Pawlik
Consultants GmbH
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Lagebericht
Anlage 5 /
000300011
der Pawlik Consultants GmbH, Hamburg
für das Geschäftsjahr 2022
1. Grundlagen der Gesellschaft
Die Pawlik Consultants GmbH (im Folgenden PAWLIK)
bildet zusammen mit ihren mittelbaren und unmittelbaren
Tochtergesellschaften und mit weiteren Gesellschaften die
Pawlik Group. Die PAWLIK Group umfasst das
Beratungsunternehmen PAWLIK Consultants und dessen
nationale und internationale Beteiligungen und Ventures.
PAWLIK ist eine Beratungsgesellschaft, die
Unternehmen dabei unterstützt, ihre Ziele in Resultate
umzusetzen. PAWLIK hat eine Mission: "Make it happen" - und
das seit über 25 Jahren. Die Gruppe bietet Personal-
und Organisationsentwicklung, Personalberatung und
verbindet dies mit methodischer Kompetenz aus den Bereichen
Diagnostik und Potenzialanalyse. Produkt- und
Lösungsanbieter von E-Learning, E-Recruiting und
E-Applications weiten das Leistungsangebot für den
digitalen Wandel stetig aus. Die Unternehmen der PAWLIK
Group arbeiten als selbständige Gesellschaften in
ihren jeweiligen Teilmärkten. Gemeinsam bilden sie
interdisziplinäre Teams. Lokale Experten und
Expertinnen und internationale Branchenkenner:innen
arbeiten in der Unternehmensgruppe abgestimmt zusammen und
erzielen messbar die gewünschten Ergebnisse für
unsere Kunden.
PAWLIK ist derzeit als Familien- und
Partnerunternehmen in 15 Standorten weltweit tätig.
PAWLIKs Leistungsangebot umfasst: Project Excellence, Agile
Excellence, Sales Excellence, Experience Management,
Culture Transformation, Human Resource Management, Training
& Blended Learning, Executive Coaching, Professional
Coaching, Leadership Performance, Talent Management,
Personnel Diagnostics, Assessment. PAWLIKs
Branchenkompetenzen erstrecken sich vom Automotive-Bereich
über Consumer & Retail, Construction, Financial
Services, Health Care, Industry, Medtech & Life
Sciences, Public & Non-Profit sowie Professional
Services bis hin zum Digital & Media-Umfeld. PAWLIK
begegnet den Herausforderungen seiner Kunden mit einer
individuellen Kombination von Beratungsmaßnahmen aus
einer Hand. Mehr als 500 Experten und Expertinnen für
Personal- und Organisationsentwicklung sowie
Personalberatung decken alle relevanten Beratungsleistungen
in diesen Bereichen international ab. Dieses umfassende
Angebot garantiert unseren Kunden eine ganzheitliche und
neutrale Betrachtung der Aufgabenstellung. Wir schlagen
keine Maßnahmen vor, weil wir sie haben, sondern
empfehlen jene, die sich für unsere Kunden am besten
eignen.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Im Jahr 2022 konnte sich die Consultingbranche nach
Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater
e.V. (BDU) weiter erholen. Trotz Ukraine-Krieg und
Lieferengpässen, gab es ein Marktwachstum von plus 15
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Wesentlichen haben
davon jedoch die größeren Marktteilnehmer
profitiert, d.h. jene mit einem Jahresumsatz von über
15.000 TEUR, die den Markt mit überdurchschnittlichen
Wachstumsraten noch oben zogen. Die Zuwächse kleinerer
Marktteilnehmer bewegten sich dagegen zumeist im kleineren
einstelligen Bereich.
2.2 Geschäftsverlauf
PAWLIK konnte einen Umsatz von 14.057 TEUR
verzeichnen und damit ein Umsatzwachstum von TEUR 491
(+3,6%) gegenüber dem Vorjahr erzielen. Diese positive
Entwicklung wurde insbesondere in den ersten drei Quartalen
erreicht. Das vierte Quartal war dann bereits von
zurückgehender Auftrags- und Kaufbereitschaft auf
Kundenseite gekennzeichnet. So wurden Entscheidungen
über Auftragsvergaben vielfach ins Folgejahr
verschoben. Hierdurch ist auch die positive
Ergebnisentwicklung der ersten drei Quartale im vierten
Quartal ins Gegenteil verkehrt worden. Im Saldo
schließt das Berichtsjahr mit einen EBIT von TEUR
-342 ab.
Alle Geschäftsbereiche konnten Ihre
Leistungszeile für das Geschäftsjahr 2022
erreichen zum Teil sogar übertreffen. Trotz des
Erreichens der Umsatzziele und einen weiterhin stringenten
Kostenmanagements wurden das EBIT-Ziel verfehlt.
Als Folge des Umsatzanstiegs erhöhte sich auch
der Bedarf an externen Beratungsleistungen. Die
Aufwendungen für bezogene Leistungen steigen daher um
TEUR 343 (+5,6%).
Aufgrund des Ausbaus des Personalstamms erhöhten
sich die Personalaufwendungen um TEUR 1.542 bzw. 34,3%. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten dank
konsequenten Kostenmanagements dagegen um TEUR 607 bzw.
24,8% reduziert werden.
Trotzdem fiel das EBIT gegenüber dem Vorjahr
deutlich um TEUR 1.382 auf TEUR - 342. Hier wirkte
sich auch aus, dass im Vorjahr die sonstigen betrieblichen
Erträge aufgrund von Einmaleffekten
(Beteiligungsverkäufe) höher lagen als im
Berichtsjahr.
Mit Blick auf die Marktentwicklung und den erzielten
Umsatzzuwachs ist die Entwicklung auf der Umsatzseite
zufriedenstellend verlaufen. Hier gilt es zukünftig,
weiterhin Zuwachs und Marktanteile zu gewinnen.
