Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 511754
Eingetragen
30.10.1981
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung medizintechnischer Produkte, insbesondere im Auftrag verbundener Unternehmen. Die Gesellschaft darf alle Rechtsgeschäfte vornehmen, die dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Rouven Nikolas Boch
seit 14.8.2025
Geschäftsführer
Dirk Steinsberger
seit 7.11.2023
Prokura
Gerhard Scheytt
seit 23.3.2022
Prokura
Raphael Brausch
seit 4.12.2019
Prokura
Daniel Balduf
seit 20.10.2017
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALTATEC GmbH

Wimsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Mannheim, HRB Nr. 511754

Anhang

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der ALTATEC GmbH, Wimsheim, wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Umsatzkostenverfahren zur Anwendung.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; Währungsumrechnung

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern von drei bis 33 Jahren vorgenommen. Hierbei erfolgt eine Orientierung an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA- Tabellen und an den jeweils zulässigen Höchstsätzen bzw. an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Es wurde ein Festwert für Werkzeuge angesetzt.

Geringwertige Anlagegüter von untergeordneter Bedeutung wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Vorratsvermögens wurde zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten vorgenommen. Der Ansatz der wesentlichen Teile der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den gewogenen Durchschnittskosten. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten notwendige und angemessene Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten und weichen daher von den Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen ab.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt.

Forderungen in fremder Währung waren zum Stichtag nicht vorhanden.

Die flüssigen Mittel, welche unter der Bilanzposition Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen sind, wurde in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen (in Höhe der Inflationsrate) berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Renteneintrittsalters von 67 Jahren, eines ihrer F Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes und einer Fluktuation von 12,5 % nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren berücksichtigt.

Die Rückstellung für Gewährleistung wird pauschal, unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen, in Höhe der durchschnittlichen Ausfallrate von 2,37 % der produzierten Implantate der letzten zwei Jahre gebildet.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten entsprechen den Erfüllungsbeträgen.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte entsprechend § 256a HGB bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des nach § 284 Abs. 3 HGB gegliederten Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Bruttoanlagespiegel (VII. Entwicklung des Anlagevermögens) ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 12.533 (VJ TEUR 9.396) und sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von TEUR 203 (VJ TEUR 194), davon sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 0,0 (VJ TEUR 0,0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

3. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt gemäß Gesellschaftsvertrag DM 71.500,00, somit EUR 36.557,37.

Bisher erfolgte noch keine Umstellung des im Handelsregister eingetragenen Stammkapitals von DM 71.500,00 (EUR 36.557,37) in Euro.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen im Personalbereich TEUR 885 (VJ TEUR 900), für Gewährleistungen TEUR 751 (VJ TEUR 755) und für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 349 (VJ TEUR 569) gebildet.

5. Verbindlichkeiten

gegliedert nach Restlaufzeiten

Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 865.455
0
Verbindlichkeiten gegenüber Lieferungen und Leistungen 2.679.025
3.302.599
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 47.340.359
29.899.033
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.018.811
1.580.328
Sonstige Verbindlichkeiten 969.539
653.582
- davon aus Steuern 0
(969.539)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten abgesichert.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr die Verbindlichkeiten gegenüber dem verbundenen Unternehmen CAMLOG Holding GmbH, Wimsheim, und resultieren wie im Vorjahr aus dem Cash-Pool und der Ergebnisabführung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse ist unterblieben, da sich die Tätigkeitsbereiche und geografisch bestimmten Märkte untereinander nicht wesentlich unterscheiden.

2. Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Aufwendungen für
a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.608 22.495
b) bezogene Leistungen 3.270 3.292
26.878 25.787

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
a) Löhne und Gehälter 13.656 12.370
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.627 2.293
davon für Altersversorgung (64) (64)
16.283 14.663

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2024 2025 bis 2027 ab 2028 p. a.
TEUR TEUR TEUR
aus Miet- und Leasingverträgen für:
Gebäude 103 0 0
Technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51 42 0
154 42 0

3. Mitarbeiteranzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres folgende Mitarbeiter:

2023 Anzahl
Angestellte 129
Gewerbliche Arbeitnehmer 130
259

4. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführer bestellt:

Herr Daniel Balduf, Produktionsgeschäftsführer, Ubstadt-Weiher

Herr Thomas Bürger, Kaufmännischer Geschäftsführer, Düsseldorf

Prokura ist erteilt an:

 

Herr Pascal Weyermann, Murten, Schweiz

 

Herr René Willi, Basel, Schweiz

 

Herr Raphael Brausch, Weil der Stadt

 

Herr Gerhard Scheytt, Mühlacker

 

Herr Dirk Steinsberger, Karlsruhe

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

5. Ergebnisabführungsvertrag

Mit der CAMLOG Holding GmbH, Wimsheim, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, der am 28. Juli 2005 im Handelsregister eingetragen wurde. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wurde ein Gewinn von EUR 3.015.357,26 (VJ EUR 2.840.859,46) an die CAMLOG Holding GmbH abgeführt.

6. Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die CAMLOG Holding GmbH, Wimsheim. Die Henry Schein Inc., Melville, USA, stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten sowie den größten Kreis von Unternehmen auf.

Der Konzernabschluss der Henry Schein Inc. kann bei der Henry Schein Holding GmbH, Langen, eingesehen werden.

Der Kreis der verbundenen Unternehmen der ALTATEC GmbH, Wimsheim, umfasst im Sinne des § 271 HGB das oberste Mutterunternehmen und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens.

7. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar setzt sich aufgeschlüsselt nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 59
Andere Bestätigungssleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
Gesamthonorar 59

Im Berichtsjahr enthält das berechnete Honorar für Abschlussprüfungsleistungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten oder weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

VI. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden nach den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt.

 

Wimsheim, den 17. Mai 2024

ALTATEC GmbH

Geschäftsführer

Daniel Balduf

Thomas Bürger

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ALTATEC GmbH, Wimsheim

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der ALTATEC GmbH, Wimsheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 17. Mai 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Müller, Wirtschaftsprüfer

Schuster, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Handelsregister Amtsgericht Mannheim HRB 511754

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.059,08 52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.447.201,51 15.110
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.707.941,38 6.212
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.477.866,16 2.512
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.603.513,57 43.236.522,62 7.477
43.285.581,70
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.514.627,69 1.796
2. Unfertige Erzeugnisse 14.921.607,17 11.250
18.436.234,86
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.532.840,26 9.396
2. Sonstige Vermögensgegenstände 202.927,42 194
12.735.767,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.869.403,90 5.139
35.041.406,44
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 67.195,96 58
78.394.184,10 59.196

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 36.557,37 37
II. Kapitalrücklage 18.510.403,64 18.510
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 24.389,21 24
IV. Gewinnvortrag 2.938.634,42 2.939
21.509.984,64 21.510
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 2.011.011,71 2.250
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 865.454,62 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.679.025,41 3.303
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 47.340.358,68 29.899
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.018.810,54 1.580
5. Sonstige Verbindlichkeiten 969.538,50 654
- davon aus Steuern: EUR 969.538,50 (Vorjahr: EUR 631.315,20) 54.873.187,75
78.394.184,10 59.196

Gewinn- und Verlustrechnung

Handelsregister Amtsgericht Mannheim HRB 511754

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 53.668.876,86 50.896
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -46.619.595,16 -44.740
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 7.049.281,70 6.156
4. Allgemeine Verwaltungskosten -4.241.120,80 -3.813
5. Sonstige betriebliche Erträge 372.649,05 652
- davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 18.543,12 (Vorjahr: EUR 210.038,02)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -117.267,60 -81
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR -51.645,86 (Vorjahr: EUR -47.400,94)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.501,89 59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -158.517,73 -106
- davon an verbundene Unternehmen: EUR -151.942,08 (Vorjahr: EUR -93.280,66)
9. Ergebnis nach Steuern 3.040.526,51 2.867
10. Sonstige Steuern -25.169,25 -26
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne -3.015.357,26 -2.841
12. Jahresüberschuss 0,00 0

Amtsgericht Mannheim, HRB Nr. 511754

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Tätigkeit der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist ausschließlich im Lohnfertigungsauftrag der CAMLOG Biotechnologies GmbH, Schweiz, tätig. Sie stellt medizintechnische Produkte für dieses verbundene Unternehmen nach dessen Vorgaben her.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft verliert an Schwung. Die an der Gemeinschaftsdiagnose (GD) beteiligten Forschungsinstitute bescheinigten der Weltkonjunktur nach kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultiere im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmen. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert, ausgemacht. Sind kurzfristig geldpolitische Straffungen, Haushaltskonsolidierungen und Basiseffekte aus der Erholung nach der Pandemie die wesentlichen Faktoren, so dürften auf mittlere Sicht die schwache Produktivitätsentwicklung, geringes Tempo bei Strukturreformen und die Gefahr einer geoökonomischen Fragmentierung wachstumshemmend wirken. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dürften zudem die demografischen Herausforderungen zu einer verringerten Erwerbsbeteiligung beitragen. (Quelle: BMWi, Schlaglichter, Dezember 2023). Der IMF bezifferte in seiner jüngsten Prognose einen Anstieg des globalen Wachstums von 3,1 % für das betrachtete Geschäftsjahr (Quelle IMF, World Economic Outlook Update, January 2024).

Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland im Jahr 2023 laut der Erhebung des statistischen Bundesamtes (Quelle: Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt (BIP)) vom 15.01.2024 um 0,3 % gesunken.

Die MedTech-Branche verzeichnet nach den Ergebnissen der Herbstumfrage des BVMed zwar ein Umsatzplus von 4,8 % gegenüber dem Krisenjahr 2022, dem stehen jedoch stark gestiegene Personal-, Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise sowie die hohen Kosten für die Umsetzung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gegenüber. (Quelle: BVMed Lage der Branche 17.10.2023).

Geschäftsverlauf

Die ALTATEC GmbH konnte über das Jahr hinweg konstant produzieren und so der gestiegenen Nachfrage begegnen sowie den Lagerbestand aufbauen.

Trotz des durch den Ukraine-Krieg und der Inflation geprägten Berichtsjahres 2023 konnte das prognostizierte Umsatzziel und das prognostizierte Ergebnis vor Ergebnisabführung des Vorjahres durch erhöhte Nachfrage leicht übertroffen werden. Daher wird die Lage der ALTATEC GmbH als gut eingeschätzt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) entsprachen im Berichtsjahr den Erwartungen und sind gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 53.669 (Vj. TEUR 50.896) gestiegen. Dies resultiert aus gestiegenen Gesamtumsätzen der CAMLOG-Gruppe und der damit einhergehenden verstärkten Produktion.

Investitionen

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr TEUR 8.717 (Vj. TEUR 26) in den Bau eines neuen Produktionsgebäudes investiert. TEUR 3.557 (Vj. TEUR 1.037) wurden in technische Anlagen und Maschinen investiert. Die Investitionen bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 401 (Vj. TEUR 609). Daneben leistete die Gesellschaft im Berichtsjahr weitere Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.294 (Vj. TEUR 6.125) im Wesentlichen für das neue Produktionsgebäude.

Die Finanzierung der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen wurde durch den Cash- Pool der Unternehmensgruppe sichergestellt.

Personal

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 259 Mitarbeitende beschäftigt (Vj. 230 Mitarbeitende). Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter stieg im Geschäftsjahr stetig an.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steigerung der Verwaltungskosten auf TEUR 4.241 (Vj. TEUR 3.813) beruht auf den gesteigerten Umsatzerlösen. Daneben stiegen die Herstellungskosten im Wesentlichen durch erhöhte Produktionsmengen auf TEUR 46.620 (Vj. TEUR 44.740) an.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich aufgrund gesunkener Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 652 auf TEUR 373.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 36 auf TEUR 117 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Währungseffekten.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung (finanzieller Leistungsindikator) erhöhte sich auf TEUR 3.015 (Vj. TEUR 2.841). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gestiegenen Umsatzerlöse.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde das Jahresergebnis von TEUR 3.015 (Vj. TEUR 2.841) an die Muttergesellschaft abgeführt.

Die Bilanzsumme belief sich am 31. Dezember 2023 auf TEUR 78.394, ein Jahr zuvor waren es TEUR 59.196. Der Anstieg ist insbesondere durch die Zunahme der Aktivierungen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 14.987 begründet.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 27,4 % (Vj. 36,3 %). 60,4 % (Vj. 50,5 %) der Passiva stellen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. Dieser Anstieg resultiert aus der Erhöhung der Cash-Pool-Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die flüssigen Mittel verringerten sich stichtagsbedingt um TEUR 1.270 auf TEUR 3.869. Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool mit der Muttergesellschaft eingebunden. Der vereinfachte operative Cashflow (Jahresergebnis vor Abführung +- Ab-/Zuschreibungen +- Veränderung Rückstellungen) beläuft sich auf TEUR 5.167 (Vj. TEUR 5.276).

Die Eigenkapitalrentabilität vor Ergebnisabführung hat sich aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses von 13,2 % im Vj. auf 14,0 % erhöht.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die für die Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, liegen nach unserer Einschätzung nicht vor.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist ein reiner Lohnfertigungsbetrieb. Forschung, Entwicklung und Vertrieb sind innerhalb der CAMLOG-Unternehmensgruppe angesiedelt.

Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancen

Durch partielles Insourcing von Produktionsschritten wird die ALTATEC GmbH die Produktion weiter anpassen. Weiterhin wird eine intensivere Zusammenarbeit mit Unternehmen im Henry-Schein-Konzern, die vergleichbare Produkte herstellen, angestrebt, sodass die Auslastung optimiert werden kann. Die CAMLOG-Gruppe hat weitere Anstrengungen unternommen, ihre Auslandstätigkeiten zu forcieren und somit die Absätze zu steigern.

