Omni Bridgeway AGLiquidiert

50670 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 35908
Vorher
ROLAND ProzessFinanz Aktiengesellschaft
Eingetragen
18.11.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Gegenstand
die finanzielle Beteiligung an der gerichtlichen und außergerichtlichen Geltendmachung von Rechtsansprüchen Dritter, der Erwerb und die Verwaltung von Vermögenswerten aller Art, die Beteiligung an anderen Unternehmen und einzelnen Geschäften sowie die Erbringung von Dienstleistungen für Angehörige rechtsund steuerberatender Berufe

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dina Komor
seit 22.7.2021
Vorstandsmitglied
Arndt Dr. Eversberg
seit 10.4.2012
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Omni Bridgeway AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.046,67 26.490,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Aktivierte Kosten der Prozessfinanzierung 17.936.073,08 14.707.630,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 34.238,61 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 923.573,26 1.670.472,16
957.811,87 1.670.472,16
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.808.421,97 1.125.988,11
20.702.306,92 17.504.090,77
C. Sonstige Abgrenzungen 51,16 1.445,36
D. Aktive latente Steuern 943.304,86 644.843,38
21.669.709,61 18.176.870,50

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.600.000,00 2.600.000,00
II. Kapitalrücklage 6.500.000,00 6.500.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 260.000,00 260.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 3.295.102,33 726.186,60
IV. Bilanzverlust (Vj: Bilanzgewinn) 1.022.212,50 2.568.915,73
11.632.889,83 12.655.102,33
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1,00 942.546,00
2. Sonstige Rückstellungen 663.339,97 460.918,44
663.340,97 1.403.464,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 211.791,32 75.912,81
- davon mit einer Restlautzeit bis zu einem Jahr: € 211.791,32 (Vorjahr: € 75.912,81)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.109.732,61 3.024.438,74
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: € 9.109.732,61 (Vorjahr: € 3.024.021,11)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 51.954,88 1.017.952,18
- davon aus Steuern: € 51.525,21 (Vorjahr: € 1.017.447,33)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 51.954,88 (Vorjahr: € 1.017.952,18)
9.373.478,81 4.118.303,73
21.669.709,61 18.176.870,50

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

2019 2018
1. Umsatzerlöse 2.611.146,55 6.375.726,47
2. Sonstige betriebliche Erträge 89.769,98 83.415,40
3. Aufwendungen für die Prozessfinanzierung 2.053.633,84 1.607.548,34
4. Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.040,00 30.352,14
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 1.145.035,99 1.033.807,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 195.604,55 182.614,17
- davon für Altersversorgung: € 55.298,81 (Vj.: € 60.626,00)
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 17.203,04 14.400,88
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 596.695,57 485.374,28
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.632,87 25.097,11
- davon an verbundene Unternehmen: € 85.870,87 (Vj.: € 21.021,11)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -391.716,83 507.393,84
- davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: € 298.461,48 (Vj.: € 644.843,38)
10. Ergebnis nach Steuern -1.022.212,50 2.572.553,31
11. Sonstige Steuern 0,00 3.637,58
12. Jahresfehlbetrag (Vj.: Jahresüberschuss) -1.022.212,50 2.568.915,73

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

1. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sie werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden bis zum 31. Dezember 2014 jährlich zu einem Sammelposten zusammengefasst und im Jahr der Bildung sowie den folgenden vier Jahren jeweils mit 20% abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2015 werden geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis zu € 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Im Umlaufvermögen werden unter dem Posten "Vorräte - Aktivierte Kosten der Prozessfinanzierung" die angefallenen Gutachter-, Gerichts- und Anwaltskosten für übernommene Prozesse aktiviert. Der Ansatz erfolgt mit dem Nominalwert. Für Prozesse, für die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der Eintritt eines Verlustes wahrscheinlich ist, wurden entsprechende Einzelwertberichtigungen gebildet.