Der Finanzmittelbestand bewegt sich mit TEUR 1 weiter
auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Zur Absicherung der
weiter bestehenden Risiken und des Ausbaus des
Produktportfolios hat PAWLIK Privatdarlehen erhalten. Das
Eigenkapital hat sich trotz des Jahresfehlbetrags aufgrund
der Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 619
erhöht (+15,8%). Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme
verminderte sich die Eigenkapitalquote nur leicht von
35,1% (2021) auf 33,7% im Berichtsjahr.
Für die Zukunft muss der Fokus weiterhin auf die
Gewinnung von Marktanteilen liegen sowie die Verbesserung
der Marge aus dem Geschäft mit externen Partnern.
3. Lage
3.1 Ertragslage
Die nachfolgende Darstellung der Gewinn- und
Verlustrechnung zeigt die Ertragslage der Gesellschaft auf.
|
2022 In TEUR
|
2021 In TEUR
|
Umsatzerlöse
|
14.057
|
13.566
|
Sonstige betriebliche
Erträge
|
453
|
1.562
|
Aufwendungen für
bezogene Leistungen
|
6.526
|
6.194
|
Personalaufwand
|
6.038
|
4.496
|
Abschreibungen
|
450
|
952
|
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
|
1.838
|
2.445
|
EBIT
|
-342
|
1.040
|
Finanzergebnis
|
-822
|
-845
|
Operatives Ergebnis vor
Steuern
|
-1.164
|
195
|
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
|
-36
|
-43
|
Sonstige Steuern
|
3
|
8
|
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss
|
-1.131
|
230
|
Die Geschäftsfelder der Gesellschaft haben im
abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in
Höhe von 14.057 TEUR (Vorjahr 13.566 TEUR)
erwirtschaftet. Der Umsatzanstieg um TEUR 491
(+ 3,6 %) kommt aus allen Geschäftsfeldern.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres wurde in
Höhe von TEUR 143 (Vorjahr TEUR 1.468) positiv durch
Erträge aus Beteiligungsverkäufen beeinflusst. Da
dieser Einmaleffekt deutlich niedriger ausfiel zum Vorjahr
reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Erträge
um TEUR 1.109 auf TEUR 453.
Der gestiegene Umsatz hatte einen vermehrten Bedarf
an externen Projektpartnern zur Folge. Daher stiegen die
Aufwendungen für bezogene Leitungen im Vergleich zum
Vorjahr um TEUR 332 (+ 5,3 %) auf TEUR 6.526.
Das gegenüber den Vorjahren merklich gestiegene
Geschäftsvolumen (Umsatzanstieg 2022 vs. 2020: TEUR
4.551 bzw. 48%) zog den Ausbau des Personalstamms in allen
Abteilungen nach sich. Weiterhin wirkte sich im Vorjahr die
Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld senkende auf die
Personalkosten im Vorjahr aus. Im Ergebnis erhöhten
sich die Personalaufwendungen im Berichtsjahr um TEUR 1.542
bzw. 34,3%.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten
hingegen aufgrund des bereits im Vorjahr eingeleitetem
stringenten Kostenmanagement um weitere TEUR 607 auf TEUR
1.838 reduziert werden (- 24,8 %).
Das Finanzergebnis fällt mit TEUR
- 822 immer noch negativ aus, hat sich aber
gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 23 verbessert. Es
wurden in diesen Jahr Einmalaufwendungen aus der Abwertung
von Finanzanlagen TEUR 622 (Vorjahr TEUR 608)
berücksichtigt. Des Weiteren sind die Erträge aus
Darlehen und Ausleihungen deutlich gestiegen, bei einen
weiteren Anstieg der Zinsen für Fremdmittel.
Das Geschäftsjahr schließt mit einem
Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.131 ab. Hier
wirkten sich insbesondere der Anstieg der Personalkosten
sowie der Rückgang der sonstigen betrieblichen
Erträge aus. Für die Zukunft stehen Gewinnung von
Marktanteilen sowie die Verbesserung der Marge aus dem
Geschäft mit externen Partnern im Fokus.
3.2 Vermögenslage
Die Entwicklung der Vermögenslage ist
ausfolgender Darstellung ersichtlich.
| Vermögen |
2022
2021
Veränderung
In TEUR
In TEUR
in TEUR
|
Anlagevermögen
|
9.353
|
7.589
|
1.764
|
Umlaufvermögen
|
3.779
|
3.427
|
352
|
RAP
|
394
|
190
|
204
|
Vermögen
|
13.526
|
11.206
|
2.320
|
Eigenkapital
|
4.552
|
3.933
|
619
|
Rückstellungen
|
483
|
516
|
-33
|
Fremdkapital
|
8.206
|
6.555
|
1.651
|
RAP
|
285
|
166
|
119
|
Passive latente Steuern
|
0
|
36
|
-36
|
Kapital
|
13.526
|
11.206
|
2.320
|
Der Zuwachs im Anlagevermögen resultiert wie im
Vorjahr im Wesentlichen aus dem Finanzanlagevermögen.
Zum Ausbau des des Produkt- und Leistungsportfolios wurde
in bestehende und neu gegründete Tochtergesellschaften
investiert, die sowohl durch Eigenkapital als auch durch
Ausleihungen gestärkt wurden.
Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem
Vorjahr um TEUR 352 gestiegen, was vor allem aus dem
Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
resultiert.
Die Veränderung des Eigenkapitals ergibt sich im
Wesentlichen aus dem Anstieg der Kapitalrücklage um
TEUR 1.696 infolge des Verkaufs eigener Anteile sowie aus
dem Jahresfehlbetrag.
Die Rückstellungen sind moderat um TEUR 33
zurückgegangen. Hier wirken sich vor allem
gegenüber dem Vorjahr gesunkene
Provisionsrückstellungen aus.
