IgNova GmbHLiquidiert

49429 Visbek, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 13296
Eingetragen
8.2.2013
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinForschung und Entwicklung im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie im Bereich Sprach-, Kultur- und Kunstwissenschaften
Gegenstand
wissenschaftliche Forschung und Entwicklung im Bereich Antikörper mit dem Ziel der späteren Verwertung der Ergebnisse im humanen Arzneimittel- /Medizinproduktesektor.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tonchy Ugrinovic
seit 2.6.2020
Geschäftsführer
Michaël Gerrits
seit 2.6.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EW GROUP GmbH

Visbek

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020

1. Geschäft und Umfeld

a) Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Die EW GROUP GmbH ist mit ihren verbundenen Unternehmen in den Bereichen der Basiszucht von Tieren (Geflügel / Fisch), der Tiergesundheit, der Tierernährung und der Diagnostik tätig. Der Bereich der Forschung und Entwicklung hat bei der EW GROUP traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Intensive und kontinuierliche Forschungsarbeit ist die Voraussetzung dafür, dass die Unternehmen der Gruppe ihre führende Position im Markt beständig ausbauen können. Zu diesem Zweck beschäftigt die EW GROUP eine Vielzahl eigener Wissenschaftler und unterhält ein weltweites Netzwerk zu führenden Universitäten und Forschungsinstituten.

Die EW GROUP GmbH bedient mit seinen mehr als 150 verbundenen Unternehmen - sowie über Distributoren - Kunden in mehr als 160 Ländern mit Ihren Produkten.

Der Geschäftsbereich "Broiler-/Turkey-Breeding" umfasst die Firmengruppe Aviagen. Die Marken Ross, Arbor Acres, Indian River und Rowan Range (Broiler), sowie Nicholas Turkeys, Hockenhull Turkeys und B.U.T. (Turkey) stehen für erstklassige Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Kombination mit innovativen Hygiene- und Tierwohlkonzepten. Dank eines internationalen Vertriebsnetzwerkes können Kunden weltweit mit einer breiten Palette an Zuchtlinien versorgt werden. Seit 2018 ist die Firma Hubbard als weiteres unabhängiges Unternehmen (Basiszucht von Broilern) Teil der Gruppe. Hubbard beliefert den Weltmarkt sowohl mit konventionellen, modernen Zuchtlinien als auch mit einer großen Anzahl traditioneller, langsam wachsender Rassen.

Der zweite große Geschäftsbereich "Layer Breeding und Reproduction" umfasst die sogenannte Basiszucht von Legehennen und Legehennenvermehrung. Mit drei voneinander unabhängigen Zuchtprogrammen (Lohmann, Hy-Line und H&N International) ist die Gruppe weltweit aktiv. Auf der nachgelagerten Stufe der Vermehrung werden die Zuchttiere sowohl über eigene Tochtergesellschaften als auch über externe Distributoren an die weltweite Kundschaft vertrieben.

Neben dem Geflügel widmet sich die Gruppe auch dem Bereich "Fishbreeding" von Lachs, Forelle und Tilapia. Die AquaGen Gruppe beliefert von Basiszuchtstandorten in Norwegen, Schottland, Dänemark und Chile aus die globalen Fischproduzenten mit befruchteten Eiern und bedient so die wachsende Nachfrage nach tiergerecht und kosteneffizient erzeugten hochwertigen Lachsen und Forellen. Die GenoMar Gruppe hat sich auf die Basiszucht und Vermehrung von Tilapia spezialisiert.

Ein weiterer Geschäftsbereich umfasst die Bereiche "Animal Health und Diagnostics", welche durch die Firmengruppen Vaxxinova und BioChek repräsentiert werden. Vaxxinova ist mit Forschungs- und Produktionsstandorten in den Niederlanden, Deutschland, Brasilien, Japan, USA, Norwegen und Italien vertreten. Entwicklung, Service-Diagnostik, Herstellung sowie Vertrieb und technischer Service erfolgen in einem geschlossenen Servicekonzept und umfassen autogene und registrierte Impfstoffe für Geflügel, Schwein, Rind, Fisch und Heimtiere. Die Firmengruppe BioChek entwickelt, produziert und vertreibt international Diagnostische Systeme zur Überwachung der Tiergesundheit für die Geflügel- und Schweinehaltung. Das Tochterunternehmen BioteCon Diagnostics GmbH setzt den unternehmerischen Schwerpunkt in innovativen Schnellnachweissystemen für die Lebensmitteldiagnostik.

Der Geschäftsbereich "SPF- und Clean-Eggs" steht für die Produktion und Lieferung von qualitativ hochwertigen und sehr hygienisch produzierten Hühnereiern, sogenannten Impfstoffeiern, die sowohl in der Human- und Tierimpfstoffproduktion als auch in der pharmazeutischen Forschung eingesetzt werden. Mit Produktionsstandorten in Deutschland, Spanien, Frankreich, USA, Mexiko, Brasilien und Australien wird den Kunden ein Höchstmaß an Liefersicherheit geboten.

Die Firmengruppe EW Nutrition spiegelt den Bereich "Animal Nutrition" wider. EW Nutrition ist hier im Bereich funktioneller und innovativer Futter- und Lebensmittelzusätze aktiv. Von Deutschland aus steuert das Unternehmen weitere internationale Standorte auf allen Kontinenten.

Der Geschäftsbereich "Food" umfasst den Anbau und Vermarktung von frischen Pilzen und Pilzspezialitäten.

