Pawlik Consultants GmbH

Zirkusweg 2, 20359 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 126200
Eingetragen
4.2.2013
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Unternehmens- und Personalberatung sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Kulemann
seit 3.11.2021
Prokura
Jörg Hausmann
seit 14.6.2018
Prokura
Joachim Pawlik
seit 4.2.2013
Geschäftsführer
Yvonne Kahl
seit 4.2.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 8 angezeigt

Hamburg
442.225 €
40.82%
Hamburg
430.174 €
39.71%
Germany
62.833 €
5.80%
Germany
54.167 €
5.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pawlik Consultants GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Anlage 5 / 000300011

der Pawlik Consultants GmbH, Hamburg
für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen der Gesellschaft
Die Pawlik Consultants GmbH (im Folgenden PAWLIK) bildet zusammen mit ihren mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften und mit weiteren Gesellschaften die Pawlik Group. Die PAWLIK Group umfasst das Beratungsunternehmen PAWLIK Consultants und dessen nationale und internationale Beteiligungen und Ventures.

PAWLIK ist eine Beratungsgesellschaft, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Ziele in Resultate umzusetzen. PAWLIK hat eine Mission: "Make it happen" - und das seit über 25 Jahren. Die Gruppe bietet Personal- und Organisationsentwicklung, Personalberatung und verbindet dies mit methodischer Kompetenz aus den Bereichen Diagnostik und Potenzialanalyse. Produkt- und Lösungsanbieter von E-Learning, E-Recruiting und E-Applications weiten das Leistungsangebot für den digitalen Wandel stetig aus. Die Unternehmen der PAWLIK Group arbeiten als selbständige Gesellschaften in ihren jeweiligen Teilmärkten. Gemeinsam bilden sie interdisziplinäre Teams. Lokale Experten und Expertinnen und internationale Branchenkenner:innen arbeiten in der Unternehmensgruppe abgestimmt zusammen und erzielen messbar die gewünschten Ergebnisse für unsere Kunden.

PAWLIK ist derzeit als Familien- und Partnerunternehmen in 15 Standorten weltweit tätig. PAWLIKs Leistungsangebot umfasst: Project Excellence, Agile Excellence, Sales Excellence, Experience Management, Culture Transformation, Human Resource Management, Training & Blended Learning, Executive Coaching, Professional Coaching, Leadership Performance, Talent Management, Personnel Diagnostics, Assessment. PAWLIKs Branchenkompetenzen erstrecken sich vom Automotive-Bereich über Consumer & Retail, Construction, Financial Services, Health Care, Industry, Medtech & Life Sciences, Public & Non-Profit sowie Professional Services bis hin zum Digital & Media-Umfeld. PAWLIK begegnet den Herausforderungen seiner Kunden mit einer individuellen Kombination von Beratungsmaßnahmen aus einer Hand. Mehr als 500 Experten und Expertinnen für Personal- und Organisationsentwicklung sowie Personalberatung decken alle relevanten Beratungsleistungen in diesen Bereichen international ab. Dieses umfassende Angebot garantiert unseren Kunden eine ganzheitliche und neutrale Betrachtung der Aufgabenstellung. Wir schlagen keine Maßnahmen vor, weil wir sie haben, sondern empfehlen jene, die sich für unsere Kunden am besten eignen.

2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Im Jahr 2022 konnte sich die Consultingbranche nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) weiter erholen. Trotz Ukraine-Krieg und Lieferengpässen, gab es ein Marktwachstum von plus 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Wesentlichen haben davon jedoch die größeren Marktteilnehmer profitiert, d.h. jene mit einem Jahresumsatz von über 15.000 TEUR, die den Markt mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten noch oben zogen. Die Zuwächse kleinerer Marktteilnehmer bewegten sich dagegen zumeist im kleineren einstelligen Bereich.

2.2 Geschäftsverlauf
PAWLIK konnte einen Umsatz von 14.057 TEUR verzeichnen und damit ein Umsatzwachstum von TEUR 491 (+3,6%) gegenüber dem Vorjahr erzielen. Diese positive Entwicklung wurde insbesondere in den ersten drei Quartalen erreicht. Das vierte Quartal war dann bereits von zurückgehender Auftrags- und Kaufbereitschaft auf Kundenseite gekennzeichnet. So wurden Entscheidungen über Auftragsvergaben vielfach ins Folgejahr verschoben. Hierdurch ist auch die positive Ergebnisentwicklung der ersten drei Quartale im vierten Quartal ins Gegenteil verkehrt worden. Im Saldo schließt das Berichtsjahr mit einen EBIT von TEUR -342 ab.

Alle Geschäftsbereiche konnten Ihre Leistungszeile für das Geschäftsjahr 2022 erreichen zum Teil sogar übertreffen. Trotz des Erreichens der Umsatzziele und einen weiterhin stringenten Kostenmanagements wurden das EBIT-Ziel verfehlt.

