Bauträger für Wohngebäude
Andreas Popp GmbHLiquidiert
Gummistraße 15, 95326 Kulmbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Zumsteg seit 10.1.2012 | Geschäftsführer |
Maximilian (genannt Max) Zumsteg seit 6.6.2006 | Geschäftsführer |
Philipp Johann Zumsteg seit 6.6.2006 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Andreas Popp GmbHKulmbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. GESCHÄFTSVERLAUF 1. Gesamtwirtschaftliche Branchenentwicklung 2. Geschäftsverlauf Andreas Popp GmbH 2015 III. LAGE DES UNTERNEHMENS 1. Vermögens- und Finanzlage 2. Ertragslage 3. Personalsituation 4. Umweltschutz IV. NACHTRAGSBERICHT V. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT VI. BERICHT ÜBER DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS 1. Investitionen 2. Prognosebericht 2016 3. Risiko- und Chancenbericht I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Carl Götz Firmengruppe mit Hauptsitz in Neu-Ulm ist eine der führenden Holzgroßhandlungen in Deutschland. 1947 von Hans Zumsteg mit gegründet, entwickelte sich das Unternehmen in mehreren Jahrzehnten zu einem Anbieter vieler Produkte rund um das Thema Holz für Bauen und Wohnen. Seit 1986 gehört die Andreas Popp GmbH mit Unternehmenssitz in Auerbach und Kulmbach als Tochter zum Unternehmen. Überdurchschnittliche Warenverfügbarkeit, moderne Logistik, kompetente Beratung sowie eine lösungsorientierte Sortimentsgestaltung sind wesentliche Merkmale unserer Firmengruppe. Wir sind ein Vollsortimenter und stimmen unsere Warenverfügbarkeit auf die regionalen Bedürfnisse unserer Kunden aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Handel ab. Durch die große Produktvielfalt haben wir die Möglichkeit, auf die individuellen Wünsche unserer Kunden einzugehen und ihnen die passende Lösung anzubieten. Unsere besondere Stärke liegt im weltweiten Import. Eigene Importlager bieten dabei kurzfristig Zugriff auf ein breites Importsortiment mit voller Flexibilität in der Mengengestaltung. Dabei pflegen wir stets einen direkten und konstruktiven Kontakt zu unseren langjährigen Lieferanten. II. GESCHÄFTSVERLAUF 1. Gesamtwirtschaftliche Branchenentwicklung Nach einem guten Jahr 2014 hat der Holzhandel (Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz)) auch 2015 mit einem Umsatzzuwachs abgeschlossen. Die 2 % Umsatzzuwachs beziehen sich dabei auf den Durchschnitt aller Sortimente im Holzhandel und belegen, dass die Branche wiederum ein erfolgreiches Jahr hinter sich hat, so der GD Holz. Ursächlich für die positive Entwicklung waren die gute Baukonjunktur und die damit verbundene Nachfrage nach den Sortimenten des Holzhandels. Insbesondere im 2. Halbjahr 2015 ist das Geschäft merklich angezogen und sorgt damit für den positiven Jahresabschluss. In der Jahresbetrachtung haben sich die einzelnen Sortimente unterschiedlich entwickelt. Überdurchschnittlich zulegen konnten demnach Fußböden mit einem Wachstum von gut 6 %, Bauelemente (Innentüren) mit einem Wachstum von 3 %, ebenso Plattenwerkstoffe mit einem Wachstum von 3 %. Nach dem GD Holz-Betriebsvergleich rückläufig waren 2015 die Sortimente Holz im Garten mit - 3 % und der Sortimentsbereich Schnittholz mit - 4 %. Betriebe, deren Schwerpunkt 2015 im Handel mit Schnittholzsortimenten oder Holz im Garten lag, werden daher schwächer abgeschnitten haben als der Gesamtdurchschnitt aller Betriebe. Betrachtet man im Gesamtjahresverlauf den Umsatz der einzelnen Vertriebslinien, so konnte der Holzgroßhandel mit einem Zuwachs von 3 % stärker wachsen als die Betriebe, die im Einzelhandel tätig sind. Hier lag das Wachstum bei gut 1 %. Die Erwartungen für die Entwicklung der ersten drei Monate des Jahres 2016 ist bei den Teilnehmern am GD Holz-Betriebsvergleich eher verhalten. So erwarten knapp 70 % der Teilnehmer einen Umsatz auf Vorjahresniveau und immerhin 20 % rechnen in diesem Zeitraum mit steigenden Umsätzen. Die Prognosen für die Bauwirtschaft 2016 werden allgemein sehr positiv dargestellt, sodass sich für die baunahen Sortimente des Holzhandels auch 2016 gute Absatzchancen ergeben dürften. 