Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 705125
Eingetragen
24.9.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Planung und die Durchführung von Seminaren und Konferenzen sowie die Beratung und der Verkauf von Software und sonstigen Handelswaren, insbesondere auf dem Gebiet der methodischen Grundsätze und Richtlinien der GMP-Norm (Good Manufacturing Practice).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Karl Schmitt
seit 27.8.2020
Prokura
Kai Rihm
seit 10.11.2008
Prokura
Prokura
Oliver Georg Schmidt
seit 24.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
64.54%
43.72%
Dr. K** T*********
21.05%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CONCEPT HEIDELBERG GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.284.229,02 626.449,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.620,80 2.587,36
II. Sachanlagen 1.132.964,22 462.027,41
III. Finanzanlagen 149.644,00 161.835,00
B. Umlaufvermögen 3.389.279,96 3.489.982,11
I. Vorräte 3.000,00 3.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.382.555,11 3.483.494,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.724,85 3.487,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 6.692,80
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.673.508,98 4.123.124,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 71.729,01 71.729,01
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 46.729,01 46.729,01
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.065.408,83 1.189.702,00
C. Verbindlichkeiten 3.489.802,86 2.771.154,46
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.489.802,86 2.771.154,46
davon aus Steuern 258.080,42 273.245,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 46.568,28 90.539,21
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.673.508,98 4.123.124,68

Anhang


CONCEPT HEIDELBERG GmbH,
Heidelberg
Anhang zum 31.12. 2023

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die Glie­derung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht §§ 266 Abs. 2 und 3 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamt­kosten­verfahren.

Die Vermögensgegenstände und die Schulden sind entsprechend den allgemeinen Bewertungs­vorschriften des § 252 ff. HGB angesetzt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
Sitz: Heidelberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Register-Nr.: HRB 705125
ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten an­ge­setzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, so­weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wurden die Zu­gänge pro rata tem­poris abgeschrieben. Zugänge an beweglichen Wirtschaftsgütern des Geschäftsjahres wer­den li­near abgeschrieben. Zuschreibungen waren nicht erforderlich.

           % p.a.

1
Aussenanlagen
6,67 - 10,00

2
Technische Anlagen
9,10 - 33,33

3
PKW
15,00 - 30,00

4
Betriebsausstattung
10,00 - 20,00

5
Büroeinrichtung
10,00 - 30,00

6
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung
10,00 - 30,00

7
Mietereinbauten
10,00 - 12,50

8
Software
12,50 - 50,00

Geringwerte Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen Euro 150,01 und Euro 1.000,00 mit Anschaffungsdatum in den Jahren 2008 und 2009 werden als Sammelposten be­rück­sichtigt und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2010 wurden die gering­wertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen Euro 150,01 und Euro 410,00 sofort Aufwandswirksam berücksichtigt bzw. ab dem Geschäftsjahr 2018 zwischen Euro 250,01 und Euro 800,00.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit einem Festwert bewertet.

Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden er­kennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit­risiko wird durch ei­ne Pauschalwertberichtigung zu Forderungen von rund einem Prozent der Nettoforderungen Rech­nung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bi­lanz­erstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig ge­schätzten Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Ge­schäftsvorfalls gebucht. Umbewertungen und Devisenkassamittelkurs waren zu vernachlässi­gen. Forderungen werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstich­tag, Ver­bind­lichkeiten mit dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnte bis­her an­ge­wand­ten Bi­lanzie­rungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen wer­den.

ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anschluss an diesen Anhang in Seite 7 dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollständig den Gesellschafter.
Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Dem beitragsmäßigen Ausweis der Pensionsrückstellungen liegt ein Gutachten der Dienstlei- stungsgesellschaft für Versicherungsmathematik und betriebliche Altersversorgung mbH (DVA Kas­per) vom 23.Januar 2024 zugrunde. Es liegt eine nicht verpfändete Altersver­sorgungs­ver­pflich­tung vor.

Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen das versicherungsmathemati­sche Teilwertverfahren gewählt. Als Rechnungszins wurden 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt) an­ge­setzt. Es handelt sich hierbei um den nach der Vereinfachungsregelung für eine Laufzeit von 15 Jahren angegebenen Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung für den Monat De­zember 2023. Als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zum An­satz. Der Rententrend wurde mit 1,0 % angesetzt.

Bei den Rückstellungen für Altersversor­gungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem An­satz nach dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Un­terschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 2.833,00 Euro.
Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ist durch Bestätigung der AXA Lebensversiche­rung AG, Köln vom 20.12.2023 nachgewiesen.

