Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 7544
Vorher
POS Tuning Global GmbH
Eingetragen
5.8.2011
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Verkaufsraumeinrichtungen und verkaufsfördernden Elementen und alle damit verbundenen Dienstleistungen, wie z.B. die Montage, Demontage, Wartung derselben sowie die Vermittlung von Finanzierungen, Herstellung von Analysen, Durchführung von betriebswirtschaftlichen Beratungen und Schulungs- und Trainingsmaßnahmen im vorgenannten Bereich einschließlich der Vergabe von Lizenzen zur Vermarktung der entwickelten Produkte. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar diesem Zweck zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Sebastian Rost
seit 1.7.2025
Prokura
Bernd Schäkel
seit 31.8.2022
Geschäftsführer
Christoph Moser
seit 31.8.2022
Geschäftsführer
Oliver Voßhenrich
seit 5.8.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
POS TUNING Udo Voßhenrich GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
POS TUNING Udo Voßhenrich GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

POS TUNING GmbH

Bad Salzuflen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld/Rahmenbedingungen

Der globale Welthandel im Jahr 2023 wurde maßgeblich von den Auswirkungen zunehmender geopolitischer Spannungen im Nahostkonflikt sowie des anhaltenden Ukrainekriegs geprägt. Volatile Energiepreise und kräftige Zinsanhebungen dämpften den Privatkonsum und die Investitionstätigkeit. Gleichzeitig zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. In den Schwellenländern blieb das Wirtschaftswachstum hoch, was zu einem moderaten Wachstum des gesamten Welthandels beitrug. Der Welthandel wuchs jedoch insgesamt langsamer als zunächst erwartet. Die WTO prognostizierte ursprünglich ein Wachstum von 1,7 %, hat diese Schätzung jedoch auf 0,8 % revidiert.

Im EURO-Raum belasteten die schwächelnde Industrie infolge des Energiepreisschocks sowie Kaufkraftverluste durch hohe Inflation die realwirtschaftliche Entwicklung. Der knapp positive Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 0,6 % resultierte daraus, dass die Importe stärker sanken als die Exporte.

Deutschland konnte die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine bewältigen, indem es innerhalb weniger Monate unabhängig von russischen Energielieferungen wurde und mit bundeseigenen Entlastungspaketen versuchte, die hohen Energie- und Verbraucherpreise abzumildern. Der Konsum und die Baukonjunktur reagierten jedoch weiterhin zurückhaltend auf die nach wie vor hohe Inflation und steigende Finanzierungskosten. Darüberhinaus wirkte sich die unsichere Haushaltslage in Deutschland dämpfend auf die gesamte Investitionstätigkeit aus. Die angebotsseitigen Engpässe verloren im Jahr 2023 an Bedeutung, aber als Exportnation leidet Deutschland stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder.

2. Geschäftsentwicklung 2023

Die weltweit schwache Industrieproduktion regulierte das Angebot und die Preisentwicklung auf dem Rohstoffmarkt. Die dadurch verbesserte Verfügbarkeit und die Preissenkungen hatten zusätzlich positive Effekte auf unsere gute Auftragslage.

Die rückläufige Inflation und die sich stabilisierenden Realeinkommen beeinflussten den privaten Konsum positiv, was zu einer steigenden Nachfrage nach unseren innovativen Produktlösungen führte. Unsere Geschäftspotentiale konnten wir sowohl im Handel als auch im Industriebereich, einschließlich der Tabakbranche, weiter deutlich ausbauen.

Auf der EuroShop 2023 in Düsseldorf fanden unsere zahlreichen Innovationen großen Zuspruch beim internationalen Publikum. Trotz geopolitischer Unsicherheiten konnten wir auf dieser Grundlage den Exportumsatz mit einem Plus von 15 % deutlich steigern. Der größte Exportumsatz wurde in der EU erzielt, wobei das überdurchschnittliche Wachstum in Großbritannien maßgeblich von einer organisatorischen Umstrukturierung des Vertriebs vor Ort profitierte. Gleichzeitig entwickelten sich auch die UAE und Südamerika weiter positiv.