Im Geschäftsbereich "Grain Storage" verfügt das Gruppenunternehmen Magdeburger Getreide GmbH über eine Vielzahl an Erfassungsstellen in der Magdeburger Börde. Mit einer Gesamtkapazität von 700.000 Tonnen Lagerraum und einem eigenen Hafen am Mittellandkanal kann das Unternehmen jederzeit flexibel auf sich ändernde Warenströme reagieren.

b) Mitarbeiter

Die Anzahl der in der EW GROUP beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2019/2020 14.848 Mitarbeiter gegenüber 13.077 im Geschäftsjahr 2018/2019.

c) Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der EW GROUP liegt in der Weiterentwicklung der Basiszuchtlinien sowie in der Entwicklung von innovativen Impfstoffen, Diagnostika und Futtermittelzusatzstoffen.

d) Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2020 ist weltweit geprägt von der Corona-Pandemie. Durch eine Vielzahl von getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung, welche teils mit starken Eingriffen in die Wirtschaft verbunden waren, sind global Rückgänge des Bruttoinlandsprodukts zu erkennen. Durch Schließungen des Einzelhandels oder ganzer Produktionswerke ist einerseits das Angebot eingeschränkt und andererseits fehlt die Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern, da Konsumenten mit geringeren Einkommen rechnen. Bereits im 1. Quartal 2020 waren wesentliche Rückgänge des Bruttoinlandsprodukts der Länder zu erkennen, so verringerte sich dieses in China im Vergleich zum Vorquartal beispielsweise um knapp 10 %. Europäische Länder, wie Italien oder Frankreich, haben hier Einbrüche von rund 5 % zu verzeichnen. In Deutschland verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um etwas mehr als 2 %. Im 2. Quartal 2020 war im Vergleich zum Vorquartal hier eine negative Veränderung von ca. 9,7 % zu erkennen. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ist stark abhängig vom weltweiten Infektionsgeschehen. Erst bei Rückgang der Infektionen ist auch mit einem Stopp der Negativentwicklung der Wirtschaft zu rechnen. In Deutschland wird aktuell z.B. durch Ausgleichzahlungen versucht, die Wirtschaft zu unterstützen.

e) Geschäftsverlauf

Die Corona Pandemie hat auf den Konzern der EW GROUP GmbH keine einschlägigen Auswirkungen gezeigt. Das Geschäftsjahr 2019/20 verlief für die EW GROUP erfreulich. Insgesamt wurde ein Umsatz von € 2.982 Mio. (Vorjahr: € 2.723 Mio.) erwirtschaftet. Zur geographischen Verteilung des Umsatzes wird auf den Anhang verwiesen. Die Umsatzerlöse im größten Bereich Basiszucht von Tieren stiegen um 10,0 % auf € 2.479,1 Mio.

f) Beschaffung

Die Kernaktivitäten der EW GROUP Unternehmen sind geprägt durch einen hohen Grad interner Wertschöpfung, der in der aufwendigen züchterischen Bearbeitung der Basiszuchtlinien begründet ist. Die Abhängigkeiten von Beschaffungsmärkten oder Lieferanten sind daher als eher gering einzuschätzen. Als Ausnahme sind Futtermittel anzuführen. In diesem Markt kann es zu nicht unerheblichen Preisschwankungen kommen, die bei ständiger Marktbeobachtung über geeignete Gegenmaßnahmen und Instrumente (Kontrakte) gesteuert und optimiert werden.

Wie in den Vorjahren hat auch im Berichtsjahr nur ein unwesentlicher konzerninterner Austausch von Produkten und Dienstleistungen stattgefunden.

Einkaufsvorteile werden durch firmenübergreifende Bündelung von Bedarfen sowie die Vereinbarung von Lieferanten-Rahmenverträgen realisiert.

g) Investitionen und Akquisitionen

Im Geschäftsjahr 2019/2020 fanden die in Abschnitt III des Konzernanhangs genannten Akquisitionen statt.

Im Geschäftsjahr 2019/2020 wurden Sachinvestitionen in Höhe von € 325,6 Mio. (Vorjahr: € 259,2 Mio.) durchgeführt.

h) Ökologie und Umweltschutz

Animal Welfare

In den Geflügelbeständen der Tochterunternehmen werden die höchsten Tierwohlstandards gewährleistet. Neben strengen Vorgaben im Bereich der Bio-Security und einer ständigen Weiterentwicklung der Management-Tools nehmen die Tierwohlparameter im Rahmen der züchterischen Tätigkeit (Selektion) eine bedeutende Position ein. Beispielhaft werden die Robustheit, die Darmgesundheit, die Lauffähigkeit und Beinstabilität sowie die Herz-Lungen-Funktion genannt, die in den Zuchtprozessen signifikant verbessert werden konnten. Ein System eigener, unangekündigter, regelmäßiger Audits stellt die kontinuierliche Einhaltung der hohen Tierwohlparameter sicher.

Ressourcenschonung

Die intensiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich der Geflügelzucht gewährleisten einen nachhaltigen Beitrag zur Ressourcenschonung. Beispielhaft sei darauf hingewiesen, dass allein durch Zuchtanstrengungen, die für die Produktion von einer Tonne Ei in den 70ziger Jahren notwendigen 2,5 t Futter bis heute auf nur noch 2 t Futter pro Tonne Ei gesenkt werden konnte. Diese 20prozentige Reduzierung des Futteraufwandes pro Tonne Ei spart jährlich weltweit über 40. Mio. Tonnen Futter ein und trägt somit erheblich zur Verminderung der für die Futtererzeugung in der Legehennenhaltung benötigten Ackerfläche bei.

