PE GmbH
53mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Leonhardt seit 23.12.2016 | Prokura |
Roland Greul seit 23.12.2016 | Prokura |
Guy Gill seit 2.5.2013 | Geschäftsführer |
Udo Necker seit 24.8.2010 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Frutarom Savory Solutions GmbHKorntal-MünchingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtA. Rahmenbedingungen und GeschäftsverlaufNach einer Phase der Entspannung an den Rohstoffmärkten waren gegen Mitte 2014 wieder deutlich steigende Rohstoffpreise zu erkennen. Die Gewürzbranche ist zudem weiterhin geprägt durch eine Konsolidierung der Märkte insbesondere in Deutschland und Westeuropa. Einen zusätzlichen Einfluss hatte die weiter anhaltende Krise in der Ukraine mit den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Absatzmöglichkeiten in den osteuropäischen Ländern. Die Frutarom Savory Solutions GmbH bietet weltweit insbesondere Handwerks- und Industriekunden Gewürze, Lebensmittelzutaten und Starterkulturen für die Fleisch-, Fisch- und Convenience-Verarbeitung an. Die Produktion findet ausschließlich in Deutschland an den Standorten Sittensen, Bramstedt, Korntal-Münchingen und Stuttgart statt. Die Produktqualität wird durch ein ausgeprägtes internes Kontrollsystem und durch verschiedene externe Audits (IFS-, BIO-, BRC-Zertifikat, ISO 22000) sichergestellt. Die Gesamtentwicklung der Frutarom Savory Solutions GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr war insbesondere unter Berücksichtigung der Folgen aus den Sanktionen gegen Russland befriedigend. Durch die negativen Entwicklung der osteuropäischen Märkte ging der Absatz von 89,0 Mio. € auf 86,2 Mio. € zurück. Die für das Gesamtjahr 2014 noch positive Entwicklung der Rohstoffpreise führte zu einem unterproportionalen Rückgang des Rohertrags um 0,7 Mio. € auf 43,1 Mio. €. Unsere Ergebnisprognose für 2014 mit 9 Mio. € konnten wir nicht erreichen, ebenso wie unsere Umsatzprognose von 92 Mio. €. Neben dem Umsatzrückgang in den Nicht-EU-Ländern konnte auch die prognostizierte Umsatzsteigerung im Inland von 3 Mio. € nicht erreicht werden insbesondere aufgrund verschobener Realisierung von Kundenprojekten. B. Darstellung der LageDer Inlandsumsatz 40,0 Mio. € (Vorjahr: 39,3 Mio. €) und die Umsätze in den EU-Ländern 16,0 Mio. € (Vorjahr: 15,3 Mio. €) entwickelten sich in 2014 trotz des anhaltenden Preisdrucks positiv. Insbesondere die Erschließung neuer Kundenpotentiale und neue innovative Produkte haben dazu beigetragen. Die positive Entwicklung in diesen Regionen konnte jedoch den Umsatzrückgang in den Nicht-EU Ländern 30,2 Mio. € (Vorjahr: 34,4 Mio. €) nicht kompensieren, so dass sich der Gesamtumsatz gegenüber 2013 um 2,8% von 89,0 Mio. € auf 86,2 Mio. € reduzierte. Der Vertrieb wird insbesondere im Inland mit eigenen Vertriebsmitarbeitern und im Ausland durch Agenten unterstützt. Der Umsatzrückgang und die auf das Gesamtjahr bezogenen geringeren Materialkosten führten zu einer Reduzierung des Materialaufwandes um 3,4 Mio. € auf 42,9 Mio. €. Durch den überproportionalen Rückgang des Materialaufwandes verbesserte sich die Rohertragsquote im Vorjahresvergleich von 46,7% auf 48,6%. Die Abschreibungen gingen in 2014 gegenüber Vorjahr deutlich zurück. Dabei war das Jahr 2013 durch hohe Sonderabschreibungen im Rahmen der Schließung des Betriebsstandortes in Loxstedt-Nesse belastet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit 7,1 Mio. € unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen insgesamt befriedigend. Die Anzahl der durchschnittlich im Jahr beschäftigten Mitarbeiter reduzierte sich leicht um 2 Personen auf 236. Insgesamt bewerten wir den Geschäftsverlauf vor dem Hintergrund der oben genannten Voraussetzungen als zufriedenstellend. Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber 2013 um 7,3 Mio. € auf 86,3 Mio. €. Die wesentlichen Änderungen betrafen insbesondere den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1,9 Mio. €) und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (-4,4 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-2,8 Mio. €) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-3,3 Mio. €). Die Finanzierung erfolgt neben der Innenfinanzierung (Eigenkapital und Pensionsrückstellungen) überwiegend durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die liquiden Mittel lagen zum Jahresende mit 4,7 Mio. € leicht unter Vorjahresniveau (5,0 Mio. €). Neben erforderlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Produktionsbereich lag der Investitionsschwerpunkt im Ausbau des Forschungs- und Entwicklungsstandortes in Holdorf. Insgesamt reduzierte sich das Anlagevermögen zum Ende des Berichtsjahres um 0,7 Mio. € auf 8,6 Mio. €. Der Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres von 7,1 Mio. € (Vorjahr: 7,8 Mio. €) wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Organträgerin, die Frutarom Germany GmbH, Emmerich am Rhein, abgeführt. Wesentliche Leistungsindikatoren
C. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung und Lage des UnternehmensEin wesentliches Risiko stellt weiterhin die angespannte Lage in der Ukraine und die damit verbundene Umsatzentwicklung im osteuropäischen Markt dar. Zudem zeichnen sich weitere Risiken durch wieder ansteigende Rohstoffpreise am Weltmarkt ab. Bestandsgefährdende Risiken und Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir in der Erschließung neuer Märkte und anstehender Produktinnovationen sowie einer weiteren Optimierung der internen Prozessabläufe. Das interne Risikofrüherkennungssystem ist auf entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken fokussiert. Wesentliche Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der Bedeutung für das Unternehmen beurteilt. Zum Risikomanagement gehört neben der regelmäßigen internen Berichterstattung über den Geschäftsverlauf auch ein gruppeneinheitlicher Planungs- und Budgetierungsprozess. Abweichungen werden analysiert sowie Maßnahmen festgelegt und eingeleitet. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Die Investitionen für die Entwicklung neuer Produkte wurden gegenüber Vorjahr weiter gesteigert. Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich auf 4,8% des Umsatzes (Vorjahr: 4,5%). E. PrognoseberichterstattungFür 2015 wird ein steigender Umsatz (91 Mio. €) erwartet. Dabei gehen wir davon aus, dass sich die Lage in Osteuropa gegenüber dem starken Einbruch in 2014 etwas verbessert und somit der Umsatz in den Nicht-EU Ländern (+1 Mio. €) wieder wachsen wird. Weitere Wachstumsimpulse erwarten wir zudem durch verstärkte Vertriebsaktivitäten in den EU-Ländern (+2 Mio. €) und der Einführung innovativer Produktentwicklungen sowie Realisierung verschobener Kundenprojekte aus dem Vorjahr im Inland (+2 Mio. €). Aufgrund der Wachstumserwartung in 2015 wird ein Umsatz um 1 Mio. € unter der letztjährigen Prognoseberichterstattung erwartet. Die Ergebniserwartung für das kommende Geschäftsjahr bleibt weiterhin positiv. Durch weitere Optimierung der Prozesse wird in Verbindung mit der positiven Umsatzerwartung ein Anstieg des Ergebnisses auf rund 9 Mio. € erwartet. Damit liegt die Ergebniserwartung auf dem Niveau der Vorjahresprognose.
Korntal-Münchingen, den 31. März 2015 Guy Gill, Geschäftsführer Robert Rouwenhorst, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Frutarom Savory Solutions GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. B. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt planmäßig und linear nach Maßgabe der voraussichtlichen bzw. vertraglichen Nutzungsdauer, wobei der Geschäfts- oder Firmenwert über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben wird, weil die wesentlichen Kundenbeziehungen eine ähnliche Laufzeit aufweisen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen wurden planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Dabei wurde grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich ab 2010 die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellkosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellkosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Im Anlagespiegel werden geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs fiktiv als Abgang gezeigt. In den Geschäftsjahren 2008 und 2009 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 150 bis € 1.000 werden in einem Pool zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Dem Verwertungsrisiko wurde durch ausreichende Wertabschläge Rechnung getragen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte zum Nennwert. Zur Berücksichtigung des Ausfallrisikos wurden für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Abhängigkeit der Fälligkeit in angemessenem Umfang vorgenommen. Rückdeckungsversicherungsansprüche, sofern sie nicht mit Pensionsrückstellungen zu saldieren waren, wurden auf Basis von Mitteilungen des Versicherers mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) wurden zum Barwert bei Anwendung eines Zinssatzes von 5,5 % p.a. angesetzt. Der Kassenbestand und die Bankguthaben wurden zum Nominalwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank (Stand: 30.11.14) veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,54 % p.a.. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 % p.a. bzw. 8,0 % p.a. unterstellt. Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Kursverluste bzw. Kursgewinne von Bedeutung waren zum Bilanzstichtag nicht zu berücksichtigen. Nach der formalen Betrachtungsweise ist die Gesellschaft aufgrund der ertragssteuerlichen Organschaft mit ihrer Gesellschafterin, die Frutarom Germany GmbH, Emmerich am Rhein, keine Steuerschuldnerin. Alleinige Steuerschuldnerin ist die Organträgerin, die Frutarom Germany GmbH. Auch tatsächliche und latente Steuern der Gesellschaft sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft im Abschluss der Organträgerin erfasst. Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden zum Devisenmittelkurs bewertet. Im Jahresabschluss werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Angaben zur Aktivseite der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 201 4 (Anlagenspiegel)