Die kontinuierliche Optimierung der Produktionsprozesse ermöglichte die Abwicklung des gestiegenen Auftragseingangs. Der damit verbundene Personalbedarf, insbesondere an Fachkräften, konnte erfreulicherweise vom regionalen Arbeitsmarkt gedeckt werden.

Entgegen den globalen Abwärtsrisiken wie Inflation, Zinssteigerungen und geopolitischen Unsicherheiten führten strategische Produktentwicklungen und flexible Produktionsverfahren zu einem Gesamtumsatzplus von rund 25 % gegenüber dem Vorjahr.

In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld konnten wir unser EBIT gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöhen und sind mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden.

2.1. Vertrieb

Die während der Coronazeit häufig genutzten Online-Meetings haben sich als klassische Kommunikationsform etabliert. Dies führt zu einem schnelleren und effektiveren Austausch mit unseren Kunden. Insbesondere im Ausland konnten wir bestehende Kundenbeziehungen weiter ausbauen und neue Kunden gewinnen. Unsere Leitmesse, die EuroShop in Düsseldorf, hat dazu beigetragen, unsere Stellung als Innovationsführer in der Branche weiter zu festigen. Das Jahr 2023 war zusätzlich geprägt von unserem 25-jährigen Firmenjubiläum, welches auch ein zusätzlicher Anlass für unsere Kunden war, uns auf der Messe in Düsseldorf zu besuchen.

Der Bereich Tabak hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiv entwickelt und bleibt unser umsatzstärkster Bereich. Alternative Tabakprodukte stellen für die Tabakkonzerne weiterhin den Markt mit dem höchsten Wachstumspotenzial dar. Den gesunkenen Umsätzen im konventionellen Bereich versucht die Branche mit verstärkten Marketinganstrengungen zu begegnen, wovon wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr profitiert haben.

Der Handel, unser zweitgrößter Bereich, konnte im Jahr 2023 deutliche Zuwächse verzeichnen. Die Preissteigerungen im Handel haben sich auch 2023 weiter fortgesetzt. Der Handel kämpfte weiterhin mit deutlich höheren Kosten, die zu Preissteigerungen in allen Kategorien führten. Hier finden unsere patentierten Lösungen, die mit immer geringerer Komplexität überzeugen, großen Zuspruch. Die einfache und unkomplizierte Anwendung unserer Systeme steht dabei weiterhin im Fokus.

2.2. Produktion

In der Fertigung konnten durch eine Reihe technischer, organisatorischer und personeller Maßnahmen weitere Effizienz- und Qualitätssteigerungen erzielt werden. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Optimierung des Werkzeugbereichs. Durch gezielte Verbesserungen in diesem Bereich konnten wir die Leistungsfähigkeit unserer Produktionsprozesse erheblich steigern.

Die umgesetzten Maßnahmen trugen im Jahr 2023 maßgeblich zur Stärkung unserer Wirtschaftlichkeit bei. Diese Verbesserungen bildeten die Grundlage für weitere Prozessoptimierungen, die sowohl die Produktivität als auch die Qualität unserer Fertigung nachhaltig erhöhen. Wir sind überzeugt, dass diese kontinuierlichen Verbesserungen uns helfen werden, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und den hohen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

2.3. Beschaffung/Einkauf

Im Kunststoffsektor war der Beschaffungsmarkt im Jahr 2023 von verschiedenen Entwicklungen geprägt. Aufgrund des wachsenden Umweltbewusstseins und der zunehmenden regulatorischen Anforderungen stieg die Nachfrage nach recycelten Kunststoffen und nachhaltigen Alternativen erheblich an. Diese Entwicklung spiegelte den globalen Trend wider, verstärkt auf umweltfreundlichere Materialien zu setzen und die Umweltauswirkungen der Produktion zu reduzieren.