Weiterhin sei auf die Verbesserung der Futterverwertungsrate bei den Masthähnchen hingewiesen. Hier konnte durch die züchterischen Tätigkeiten der Futtereinsatz zur Herstellung eines Kilos Lebendgewicht in den letzten 50 Jahren um über zwei Kilogramm gesenkt werden. Dies entspricht bei der heutigen globalen Broilerproduktion einer jährlichen Einsparung von ca. 140 Mio. t Futter, was wiederum einer landwirtschaftlichen Anbaufläche von über 35 Mio. ha gleichkommt, der 3-fachen Anbaufläche Deutschlands.

Durch die positive Korrelation zwischen Futter- und Wasserverbrauch bedeutet die kontinuierliche züchterische Verbesserung der Futterverwertung beim Geflügel gleichzeitig auch eine Erhöhung der Nachhaltigkeit der Erzeugung von Geflügelfleisch, indem züchterisch der Verbrauch der knappen Ressource Wasser gesenkt wird. Allein durch die Verbesserung der Futterverwertung konnten somit jährlich weltweit 252 Mio. m 3 Wasser durch den kontinuierlichen Zuchtfortschritt eingespart werden.

Auch im Hinblick auf den Klimaschutz wirkt sich die züchterische Absenkung des Futteraufwands je kg Produkt positiv auf den CO2-Footprint bei der Erzeugung von Geflügelprodukten aus, denn dieser ist zu über 70 % durch den Futterverbrauch bedingt. Beispielhaft ist hier die züchterische Absenkung der CO2-Emissionen bei der Produktion von einem kg Hähnchenfleisch zu nennen, die seit dem Beginn der 70-iger Jahre züchterisch um 50 % vermindert wurden. Diese jährliche weltweite CO2 Einsparung entspricht den durchschnittlichen Emissionen von 45 Mio. deutschen PKWs.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Rahmen der Darstellung von Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass mehr als die Hälfte der Geschäftstätigkeit des Konzerns in USD bilanziert werden. Der Konzernabschluss der EW GROUP GmbH muss in Euro aufgestellt werden und damit müssen auch die Kennzahlen auf Euro lauten. Dadurch sind die Kennzahlen durch Währungseffekte aufgrund der Veränderung des Umrechnungskurses zwischen Euro und USD mit beeinflusst. Die EW GROUP GmbH betrachtet die Umsatzerlöse sowie das EBITDA als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren.

a) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist vollständig durch lang- und mittelfristig zur Verfügung stehende Mittel gedeckt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme von € 2.963 Mio. auf € 3.018 Mio. erhöht. Die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten sind vollständig durch kurzfristig gebundene Vermögensgegenstände gedeckt. Die Eigenkapitalquote hat sich von 63,9 % auf 74,2 % erhöht. Sie ist maßgeblich durch das positive Konzernergebnis beeinflusst.

b) Ertragslage

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr auf € 407 Mio. gestiegen. Die Umsatzerlöse im größten Bereich Basiszucht von Tieren stiegen um 10,0 % auf 2.479.082 T€. Innerhalb der Herstellungskosten stieg der Materialaufwand um 5,3 % auf 1.200.225 T€. Der Personalaufwand stieg auf 551.769 T€. Der EBIT hat sich um 14,1 % auf 567.760 T€ erhöht. Die Umsatzrentabilität (ausgedrückt durch das Verhältnis von operativem Ergebnis zuzüglich Equity-Ergebnis zu Umsatzerlösen) hat sich von 18,4 % auf 19,4 % erhöht.

c) Finanzlage

Die Sicherung der Liquidität und der langfristigen finanziellen Flexibilität sind vorrangige Ziele des Finanzmanagements der EW GROUP. Art und Umfang der Transaktionen orientieren sich am operativen und finanziellen Grundgeschäft der Gruppe. Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfes werden 12-monats Cashflow-Planungsrechnungen eingesetzt, die monatlich überwacht und gegebenenfalls angepasst werden. Ausgehend vom Konzernjahresüberschuss hat sich der Cashflow aus laufender Geschäfts tätigkeit von 463.242 T€ auf 572.788 T€ erhöht. Die Liquidität (ausgedrückt durch das Verhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen) hat sich zum Stichtag von 1,56 auf 1,54 verringert. Der Konzern ist jederzeit fähig, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

3. Risikobericht

Der Konzern EW GROUP ist im Rahmen seiner weltweiten geschäftlichen Tätigkeiten unter-schiedlichen Risiken ausgesetzt. Der Umgang mit Risiken und Chancen zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung entgegensteht.

Das Risikomanagementsystem der EW GROUP ist als integraler Bestandteil in die Unternehmens-führung eingebunden. Es basiert auf einer jährlichen Risikoinventur, in deren Rahmen die Chancen und Risiken sowie die Stärken und Schwächen der einzelnen Konzernbereiche erfasst, analysiert und bewertet werden. Auf dieser Grundlage werden Strategien zur Risikovermeidung bzw. zur Reaktion auf Risikoereignisse erarbeitet.

Das Management der operativen Risiken erfolgt weitgehend dezentral, bereichsübergreifende oder internationale Risiken werden zentral überwacht. Ein zielorientiertes Gruppencontrolling sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, frühzeitig erkannt und transparent dargestellt werden.

Alle Zuchtgesellschaften treffen durch eine weitgehende Diversifizierung der Zucht- und Produktionsbestände auch weiterhin Vorsorge gegen eventuelle Exportbeschränkungen. In allen Anlagen wird die Durchführung und Einhaltung höchstmöglicher Hygiene- und Qualitätsstandards dokumentiert und kontrolliert. Damit bestehen für den Konzern keine wesentlichen Risiken aus dem Ausbruch von Krankheiten und Infektionen.

