White Line Farms GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niclas Rethmann-Adams seit 13.8.2024 | Geschäftsführer |
Jenny Elshout seit 6.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Freya Duitsland B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schloss Basthorst GmbH (vormals: Servaas Schlosshotel GmbH)Weitendorf (vormals: Crivitz)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Darstellung und Erläuterung des Geschäftsverlaufes 1. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Das Gastgewerbe in Deutschland ist im vergangenen Jahr langsamer gewachsen als zunächst geschätzt. Die anhaltend hohe Inflation und stark gestiegene Preise für Energie und Lebensmittel haben die allgemein erwartete Umsatzsteigerung in der Hotellerie abgebremst, so dass im Vergleich zum Vorjahr nur ein Umsatzplus von 1,1 % erwirtschaftet werden konnte. Die Gäste nutzten gastronomische Angebote weniger oder sparen. Neben den steigenden Kosten kämpfen die Hotel- und Gaststättenbetriebe vor allem mit dem Personalmangel in allen Bereichen. Viele Mitarbeiter und auch Auszubildende haben das Vertrauen in die Zukunft der ganzen Branche verloren. Die Bindung bewährter Mitarbeiter an die Unternehmen und die Nachwuchsförderung werden immer wichtiger, um hier gegenzusteuern. 2. Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr wurde maßgeblich durch zwei Ereignisse geprägt, die Aufhebung der Einschränkungen für die Hotellerie durch die Corona-Schutzmaßnahmen und die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg rasant angestiegene Inflation. So konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung um 54% erreicht werden. Dies resultiert sowohl aus gestiegenen Übernachtungszahlen als auch aus den Preisanpassungen. Hierzu trug auch die Zunahme der Nachfrage beim Tagungsgeschäft bei. Auf die Gäste zugeschnittene Angebote und ein aktives Marketing waren die Basis für diesen Erfolg. Allerdings haben die rapid gestiegenen Kosten vor allem für Lebensmittel, Energie und das Personal das wirtschaftliche Ergebnis belastet. Die durch den Anstieg des Mindestlohnes und die Personalknappheit verursachte Erhöhung der Personalkosten hat sich auch im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Durch den allgemeinen Personalmangel in der Branche gibt es hier für das Unternehmen wenig Verhandlungsspielraum. Neben der Entlohnung haben vor allem das gute Betriebsklima und die Förderung der Mitarbeiter dazu beigetragen, dass Schloss Basthorst den Service für die Gäste weiterhin auf hohem Niveau anbieten konnte. II. Darstellung der Geschäftsentwicklung und der Lage des Unternehmens Die Entwicklung der Gesellschaft ergibt sich aus den nachfolgenden Zahlen:
1. Ertragslage Auch im Jahr 2023 konnte weiterhin eine hohe Auslastung der Hotel- und Restaurantkapazitäten erreicht werden. Perfekter Service und die Freundlichkeit werden von den Gästen an diesem Standort nach wie vor honoriert. Die Kostensteigerungen konnten durch den Anstieg der Umsatzerlöse um 3,8% aufgefangen und so der Rohgewinn im Vergleich zu Vorjahr stabilisiert werden. Die Preisstrategie des Unternehmens konnte aufgrund der im Bereich Hotellerie weiterhin hohen Nachfrage und der allgemeinen Preisentwicklung ertragswirksam umgesetzt werden. Kostensteigerungen insbesondere beim Personalaufwand konnten jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden. 2. Finanzlage Das Hotel- und Gastronomiegewerbe ist ein kapitalintensiver und arbeitsintensiver Sektor und mit einem hohen Liquiditätsbedarf verbunden. Die Steuerung der Liquidität bleibt weiterhin, insbesondere bei der aktuellen Inflation, eine Herausforderung. Seit März 2023 ist Freya B.V. als alleiniger Gesellschafter tätig. Gesellschafterdarlehen und die weiterhin bestehenden Finanzierungszusagen der NG Landhandels- und Verwaltungsgesellschaft mbH sichern das Unternehmen ab, so dass die Zahlungsfähigkeit der Schloss Basthorst GmbH jederzeit gewährleistet ist. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage wird im Wesentlichen geprägt durch das Sachanlagevermögen, welches rund .... % der Bilanzsumme ausmacht. Dem stehen insbesondere Einlagen stiller Gesellschafter und sonstige langfristige Verbindlichkeiten gegenüber. Bei der Beurteilung der Vermögenslage muss berücksichtigt werden, was für ein Herz im Unternehmen steckt und dem damit verbundenen Goodwill. Wenn das Servaas Schlosshotel als reine Kapitalanlage angesehen wird, dann wird es den Charme und damit die Werthaltigkeit komplett verlieren. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres - Keine - IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Der Gesellschafterwechsel eröffnet neue Chancen für die Erweiterung- und Ergänzung der Angebote, ein aktives Marketing und den Ausbau des Service, um die Exklusivität vom Hotel Schloss Basthorst weiter hervorzuheben und damit steigende Umsätze zu erzielen. Hervorzuheben sind dabei notwendige Investitionen in die Digitalisierung sowie Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Es eröffnen sich dadurch auch neue Möglichkeiten für Kooperationen mit benachbarten gastronomischen Betrieben, um neue touristische Angebote zu entwickeln und durch Synergien saisonal oder veranstaltungsbedingte personalintensive Phasen, besser zu meistern. Risiken werden in weiteren Kostensteigerungen, verursacht durch ausufernde staatliche Vorgaben zum Klimaschutz, zum Mindestlohn sowie zu Dokumentations- und Nachweispflichten gesehen. Eine länger anhaltende hohe Inflation und weiter steigende Energiepreise könnten sich negativ auf die Entwicklung der Gästezahlen auswirken. IV. Prognosebericht Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ist stark durch die Auswirkungen der Inflation geprägt. Die Gäste buchen wesentlich verhaltener und sind sehr preisbewusst. Wir rechnen mit einer Stagnation beim Umsatz und einer durchschnittlichen Auslastung in Höhe von 65%. Nur mit erheblichen Anstrengungen und Kostenoptimierung in allen Bereichen wird ein ausgeglichenes Ergebnis aus dem operativen Bereich zu erreichen sein. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen und Zinsen wird ein Jahresfehlbetrag erwartet. Positive Effekte aus dem Gesellschafterwechsel werden sich erst in den nächsten Jahren im Betriebsergebnis widerspiegeln. Die Kostenentwicklung vor allem für Energie und Lebensmittel sowie Dienstleistungen erfordert vom Management täglich alle Anstrengungen, um die Rentabilität des Hotelbetriebs im Blick zu behalten. Wegen der hohen Qualität und dem Service buchen 80% der Gäste wieder in Schloss Basthorst. Um dies auch zukünftig gewährleiten zu können, ist die Bindung des Personals an das Unternehmen von besonderer Bedeutung. Die Personalkosten werden angetrieben durch die ab 01.01.2024 wirksam gewordene Anhebung des Mindestlohns weiter steigen.
Weitendorf, 7. September 2024 gez. Fanja Pon, Geschäftsführerin gez. Jenny Elshout, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Schloss Basthorst GmbH, Crivitz, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Das Wirtschaftsjahr stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Die Bilanz wurde nach der in § 266 HGB vorgeschriebenen Gliederung aufgestellt. Der Posten "Einlagen stiller Gesellschafter" ist gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB als eigener Posten hinzugefügt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 160.777,67 (Vorjahr EUR 157.625,17) ergeben sich aus einem Darlehen und dessen aufgelaufenen Zinsen an die geschäftsführenden Gesellschafter. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Zur Abwendung der Überschuldung trat der typisch stille Beteiligte, die Firma NG Landhandels- und Verwaltungs GmbH, gemäß der Rangrücktrittsvereinbarung vom 18.12.2016 in Höhe von EUR 4.244.509,67 mit der Forderung im Rang hinter alle übrigen Gläubiger soweit und solange zurück, wie die Gesellschaft überschuldet ist und die Forderungen nicht aus zukünftigen Jahresabchlüssen, einem Liquidationsüberschuss oder aus vorhandenen anderen freien Vermögen getilgt werden kann. Die Höhe der unbestrittenen und ausgewiesenen Forderungen beträgt EUR 5.406.252,44 durch die Gewährung mehrerer Darlehen. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr beträgt EUR 2.342.073,51. (Vorjahr: EUR), von mehr als einem Jahr EUR xxxx (Vorjahr: EUR) und von mehr als fünf Jahren EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00) Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 65.100,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Leasingverträge Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Betrag von EUR 21.900,00. - Mietverträge mit einem Betrag von EUR 43.200,00 Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 56 Mitarbeiter beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 20. Februar 2023 (UVZ-Nr. T-247/2023 der Notarin Dr. Katrin Täufer) haben die beiden bisherigen Gesellschafter, Frau Marjon Hopman-Wolthuis und Herr Marko Hopman, sämtliche Geschäftsanteile an die Freya Duitsland B.V. mit Sitz in Leusden (Niederlande) verkauft. Weiterhin sind ab diesem Datum Frau Marjon Hopman-Wolthuis und Herr Marko Hopman als Geschäftsführer abberufen worden. Seitdem wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die beiden Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit und befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf die Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 970.632,83 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Weitendorf, 07. September 2024 gez. Fanja Pon, Geschäftsführerin gez. Jenny Elshout, Geschäftsführerin
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dasss der Jahresabschluss wegen Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird. (§328 Abs. 1 HGB) An die Schloss Basthorst GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schloss Basthorst GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schloss Basthorst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 18. November 2024 wetreu
gez. Rainer Dröse-Seidler, Wirtschaftsprüfer gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin |
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