Wir sehen weiterhin Chancen darin, dass die Bedeutung der Therapieform mit Dentalimplantaten im Behandlungsspektrum der Zahnärzte weltweit steigt. Einfache Produkte, gute und für die Behandelnden umsetzbare Konzepte mit professioneller Beratung durch die Lieferanten sind die Stärken der CAMLOG-Gruppe und tragen zum Erfolg bei. Die Position im deutschen Markt ist hilfreich, um auch weiterhin die internationalen Märkte von der hohen Qualität der CAMLOG-Produkte zu überzeugen.

Im Übrigen ist die Gesellschaft, als reine Produktionsgesellschaft der CAMLOG-Gruppe, wesentlich von den Produkten und dem Erfolg der CAMLOG-Unternehmensgruppe abhängig.

Laut einer Marktanalyse (Grand View Research) aus 2023 wächst der Dentalmarkt in Zukunft weiter. Gemäß dieser Studie soll der globale Implantat-Markt bis zum Jahr 2030 um jährlich 10,2 % wachsen.

Weiterhin gelten als Wachstumstreiber der Dentalbranche (Dental Magazin 07.04.2021):

Steigendes Gesundheitsbewusstsein

Ästhetischer Anspruch

Alternde Bevölkerung

Durch die Einbindung der ALTATEC GmbH in den Cash-Pool der CAMLOG Holding GmbH war im Geschäftsjahr 2023 die Liquidität jederzeit sichergestellt. Daran wird sich in dem folgenden Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich nichts ändern.

Einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für die CAMLOG-Gruppe ist Asien und hierbei insbesondere China.

In der Medizintechnik zeichnen sich durch das MDR (Medical Device Regulation) höhere regulatorische Anforderungen für die Unternehmen und Hersteller ab, wodurch die Sicherheit der medizintechnischen Produkte voraussichtlich erhöht werden wird. Die ALTATEC GmbH sieht sich hier sehr gut aufgestellt, da sie den regulatorischen Vorgaben nachkommt.

Risiken

Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine konkreten branchenspezifischen Risiken ab, die über das übliche Risiko hinausgehen.

Die Gesellschaft ist keinerlei spezifischen Risiken wie z. B. Akquisitions-, Forschungs- oder Zinsrisiken ausgesetzt. Ein Währungsrisiko besteht sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig in überschaubarem Umfang, da nahezu ausschließlich in EURO beschafft und verkauft wird. Einkäufe in US-Dollar werden in einem größeren Umfang nur bei einem Schwesterunternehmen in den USA getätigt und sind durch das konzernweite Hedging abgesichert. Die Preisrisiken am Beschaffungsmarkt werden durch eine entsprechende Vorratshaltung minimiert.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sind bestandsgefährdende Risiken nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

Weiterhin bestehen Risiken bei vor- und nachgelagerten Prozessen (z.B. mögliche Versorgungsengpässe durch fehlende Zulieferungen). Die der ALTATEC GmbH bekannten Abschätzungen und Annahmen für das folgende Geschäftsjahr sind im Prognosebericht berücksichtigt und beschrieben. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar.

Konjunkturaussichten

Der International Monetary Fund (IMF) geht in seinem Bericht vom Januar 2024 davon aus, dass das globale Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2023 preis- und kaufkraftbereinigt um 3,1 % und im Folgejahr auch um 3,1 % steigen wird. (Quelle: IMF, World Economic Outlook Update, January 2024).

Die Weichen für die deutsche Wirtschaft sind auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Damit kehrt Kaufkraft zurück, und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein, und im Frühsommer des kommenden Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das sollte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Die Baukonjunktur wird sich voraussichtlich weiter abkühlen. Vor allem im Wohnungsbau dürfte die Auftragslage angespannt bleiben, da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich in diesem Jahr um 0,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9 % zunehmen. Im Jahr 2025 dürfte sich die Konjunktur dann normalisieren und das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 % zulegen. (Quelle: Ifo, Konjunkturprognose 2023).

Prognoseannahmen/voraussichtliche Entwicklung

Die derzeitige Ungewissheit hinsichtlich des bestehenden Ukraine-Krieges, der Inflation und den auch damit verbundenen Unsicherheiten erschweren eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung der ALTATEC GmbH für das Jahr 2024.

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 dennoch einen leicht gesteigerten Umsatz und ein leicht erhöhtes Ergebnis vor Ergebnisabführung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023.

Nachtragsbericht

Hinsichtlich des Nachtragsberichts verweisen wir auf die Angaben im Anhang.

 

Wimsheim, den 17. Mai 2024

ALTATEC GmbH

Geschäftsführer

Daniel Balduf

Thomas Bürger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.05.2024 festgestellt.

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