Aus der Aufnahme von Bankdarlehen können sich grundsätzlich Zinsrisiken aufgrund von variablen Zinsvereinbarungen ergeben. Zudem findet eine enge Begleitung der aktuellen Zinskurven und der Entwicklungen an den Märkten statt, sodass bei Bedarf kurzfristig reagiert werden kann.

Ein signifikanter Anteil der geschäftlichen Aktivitäten der EW GROUP findet außerhalb des EURO-Raumes statt, insbesondere in den Währungen US-Dollar, Britisches Pfund, Brasilianischer Real, Japanischer Yen und Chinesischer Renminbi, sodass durch Währungsschwankungen das Ergebnis wesentlich beeinflusst werden kann. Währungsrisiken aus Finanzinstrumenten bestehen bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Zahlungsmitteln. Diesem Risiko wird in der EW GROUP dadurch begegnet, dass die weltweit operierenden Unternehmen der Gruppe in der Regel die zugrunde liegenden Geschäfte in ihrer funktionalen Währung abwickeln. Angestrebt wird, dass Zahlungsverpflichtungen in einer Währung durch Zahlungseingänge in derselben Währung abgedeckt werden, um Wechselkursrisiken zu vermeiden.

Wie für alle Unternehmen besteht auch für die EW GROUP ein Liquiditätsrisiko in der Form, dass aufgrund einer mangelhaften Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt werden können. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden, zentral auf Holdingebene gesteuert, liquide Mittel vorgehalten, um konzernweit sämtliche geplante Zahlungsverpflichtungen zur Fälligkeit erfüllen zu können. Diese liquiden Mittel können sowohl aus operativen Zahlungsströmen als auch aus zugesagten kurzfristigen Kreditlinien bestehen, wobei jederzeit eine ausreichende Reserve vorgehalten wird.

Die EW GROUP sieht durch die aktuelle Corona-Pandemie kein weitergehendes Risiko für die Konzernunternehmen.

4. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Prognose:

Für die Entwicklung der Volks- und Weltwirtschaft ist essenziell wichtig, wie sich der weitere Verlauf der Corona-Pandemie entwickelt und wie bzw. mit welchen Maßnahmen die einzelnen Volkswirtschaften auf hohe Infektionszahlen reagieren. Zurzeit ist weltweit wieder ein Anstieg der Infektionszahlen zu beobachten. Die einzelnen Länder haben Maßnahmen getroffen, bei denen nun abzuwarten bleibt, wie sich diese auswirken. Verringern sich die Neuinfektionen mit dem Coronavirus, so ist weltweit wieder mit einem Anstieg des Wirtschaftswachstums zu rechnen. Gleichzeitig muss auch mit einem weiteren Einbruch zu rechnen sein, falls sich das Infektionsgeschehen nicht verbessert oder weitere Infektionswellen eintreten. Am Ende bleibt die Unsicherheit der Konsumenten, Produzenten und der Volkswirtschaft, da der Zeitpunkt des Endes der Pandemie nicht abzuschätzen ist. Mit einem Impfstoff ist gegen Ende des Jahres 2020 zu rechnen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch immer keine Einigung zwischen dem Vereinigten Königreich und den anderen EU Mitgliedsstaaten zum Brexit. Die Volkswirtschaft des Vereinigten Königreich hat sich in den letzten Monaten stark negativ entwickelt. Sollte mit der EU keine Einigung getroffen werden können, ist mit einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung zu rechnen. Die Übergangsphase endet mit dem 31.12.2020, bis jetzt bleibt fraglich, wie es ab Januar 2021 zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU weitergehen wird. Ein zusätzlicher Streitpunkt innerhalb der Regierung ist auch die Debatte um die Behandlung Nordirlands.

Die Prognosen für den Leitzins der EZB sind auch für 2021 weiterhin unverändert, also bei 0 %, anzusehen. Die Wahrscheinlichkeit für das Bestehenbleiben des negativen Einlagezinssatz sind als hoch zu vermerken. Auch die FED zeigt aktuell keine Bestrebungen den Leitzins anzuheben.

Segment Agrarwirtschaft:

Die langfristigen Wachstumstreiber behalten für die EW GROUP GmbH unverändert ihre Gültigkeit. In der Mehrzahl der entwickelten Länder gibt es weiterhin eine ungebrochen positive Nachfrage nach Geflügelfleisch, Eiern und Fisch. Aus unserer Sicht wird sich dieser Trend angesichts der aktuellen Klima und Nachhaltigkeitsdiskussion weiter fortsetzen, da Geflügel- und Fisch-Proteine eine sehr günstige Klima und Nachhaltigkeitsbilanz aufweisen.

Insgesamt erwarten wir deshalb ein kontinuierliches Wachstum für unsere maßgeblichen Geschäftsbereiche, um die stetig wachsende Nachfrage nach tierischen Proteinquellen zu erfüllen. Mit dem Ziel der steigenden Nachfrage nach gesunden Proteinquellen und um den wachsenden Herausforderungen im Tierschutz gerecht zu werden, wird die EW GROUP GmbH auch zukünftig nennenswerte Beträge in die Forschung- und Entwicklung investieren.

Die EW GROUP wird im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 an die erfolgreiche Entwicklung im Berichtsjahr anknüpfen. Eine negative Auswirkung auf die Unternehmen der EW GROUP durch die Corona-Pandemie ist nicht zu erwarten.