Die Verbindlichkeiten sind in Summe um TEUR 1.651
gestiegen. Ursächlich hierfür sind unter anderem
die Aufnahme von Gesellschafterdarlehen, der Anstieg der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Gesunken sind dagegen die sonstigen Verbindlichkeiten.
3.3 Finanzlage
PAWLIK war auch im Geschäftsjahr 2022 jederzeit
in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen
vollständig zu erfüllen. Der Brutto- Cashflow
(bestehende aus dem Jahresüberschuss, den
Abschreibungen und den Veränderungen der
Rückstellungen) fiel in 2022 negativ aus und fiel um
2.255 TEUR auf -96 TEUR zum Vorjahr (Vj. 2.159 TEUR).
Die finanziellen Verpflichtungen sind deutlich
gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zum Stichtag
31.12.2022 bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von
8.206 TEUR (Vj. 6.555 TEUR), von denen 4.383 TEUR (Vj.
3.063 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
aufweisen.
Bei den finanzierenden Geschäftsbanken bestanden
Kreditlinien in Höhe von 1.700 TEUR, die zum
Jahresende mit 1.260 TEUR (Vj. 1.171 TEUR) ausgenutzt
waren.
Die Liquiditätssituation der PAWLIK schätzt
die Geschäftsführung noch als moderat ein.
Wesentliche Aufgaben des Finanzmanagements sind die
kontinuierliche Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit,
die ständige Optimierung der Kapitalkosten sowie die
Reduzierung der Risiken aus Finanzierungsmaßnahmen.
Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs werden
Szenariorechnungen und rollierende
Zwölfmonats-Cashflow-Planungen eingesetzt.
3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren
Wesentliche Leistungsindikatoren ergeben sich aus der
Ertragslage des Unternehmens. Die
Umsatzerlöse/Gesamtleistung in Höhe von 14.057
TEUR liegt über dem Vorjahr (13.566 TEUR). Im
Wesentlichen ist durch den Aufbau des Personalstamms und
dem Wegfall der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld das
operative Ergebnis/EBIT von 1.040 TEUR in 2021 auf
-342 TEUR gesunken.
4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
4.1 Prognosebericht
Im Jahr 2023 konnte sich die Consultingbranche nach
Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater
e.V. (BDU) trotz der zurückhaltenden Prognosen der
Deutschen Wirtschaft positiv entwickeln, mit einen
Marktzuwachs von 12 % (Vj. 15%). Wie im Vorjahr haben die
großen Beratungsunternehmen überdurchschnittlich
Wachstumsraten verzeichnet, während die kleineren
Beratungsunternehmen im Schnitt mit 6 % bis 7 % gewachsen
sind. Pawlik konnte einen Umsatz von 12.910 TEUR
verzeichnen und damit ein Umsatzrückgang von rd. 8,1%.
Die Materialeinsatzquote betrug 47,6 % (Vj. 45,8 %). Trotz
des Umsatzrückgangs wird, aufgrund einer konsequenten
Kostenüberwachung und Erträgen aus
Beteiligungsverkäufen das positive EBIT für das
Gesamtjahr nach dem aktuellen Stand der Finanzbuchhaltung
voraussichtlich 1.305 TEUR betragen.
Im ersten Quartal 2024 ist eine Stabilisierung des
Marktes zu erkennen und wir rechnen mit einer weiteren
Stabilisierung in den folgenden Quartalen. So sind viele
Aufträge bereits für die drei letzten Quartal
2024 beauftragt. Ausgehend von den vorläufigen Zahlen
2023 und der Planung 2024 und gesamtwirtschaftlich
schwierigen Lage rechnet PAWLIK für das Gesamtjahr
2024 im Vergleich zu 2023 insgesamt mit einen leichten
Umsatzzuwachs und einem positiven EBIT auf Vorjahresniveau.
Des Weiteren verweisen wir auf den Nachtragsbericht.
4.2 Risikobericht
Liquiditätsrisken
Auf der Liquiditätsseite sieht sich PAWLIK
aktuell noch gut aufgestellt. Dennoch stehen natürlich
die laufende Anpassung der Liquiditätsplanung und ein
konsequentes Debitorenmanagement im Fokus.
Grundsätzlich ist die aktuelle Zinsentwicklung als
Risiko einzustufen, welchem durch möglichst
langfristige Zinsvereinbarungen begegnet wird.
Das Liquiditätsrisiko geht in einem hohen
Maße mit dem Erfolg von Investitionsprojekten in Form
von Investitionen in Beteiligungen einher. Sollten diese
Investitionen nicht den erwarteten Verlauf nehmen und die
entsprechende Liquidität durch
Beteiligungserträge oder Anteilsverkäufe nicht
plangemäß an PAWLIK zurückfließen,
könnte sich zusätzliche
Finanzierungserfordernisse ergeben, um die
Unternehmensfortführung der Gesellschaft
sicherzustellen.
Konjunkturelle Risiken
Auch wenn die Prognosen der Wirtschaft positiv sind,
wird die Ukraine Krise und deren weltweiten Auswirkungen
auch im Jahr 2023 und 2024 die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen beeinflussen. Wie gravierend die
Auswirkungen sein werden, lässt sich aufgrund der
hohen Unsicherheit über die Entwicklung der
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuell nicht
vorhersagen. Entsprechend lassen sich die Risiken für
PAWLIK aktuell nicht bewerten. Entscheidend wird sein, ob
das weiter prognostizierten Wirtschaftswachstum, laut
Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU)
für den Consultingmarkt ein Wachstum von 12 %,
eintritt.
Branchenbezogene Risiken
Unabhängig von den aktuellen Rahmenbedingungen
sind die kritischen Erfolgsfaktoren sowohl in positiver als
auch negativer Hinsicht die wirtschaftliche Entwicklung der
für PAWLK relevanten Märkte und Erweiterung des
Produktportfolios, sowie die Mitarbeiter. Insbesondere die
Gewinnung und Bindung von hoch qualifizierten Mitarbeitern
hat für die weitere Entwicklung von PAWLIK eine
signifikante Bedeutung. Hier wird auch weiterhin die
Präsentation PAWLIK als attraktiver Arbeitgeber im
Fokus stehen, um die Identifikation seiner Mitarbeiter mit
dem Unternehmen zu steigern. Das Thema Engagement ist
bereits im Fokus der Geschäftsführung und wird
noch an Bedeutung gewinnen.
