Gainward Europe GmbHLiquidiert

82152 Planegg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 133928
Eingetragen
24.10.2000
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, soweit eine gesonderte Genehmigung hierzu nicht erforderlich ist, insbesondere Groß- und Einzelhandel mit Computern, Computerteilen und Computerzubehör, sowie Betrieb einer Werbeagentur.

Historie

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Management

NameRolle
Dzun-Shen Duan
seit 23.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SMCT International LimitedHKG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SMCT International Limited
HKG
25.565 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gainward Europe GmbH

Planegg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014

Gainward Europe GmbH, Planegg

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Darstellung der Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen

a. Unternehmensgegenstand und Unternehmensentwicklung

Gainward Co. Ltd. wurde im Jahr 1994 gegründet und hat mittlerweile seinen Sitz in Taiwan. Die Gesellschaft ist einer der führenden Hersteller von Computer-Graphikkarten für PCs mit Tochtergesellschaften in Hongkong, VR China und Deutschland.

Die europäische Niederlassung, CARDEXPERT Warenhandels GmbH, wurde 1993 in Köln/Troisdorf gegründet. Zum Ende 1999 hat sie ihre Geschäftstätigkeit vorübergehend eingestellt. Im Jahr 2000 änderte sich ihr Sitz, Name und der Vorstand.

Der Sitz der Gesellschaft wurde nach Gräfelfing bei München verlegt, und die Gesellschaft wurde in Gainward Europe GmbH (nachfolgend auch "Gainward Europe" oder "Gainward") umbenannt.

Im April 2005 wurden durch mit der Gainward Co. Ltd. am 24. Januar 2005 abgeschlossene "Property Trading Contracts" die Anteile an der Gainward Europe GmbH auf Herrn Spencer (Shih Lung) Lee, Taiwan übertragen.

Im Oktober 2008 wurden die Anteile von Spencer (Shih Lung) Lee auf die SMTC International Limited, Hongkong, übertragen.

Die Gainward Co. Ltd. beendete Ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2006. Palit Microsystems (H.K.) LTD., British Virgin Islands, deren Geschäftsführer Herr Spencer Lee ist, wurde ab Beginn des Geschäftsjahrs 2007 der Hauptlieferant der Gainward Europe. Seit Juli 2008 ist die Golden Top Development Limited, Hongkong der Hauptlieferant von Gainward Europe.

Am 24. August 2004 wurde die Gainward Ltd., London/UK gegründet, um eine kontinuierliche Präsenz in Großbritannien zu haben, nachdem für die Tochtergesellschaft Gainward (UK) Ltd. ein Insolvenzantrag gestellt worden war.

Die neu gegründete Tochtergesellschaft stellte ihr operatives Geschäft ab November 2005 ein. Das britische Companies House hatte die Weiterführung der Gainward Ltd. aufgrund der zu großen Namensähnlichkeit mit der Gainward (UK) Ltd. untersagt. Unsere Vertriebsaktivität in Großbritannien erfolgt derzeit durch Handelsvertreter.

Am 1. November 2002 wurde in Malmö, Schweden ein Vertriebsbüro mit zwei Angestellten eröffnet, das für die Nordische Region, bestehend aus Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland und Island, zuständig ist. Dieses Vertriebsbüro wurde am 1. Januar 2007 in eine Tochtergesellschaft unter der Firmierung Gainward Nordic AB, Malmö/Schweden umgewandelt. Seit Kündigung der beiden Angestellten im Oktober 2007 befindet sie sich in Liquidation und ist nicht mehr operativ tätig.

Im Januar 2006 wurde das ERP-System SAP als Lagerwirtschafts-, Verkaufs- und Kreditüberwachungssystem eingeführt.

Im März 2006 wurde der im Handelsregister eingetragene Sitz von Gainward Europe von Gräfelfing auf Planegg geändert.

b. Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung

Im Jahr 2014 war die Nachfrage nach Computerprodukten weiterhin rückläufig. Es herrscht weiterhin ein steigender Wettbewerb im VGA-Markt aufgrund höherer Leistungsfähigkeit von Tablets und Smartphones sowie der Niedrigmargen Strategie der Konkurrenz. Aus diesen Gründen stagnierte der Marktanteil von Gainward im Jahr 2014 auf dem Niveau von 2013, bei einem gleichzeitigen Umsatzrückgang um 6 Mio. EUR. Dies deckt sich mit der Situation der Wettbewerber, was bestätigt, dass der VGA-Markt insgesamt kleiner geworden ist. Im Gegensatz dazu konnte NVIDIA im Geschäftsjahr 2014 aufgrund eines Wechsels seiner Verkaufstrategie vom alleinigen Verkauf von GPU auf den Verkauf sog. "bundle kits" (GPU + Speicher) einen neuen Umsatzrekord aufstellen. Dies trug zu einer weiteren Reduktion der Margen sämtlicher AIC-Partner bei. Im letzten Quartal des Jahres 2014 führte NVIDIA eine Reihe neuer Produkte (Titan Z, Titan Black, GTX980 und GTX970) ein, die Gainward ab dem vierten Quartal vertrieben hat. Hieraus ergab sich ein Umsatzzuwachs im vierten Quartal, der jedoch aufgrund von Lieferengpässe bei der GTX970 immer noch um 1,4 Mio. EUR geringer war als die Umsatzerlöse des vierten Quartal im vorherigen Geschäftsjahr. Im Geschäftsjahr 2015 wird NVIDIA eine Reihe neuer Produkte auf dem Markt bringen, weshalb wir optimistisch sind, dass Gainward Marktanteile zurückgewinnen wird, die seit 2012 vor allem in Deutschland, Frankreich, dem Nahen Osten und Osteuropa verloren gegangen waren.

2. Erläuterung des Geschäftsergebnisses und Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Umsatzentwicklung

  Q1 Q2 Q3 Q4 Jahr
2013 6,7 6,9 8,2 9,5 31,3
2014 6,5 5,4 5,5 8,1 25,5

Im Geschäftsjahr 2014 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 25,5 Mio. € erzielt (Vorjahr: 31,3 Mio. €). Mit 25,5 Mio. € blieben die tatsächlichen Umsätze hinter den geplanten Umsätzen für das Geschäftsjahr zurück.

Ursache für den Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2014 sind die sinkende Marktnachfrage nach Graphikkarten aufgrund der Europäischen Wirtschaftskrise, die Tatsache, dass Tablets und Smartphones über erhöhten Funktionsumfang verfügen sowie der steigende Wettbewerb im VGA-Markt aufgrund eines Gesamtnachfrageeinbruchs. Dies führte dazu, dass die Nachfrage in mehreren Bereichen nachgab. Zudem hat Nvidia erst zum Ende des Geschäftsjahres neue Produkte auf den Markt gebracht.

Umsatz nach Regionen

  2013 2014
Österreich 71.000 € 153.000 €
Benelux 84.000 € 13.000 €
Osteuropa 4.881.000 € 3.379.000 €
Frankreich 3.094.000 € 2.586.000 €
Deutschland 13.322.000 € 12.836.000 €
Italien 10.000 € 0.000 €
Nordeuropa 4.739.000 € 2.853.000 €
Griechenland,Israel, Middle East, India, Asia Pacific 2.886.000 € 2.449.000 €
Spanien / Portugal 0 € 0 €
Schweiz 647.000 € 518.000 €
Großbritannien 1.574.000 € 722.000 €

In Frankreich ergab sich ein erheblicher Umsatzrückgang aufgrund der Wirtschaftskrise, die einen allgemeinen Nachfrageinbruch mit sich brachte, sowie aufgrund der Tatsache, dass die Wettbewerber niedrigere Preise anboten.

Der leichte Rückgang in Deutschland resultierte daraus, dass Wettbewerber durch Preissenkungen und massive Marketingaktivitäten Gainward Marktanteile abgewinnen konnten. Zudem führte die Wirtschaftskrise zu einer Abschwächung der Nachfrage. Die Marke Gainward ist hier stark etabliert, kann sich jedoch der Niedrigmargenpolitik der Wettbewerber nicht entziehen. Dies erklärt den leichten Rückgang der Marktanteile.

In der Schweiz erfolgte ein leichter Rückgang, da PCs zunehmend durch andere Produkte substituiert werden und dies das Geschäft extrem stark beeinflusst hat.

In Osteuropa, den Beneluxstaaten, Italien, Großbritannien, Griechenland, Israel, und dem Mittleren Osten verlor Gainward Marktanteile an Wettbewerber. Die Markanteile stiegen im dritten Quartal wieder.

In der Nordischen Region sanken die Marktanteile aufgrund der Tatsache, dass PCs zunehmend durch Substitutionsprodukte ersetzt werden und dies das Geschäft stark beeinflusst.