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen ( Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 69 (Vorjahr: T€ 84) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 47.326 (Vorjahr: T€ 51.455) Forderungen gegen die Alleingesellschafterin, die auf unbefristete Darlehensforderungen (T€ 47.156, Vorjahr: T€ 48.851), umsatzsteuerliche Organschaft (T€ 155, Vorjahr: 2.588) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 15, Vorjahr: T€ 16) entfallen. Die Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.860 resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (Vorjahr: T€ 2.180). 2. Angaben zur Passivseite der Bilanz Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital (T€ 200) ist voll eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die Frutarom Germany GmbH, Emmerich am Rhein. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.999. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 781) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen (verpfändete Rückdeckungsversicherung) klassifiziert. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen des Versicherers. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rückvergütungen an Kunden (T€ 282), ausstehenden Urlaub (T€ 172), ausstehende Rechnungen (T€ 209) sowie für Mitarbeitertantiemen (T€ 84). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr mit Ausnahme eines Darlehens gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 37.141 (Vorjahr: T€ 37.141), das eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren aufweist. Die Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 46.880) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 7.069 (Vorjahr: T€ 7.792), die im Wesentlichen aus der Gewinnabführung (T€ 7.056; Vorjahr: T€ 7.788) sowie dem Lieferung- und Leistungsverkehr (T€ 13, Vorjahr: T€ 4) resultieren. Die Verbindlichkeiten gegenüber die übrigen verbundenen Unternehmen von T€ 39.811 (Vorjahr: T€ 42.419) entfallen auf unbefristete Darlehensverbindlichkeiten (T€ 37.141, Vorjahr: T€ 40.010) sowie auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2.669, Vorjahr: T€ 2.409). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von T€ 271 (Vorjahr: T€ 291) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: Nach Tätigkeitsbereichen:
Nach geografisch bestimmten Märkten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von T€ 218 periodenfremde Erträge, die aus Buchgewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 104) und der Auflösung aus Rückstellungen für dubiose Kundenforderungen (T€ 114) resultieren. Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 182 (Vorjahr: T€ 95). Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 224 (Vorjahr: T€ 121). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des A nlagevermögens und Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 471). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 176 sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung von T€ 97 (Vorjahr: T€ 116) enthalten. Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Die Aufwendungen (T€ 34) bzw. Erträge (T€ 34) aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinszuführungen (T€ 134) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 134 ist unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind ausschließlich Aufwendungen für Vorperioden enthalten. Der Jahres überschuss (T€ 7.056) wird gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag vom 7. Juni 2006 an die Organträgerin, die Frutarom Germany GmbH, Emmerich am Rhein, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist zum Bilanzstichtag erfasst. E. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Büro-, Lagerräume, Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen T€ 3.024. Die Miet- und Leasingverträge wurden zum Zweck der Verbesserung der Liquidität abgeschlossen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich beschäftigt :
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2014 die Herren
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie die Bezüge für die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemalige Geschäftsführer und ihren Hinterbliebenen unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von T€ 119 beinhaltet in Höhe von T€ 70 Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von T€ 49 Steuerberatungsleistungen. Die Frutarom Savory Solutions GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, die Frutarom Industries Ltd., Haifa/Israel, die den Konzernabschluss für den kleinsten sowie den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist in Haifa erhältlich. Er wird auf der MAGNA2-Distribution Website der israelischen Börsenaufsichtsbehörde ISA (www.isa.gov.il) veröffentlicht. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2014 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Frutarom Germany GmbH, Emmerich am Rhein, abgeführt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 12.638 auf neue Rechnung vorzutragen.
Korntal-Münchingen, den 31. März 2015 Guy Gill, Geschäftsführer Robert Rouwenhorst, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Frutarom Savory Solutions GmbH, Korntal-Münchingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 31. März 2015 PricewaterhouseCoopers
Reiner Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Christof Guilliard, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31 Dezember 2014 wurde am 10. April 2015 festgestellt. |
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