2. Geschäftsverlauf Andreas Popp GmbH 2015 Im Gegensatz zum Jahr 2014, verlief der Start ins Jahr 2015 zu Beginn etwas schleppend. Jedoch bereits in den Monaten Februar und März sorgte eine steigende Nachfrage für Umsatzzuwachs und so konnten wir ein Umsatzplus von 1,86% im 1. Quartal im Vergleich zu 2014 verzeichnen. Auch im 2. Quartal setzte sich dieser Aufwärtstrend fort und wir konnten unseren Umsatz um weitere 1,43% im Vergleich zum Vorjahr ausbauen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren weiterhin günstig und die positive Stimmungslage der Verbraucher in Bezug auf die Anschaffungsneigung schlug sich auf die Umsätze nieder. Den geringen Umsatzrückgang im 3. Quartal von -0,99% konnten wir im 4. Quartal mit 5,44% deutlich aufholen. Der Geschäftsverlauf war insgesamt von schwankenden Monaten geprägt. Dennoch setzten die konjunkturellen Rahmendaten, insbesondere in der Bauwirtschaft im Holzhandel wichtige Impulse. Dementsprechend profitierten wir von einem positiven Kaufverhalten unserer Kunden und können einen Gesamtumsatzzuwachs von 1,82% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Insgesamt haben wir unsere Umsatzprognose nicht ganz erreicht, dennoch konnten wir das geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit übertreffen. Zusammengefasst sind wir mit der Entwicklung in 2015 sehr zufrieden und blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. III. LAGE DES UNTERNEHMENS 1. Vermögens- und Finanzlage Die Andreas Popp GmbH am Standort Auerbach wurde um eine Hallenerweiterung sowie um eine innerbetriebliche neue Logistik ausgebaut. Erstmals in Bezug genommen wurde diese im März 2015. Auf diese Weise gewinnen wir zusätzlich Kapazität für neue und bestehende Sortimente und können unsere Kunden verstärkt von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagequote) veränderte sich von 49,5% (Vorjahr) auf 53,8%. Die Vorräte haben sich von TEUR 2.118 auf TEUR 2.344 erhöht. Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontozahlungsfrist beglichen und Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Weiterhin werden die Optimierung der Rentabilität und eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Aufgrund der erhöhten Bilanzsumme und den vorgenommenen Ausschüttungen, hat sich die Eigenkapitalquote (inklusive passiv latenter Steuer) gegenüber dem Vorjahr von 64,8% auf 56,2% verringert. Die Tatsache, dass die Eigenkapitalquote weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt der Vorjahre liegt, zeigt die Kapitalkraft und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Der Bedarf an kurzfristigen Mitteln zur Finanzierung des operativen Geschäftes wird uns von den begleitenden Banken blanko zur Verfügung gestellt. Die langfristigen Investitionen sind seit langem traditionell konservativ mit langfristigen Darlehen finanziert. Die langfristigen Kredite wurden planmäßig getilgt. Durch unsere EDV - gestützte Planungsrechnung verfügen wir über ein Instrument, welches uns ermöglicht, konkret zu planen und aktuelle Soll-Ist-Vergleiche sowohl in der betriebswirtschaftlichen Auswertung als auch in der Bilanz anzustellen und rechtzeitig reagieren zu können. Der Cashflow I ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 229 auf TEUR 1.269 gesunken. Grundlage unserer internen Unternehmenssteuerung bilden neben gewissen Kennzahlen auch unsere täglich gelebten Unternehmensleitsätze. 2. Ertragslage Der Umsatz ist von TEUR 22.479 auf TEUR 22.875 gestiegen. Parallel hierzu hat sich der Materialaufwand mit einer Erhöhung um TEUR 129 entwickelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 480 gesunken. Grund hierfür ist der Verkauf des ehemaligen Standortes der Andreas Popp GmbH in Weiden im Jahr 2014. Überwiegend hierauf zurück zu führen ist ebenfalls der Rückgang des EBIT von TEUR 1.547 auf TEUR 1.147. Die Personalkosten sind um TEUR 121 (+5,14%) gestiegen. Der Jahresüberschuss mit TEUR 791, somit 3,4% vom Umsatz kann im Vergleich zum Vorjahr als gut bezeichnet werden. 