Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
PFALZSOLAR GmbHLiquidiert
Franz-Zang-Straße 2, 67059 Ludwigshafen am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Bredenwischer seit 19.1.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Klöß seit 12.10.2023 | Prokura |
Britta Sieber seit 12.10.2023 | Prokura |
Jürgen Hampel seit 12.10.2023 | Prokura |
Rolf Lulei seit 4.4.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH | 50.00% |
Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PFALZSOLAR GmbHLudwigshafen/RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Inhaltsverzeichnis Lagebericht Jahresabschluss Bilanz zum 31. Dezember 2022 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Anhang des Geschäftsjahres 2022 Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensPFALZSOLAR plant, baut, finanziert und betreibt Photovoltaikanlagen. Der Geschäftsbereich Großprojekte, der die Entwicklung, Projektierung, Umsetzung und den Verkauf schlüsselfertiger Photovoltaikanlagen in Deutschland und in Europa umfasst, wird durch Generalunternehmertätigkeiten für große Freiflächen ergänzt. Daneben ist PFALZSOLAR im Segment Privat- und Geschäftskunden tätig, welches die Planung und den Bau von Photovoltaikdachanlagen auf privaten, gewerblichen und industriellen Dachflächen im Kundenauftrag beinhaltet. Der Geschäftsbereich Operations & Maintenance (O&M) umfasst die Wartung und Betriebsführung von Photovoltaikanlagen. Ferner betreibt das Unternehmen PV-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von über 25 MW im Eigenbestand bzw. in Beteiligungsgesellschaften. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Externe Rahmenbedingungen Die in Deutschland gesamthaft installierte Photovoltaikleistung betrug zum Jahresende 2022 rund 66,5 GWp (Vorjahr 59 GWp), davon wurden im Jahr 2022 7,2 GWp errichtet und an das Stromnetz angeschlossen. Dies stellt den höchsten Photovoltaik Zubau seit 2013 dar. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik befindet sich weiterhin unter den Top drei der erneuerbaren Stromerzeugungsquellen. Dank des Zubaus und der vorteilhaften Wetterbedingungen, stieg die Solarstromerzeugung um 19% gegenüber dem Vorjahr an. Erneuerbare Energien trugen 2022 damit zu rund 50% zur Nettostromerzeugung in Deutschland bei. Mit dem Jahressteuergesetz 2022 wurden Steuervorteile für PV-Anlagen vom Bundestag beschlossen. Dieses sieht vor, dass rückwirkend zum 01.01.2022 die Ertragssteuer für PV-Anlagen auf Gebäuden bis zu einer Leistung von 30 kWp entfällt. Ab dem 01.01.2023 entfällt hierbei auch die Umsatzsteuer. Die Steuerbefreiung gilt unabhängig von der Verwendung des erzeugten Stroms und vereinfacht somit die bisherige Rechtslage. Dies soll dazu beitragen die Ausbauziele der Bundesregierung zu erreichen. Für PV-Dachanlagen gelten seit dem 30. Juli 2022 zusätzlich höhere Vergütungssätze. Zudem ist die EEG - Umlage seit Juli 2022 nicht mehr fällig und wurde vollständig abgeschafft. Die Märkte in Europa entwickelten sich im Berichtsjahr ebenfalls positiv. Der Gesamtzubau wird auf rd. 41,4 GWp (Vorjahr 25,9 GWp) geschätzt. Nach Deutschland waren die größten Märkte Spanien, Niederlande und Polen. Weiterhin liegt Niederlande an der Spitze bei der installierten Photovoltaik-Leistung pro Einwohner. Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt durch die steigende Inflationsrate sowie den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der zu einer Energiepreiskrise und weltweiten Lieferketten-Problemen führte. Die Systempreise für schlüsselfertige Dach- und Freiflächenphotovoltaikanlagen sind dadurch gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen. Gleichzeitig stieg auch die Nachfrage nach schlüsselfertigen PV-Anlagen deutlich an. Somit kam es zu Verzögerungen bei Großprojekten und langen Wartezeiten beim Bau von PV-Projekten. Der Monatsmarktwert für Photovoltaikstrom erreichte im August 2022 ein Rekordhoch von 39,91 cent pro kWh. Im Vergleich dazu lag der Marktwert Solar im August 2021 bei 7,68 cent je kWh. Anlagenbetreiber mit niedrigen EEG-Fördersätzen und Direktvermarktung konnten somit in einigen Monaten des Jahres deutliche Umsatzzuwächse erzielen. Im Berichtsjahr wurde durch die Bundesregierung eine Strompreisbremse