Der Wertansatz der Rückdeckungsversicherung nach IDW RH FAB 1.021 wurde mit dem Be­wer­tungsverfahren Deckungskapitalverfahren mit Passivprimat im Gutachten der Dienstleis­tungsge­sellschaft für Versicherungsmathematik und betriebliche Altersversorgung mbH (DVA Kas­per) vom 23. Januar 2024 in Höhe von 149.644,00 Euro ausgewiesen. Dem Wertansatz nach IDW RH FAB 1.021 wurde im Jahreabschluss auf den 31.12.2023 gefolgt.

Der bei der Erstanwendung des BilMoG sich ergebende Zuführungsbetrag zum 1. Januar 2010 be­läuft sich auf Euro 8.294,00.

Der Zuführungsbetrag wurde auf Grund des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB in voller Hö­he bereits im Jahr 2010 berücksichtigt. Eine ratierliche Zuführung ist demnach nicht vorzuneh­men.

Der Zinsaufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung beträgt Euro 4.539,00 (Vorjahr: Euro 4.469,00).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten aus Prä­mienzahlungen, Tantiemen, Urlaub und ausstehenden Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu ei­nem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Ver­pflich­tungen wie folgt.


 
bis zu einem Jahr
 EUR
 
zwischen einem und fünf Jahren  EUR
 
mehr als 5 Jahre
 EUR
 
aus Leasingverträgen
 86.722,00
107.860,00
0,00
aus Mietverträgen
 0,00
 0,00
 0,00

 86.722,00
 107.860,00
 0,00


Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 Abs. 7 und § 251 HGB bestanden am 31.12.2023
nicht.

ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Wesentliche periodenfremde Erträge betreffen die Ausbuchung von Kundenguthaben in Höhe von 87 TEuro.
SONSTIGE ANGABEN
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Ar­beit­nehmer betrug 38  (Vorjahr: 39 Mitarbeiter).

Bezüge des Geschäftsführers werden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nicht offenge­legt.

Als Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft alleinvertretungsberechtigt und von § 181 BGB be­freit:

Dipl. BW (FH) Oliver Schmidt, Geschäftsführer, Heidelberg

Heidelberg, den 01.03.2024

__________________________________
Unterschrift


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
327.109,46
1.200,00
0,00
23.593,06
0,00
304.716,40
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
327.109,46
1.200,00
0,00
23.593,06
0,00
304.716,40
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
16.470,21
0,00
0,00
0,00
0,00
16.470,21
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.622.042,99
874.913,28
0,00
371.428,78
-0,01
2.125.527,48
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
18.721,76
0,00
0,00
18.721,76
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.657.234,96
874.913,28
0,00
390.150,54
-0,01
2.141.997,69
Finanzanlagen






sonstige Ausleihungen
161.835,00
0,00
0,00
12.191,00
0,00
149.644,00
Summe Finanzanlagen
161.835,00
0,00
0,00
12.191,00
0,00
149.644,00
Summe Anlagevermögen
2.146.179,42
876.113,28
0,00
425.934,60
-0,01
2.596.358,09

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
324.522,10
2.164,52
0,00
23.591,02
0,00
303.095,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
324.522,10
2.164,52
0,00
23.591,02
0,00
303.095,60
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
9.909,30
659,17
0,00
0,00
0,00
10.568,47
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.185.298,25
160.832,89
0,01
347.666,15
0,00
998.465,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
18.721,76
0,00
0,00
18.721,76
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.213.929,31
161.492,06
0,01
366.387,91
0,00
1.009.033,47
Finanzanlagen






sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.538.451,41
163.656,58
0,01
389.978,93
0,00
1.312.129,07

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
0,00
1.620,80
2.587,36
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
1.620,80
2.587,36
Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
5.901,74
6.560,91
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.127.062,48
436.744,74
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
18.721,76
Summe Sachanlagen
0,00
1.132.964,22
462.027,41
Finanzanlagen



sonstige Ausleihungen
0,00
149.644,00
161.835,00
Summe Finanzanlagen
0,00
149.644,00
161.835,00
Summe Anlagevermögen
0,00
1.284.229,02
626.449,77