Gleichzeitig waren zu Beginn des Jahres allgemeine Lieferengpässe und Preisschwankungen zu beobachten, die durch globale Markttrends und geopolitische Ereignisse verursacht wurden. Diese Faktoren erhöhten den Druck auf Unternehmen im Kunststoffsektor, ihre Beschaffungsstrategien anzupassen und ein stärkeres Augenmerk auf Nachhaltigkeit und das Management der Lieferketten zu legen. Der Beschaffungsmarkt im Kunststoffsektor war somit im Jahr 2023 von zunehmender Komplexität geprägt.

Im Jahr 2023 haben wir mit unseren Partnern Mengenkontrakte mit Laufzeiten von 3 bis 6 Monaten abgeschlossen, um die Preis- und Liefersicherheit zu gewährleisten. Diese Verträge boten uns eine stabile Grundlage, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen und eine konstante Versorgung sicherzustellen. Um die Verfügbarkeit der Mengen- und Qualitätskontingente zu sichern, setzen wir auf eine sehr enge Kommunikation und vorausschauende Planung mit unseren strategischen Partnern.

2.4. Organisation/Personal

Die beachtliche Umsatzausweitung im Jahr 2023 konnte durch eine Reihe strategischer Maßnahmen ermöglicht werden. Zu diesen Maßnahmen zählten Neueinstellungen, Produktivitätssteigerungen, verlängerte Werkbänke und der Einsatz eines Pools an Zeitarbeitnehmern. Unser Personalbestand wurde sowohl qualitativ als auch quantitativ erweitert, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

Ein wesentlicher Faktor für unseren Erfolg war die Digitalisierung und organisatorische Verbesserung des Recruitingprozesses. Durch den Einsatz moderner Technologien und optimierter Verfahren konnten wir effizienter neue Mitarbeiter gewinnen und diese integrieren.

Darüberhinaus haben wir unsere Steuerungs- und Arbeitsprozesse im Unternehmen weiter optimiert. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, die Effizienz zu steigern und langfristig abzusichern. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Schulung, Ausbildung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Im Laufe des Jahres 2023 haben wir diesen Bereich ausgebaut, um die Fähigkeiten und das Wissen unserer Belegschaft zu erweitern. Insgesamt haben diese umfassenden Maßnahmen dazu beigetragen, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das Umsatzwachstum nachhaltig zu unterstützen.

3. Vermögens-, Finanz und Ertragslage

3.1. Ertragslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Rohergebnis 38.954 30.937 +8.017
EBITDA 12.918 8.469 +4.449
EBIT 11.519 7.206 +4.313

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir unser Rohergebnis um TEUR 8.017, unser EBITDA (+TEUR 4.449) und unser EBIT (+4.313) deutlich im Jahresvergleich steigern. Dabei haben sich die Inlandsumsätze überproportional um EUR 8,4 Mio. erhöht (48% der Gesamtumsätze). Die Material- und Personalaufwendungen sind zwar absolut gestiegen, konnten aber relativ gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Um das Auftragsvolumen bewältigen zu können, haben wir neues Personal einstellen müssen, so dass sich der Personalaufwand um EUR 2,0 Mio. erhöht hat. Höhere Instandhaltungsaufwendungen und höhere Messekosten (aufgrund der Teilnahme an der EuroShop) konnten durch Einsparungen nicht kompensiert werden, so dass bei um TEUR 1.380 gestiegenen sonstigen Aufwendungen ein um TEUR 4.449 verbessertes EBITDA erzielt werden konnte. Der Jahresüberschuss wird mit TEUR 7.854 ausgewiesen und liegt um rd. EUR 3,0 Mio. über dem letztjährigen Ergebnis.

3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft kann anhand der folgenden Unternehmensdaten nachvollzogen werden:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Investitionen in das Sachanlagevermögen 3.599 1.586 + 2.013
cash-flow 9.253 6.066 + 3.187
Finanzmittelbestand 4.859 4.653 + 206

Die durchgeführten Investitionen lagen mit EUR 3.6 Mio. über den Abschreibungen von EUR 1,3 Mio. Das Thema Nachhaltigkeit/Umweltschutz rückt immer mehr in den Fokus unternehmerischen Handelns. Dem wurde im 4.Quartal mit der Anschaffung einer PV-Anlage (TEUR 729) Rechnung getragen. Ein automatisches Transportsystem, sowie neue Sprießgussmaschinen und zusätzliche Werkzeuge für die technischen Innovationen rundeten die Investitionen ab. Der Schwestergesellschaft Voßhenrich Immobilien GmbH wurden zur Finanzierung der Immobilieninvestition Mittel in Höhe von rd. EUR 6,0 Mio. darlehensweise zur Verfügung gestellt.