beschlossen. Zur Finanzierung dieser wurde im Rahmen eines Entlastungspakets eine Erlösabschöpfung der zusätzlichen Umsätze von Anlagenbetreibern beschlossen. Diese sieht vor, 90% der Überschusserlöse, die sich aus Differenz zwischen Marktpreis und der EEG-Vergütung abzüglich eines Sicherheitszuschlags ergibt, abzuschöpfen. Davon ausgenommen sind Anlagen deren Größe 1 MWp nicht überschreiten. Die Abschöpfung trat zum 1. Dezember des Berichtsjahres in Kraft. Dies führte insbesondere im Bereich der förderfreien PV-Anlagen zu einer Verunsicherung und Verzögerungen hinsichtlich Investitionsentscheidungen. Dennoch werden die Entwicklungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Berichtsjahr zukünftig zu einem weiteren Ausbau der Erzeugungskapazitäten von PV-Anlagen beitragen. Gleichzeitig ist in allen Bereichen eine hohe Nachfrage auf Kundenseite zu verzeichnen, die durch die immer stärker im Fokus stehenden Nachhaltigkeitsbemühungen angetrieben werden. 2.2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2022 verzeichnete PFALZSOLAR erneut eine positive Geschäftsentwicklung. Im Bereich Großprojekte konnte das realisierte Projektvolumen auf 80 MWp (Vorjahr 30 MWp) annähernd verdreifacht werden. Größtes Projekt war dabei die PV-Freiflächenanlage "Terneuzen" in den Niederlanden mit einer Leistung von 60 MWp. In Deutschland konnte eine schwimmende PV-Anlage in Thüringen für einen Kieswerkbetreiber realisiert werden. Zusätzlich befanden sich zum Jahreswechsel sechs größere Solarprojekte mit einer kumulierten Leistung von annähernd 100 MWp in den Niederlanden und Deutschland in unterschiedlichen Stadien des Anlagenbaus. In Deutschland wurden im Rahmen der Projektentwicklung an diversen Standorten Flächen für zukünftige PV-Freiflächenanlagen gesichert. Die Entwicklung von Projektrechten in Griechenland wurde intensiviert und durch die Beteiligung eines langfristig orientierten Investors an beiden lokalen Projektgesellschaften auf den späteren Anlagenbau und -betrieb ausgerichtet. Im Bereich Privat- und Geschäftskunden (PuG) setzte PFALZSOLAR das Wachstum erfolgreich fort. Die Vertriebszahlen konnten im Privatkundenbereich erneut übertroffen und auf über 1.500 PV-Anlagen gesteigert werden. Gleichzeitig konnten, entgegen der stark angespannten Lage am Material- und Beschaffungsmarkt und der sich daraus ergebenden Lieferverzögerungen seitens der einzelnen Hersteller und Lieferanten, rund 960 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 9 MWp installiert und in Betrieb genommen werden. Die Nachfrage nach Speichersystemen war weiterhin ungebrochen hoch. Mehr als 1.300 Batteriespeicher und 92 Speichernachrüstungen/-erweiterungen wurden im Geschäftsjahr 2022 verkauft. Trotz ausgelaufener Förderung von Ladestationen durch die Förderbank KfW konnte PFALZSOLAR mit mehr als 300 abgesetzten Wallboxen an den Vorjahreswert anknüpfen. Im Bereich Großdachanlagen mit über 30 kWp konnten insgesamt 25 Aufträge mit einer Leistung von 9 MWp abgeschlossen werden. Um die Vertriebs- und Geschäftsaktivitäten Richtung Westpfalz sukzessive weiter auszubauen, wurde in der zweiten Jahreshälfte eine nichtselbstständige Zweigniederlassung in Otterbach gegründet. Auch bei den Vertriebsaktivitäten auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca verzeichnete PFALZSOLAR ein erfolgreiches Jahr. Es konnten insgesamt 21 Neuaufträge mit einer Gesamtleistung von 227 kWp abgeschlossen und 11 Anlagen in Betrieb genommen werden. Der Geschäftsbereich "O&M" ist weiterhin einer hohen Wettbewerbssituation ausgesetzt und verzeichnet den größten Fachkräftemangel unter den Geschäftsbereichen von PFALZSOLAR. Neben der Übernahme von langfristigen Wartungs- und Betriebsführungsleistungen für die selbst errichteten Anlagen, konnten weitere bestehende PV-Anlagen gewonnen werden. Darunter ein Portfolio einer internationalen Investmentgesellschaft in den Niederlanden mit annähernd 50 MWp verteilt auf 4 Anlagen. In Luxemburg wurden zur Jahresmitte vertragsgemäß die Überwachung von drei Aufdachanlagen beendet. Zum Jahresende betreute PFALZSOLAR damit ein Anlagenportfolio von rund 410 MWp (Vorjahr: 300 MWp). Mit dem Teilverkauf des letzten in Entwicklung befindlichen Projektrechts in Washington State wurden die Aktivitäten der Tochtergesellschaft Pfalzsolar, Inc. stark reduziert. Aktive Projektrechteentwicklungen werden somit nicht mehr durchgeführt. 