Eine grundsätzliche Prognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt aufgrund der volatilen Märkte am Rohstoff-, Futtermittelmarkt, der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie auch der Entwicklung der Umrechnungskurse und damit einhergehender Währungseffekte auf finanzielle Leistungsindikatoren weiterhin schwierig.

Die EW GROUP erwartet unter Berücksichtigung der relevanten Einflussfaktoren für das laufende Geschäftsjahr einen geringfügig höheren Umsatz und dementsprechend ein gestiegenes EBIT.

 

Visbek, den 8. Januar 2021

EW GROUP GmbH

Erich Wesjohann

Dirk Wesjohann

Jan Wesjohann

Albert Cordts

als Geschäftsführer der EW GROUP GmbH

Konzernbilanz zum 30. Juni 2020

der EW GROUP GmbH, Visbek

AKTIVA

30.06.2020 30.06.2019
TEUR TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.083 44.875
2. Geschäfts- oder Firmenwert 113.094 186.070
176.177 230.945
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 801.148 733.317
2. Technische Anlagen und Maschinen 314.044 306.429
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.975 54.944
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 95.115 77.953
5. Biologische Vermögensgegenstände 207.502 197.711
1.489.784 1.370.354
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.100 13.081
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 190.750 183.579
3. Sonstige Beteiligungen 16.891 13.009
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5 0
215.746 209.669
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 31.560 25.976
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 153.917 135.049
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 98.915 99.447
4. Geleistete Anzahlungen 10.656 9.933
295.048 270.405
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 348.569 341.503
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.562 6.285
3. Forderungen gegen Gesellschafter 928 713
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.003 1.049
5. Sonstige Vermögensgegenstände 208.690 185.659
564.752 535.209
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 23 6
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 239.717 308.658
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.962 4.587
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 31.600 32.719
3.017.809 2.962.552

PASSIVA

30.06.2020 30.06.2019
TEUR TEUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.002 1.002
II. Kapitalrücklage 88.923 88.923
III. Andere Gewinnrücklagen 1.972.045 1.616.090
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 7.719 47.707
V. Nicht beherrschende Anteile 168.294 138.964
2.237.983 1.892.686
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 54.470 47.512
2. Steuerrückstellungen 67.880 68.620
3. Sonstige Rückstellungen 33.709 39.595
156.059 155.727
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 114.412 442.054
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.073 16.532
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 120.393 123.752
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 531 1.261
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.223 1.207
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 551 756
7. Sonstige Verbindlichkeiten 304.770 281.560
- davon aus Steuern 16.745 T€ (Vorjahr: 10.235 T€)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16.930 T€ (Vorjahr: 13.463 T€)
556.953 867.122
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.425 4.941
E. PASSIV LATENTE STEUERN 60.389 42.076
3.017.809 2.962.552

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020

der EW GROUP GmbH, Visbek

2019/2020 2018/2019
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 2.981.554 2.722.722
2. Herstellungskosten -1.900.159 -1.787.712
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 1.081.395 935.010
4. Vertriebskosten -249.460 -236.348
5. Allgemeine Verwaltungskosten -162.736 -153.842
6. Sonstige betriebliche Erträge 62.725 73.564
- davon aus Währungsumrechnung 13.362 T€ (Vorjahr: 28.987 T€)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -196.237 -135.667
- davon aus Währungsumrechnung -38.053 T€ (Vorjahr: -9.734 T€) -545.708
Operatives Ergebnis 535.687 482.717
8. Erträge aus at equity bewerteten Beteiligungen 31.551 12.133
9. Erträge aus Beteiligungen 522 2.912
10. Zinsen und ähnliche Erträge 12.257 8.235
- davon aus verbundenen Unternehmen 71 T€ (Vorjahr: 76 T€)
- davon aus Aufzinsung 1.870 T€ (Vorjahr: 2.945 T€)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.015 -14.006
- davon an verbundene Unternehmen -1 T€ (Vorjahr: - 7 T€)
- davon aus Aufzinsung -2.965 T€ (Vorjahr: -3.413 T€) 31.315
12. Ergebnis vor Steuern 567.002 491.991
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -158.773 -158.173
- davon latente Steuern -6.681 T€ (Vorjahr: -160 T€)
14. Ergebnis nach Steuern 408.229 333.818
15. Sonstige Steuern -908 -1.807
16. Konzernjahresüberschuss 407.321 332.011
17. Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis -27.703 -10.245
18. Rücklagendotierung im Konzern -379.618 -321.766
19. Konzernbilanzgewinn 0 0

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2019/2020

der EW GROUP GmbH, Visbek

I. Allgemeines

Die EW GROUP GmbH hat ihren Sitz in Visbek und ist unter der Registernummer HRB 200251 in das Handelsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen.

Die EW GROUP GmbH ist als Mutterunternehmen und Kapitalgesellschaft gemäß § 290 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Bedingt durch den Geschäftszweig "Basiszucht von Tieren" ist die Gliederung des Sachanlagevermögens um den Posten "Biologische Vermögensgegenstände" erweitert worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Dabei werden den Umsatzerlösen die zur ihrer Erzielung angefallenen Aufwendungen - gegliedert nach den Funktionsbereichen Herstellung, Vertrieb und Verwaltung sowie Sonstige - gegenübergestellt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der EW GROUP GmbH als Mutterunternehmen 51 inländische und 188 ausländische Unternehmen einbezogen worden, bei denen die EW GROUP GmbH unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Wegen insgesamt untergeordneter Bedeutung wurden insgesamt 41 Unternehmen nicht in die Konsolidierung einbezogen. Im Wesentlichen handelt es sich um inaktive Unternehmen und Komplementärgesellschaften.