Entwicklung der verkauften Stückzahlen

Im Jahr 2013 wurden insgesamt 345.000 Graphikkarten verkauft. Im Vergleich hierzu betrug diese Zahl im Jahr 2014 274.000 Stück. Die verkauften Stückzahlen waren aufgrund des starken Wettbewerbs, der Wirtschaftskrise in Europa und der zunehmenden Nachfrage nach Ersatzprodukte wie Tablets und Smartphones rückläufig.

Einführung neuer Produkte

Seit 2002 ist Gainward einer der Premiumpartner von NVIDIA und daher auch ein Partner bei der Einführung neuer Produkte. Gainward verfügt über alle Voraussetzungen, um neue Produkte auf den Markt zu bringen, um von den ersten drei Monaten des Produktlebenszyklus zu profitieren, in denen hohe Margen erzielt werden.

Im Jahr 2015 wird Gainward neue Marktanteile mit der Einführung neuer Graphikkarten im High-End-Sektor (GTX Titan X, GTX 960 und weitere neue Produkte) gewinnen. Im neuen Geschäftsjahr wird Gainward die schnelle Belieferung von Geschäftspartnern mit den neuen Produkten der 9XX-Serie sicherstellen können. Wir entwickeln neue aggressive Graphikkartenlüfter und suchen nach weiteren Produkten, um unser Produktportfolio zu erweitern und dadurch unseren Umsatz und Gewinn zu sichern. Wir erwarten zudem, dass der Markt für Graphikkarten im Jahr 2015 aufgrund der beschriebenen Situation leicht wachsen wird.

Wettbewerbsfähigkeit

Durch die stagnierenden NVIDIA Marktanteile sowie des hohen Wettbewerbs war Gainward in 2014 nicht in der Lage, die Marktposition gegenüber Wettbewerbern zu verbessern. Insbesondere die Niedrigmargenpolitik bei allen Produkten führte zu dieser Entwicklung. Die Abnahme der Nachfrage nach Gainward Graphikkarten wurden in mehreren Regionen durch starken Wettbewerb, Marketingaktivitäten der Wettbewerber und anderen Computerprodukte wie "all-in-one" Motherboards, Smartphones oder Tablets hervorgerufen. Sehr ausschlaggebende Faktoren waren, dass Gainward aufgrund eines fehlenden Produktportfolios die Margenerträge gegenüber den Wettbewerbesaktivitäten nicht halten konnte und des Weiteren aufgrund der Finanzkrise in Europa und die negative Entwicklung des Dollarkurses gegenüber dem Euro die Konsumgüternachfrage sank.

Ergebnis

Im Geschäftsjahr 2014 erlitt Gainward weiterhin einen Rückgang seines Marktanteils. Aufgrund eines fehlenden Produktportfolios konnte keine Kompensation des wettbewerbsbedingten Margenrisikos erreicht werden, wodurch Gainward den Preiskämpfen der der Wettbewerber ausgesetzt war. Um Gainward´s Marktanteile zu wahren und auszubauen, musste Gainward in zusätzliche Marketingaktivitäten investieren. Durch diese Maßnahme verlor Gainward den entsprechenden Gewinn in Geschäftsjahr 2014. Von diesem Effekt waren alle Premiumpartner von NVIDIA ähnlich betroffen. Des Weiteren hat Gainward aufgrund des gefallenen EUR/USD-Wechselkurses (von USD 1,38 zu Beginn des Jahres auf USD 1,21 am Ende des Jahres, d.h. um 12,3%) weitere Gewinne eingebüßt. Mittlerweile hat Gainward seine Strategie von margenstarken Produkten hin zu einer Fokussierung auf das Gewinnen von Marktanteilen umgestellt, da wir erwarten, dass in den nächsten Jahren einige der kleineren Markenanbieter und Händler im Graphikkartenmarkt aufgrund der sehr geringen Gewinnspannen mit dem Überleben kämpfen werden. Dies wird Gainward die Gelegenheit verschaffen, künftig neue Marktanteile zu gewinnen und entsprechende Erträge zu erzielen. In der Zwischenzeit wird Gainward auch weitere neue Produkte, die nicht zum VGA-Segment gehören, auf den Markt bringen, um die geringen Gewinnmargen auszugleichen. Jedoch sieht sich Gainward bei der Erlangung neuer Marktanteile voraussichtlich auch mit weiter steigendem Wettbewerb konfrontiert, da auch die Wettbewerber die gleiche Strategie verfolgen könnten.

Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2014 ein Umsatz in Höhe von 39 Mio. € geplant. Tatsächlich wurden Umsatzerlöse in Höhe Umsatzerlöse von nur 25,5 Mio. € erzielt. Grund für den Umsatzrückgang im diesjährigen Geschäftsjahr ist die sinkende Marktnachfrage nach Graphikkarten aufgrund der Europäischen Wirtschaftskrise, die Tatsache, dass Tablets und Smartphones über erhöhten Funktionsumfang verfügen sowie der steigende Wettbewerb im VGA-Markt aufgrund eines Gesamtnachfrageeinbruchs. Der Ausbau der Marketingaktivitäten, um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen sowie hohe Aufwendungen aus Währungsumrechnungen führten im Geschäftsjahr 2014 dazu, dass der geplante Vorsteuergewinn in Höhe von 0,34 Mio. € nicht erreicht werden konnte und das Vorsteuerergebnis nur -0,5 Mio. € beträgt.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch eine Erhöhung der Bilanzsumme um T € 1.896 in Folge des Anstiegs der Vorräte um T € 1.948 und der Verbindlichkeiten um T € 1.864 gekennzeichnet. Dies ist auf der Aktivseite auf den Anstieg der Vorräte zurückzuführen, und auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere Lieferantenverbindlichkeiten.

Infolge des Jahresfehlbetrages von T € 513 erhöhte sich im Geschäftsjahr 2014 der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von T € 419 auf T € 932. Die verbliebene bilanzielle Überschuldung (negatives Eigenkapital) der Gesellschaft wird durch eine Rangrücktrittserklärung des Hauptlieferanten Golden Top beseitigt.

Das Nettoumlaufvermögen (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) ist mit - T € 994 nach - T € 496 im Vorjahr nach wie vor leicht negativ; entsprechend beträgt das Verhältnis zwischen kurzfristig gebundenen Vermögenswerten und kurzfristigem Fremdkapital (Working Capital Ratio) 0,91 (Vorjahr 0,95).

Finanzlage

Der negative Cashflow beträgt im Geschäftsjahr - T € 498. Aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss in Höhe von T € 9. Aus Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss in Höhe von T € 3, der ausschließlich aus Anlageabgängen im Sachanlagevermögen resultiert.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist trotz der bilanziellen Überschuldung aufgrund der von der Palit erhaltenen schriftlichen und bis 31. Dez. 2016 unkündbaren Zusage (Patronatserklärung), die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass die Gesellschaft ihren Verpflichtungen jederzeit nachkommen kann, gesichert.

Ertragslage

Das Rohergebnis mit T € 2.345 hat sich aufgrund des Umsatzrückgangs um T € 5.799 um T € 214 gegenüber dem Vorjahr vermindert.

Die Rohmarge bezogen auf die Umsatzerlöse ist mit 7,9 % gegenüber dem Vorjahr etwas angestiegen.

Im Bereich der Low-End Grafikkarten werden von NVIDIA Einzelbausteine bezogen, die von Palit, dem Hauptlieferanten, zu Gainward-spezifischen Grafikkarten zusammengesetzt werden und somit eine Produkt- und Preisdifferenzierung auf dem Markt ermöglichen. High-End Grafikkarten müssen bereits seit 2004 von NVIDIA als einsatzbereite Grafikkarten bezogen werden, die von Palit nur noch konfektioniert werden. Damit liegt keine Produktdifferenzierung für Gainward High-End Grafikkarten zu anderen Markt-Anbietern, die ebenfalls NVIDIA-Karten anbieten, vor. Durch die zunehmende Erkenntnis des Marktes, dass keine Qualitätsunterschiede vorliegen, resultiert ein verstärkter Preiswettbewerb, der sich in Zukunft noch verschärfen wird. Dieser senkt die Rohmarge für Gainward High-End Grafikkarten.

Bei den operativen Kosten ist vor allem ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T € 268 zu beobachten, der insbesondere aus den erhöhten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung resultiert,.

II. Risiko- und Prognosebericht

1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Ausfallrisiko der Forderungen wird größtenteils durch eine Kreditversicherung abgedeckt. Das allgemeine Liquiditätsrisiko ist durch eine Patronatserklärung (Comfort Letter) der Golden Top Development Ltd. abgesichert.

