Vestcorp AG
Frankenstraße 3, 96114 Hirschaid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich J. Sauer seit 13.5.2013 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
IOG Investment Opportunities GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vestcorp AGDüsseldorfJahresabschluss 2009Lagebericht 2009der VestCorp AG, DüsseldorfGESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGENDie VestCorp AG, ist eine Beteiligungsgesellschaft, die vorzugsweise in kleine und mittelständische Unternehmen investiert. Der Fokus liegt auf Firmen, die sich zum Zeitpunkt der Beteiligung in einer Sondersituation befinden. VestCorp AG versteht sich als aktiver, kompetenter und weitsichtiger Investor, dessen Beteiligungsportfolio auf einige wenige solide und chancenreiche Unternehmen begrenzt ist. Das Jahr 2009 war geprägt von der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten fand ihren vorläufigen Höhepunkt Mitte März 2009, als die wichtigsten Aktien-Indizes ihre zyklischen Tiefststände verzeichneten. Dank staatlicher Konjunkturprogramme, direkter Hilfsmaßnahmen für Unternehmen, der Niedrigst-Zins-Politik der großen Notenbanken und der damit einhergehenden Liquiditätsversorgung kam es zunächst zu einer Erholung sowohl an den Aktien- als auch an den Rentenmärkten, die sich mit einiger Verzögerung auch in der realen Wirtschaft als konjunktureller Aufschwung fortsetzte. Trotz der erkennbaren Entspannung konnten die weltweiten Kreditmärkte bis zum Jahresende 2009 nicht zur Normalität zurückkehren, weil die Insolvenz des US-amerikanischen Investmenthauses Lehman Brothers fortwirkte. Der M&A-Markt konnte sich zwar allmählich stabilisieren. Dies allerdings von einem vergleichsweise niedrigen Niveau aus. Die Transaktions-Volumina in diesem Bereich vor Ausbruch der Subprime-Krise wurden nicht erreicht. Für die Geschäftstätigkeit der VestCorp AG ist neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, dem allgemeinen Umfeld an den Aktien- und Kreditmärkten insbesondere die Entwicklung der Exitmärkte von entscheidender Bedeutung. Dazu zählen der M&A-Markt und auch die Börse. Nach der Lehman-Insolvenz und der dramatisch nachlassenden Risikoneigung auf Investorenseite war es im Jahr 2009 praktisch nicht möglich, sich auch von gut aufgestellten Unternehmen zu einem angemessenen Preis zu trennen. ErtragslageIm Jahre 2009 konnten keine größeren Privatplacements durchgeführt werden, so dass sich im Vergleich zum Vorjahr die Erträge aus Beteiligungen stark verringert haben. Aufgrund der anziehenden Börsenkurse zum Ende des Jahres 2009 wurden einige Beteiligungen in diesem Segment verkauft und es wurden Zuschreibungen bei den Finanzanlagen in Höhe von 1,1 Mio. Euro vorgenommen. Aufgrund der Entwicklung der Börsen konnten die Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens von 0,35 Mio. EUR auf 0,61 Mio. EUR gesteigert werden. Weitere Ertragskomponenten während des Berichtszeitraums waren Zinseinnahmen und Dividenden sowie Erträge aus stillen Beteiligungen. Diese bestanden aus Gewinnbeteiligungen und Zinsen. Aufgrund des Personalreduktion im Vorjahr reduzierte sich der Aufwand von 1,08 Mio. EUR auf 0,31 Mio. EUR. Die Aufwendungen für Finanzanlagen und Wertpapiere verringerten sich von 8,72 Mio. EUR auf 3,91 Mio. EUR, davon betrafen 2,26 Mio. EUR die Beteiligung an der Eliog Technologie AG, die insolvent wurde. Die Verluste aus der Veräußerung von Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens, die ebenfalls in den Aufwendungen enthalten sind, wurden von 0,98 Mio. EUR auf 0,63 Mio. EUR reduziert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf -0,29 Mio. EUR (Vorjahr: 7,77 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug -3,58 Mio. EUR (Vorjahr: 0,04 Mio. EUR). Das nach der DVFA/SG-Methode bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,326 EUR (Vorjahr: 0,01 EUR). Das außerordentliche Ergebnis von 5,87 Mio. EUR resultiert aus dem Vergleich in dem Schadenersatzprozess gegen die ehemaligen Vorstände und Aufsichtsräte der TFG Capital AG. Der steuerliche Aufwand ist bedingt durch die eingeschränkte Verrechnung der bestehenden Verlustvorträge nach § 8 KStG i. V. m. § 10 d EStG. Der Jahresüberschuss konnte im Geschäftsjahr 2009 von 0,87 Mio. EUR auf 2,11 Mio. EUR gesteigert werden. GESCHÄFTSVERLAUF - PortfolioDie Unternehmen im Private Portfolio und im Public Portfolio der VestCorp AG konnten sich im Geschäftsjahr 2009 der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise nicht entziehen. Dies führte teilweise zu erheblichen Abschreibungen. Teils deutliche Wertberichtigungen mussten ebenfalls bei den Unternehmen im Private Portfolio durchgeführt werden. Davon betroffen waren insbesondere die US-amerikanischen Beteiligungen. GESCHÄFTSVERLAUF - Sonstige EreignisseDie im Geschäftsjahr 2006 eingereichte Schadenersatzklage gegen ehemalige Vorstände und Aufsichtsräte der TFG Capital AG sowie die TFG Venture Capital AG i. L. wurde im Geschäftsjahr 2009 durch unangefochtenen Vergleich mit den Beklagten rechtskräftig beendet. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEDie langfristigen Vermögenswerte der Gesellschaften, im Wesentlichen bestehend aus den Beteiligungen und Wertpapieren des Anlagevermögens, betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 2009 22,22 Mio. EUR (Vorjahr: 19,86 Mio. EUR). Der Buchwert der Finanzanlagen zum 31. Dezember 2009 betrug 22,16 Mio. EUR. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 1,46 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Die flüssigen Mittel betrugen 3,11 Mio. EUR (Vorjahr: 5,03 Mio. EUR). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2009 lag bei 22,10 Mio. EUR (Vorjahr 19,99 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote belief sich auf 70,38 % (Vorjahr: 59,79 %). Die für die Geschäftsentwicklung der VestCorp AG relevanten Risiken haben sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2009 nicht geändert. Das Unternehmen ist sowohl makroökonomischen wie auch unternehmensspezifischen Risiken ausgesetzt. Zur Vorbeugung von etwaigen negativen Auswirkungen einzelner Risiken auf die Geschäftsentwicklung ist ein Risikofrüherkennungssystem im Unternehmen implementiert worden. RISIKOBERICHTUmfeldrisiken und Branchenrisiken:Der Geschäftsverlauf der VestCorp AG hängt im Wesentlichen von der Entwicklung des deutschen Finanzmarkts, entsprechend auch der Entwicklung an den internationalen Finanzmärkte ab. Risiken für das Ergebnis der Gesellschaft können sich aus einer Reihe unterschiedlicher Einflussfaktoren ergeben: der Konjunkturentwicklung, der Geld- und Kapitalmarktzinsen sowie der Unternehmensergebnisse und der daraus resultierenden Performance der Aktien- und Rentenmärkte. Neben dem allgemeinen konjunkturellen Umfeld wirken maßgeblich auch die politischen Rahmenbedingungen auf den Erfolg der Beteiligungsunternehmen generell sowie mittel- und unmittelbar auf den der VestCorp AG. Im Geschäftsjahr 2009 waren die Folgen aus der Lehman-Insolvenz vom 15. September 2008 eine anhaltende Belastung für die internationalen Finanzmärkte. Die Realwirtschaft schwächte sich im Kalenderjahr 2009 so stark ab wie zuletzt während der großen Depression in den 1920er/1930er Jahren. In Deutschland und weiteren wichtigen Märkten verzeichneten die Aktien, gemessen an bekannten Indizes, Mitte März ihre zyklischen Tiefststände. Die schon im Jahr 2008 zu beobachtenden erheblichen Portfolioumschichtungen, insbesondere der extreme Rückzug aus kleineren Werten, setzte sich fort. Mit der Folge, dass rückläufige Kurse der Unternehmen im Public Portfolio der VestCorp AG teils große Kursverluste erlitten, was zu erneuten Abschreibungen führte. Das Risiko weiterer Wertanpassungen ist nicht auszuschließen, falls sich die Krise an den weltweiten Finanzmärkten erneut zuspitzt. Unternehmensstrategische Risiken (Private Portfolio):Das frühere und heute als gescheitert geltende Geschäftsmodell der VestCorp AG beruhte auf der Möglichkeit, Beteiligungsunternehmen im Private Portfolio nach einer Halteperiode von zwei bis sechs Jahren mit Mehrwert zu veräußern. Die Folgen dieses strategischen Fehlers wirken bis heute nach und traten besonders deutlich zu Tage im schwierigen Jahr 2009. Denn der M&A-Markt für kleine und mittlere Unternehmen entwickelte sich weiter negativ. Zurückzuführen ist dies auf die Krise an den Kreditmärkten, die das genannte Segment des M&A-Marktes mindestens ebenso stark traf wie den für große Transaktionen. Für die Gesellschaft ist zur Bereinigung der früheren strategischen Fehler die Entwicklung der unterschiedlichen Exitkanäle (Nachfrageseite) ebenso wichtig wie das kontinuierliche Angebot einer ausreichenden Anzahl attraktiver Beteiligungsmöglichkeiten. Unternehmensstrategische Risiken (Public Portfolio):Zur Durchführung von Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen ist eine umfassende und fundierte Analyse von Branchen und potenziellen Investitionskandidaten nötig. Um flexibler und mit mehr Handlungsfreiheit agieren zu können, hat die VestCorp AG im Geschäftsjahr 2009 ihren UBGG-Status aufgegeben. Die Aufgabe des UBGG-Status' ermöglicht es der Gesellschaft, weitaus lukrativere Beteiligungschancen zu nutzen als zuvor. Personalrisiken:Der wirtschaftliche Erfolg der VestCorp AG ist in hohem Maß vom Engagement und Know-how des Vorstands abhängig. Zum 31.12.2009 waren neben dem Alleinvorstand zwei Mitarbeiterinnen beschäftigt. Dem personellen Ausfallrisiko, das angesichts dieses Personalbestands besteht, wird dadurch Rechnung getragen, dass ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand erfolgt. Finanzwirtschaftliche Risiken:Auf Grund des Bestands an Barmitteln und Wertpapieren bestehen bei der VestCorp AG keine Liquiditätsrisiken. Die verbliebenen Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen können, unter Berücksichtigung der genannten Marktrisiken, veräußert werden. Die noch bestehenden vertraglich bedingten Auszahlungsverpflichtungen und der Kapitalbedarf der Beteiligungsunternehmen haben sich im Zuge der Restrukturierung des Portfolios verringert und könnten durch die liquiden Mittel und kurzfristig liquidierbare Wertpapiere bedient werden. Aus Wechselkursrisiken bestehen für die Gesellschaft keine größeren Gefahren, da nur ein geringer Teil des Finanzanlagevermögens in ausländische Beteiligungen investiert ist und keine laufenden Geschäfte in Fremdwährungen getätigt werden. Das Risiko einer Zinsänderung betrifft insbesondere die Anlagen der VestCorp AG in Industrieanleihen und indirekt die Investments in Aktien börsennotierter Gesellschaften. Eine Früherkennung von Trends hinsichtlich der Zinsentwicklung sowie der Abschätzung von Kursentwicklungen einzelner Wertpapiere ist Teil des Investmentprozesses der VestCorp AG. Im Hinblick auf die Kreditrisiken der Gesellschaft bestehen derzeit ausschließlich Kreditverbindlichkeiten gegenüber der KfW. Diese werden im Schadensfall zu mindestens 60 % bis maximal 100 % von der Rückzahlung freigestellt. Ein laufendes Risiko aus Zinszahlungen besteht, falls keine Zinseinnahmen dagegen stehen, bis zur Veräußerung der Beteiligungen. Die Rückführung der Kredite erfolgt in der Regel zum Veräußerungszeitpunkt anteilsmäßig entsprechend der Refinanzierungsquote. Im Rahmen von künftigen Betriebsprüfungen besteht das Risiko, dass steuerliche Wertansätze aus früheren Jahren bei der VestCorp AG selbst oder aber auf der Ebene von Beteiligungsgesellschaften nicht in dem Maße anerkannt werden, wie dies von der Gesellschaft angenommen wurde. Zur Klärung streitiger Sachverhalte kann es daher notwendig sein, Verfahren vor dem zuständigen Finanzgericht, möglicherweise auch über mehrere Instanzen, zu führen. Prognosebericht:Vor dem Hintergrund der anhaltenden Probleme an den weltweiten Finanzmärkten und der nur allmählichen konjunkturellen Erholung geht die VestCorp AG für das Geschäftsjahr 2010 von weiterhin schwierigen und durch vergleichsweise hohe Schwankungsintensität gekennzeichneten Verhältnisse am deutschen Aktienmarkt aus. Nach den deutlichen Kurszuwächsen seit dem zyklischen Tiefststand im März 2009 halten namhafte Marktkenner eine Korrektur mit spürbaren Kurseinbußen für möglich bis sehr wahrscheinlich. Die VestCorp AG erwartet im Geschäftsjahr 2010 nur eine verhalten positive Geschäftsentwicklung, da sich die Veräußerung von Beteiligungsunternehmen weiterhin als extrem schwierig erweist. In Bezug auf das größte börsennotierte Investment (Ehlebracht AG) ist das VestCorp-Management zuversichtlich, dass die Gesellschaft eine anhaltend positive Entwicklung verzeichnet.
Düsseldorf, 31. März 2010 VestCorp AG Udo Treichel Bilanz zum 31. Dezember 2009der VestCorp AG, DüsseldorfAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009
Anhang 2009der VestCorp AG, Düsseldorf1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der VestCorp AG, Düsseldorf.1.1 Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 der VestCorp AG - im Folgenden auch "VestCorp" oder "Gesellschaft" genannt - wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die nach § 275 HGB vorgegebene Gliederung ist bei den Postenbezeichnungen an die betrieblichen Besonderheiten bei der VestCorp angepasst. 1.2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die folgenden Bilanzierungsgrundsätze und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Anschaffungskosten der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens enthalten die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer, da die Gesellschaft nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Es handelt sich einmal um ein Markenrecht und zum anderen um Softwarelizenzen handelsüblicher Softwareprodukte, die planmäßig abgeschrieben werden. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend den in den steuerrechtlichen Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear zeitanteilig vorgenommen. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre entsprechend der steuerlichen Regelung abgeschrieben. Die Finanzanlagen setzen sich aus den Positionen Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und Wertpapieren des Anlagevermögens zusammen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen eine Beteiligung an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die noch keine Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Diese ist zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Bei den Beteiligungen sind die Anteile an Beteiligungsgesellschaften mit den Anschaffungskosten oder bei Personengesellschaften die geleisteten Einlagen und die passivierten ausstehenden Einlagen, vermindert um notwendige Wertberichtigungen, aktiviert worden. Bei mitunternehmerischen stillen Beteiligungen sind dies die geleisteten Einlagen abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen. Daneben wurden pauschale Wertberichtigungen in Höhe von 5 % der Anschaffungskosten der nicht einzelwertberichtigten Gesellschaften, unter Berücksichtigung der Refinanzierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), abgesetzt. Bei den Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich um Einlagen auf stille Beteiligungen und langfristige Darlehen. Sie wurden mit den Anschaffungskosten - das sind die geleisteten Einlagen - abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Für die Ausleihungen an die TFG Technologie Fonds II GmbH & Co. Beteiligungen KG ist in Vorjahren eine Rangrücktrittserklärung ausgesprochen worden. Der Beteiligungsansatz wurde seinerzeit entsprechend bis auf 1,00 € außerplanmäßig abgeschrieben. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens handelt es sich um Aktien. Diese sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalbeträgen beziehungsweise dem Barwert abzüglich Einzelwertberichtigungen bewertet. Der Posten Wertpapiere (Umlaufvermögen) wird zu Anschaffungskosten oder gemäß § 253 Abs. 3 HGB zu niedrigeren Werten aus Börsenkursen zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Position beinhaltet Industrieanleihen, Floating Rate Notes, Aktienpositionen und sonstige Wertpapiere, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit erworben wurden. Sie wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um notwendige Abschreibungen, angesetzt. Das gezeichnete Kapital, bestehend aus 10.708.650 auf den Namen lautenden Stückaktien, wird zum Nennbetrag in Höhe von 10.708.650,00 € ausgewiesen. Die Kapitalrücklage wurde weiter untergliedert in die Kapitalrücklage I und II zur besseren Darstellung der Entstehung. Die Kapitalrücklage I der VestCorp ist durch die Anwachsung des Vermögens der TFG Technologie Fonds II GmbH & Co. Beteiligungen KG entstanden. Die Kapitalrücklage II der VestCorp entstand aus den Aufgeldern, die beim Börsengang und den folgenden Kapitalerhöhungen erzielt wurden. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen wurden mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten bestehen in Euro. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich ausschließlich um Darlehen und Zinsen der KfW, mit denen Beteiligungen des Anlagevermögens teilweise refinanziert sind. Die VestCorp ist im Schadensfall von mindestens 60 % bis zu maximal 100 % von der Rückzahlung der Darlehen befreit. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich um noch nicht abgerufene, aber vertraglich zugesagte Einzahlungsverpflichtungen. Zum Bilanzstichtag hält die VestCorp keine Fremdwährungen oder Fremdwährungsforderungen. Beim Erwerb von Beteiligungen wurde entsprechend der Kurse bei Anschaffung oder den entsprechenden Kursen am Bilanzstichtag umgerechnet. 1.3 Darstellungsstetigkeit1.3.1 BilanzBei den Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens wurde eine Zuordnung nach dem Anlagehorizont vorgenommen. Aktien, die langfristig gehalten werden sollen, wurden zum Bilanzstichtag unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten zum Bilanzstichtag, aufgrund des kürzeren Anlagehorizontes, Floating Rate Notes, Industrieanleihen und Aktien. 1.3.2 Gewinn- und VerlustrechnungDer Posten Erträge aus Beteiligungen, aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhaltet Erträge aus stillen Beteiligungen, Dividenden, Veräußerungen von Finanzanlagevermögen sowie Erträge aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen. Darüber hinaus werden in diesem Posten Erträge aus Zinsen von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht saldiert mit darauf vorgenommenen Einzelwertberichtigungen, die als Aufwand des laufenden Jahres gebucht wurden, dargestellt. Der Posten Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens umfasst Zinserträge, Erträge aus der Veräußerung und Erträge aus Zuschreibungen. Verluste aus der Veräußerung von Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens sind nebst Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Wertberichtigungen auf Zinsforderungen für Altjahre gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, im Posten Aufwendungen für Finanzanlagen und für Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen. 2. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz2.1 AnlagevermögenDer Stand und die Entwicklung des Anlagevermögens der VestCorp im Geschäftsjahr 2009 sind in den folgenden Tabellen angegeben: Entwicklung des Anlagevermögens der VestCorp im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009
2.2 AnteilsbesitzDer Anteilsbesitz der VestCorp zum 31. Dezember 2009, der nach § 285 Nr. 11 HGB angabepflichtig ist, umfasst im Inland die nachfolgend aufgeführten Gesellschaften. Die enthaltenen Werte beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf die in den Einzelabschlüssen der jeweiligen Gesellschaften genannten Werte:
* Das angegebene Kapital entspricht dem im
Handelsregister eingetragenen Haftanteil von 1 % der
Einlage der Kommanditisten. Die gesamte
Einlageverpflichtung in die Aurelia beträgt
20.300.000,00 €.
2.3 Umlaufvermögen2.3.1 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen für Ausfallrisiken ausgewiesen. Unverzinsliche Kaufpreisforderungen, die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind, sind mit ihrem Barwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u. a. Steuerforderungen in Höhe von 788.911,92 €. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 182.956,71 € und werden unter der Position sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. 2.3.2 WertpapiereUnter den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens wurden zum Stichtag alle Anleihepositionen, Floating Rate Notes sowie sonstige handelbare Wertpapierpositionen zusammengefasst.
Die Bewertung erfolgte mit Kursen zum Bilanzstichtag, sofern diese die Anschaffungskosten nicht übersteigen. 2.4 Eigenkapital2.4.1 Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital bestehend zum 31.12.2009 aus 10.708.650 Stück auf den Namen lautende Stückaktien wird zum Nennbetrag in Höhe von 10.708.650,00 € ausgewiesen. Die Aktien sind in einer Globalurkunde verbrieft. 2.4.2 Genehmigtes KapitalDer Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 4. August 2011 um bis zu insgesamt 3.949.250,00 € durch die ein- oder mehrmalige Ausgabe nennbetragsloser auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen. Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die sonstigen Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. 2.4.3 Bedingtes KapitalDas Grundkapital ist um bis zu 5.949.250,00 € durch Ausgabe von bis zu 5.949.250 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab Beginn des Geschäftsjahres ihrer Ausgabe bedingt erhöht (Bedingtes Kapital). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie a) die Inhaber von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen und/oder von Genussrechten mit Umtausch- oder Bezugsrechten, die von der Gesellschaft oder ihr nachgeordneten Konzernunternehmen aufgrund des in der Hauptversammlung vom 29. August 2007 gefassten Ermächtigungsbeschlusses bis zum 31. Juli 2012 ausgegeben wurden, von ihrem Umtausch- oder Bezugsrecht Gebrauch machen oder b) die zur Wandlung verpflichteten Inhaber von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen und/oder von Genussrechten mit Umtausch- oder Bezugsrechten, die von der Gesellschaft oder ihren nachgeordneten Konzernunternehmen aufgrund des in der Hauptversammlung vom 29. August 2007 gefassten Ermächtigungsbeschlusses bis zum 31. Juli 2012 ausgegeben wurden, ihre Pflicht zum Umtausch erfüllen. Die Ausgabe der Aktien erfolgt gemäß den Vorgaben des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 29. August 2007, d. h. insbesondere zu dem durchschnittlichen Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft in der Eröffnungsauktion im XETRA-Handel (oder einem Nachfolgesystem) an den letzten 10 Börsenhandelstagen vor der Beschlussfassung des Vorstandes über die Ausgabe der jeweiligen Schuldverschreibungen. 2.4.4 Eigene AktienIn der Hauptversammlung vom 22. Dezember 2008 ist der Vorstand ermächtigt worden, eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum Ablauf des 21. Juni 2010. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands und innerhalb der sich aus den aktienrechtlichen Grundsätzen ergebenden Grenzen unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes (§ 53 a AktG) über die Börse oder außerhalb der Börse, letzteres insbesondere mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots. Bei einem öffentlichen Angebot kann die Gesellschaft entweder einen Preis oder eine Preisspanne für den Erwerb festlegen. Im Falle des Erwerbs über die Börse darf der Kaufpreis (ohne Nebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse für Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung im Xetra-Handel (oder einen vergleichbaren Nachfolgekurs bzw. ein vergleichbares Nachfolgesystem) an den letzten fünf Handelstagen der Frankfurter Wertpapierbörse vor dem Erwerb um nicht mehr als 5 % über- bzw. 10 % unterschreiten. Bei einem Erwerb außerhalb der Börse darf er den Mittelwert der Schlusskurse für Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung im Xetra-Handel (oder einen vergleichbaren Nachfolgekurs bzw. ein vergleichbares Nachfolgesystem) an den letzten fünf Handelstagen der Frankfurter Wertpapierbörse vor Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten. Weiterhin wird der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. 2.4.5 KapitalrücklageDie Kapitalrücklage I der VestCorp ist durch die Anwachsung des Vermögens der TFG II KG entstanden. Die Kapitalrücklage II der VestCorp entstand aus den Aufgeldern, die beim Börsengang und den folgenden Kapitalerhöhungen erzielt wurden. Die Verluste ab dem Geschäftsjahr 2001 wurden durch Entnahmen aus der Kapitalrücklage II ausgeglichen. Die Vorgängergesellschaft der VestCorp, die TFG KGaA, hatte im Jahr 2000 den Kommanditisten der TFG Technologie-Fonds II GmbH & Co Beteiligungen KG, Marl, angeboten, alle ausstehenden Kommanditanteile zu übernehmen, und zwar gegen Erstattung der geleisteten Kommanditeinlagen zuzüglich Spitzenausgleich und Ausgabe von insgesamt 940.141 Aktien aus dem genehmigtem Kapital I. Die übernommenen Kommanditanteile wurden nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes und des Umwandlungssteuergesetzes mit dem Betrag der Barzahlung und 27,29 € je ausgegebener Aktie aktiviert. Der über den Nennwert hinausgehende Buchwert der Sacheinlagen ist mit insgesamt 24.716.306,89 € in die Kapitalrücklage II eingestellt worden. 2.5 RückstellungenDie Steuerrückstellungen der VestCorp AG in Höhe von insgesamt 3.003 T€ resultieren zum einen aus Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag für das Jahr 2009 in Höhe von 94 T€ und zum anderen aus Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag für das Jahr 2000 in Höhe von 2.909 T€ nach Auswertung der Ergebnisse der Betriebsprüfung und des geänderten Steuerbescheides. Nach dem ergangenen Änderungsbescheid für das Jahr 2000 besteht eine Zahlungsverpflichtung für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag von T€ 3.878 sowie für Zinsen von T€ 1.213. Gegen den Steuerbescheid wurde Einspruch eingelegt und Aussetzung der Vollziehung beantragt. Der Aussetzung der Vollziehung wurde zwischenzeitlich statt gegeben. Die mit der Durchsetzung der Ansprüche beauftragten steuerlichen Berater schätzen die Erfolgsaussichten zum aktuellen Zeitpunkt teilweise positiv ein, insbesondere aufgrund neuerer Rechtsprechung zu den Teilwertabschreibungen. Vor diesem Hintergrund wurden die Steuerrückstellungen als auch die Rückstellungen für Zinsen (s.u.) abweichend vom Steuerbescheid gebildet. Die sonstigen Rückstellungen der VestCorp AG setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Abfindungen betrifft mögliche Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern. Die anderen sonstigen Rückstellungen beinhalten u. a. erwartete Prozesskosten sowie einen Betrag in Höhe von 181.000 € für offenen Sonderprüfungsaufwand im Jahre 2006. 2.6 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind bis auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten alle innerhalb von einem Jahr fällig. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres 2.828.649,35 € und 694.883,78 € innerhalb von einem bis fünf Jahren zu tilgen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen ausnahmslos nur gegenüber der KfW. Im Rahmen der bestehenden Darlehensverträge hat die KfW die Kredite nebst allen Nebenforderungen besichert. Zur Sicherung dienen alle Ansprüche und sonstigen Rechte gegen Beteiligungsgesellschaften der VestCorp aus den Beteiligungsverträgen sowie die Abtretung etwaiger Ansprüche gegen Sicherungsgeber. Im Schadensfall ist die VestCorp zu mindestens 60 % bis zu maximal 100 % von der Rückzahlung freigestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht beinhalten vertraglich zugesicherte aber noch nicht geleistete Einlagen gegenüber der Aurelia Technologie Fonds I GmbH Co Beteiligungen KG. 3. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Posten Erträge aus Beteiligungen, aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhaltet folgende Beträge:
Der Posten Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens beinhaltet folgende Beträge:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für Hauptversammlung, Agenturberatung, Designated Sponsoring, Geschäfts/Quartalsberichte, Pflichtveröffentlichungen, Börsen- und BaFin-Gebühren sowie Beratungsgebühren enthalten. Die Aufwendungen für Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens setzen sich wie folgt zusammen:
Die außerordentlichen Erträge resultieren aus dem Vergleich im Prozess im Zusammenhang mit der Schadensersatzklage gegen die im Jahr 2000 amtierenden Vorstände und Aufsichtsräte. Neben den Vergleichszahlungen enthält diese Position auch die Auflösung der Rückstellung für diesen Prozess in Höhe von 2,2 Mio. Euro. Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen Betreuungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Vergleich im vorgenannten Prozess. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Geschäftsjahr 2009 und sind durch die eingeschränkte steuerliche Verlustverrechnung entstanden. 4. Sonstige Angaben4.1 VorstandUdo Treichel, Dipl.-Kfm., Übach-Palenberg In der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres ist ein Aufwand für Vorstandsvergütung für Herrn Treichel in Höhe von 177.000,00 € enthalten. 4.2 AufsichtsratDie VestCorp hat einen Aufsichtsrat, der aus drei Mitgliedern besteht. Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2009:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2009 insgesamt eine Vergütung in Höhe von 65.587,43 €. 4.3 ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 2009 durchschnittlich vier Angestellte. 4.4 Mitteilungen gemäß § 21 WpHGIm Jahr 2009 sind bei der Gesellschaft folgende Mitteilungen zu Meldepflichtigen Stimmrechtsanteilen eingegangen: Herr F. Michael Stallmann, Deutschland, hat uns am 03. Februar 2009 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teile ich gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass mein Stimmrechtsanteil an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mit Sitz in 40221 Düsseldorf, Kaistraße 5, (WKN 744950 / ISIN DE0007449506) am 26.1.2009 die Schwelle von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,08 % (723.562 Stimmrechte) beträgt. Davon sind mir 0,6 % (71.315 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1. WpHG zuzurechnen." Die MILACO GmbH, Köln, Deutschland, hat uns am 02. Februar 2009 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teile ich Ihnen für die vom mir vertretene Milaco GmbH Köln, mit, dass diese aufgrund von Veräußerung von Aktien der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Düsseldorf, die Schwelle von 5% und 3% der Stimmrechte am 27.1.09 unterschritten hat und diese nunmehr Null Prozent (Null Stimmrechte) beträgt. Ich der Unterzeichner, Axel Sartingen, teile zugleich mit, dass ich aufgrund von Veräußerung von Aktien der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Düsseldorf, die Schwelle von 5% und 3% der Stimmrechte am 27.1.09 unterschritten habe und der Stimmrechtsanteil nunmehr 0,01 Prozent (1000 Stimmrechte) beträgt. Herr Martin Krüger, Deutschland, hat uns am 14. Mai 2009 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teile ich Ihnen mit, dass mir im Zusammenhang mit der Hauptversammlung der TFG Capital AG -WKN 744950- am 15.05.2009 in Düsseldorf 462.750 Stimmrechte übertragen worden sind. Mit Eigenbesitz 4.000 Stück werde ich insgesamt 466.750 Stimmrechte vertreten. Dies entspricht 4,36 % der ausstehenden Aktien. Hiervon sind 462.750 Stimmrechte § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 zuzuordnen. Dies entspricht 4,32 % der ausstehenden Aktien. Die 3% Schwelle ist am 13.05.2009 überschritten worden. Nach Ablauf der HV werde ich diese Schwelle wieder unterschreiten und besitze dann folglich den Eigenbestand von 4.000 Aktien, bzw. 0,037 %." Herr Axel Sartingen, Deutschland, hat uns am 14. Mai 2009 folgende Korrekturmeldung zu der am 02.02.2009 mitgeteilten Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG gemacht: "Hiermit nehme ich die für mich sowie für die Milaco GmbH, Kämpchensweg 2, 50933 Köln am 02.02.2009 mitgeteilte und am 05.02.2009 veröffentlichte Meldung zurück. Des weiteren teile ich hiermit im Namen der Milaco GmbH, Kämpchensweg 2, 50933 Köln mit, dass sie am 