht . Der erwirtschaftete Cash Flow - definiert aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen zuzüglich Veränderung der Rückstellungen - beläuft sich im Geschäftsjahr 2006 auf TEUR 8.111. 2.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Bei einer zwar etwas reduzierten, aber doch befriedigenden Ertragslage ist die Vermögenslage der Gesellschaft stabil. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 4.411 erhöht. Die Finanzlage der MFF ist gut, wenn sich auch der Cash Flow gegenüber dem Vorjahr um TEUR 954 verringert hat. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft beliefert in erster Linie Kunden der allgemeinen Industrie. Nur ein kleinerer. Teil der Produkte wird im Fahrzeugbau eingesetzt. Die Kunden der allgemeinen Industrie werden teils direkt, teils über den qualifizierten Fachhandel bedient. In den meisten Ländern erfolgt die Belieferung über Vertriebsgesellschaften, die der Führungsgesellschaft unterstehen. Der Kundenkreis ist relativ breit gestreut, so dass kein einzelner Kunde einen dominierenden Anteil am Geschäftsvolumen hat. Ein Fokus der Gesellschaft lag im Jahr 2006 und liegt weiterhin auf der weiteren Steigerung der Kundenzufriedenheit. Die Analysen der letzten Jahre zeigen, dass bereits gute Fortschritte erzielt wurden. Trotzdem ist in Teilbereichen noch eine Verbesserung möglich. Dazu gehört auch die weitere Verbesserung der Produktqualität, aber insbesondere auch von Lieferfähigkeit und Liefertreue. Bei Lieferantenbeziehungen wird auf Stabilität mit qualifizierten Lieferanten geachtet. Die wichtigsten Lieferanten werden als strategische Lieferanten mit langfristiger Bindung betrachtet. Einige Lieferanten werden als Partnerproduktionen betrachtet, bei denen eine besonders enge Bindung und ein intensiver know how Austausch bestehen. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Jahr die Belegschaft mit einer Stammbelegschaft von rd. 680 Mitarbeitern leicht aufgebaut. Dabei wurde insbesondere in die Verstärkung mit qualifizierten Mitarbeitern investiert. In Spitzenzeiten wurden zusätzliche Zeit- und. Leiharbeitskräfte eingesetzt. Wie in Vorjahren werden rd. 40 Auszubildende beschäftigt. Damit erreicht das Unternehmen eine überdurchschnittliche Ausbildungsquote. Ein Schwerpunkt der Personalarbeit besteht in der weiteren Qualifizierung des bestehenden Personals. Hier liegt auch ein Schwerpunkt für das Jahr 2007. Die Standorte der Gesellschaft sind sowohl nach DIN ISO 9001 und 14001 als auch nach OHSAS 18001 zertifiziert. In einem Teilbereich besteht eine Zertifizierung nach TS 16949. Die Bemühungen zur Reduzierung von Risiken waren insbesondere bei der Vermeidung von Betriebsunfällen sehr erfolgreich. 3. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 3.1 Zukünftige Entwicklung Für 2007 rechnet die Gesellschaft mit einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung. Dabei ist allerdings im Business Segment Pneumatik eine weitere Konsolidierung vorgesehen. In Summe wird jedoch ein weiter steigender Umsatz um 5 % erwartet. Die stärkste Steigerung erwarten die Bereiche Hydraulik und PU Formteile. Eine Umsatzstagnation erwarten die Pneumatik (aufgrund der Umstrukturierungen) und die Prozesstechnik aus Gründen der Aufgabe eines Teilgeschäfts. Umsatzsteigerungen werden insbesondere auf Auslandsmärkten erwartet. Hier bieten sich Chancen durch ein starkes Wachstum in Osteuropa und in Teilen von Asien, aber auch aufgrund aktiverer Bearbeitung in Nordamerika. Trotz immer weiter steigender Anforderungen an die Lieferqualität und -zuverlässigkeit mit entsprechenden Kundenforderungen wird mit einem weiterhin verbesserten Ergebnis und einer Steigerung der Umsatzrendite um 0,5 % gerechnet. Dies gilt in gleicher Weise für die Bereiche Hydraulik, PU Formteile und Prozesstechnik. Die angestrebte Ergebnisverbesserung bei Pneumatik Produkten ist auf einem guten Weg. Der Bereich wird zwar auch im Jahr 2007 noch mit einem negativen Ergebnis abschließen. Die Trendwende ist aber eingeleitet. Die Fertigung von Hydraulik Dichtungen in China wird auch 2007 noch höhere Personalkapazitäten binden. Selbst wenn mit einer gewissen konjunkturellen Abschwächung im Verlauf des Jahres 2007 oder für 2008 zu rechnen wäre, ist trotzdem für MFF aufgrund von Produktneuentwicklungen und Prozessoptimierungen von einer stabilen Geschäftslage auszugehen. 