Im Wesentlichen bestehen Währungsrisiken aufgrund des Wareneinkaufs von Golden Top Development Ltd. in US-Dollar sowie des hauptsächlichen Verkaufs von Waren in US-Dollar. In Anbetracht der derzeitigen Entwicklung des Euro/USD-Kurses gehen wir in absehbarer Zukunft von negativen Auswirkungen auf unsere Ertragslage aus.

Dem zunehmenden Margendruck in der Branche versuchen wir durch einen bedeutenden Anstieg der Verkaufsvolumina speziell bei den Middle- und High-End-Produkten, wie Galapad, zu begegnen, sowie durch eigene von uns geschaffene Produkte, die nur durch Gainward angeboten werden. In dieser Hinsicht besteht das Risiko von Lieferengpässen des Hauptlieferanten NVIDIA. Wir versuchen dem jedoch durch den vorzeitigen Einkauf von Chips und Speicher auf Lager in der Sommerphase zu begegnen, die der Hauptsaison von September bis März vorangeht.

Chancen sehen wir in der Tatsache, dass wir nach wie vor Premiumpartner von NVIDA bei der Einführung neuer Produukte sind, sowie darin, dass der neue Hauptlieferant Golden Top bessere Liefer- und Reaktionszeiten aufweist. Desweiteren ergeben sich Chancen aus einer weiteren Verbesserung bei Kundenservice, Marketingaktivitäten und Forschung und Entwicklung.

Das neue Betriebssystem von Microsoft Windows 8 ist bereits das am weitesten verbreitete Betriebssystem auf dem Markt, welches in neuer Standard-Computer-Hardware ausgeliefert wird. 3D-Spiele und -Medien werden beliebter, und die hierfür erforderliche neue Soft- und Hardware benötigt eine neue Generation von Middle- und High-End-Graphikkarten, die die verbesserte Auflösung unterstützen und eine bessere Performance bei der Anzeige der 3D-, HD- oder Multipicture-Graphiken aufweisen. Hier erhält Gainward die volle Unterstützung durch NVIDIA und Golden Top, und wir sehen hierin ein Potential, das Verkaufsvolumen und die Margen in den kommenden Jahren zu erhöhen. Im Jahr 2015 wird NVIDIA zudem die neue 9XX-Serie auf den Markt bringen.

2. Prognosebericht (Ausblick)

Gainward strebt eine Erhöhung der Verkaufszahlen und eine Verbesserung der Marktposition der Gesellschaft an. Unserer Auffassung nach sind Service und schnelle Reaktionszeiten im Umgang mit unseren Kunden ein extrem wichtiger Bestandteil unserer Geschäftsbeziehungen.

Für das Geschäftsjahr 2015 ist es unser Ziel, 330.000 Graphikkarten zu verkaufen. Der geplante Umsatz beträgt 33 Mio. €. Der geplante Vorsteuergewinn beträgt 0,12 Mio. €.

Besondere Anstrengungen gelten unserer verstärkten Etablierung in Deutschland, dem Mittleren Osten, Polen, Frankreich, den nordischen Ländern und Großbritannien. Es ist unser Ziel, Produkte mit hohem Mehrwert zu strukturieren und zu verbessern, neue Produkte zu kreieren, sowie unsere Marketingaktivitäten und unseren Kundendienst für unsere Partner in der europäischen Region und der nordischen Region zu verbessern, um die geplante Erlangung und Sicherung zusätzlicher Marktanteile zu erreichen.

 

Planegg, 13. April 2015

Gainward Europe GmbH

Der Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 15.855,47 20.989,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 949,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 949,00
II. Sachanlagen 15.853,00 20.039,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.853,00 20.039,00
III. Finanzanlagen 1,47 1,47
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,47 1,47
B. Umlaufvermögen 9.136.144,69 7.737.888,83
I. Vorräte 5.305.188,76 3.357.131,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.051.596,68 3.593.600,62
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.051.596,68 3.593.600,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 207,27 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 779.359,25 787.157,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.814,59 55.944,50
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 932.054,78 419.418,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.129.869,53 8.234.240,87

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag 444.982,66 301.625,19
III. Jahresfehlbetrag 512.636,71 143.357,47
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 932.054,78 419.418,07
B. Rückstellungen 298.700,00 266.800,00
C. Verbindlichkeiten 9.831.169,53 7.967.440,87
1. sonstige Verbindlichkeiten 9.831.169,53 7.967.440,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.831.169,53 7.967.440,87
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.129.869,53 8.234.240,87