Als Folge des Umsatzanstiegs erhöhte sich auch der Bedarf an externen Beratungsleistungen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen steigen daher um TEUR 343 (+5,6%).

Aufgrund des Ausbaus des Personalstamms erhöhten sich die Personalaufwendungen um TEUR 1.542 bzw. 34,3%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten dank konsequenten Kostenmanagements dagegen um TEUR 607 bzw. 24,8% reduziert werden.

Trotzdem fiel das EBIT gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 1.382 auf TEUR - 342. Hier wirkte sich auch aus, dass im Vorjahr die sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund von Einmaleffekten (Beteiligungsverkäufe) höher lagen als im Berichtsjahr.

Mit Blick auf die Marktentwicklung und den erzielten Umsatzzuwachs ist die Entwicklung auf der Umsatzseite zufriedenstellend verlaufen. Hier gilt es zukünftig, weiterhin Zuwachs und Marktanteile zu gewinnen.

Der Finanzmittelbestand bewegt sich mit TEUR 1 weiter auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Zur Absicherung der weiter bestehenden Risiken und des Ausbaus des Produktportfolios hat PAWLIK Privatdarlehen erhalten. Das Eigenkapital hat sich trotz des Jahresfehlbetrags aufgrund der Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 619 erhöht (+15,8%). Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme verminderte sich die Eigenkapitalquote  nur leicht von 35,1% (2021) auf 33,7% im Berichtsjahr.

Für die Zukunft muss der Fokus weiterhin auf die Gewinnung von Marktanteilen liegen sowie die Verbesserung der Marge aus dem Geschäft mit externen Partnern.

3. Lage
3.1 Ertragslage
Die nachfolgende Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung zeigt die Ertragslage der Gesellschaft auf.


2022 In TEUR
2021 In TEUR
Umsatzerlöse
14.057
13.566
Sonstige betriebliche Erträge
453
1.562
Aufwendungen für bezogene Leistungen
6.526
6.194
Personalaufwand
6.038
4.496
Abschreibungen
450
952
Sonstige betriebliche Aufwendungen
1.838
2.445
EBIT
-342
1.040
Finanzergebnis
-822
-845
Operatives Ergebnis vor Steuern
-1.164
195
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-36
-43
Sonstige Steuern
3
8
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss
-1.131
230


Die Geschäftsfelder der Gesellschaft haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 14.057 TEUR (Vorjahr 13.566 TEUR) erwirtschaftet. Der Umsatzanstieg um TEUR 491 (+ 3,6 %) kommt aus allen Geschäftsfeldern.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres wurde in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr TEUR 1.468) positiv durch Erträge aus Beteiligungsverkäufen beeinflusst. Da dieser Einmaleffekt deutlich niedriger ausfiel zum Vorjahr reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 1.109 auf TEUR 453.

Der gestiegene Umsatz hatte einen vermehrten Bedarf an externen Projektpartnern zur Folge. Daher stiegen die Aufwendungen für bezogene Leitungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 332 (+ 5,3 %) auf TEUR 6.526.

Das gegenüber den Vorjahren merklich gestiegene Geschäftsvolumen (Umsatzanstieg 2022 vs. 2020: TEUR 4.551 bzw. 48%) zog den Ausbau des Personalstamms in allen Abteilungen nach sich. Weiterhin wirkte sich im Vorjahr die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld senkende auf die Personalkosten im Vorjahr aus. Im Ergebnis erhöhten sich die Personalaufwendungen im Berichtsjahr um TEUR 1.542 bzw. 34,3%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten hingegen aufgrund des bereits im Vorjahr eingeleitetem stringenten Kostenmanagement um weitere TEUR 607 auf TEUR 1.838 reduziert werden (- 24,8 %).

Das Finanzergebnis fällt mit  TEUR - 822 immer noch negativ aus, hat sich aber gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 23 verbessert. Es wurden in diesen Jahr Einmalaufwendungen aus der Abwertung von Finanzanlagen TEUR 622 (Vorjahr TEUR 608) berücksichtigt. Des Weiteren sind die Erträge aus Darlehen und Ausleihungen deutlich gestiegen, bei einen weiteren Anstieg der Zinsen für Fremdmittel.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.131 ab. Hier wirkten sich insbesondere der Anstieg der Personalkosten sowie der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge aus. Für die Zukunft stehen Gewinnung von Marktanteilen sowie die Verbesserung der Marge aus dem Geschäft mit externen Partnern im Fokus.