sonstige Berichtsbestandteile

Gez. Oliver Schmidt, Geschäftsfüher, Heidelberg im März 2024


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 08.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die CONCEPT HEIDELBERG GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der CONCEPT HEIDELBERG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlust­rechnung für das Geschäfts­jahr vom 1. Ja­nuar 2023 bis zum 31. Dezem­ber 2023 sowie dem An­hang, ein­schließlich der Dar­stellung der Bi­lanzierungs- und Bewertungs­methoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der bei­gefüg­te Jah­resabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaf­ten geltenden han­dels­rechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buch­führung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesell­schaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Er­tragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. De­zember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendun­gen ge­gen die Ord­nungsmä­ßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Be­achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord­nungsmäßi­ger Abschluss­prüfung unter An­wendung der IDW Prüfungsstandards für weniger kom­plexe Einheiten durch­geführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Ab­schluss­prü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses" un­se­res Bestäti­gungs­ver­merks wei­tergehend be­schrieben. Wir sind von dem Unternehmen unab­hängig in Übereinstim­mung mit den deut­schen handels­recht­lichen und be­rufsrechtlichen Vorschrif­ten und haben unsere sonstigen deut­schen Be­rufs­pflichten in Überein­stimmung mit diesen Anfor­de­rungen erfüllt. Wir sind der Auf­fassung, dass die von uns er­langten Prü­fungs­nachweise aus­reichend und ge­eignet sind, um als Grundla­ge für unser Prü­fungsurteil zum Jahres­ab­schluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deut­schen, für Kapital­gesellschaften gel­tenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentli­chen Belangen ent­spricht, und da­für, dass der Jah­resabschluss unter Be­achtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßi­ger Buchführung ein den tatsächli­chen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Er­tragslage der Ge­sell­schaft vermit­telt. Ferner sind die gesetzli­chen Vertreter verantwortlich für die internen Kon­trollen, die sie in Über­ein­stim­mung mit den deut­schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not­wendig be­stimmt haben, um die Auf­stel­lung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von we­sentli­chen fal­schen Dar­stellun­gen auf­grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rech­nungs­legung und Ver­mö­gens­schädi­gungen) oder Irr­tümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähig­keit der Gesell­schaft zur Fortfüh­rung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Ver­ant­wortung, Sachver­halte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unterneh­menstätigkeit, sofern ein­schlä­gig, anzuge­ben. Dar­über hin­aus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungsle­gungs­grund­satzes der Fortfüh­rung der Unternehmenstätigkeit zu bi­lanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtli­che Ge­ge­benheiten entge­genstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Gan­zes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü­mern ist, so­wie ei­nen Be­stätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresab­schluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Überein­stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deut­schen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prü­fungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine we­sentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Fal­sche Darstellungen kön­nen aus dolosen Handlungen oder Irr­tümern resultieren und wer­den als wesentlich angesehen, wenn ver­nünftigerweise erwartet wer­den könnte, dass sie einzeln oder insge­samt die auf der Grundlage die­ses Jah­resabschlusses ge­troffe­nen wirtschaftli­chen Entscheidungen von Adressaten beeinflus­sen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund­haltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstel­lun­gen im Jahresab­schluss auf­grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prü­fungs­hand­lungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie er­langen Prü­fungs­nachweise, die ausrei­chend und ge­eignet sind, um als Grundlage für un­ser Prü­fungs­urteil zu dienen. Das Risiko, dass aus do­losen Hand­lun­gen resultierende we­sent­li­che fal­sche Dar­stel­lungen nicht aufge­deckt wer­den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern re­sultie­rende we­sentli­che falsche Darstellungen nicht aufge­deckt werden, da dolose Handlun­gen kollusi­ves Zu­sam­men­wirken, Fälschungen, beab­sich­tigte Unvollständigkeiten, ir­re­führende Darstel­lungen bzw. das Außer­kraft­setzen interner Kontrollen be­in­halten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten in­ternen Kon­trollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umstän­den ange­messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesell­schaft abzuge­ben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech­nungsle­gungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge­stellten ge­schätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern ange­wandten Rech­nungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so­wie, auf der Grundlage der er­langten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine we­sentliche Un­sicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazu­gehöri­gen An­gaben im Jah­resabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unange­messen sind, un­ser Prüfungsur­teil zu modifizieren. Wir ziehen un­sere Schlussfolge­rungen auf der Grund­lage der bis zum Datum unse­res Bestäti­gungs­ver­merks er­langten Prü­fungsnach­weise. Zukünftige Ereig­nisse oder Gege­benheiten kön­nen jedoch dazu führen, dass die Ge­sellschaft ihre Unternehmenstä­tigkeit nicht mehr fort­füh­ren kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließ­lich der Anga­ben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde lie­genden Geschäftsvorfälle und Er­eignisse so darstellt, dass der Jah­resabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat­sächlichen Verhältnissen entsprechen­des Bild der Vermögens-, Finanz- und Er­tragslage der Ge­sell­schaft vermittelt.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um­fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwai­ger be­deutsamer Mängel im inter­nen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Mannheim,01.03.2024

VHP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Würth

Johannes Ruland
Wirtschaftprüfer
Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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