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 2.345.463,04 2.559.094,86
2. Personalaufwand 593.559,63 700.664,65
a) Löhne und Gehälter 499.751,17 589.496,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 93.808,46 111.168,58
3. Abschreibungen 15.450,15 20.001,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.450,15 20.001,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.248.317,00 1.980.346,10
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.063.463,10 600.828,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 357,05
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10,97 620,79
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -511.874,71 -142.181,47
8. sonstige Steuern 762,00 1.176,00
9. Jahresfehlbetrag 512.636,71 143.357,47

Anhang

A. Allgemeine Angaben

I. Grundlegende Angaben zum Jahresabschluß

Der Jahresabschluß wurde gem. §§ 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss 2014 entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Für die Gliederung und Bewertung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet.

Bilanzsteuerliche Vorschriften wurden ebenfalls berücksichtigt, soweit nicht zwingend handelsrechtliche Vorschriften entgegenstanden.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Aus Gründen eines verbesserten Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden zusätzlich die folgenden Angaben gegeben:

II. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei geringwertigen Vermögensgegenständen mit Einzelanschaffungskosten bis € 1.000,00 netto erfolgt die Einstellung in einen Sammelposten entsprechend den steuerlichen Vorschriften, der auch in der Handelsbilanz linear über fünf Jahre abgeschrieben wird, da dies der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegensteht. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Anschaffungskosten wurden auf der Grundlage des Devisenkassamittelkurses zum Bilanzstichtag ermittelt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Sofern Einzelrisiken bestehen, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Zins- und Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der Forderungen Rechnung getragen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden, soweit erforderlich, künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit erforderlich, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs.2 S.1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgte zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen nicht beachtet. Die Folgebewertung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass sich zum Abschlussstichtag ergebende Kursverluste ergebniswirksam berücksichtigt werden, nicht realisierte Kursgewinne aber nicht.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Als Finanzanlagen des Anlagevermögens gemäß § 285 Nr. 11 HGB bestehen Beteiligung an drei Tochtergesellschaften im Ausland. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Gesellschaften, an denen Gainward Europe GmbH jeweils sämtliche Anteile hält:

Gainward Ltd., Birmingham/UK

Gainward (UK) Ltd., Leicester/UK (i.L.)

Gainward Nordic AB, Malmö/Schweden.

Alle Gesellschaften sind seit mehreren Jahren nicht mehr operativ tätig. Die Gesellschaften befinden sich in der Liquidation bzw. in Insolvenz. Es ergeben sich hieraus für Gainward Europe GmbH keine weiteren Belastungen. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung dieser inaktiven Gesellschaften sind weitere Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB verzichtbar.

Umlaufvermögen

Vorräte

Der Lagerbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und resultiert im Wesentlichen aus der unterwegs befindlichen Ware von T € 2.343 (VJ: T € 2.290).

Sonstiges Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und weisen vor pauschaler Wertberichtigung eine Minderung auf T € 3.039 (Vj. T € 3.562) auf. Von den Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von T € 14 (Vj. T € 16) abgesetzt.

Der überwiegende Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde in US Dollar fakturiert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Kautionen (T € 38, Vj. T € 38).

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Das Guthaben bei Kreditinstituten ist im Vergleich zum Vorjahresstichtag fast unverändert geblieben.

Vom Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern auf körperschaft- bzw. gewerbesteuerliche Verlustvorträge wurde kein Gebrauch gemacht.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von € 25.565 wird in voller Höhe von SMCT International Limited, Hong Kong, gehalten und ist in voller Höhe einbezahlt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2014 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von € 932.054,78 aus. Diese buchmäßige Überschuldung wird durch eine Rangrücktrittsvereinbarung mit dem Hauptlieferanten der Gesellschaft, Fa. Golden Top Development Ltd., Hong Kong, beseitigt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen entfallen insbesondere auf Steuern (T € 30, VJ. T € 0), Gewährleistungs-rückstellung (T € 117, Vj. T € 115), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T € 25, Vj. T € 47). Rückstellungen für Transportkosten (T € 71, Vj. T € 54), und für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T € 41, Vj. T € 41).