3. Personalsituation "Motivierte und begeisterte Mitarbeiter sind der Grundstein unseres Erfolgs". Nach wie vor betrachten wir als reines Handelsunternehmen, die Motivation und Qualifikation unseres Personals als den erfolgsentscheidenden Faktor, um sich von den Marktbegleitern abzuheben. Zur erfolgreichen Mitarbeiterführung gehört für uns auch die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Durch vermehrte interne anstatt externe Mitarbeiterschulungen konnte im Vergleich zu 2014 eine Reduzierung der Fortbildungskosten (-6,17%) herbeigeführt werden. Die Götz Akademie und der Götz Campus bleiben aber weiterhin wichtige Bestandteile unserer Firmenpolitik in Bezug auf die Mitarbeiterentwicklung. Auch weiterhin legen wir sehr viel Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses, bei welcher unser Götz Campus eine große und wichtige Rolle spielt. Um unser Unternehmen noch professioneller aufzustellen, wurde innerhalb der Carl Götz-Unternehmensgruppe in den zentralen Bereichen Personal und Marketing jeweils eine Leitungsstelle geschaffen und erfolgreich besetzt. So wird die Leiterin der Personalabteilung v.a. die Personalentwicklung und das Recruiting verbessern und der Marketingleiter unsere Vertriebsziele im E- Commerce nachhaltig vorantreiben. 4. Umweltschutz Als Holzgroßhändler haben wir auch weiterhin ein begründetes Interesse und damit auch eine Verpflichtung an der Erhaltung der Waldressourcen. Im Zeichen einer vorausblickenden Umweltpolitik tragen wir so aktiv der vermehrten Nachfrage unserer Kunden nach nachhaltig erzeugter Ware Rechnung. Durch die Zertifikate FSC & PEFC erbringen wir den unabhängigen Nachweis, dass die strengen Richtlinien für die Warenzeichen bei Götz eingehalten werden. Um auch zukünftig einem in Verkehr bringen von Holz oder Holzerzeugnissen aus illegalem Einschlag entgegen zu wirken, haben wir uns 2014 sehr intensiv mit dem Holzhandelssicherungsgesetz (kurz HolzSiG) befasst. Die stattgefundene HolzSiG-Prüfung im Herbst 2014 wurde auf Anhieb bestanden und hat erfreulicher Weise nur sehr kleine Nebenabweichungen ergeben. Anhand eines international anerkannten Sorgfaltspflichtsystems, erbringen wir seit dem 03.03.2013 einen Legalitätsnachweis für alle gehandelten Hölzer und Holzprodukte deren Herkunftsländer außerhalb der EU liegen. IV. NACHTRAGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. V. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT Betriebsstätten bestanden im Berichtszeitraum in Auerbach und Kulmbach. Weitere Informationen zu den vorgenannten Betriebsstätten sind auf unserer Homepage www.holz-popp.de ersichtlich. VI. BERICHT ÜBER DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS 1. Investitionen Aufgrund von Neubauten im Vorjahr sind auf absehbare Zeit nur Ersatzinvestitionen notwendig. 2. Prognosebericht 2016 Der Start in das neue Jahr ist uns gut gelungen und wir konnten im 1. Quartal einen Umsatzzuwachs von +0,73% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Es bleibt spannend wie sich die weitere Entwicklung des Jahres gestaltet. Im Vergleich zu 2015 gehen wir von einer Umsatzsteigerung von +4,7% für 2016 aus. Auf dieser Basis erwarten wir ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 907. Aufgrund der guten Rahmenbedingungen sehen wir der Entwicklung für 2016 positiv entgegen. Neubaugenehmigungen aber auch Sanierungen und Renovierungen sind auf einem guten Niveau. Eine Entwicklung die sich auf die Nachfrage unserer Kunden auswirkt. 3. Risiko- und Chancenbericht Risiken der Umsatzentwicklung im Handwerkergeschäft liegen überwiegend in der wirtschaftlichen Entwicklung des deutschen Binnenmarkts, während die Auftragslage unserer Industriekunden, sowie die weitere Holzpreisentwicklung stark von der Weltwirtschaftskonjunktur geprägt ist. Insbesondere bei den Ostblockstaaten und Russland macht sich der Preisdruck auf manche Sortimente bemerkbar. Dem weiterhin anhaltenden Verdrängungswettbewerb können wir mit unserer Stärke im Einkauf, der umfassenden Lager- und Produktstruktur, unserer professionellen Betriebsorganisation und nicht zuletzt unserer langjährigen Vertriebsmannschaft entgegentreten, so dass