Nach den Vorschriften über assoziierte Unternehmen wurden 1 inländisches und 16 ausländische Beteiligungen gemäß § 311 f. HGB im Konzernabschluss "at equity" bilanziert.

Bei 16 Unternehmen, bei denen die Beteiligungsquote zwischen 20 % und 50 % liegt, wurde wegen insgesamt untergeordneter Bedeutung dieser Unternehmen auf die Equity-Bilanzierung verzichtet. Diese Beteiligungen werden als sonstige Beteiligungen ausgewiesen.

Zur Darstellung des Konsolidierungskreises und des Beteiligungsbesitzes insgesamt verweisen wir auf die Anlage 2 zum Anhang (Liste des Anteilsbesitzes).

III. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

1. Vollkonsolidierung

Einheitliche Bilanzierung und Bewertung

Die Abschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen wurden in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Soweit Abschlüsse von Gesellschaften des Konsolidierungskreises von den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden abweichen, erfolgen die Anpassungen in einer Handelsbilanz II. Alle Tochtergesellschaften stellen ihre Einzelabschlüsse auf den 30. Juni eines Jahres auf.

Kapitalkonsolidierungen

Ab dem Geschäftsjahr 2004/2005 erfolgen Kapitalkonsolidierungen nach der Neubewertungsmethode. Im Geschäftsjahr 2019/2020 fanden folgende wesentliche Akquisitionen statt. Im Rahmen dieser Akquisitionen sind Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von insgesamt 41.277 T€ entstanden.

Akquisitionen:

Erwerb von 100 % der Anteile einer Kapitalgesellschaft deutschen Rechts im Bereich Diagnostik,

Erwerb von 75 % der Anteile einer Kapitalgesellschaft australischen Rechts im Bereich der Legevermehrung,

Erwerb von 75 % der Anteile einer Kapitalgesellschaft chilenischen Rechts im Bereich der Legevermehrung,

Erwerb von 90 % der Anteile einer Kapitalgesellschaft kolumbianischen Rechts im Bereich der Broiler- sowie Legezucht und Vermehrung.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung, Schuldenkonsolidierung

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises sind miteinander verrechnet worden. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises sind weggelassen worden.

Zwischenergebniseliminierung

Wesentliche Zwischenergebnisse wurden eliminiert. Dies erfolgte überwiegend im Bereich der Biologischen Vermögensgegenstände und Vorräte.

2. Assoziierte Unternehmen

Bei der Equity-Konsolidierung assoziierter Unternehmen wurde die Buchwertmethode angewendet. Bewertungsanpassungen an die einheitliche Bewertung im Konzern und Zwischenergebniseliminierungen wurden gemäß § 312 Abs. 5 bzw. § 304 HGB nicht vorgenommen.

Die von den assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen im Wesentlichen denen des Mutterunternehmens.

Investitionen in at-equity bewertete Beteiligungen

Wesentliche Investitionen in at-equity bewertete Beteiligungen sind im Konzern EW GROUP GmbH im Geschäftsjahr 2019/2020 nicht vorgenommen worden.

3. Währungsumrechnung

Die Bücher der EW GROUP GmbH werden in Euro geführt. Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2020 wird in Euro aufgestellt.

Im Konzernabschluss werden die Vermögens- und Schuldposten bzw. die Aufwendungen und Erträge der ausländischen Tochterunternehmen außerhalb des Euro-Raumes mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bzw. mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital der ausländischen Tochterunternehmen außerhalb des Euroraumes wird mit dem historischen Kurs in Euro umgerechnet. Im Rahmen der Folgekonsolidierung wird die Differenz zwischen diesem historischen Kurs und dem aktuellen Stichtagskurs in den Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage branchenüblicher Nutzungsdauer, bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Herstellungskosten für die biologischen Vermögensgegenstände umfassen Einstandspreise für erforderliche Rohstoffe und die Aufzuchtkosten einschließlich anteiliger Gemeinkosten bis zur Produktionsreife der Tiere. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Herstellungskosten der Elterntiere in der Produktion werden bis auf die erwarteten Restverkaufspreise über ihre Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Übrige geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Beteiligungen werden mit Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit dem Buchwert der Beteiligung (§ 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB), erhöht oder vermindert um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen, angesetzt.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ungängige Bestände wurden abgewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Herstellungseinzelkosten und Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten. Soweit die erzielbaren Verkaufspreise die Herstellungskosten nicht decken, werden die Erzeugnisse verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Bankguthaben und Kassenbestände sind mit dem Nominalwert bewertet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bilanziert. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbene Anwartschaften, sondern auch künftige zu erwartende Steigerungen von Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen und international anerkannter Sterbetafeln. Als Rechnungszinssatz wurden 1,9 % angesetzt, als erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung wurde 2 % angesetzt.

Die Rückstellungen wurden im Übrigen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Fremdwährungsforderungen werden zum Briefkurs und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Geldkurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung zum Bilanzstichtag berücksichtigt.

V. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen sind aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage 1) ersichtlich.

Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwerte

Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte betreffen folgende Konzernbereiche (Branchen):

Broiler-/Turkey-Breeding,

Layer Breeding and Reproduction,

Fish Breeding,

Diagnostik,

Animal Health

Die Geschäfts- oder Firmenwerte haben eine betriebliche Nutzungsdauer von fünfzehn und drei bzw. fünf Jahren. Allen Geschäfts- oder Firmenwerten liegt bei der Einschätzung der Nutzungsdauern jeweils eine hohe Stabilität und voraussichtlich hohe Bestandsdauer der Branche der erworbenen Unternehmen, verbunden mit eher hohen Eintrittsbarrieren der jeweiligen Branchen zugrunde. Es ist bei allen Geschäfts- oder Firmenwerten von einer längeren Dauer der Beherrschung der erworbenen Unternehmen auszugehen.

Den Geschäfts- oder Firmenwerten der Konzernbereiche Broiler Breeding and Reproduction und Fischzucht lag der Erwerb von Unternehmen mit hoher Bestandsdauer zugrunde. Die Geschäfts- oder Firmenwerte dieser Konzernbereiche werden daher - bemessenen nach ihren Buchwerten - ganz überwiegend über 15 Jahre abgeschrieben.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte der Konzernbereiche Layer Breeding and Reproduction, Animal Health sowie Diagnostik betreffen Unternehmenserwerbe, bei denen im Fall von Layer Breeding and Reproduction das Marktumfeld und im Fall von Animal Health und Diagnostik die erforderlichen künftigen eigenen Entwicklungen eine vorsichtige Festlegung der Nutzungsdauern der Geschäfts- oder Firmenwerte auf 3 bzw. 5 Jahre erfordert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben im Einzelnen folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeit
unter einem Jahr über einem Jahr insgesamt
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 348.569 0 348.569
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.495 67 5.562
Forderungen gegen Gesellschafter 928 0 928
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 600 403 1.003
Sonstige Vermögensgegenstände 160.038 48.652 208.690
515.630 49.122 564.752

Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel des Konzernabschlusses dargestellt.

Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ist durch die Umrechnung von auf fremde Währung lautende Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen verursacht.

Nicht beherrschende Anteile

Die nicht beherrschenden Anteile am Kapital von Tochterunternehmen betragen 168.294 T€. In diesem Posten enthalten sind Anteile am Kapital und Rücklagen dieser Tochterunternehmen und Gewinn- und Verlustvorträge sowie Anteile am Konzernjahresergebnis von 27.703 T€.

Der Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis in Höhe von 27.703 T€ teilt sich auf in einen Gewinnanteil in Höhe von 29.379 T€ und einen Verlustanteil in Höhe von -1.676 T€.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen bestehen insbesondere für den Personalbereich (3.812 T€) sowie für Restrukturierungsmaßnahmen (15.727 T€).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben im Einzelnen folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeit
unter einem Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre insgesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 95.838 17.139 1.435 114.412
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.073 0 0 15.073
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 120.393 0 0 120.393
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 508 0 23 531
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.029 0 194 1.223
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 551 0 0 551
Sonstige Verbindlichkeiten 285.706 16.899 2.165 304.770
519.098 34.038 3.817 556.953

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 57.405 T€ durch Pfandrechte, Sicherungsübereignungen und ähnliche Rechte gesichert. Im Übrigen bestehen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Negativ- und Gleichbehandlungserklärungen.

Latente Steuern

Für Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen den Wertansätzen in der Konzernbilanz und den nach lokalen steuerlichen Vorschriften zulässigen Wertansätzen erfolgte - soweit sich diese Unterschiede in den Folgejahren voraussichtlich ausgleichen - eine Steuerabgrenzung. Wesentliche latente Steuern aus erfolgswirksamen Konsolidierungsdifferenzen haben sich nicht ergeben.

Der angewendete durchschnittliche Steuersatz für die Ermittlung der latenten Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2019/2020 rund 30 %. Der Steuersatz setzt sich aus pauschalen sachgerechten Steuersätzen (Annahmen) für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer zusammen. Die Salden der aktiven und passiven latenten Steuern entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:

Stand am 01.07.2019 Veränderung 2019/2020 Stand am 30.06.2020
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 32.719 -1.119 31.600
Passive latente Steuern 42.076 18.313 60.389

Die Differenzen, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus handelsrechtlich und steuerlich unterschiedlichen Wertansätzen bei Immateriellen Vermögensgegenständen und Pensionsrückstellungen.

Die Differenzen, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus handelsrechtlich und steuerlich unterschiedlichen Wertansätzen bei Immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen (einschließlich Biologische Vermögensgegenstände) und Vorräten.

Verrechnungen nach § 246 Abs. 2 HGB

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen im Wesentlichen deren beizulegenden Zeitwerten.

TEUR
Beizulegender Zeitwert verrechnete Vermögensgegenstände 92.106
Erfüllungsbetrag verrechnete Schulden 146.576
Verrechnete Aufwendungen - 2.965
Verrechnete Erträge 1.870

Haftungsverhältnisse

30.06.2020 30.06.2019
TEUR TEUR
Bürgschaftsverpflichtungen 1.158 1.243
Gewährleistungsverträge 0 1.207

Angaben nach 314 Nr. 19 HGB zu Haftungsverhältnissen

Aufgrund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der durch die Haftungsverhältnisse Begünstigten ist das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen derzeit als gering zu bewerten.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt:

2019/2020
TEUR
Europa 1.127.314
Nordamerika 912.525
Asien 364.305
Sonstige 577.410
2.981.554

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

2019/2020
TEUR
Basiszucht von Tieren 2.479.083
Übrige 502.471
2.981.554

Materialaufwand

2019/2020
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 827.466
Aufwendungen für bezogene Leistungen 372.759
1.200.225

Personalaufwand

2019/2020
TEUR
Löhne und Gehälter 463.249
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 88.520
davon für Altersversorgungssysteme 13.947
551.769

Angabe nach § 297 Abs. 2 HGB

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten ergebniswirksame währungsbedingte Umrechnungsdifferenzen aus ausländischen Konzernbereichen in Höhe von -16.525 T€.