3.2 Vermögenslage
Die Entwicklung der Vermögenslage ist ausfolgender Darstellung ersichtlich.

Vermögen 2022
2021
Veränderung
In TEUR
In TEUR
in TEUR
 
Anlagevermögen
9.353
7.589
1.764
Umlaufvermögen
3.779
3.427
352
RAP
394
190
204
Vermögen
13.526
11.206
2.320
Eigenkapital
4.552
3.933
619
Rückstellungen
483
516
-33
Fremdkapital
8.206
6.555
1.651
RAP
285
166
119
Passive latente Steuern
0
36
-36
Kapital
13.526
11.206
2.320


Der Zuwachs im Anlagevermögen resultiert wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Finanzanlagevermögen. Zum Ausbau des des Produkt- und Leistungsportfolios wurde in bestehende und neu gegründete Tochtergesellschaften investiert, die sowohl durch Eigenkapital als auch durch Ausleihungen gestärkt wurden.

Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 352 gestiegen, was vor allem aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert.

Die Veränderung des Eigenkapitals ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Kapitalrücklage um TEUR 1.696 infolge des Verkaufs eigener Anteile sowie aus dem Jahresfehlbetrag.

Die Rückstellungen sind moderat um TEUR 33 zurückgegangen. Hier wirken sich vor allem gegenüber dem Vorjahr gesunkene Provisionsrückstellungen aus.

Die Verbindlichkeiten sind in Summe um TEUR 1.651 gestiegen. Ursächlich hierfür sind unter anderem die Aufnahme von Gesellschafterdarlehen, der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Gesunken sind dagegen die sonstigen Verbindlichkeiten.

3.3 Finanzlage
PAWLIK war auch im Geschäftsjahr 2022 jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig zu erfüllen. Der Brutto- Cashflow (bestehende aus dem Jahresüberschuss, den Abschreibungen und den Veränderungen der Rückstellungen) fiel in 2022 negativ aus und fiel um 2.255 TEUR auf -96 TEUR zum Vorjahr (Vj. 2.159 TEUR).

Die finanziellen Verpflichtungen sind deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zum Stichtag 31.12.2022 bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von 8.206 TEUR (Vj. 6.555 TEUR), von denen 4.383 TEUR (Vj. 3.063 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

Bei den finanzierenden Geschäftsbanken bestanden Kreditlinien in Höhe von 1.700 TEUR, die zum Jahresende mit 1.260 TEUR (Vj. 1.171 TEUR) ausgenutzt waren.

Die Liquiditätssituation der PAWLIK schätzt die Geschäftsführung noch als moderat ein. Wesentliche Aufgaben des Finanzmanagements sind die kontinuierliche Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit, die ständige Optimierung der Kapitalkosten sowie die Reduzierung der Risiken aus Finanzierungsmaßnahmen. Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs werden Szenariorechnungen und rollierende Zwölfmonats-Cashflow-Planungen eingesetzt.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren
Wesentliche Leistungsindikatoren ergeben sich aus der Ertragslage des Unternehmens. Die Umsatzerlöse/Gesamtleistung in Höhe von 14.057 TEUR liegt über dem Vorjahr (13.566 TEUR). Im Wesentlichen ist durch den Aufbau des Personalstamms und dem Wegfall der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld das operative Ergebnis/EBIT von 1.040 TEUR in 2021 auf -342 TEUR gesunken.
4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
4.1 Prognosebericht
Im Jahr 2023 konnte sich die Consultingbranche nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) trotz der zurückhaltenden Prognosen der Deutschen Wirtschaft positiv entwickeln, mit einen Marktzuwachs von 12 % (Vj. 15%). Wie im Vorjahr haben die großen Beratungsunternehmen überdurchschnittlich Wachstumsraten verzeichnet, während die kleineren Beratungsunternehmen im Schnitt mit 6 % bis 7 % gewachsen sind. Pawlik konnte einen Umsatz von 12.910 TEUR verzeichnen und damit ein Umsatzrückgang von rd. 8,1%. Die Materialeinsatzquote betrug 47,6 % (Vj. 45,8 %). Trotz des Umsatzrückgangs wird, aufgrund einer konsequenten Kostenüberwachung  und Erträgen aus Beteiligungsverkäufen das positive EBIT für das Gesamtjahr nach dem aktuellen Stand der Finanzbuchhaltung voraussichtlich 1.305 TEUR betragen.

Im ersten Quartal 2024 ist eine Stabilisierung des Marktes zu erkennen und wir rechnen mit einer weiteren Stabilisierung in den folgenden Quartalen. So sind viele Aufträge bereits für die drei letzten Quartal 2024 beauftragt. Ausgehend von den vorläufigen Zahlen 2023 und der Planung 2024 und gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage rechnet PAWLIK für das Gesamtjahr 2024 im Vergleich zu 2023 insgesamt mit einen leichten Umsatzzuwachs und einem positiven EBIT auf Vorjahresniveau. Des Weiteren verweisen wir auf den Nachtragsbericht.

4.2 Risikobericht
Liquiditätsrisken
Auf der Liquiditätsseite sieht sich PAWLIK aktuell noch gut aufgestellt. Dennoch stehen natürlich die laufende Anpassung der Liquiditätsplanung und ein konsequentes Debitorenmanagement im Fokus. Grundsätzlich ist die aktuelle Zinsentwicklung als Risiko einzustufen, welchem durch möglichst langfristige Zinsvereinbarungen begegnet wird.