3.2 Wesentliche Chancen Zur Verstärkung der intensiven Marktbearbeitung und Kundenberatung wird der Stand an qualifizierten Ingenieuren weiter ausgebaut. Dies zeigt positive Resonanz bei wichtigen Kunden. Verbunden mit neu entwickelten patentierten Dichtungslösungen können verstärkt Erstausrüster für diese Systeme als Abnehmer gewonnen werden. Gleichzeitig wirkt sich dies positiv im Ersatzteilgeschäft aus. Die Entwicklungspartnerschaft mit Schlüsselkunden bewirkt eine engere Kundenbindung. Parallel dazu wird die enge Zusammenarbeit mit Schlüsselkunden auf der logistischen Ebene vorangetrieben. Auch dies hilft MFF, seine Marktstellung weiter auszubauen. Kostenvorteile durch Verbesserungen in Prozessabläufen und Nutzung von günstigen Produktionsstandorten verbunden mit einer Verbesserung und Beschleunigung der Supply Chain können weitere Wettbewerbsvorteile bewirken. 3.3 Risiken der zukünftigen Entwicklung Ein Unsicherheitsmoment ist die Entwicklung bestimmter Kostenfaktoren. Soweit die Energiepreise weiter hoch bleiben, kann dies nicht nur die Konjunktur im allgemeinen bremsen, sondern auch zu einer weiteren Verteuerung der Rohstoffe führen. Da MFF von chemischen Rohstoffen abhängig ist, könnte sich dies negativ auf das Geschäftsergebnis auswirken. Die Energiepreise selbst haben bereits 2006 das Ergebnis belastet. Die bereits erwähnten steigenden Anforderungen an die Produktqualität und Fehlerfreiheit der zu liefernden Produkte führen zu erhöhten Gewährleistungsrisiken. Diese übersteigen in aller Regel den Wert der gelieferten Produkte um ein Vielfaches. Die Bereitschaft der Kunden, Forderungen aus Produkthaftung zu erheben, hat deutlich zugenommen. Deshalb wird auf die Einhaltung der Qualitätsanforderungen ganz besonderer Wert gelegt. Denn bereits ein einzelner Gewährleistungsfall kann das Jahresergebnis erheblich beeinträchtigen. Beeinträchtigungen bestehen auch noch darin, dass wichtige Kräfte bei Neuprojekten wie der Unterstützung der chinesischen Fertigung und der Verlagerung von Produktionen übermäßig gebunden werden und dadurch für ihre eigentlichen Aufgaben nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Das Projekt zur Verlagerung des derzeit bei MFF geführten Lagers in ein Zentrallager könnte zu Lieferstörungen und damit verbundenen Umsatzverlusten führen. 4. Sonstige Angaben 4.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. 4.2 Forschung und Entwicklung Eine eigene Forschungsabteilung ist in der MFF nicht vorhanden, die Gesellschaft bedient sich des Innovation Centers der Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik GmbH & Co. KG sowie der Freudenberg Forschungsdienste KG. Die Entwicklungsabteilungen sind wie die gesamte Organisation Leadcenter (LC) orientiert, d.h. in jedem LC ist eine Entwicklungsabteilung vorhanden, die die Entwicklung speziell für ihre Produkte vorantreibt. Für die Weiterentwicklung der Fertigungsprozesse wurde eine Abteilung eingerichtet, die das Bindeglied zwischen Produktentwicklung und Produktion darstellt. Als wesentliche Entwicklungsprojekte im Jahr 2006 sind zu nennen:
4.3 Zweigniederlassungen Im Geschäftsjahr 2006 hat die Gesellschaft keine Zweigniederlassungen unterhalten. In Schwalmstadt wird eine Betriebsstätte der MFF betrieben.
Dr. D. Harste H. - P. Sieweke Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,. auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der. Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Merkel Freudenberg Fluidtechnic GmbH, Hamburg. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 3. März 2007 KPMG
Deutsche Treuhand-Gesellschaft
von Hohnhorst, Wirtschaftsprüfer Schulz, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Anstrichmitteln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen