Schmidt Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Teresa Schmidt-Bertsch seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Meinolf Funkenmeier seit 12.7.2019 | Geschäftsführer |
Damir Simac seit 24.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schmidt GmbHDelbrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Schmidt GmbH, Delbrück-BokeI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Am Standort Delbrück-Boke fertigt die Schmidt GmbH hochwertige Hebeschiebetüren aus Kunststoff - individuell nach den Vorgaben der Kunden. Die dabei verwendeten PVC-Profile und Bauteile stammen überwiegend aus der eigenen Entwicklung und eigenen Werkzeugen. Aktuell beliefern wir Fensterbaufachbetriebe in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Benelux-Staaten. Die gute Qualität und Funktionalität unserer Produkte bestätigt sich in unserer Marktposition. 2. Entwicklung Als Unternehmen sind wir bestrebt, die technische Weiterentwicklung unserer Produkte überdurchschnittlich voranzutreiben und auch dadurch unserer Marktposition zu stärken. Mitarbeiter, die ausschließlich im Bereich Entwicklung tätig sind, werden nicht beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Infolge hoher Inflationsraten, steigender Zinsen, einer lahmenden Weltkonjunktur sowie einer schwächelnde Industrie hat die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 stagniert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3 %. Die konjunkturelle Entwicklung im Bauhauptgewerbe, insbesondere im Wohnungsbau hat sich in Deutschland in 2023 dramatisch verschlechtert. Durch den fehlenden Wohnungsbau und eine schleppende Nachfrage in der Renovierung fehlen der Fensterbaubranche erhebliche Mengen im Auftragseingang. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung verlief gleichlautend zur konjunkturellen sowie der branchenmäßigen Entwicklung. Durch geringere Mengen im Auftragseingang und ein niedrigeres Preisniveau ist der Jahresüberschuss auf T€ 3.352. gesunken. Die Umsatzerlöse sind wie im Vorjahr prognostiziert im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 gesunken. Das Rohergebnis ist um T€ 4.364 niedriger als im Vorjahr und beträgt T€ 19.371. Der Jahresüberschuss beträgt ca. 17,3 % (Vj. 22,9 %) des Rohergebnisses. Dem Wettbewerb begegnen wir durch Qualität, Lieferperformance und Innovativität. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und absolut sichere Finanzlage auf. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft wird mit 99,6 % (Vj. 99,6 %) durch das kurzfristig gebundene Vermögen geprägt. Der Abfall der Bilanzsumme auf T€ 10.834 begründet sich auf der Aktivseite insbesondere durch weniger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie des Warenbestandes. Auf der Passivseite der Bilanz haben sich insbesondere die Rückstellungen um T€ 685 und die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 270 verringert. Die Struktur unseres kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Unsere Finanzlage ist als solide und gesichert zu bezeichnen. Der Cash Flow, ermittelt aus Jahresüberschuss, zzgl. Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen, ist im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 2.683 abgefallen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Teilweise besteht Lastschrifteinzug. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des Geschäftsjahres rd. 66,3 % (Vj. 66,8 %) und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Im Geschäftsjahr wurden verschiedene Gewinnausschüttungen vorgenommen. Die Ertragslage in 2023 ist gekennzeichnet durch einen Rückgang der Umsatzerlöse. Der relative Umsatzrückgang mit Kunden innerhalb Deutschlands war höher als der im Ausland. Der Inlandsanteil sank dementsprechend von 74,6 % im Vorjahr auf 72,6 % im Berichtsjahr. Die übrigen Kosten (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) sind im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 14.520 (Vj. T€ 15.877) gesunken. Grund hierfür waren insbesondere geringere Personalaufwendungen in Folge des Mitarbeiterabbaus und niedrigere Aufwendungen für die Warenabgabe. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Jahresüberschuss und Umsatzerlöse heran. Diese Kennzahlen sind im Verhältnis zum Vorjahr gesunken. Die weitere Diskussion dieser Kennzahlen ist im Abschnitt "3. Lage" erfolgt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 versuchen wir die Umsatzerlöse zu halten. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 zufriedenstellend. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit Umsätzen auf Vorjahresniveau und mit einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahresniveau. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wachstumsimpulse sehen wir erst für die zweite Jahreshälfte 2025. Diese Impulse sind abhängig von der Wohnungsbauentwicklung und damit von Baukosten und dem Zinsniveau. Wir erwarten mittel- und langfristig wieder ein moderates Wachstum. Die Rendite ist trotz der gegebenen Rahmenbedingungen befriedigend. Der bestehende Fachkräftemangel wird als ein wesentliches Risiko für ein weiteres Wachstum des Unternehmens aber auch für Kostensteigerungen angesehen. Diesem soll insbesondere durch eigene Ausbildung und das Halten der Mitarbeiter begegnet werden. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Da unsere neue Produktlinie Wettbewerbsvorteile bieten wird, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Weitere Risiken sind die erkennbaren und erwarteten Preissteigerungen im Materialeinkauf, die sich keineswegs immer an die Auftraggeber durchreichen lassen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich langfristig über Eigenkapital. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Nicht unmittelbar benötigte liquide Mittel werden als Termingelder angelegt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Abzug von Skonto gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. 2. Chancenbericht Eine entscheidende Chance des Unternehmens besteht darin, dass wir auf den Wettbewerb im Markt mit einem individuell auf die Kundenwünsche abgestimmten Produktportfolio auf höchstem innovativen-, qualitativen- und technischen Niveau reagieren. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristig zusammenarbeiten. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der Wohnungsbauentwicklung, steigenden Rohstoffpreisen und einem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Delbrück-Boke, 19.6.2024
Maria Schmidt, Geschäftsführerin Meinolf Funkenmeier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Schmidt GmbH, Delbrück-BokeI. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Schmidt GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen, soweit handelsrechtliche Regelungen dem nicht entgegenstehen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis auf einen Erinnerungswert von 1,00 € im Jahre des Zugangs abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder soweit erforderlich, zu dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Erzeugnisse und Waren wurden retrograd unter Abzug angemessener Abschläge für die noch anfallenden Produktions-, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie eines angemessenen Unternehmergewinns vom Verkaufspreis ermittelt. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre verwendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Es wurden die Richttafeln 2018 G der Heubeck AG angewendet. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 36). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Zu den Pensionsrückstellungen bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB darstellen und daher mit den Pensionsverpflichtungen saldiert wurden. Die Werte der zu verrechnenden Posten stellen sich wie folgt dar:
Da die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte mit dem Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte übereinstimmen, wird eine Angabe zu den Bewertungsannahmen unterlassen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Schmidt Produktions GmbH & Co. KG, Delbrück-Boke, einbezogen werden müssten. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang. Bei sämtlichen Verbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter 1 Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige Sicherheiten für die Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegen Gesellschafter und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 64 (Vorjahr: T€ 116) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 17 (Vorjahr: T€ 10). Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere gebildet für Tantiemen, Gewährleistungen und Verpflichtungen aus noch nicht genommenem Urlaub. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 16) enthalten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, betragen T€ 3.398 p.a. aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen; sie bestehen in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Angabe erfolgt als Jahresbetrag, da die Verträge auf unbestimmte Zeit laufen und mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahrs gekündigt werden können. IV. Sonstige Angaben Die Schmidt GmbH hat Ihren Sitz in Delbrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 6481 eingetragen. Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 136 Arbeitnehmer, davon 25 Angestellte und 111 Gewerbliche (Vorjahr: 28 Angestellte; 123 Gewerbliche). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Maria Schmidt, Geschäftsführerin Bereich Finanzen, Paderborn Meinolf Funkenmeier, Geschäftsführer Bereich Produktion, Controlling und Vertrieb, Rietberg Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Vorschüsse wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Geschäftsführung wurden nicht eingegangen. Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.351,7 auf neue Rechnung vorzutragen.
Delbrück-Boke, den 19. Juni 2024 Maria Schmidt, Geschäftsführerin Meinolf Funkenmeier, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
gez. Maria Schmidt, Gf. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schmidt GmbH, Delbrück-Boke Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schmidt GmbH, Delbrück-Boke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schmidt GmbH, Delbrück-Boke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangtenPrüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wünnenberg, den 19. Juni 2024 WPS
Stratmann GmbH
Ulrich Stratmann, Wirtschaftsprüfer |
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