Durch die breite Aufstellung der Gesellschaft in den
verschiedenen Branchen können unterschiedliche
konjunkturelle Auswirkungen kompensiert werden. Dies wird
auch durch die breite Fokussierung sowohl auf
internationale Konzerne wie auf Unternehmen des
Mittelstands unterstützt. Der Brand "PAWLIK"
genießt bei sehr vielen Entscheidern eine
hervorragende Reputation und wird insbesondere im
DACH-Markt immer bekannter.
Inflationsbedingte Risiken
Daneben werden weiterhin ein intensives
Kostenmanagement und eine Ressourcenoptimierung betrieben,
um die Ergebnissituation weiter zu optimieren, aber auch,
um den Risiken aus konjunktureller Entwicklung und
Mitarbeiterveränderungen entgegenzuwirken. Die
Erreichung der Ziele wird monatlich durch ein Reporting
überwacht.
IT-Risiken
Als international agierendes Unternehmen und unter
Beachtung der fortschreitenden Digitalisierung kommt der
konzernweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten
Informationstechnik (IT) eine besondere Bedeutung zu.
Risiken bestehen im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf
sensible elektronische Unternehmensdaten sowie die
mangelnde Verfügbarkeit der Systeme. Dem Risiko eines
unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten begegnet PAWLIK
mit dem Einsatz verschiedener technischer und
organisatorischer Maßnahmen. Zusätzlich wird die
Sicherheit durch die restriktive Vergabe von
Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie
durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kritischen
Datenbestände erhöht.
Weitere Risiken erwachsen aus Verstößen
gegen datenschutzrechtliche Vorgaben. Zur Vermeidung dieser
Risiken erfolgt eine regelmäßige Schulung und
Sensibilisierung der Mitarbeiter. Hinsichtlich der
IT-Sicherheit besteht aufgrund der rasant fortschreitenden
technischen Entwicklung ein Restrisiko, das nicht
vollständig zu beherrschen ist.
Insgesamt ist die Risikosituation der Gesellschaft im
Geschäftsjahr 2022 noch als moderat einzustufen.
4.3 Chancenbericht
Auch und insbesondere in der aktuellen Krisenzeit
stehen Unternehmen vor vielfältigen Herausforderungen,
die für die Beratungsbranche auch Chancen mit sich
bringen. Durch die gezielte inhaltliche Besetzung der
Zukunftsthemen, die für das Top-Management in
Unternehmen relevant sind, wie Leadership, Future HR,
Herausforderungen an die Arbeitswelten im Rahmen der
Digitalisierung sieht sich PAWLIK für die Zukunft gut
positioniert. Insbesondere die Gewinnung neuer Kunden und
die Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen über das
gesamte Beratungsportfolio von PAWLIK bieten dabei gute
Wachstumschancen. Wegen der während der
Corona-Pandemie oben bereits beschriebenen und weiterhin
wirksamen Kostensenkungsmaßnahmen stehen wir bei
wiedereinsetzenden Wachstumsimpulsen eine realistische
Chance, unsere Margenziele deutlich zu übertreffen.
5. Nachtragsbericht
Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die
nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind,
verweisen wir auf den Nachtragsbericht im Anhang.
Hamburg, 23. August 2024
Pawlik Consultants GmbH
Geschäftsführung
Joachim Pawlik
|
Dr. Henrik Meyer-
Hoeven
|
Arme Adrian
|
Layla Marie Dolfen
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
9.353.003,42 |
7.588.687,88 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
200.200,00 |
430.161,00 |
| 1.
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte |
16,00 |
120.170,00 |
| 2.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
200.184,00 |
309.991,00 |
| II.
Sachanlagen |
616.372,00 |
446.143,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
616.372,00 |
446.143,00 |
| III.
Finanzanlagen |
8.536.431,42 |
6.712.383,88 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
5.454.443,32 |
4.387.257,75 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
2.484.871,06 |
1.195.685,14 |
| 3.
Beteiligungen |
494.615,00 |
1.129.439,99 |
| 4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
102.502,04 |
1,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.779.588,41 |
3.427.443,19 |
| I.
Vorräte |
37.393,50 |
44.220,46 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.741.180,41 |
3.382.792,82 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.659.613,50 |
1.839.804,66 |
| 2.
Forderungen gegen Gesellschafter |
450.000,00 |
0,00 |
| 3.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
910.253,93 |
857.033,93 |
| 4.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
329.570,30 |
179.343,97 |
| 5.
sonstige Vermögensgegenstände |
391.742,68 |
506.610,26 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.014,50 |
429,91 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
393.899,32 |
190.112,07 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
13.526.491,15 |
11.206.243,14 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.552.356,35 |
3.932.891,85 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
1.083.333,00 |
1.083.333,00 |
| 1.
Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital
abgesetzt |
0,00 |
-54.167,00 |
| 2.
eingefordertes Kapital |
1.083.333,00 |
1.029.166,00 |
| II.
Genussrechtskapital |
2.496.557,20 |
2.493.606,81 |
| III.
Kapitalrücklage |
1.840.552,50 |
144.719,50 |
| IV.
Gewinnrücklagen |
15.122,26 |
15.122,26 |
| V.
Bilanzverlust |
883.208,61 |
-250.277,28 |
| B.
Rückstellungen |
483.139,35 |
516.443,90 |
| 1.
sonstige Rückstellungen |
483.139,35 |
516.443,90 |
| C.