Insbesondere durch die Zunahme der sonstigen Rückstellungen und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergab sich eine geringere bilanzielle Kapitalbindung, so dass der Mittelzufluss aus der laufenden Tätigkeit deutlich über dem cash-flow lag.

Der Finanzmittelbestand konnte im Jahresvergleich - trotz der hohen Investitionen und der Mittelbereitstellung an die Schwestergesellschaft - auf einem konstanten Niveau gehalten werden.

Insgesamt sind wir daher mit der Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Jahr sehr zufrieden.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

4.1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die weitere Geschäftsentwicklung wird durch eine starke Nachfrage nach unseren Produkten im In- und Ausland bestimmt. Da wir ausschließlich in Deutschland produzieren und auch die meisten Vorprodukte in Deutschland hergestellt werden, sind wir weitgehend unabhängig von Versorgungsengpässen aus Asien.

Wir reagieren auf den wachsenden Trend (und die regulatorischen Anforderungen) zum nachhaltigen Handeln mit dem Einsatz umweltfreundlicher Rohstoffe und der konsequenten Umsetzung nachhaltiger Produktionsprozesse. Klimafreundliche Energieversorgung und ressourcensparende Produktionsverfahren schaffen den notwendigen Spielraum für ein ertragssicheres Wachstum. Die weniger stark steigende Inflation und eine absehbare Entlastung des Zinsniveaus deuten auf eine leicht steigende Investitionsbereitschaft hin.

Der Krieg in der Ukraine hat bisher keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft, da wir keine Kunden in Russland betreuen und das Geschäft mit der Ukraine von untergeordneter Bedeutung ist. Der aktuelle Nahostkonflikt hat ebenfalls keine Auswirkungen auf unser Geschäft. Die Wahlen in den USA könnten durch neue Zölle zu Handelsbarrieren führen, die jedoch für uns kaum relevant sind, da wir weder aus den USA importieren noch nennenswerte Umsätze dort erzielen.

Langfristig erwarten wir, dass unsere innovativen und patentierten Produktlösungen gut im Markt angenommen werden und wir unsere Marktanteile weiter ausbauen können.

Die Digitalisierung unserer Produkte erwies sich in der kontaktarmen Pandemiesituation als richtungsweisende Strategie und wird zukünftig einen wichtigen Wachstumsfaktor darstellen.

Neue Produkte für die zunehmende Digitalisierung des Lebensmitteleinzelhandels werden bereits heute vom Markt angenommen und kontinuierlich weiterentwickelt. Als Innovationsführer nehmen wir die Herausforderungen an und schaffen durch organisatorische und strukturelle Maßnahmen die Rahmenbedingungen für zukünftige Wachstumspotentiale.

Die Erschließung neuer Wachstumspotentiale wird in allen strategischen Sparten erwartet, insbesondere durch den Ausbau unserer Nachbarmärkte in Frankreich und Großbritannien. Neue Produkte im Bereich Consumer Packaged Goods (CPG) werden als neuer Präsentationsstandard vom Markt angenommen und bieten neue Potentiale außerhalb von Tabak und Handel. Im Bereich Tabak wächst der Anteil an alternativen Tabakprodukten kontinuierlich, was für uns durch passende Präsentationslösungen weiteres Wachstum bedeutet. Die neue Regulierung (TPD3) zur Kennzeichnung alternativer Tabakprodukte wird zusätzliches Potential in den Ländern bringen, in denen TPD3 eingeführt wird. Dies wird zu verstärkter Vertriebsaktivität unserer Kunden und einer weiteren Steigerung unserer Umsätze mit der Tabakindustrie führen.

Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und in analytische Softwaretools schaffen den Rahmen für die zukünftigen Herausforderungen. Der Handel wird weiterhin mit steigenden Einkaufspreisen bei Zulieferern aus der Lebensmittelindustrie konfrontiert sein. Geringere Handelsmargen könnten zu einer veränderten Investitionsbereitschaft unserer Kunden führen. Lösungen, die dem Handel Kosteneinsparungen und Prozessoptimierungen bringen, werden daher immer wichtiger. Entsprechend haben wir neue Produkte und Prozesslösungen entwickelt, die wir 2023 auf der EuroShop vorgestellt haben.

Insolvenzrisiken bei den Kunden begegnen wir mit konsequentem Debitorenmanagement, und das Lagerrisiko wird durch auftragsbezogene Produktion auf einem niedrigen Niveau gehalten. Der Fachkräftemangel wird durch die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung etwas entschärft, da viele Unternehmen den wirtschaftlichen Herausforderungen mit Kurzarbeit oder Entlassungen begegnen.

4.2. Künftige Entwicklung und Ausblick

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 hängt maßgeblich von mehreren Faktoren ab, darunter der Rückgang der Inflation und die damit verbundene Zinspolitik. Inwieweit die kräftigen Zinserhöhungen den Finanzsektor in Bezug auf eigene Refinanzierungskosten belasten und dadurch die Investitionen der Wirtschaft bremsen, bleibt weiterhin ungewiss. Kurzfristig bleibt der inflationsbedingte Kaufkraftverlust ein zentraler Belastungsfaktor für die konjunkturelle Entwicklung. Eine Zunahme der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China könnte den globalen Warenhandel und die internationalen Lieferketten erneut beeinträchtigen.

Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass die weltweiten Bemühungen zur Eindämmung der Inflation erste Früchte tragen, was zu einer Stabilisierung der Zinspolitik führen könnte. Diese Entwicklungen könnten das Vertrauen der Investoren stärken und die wirtschaftlichen Aktivitäten anregen. Dennoch bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd, da geopolitische Unsicherheiten weiterhin bestehen und neue Risiken für die globalen Märkte darstellen.

Wir werden unsere Vertriebsstrukturen und -prozesse weiter gezielt auf die für uns wesentlichen Bereiche ausrichten und steuern. Insbesondere der Handel, die Industrie und die strategischen Wiederverkäufer stehen weiterhin im Fokus unserer Vertriebsaktivitäten. Neue Produkte, die teilweise auch auf der EuroShop in Düsseldorf vorgestellt wurden, tragen zum Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und zur Gewinnung neuer Kunden bei. Wir sehen zudem neue Geschäftsfelder durch sich verändernde Prozesse im Einzelhandel, für die wir ebenfalls neuartige Lösungen entwickelt haben.

Effizienz und Prozesseffektivität werden auch im Jahr 2024 durch die Optimierung unseres ERP- Systems weiter gesteigert. Diese Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, unsere betriebliche Leistung zu verbessern und Kosten zu senken, was uns in einem volatilen Marktumfeld zugutekommen wird.

Wir planen, die von unserer Schwestergesellschaft Voßhenrich Immobilien GmbH & Co. KG neu gebaute und uns zur Verfügung gestellte Immobilie, im September zu beziehen. Zur Finanzierung des Neubaus werden wir weitere Mieterdarlehen in Höhe von ca. EUR 3,5 Mio. zur Verfügung stellen.

Im Übrigen planen wir Ergänzungsinvestitionen (Maschinen und Werkzeuge) im Gesamtvolumen von EUR 2,3 Mio. sowie die Anschaffung einer weiteren Photovoltaikanlage auf dem Dach der neuen Immobilie (EUR 0,3 Mio.).

Aufgrund eines hohen Auftragsbestands und der positiven Akzeptanz unserer Lösungen gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer leichten Umsatzsteigerung und einem steigenden EBIT im Vergleich zu 2023 aus. Unsere Strategie, auf Innovation und Nachhaltigkeit zu setzen, wird uns dabei helfen, auch in einem anspruchsvollen Umfeld erfolgreich zu sein.

