EVOGUARD GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Zierer seit 4.3.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EVOGUARD GmbHNittenauJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016ALLGEMEINE ANGABENDie EVOGUARD GmbH ist unter der Nummer HRB 5203 beim Amtsgericht Amberg in das Handelsregister eingetragen und firmiert als 100 prozentige Tochter der KRONES AG, Neutraubling. Der Jahresabschluss der EVOGUARD GmbH, Nittenau, ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB wird Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Zugänge sind mit dem Anschaffungspreis zuzüglich Nebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Als Abschreibeverfahren kommt die lineare Methode, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, zur Geltung. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Zugänge sind mit dem Anschaffungspreis zuzüglich Nebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Als Abschreibeverfahren wird die lineare Methode, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, angewendet. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt 6 Jahre. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet. unfertige Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert. In die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB die Einzelkosten sowie aktivierungspflichtige Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des Erfüllungsbetrages. Die Rückstellung für die Pensionsverpflichtungen und Jubiläumszuwendungen ist durch die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf den "nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag" abzustellen. Bei der Rückstellungsbewertung sind somit zukünftige Preis- und Kostensteigerungen zwingend in die Bewertung einzubeziehen. Die Rückstellungen für Pensionen und Jubiläumszuwendungen wurden mit der PUC-Methode (Projected Unit Credit) ermittelt. Als Rechnungszins wurde der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Bei der Bewertung von Pensionszusagen ist ab dem Jahr 2016 anstelle des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu verwenden. Zusätzlich sind die Pensionsrückstellungen unter Verwendung eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes zu ermitteln. Der Unterschiedsbetrag zwischen beiden Rückstellungen unterliegt einer Ausschüttungssperre. Folgende Parameter wurden für die Berechnung herangezogen:
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Kursgewinne oder Kursverluste zum Bilanzstichtag sind erfasst. ERLÄUTERUNG DER BILANZAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens wird in einer gesonderten Übersicht, die Bestandteil dieses Anhangs ist, dargestellt. VorratsvermögenDie Vorräte belaufen sich auf TEUR 4.257 (i. Vj. TEUR 3.851), was eine Steigerung von 11% bedeutet. Die Bilanz weist einen Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von TEUR 3.342 (i. Vj. TEUR 3.481) und unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 915 (i. Vj. TEUR 329) aus. Die Steigerung der Vorräte ist einerseits auf ein ausgebautes Produktportfolio und andererseits auf Bestandserhöhungen bei Zeichnungsteilen für künftige Auslieferungen begründet. Anzahlungen für Vorräte sind zum 31.12.2016 nicht ausgewiesen (i. Vj. TEUR 42). Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 2.049 (i. Vj. TEUR 1.852) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Hiervon entfällt mit TEUR 1.814 (i. Vj. TEUR 1.700) ein Großteil auf die KRONES AG, Neutraubling. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an fremde Dritte betragen TEUR 632 (i. Vj. TEUR 185). Hierin ist eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 2) berücksichtigt, dies entspricht 1,00% auf die Forderungen. Die Steigerung ist in einem erhöhten externen Geschäft zum Jahresende hin begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 23) beinhalten überwiegend Guthaben bei Lieferanten (2016: TEUR 43, 2015: TEUR 20). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. LiquiditätDie EVOGUARD verfügt zum 31.12.2016 über ein Bankguthaben in Höhe von TEUR 3.256 (i. Vj. TEUR 3.165) und ist nahezu unverändert. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2016 unverändert TEUR 50 und ist vollständig einbezahlt. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.561 (i. Vj. TEUR 2.391), wohingegen ein Gewinnvortrag aus Vorjahren in Höhe von TEUR 2.476 (i. Vj. TEUR 85) besteht. Die Veränderungen im Eigenkapital sind auf den Unternehmenserfolg im Jahr 2016 zurückzuführen. RückstellungenDie Rückstellungen im Jahr 2016 betragen insgesamt TEUR 1.252 (i. Vj. TEUR 2.004). Diese setzen sich aus Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbeertragsteuer in Höhe von TEUR 162 (i. Vj. TEUR 862) und Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 319 (i. Vj. TEUR 317) zusammen. Die Verminderung der Steuerrückstellungen ist auf die Anpassung der Steuervorauszahlungen 2016 zurückzuführen, welche aufgrund des Ergebnisses 2015 erhöht wurden. Personalrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 451 (i. Vj. TEUR 510). Hierin enthalten sind Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 37 (i. Vj. TEUR 31), Bonusrückstellungen in Höhe von TEUR 172 (i. Vj. TEUR 290) sowie Rückstellungen für Überstunden in Höhe von TEUR 205 (i. Vj. TEUR 141). Die Minderung der Rückstellungen für Personal ist bedingt durch geringere Bonuszahlungen für das Geschäftsjahr 2016. Zusätzlich enthalten sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 217 (i. Vj. TEUR 220) und Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 73 (i. Vj. TEUR 50). Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 1,67% (i. Vj. 2,16%). VerbindlichkeitenDer Wert sämtlicher Verbindlichkeiten beträgt im Jahr 2016 insgesamt TEUR 7.752 (i. Vj. TEUR 9.119). Der Rückgang ist in erster Linie mit der weiteren Rückzahlung des Kredites gegenüber verbundenen Unternehmen begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.169 (i. Vj. TEUR 7.169) sind als mittel- und langfristig eingeordnet. Diese resultieren aus einem langfristigen 10 jährigen Darlehen, welches eine jährliche Tilgungskomponente beinhaltet und mit 2,06% verzinst wird. Es bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 978 (i. Vj. TEUR 1.085) und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 244 (i. Vj. TEUR 405). Insgesamt sind TEUR 2.583 (i. Vj. TEUR 1.950) als kurzfristig mit einer Restlaufzeit von kleiner als einem Jahr, TEUR 3.000 (i. Vj. TEUR 3.000) als mittelfristig mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren und TEUR 2.169 (i. Vj. TEUR 4.169) als langfristig mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren eingeordnet. Bei den langfristigen und kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (2016: TEUR 6.413; 2015: TEUR 7.573) entfallen TEUR 6.384 (i. Vj. TEUR 7.567) auf die KRONES AG, Neutraubling. Weiterhin bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 174 (i. Vj. TEUR 190) und kurzfristige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 187 (i. Vj. TEUR 271). ERLÄUTERUNG DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGRohergebnisDas Rohergebnis beläuft sich auf insgesamt TEUR 12.117 (i. Vj. TEUR 11.888). Gründe für diese Steigerung sind die Akzeptanz von EVOGUARD Produkte im Markt und eine Senkung der Materialkosten. MaterialaufwandDer Materialaufwand beträgt im Geschäftsjahr 2016 insgesamt TEUR 14.041 (i. Vj. TEUR 15.276) und setzt sich in erster Linie aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren (2016: TEUR 11.579; 2015: TEUR 11.985) und aus Aufwendungen für bezogene Leistungen (2016: TEUR 2.462; 2015: TEUR 3.291) zusammen. Prozentual zur Leistung konnte der Materialaufwand gesenkt werden. Ursächlich hierfür sind verminderte Einkaufskosten und eine vergrößerte Fertigungstiefe. PersonalaufwandDer Personalaufwand beträgt im Jahr 2016 TEUR 5.268 (i. Vj. TEUR 