2.3. Finanzierungsquellen PFALZSOLAR verfügt zur Vor- und Zwischenfinanzierung von Photovoltaikprojekten neben den erhaltenen Anzahlungen über einen bei der Postbank bestehenden Rahmenkreditvertrag zur Verwendung als Kontokorrentkredit oder Geldmarktkredit sowie weitere Darlehen. Weiterhin besteht der mit der Sparkasse Vorderpfalz geschlossene Avalkredit-Rahmenvertrag. Der mit der DZ Bank geschlossene Avalkredit-Rahmenvertrag wurde aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumen nochmals deutlich erhöht, um die im Auslandsgeschäft notwendigen Anforderungen an Avalen bzw. Garantien zu erfüllen. Aufgrund des großen in Realisierung befindlichen bzw. geplanten Projektvolumens und des damit verbundenen hohen Zwischenfinanzierungsbedarfs hat die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT der PFALZSOLAR eine seit Ende 2021 unveränderte, zusätzliche projektbezogene Betriebsmittellinie eingeräumt. 2.4. Personal Zum 31.12.2022 beschäftigt PFALZSOLAR 123 Mitarbeiter (Vorjahr: 82). In Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung ist in allen Geschäftsbereichen ein weiterer Personalzuwachs möglich. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage3.1. Ertragslage Der Rohgewinn der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 definiert als die Summe aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen, Bestandsveränderungen und Materialaufwendungen beträgt 15.028 T€ (Vorjahr 13.248 T€). Im laufenden Geschäftsjahr erhöhen sich die Umsatzerlöse von 36.525 T€ auf 62.561 T€, während sich der Materialaufwand, aufgrund des hohen Projektvolumens in den Bereichen Großprojekte und PuG, gegenüber dem Vorjahr um 42,3 % (i. VJ. Erhöhung von 18,8 %) auf 56.546 T€ erhöht. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr (6.040 T€) um 48,4 % auf 8.961 T€ erhöht. Ursache hierfür ist die deutliche Erhöhung der Mitarbeiterzahl. Die Abschreibungen sind durch Investitionen um 39% auf 463 T€ angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 724 T€ auf 5.094 T€ gestiegen, was im Wesentlichen auf personalinduzierte Kosten zurückzuführen ist. Die Erträge aus Beteiligungen haben sich um 1.624 T€ auf 2.141 T€ erhöht. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (1.966 T€) aufgrund der genannten Effekte auf 2.122 T€ leicht erhöht. 3.2. Finanzlage
Der Finanzmittelfonds betrifft ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten. 3.3. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der PFALZSOLAR besteht aus Anlagevermögen in Form von betriebenen Solaranlagen und Umlaufvermögen in Form von Forderungen, Vorratsvermögen (im Wesentlichen Solarmodule und Solarstromspeicher) sowie Flüssigen Mitteln. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 25,5 % auf 78.078 T€ (Vorjahr 62.202 T€) erhöht. Die Ursachen hierfür waren unter anderem stark angestiegene Vorräte durch im Bau befindliche Großprojekte sowie die Steigerung des Lagerbestands. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2022 7,05 % (Vorjahr 7,13 %). Der Anteil der Vorräte am Gesamtvermögen beträgt zum Stichtag 56,98 % (Vorjahr 52,10 %). Die Aktivseite ist darüber hinaus vor allem durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.067 T€ und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 5.266 T€ geprägt. Die Passivseite der Bilanz ist geprägt durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 7.379 T€, was einem Anteil von 9,45 % am Gesamtkapital der PFALZSOLAR entspricht (Vorjahr 7.600 T€ / 12,2 %) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Inanspruchnahme der Kreditlinie in Höhe von 26.000 T€, was einem Anteil von 33,3 % am Gesamtkapital der PFALZSOLAR entspricht (Vorjahr 18.000 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber verbundenen Unternehmen dienen hauptsächlich der Vorfinanzierung schlüsselfertiger Solaranlagen bis zu deren Veräußerung. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 7.733 T€ (Vorjahr 6.911 T€). 3.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren PFALZSOLAR zieht für die Unternehmenssteuerung vorwiegend die Kennzahl Rohertrag, definiert als die Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und Materialaufwendungen, heran. Der Rohertrag sank leicht auf 11,1 Mio.