Das Liquiditätsrisiko geht in einem hohen Maße mit dem Erfolg von Investitionsprojekten in Form von Investitionen in Beteiligungen einher. Sollten diese Investitionen nicht den erwarteten Verlauf nehmen und die entsprechende Liquidität durch Beteiligungserträge oder Anteilsverkäufe nicht plangemäß an PAWLIK zurückfließen, könnte sich zusätzliche Finanzierungserfordernisse ergeben, um die Unternehmensfortführung der Gesellschaft sicherzustellen.

Konjunkturelle Risiken
Auch wenn die Prognosen der Wirtschaft positiv sind, wird die Ukraine Krise und deren weltweiten Auswirkungen auch im Jahr 2023 und 2024 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussen. Wie gravierend die Auswirkungen sein werden, lässt sich aufgrund der hohen Unsicherheit über die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuell nicht vorhersagen. Entsprechend lassen sich die Risiken für PAWLIK aktuell nicht bewerten. Entscheidend wird sein, ob das weiter prognostizierten Wirtschaftswachstum, laut Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) für den Consultingmarkt ein Wachstum von 12 %, eintritt.

Branchenbezogene Risiken
Unabhängig von den aktuellen Rahmenbedingungen sind die kritischen Erfolgsfaktoren sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht die wirtschaftliche Entwicklung der für PAWLK relevanten Märkte und Erweiterung des Produktportfolios, sowie die Mitarbeiter. Insbesondere die Gewinnung und Bindung von hoch qualifizierten Mitarbeitern hat für die weitere Entwicklung von PAWLIK eine signifikante Bedeutung. Hier wird auch weiterhin die Präsentation PAWLIK als attraktiver Arbeitgeber im Fokus stehen, um die Identifikation seiner Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu steigern. Das Thema Engagement ist bereits im Fokus der Geschäftsführung und wird noch an Bedeutung gewinnen.

Durch die breite Aufstellung der Gesellschaft in den verschiedenen Branchen können unterschiedliche konjunkturelle Auswirkungen kompensiert werden. Dies wird auch durch die breite Fokussierung sowohl auf internationale Konzerne wie auf Unternehmen des Mittelstands unterstützt. Der Brand "PAWLIK" genießt bei sehr vielen Entscheidern eine hervorragende Reputation und wird insbesondere im DACH-Markt immer bekannter.

Inflationsbedingte Risiken
Daneben werden weiterhin ein intensives Kostenmanagement und eine Ressourcenoptimierung betrieben, um die Ergebnissituation weiter zu optimieren, aber auch, um den Risiken aus konjunktureller Entwicklung und Mitarbeiterveränderungen entgegenzuwirken. Die Erreichung der Ziele wird monatlich durch ein Reporting überwacht.

IT-Risiken
Als international agierendes Unternehmen und unter Beachtung der fortschreitenden Digitalisierung kommt der konzernweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnik (IT) eine besondere Bedeutung zu. Risiken bestehen im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible elektronische Unternehmensdaten sowie die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten begegnet PAWLIK mit dem Einsatz verschiedener technischer und organisatorischer Maßnahmen. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kritischen Datenbestände erhöht.

Weitere Risiken erwachsen aus Verstößen gegen datenschutzrechtliche Vorgaben. Zur Vermeidung dieser Risiken erfolgt eine regelmäßige Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Hinsichtlich der IT-Sicherheit besteht aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung ein Restrisiko, das nicht vollständig zu beherrschen ist.

Insgesamt ist die Risikosituation der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 noch als moderat einzustufen.

4.3 Chancenbericht
Auch und insbesondere in der aktuellen Krisenzeit stehen Unternehmen vor vielfältigen Herausforderungen, die für die Beratungsbranche auch Chancen mit sich bringen. Durch die gezielte inhaltliche Besetzung der Zukunftsthemen, die für das Top-Management in Unternehmen relevant sind, wie Leadership, Future HR, Herausforderungen an die Arbeitswelten im Rahmen der Digitalisierung sieht sich PAWLIK für die Zukunft gut positioniert. Insbesondere die Gewinnung neuer Kunden und die Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen über das gesamte Beratungsportfolio von PAWLIK bieten dabei gute Wachstumschancen. Wegen der während der Corona-Pandemie oben bereits beschriebenen und weiterhin wirksamen Kostensenkungsmaßnahmen stehen wir bei wiedereinsetzenden Wachstumsimpulsen eine realistische Chance, unsere Margenziele deutlich zu übertreffen.