Einzahlungen aus Prozessen werden in voller Höhe als Umsatzerlöse ausgewiesen. Soweit die betreffenden Prozesse zum Zeitpunkt der Umsatzbuchung noch einen verbleibenden Aktivwert ausweisen, wird in entsprechender Höhe die Veränderung der aktivierten Prozesskosten als Aufwand gebucht.

Verlorene Prozesse, gegen die keine Berufung oder anderes Rechtsmittel eingelegt wurde, werden ausgebucht. Die Veränderungen von Einzelwertberichtigungen, die Veränderung der aktivierten Prozesskosten sowie die Ausbuchung von Prozessen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten Nr. 3 "Aufwendungen für die Prozessfinanzierung" enthalten.

Der Ansatz der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, der Guthaben bei Kreditinstituten sowie sonstige Abgrenzungen und aktive latente Steuern erfolgt mit dem Nominalwert.

Die anderen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags bewertet, der erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Erträge bzw. Aufwendungen aus der Prozessfinanzierung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in Anwendung von § 265 (1) 2. Halbsatz HGB unter dem Posten Nr. 1 bzw. Nr. 3 ausgewiesen.

2. ANGABEN ZUR BILANZ

Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 2.600.000 und ist in 2.600 auf den Namen lautende Stückaktien aufgeteilt.

Entsprechend dem Vorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrats hat die ordentliche Hauptversammlung vom 9. April 2019 beschlossen, den Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von € 2.568.915,73 gemäß dem Gewinnverwendungsvorschlag zu verwenden und in andere Gewinnrücklagen einzustellen.

Im Berichtsjahr beläuft sich der Bilanzverlust, der dem Jahresfehlbetrag entspricht, auf € 1.022.212,50.

3. ANGABEN ZUR GUV

Unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind mit € 1.762 (Vj.: € 4.076) Aufwendungen aus der Aufzinsung von pensionsähnlichen Rückstellungen ausgewiesen.

4. SONSTIGE ANGABEN

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 (1) HGB. Für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den Erleichterungsvorschriften der §§ 264 (1) S. 4, 266 (1) S. 3, 274a und 288 (1) HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die zukünftig erwarteten Zahlungen für die in Finanzierung befindlichen Prozesse belaufen sich auf rd. € 9.600.000.

Alleinaktionärin der Gesellschaft ist die Omni Bridgeway Holding B. V., Schiphol (Niederlande).

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 35908 in das Handelsregister der Stadt Köln eingetragen.

Die postalische Anschrift lautet: Deutz-Kalker Straße 46, 50679 Köln (Nach dem Bilanzstichtag erfolgte ein Umzug in die Gereonstraße 43-65, 50670 Köln).

Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus:

Herrn Rechtsanwalt Dr. Arndt Eversberg, Köln

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

Herr Walter Frederik Maria Remmerswaal (Vorsitzender), Den Haag (Niederlande) bis 9. Oktober 2019

Herr Raymond Gerardus Antonius van Hulst (stellv. Vorsitzender, ab 9. Oktober 2019 Vorsitzender), Vesenaz (Schweiz)

Herr Jurriaan Braat, (ab 9. Oktober 2019 stellv. Vorsitzender), Collonge-Bellerive (Schweiz)

Herr Wieger Jan Wielinga, Bussum (Niederlande) ab 9. Oktober 2019

Der Konzernabschluss wird von der Omni Bridgeway Holding B. V., Schiphol (Niederlande) aufgestellt und kann bei der Kamer van Koophandel en Fabrieken in Amsterdam (Niederlande) eingesehen werden. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen.

5. SCHLUSSERKLÄRUNG GEMÄß § 312 ABS. 3 AKTG

Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Maßnahmen im Interesse oder auf Veranlassung des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen sind nicht getroffen und auch nicht unterlassen worden.

 

Köln, den 15. Dezember 2020

Der Vorstand

Dr. Arndt Eversberg

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