€ (Vorjahr 11,7 Mio. €). Zudem werden in den einzelnen Bereichen Volumenkennzahlen genutzt. Im Bereich der Großprojekte stieg das abgesetzte Volumen gegenüber dem Vorjahr von 30 MWp auf 80 MWp. Das Absatzvolumen ist im Bereich PuG im gleichen Zeitraum von rd. 7,3 MWp auf 15,9 MWp gestiegen. Im Bereich O&M lag das unter Vertrag stehende Vertragsvolumen bei 410 MWp. Im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wurde der Aufbau des Nachhaltigkeitsreporting im Berichtsjahr in Zusammenarbeit mit der Pfalzwerke-Gruppe weiter vorangetrieben. Die im Berichtsjahr entwickelte Nachhaltigkeitsstrategie fokussiert sich auf die Bereiche Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit und Klima. Durch die laufende Umstellung des Fuhrparks auf elektrische Antriebe und die verstärkte Nutzung von Job-Rädern sollen die CO 2-Emmissionen der PFALZSOLAR noch weiter reduziert werden. Die im Berichtsjahr fertiggestellten PV-Anlagen können jährlich rund 86 Mio. kWh Strom erzeugen (Vorjahr 38 Mio. kWh). Daraus ergibt sich eine CO 2 Einsparung von 1,1 Mio. t CO 2bei einer angenommenen Gesamtlaufzeit von 20 Jahren und den hochgerechneten Daten des Umweltbundesamtes zur Ökobilanz des Jahres 2021. Daneben wird die Kundenzufriedenheit im Bereich PuG erfasst, die sich weiterhin auf hohem Niveau befindet. 4. RisikoberichtPFALZSOLAR ist in das Risikomanagement System der PFALZWERKE eingebunden und überprüft in regelmäßigen Abständen etwaige Risiken auf Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe und erforderliche Gegenmaßnahmen zur Reduktion des Risikoeintritts. Es bestehen Gewährleistungsrisiken im Bereich Großprojekte bei den an Dritte veräußerten schlüsselfertigen Solaranlagen. Auch im Geschäftssegment der Privat- und Geschäftskunden bestehen Gewährleistungsrisiken. Soweit gegenüber PFALZSOLAR Ansprüche geltend gemacht werden, können diese größtenteils an Hersteller und Subunternehmer durchgereicht werden. Aus diesem Grund bewertet die Geschäftsführung die Eintrittswahrscheinlichkeit und auch die Schadenshöhe für Risiken aus Gewährleistung als gering. Zudem wurde in Form von Gewährleistungsrückstellungen Vorsorge betrieben. Ferner sind Bedienungsfehler, äußere Einwirkungen und Diebstahl unter dem Risiko Datenverluste zusammengefasst, welches mit Wiederbeschaffungskosten und Ausfallzeiten verbunden sein kann. Durch eine intensive Abstimmung mit den Fachabteilungen Datenschutz und IT-Sicherheit der Muttergesellschaft und der Umsetzung von Handlungsempfehlungen wird das Risiko Datenverluste als gering eingeschätzt. Weitere Risiken ergeben sich durch die Energieerzeugung aus eigenen PV-Anlagen. Hier sind Mindererträge der PV-Anlagen aufgrund technischer Defekte oder geringer Sonneneinstrahlung sowohl bei PFALZSOLAR als auch bei den Beteiligungsgesellschaften zu berücksichtigen. Da die PFALZSOLAR ein durchgängiges Monitoring sowie die regelmäßige Wartung der Anlagen sicherstellt, können Risiken aus witterungsunabhängigen Mindererträgen weitgehend vermieden werden. Mögliche Währungsrisiken im Zusammenhang mit den Bereichen "Großprojekte" und "Operations & Maintenance" lässt PFALZSOLAR im Rahmen der Währungssicherungsstrategie durch die PFALZWERKE überwachen und durch geeignete Sicherungsinstrumente im Rahmen der Konzernrichtlinie absichern. Zudem ist PFALZSOLAR auch in diesem Bereich in das Risikomanagementsystem der PFALZWERKE eingebunden. Risiken aus drohenden Wertverlusten von eingelagerten Komponenten für PV-Anlagen bestehen zum Stichtag durch den hohen Lagerumschlag nicht. Im Bereich der Auslandsaktivitäten bestehen Risiken aus der Entwicklung von Projektrechten in Europa. Neben allgemeinen Entwicklungsrisiken können bei einem Scheitern aller Entwicklungsaktivitäten Teile der durch PFALZSOLAR ausgereichten Darlehen nicht mehr bedient werden bzw. die Werthaltigkeit der Beteiligungsbuchwerte nicht mehr gewährleistet sein. Der Krieg in der Ukraine hat nach derzeitiger Einschätzung keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Aus Sicht der Geschäftsleitung bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. 