wir unverändert gute Chancen sehen, unsere Marktanteile ausbauen zu können. Kernziel unseres Finanzmanagements ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebes. Die Zahlungsfähigkeit ist durch die die vereinbarten Kreditlinien mit unseren begleitenden Banken gesichert. Durch unser sehr strenges Debitoren-Management und die enge Zusammenarbeit mit unserer Warenkreditversicherung ist es zudem gelungen, eine Basis für die Vermeidung von Forderungsausfällen zu schaffen. Diese Politik wird konsequent weitergeführt. Dem langfristigen Zinsrisiko tragen wir dadurch Rechnung, in dem langfristige Investitionen durch langfristige zinsgesicherte Darlehen abgesichert wurden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Aufgrund der guten Unternehmensentwicklung sowie der stabilen Finanzlage sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut aufgestellt.
Neu-Ulm, im Mai 2016 Geschäftsleitung Philipp Zumsteg Maximilian Zumsteg Christoph Zumsteg BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Andreas Popp GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Ausgenommen hiervon sind die Angaben zu sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern. Für diese wurde zu Gunsten der Klarheit und Übersichtlichkeit der Ausweis in der Bilanz gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen; dabei wurden den Vermögensgegenständen folgende voraussichtliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt:
Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu Euro 150,00 netto werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als Euro 150,00 netto und bis zu Euro 1.000,00 netto werden im Zugangsjahr aktiviert und einheitlich über fünf Jahre mit jeweils 20% abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % gebildet. Unverzinsliche sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem Barwert angesetzt. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,5% zugrunde gelegt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet (§274 I 1 HGB). Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht aktiviert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 150,00 wird als Zugang, Abgang und Abschreibung ausgewiesen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf Euro 1.948,47. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände
Gezeichnetes Kapital Der vorliegende Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals in Euro ist noch nicht erfolgt. Zum 31.12.2015 beträgt es DM 1.000.000. Verbindlichkeitenspiegel Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
1 = keine Sicherheiten 2 = Sicherheitsübereignungen 3 = Grundschulden 4 = branchenübliche Eigentumsvorbehalte Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zusätzlich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 1.500,00 (Vj. Euro 0,00) enthalten. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 14.533,33 (Vj. Euro 9.547,86) enthalten. In den Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 1.000,00 (Vj. Euro 14.000,00) enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von Euro 36.200,00 (Vj. Aufwendungen Euro 118.300,00) enthalten. Ergebnisvortrag Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von Euro 808.889,56 (Vj. Euro 856.666,17) einbezogen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Philipp Zumsteg, Geschäftsführer Herr Maximilian Zumsteg, Geschäftsführer Herr Christoph Zumsteg, Geschäftsführer Konzernzugehörigkeit Die Andreas Popp GmbH gehört zum Konzern der Carl Götz GmbH, Ulm, die einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Neu-Ulm, den 31. Mai 2016 Philipp Zumsteg Maximilian Zumsteg Christoph Zumsteg Anlagespiegel
Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.07.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss der Andreas Popp GmbH zum 31.12.2014 handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Andreas Popp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Günzburg, den 06. Juni 2016 U
& P GmbH
Claudia Kober, Wirtschaftsprüferin Thomas Lang, Wirtschaftsprüfer |
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