Verbindlichkeiten |
8.206.077,98 |
6.554.560,83 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.287.674,31 |
1.215.273,46 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.075.988,21 |
588.198,17 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
800.000,00 |
0,00 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.652.178,34 |
965.857,93 |
| 5.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
109.093,08 |
0,00 |
| 6.
sonstige Verbindlichkeiten |
3.281.144,04 |
3.785.231,27 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
284.917,47 |
166.346,56 |
| E.
Passive latente Steuern |
0,00 |
36.000,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
13.526.491,15 |
11.206.243,14 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.984.535,39 |
8.933.566,62 |
| 2.
Personalaufwand |
6.038.093,63 |
4.495.652,41 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.321.002,81 |
3.993.533,94 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
717.090,82 |
502.118,47 |
| 3.
Abschreibungen |
449.798,18 |
952.351,21 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
406.785,42 |
408.351,21 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens,soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
43.012,76 |
544.000,00 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.838.657,62 |
2.445.343,27 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
57.022,33 |
0,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
95.072,67 |
43.710,77 |
| 7.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
622.416,90 |
608.045,03 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
351.453,32 |
269.734,45 |
| 9.
Vergütung von Genussrechtskapital |
0,00 |
11.343,12 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-36.000,00 |
-43.000,00 |
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
-1.127.789,26 |
237.807,90 |
| 12.
sonstige Steuern |
2.746,24 |
7.651,53 |
| Jahresfehlbetrag |
1.130.535,50 |
-230.156,37 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
| 1.
Jahresfehlbetrag |
1.130.535,50 |
-230.156,37 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
250.277,28 |
20.120,91 |
| 3.
Entnahme von Genussrechtskapital |
-2.950,39 |
0,00 |
| 4.
Bilanzverlust |
883.208,61 |
-250.277,28 |
Anhang
Anlage 3 /
000300011
der Pawlik Consultants GmbH, Hamburg,
für das Geschäftsjahr 2022
Identifikation der Gesellschaft gemäß
§ 264 Abs. 1a HGB
Pawlik Consultants GmbH Hamburg Amtsgericht Hamburg
Registernummer: HRB 126200
A. Rechnungslegungsgrundsätze
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist unter
Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. und
§§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Dabei wurde
teilweise von den gesetzlich zulässigen
Vereinfachungen Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Bilanz
die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften
der §§ 266 ff. HGB an.
Die Gesellschaft richtet sich bei der Gliederung der
Gewinn- und Verlustrechnung nach den für
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der
§§ 275 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung
wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände sind zu
Herstellungskosten vermindert um planmäßige
kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten
umfassen sachgerecht zugeordnete Gemeinkosten. Für
noch nicht fertigstellte bzw. in Produktion befindliche
Vermögenswerte erfolgt der Ausweis als Anzahlung. Die
Abschreibungen werden ab Beginn der Nutzung linear
über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von
fünf Jahren vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurden
die selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenstände einer Bewertung unterzogen.
Im laufenden Geschäftsjahr waren keine
Wertberichtigungen erforderlich.
Die
entgeltlich erworbenen
immateriellen Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten vermindert um planmäßige
kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen
werden ab Beginn der Nutzung linear über einen
Zeitraum von fünf Jahren vorgenommen.
Das
Sachanlagevermögen ist mit den
aktivierungspflichtigen
Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit
abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Zugänge werden ausschließlich nach der
linearen Methode abgeschrieben.
Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6
Abs. 2 EstG in voller Höhe abgeschrieben.
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über
EUR 800,00 bis EUR 1.000,00 werden analog § 6
Abs. 2a EstG in einen Sammelposten eingestellt und
linear über einen Zeitraum von fünf Jahren
abgeschrieben.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem
niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Anteile und
Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Ausleihungen
an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht, wurden einer Bewertung unterzogen.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen
ermittelte Wert von Gegenständen des
Anlagevermögens über dem Wert liegt, der
ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch
außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung
getragen. Stellt sich in einem späteren
Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe
hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser
Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter
Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen
vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
Die Bewertung der
Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten
einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder
niedrigeren Zeitwerten. Angemessene Wertberichtigungen
wurden vorgenommen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten
angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der
Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine
Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für
Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit
1 % gebildet.
Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem
Nominalbetrag angesetzt.
Als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen
vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand
für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt
darstellen.
Das
Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.
Die
sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden
berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise
für deren Eintritt vorliegen.
Die
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag
bilanziert.
Als
passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen
vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Einnahmen
für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt
darstellen.
Temporäre Wertunterschiede zwischen
handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen
bestanden in den Vorjahren im Anlagevermögen bei
selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenständen. Die Ermittlung der
latenten Steuern erfolgt für die zeitlichen
Unterschiede, die sich in den nächsten Jahren
ausgleichen, grundsätzlich auf Basis eines
Ertragssteuersatzes von aktuell 30 % (vereinfacht) und
betrifft die Körperschaftsteuer, den
Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Eine sich
insgesamt ergebene Steuerbelastung wurde in der Bilanz als
passive latente Steuer angesetzt.
B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung
I.
Bilanz
1.
Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des
Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des
Anhangs.
2.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Von den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen haben Forderungen in
Höhe von TEUR 865 (Vj. TEUR 1.362) eine
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Unter den
sonstigen Vermögensgegenständen werden
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR
0 (Vj. TEUR 50) ausgewiesen.
Bei den ausgewiesenen
Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es
sich mit TEUR 506 (Vj. TEUR 506) um Forderungen aus einem
Teilbetriebsverkauf 2020 und darüber hinaus um
Forderungen aus Dienstleistungen.
Die ausgewiesenen
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus
Darlehen mit TEUR 0 (Vj. TEUR 50),einer Kaufpreisforderung
mit TEUR 124 (Vj. TEUR 0) sowie aus Dienstleistungen. Im
Vorjahr wurde die Kaufpreisforderung unter den sonstigen
Vermögensgegenständen ausgewiesen.