02.10.2008 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils betrug 4,70 %. Dies entspricht 559.520 Stimmen. Im eigenen Namen teile ich mit, dass ich am 02.10.2008 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten habe. Die Höhe meines Stimmrechtsanteils betrug 4,70 %. Dies entspricht 559.520 Stimmen. Dieser Anteil enthält die vorstehend genannten 559.520 Stimmenrechte (4,70 %) der Milaco GmbH, die mir gem. §§ 22 Abs. 1 Satz1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 3 WpHG zugerechnet werden. Im Namen der Milaco GmbH, Kämpchensweg 2, 50933 Köln teile ich zudem mit, dass sie am 27.01.2009 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils betrug 0,01 %. Dies entspricht 1.000 Stimmen. Im eigenen Namen teile ich mit, dass ich am 27.01.2009 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten habe. Die Höhe meines Stimmrechtsanteils betrug 0,01 %. Dies entspricht 1.000 Stimmen. Dieser Anteil enthält die vorstehend genannten 1.000 Stimmenrechte (0,01 %) der Milaco GmbH, die mir gem. §§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 3 WpHG zugerechnet werden. Die Exchange Investors N.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns am 14. Mai 2009 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit nehmen wir für unsere Gesellschaft und für unsere Tochtergesellschaft Spütz AG, Cecilienallee 59, 50747 Düsseldorf, Deutschland, mit Schreiben vom 27.02.2009, 23.03.2009, 30.03.2009 und 29.04.2009 mitgeteilten Stimmrechtsmitteilungen zurück. Des weiteren teilen wir folgendes mit: 1. Wir teilen im Namen unserer Tochtergesellschaft Spütz AG, Cecilienallee 59, 40747 Düsseldorf, mit, dass sie am 26.01.2009 die Schwelle von 3 % und 5 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils betrug 0,95 %. Dies entspricht 113.253 Stimmen. Im eigenen Namen teilen wir mit, dass wir am 26.01.2009 die Schwelle von 3 % und 5 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten haben. Die Höhe unseres Stimmrechtsanteils betrug 0,95 %. Dies entspricht 113.253 Stimmen. Dieser Anteil enthält die vorstehend genannten 13.253 Stimmenrechte (0,95 %) der Spütz AG, die uns gem. §§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 3 WpHG zugerechnet werden. 2. Sodann teilen wir im Namen unserer Tochtergesellschaft Spütz AG, Cecilienallee 59, 40747 Düsseldorf, Deutschland, mit, dass sie am 27.01.2009 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft überschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils betrug 3,96 %. Dies entspricht 471.773 Stimmen. Im eigenen Namen teilen wir mit, dass wir am 27.01.2009 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft überschritten haben. Die Höhe unseres Stimmrechtsanteils betrug 3,96 %. Dies entspricht 471.773 Stimmen. Dieser Anteil enthält die vorstehend genannten 471,773 Stimmenrechte (3,96 %) der Spütz AG, die uns gem. §§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 3 WpHG zugerechnet werden. 3. Im eigenen Namen teilen wir mit, dass wir am 16.03.2009 die Schwelle von 5 % an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft überschritten haben. Die Höhe unseres Stimmrechtsanteils betrug 9,09 %. Dies entspricht 1.081.326 Stimmen. Dieser Anteil enthält 418.170 Stimmenrechte (3,51 %) der Spütz AG, die uns gem §§ 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m.abs. 3 WpHG zugerechnet werden. Des weiteren enthält dieser Anteil 663.156 Stimmrechte (5,57 %) des Herrn Jürgen Leschke, Frankfurt, die uns gem § 22 Abs. 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind. 4. Zuletzt teilen wir im Namen unserer Tochtergesellschaft Spütz AG, Cecilienallee 59, 40747 Düsseldorf, mit, dass sie am 21.04.2009 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft unterschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils beträgt 2,84 %. Dies entspricht 303.850 Stimmen. Herr Carlo Grunert, Deutschland, hat uns am 19. Mai 2009 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teile ich Ihnen mit, dass mir während der Hauptversammlung der TFG Capital AG -WKN 744950- am 15.05.2009 in Düsseldorf 466.750 Stimmrechte, von Herrn Martin Krüger, Bahnstr. 5, 40878 Ratingen, übertragen worden sind. Mit Eigenbesitz 95.966 St. habe ich insgesamt 562.716 Stimmrechte vertreten. Dies entspricht 5,25% der ausstehenden Aktien. Hiervon sind 466.750Stimmrechte § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 zuzuordnen. Dies entspricht 4,35 % der ausstehenden Aktien. Die 3% und 5% Schwelle ist am 15.05.2009 in der HV überschritten worden. Nach Ablauf der HV habe ich beide Schwellen wieder unterschritten und besitze mit Beendigung der HV dann folglich den Eigenbestand von 95.966 Aktien, bzw. 0,89 %. Herr Axel Sartingen, Deutschland, hat uns am 31. August 2009 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teile ich im Namen und im Auftrag der Milaco GmbH, Köln mit, dass sie am 02.10.2008 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Vestcorp AG (früher: TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft) unterschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils betrug 4,70 %. Dies entspricht 559.520 Stimmen. 4,69% der Stimmrechte (dies entspricht 558.520 Stimmrechten) werden der Milaco GmbH gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG von der Spütz AG zugerechnet. Weiter teile ich im Namen und im Auftrag des Herrn Axel Sartingen, Köln mit, dass er am 02.10.2008 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Vestcorp AG (früher: TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft) unterschritten hat. Die Höhe seines Stimmrechtsanteils betrug 4,70 %. Dies entspricht 559.520 Stimmen. 