Phoenix Mining GmbHLiquidiert

Rathenaustraße 10, 59192 Bergkamen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 11025
Eingetragen
24.11.2016
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugSonstiger NE-MetallerzbergbauGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
der Handel mit und die Aufbereitung von nichteisenhaltigen Metallkonzentraten

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
TSR Group GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Phoenix Mining GmbH

Bergkamen (vormals: Dortmund)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

0,00

943.177,00

II. Sachanlagen

0,00

943.177,00

B. Umlaufvermögen

4.012.833,17

5.166.882,83

I. Vorräte

0,00

1.770.140,37

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.012.833,17

5.166.882,83

C. Aktive latente Steuern

14.412,01

15.614,45

Summe Aktiva

4.027.245,18

7.895.814,65



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

3.417.485,18

2.365.234,79

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Kapitalrücklage

1.475.000,00

1.475.000,00

III. Gewinnvortrag

865.234,79

486.190,19

IV. Jahresüberschuss

1.052.250,39

379.044,60

B. Rückstellungen

467.988,59

389.978,00

C. Verbindlichkeiten

141.771,41

5.140.601,86

Summe Passiva

4.027.245,18

7.895.814,65

ANHANG

für das Geschäftsjahr 01. Januar - 31. Dezember 2023

Phoenix Mining GmbH, Dortmund

Amtsgericht Hamm

HRB 11025

I.GRUNDLAGEN

Die Phoenix Mining GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß §§ 264 und 267 Abs. 1 und 4 HGB nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien.

Größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden in weiten Teil in Anspruch genommen.

II.BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 bzw. 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:

In der Bilanz:

- gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

In der Bilanz sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude 14 Jahre
Maschinen, maschinelle Anlagen 6 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen.

Die Waren und geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber dem selben Unternehmen miteinander verrechnet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,79 % p.a.) bewertet. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei Löhnen und Gehältern wird eine dynamische Entwicklung von 3,10 % p.a. (Vorjahr: 2,90 % p.a.) angenommen. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 2,60 % p.a. (Vorjahr: 2,40 % p.a.) sowie eine Fluktuation wie im Vorjahr in Höhe von 2,0 % p.a. unterstellt.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III.ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 2.102.416,90 €).

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 4.009.778,01 € (Vorjahr 0,00 €).

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25.000 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 1.003,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.

Pensionsrückstellungen:

Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.003,00 €.

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.561,47 € (Vorjahr: 427.569,88 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern schließen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 43.789,83 €) ein.

IV.ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 1 (Vorjahr 10) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

V.BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

Phoenix Mining GmbH

Dortmund, den 16.05.2024

 

Dortmund, den 16. Mai 2024

gez. Matthias Friedrich Hoffmann, Marc Affüpper

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 03. Juni 2024

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