3.
Eigenkapital
Das Eigenkapital hat sich zum 31. Dezember 2022 wie
folgt entwickelt:
|
|
|
|
31.12.2022
|
31.12.2021
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
Ausgegebenes
Stammkapital abzüglich:
|
|
1.083.333,00
|
1.083.333,00
|
Nennbetrag
eigener Anteile (Erwerb)
|
|
0,00
|
-54.167,00
|
Stammkapital
31.12.
|
|
1.083.333,00
|
1.029.166,00
|
Genussrechtskapital
|
|
2.493.606,81
|
2.382.263,69
|
Ergebniszuweisung
|
|
2.950,39
|
11.343,12
|
Einzahlungen
|
|
0,00
|
100.000,00
|
Auszahlungen
|
|
0,00
|
0,00
|
Eingezahltes
Genussrechtskapital 31.12.
|
|
2.496.557,20
|
2.493.606,81
|
Kapitalrücklage 1.1.
|
|
|
|
Kapitalrücklage nach § 272 HGB (Agio)
|
144.719,50
|
740.552,50
|
abzüglich:
|
|
|
|
|
Verrechnung
eigene Anteile (Erwerb) zuzüglich:
Verrechnung eigene Anteile (Verkauf)
|
|
0,00
1.695,833,00
|
-595.833,00
0,00
|
Kapitalrücklage 31.12.
|
|
1.840.552,50
|
144.719,50
|
Gewinnrücklagen
|
|
|
|
Andere
Gewinnrücklagen
|
|
15.122,26
|
15.122,26
|
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1.1.
|
|
250.277,28
|
20.120,91
|
Abzüglich/zuzüglich: Entnahmen aus
Genussrechtskapital
|
|
0,00
|
0,00
|
Jahresüberschuss /Jahresfehlbetrag
|
|
-1.130.535,50
|
230.156,37
|
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 31.12.
|
|
-883.206,61
|
250.277,28
|
Eigenkapital
|
|
4.552.356,35
|
3.932.891,85
|
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr
eigene Anteile gemäß § 272 Abs. 1a
HGB verkauft. Insgesamt wurde ein Kaufpreis von EUR
1,750.000,00 gezahlt. Der Nennbetrag der verkauften Anteile
beträgt EUR 54.167,00. Der übersteigende Betrag
wird mit der frei verfügbaren Kapitalrücklage
gemäß § 272 Abs. 2 HGB verrechnet.
Gemäß § 268 Abs. 8 HGB
unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener
immaterieller Vermögensgegenstände einer
Ausschüttungssperre. Zum Bilanzstichtag
bestehen Restbuchwerte selbst geschaffener immaterieller
Vermögensgegenständen von insgesamt TEUR 0
(Vj. TEUR 120) sowie dafür passivierten
latenten Steuern von TEUR 0 (Vj. TEUR 36).
Aufgrund der zum Bilanzstichtag bestehenden frei
verfügbaren Rücklagen zuzüglich des
Gewinnvortrages beträgt der gemäß
§ 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte
Betrag TEUR 0,00 (Vj. TEUR 0,00).
Das
Genussrechtskapital ohne Ergebniszurechnungen
beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.755
(Vj. TEUR 2.755). Die Rechte der Genussrechtsinhaber
beinhalten keine Gesellschafterrechte, insbesondere keine
Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte. Sie vermitteln
auch nicht das Recht, an einem Liquidationserlös
teilzunehmen. Aufgrund der Genussrechtsvereinbarungen
wurden im Geschäftsjahr Gewinne in Höhe von
TEUR 3 (Vj. TEUR 11) den
Genussrechtsinhabern zugerechnet. Das Genussrechtskapital
wird zum Bilanzstichtag insofern mit einem Betrag in
Höhe von TEUR 2.497 (Vj. TEUR 2.494) ausgewiesen.
Das Genussrechtskapital setzt sich wie folgt
zusammen:
Nummer
|
Anzahl/Höhe
|
Verbrieftes Recht
|
Laufzeit
|
1
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2027
|
2
|
EUR
|
30.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2025
|
3
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12..2025
|
4
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2027
|
5
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2028
|
6
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2027
|
7
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2027
|
8
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2027
|
9
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
30.04.2024
|
10
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2028
|
11
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2026
|
12
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2028
|
13
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
30.06.2023
|
14
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2027
|
15
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
30.09.2023
|
16
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2028
|
17 (Tranche 1)
|
EUR
|
1.000.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2024
|
18 (Tranche 2)
|
EUR
|
1.000.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2024
|
19
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
30.11.2025
|
20
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2026
|
21
|
EUR
|
25.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2026
|
22
|
EUR
|
50.000,00
|
Gläubigerrecht
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
2.755.000,00
|
|
|
4.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Rückstellungen für Provisionen
Mitarbeiter TEUR 189 (TEUR 345), ausstehende Rechnungen von
Lieferanten TEUR 88 (TEUR 0), Zinsabgrenzungen TEUR 40
(TEUR 40) sowie Abschlusskosten TEUR 70
(TEUR 42).
5.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
|
|
Restlaufzeit
|
|
|
|
davon
|
|
|
Insgesamt
|
bis
1 Jahr
|
über 1
bis 5 Jahre
|
über
5 Jahre
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
1.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten (i.V.)
|
1.288
(1.215)
|
1.260
(1.171)
|
28
(44)
|
0
(0)
|
2.
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen (i.V.)
|
1.076
(588)
|
1.076
(588)
|
0
(0)
|
0
(0)
|
3.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen (i.V)
|
1.652
(966)
|
833
(394)
|
769
(572)
|
0
(0)
|
4.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschafter (i.V.)
|
800
(0)
|
0
|
0
|
800
(0)
|
5.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht (i.V.)
|
109
(0)
|
109
(0)
|
0
(0)
|
0
(0)
|
6.
|
Sonstige
Verbindlichkeiten (i.V.)
|
3.281 (3.786)
|
496 (1.399)
|
985 (2.447)
|
1.800 (0)
|
|
Gesamt (i.V.)
|
8.206 (6.555)
|
3.824 (3.492)
|
1.782 (3.063)
|
2.600 (0)
|
Die
sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 450
(Vj. TEUR 448) Verbindlichkeiten aus Steuern.