 

Bad Salzuflen, den 08.07.2024

POS TUNING GmbH

Oliver Voßhenrich

Christoph Moser

Bernd Schäkel

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.954,00 195.786,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.809,00 25.285,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.227.204,00 978.306,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.029,00 1.745.114,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 484.679,67 5.256.721,67 183.337,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 378.078,88 378.078,88
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.919.650,00 0,00
11.623.404,55 3.505.907,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.990.438,14 2.278.455,88
2. unfertige Erzeugnisse 344.813,52 297.713,68
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.019.348,59 2.506.600,88
4. geleistete Anzahlungen 0,00 4.354.600,25 36.858,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.112.998,22 8.188.966,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 102.533,23 415.720,71
3. sonstige Vermögensgegenstände 110.450,76 9.325.982,21 25.257,44
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 15.768,80 15.768,80
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.859.384,21 4.652.705,73
18.555.735,47 18.418.048,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 169.825,20 255.357,03
30.348.965,22 22.179.312,94

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. gezeichnetes Kapital 1.750.000,00 1.750.000,00
II. Kapitalrücklage 4.250.000,00 4.250.000,00
II. Gewinnvortrag 2.805.953,63 3.360,91
IV. Jahresüberschuss 7.854.249,98 16.660.203,61 4.802.592,72
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.479.399,05 2.209.181,05
2. sonstige Rückstellungen 1.497.590,00 4.976.989,05 1.347.460,00
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23.338,51 111.409,88
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 23.338,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.776.323,14 2.140.627,87
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.776.323,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.121.084,70 4.752.713,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.121.084,70
4. sonstige Verbindlichkeiten 791.026,21 8.711.772,56 811.967,17
- davon aus Steuern: EUR 394.217,46 248.813,66
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 44.655,95 34.959,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 791.026,21 811.967,17
30.348.965,22 22.179.312,94

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar - 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 57.024.271,46 45.439.826,96
2. Verminderung/ Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -440.152,45 902.502,59
3. sonstige betriebliche Erträge 459.464,11 304.008,26
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 5.393,47 (Vj. EUR 9.016,42)
Gesamtleistung 57.043.583,12 46.646.337,81
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.223.979,66 13.645.981,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.389.603,30 19.613.582,96 3.522.044,74
Rohergebnis 37.430.000,16 29.478.311,34
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.476.174,35 9.708.111,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.529.455,78 14.005.630,13 2.175.616,90
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.398.584,15 1.262.559,21
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.503.168,02 9.123.355,49
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 4.717,45 (Vj. TEUR 15.475,12)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 115.714,79 9.962,59
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.189,45 201.352,92
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 157.189,45 (Vj. TEUR 201.352,92)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.624.966,22 2.211.722,90
11. Ergebnis nach Steuern 7.856.176,98 4.805.555,22
12. sonstige Steuern 1.927,00 2.962,50
13. Jahresüberschuss 7.854.249,98 4.802.592,72

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma POS TUNING GmbH (vormals POS Tuning Global GmbH) beim Handelsregister Lemgo unter HRB 7544 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Salzuflen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 und Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft richtet sich bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 275 ff. HGB und wendet hierbei das Gesamtkostenverfahren an.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Bewegliche und unbewegliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Der Abschreibungszeitraum lag für Maschinen und Betriebsvorrichtungen zwischen 5 und 21 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den jeweiligen Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo- Methode angewendet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu produktionsbezogenen Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Abgrenzungsposten werden mit Nominalwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird ein Pauschalabschlag vorgenommen. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt.

Der Ansatz der börsennotierten sonstigen Wertpapiere erfolgt zum Kurswert zum Bilanzstichtag bzw. höchstens zu Anschaffungskosten.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 251 HGB gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umsatzerlöse sind um Erlösschmälerungen gekürzt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem gesondert aufgestellten Anlagengitter gem. § 284 Abs. 3 HGB.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern enthalten, wie Resturlaub-/Gleitzeitverpflichtungen und Prämien. Daneben sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen, aus Kundenboni, aus Tantiemen sowie aus der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses erfasst. Für Gewährleistungsansprüche von Kunden wurden ebenfalls Rückstellungen gebildet.