5. Nachtragsbericht
Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf den Nachtragsbericht im Anhang.

Hamburg, 23. August 2024
Pawlik Consultants GmbH
Geschäftsführung

Joachim Pawlik
Dr. Henrik Meyer- Hoeven
Arme Adrian
Layla Marie Dolfen

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 9.353.003,42 7.588.687,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 200.200,00 430.161,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 16,00 120.170,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 200.184,00 309.991,00
II. Sachanlagen 616.372,00 446.143,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.372,00 446.143,00
III. Finanzanlagen 8.536.431,42 6.712.383,88
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.454.443,32 4.387.257,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.484.871,06 1.195.685,14
3. Beteiligungen 494.615,00 1.129.439,99
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 102.502,04 1,00
B. Umlaufvermögen 3.779.588,41 3.427.443,19
I. Vorräte 37.393,50 44.220,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.741.180,41 3.382.792,82
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.659.613,50 1.839.804,66
2. Forderungen gegen Gesellschafter 450.000,00 0,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 910.253,93 857.033,93
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 329.570,30 179.343,97
5. sonstige Vermögensgegenstände 391.742,68 506.610,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.014,50 429,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 393.899,32 190.112,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.526.491,15 11.206.243,14

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.552.356,35 3.932.891,85
I. gezeichnetes Kapital 1.083.333,00 1.083.333,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 0,00 -54.167,00
2. eingefordertes Kapital 1.083.333,00 1.029.166,00
II. Genussrechtskapital 2.496.557,20 2.493.606,81
III. Kapitalrücklage 1.840.552,50 144.719,50
IV. Gewinnrücklagen 15.122,26 15.122,26
V. Bilanzverlust 883.208,61 -250.277,28
B. Rückstellungen 483.139,35 516.443,90
1. sonstige Rückstellungen 483.139,35 516.443,90
C. Verbindlichkeiten 8.206.077,98 6.554.560,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.287.674,31 1.215.273,46
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.075.988,21 588.198,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 800.000,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.652.178,34 965.857,93
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 109.093,08 0,00
6. sonstige Verbindlichkeiten 3.281.144,04 3.785.231,27
D. Rechnungsabgrenzungsposten 284.917,47 166.346,56
E. Passive latente Steuern 0,00 36.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.526.491,15 11.206.243,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 7.984.535,39 8.933.566,62
2. Personalaufwand 6.038.093,63 4.495.652,41
a) Löhne und Gehälter 5.321.002,81 3.993.533,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 717.090,82 502.118,47
3. Abschreibungen 449.798,18 952.351,21
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 406.785,42 408.351,21
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 43.012,76 544.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.838.657,62 2.445.343,27
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 57.022,33 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95.072,67 43.710,77
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 622.416,90 608.045,03
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 351.453,32 269.734,45
9. Vergütung von Genussrechtskapital 0,00 11.343,12
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -36.000,00 -43.000,00
11. Ergebnis nach Steuern -1.127.789,26 237.807,90
12. sonstige Steuern 2.746,24 7.651,53
Jahresfehlbetrag 1.130.535,50 -230.156,37

Ergebnisverwendung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Jahresfehlbetrag 1.130.535,50 -230.156,37
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 250.277,28 20.120,91
3. Entnahme von Genussrechtskapital -2.950,39 0,00
4. Bilanzverlust 883.208,61 -250.277,28

Anhang

Anlage 3 / 000300011

der Pawlik Consultants GmbH, Hamburg,
für das Geschäftsjahr 2022

Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGB
Pawlik Consultants GmbH Hamburg Amtsgericht Hamburg Registernummer: HRB 126200
A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Dabei wurde teilweise von den gesetzlich zulässigen Vereinfachungen Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Bilanz die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 266 ff. HGB an.

Die Gesellschaft richtet sich bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 275 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen sachgerecht zugeordnete Gemeinkosten. Für noch nicht fertigstellte bzw. in Produktion befindliche Vermögenswerte erfolgt der Ausweis als Anzahlung. Die Abschreibungen werden ab Beginn der Nutzung linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurden die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände einer Bewertung unterzogen. Im laufenden Geschäftsjahr waren keine Wertberichtigungen erforderlich.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden ab Beginn der Nutzung linear über einen Zeitraum von fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Her­stellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EstG in voller Höhe abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über EUR 800,00 bis EUR 1.000,00 werden analog § 6 Abs. 2a EstG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden einer Bewertung unterzogen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Angemessene Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Einnahmen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Temporäre Wertunterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestanden in den Vorjahren im Anlagevermögen bei selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt für die zeitlichen Unterschiede, die sich in den nächsten Jahren ausgleichen, grundsätzlich auf Basis eines Ertragssteuersatzes von aktuell 30 % (vereinfacht) und betrifft die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebene Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen in Höhe von TEUR 865 (Vj. TEUR 1.362) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 0  (Vj. TEUR 50) ausgewiesen.

Bei den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich mit TEUR 506 (Vj. TEUR 506) um Forderungen aus einem Teilbetriebsverkauf 2020 und darüber hinaus um Forderungen aus Dienstleistungen.