6.
Latente Steuern
Latente Steuern werden je Geschäftsjahr für
die zeitlichen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen
und steuerlichen Wertansatzsätzen der selbst
geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände
ermittelt.
Ermittlung der passiven latenten Steuern:
|
2022
|
2021
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Restbuchwert aktivierter
Entwicklungskosten (Bemessungsgrundlage)
|
0
|
120
|
Passive latente Steuern
(Steuersatz 30 %)
|
0
|
36
|
Passive latente Steuern
1.1.
|
36
|
79
|
Ertragswirksame
Auflösung im Geschäftsjahr
|
-36
|
-43
|
Passive latente Steuern
31.12.
|
0
|
36
|
II. Gewinn- und Verlustrechnung
1. Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus
Geschäftsanteilsveräußerungen in Höhe
von TEUR 142 (Vj. TEUR 1.468) sowie periodenfremde
Beträge in Höhe von TEUR 5 enthalten (Vj. TEUR 0)
enthalten.
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 0
(Vj. TEUR 9).
3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung
Der Posten enthält Aufwendungen für
Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vj.
TEUR 11).
4. Erträge aus Ausleihungen
Diese betreffen vollständig verbunden
Unternehmen.
5.
Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge
Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 82 (Vj.
TEUR 16) verbunde Unternehmen.
6.
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Im Geschäftsjahr 2022 wurden
außerplanmäßig Abschreibungen aufgrund von
voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf Anteile und
Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR
622 (Vj. TEUR 9) vorgenommen. Im Vorjahr wurden
außerplanmäßige Abschreibungen auf
verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 599
vorgenommen.
7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 12 (Vj.
TEUR 12) verbundene Unternehmen.
C. Sonstige Angaben
1.
Beteiligungsverhältnisse
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden
Unternehmen beteiligt:
|
Beteiligungs-
|
Wäh-
|
Eigen-
|
Jahres-
|
Name
|
quote in %
|
rung
|
kapital
|
ergebnis
|
Pawlik Recruiters GmbH,
Hamburg
|
95,07
|
TEUR
|
1.406
|
-129
|
Pawlik Personnel
Development GmbH, Hamburg
|
100,00
|
TEUR
|
82
|
-13
|
Heitsch & Partner
GmbH, Holzgerlingen
|
100,00
|
TEUR
|
-8
|
16
|
Compenyon GmbH, Hamburg
|
71,35
|
TEUR
|
-266
|
-397
|
Pink University GmbH,
München
|
66,99
|
TEUR
|
5.139
|
-827
|
PERIM Digital GmbH,
Berlin
|
74,90
|
TEUR
|
-505
|
-45
|
scan. up AG, Hamburg
|
59,05
|
TEUR
|
184
|
62
|
PAWLIK SALES CONSULTANTS
ASIA LIMITED, Hong Kong
|
50,00
|
THKD
|
1)
|
1)
|
WOGRA AG, Gersthofen
|
26,00
|
TEUR
|
554
|
122
|
ICM Associates SAS,
Paris, Frankreich2)
|
75,00
|
TEUR
|
-25
|
106
|
Pawlik Digital AG,
Frankfurt/Main
|
74,99
|
TEUR
|
83
|
-164
|
1) Die Angaben lagen zum Zeitpunkt der
Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor.
2) Über die Pawlik Personnel
Development GmbH, Hamburg.
2. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat zugunsten eines verbundenen
Unternehmens eine Patronatserklärung in Höhe von
TEUR 100 abgegeben. Aufgrund der positiven
Ertragsentwicklung des verbundenen Unternehmens nach dem
Bilanzstichtag 2022 wird das Risiko aus der Inanspruchnahme
als gering angesehen.
Des Weiteren hat die Gesellschaft im Zusammenhang mit
Forderungen gegen drei verbundene Unternehmen
Rangrücktritte in Höhe von insgesamt TEUR 1.507
abgegeben. Aufgrund der insgesamt positiven
wirtschaftlichen Aussichten der drei Unternehmen wird das
Risiko aus der Inanspruchnahme dieser
Haftungsverhältnisse als kleiner 50 %
eingeschätzt.
Außerdem hat die Gesellschaft zugunsten eines
verbundenen Unternehmen eine Bürgschaft für
Verpflichtungen aus einen Lizenzvertrag in Höhe von
TEUR 250 abgegeben. Aufgrund der positiven
Ertragsentwicklung des verbundenen Unternehmens nach dem
Bilanzstichtag 2022 wird das Risiko aus der Inanspruchnahme
als gering angesehen.
Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus
Miet- bzw. Leasingverträgen in Höhe von insgesamt
TEUR 1.492, die sich wie folgt zusammensetzen:
Miet- und
Leasingverträge
|
p.a.
Verpflichtung 2022
|
Verpflichtungen gesamt
|
Laufzeiten
|
Leasingverträge EDV
|
TEUR
|
82
|
133
|
2021 bis 2025
|
Leasingverträge Kfz
|
TEUR
|
121
|
273
|
2021 bis 2026
|
Leasingverträge
übrige
|
TEUR
|
59
|
91
|
2021 bis 2024
|
Büromieten
|
TEUR
|
385
|
996
|
2021 bis 2025
|
3.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer sind:
- Herr Joachim Pawlik, Hamburg
- Herr Dr. Henrik Meyer-Hoeven, Hamburg
- Herr Arne Adrian, Berlin
- Frau Layla Marie Dolfen, Hamburg
Die oben genannten Personen sind bzw. waren in ihrer
Hauptfunktion als Geschäftsführer/in tätig.