4,69% der Stimmrechte (dies entspricht 558.520 Stimmrechten) werden ihm gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 i.V.m. Satz 2 WpHG von der Spütz AG und 0,01 % (dies entspricht 1.000 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Düsseldorf, 31. März 2010 VestCorp AG Udo Treichel, Vorstand Bericht des Aufsichtsrats der VestCorp AGSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren, im Geschäftsjahr 2009 hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit der Lage des Unternehmens beschäftigt, den Vorstand der VestCorp AG bei der Leitung der Gesellschaft beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat war in allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Vorstand der VestCorp AG hat die strategische Ausrichtung der Gesellschaft mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Insbesondere hat der Vorstand während des Berichtszeitraums den Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft sowie die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig und umfassend unterrichtet. Dies erfolgte mündlich und schriftlich. Ebenfalls regelmäßig wurden dem Aufsichtsrat die aktuellen Daten zur Entwicklung der Beteiligungserträge und der Ergebnisse der VestCorp AG sowie zur Einnahmen-/Ausgabenentwicklung und Liquiditätslage sowie zur Risikolage der Gesellschaft mitgeteilt. Auf Wunsch erfolgten dazu weitere Erläuterungen durch den Vorstand der VestCorp AG. Behandelt und erörtert hat der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2009 die Vorstandsberichte zu den laufenden Geschäftsvorgängen, zur Entwicklung der Gesellschaft sowie den Vorstandsentscheidungen von strategischer und grundlegender Bedeutung in insgesamt fünf Präsenzsitzungen. Diese fanden statt am 10.02.2009, 25.02.2009, 31.03.2009, 16.09.2009 und 30.11.2009. Bei Bedarf beschäftigte sich der Aufsichtsrat außerdem mit unterschiedlichen Geschäftsvorgängen, die der Vorstand der VestCorp AG während des Berichtszeitraums an ihn herantrug, sowie vereinzelt auch mit Personalangelegenheiten. Notwendige Beschlüsse im Geschäftsjahr 2009 wurden, soweit nötig, durch den Aufsichtsrat auch im Umlaufverfahren gefasst. Zu den Aufgaben des Aufsichtsrats zählte überdies die Überwachung möglicher Interessenskonflikte während des Berichtszeitraums. Solche sind nach Erkenntnissen des Aufsichtsrats nicht aufgetreten. Auf die Bildung von Ausschüssen wurde auch im Geschäftsjahr 2009 verzichtet, weil der Aufsichtsrat aus lediglich drei Personen besteht. Bei sämtlichen Sitzungen war der Aufsichtsrat der VestCorp AG vollständig anwesend und deshalb beschlussfähig. Schwerpunkt der PrüfungstätigkeitDie Prüfung der Vorstandstätigkeit durch den Aufsichtsrat hatte während des Berichtszeitraums zwei Schwerpunkte: die Fortschritte der im Frühjahr 2008, mit dem damaligen Vorstandswechsel, begonnenen Neuausrichtung der Gesellschaft sowie die Anstrengungen zur Weiterentwicklung des Unternehmens. Der Vorstand der VestCorp AG lieferte zu diesen Themen regelmäßig Informationen. Auf dieser Basis fasste der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen sowie im Umlaufverfahren notwendige Beschlüsse. Überdies hat sich der Aufsichtsrat mit den während im Berichtszeitraum getätigten Veräußerungen von einzelnen Beteiligungen im Private Portfolio und im Public Portfolio beschäftigt: Außerdem befasste sich der Aufsichtsrat der VestCorp AG regelmäßig mit der Effizienz seiner Überwachungsaufgabe. RechtsstreitigkeitenDer Aufsichtsrat hat das von ihm geführte Verfahren mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Frau Andrea Lengeling, hierbei wurde die Gesellschaft vertreten durch die Kanzlei Küttner Rechtsanwälte, Köln, beendet. JahresabschlussprüfungDer vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 und der Lagebericht der VestCorp AG (vormals: TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft) wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2009 und Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat von der Morison Köln GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Jahresabschluss und Lagebericht sowie Prüfbericht des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Sie wurden vom Aufsichtsrat und im Beisein des Prüfungsleiters in der Sitzung vom 03. Mai 2010 erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Jahresabschlussprüfer angeschlossen und im Rahmen seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Deshalb wurde der Jahresabschluss 2009 vom Aufsichtsrat mit Beschluss vom 03. Mai 2010 gebilligt. Der Jahresabschluss ist somit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands, den Gewinn/Verlust auf neue Rechnung vorzutragen, hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 03. Mai 2010 zugestimmt. MitarbeiterDer Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und für ihre engagierte Leistung im Geschäftsjahr 2009.
Düsseldorf, im Mai 2010 Heinz Eylmanns, Vorsitzender des Aufsichtsrats 6. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKESWir haben dem als Anlage I, II und III beigefügten Jahresabschluss und dem als Anlage IV beigefügten Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2009 gemäß Anlage V nach dem Ergebnis unserer Prüfung folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VestCorp AG (vormals TFG Capital AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft), Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Durch § 8 Abs. 3 des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die Einhaltung der Vorschriften des UBGG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften des UBGG liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Vorschriften des UBGG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie den Vorschriften des UBGG vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, oder Verstöße gegen die Vorschriften des UBGG, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse, entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Vorschriften des UBGG wurden nach unserer Beurteilung eingehalten."
Köln, den 31. Mai 2010 MORISON
Köln GmbH
gez. Gert Nacken, Wirtschaftsprüfer |
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