Die ausgewiesenen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Darlehen mit TEUR 0 (Vj. TEUR 50),einer Kaufpreisforderung mit TEUR 124 (Vj. TEUR 0) sowie aus Dienstleistungen. Im Vorjahr wurde die Kaufpreisforderung unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt entwickelt:





31.12.2022
31.12.2021




EUR
EUR
Ausgegebenes Stammkapital abzüglich:

1.083.333,00
1.083.333,00
Nennbetrag eigener Anteile (Erwerb)

0,00
-54.167,00
Stammkapital 31.12.

1.083.333,00
1.029.166,00
Genussrechtskapital

2.493.606,81
2.382.263,69
Ergebniszuweisung

2.950,39
11.343,12
Einzahlungen

0,00
100.000,00
Auszahlungen

0,00
0,00
Eingezahltes Genussrechtskapital 31.12.

2.496.557,20
2.493.606,81
Kapitalrücklage 1.1.



Kapitalrücklage nach § 272 HGB (Agio)
144.719,50
740.552,50
abzüglich:




Verrechnung eigene Anteile (Erwerb) zuzüglich:
Verrechnung eigene Anteile (Verkauf)

0,00
1.695,833,00
-595.833,00
0,00
Kapitalrücklage 31.12.

1.840.552,50
144.719,50
Gewinnrücklagen



Andere Gewinnrücklagen

15.122,26
15.122,26
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1.1.

250.277,28
20.120,91
Abzüglich/zuzüglich: Entnahmen aus Genussrechtskapital

0,00
0,00
Jahresüberschuss /Jahresfehlbetrag

-1.130.535,50
230.156,37
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 31.12.

-883.206,61
250.277,28
Eigenkapital

4.552.356,35
3.932.891,85



Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eigene Anteile gemäß § 272 Abs. 1a HGB verkauft. Insgesamt wurde ein Kaufpreis von EUR 1,750.000,00 gezahlt. Der Nennbetrag der verkauften Anteile beträgt EUR 54.167,00. Der übersteigende Betrag wird mit der frei verfügbaren Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 HGB verrechnet.

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Ver­mögensgegenstände einer Ausschüttungssperre. Zum Bilanzstichtag bestehen Restbuchwerte selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenständen von insgesamt TEUR 0 (Vj. TEUR 120) sowie dafür passivierten latenten Steuern von TEUR 0 (Vj. TEUR 36). Aufgrund der zum Bilanzstichtag bestehenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich des Gewinnvortrages beträgt der gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag TEUR 0,00 (Vj. TEUR 0,00).

Das Genussrechtskapital ohne Ergebniszurechnungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.755 (Vj. TEUR 2.755). Die Rechte der Genussrechtsinhaber beinhalten keine Gesellschafterrechte, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte. Sie vermitteln auch nicht das Recht, an einem Liquidationserlös teilzunehmen. Aufgrund der Genussrechtsvereinbarungen wurden im Geschäftsjahr Gewinne in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 11) den Genussrechtsinhabern zugerechnet. Das Genussrechtskapital wird zum Bilanzstichtag insofern mit einem Betrag in Höhe von TEUR 2.497 (Vj. TEUR 2.494) ausgewiesen.

Das Genussrechtskapital setzt sich wie folgt zusammen:

Nummer
Anzahl/Höhe
Verbrieftes Recht
Laufzeit
1
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2027
2
EUR
30.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2025
3
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12..2025
4
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2027
5
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2028
6
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2027
7
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2027
8
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2027
9
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
30.04.2024
10
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2028
11
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2026
12
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2028
13
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
30.06.2023
14
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2027
15
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
30.09.2023
16
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2028
17 (Tranche 1)
EUR
1.000.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2024
18 (Tranche 2)
EUR
1.000.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2024
19
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
30.11.2025
20
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2026
21
EUR
25.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2026
22
EUR
50.000,00
Gläubigerrecht
31.12.2022

EUR
2.755.000,00



4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Provisionen Mitarbeiter TEUR 189 (TEUR 345), ausstehende Rechnungen von Lieferanten TEUR 88 (TEUR 0), Zinsabgrenzungen TEUR 40 (TEUR 40) sowie Abschlusskosten TEUR 70 (TEUR 42).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:



Restlaufzeit



davon


Insgesamt
bis 1 Jahr
über 1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre


TEUR
TEUR
TEUR
TEUR
1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (i.V.)

1.288
(1.215)

1.260
(1.171)

28
(44)

0
(0)
2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (i.V.)

1.076
(588)

1.076
(588)

0
(0)

0
(0)
3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (i.V)

1.652
(966)

833
(394)

769
(572)

0
(0)
4.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (i.V.)

800
(0)

0

0

800
(0)
5.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (i.V.)