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung
betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 1.123.
4.
Mitarbeiter
Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 67
Mitarbeiter/innen beschäftigt.
5.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresfehlbetrag 2022 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen
und in Höhe des Restbetrages auf neue Rechnung
vorzutragen.
6.
Nachtragsbericht
Im Jahr 2023 konnte sich die Consultingbranche nach
Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater
e.V. (BDU) trotz der zurückhaltenden Prognosen der
Deutschen Wirtschaft positiv entwickeln, mit einen
Marktzuwachs von 12 % (Vj. 15%). Wie im Vorjahr haben die
großen Beratungsunternehmen überdurchschnittlich
Wachstumsraten verzeichnet, während die kleineren
Beratungsunternehmen im Schnitt mit 6 % bis 7 % gewachsen
sind. Pawlik konnte einen Umsatz von 12.910 TEUR
verzeichnen und damit ein Umsatzrückgang von rd. 8,1%.
Die Materialeinsatzquote betrug 47,6 % (Vj. 45,8 %). Trotz
des Umsatzrückgangs wird aufgrund einer konsequenten
Kostenüberwachung und Erträgen aus
Beteiligungsverkäufen, das positive EBIT für das
Gesamtjahr nach dem aktuellen Stand der Finanzbuchhaltung
voraussichtlich 1.305 TEUR betragen.
Weitere Bedeutsame Ereignisse für die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von PAWLIK haben
sich nach dem Stichtag 2022 wie folgt ergeben:
Im Geschäftsjahr 2024 sind die
Geschäftsführer Herr Dr. Meyer-Hoeven und Herr
Arne Adrian aus der Geschäftsführung
ausgeschieden um sich fokussiert auf deren
Unternehmensbereiche in der Pawlik Gruppe zu konzentrieren
Hamburg, 23. August 2024
Pawlik Consultants GmbH Geschäftsführung
Joachim Pawlik Dr. Henrik Meyer-Hoeven Arne Adrian
Layla Marie Dolfen
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-
|
|
Herstellungs-
|
|
|
|
Herstellungs-
|
|
kosten
|
|
|
|
kosten
|
|
01.01.2022
|
|
|
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
|
|
|
|
|
Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
1.453.369,87
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.453.369,87
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
1.799.293,60
|
48.749,49
|
0,00
|
0,00
|
1.848.043,09
|
Summe immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
3.252.663,47
|
48.749,19
|
0,00
|
0,00
|
3.301.412,96
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
962.093,43
|
298.303,93
|
0,00
|
0,00
|
1.260.397,36
|
Summe Sachanlagen
|
962.093,43
|
298.303,93
|
0,00
|
0,00
|
1.260.397,36
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
4.938.683,69
|
1.073.750,00
|
6.564,43
|
0,00
|
6.005.869,26
|
Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
1.446.021,29
|
2.310.750,00
|
1.021.696,40
|
0,00
|
2.735.207,21
|
Beteiligungen
|
1.280.479,06
|
250.001,00
|
884.825,99
|
0,00
|
645.654,07
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
51.410,33
|
102.501,04
|
0,00
|
0,00
|
153.911,37
|
Summe Finanzanlagen
|
7.716.594,37
|
3.737.134,36
|
1.913.086,82
|
0,00
|
9.540.641,91
|
Summe Anlagevermögen
|
11.931.351,27
|
4.084.187,78
|
1.913.086,82
|
0,00
|
14.102.542,23
|
|
kumulierte
|
Abschreibungen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
|
|
Abschreibungen
|
Geschäftsjahr
|
|
|
Abschreibungen
|
|
01.01.2022
|
|
|
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
|
|
|
|
|
Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
1.333.199,87
|
120.154,00
|
0,00
|
0,00
|
1.453.353,87
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
1.489.302,60
|
158.556,49
|
0,00
|
0,00
|
1.647.859,09
|
Summe immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
2.822.502,47
|
278.710,49
|
0,00
|
0,00
|
3.101.212,96
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
515.950,43
|
128.074,93
|
0,00
|
0,00
|
644.025,36
|
Summe Sachanlagen
|
515.950,43
|
128.074,93
|
0,00
|
0,00
|
644.025,36
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
551.425,94
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
551.425,94
|
Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
250.336,15
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
250.336,15
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
151.039,07
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
151.039,07
|
sonstige Ausleihungen
|
51.409,33
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
51.409,33
|
Summe Finanzanlagen
|
1.004.210,49
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.004.210,49
|
Summe Anlagevermögen
|
4.342.663,39
|
406.785,42
|
0,00
|
0,00
|
4.749.448,81
|
|
Zuschreibungen
|
Buchwert
|
|
|
|
|
Geschäftsjahr
|
|
|
|
|
|
|
31.12.2022
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
|
|
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
|
|
|
|
|
Selbst geschaffene
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
|
0,00
|
16,00
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
0,00
|
200.184,00
|
|
|
|
Summe immaterielle Vermögens-
gegenstände
|
0,00
|
200.200,00
|
|
|
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
616.372,00
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
616.372,00
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
5.454.443,32
|
|
|
|
Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
2.484.871,06
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
494.615,00
|
|
|
|
Ausleihungenan
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
102.502,00
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
8.536.431,42
|
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
9.353.003,42
|
|
|
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Pawlik Consultants GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Pawlik Consultants
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember
2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pawlik
Consultants GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember
2022 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung sowie unter ergänzender
Beachtung der International Standards on Auditing (ISA)
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie
unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets
aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus
Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) enthält unter
https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie
eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung
ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des
Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der
bestätigten Fassung abweichenden Form
(einschließlich der Übersetzung in andere
Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit
dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf
unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen
diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Hamburg, 23. August 2024
Blömer & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Daniel Blömer Wirtschaftsprüfer
|