5. Ausblick und ChancenFür das Geschäftsjahr 2023 plant die PFALZSOLAR ein deutlich wachsendes sowie geografisch diversifiziertes Geschäft mit Generalunternehmerleistungen bei Großprojekten in Deutschland und Europa. Bei den großen Freiflächenanlagen in Deutschland soll die Entwicklung von eigenen Projektrechten langfristig genutzt werden, um den Bereich Eigenbestand auszubauen und damit die Stromerzeugungskapazitäten zu erhöhen. Auch Agri-PV-Anlagen werden das Produktportfolio von PFALZSOLAR im kommenden Geschäftsjahr erweitern. Durch die hohe Wirtschaftlichkeit von neuen PV-Anlagen und dem allgemeinen Trend zur Dekarbonisierung der Energieerzeugung ist auch in den europäischen Märkten mit einem weiter steigenden Marktvolumen zu rechnen. Im Geschäftsbereich Operations & Maintenance sollen weiterhin die O&M Leistungen für alle Anlagen, welche durch PFALZSOLAR errichtet werden, langfristig übernommen werden. Ergänzt werden soll dieser Wachstumspfad durch den Zugewinn von Drittmarktgeschäft mit großen Solarstromkraftwerken in Europa sowie Dachanlagen von lokalen Kunden im Umkreis um den Firmensitz der PFALZSOLAR. Angesichts der anhaltend hohen Stromkosten in Deutschland ist der Eigenverbrauch von Solarstrom für Unternehmen und private Haushalte wirtschaftlich und immer stärker auch aus Klimaschutzaspekten attraktiv. Nicht zuletzt durch die Novellierung des EEG 2022 sowie durch die beschlossenen umsatzsteuerlichen Maßnahmen zur Förderung des Ausbaus von PV-Anlagen wird auch in 2023 mit einer hohen Nachfrage gerechnet. Die ab dem 01.01.2023 in vielen Bundesländern in Kraft tretende Solarpflicht für Neubauten, Altbauten, Dachsanierungen und Parkplätze wird darüber hinaus zu einer weiteren Zunahme der Installationszahlen führen. Das geplante Wachstum im Privat- und Geschäftskundenbereich basiert insbesondere auf eine konsequente Ausweitung der Geschäftsaktivitäten auf nationaler Ebene und der damit einhergehenden Digitalisierung von Vertriebsprozessen. PFALZSOLAR kann im Rahmen der strategischen Ausrichtung auf den aktuellen Strategieprozess der Pfalzwerke-Gruppe aufbauen und so die Weichen für das langfristig angestrebte Wachstum stellen. Durch die in den zurückliegenden Jahren durchgeführte kontinuierliche strategische Anpassung und die damit einhergehende Diversifizierung der Geschäftsbereiche kann künftigen Änderungen der Marktgegebenheiten im Photovoltaikgeschäft schnell und flexibel begegnet werden. Die seit mehreren Jahren erfolgreich aufrechterhaltene Zertifizierung nach den Normen ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement sowie ISO 45001 für Arbeitssicherheit unterstützt die kontinuierliche Optimierung der Organisation sowie eine andauernde Überprüfung der eigenen Qualitätsstandards. Die Zugehörigkeit zur Pfalzwerke-Gruppe stellt dabei einen weiteren Wettbewerbsvorteil dar. So aufgestellt, bietet die PFALZSOLAR ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen für die praktische Umsetzung der Energiewende an. Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2022 mit einem positiven Jahresergebnis von 1.540 T€ gerechnet. Diese Planung wurde insbesondere durch das hohe Beteiligungsergebnis übertroffen. Für das Jahr 2023 erwartet die Geschäftsführung im Rahmen der Mittelfristplanung ein Ergebnis leicht über dem Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2022. Im Bereich der finanziellen Leistungsindikatoren wird im Jahr 2023 eine Senkung der CO 2-Emissionen durch eine erneute Volumensteigerung im Bereich der fertiggestellten Großprojekte angestrebt. Gleichzeitig sollen die Bemühungen zur Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie ausgebaut werden. Jahresabschluss Bilanz zum 31. DezemberAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember
Anhang des Geschäftsjahres1. Allgemeine AngabenPFALZSOLAR hat Ihren Sitz in Ludwigshafen am Rhein und ist eingetragen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein (Handelsregisternummer: HRB 61030). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der relevanten Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind vermerkpflichtige Angaben im Anhang enthalten. Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend der in § 266 HGB gesetzlich vorgeschriebenen Form. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren unter Anwendung des in § 275 Abs. 1 HGB vorgesehenen Gliederungsschemas aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen linear über Nutzungsdauern zwischen 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 1.000,00 € werden entsprechend den steuerlichen Regelungen in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit dem Anschaffungs- oder Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherung erfolgt mit dem Rückkaufswert. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten ausschließlich die handelsrechtlich anzusetzenden Pflichtbestandteile. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Dem Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird bei der Umrechnung das Realisationsprinzip beachtet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens handelt es sich um Anteile an verbundenen Unternehmen, die zur Weiterveräußerung gehalten werden. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der im Voraus geleisteten Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt und mit dem Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Basis externer versicherungsmathematischer Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) vom 18. November 2009 verwendet. Der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB beträgt zehn Jahre. Erwartete jährliche Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75 % (unverändert zum Vorjahr) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,00 % bis 1,80 % (unverändert zum Vorjahr) berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten weist Einnahmen aus, welche Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen 3. Entwicklung des Anlagevermögens
4. Finanzanlagen
Im Eigentum der Gesellschaft stehen die Anteile einer GmbH und die Anteile verschiedener Kommanditgesellschaften. Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB
1) Aus Konzernsicht handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen. 2) Angaben nach US-GAAP aus dem Jahresabschluss 2021. 5. Vorräte
Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Komponenten zur Errichtung von Photovoltaikanlagen und zum Verkauf bestimmte Projektierungen schlüsselfertiger Solarparks unterschiedlichen Fertigstellungsgrades. 6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 12 T€ auf die Gesellschafterin (Vorjahr: 56 T€). 7. RechnungsabgrenzungspostenHierbei handelt es sich um allgemeine Vorauszahlungen von 226 T€. 8. Gezeichnetes Kapital
Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein. 9. Rückstellungen
Der Unterschiedsbetrag zwischen den Bilanzansätzen von Pensionsrückstellungen bei einer Bewertung mit dem 10- und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt 11 T€. Dieser Betrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbedingte Rückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. 10. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ohne besondere Sicherheitsabsprachen. Die übrigen Verbindlichkeiten sind bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte unbesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um die Gewährung einer Kreditlinie in Höhe von 26.000 T€ zur Finanzierung der Projekte und laufenden Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 26.110 T€ gegenüber der Gesellschafterin. 11. Haftungsverhältnisse nach § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGBZum 31.12.2022 bestanden für die Begebung von Bürgschaften folgende Haftungsverhältnisse im Wert von 23.421 T€ (Vorjahr: 9.718 T€). Auf Basis der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass die den vorab genannten Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Daher wird bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den Sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Miet-, Pacht- und Gestattungsverträge. 13. Sonstige AngabenDevisentermingeschäfte Angaben nach § 285 Nr. 19 und Nr. 23 HGB Zur Absicherung von kumulierten Zahlungsströmen aus diversen technischen Betriebsführungsverträgen der PFALZSOLAR GmbH wurde über die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ein Devisentermingeschäft im Volumen von 180 TGBP am 08. Dezember 2022 abgeschlossen. Der Marktwert (beizulegende Wert aller Terminverkäufe) zum Bilanzstichtag beträgt -4 T€. Dieser wurde nach der Barwertmethode ermittelt. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung (100 %) wird über die Critical Terms Match-Methode ermittelt und nachgewiesen. Die Bilanzierung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung14. Umsatzerlöse
15. Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 2.542 T€ (Vorjahr: 1.103 T€) enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren und 138 T€ aus periodenfremden sonstigen Erträgen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen 19 T€ (Vorjahr: 42 T€). 16. Materialaufwand
17. Personalaufwand
18. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 51 T€ (Vorjahr: 12 T€) im Wesentlichen für Wertberichtigungen enthalten und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 15 T€ (Vorjahr: 46 T€). 19. Erträge aus BeteiligungenHierbei handelt es sich um die Erträge aus den Gewinnanteilen der Bad Kreuznacher Sonnenpark Betrieb GmbH & Co. KG, der Pfalzsolar Solarpark II GmbH & Co. KG, der Pfalzsolar Solarpark III GmbH & Co. KG, der Pfalzsolar Solarpark V GmbH & Co. KG, sowie der Pfalzsolar Solarpark XVII GmbH & Co. KG. Von den Erträgen entfallen 2.129 T€ auf verbundene Unternehmen (Vorjahr: 496 T€). 20. ZinsergebnisDas Zinsergebnis setzt sich aus den Zinserträgen und Zinsaufwendungen wie folgt zusammen:
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten den Zinsanteil (Aufwendungen aus der Aufzinsung) aus der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von -2 T€ (unverändert zum Vorjahr). Bei den Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um 97 T€ für die Kreditlinie der Anteilseignerin PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein. 21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Das Ergebnis nach Steuern entspricht dem Jahresüberschuss. 22. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWGIm Jahr 2022 wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt: Prolongation bereits gewährter Darlehen (4.499 T€) an die Gesellschaft Pfalzsolar Solarpark III GmbH & Co. KG, Pfalzsolar Solarpark XVII GmbH & Co.KG, sowie Pfalzsolar Solarpark XXII GmbH & Co.KG. 23. Anzahl der Arbeitnehmer(innen) (Stammbelegschaft) im Jahresdurchschnitt
24. AbschlussprüferhonorareDas Gesamthonorar des Abschlussprüfer nach § 285 Nr. 17 HGB wird im Konzernabschluss der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein veröffentlicht. 25. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nahmen. 26. Steuerliche OrganschaftMit der Pfalzsolar Betriebsführungsgesellschaft mbH, Ludwigshafen am Rhein, der Pfalzsolar Solarpark II GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, der Pfalzsolar Solarpark III GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein , der Pfalzsolar Solarpark IV GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, der Pfalzsolar Solarpark V GmbH & Co.KG, Nobitz, der Pfalzsolar Solarpark XVII GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, besteht bezüglich der Umsatzsteuer ein Organschaftsverhältnis. 27. KonzernzugehörigkeitDie PFALZSOLAR GmbH, Ludwigshafen am Rhein, ist ein verbundenes Unternehmen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. 28. UnternehmensorganeGeschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde auf Grund § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 29. Verwendung des JahresergebnissesDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.122.268,90 € an den Gesellschafter PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT auszuschütten.
Ludwigshafen am Rhein, 27. Februar 2023 Die Geschäftsführung Lars Josten Rolf Lulei BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PFALZSOLAR GmbH, Ludwigshafen am Rhein VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRES ABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PFALZSOLAR GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PFALZSOLAR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der R echnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Mannheim, den 27. Februar 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dirk Wolfgang Fischer, Wirtschaftsprüfer Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 27.3.2023 festgestellt. |
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