Forderungen/Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

Der Ausweis beinhaltet die laufenden Verrechnungskonten mit den verbundenen Unternehmen und betrifft solche aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten

Die Einzelheiten zu den Laufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Verbindlichkeitenübersicht.

Gesamtbetrag 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 - 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23.338,51 23.338,51 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.776.323,14 1.776.323,14 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.121.084,70 6.121.084,70 0,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 791.026,21 791.026,21 0,00 0,00
8.711.772,56 8.711.772,56 0,00 0,00

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen

TEUR
fällig 2024 721
fällig 2025 und Folgejahre jeweils 721

Verpflichtungen aus Leasingverträgen:

TEUR
fällig 2023 198
fällig 2024 und Folgejahre jeweils 112

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten

2023
TEUR
Inland 27.510
Ausland 29.514
57.024

4. Sonstige Angaben

Aufgliederung der Arbeitnehmer nach Gruppen

Mitarbeiter
gewerbliche Mitarbeiter 128
Angestellte 99
228

In der Mitarbeiteranzahl sind 26 Teilzeit- bzw. geringfügig (Minijobs) Beschäftigte enthalten.

Beteiligungsbesitz

Anteil am Kapital in Eigenkapital Jahresergebnis 2023
% TEUR TEUR
POS Raf Teshir Sistemleri 99,20 102 ./.13
POS Tuning France SáRL 100,00 220 24
POS Tuning UK LTd 100,00 104 ./. 1

Gesamtbezüge der Geschäftsführer und der früheren Geschäftsführer

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wird durch die persönlich haftende Gesellschafterin ausgeübt. Deren Geschäftsführer sind

 

Kaufmann Oliver Voßhenrich, Bad Salzuflen,

 

Kaufmann Christoph Moser, Bielefeld,

 

Kaufmann Bernd Schäkel, Petershagen.

 

Bad Salzuflen, den 8. Juli 2024

POS TUNING GmbH

Oliver Voßhenrich

Christoph Moser

Bernd Schäkel

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten Rechten und Werten 3.240.746,85 80.075,93 0,00 0,00 3.320.822,78
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 99.818,67 0,00 0,00 0,00 99.818,67
2. technische Anlagen und Maschinen 8.292.086,84 1.524.250,32 11.700,00 0,00 9.828.037,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.527.545,45 1.530.353,24 151.657,66 110.650,18 11.098.906,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 183.337,66 464.699,67 -163.357,66 0,00 484.679,67
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 378.078,88 0,00 0,00 0,00 378.078,88
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 5.919.650,00 0,00 0,00 5.919.650,00
Gesamt 21.721.614,35 9.519.029,16 0,00 110.650,18 31.129.993,33
historische Abschreibungen 01.01.2023 Zugänge Abgänge historische Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten Rechten und Werten 3.044.960,85 206.907,93 0,00 3.251.868,78
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 74.533,67 3.476,00 0,00 78.009,67
2. technische Anlagen und Maschinen 7.313.780,84 287.052,32 0,00 7.600.833,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.782.431,45 901.147,90 107.702,18 8.575.877,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 18.215.706,81 1.398.584,15 107.702,18 19.506.588,78
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten Rechten und Werten 68.954,00 195.786,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 21.809,00 25.285,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.227.204,00 978.306,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.029,00 1.745.114,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 484.679,67 183.337,66
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 378.078,88 378.078,88
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.919.650,00 0,00
Gesamt 11.623.404,55 3.505.907,54

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die POS TUNING GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der POS TUNING GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der POS TUNING GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kaptalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen..

 

Bad Salzuflen, den 9. Juli 2024

HORSTBRINK & PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Scharenberg, Wirtschaftsprüfer

gez. Horstbrink, Wirtschaftsprüfer

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