109
(0)


109
(0)


0
(0)


0
(0)
6.
Sonstige Verbindlichkeiten (i.V.)
3.281 (3.786)
496 (1.399)
985 (2.447)
1.800 (0)

Gesamt (i.V.)
8.206 (6.555)
3.824 (3.492)
1.782 (3.063)
2.600 (0)


Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 450 (Vj. TEUR 448) Verbindlichkeiten aus Steuern.

6. Latente Steuern

Latente Steuern werden je Geschäftsjahr für die zeitlichen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansatzsätzen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände ermittelt.

Ermittlung der passiven latenten Steuern:
2022
2021

TEUR
TEUR
Restbuchwert aktivierter Entwicklungskosten (Bemessungsgrundlage)
0
120
Passive latente Steuern (Steuersatz 30 %)
0
36
Passive latente Steuern 1.1.
36
79
Ertragswirksame Auflösung im Geschäftsjahr
 -36
 -43
Passive latente Steuern 31.12.
0
 36


II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Geschäftsanteilsveräußerungen in Höhe von TEUR 142 (Vj. TEUR 1.468) sowie periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 5 enthalten (Vj. TEUR 0) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 9).

3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 11).

4. Erträge aus Ausleihungen

Diese betreffen vollständig verbunden Unternehmen.

5. Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 82 (Vj. TEUR 16) verbunde Unternehmen.

6. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Geschäftsjahr 2022 wurden außerplanmäßig Abschreibungen aufgrund von voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf Anteile und Ausleihungen an  Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 622 (Vj. TEUR 9) vorgenommen. Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 599 vorgenommen.

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 12) verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:


Beteiligungs-
Wäh-
Eigen-
Jahres-
Name
quote in %
rung
kapital
ergebnis
Pawlik Recruiters GmbH, Hamburg
95,07
TEUR
1.406
-129
Pawlik Personnel Development GmbH, Hamburg
100,00
TEUR
82
-13
Heitsch & Partner GmbH, Holzgerlingen
100,00
TEUR
-8
16
Compenyon GmbH, Hamburg
71,35
TEUR
-266
-397
Pink University GmbH, München
66,99
TEUR
5.139
-827
PERIM Digital GmbH, Berlin
74,90
TEUR
-505
-45
scan. up AG, Hamburg
59,05
TEUR
184
62
PAWLIK SALES CONSULTANTS ASIA LIMITED, Hong Kong
50,00
THKD
1)
1)
WOGRA AG, Gersthofen
26,00
TEUR
554
122
ICM Associates SAS, Paris, Frankreich2)
75,00
TEUR
-25
106
Pawlik Digital AG, Frankfurt/Main
74,99
TEUR
83
-164

 
1)   Die Angaben lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor.
2)   Über die Pawlik Personnel Development GmbH, Hamburg.

2. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zugunsten eines verbundenen Unternehmens eine Patronatserklärung in Höhe von TEUR 100 abgegeben. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung des verbundenen Unternehmens nach dem Bilanzstichtag 2022 wird das Risiko aus der Inanspruchnahme als gering angesehen.

Des Weiteren hat die Gesellschaft im Zusammenhang mit Forderungen gegen drei verbundene Unternehmen Rangrücktritte in Höhe von insgesamt TEUR 1.507 abgegeben. Aufgrund der insgesamt positiven wirtschaftlichen Aussichten der drei Unternehmen wird das Risiko aus der Inanspruchnahme dieser Haftungsverhältnisse als kleiner 50 % eingeschätzt.

Außerdem hat die Gesellschaft zugunsten eines verbundenen Unternehmen eine Bürgschaft für Verpflichtungen aus einen Lizenzvertrag in Höhe von TEUR 250 abgegeben. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung des verbundenen Unternehmens nach dem Bilanzstichtag 2022 wird das Risiko aus der Inanspruchnahme als gering angesehen.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 1.492, die sich wie folgt zusammensetzen:

Miet- und Leasingverträge
p.a. Verpflichtung 2022
Verpflichtungen gesamt
Laufzeiten
Leasingverträge EDV
TEUR
82
133
2021 bis 2025
Leasingverträge Kfz
TEUR
121
273
2021 bis 2026
Leasingverträge übrige
TEUR
59
91
2021 bis 2024
Büromieten
TEUR
385
996
2021 bis 2025



3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

- Herr Joachim Pawlik, Hamburg
- Herr Dr. Henrik Meyer-Hoeven, Hamburg
- Herr Arne Adrian, Berlin
- Frau Layla Marie Dolfen, Hamburg

Die oben genannten Personen sind bzw. waren in ihrer Hauptfunktion als Geschäftsführer/in tätig.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 1.123.

4. Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 67 Mitarbeiter/innen beschäftigt.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2022 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und in Höhe des Restbetrages auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Im Jahr 2023 konnte sich die Consultingbranche nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) trotz der zurückhaltenden Prognosen der Deutschen Wirtschaft positiv entwickeln, mit einen Marktzuwachs von 12 % (Vj. 15%). Wie im Vorjahr haben die großen Beratungsunternehmen überdurchschnittlich Wachstumsraten verzeichnet, während die kleineren Beratungsunternehmen im Schnitt mit 6 % bis 7 % gewachsen sind. Pawlik konnte einen Umsatz von 12.910 TEUR verzeichnen und damit ein Umsatzrückgang von rd. 8,1%. Die Materialeinsatzquote betrug 47,6 % (Vj. 45,8 %). Trotz des Umsatzrückgangs wird aufgrund einer konsequenten Kostenüberwachung und Erträgen aus Beteiligungsverkäufen, das positive EBIT für das Gesamtjahr nach dem aktuellen Stand der Finanzbuchhaltung voraussichtlich 1.305 TEUR betragen.

Weitere Bedeutsame Ereignisse für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von PAWLIK haben sich nach dem Stichtag 2022 wie folgt ergeben:

Im Geschäftsjahr 2024 sind die Geschäftsführer Herr Dr. Meyer-Hoeven und Herr Arne Adrian aus der Geschäftsführung ausgeschieden um sich fokussiert auf deren Unternehmensbereiche in der Pawlik Gruppe zu konzentrieren
Hamburg, 23. August 2024
Pawlik Consultants GmbH Geschäftsführung
Joachim Pawlik Dr. Henrik Meyer-Hoeven Arne Adrian Layla Marie Dolfen

Anlagespiegel


Anschaffungs-
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-

Herstellungs-



Herstellungs-

kosten



kosten

01.01.2022



31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Immaterielle Vermögens- gegenstände





Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1.453.369,87
0,00
0,00
0,00
1.453.369,87
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
1.799.293,60
48.749,49
0,00
0,00
1.848.043,09
Summe immaterielle Vermögens- gegenstände
3.252.663,47
48.749,19
0,00
0,00
3.301.412,96
Sachanlagen
 





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
962.093,43
298.303,93
0,00
0,00
1.260.397,36
Summe Sachanlagen
 
962.093,43
298.303,93
0,00
0,00
1.260.397,36
Finanzanlagen
 





Anteile an verbundenen Unternehmen
4.938.683,69
1.073.750,00
6.564,43
0,00
6.005.869,26
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1.446.021,29
2.310.750,00
1.021.696,40
0,00
2.735.207,21
Beteiligungen
1.280.479,06
250.001,00
884.825,99
0,00
645.654,07
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht  
51.410,33
102.501,04
0,00
0,00
153.911,37
Summe Finanzanlagen
 
7.716.594,37
3.737.134,36
1.913.086,82
0,00
9.540.641,91
Summe Anlagevermögen
11.931.351,27
4.084.187,78
1.913.086,82
0,00
14.102.542,23

kumulierte
Abschreibungen
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte

Abschreibungen
Geschäftsjahr


Abschreibungen

01.01.2022



31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Immaterielle Vermögens- gegenstände





Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1.333.199,87
120.154,00
0,00
0,00
1.453.353,87
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
1.489.302,60
158.556,49
0,00
0,00
1.647.859,09
Summe immaterielle Vermögens- gegenstände
2.822.502,47
278.710,49
0,00
0,00
3.101.212,96
Sachanlagen
 





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
515.950,43
128.074,93
0,00
0,00
644.025,36
Summe Sachanlagen
 
515.950,43
128.074,93
0,00
0,00
644.025,36
Finanzanlagen
 





Anteile an verbundenen Unternehmen
551.425,94
0,00
0,00
0,00
551.425,94
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
250.336,15
0,00
0,00
0,00
250.336,15
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht  
151.039,07
0,00
0,00
0,00
151.039,07
sonstige Ausleihungen
 
51.409,33
0,00
0,00
0,00
51.409,33
Summe Finanzanlagen
 
1.004.210,49
0,00
0,00
0,00
1.004.210,49
Summe Anlagevermögen
4.342.663,39
406.785,42
0,00
0,00
4.749.448,81

Zuschreibungen
Buchwert




Geschäftsjahr






31.12.2022




EUR
EUR



Immaterielle Vermögens- gegenstände





Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
0,00
16,00



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
0,00
200.184,00



Summe immaterielle Vermögens- gegenstände
0,00
200.200,00



Sachanlagen
 





andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
616.372,00



Summe Sachanlagen
 
0,00
616.372,00



Finanzanlagen
 





Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
5.454.443,32



Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
2.484.871,06



Beteiligungen
0,00
494.615,00



Ausleihungenan Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht  
0,00
102.502,00



Summe Finanzanlagen
 
0,00
8.536.431,42



Summe Anlagevermögen
0,00
9.353.003,42



sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Pawlik Consultants GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pawlik Consultants GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pawlik Consultants GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

Hamburg, 23. August 2024
Blömer & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Daniel Blömer Wirtschaftsprüfer

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