5.099). Der Anteil des Entgeltes beläuft sich auf TEUR 4.440 (i. Vj. TEUR 4.341). Die Steigerung ist in erster Linie in der Erhöhung der Entgelte aufgrund der Tarifabschlüsse begründet. Erhöhung des Personalbestandes wird durch Verminderung der Mehrarbeit kompensiert. AbschreibungenAbschreibungen werden in einer gesonderten Übersicht, die Bestandteil dieses Anhangs ist, dargestellt. Sonstiger betrieblicher AufwandDer sonstige betriebliche Aufwand beträgt im Jahr 2016 fast unverändert TEUR 1.990 (i. Vj. TEUR 2.030). Zinsen und ähnliche AufwendungenZinsaufwendungen an verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 134 (i. Vj. TEUR 211). Diese bestehen ausschließlich aufgrund des Darlehensvertrages. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 0) resultieren aus der Änderung des Rechnungszinses zu den Pensionsrückstellungen. Sonstige Zinsaufwendungen betragen in 2016 TEUR 16 (i. Vj. TEUR 55) und beinhalten zum größten Teil Abzinsungsaufwendungen aus der Bewertung der Pensionen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag liegen fast unverändert bei insgesamt TEUR 1.047 (i. Vj. TEUR 1.036). Sonstige SteuernDie sonstigen Steuern belaufen sich auf TEUR 6 (i. Vj. TEUR 6). SONSTIGE ANGABENSonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich einerseits aus eingegangenen Miet- und Leasingverhältnissen und andererseits aus bestehenden Verpflichtungen aus Patentvereinbarungen. Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen betragen TEUR 21 (i. Vj. TEUR 60). Weiterhin bestehen zukünftige Verpflichtungen gegen verbundene Unternehmen aus bestehenden Mietverträgen mit einer Restlaufzeit von 2 Jahren in Höhe von TEUR 469. Zusätzlich besteht ein Leasingvertrag für die Überlassung von Büroausstattung. Hieraus entstehen finanzielle Verpflichtungen von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 51). Weiterhin bestehen mit ausgewählten Lieferanten Vereinbarungen, welche Mindestabnahmemengen beinhalten. PersonalZum 31. Dezember 2016 beschäftigt die EVOGUARD 77 (i. Vj. 70) festangestellte Mitarbeiter. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl über das Geschäftsjahr 2016, aufgeteilt nach Funktionsbereichen, findet sich in folgender Tabelle:
GeschäftsführungEinzelvertretungsberechtigt ist Herr Martin Zierer, Geschäftsführer der EVOGUARD GmbH. KonzernzugehörigkeitAlleingesellschafterin und Mutterunternehmen der EVOGUARD GmbH, Nittenau, mit einem eingezahlten Stammkapital von TEUR 50 ist die KRONES AG mit Sitz in Neutraubling. Die EVOGUARD GmbH wird in den Konzernabschluss der KRONES AG, Neutraubling, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Vorgänge nach Schluss des BerichtszeitraumsNach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die im Jahresabschluss zu berücksichtigen wären. Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)
Nittenau, den 31. März 2017 EVOGUARD GmbH Der Geschäftsführer Martin Zierer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS1.1 GeschäftsmodellDie EVOGUARD GmbH ist unter der Nummer HRB 5203 beim Amtsgericht Amberg in das Handelsregister eingetragen und firmiert als 100 prozentige Tochter der KRONES AG, Neutraubling. Das Stammkapital beträgt EUR 50.000,00. Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Martin Zierer. Der Firmensitz ist in Nittenau. Kerngeschäft des international tätigen Unternehmens ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Prozesskomponenten für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. Als Produkte bietet die EVOGUARD GmbH eine breite Palette von Ventilen, Ventilsystemen und Pumpen an. Weiterhin werden Ersatzteile für eben jene Herstellungsprodukte vertrieben. Die EVOGUARD GmbH liefert sowohl Einzelkomponenten wie auch komplette Ventilknoten zur Steuerung und Absperrung von Produktionsströmen. Die Produktion erfolgt ausschließlich in Deutschland. Ersatzteile und Halbfertigprodukte werden teilweise zugekauft aber auch eigenständig hergestellt. 1.2 Forschung und EntwicklungZum Stichtag waren 10 Mitarbeiter mit Entwicklungs- und Konstruktionsleistungen betraut. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr 2016 Leistungen für Entwicklung und Konstruktion in Höhe von TEUR 1.051 (i. Vj. TEUR 1.068) an. Die Schwerpunkte der Entwicklungsaktivitäten waren im Geschäftsjahr 2016 folgende:
2. WIRTSCHAFTSBERICHT2.1 Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenGemäß den Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) von Januar 2017 ist die Weltwirtschaft 2016 um 3,1 % gewachsen (Vorjahr: plus 3,2 %). Die ursprüngliche IWF-Prognose, die die Experten im Jahresverlauf zweimal nach unten revidieren mussten, betrug 3,4 %. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes lag das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. Damit beschleunigte sich das Wachstum im Vergleich zu 2015. Damals betrug die BIP-Steigerungsrate 1,7 %. Stärkste Wachstumstreiber 2016 waren der staatliche und private Konsum. Auch von den Investitionen gingen positive Wachstumsimpulse aus. 2.2 Branchenbezogene RahmenbedingungenWie erwartet kam die deutsche Maschinenbaubranche 2016 insgesamt nicht vom Fleck. Im Januar 2017 bestätigte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Prognose, dass der Produktionswert der heimischen Branche 2016 stagniert haben dürfte. Nominal wuchs der Maschinenbau gemäß VDMA um 0,8 %. Real ist eine Minderung von 0,1 % zu verzeichnen. Die Branche litt 2016 unter den allgemeinen konjunkturellen Unsicherheiten sowie sinkenden Orders aus China. Der für EVOGUARD relevante Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen ist grundsätzlich weniger stark von politischen und wirtschaftlichen Krisen betroffen als der gesamte Maschinenbau. Nach bisher auswertbaren Daten schätzt der VDMA, dass die Maschinennachfrage in 2016 das gute Jahr 2015 nochmals übertrifft. Etwa ein Drittel des 38 Milliarden starken Welthandelsvolumens - so schätzt der VDMA - wurde in die Getränke- und Liquid Food Industrie geliefert. Hinzu kommen Maschinen und Komponenten wie beispielsweise Streckblasmaschinen für PET Flaschen, Wärmetauscher, Pumpen, Logistiklösungen oder Automatisierungskomponenten. Die EVOGUARD GmbH ist somit grundsätzlich in einem attraktiven, langfristig wachsenden Markt tätig. 2.3 Geschäftsverlauf und LageDie EVOGUARD GmbH hat zum 1.1.2014 als Ausgründung (Datum des Gesellschaftsvertrages vom 13.2.2013) der KRONES AG den Geschäftsbetrieb in Nittenau aufgenommen. Zweck der Ausgründung war die Schaffung einer unabhängigen Geschäftseinheit, welche sich im Bereich Komponenten der Muttergesellschaft auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Prozesskomponenten spezialisiert. Wichtigste Produkte sind hierbei unterschiedliche Arten von Ventilen, vom einfachen Scheibenventil bis zum hoch komplexen Ventil für aseptische Anwendungen und Ventilknoten. Weiterhin werden Kreiselpumpen hergestellt und entsprechende Ersatzteile vertrieben. Als junges Unternehmen in einem bestehenden Markt hat die EVOGUARD ihre Marktdurchdringung weiter ausgebaut und ihre Marktpräsenz durch qualitativ hochwertige Produkte weiter gestärkt. Die EVOGUARD GmbH vertreibt ihre Produkte weltweit mit Focus auf den Euroraum, respektive auf Deutschland. ErtragslageDie EVOGUARD GmbH hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Rohergebnis von TEUR 12.117 (i. Vj. TEUR 11.888) erfolgreich beendet. Dies bedeutet eine Steigerung von 1,9%. Haupteinflussfaktoren hierfür sind einerseits die Akzeptanz für EVOGUARD Produkte im Markt und eine Senkung der Material kosten. Der Umsatz beläuft sich hierbei auf TEUR 25.550 (i. Vj. TEUR 26.945). Aufgrund des überproportionalen Wachstums in vergangenen Jahren ist in 2016 entgegen den Erwartungen eine leichte Konsolidierung im Umsatz eingetreten. Materialaufwendungen stehen bei TEUR 14.401(i. Vj. TEUR 15.276), Personalaufwendungen von TEUR 5.268 (i. Vj. TEUR 5.099), Abschreibungen von TEUR 1.105 (i. Vj. TEUR 1.060) und sonstiger betrieblicher Aufwand von TEUR 1.990 (i. Vj. TEUR 2.030). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 0) resultieren aus der Änderung des Rechnungszinses zu den Pensionsrückstellungen. Die Reduzierung des Materialaufwands begründet sich mit verbesserten Einkaufsbedingungen, der gestiegene Personalaufwand mit dem Personalaufbau und der tariflichen Gehaltssteigerung. Der sonstige betriebliche Aufwand ist mit TEUR 1.990 nahezu unverändert zum Vorjahr. Entsprechende Aufwendungen lagen im Verhältnis zur erbrachten Gesamtleistung im erwarteten Bereich. Somit wurde im Jahr 2016 ein Betriebsergebnis, Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, von TEUR 3.753 (i. Vj. TEUR 3.698) erreicht. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 14,7 % (i. Vj. 13,7 %) und lag etwas über unseren Erwartungen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 150 (i. Vj. TEUR 265) getätigt. Der größte Teil ging an verbundene Unternehmen im Zuge der Kaufpreisfinanzierung zur Gründung der Gesellschaft. Nach Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 1.053 (i. Vj. TEUR 1.042) ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 2.560 (i. Vj. TEUR 2.391). Wesentliche Inflations- und Wechselkurseinflüsse bestehen nicht. Folglich beendete die EVOGUARD GmbH das dritte Jahr nach ihrer Geschäftsaufnahme erfolgreich. Der Auftragsbestand zum 31.12.2016 beträgt TEUR 3.085 (i. Vj. TEUR 2.653). Im Geschäftsjahr 2016 war ein Auftragseingang von insgesamt TEUR 25.793 (i. Vj. TEUR 26.985) zu verzeichnen. FinanzlageDie Verbindlichkeiten belaufen sich im Geschäftsjahr 2016 auf insgesamt TEUR 7.752 (i. Vj. TEUR 9.119). Es bestehen wesentliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Ausgründung der Gesellschaft (Kaufpreisfinanzierung) in Höhe von TEUR 6.169 (i. Vj. TEUR 7.169). Das Darlehen wurde mit einer Laufzeit von 10 Jahren ausbezahlt und in 2016 mit 2,06 % (i. Vj. 2,3 %) verzinst. Das Darlehen wurde planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive derer gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt TEUR 1.222(i. Vj. TEUR 1.490) und konnten somit gesenkt werden. Es bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 187 (i. Vj. TEUR 271). Des Weiteren bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 174 (i. Vj. 185), die sich aufgrund der Veränderung der Umsatzsteuer-Zahllast per 31.12.2016 ergeben. Die Kapitalflussrechnung der EVOGUARD GmbH in EUR stellt sich wie folgt dar:
Der Bestand an Finanzmitteln hat sich im Geschäftsjahr 2016 um TEUR 91 (i. Vj. TEUR 1.232) verbessert. Dem Unternehmen flossen TEUR 1.210 (i. Vj. TEUR 3.836) aus Finanzierungstätigkeit ab. Ursächlich hierfür ist die Tilgung bestehender Darlehen aus der Kaufpreisfinanzierung und Zinszahlungen. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 393 (i. Vj. TEUR 316) ist mit getätigten Investitionen zur Erweiterung des Geschäftsbetriebes begründet. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt TEUR 1.694 (i. Vj. TEUR 5.384). Die liquiden Mittel betragen zum Jahresende TEUR 3.256. Dies ist auf den verbesserten Unternehmenserfolg zurückzuführen. Entsprechend der Unternehmensplanung und einem Bankguthaben zum 31.12.2016 von TEUR 3.256 ist sichergestellt, dass das Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann. VermögenslageDas Anlagevermögen der EVOGUARD beträgt zum 31.12.2016 TEUR 3.848 EUR (i. Vj. TEUR 4.574) und besteht in erster Linie aus technischen Anlagen und Maschinen. Im Jahr 2016 wurden TEUR 390(i. Vj. TEUR 740) für Sachanlagen aktiviert. Ein Großteil fiel auf Betriebs- und Geschäftsausstattung, um die Innovationsfähigkeit zu erhalten. Die Investitionen beschränken sich auf das wirtschaftlich notwendige Maß. Die Vorräte belaufen sich auf insgesamt TEUR 4.257 (i. Vj. TEUR 3.851), wobei TEUR 915 (i. Vj. TEUR 329) für unfertige Erzeugnisse im Vorratsvermögen aktiviert wurden. Die Steigerung der Vorräte ist einerseits auf ein ausgebautes Produktportfolio und andererseits auf Bestandserhöhungen bei Zeichnungsteilen für künftige Auslieferungen begründet. Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.049 (i. Vj. TEUR 1.852), gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 632 (i. Vj. TEUR 185). Hierin ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 2) berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen wurden aufgrund der Struktur der Debitoren als nicht notwendig erachtet. Ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen besteht gegen die KRONES AG mit insgesamt TEUR 1.814. Der Anstieg der Forderungen gegen Dritte ist mit dem Ausbau der externen Geschäftsbeziehungen begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 48 (i. Vj. TEUR 23) und beinhalten im Wesentlichen Guthaben bei Lieferanten. Folglich hat sich das Working Capital, aus oben genannten Gründen im erwartbaren Bereich erhöht. Die Bilanzsumme beläuft sich in 2016 auf insgesamt TEUR 14.091 (i. Vj. TEUR 13.649). Die Eigenkapitalquote beträgt in 2016 36,1% (i. Vj. 18,5%). Diese Erhöhung des Eigenkapitals ist direkt auf den gesteigerten Unternehmenserfolg zurückzuführen. Finanzielle LeistungsindikatorenDie Gesellschaft legt großen Wert auf eine nachhaltige Entwicklung. Die finanziellen Leistungsindikatoren wie beispielsweise Umsatz, Umsatzrendite und Working Capital Analysen wurden bereits oben dargestellt. GesamtaussageInsgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der EVOGUARD GmbH im Geschäftsjahr 2016 auch im Hinblick auf das Unternehmensalter als gut dar. 3. ZUKUNFTSORIENTIERTE ANGABEN3.1 PrognoseberichtDer BDI geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2017 aufgrund ihrer Außenhandelsorientierung von der steigenden weltwirtschaftlichen Nachfrage sowie von einem schwächeren Euro im Jahresverlauf 2017 profitieren wird. Das transatlantische Konjunktur- und Zinsgefälle stützt die Nettoexporte. Die Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen dürften anziehen. Insgesamt rechnet der BDI für die deutsche Wirtschaft mit einem arbeitstagbereinigten Wachstum von 1,5%. Der Aufschwung in der EU und im Euroraum bleibt trotz zahlreicher externer und interner Risiken erstaunlich stabil. Allerdings haben die Entwicklungen in den USA und Großbritannien das Wachstum leicht eingetrübt. Für 2017 liegen die Erwartungen bei etwas niedrigeren 1,6 Prozent für die EU und 1,5 Prozent für den Euroraum. Der größte Wachstumstreiber in der EU ist nach wie vor der private Konsum. Laut BDI dürfte die Weltwirtschaft in 2017 um gut 3,5 % wachsen. Es bleibt abzuwarten, wie und wann sich die geänderten Voraussetzungen in den USA auf die Außenwirtschaftsbeziehungen auswirken werden. Allerdings dürften sich auch Euroraum, Südamerika und die asiatisch-pazifische Region besser entwickeln und kleine Impulse setzen. Erwähnt werden muss hier, dass die Entwicklung des neuen Unilateralismus in der weltweiten Außenwirtschaftspolitik ein Risiko für die weltweite Entwicklung darstellt. Auswirkungen von eventuellen Handelskonflikten sind noch nicht absehbar. Allerdings ist die aggressive Verfolgung handelspolitischer Zielsetzungen in der US-Außenwirtschaftspolitik kein Novum. Der Branchenverband, VDMA, schätzt die Aussichten für die Zulieferer für die Getränke- und Lebensmittelindustrie positiv ein. Er begründet diese Einschätzung mit einer steigenden Weltbevölkerung und einem Nachholbedarf im Konsum. Experten prognostizieren beispielsweise für die Produktkategorie Softdrinks ein Wachstum des weltweiten Handelsvolumens um 18 % bis 2020. Für das Handelsvolumen von alkoholischen Getränken wird ein Wachstum von 9 % bis ins Jahr 2020 prognostiziert. Das Wachstum konzentriert sich insbesondere auf die Märkte Asien, Lateinamerika und die Region Mittlerer Osten / Afrika. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2017 weiterhin von einem stabilen Beschaffungsmarkt aus. Preisrisiken in der Beschaffung entgegnen wir mit intensiven Lieferantengesprächen, auch zusammen mit dem Mutterunternehmen. Aufgrund des geplanten Unternehmenswachstum und Investitionen in dieses, gehen wir von wachsenden Kosten aus. Auf dem Absatzmarkt rechnen wir mit einer weiteren Durchdringung unserer Produkte im Markt. Durch eine verstärkte Internationalisierung, Ausbau des Produktportfolios und dem Vordringen in weitere Marktbereiche rechnen wir damit, unsere Position in einem umkämpften Marktumfeld weiter auszubauen. Für die Planung 2017 gehen wir im Rohergebnis und im Umsatz von einem prozentualen Wachstum im unteren zweistelligen Bereich aus. Für 2016 war im Rohergebnis eine prozentuale Steigerung im unteren einstelligen Bereich und im Umsatz eine leichte Verminderung zu verzeichnen. Aufgrund erhöhter Investitionen in die Zukunft und der damit verbundenen Ausgaben zum Ausbau der Marktdurchdringung gehen wir von einer im Vergleich zu 2016 leicht verminderten Höhe der prozentualen Ergebniskennzahlen aus. 3.2 Chancen- und RisikoberichtChancenDie Chancen der künftigen Entwicklung liegen im verstärkten Ausbau des externen Vertriebs der EVOGUARD und in der Optimierung und Erweiterung der Produktpalette bzw. des Erfolges bestehender Produkte im Markt, getrieben durch technisch hochwertige Produkte und einem gesteigerten Bekanntheitsgrad. Durch die Anbindung an den KRONES Konzern steht der EVOGUARD ein breites Netzwerk an Spezialisten und weltweiten Niederlassungen zur Verfügung, welches auch unabhängig von eigenen Beziehungen zu Kunden genutzt werden kann. Durch technische Anpassungen und Weiterentwicklung unserer Produkte besteht die Möglichkeit die Kostenstrukturen weiter zu senken und die Akzeptanz im Markt weiter zu erhöhen, um einen technischen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern zu sichern. Weitere Chancen ergeben sich aus der Erschließung neuer Märkte auch außerhalb der Getränkeindustrie und einem Ausbau des Ersatzteilgeschäftes. RisikenDie Gesellschaft betreibt durch regelmäßige Businessreviews zwischen Geschäftsführung und dem Mutterunternehmen ihr eigenes Risikomanagement. Zusätzlich werden in internen Abstimmungen im Kreis der leitenden Führungskräfte Risiken im Vorfeld besprochen und Alternativen diskutiert. Die teilweise unsichere Lage der Weltwirtschaft, insbesondere die bestehende Investitionsschwäche in einigen Ländern und die Unwägbarkeiten eines entstehenden Unilateralismus, stellt ein Risiko des geplanten Umsatzwachstums dar. Zusätzlich könnten am Absatzmarkt Konzentrationsprozesse und technische Neuerungen der Konkurrenten die Wettbewerbssituation erhöhen. Weiterhin besteht das Risiko, dass Produkte im Lebenszyklus nicht die gewünschte Stabilität oder Qualität aufweisen. Durch ein engmaschiges Qualitätswesen, Arbeitsanweisungen, interne Schulungen, Investitionen in unseren Maschinenpark, sorgfältige Lieferantenauswahl und Nutzung der Einkaufsstrukturen des Mutterunternehmens wird diesem Risiko entgegengetreten. Zusätzlich besteht das Risiko, bei einer zur Planung stark gegenläufigen Unternehmensentwicklung seinen Zahlungsverpflichtungen aus der Kaufpreisfinanzierung nicht nachkommen zu können. Aufgrund der Tatsache, dass die Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen bestehen und genügend Zahlungsmittel zur Verfügung stehen, werden diesbezügliche Folgen als gering eingeschätzt. AuswirkungAus heutiger Sicht sind für die EVOGUARD keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Nittenau, den 31. März 2017 EVOGUARD GmbH Der Geschäftsführer Martin Zierer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EVOGUARD GmbH, Nittenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, den 31. März 2017 KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Feege, Wirtschaftsprüfer Hocker, Wirtschaftsprüfer |
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