Die Gewährleistungsrückstellung wurde, analog zu Vorjahren, anhand der im Geschäftsjahr von Kunden reklamierten Graphikkarten, multipliziert mit einem internen Kostensatz, ermittelt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum 31.12.2014 wie folgt strukturiert:

Gesamtbetrag Verbindlichkeiten Restlaufzeit
davon bis zu 1 Jahr
1-5 Jahre
mehr als 5 Jahre
gesichert
Art der Sicherheit
1. aus Lieferungen und Leistungen 6.330,21 6.330,21 0,00 0,00 0,00 -
2. gegenüber verbundenen Unternehmen 9.525.325,52 9.525.325,52 0,00 0,0 0 0,00 -
3. sonstige 299.513,80 299.513,80 0,00 0,00 0,00 -
  9.831.169,53 9.831.169,53 0,00 0,00 0,00  

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen gegenüber dem Hauptlieferanten der Gesellschaft, der Fa. Golden Top Development Ltd., Hong Kong. In Höhe dieser Gesamtforderung ist der Hauptlieferant der Gesellschaft gemäß einer Vereinbarung vom 31.12.2014 zur Beseitigung der buchmäßigen Überschuldung im Rang zurückgetreten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T € 277, Vj. T € 408).

In der Bilanz nicht ersichtliche Geschäfte (Off-Balance-Sheet Transactions):

Mit Ausnahme von Leasing- und Mietverhältnissen (Operating Lease) sind keine relevanten Geschäfte außerhalb der Bilanz gegeben. Es bestehen Mietverträge für die Geschäftsräume am Sitz der Gesellschaft sowie für den betrieblichen Fuhrpark.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

  1.1. bis 31.12.2014
Euro
1.1. bis 31.12.2013
Euro
Umsatzerlöse Inland 12.768.318,04 13.439.931
Umsatzerlöse Ausland 12.740.495,91 17.868.554
Summe der Umsatzerlöse 25.508.813,95 3 1.308.485

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vor allem Erträge aus Kursdifferenzen (T € 323).

Der Materialaufwand umfasst überwiegend die Aufwendungen für bezogene Waren von der Golden Top Development Ltd.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Kursdifferenzen (T € 1.063), Werbe- und Repräsentationskosten (T € 568), Vertriebskosten (T € 177), Rechts- und Beratungskosten (T € 84), Mietverträgen (T € 128) enthalten.

Die Steuern sind unwesentlicher Art, latente Steuern wurden nicht erfasst.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Miet- und Pachtverhältnisse haben eine Laufzeit von 3 und 10 Jahren. Für die geleasten

Kfz sind jährlich T € 11, für die gemieteten Geschäftsräume jährlich T € 129 zu entrichten. Die

Gesamtverpflichtung beträgt T € 246.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen während des Geschäftsjahres:

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2 leitende Angestellte und 9 Angestellte beschäftigt .

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung von Herrn Max Duan, Managing Director Europe, München wahrgenommen. Hinsichtlich der Angaben gem. § 286 Nr. 9 a HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und daher auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Mutterunternehmen und Konsolidierungskreis

Die SMCT International Limited, Hong Kong, ist Mutterunternehmen und alleinige Gesellschafterin der Gainward Europe GmbH. Die SMCT wird in den Konzernabschluss von Palit Microsystems (HK) Ltd. einbezogen werden. Der Konzernabschluss ist unter der folgenden Adresse erhältlich: "Room 4-6, 11/F Nan Fung Commercial Centre. 19 Lam Lok Road, Kowloon Bay, Kowloon, Hong Kong".

 

Planegg, den 30. März 2015

Gainward Europe GmbH

Dzun-Shen Duan, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2014
EUR
Buchwert 31.12.2014
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 949,00 0,00 0,00 948,00 1,00 948,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 949,00 0,00 0,00 948,00 1,00 948,00
Sachanlagen            
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.388,97 10.318,15 43.098,03 102.756,09 15.853,00 14.502,15
Summe Sachanlagen 151.388,97 10.318,15 43.098,03 102.756,09 15.853,00 14.502,15
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 11.021,00 0,00 0,00 11.019,53 1,47 0,00
Summe Finanzanlagen 11.021,00 0,00 0,00 11.019,53 1,47 0,00
Summe Anlagevermögen 163.358,97 10.318,15 43.098,03 114.723,62 15.855,47 15.450,15

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.12.2015 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRüFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gainward Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Gainward Europe GmbH den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 5. Mai 2015

BDO AWT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

G. Wörl, Wirtschaftsprüfer

Th. Steiner, Wirtschaftsprüfer

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