Periodenfremdes Ergebnis

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 6.912 T€, insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen (1.339 T€) und Erträge aus dem Abgang von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen (5.573 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.694 T€ aus Verlusten aus dem Abgang von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen.

VI. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Pacht-, Miet- und Leasingverträgen sowie Dienstleistungsverträgen und übrigen finanziellen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

30.06.2020 30.06.2019
TEUR TEUR
Fällig innerhalb eines Jahres 31.140 24.875
Fällig nach einem bis in fünf Jahren 76.668 68.457
Fällig nach fünf Jahren oder später 95.708 68.864
203.516 162.196

Bei den außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Pacht-, Miet- und Leasingverträge über die Anmietung betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei. Ferner handelt es sich bei den außerbilanziellen Geschäften um Dienstleistungsverträge über die Erbringung von Zucht- und Vermehrungsdienstleistungen im Bereich der Legezucht. Weitere besondere Vorteile oder Risiken aus diesen Geschäften ergeben sich nicht.

Mitarbeiter

2019/2020 2018/2019
Angestellte 3.816 3.045
Gewerbliche Arbeitnehmer 10.584 9.611
Aushilfen 448 421
Gesamt 14.848 13.077

Organbezüge

Die im Geschäftsjahr 2019/2020 für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gewährten Gesamtbezüge betragen 1.806 T€.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Insgesamt Davon Konzernabschlussprüfer
TEUR TEUR
a) Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen 2.022 165
b) Honorar für andere Bestätigungsleistungen 231 0
c) Honorar für Steuerberatungsleistungen 2.623 122
d) Sonstige Leistungen 268 0

Befreiungsoption gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB

Folgende inländische Tochtergesellschaften können im Geschäftsjahr 2019/2020 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b Nr. 4 HGB Gebrauch machen:

Name der Gesellschaft Sitz
Erich Wesjohann Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Visbek
EW Nutrition GmbH Visbek
Heinz Lohmann GmbH Visbek
Pilzland Produktions GmbH Visbek-Rechterfeld
Grundstücksgesellschaft Wiesenhof Farmbetriebe GbR Visbek-Rechterfeld
Magdeburger Getreide GmbH Niedere Börde
MG Grundstücks-GbR Niedere Börde
Vaxxinova GmbH Cuxhaven
Lohmann Breeders GmbH Cuxhaven
H & N International GmbH Cuxhaven
Grundstücksgesellschaft Lohmann Tierzucht GbR Cuxhaven
VALO BioMedia GmbH Oster.-Scharmbeck
LSL Rhein-Main Geflügelvermehrung GmbH Dieburg
LSL Rhein-Main Geflügelvermehrungsbetriebe GmbH & Co. KG Dieburg
Bio-Aufzucht LSL Rhein-Main GmbH Dieburg
Kommanditgesellschaft Geflügelzuchtbetriebe Gudendorf-Ankum GmbH & Co. KG Ankum
Bio-Aufzucht Gudendorf-Ankum GmbH Ankum
Grundstücksgesellschaft LSL GbR Dieburg
OVOVAC GmbH Dieburg
Geflügelvermehrung Friedrichsruh GmbH & Co. KG Ostbevern
Brüterei Kroge GmbH & Co. KG Lohne
Agrochemica GmbH Bremen
Humavet Dr. Arndt GmbH Bremen
European Layer Distribution GmbH Visbek
IgNova GmbH Oberursel
Agri Advanced Technologies GmbH Visbek
Octavian Holding GmbH Visbek
International Layer Distribution GmbH Visbek
EW Biotech GmbH Leuna
Danubia GmbH Visbek
Poultry Investment GmbH Visbek
InnoVestNutrition GmbH Kaiserslautern
ADI Solutions GmbH Osnabrück
Aviagen EPI GmbH Cuxhaven
Aviagen GmbH Bobritzsch-Hilbersdorf
InnoVest Genetics GmbH Kaiserslautern
LDG Laboratory Diagnostics Germany GmbH Cuxhaven
PLD Premium Legehennen Deutschland GmbH Ankum
Vaxxinova Autogenous Vaccines GmbH Cuxhaven
Vaxxinova Diagnostics GmbH Leipzig
Vaxxinova Research & Development GmbH Münster
EW Nutrition Innovation GmbH & Co. KG Köln
BioteCon Diagnostics GmbH Potsdam

Verwendung der Ergebnisses des Mutterunternehmens

Über die Verwendung des Jahresergebnisses liegt folgender Vorschlag vor:

Vortrag auf neue Rechnung.

Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt worden sind.

 

Visbek, den 8. Januar 2021

EW GROUP GmbH

Erich Wesjohann

Dirk Wesjohann

Jan Wesjohann

Albert Cordts

als Geschäftsführer der EW GROUP GmbH

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.07.2019 Veränderung Konsolidierungskreis Währungsangleichung/ andere Änderungen 2019/2020 Zugänge 2019/2020 Umbuchung 2019/2020
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 90.302 18.674 -1.561 4.886 68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 821.482 46.330 -13.268 636 0
911.784 65.004 -14.829 5.522 68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.109.905 3.728 -31.392 130.274 22.176
2. Technische Anlagen und Maschinen 802.741 1.879 -22.962 71.977 16.688
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.821 959 -2.605 58.031 312
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 78.216 21 -3.322 65.333 -39.244
5. Biologische Vermögensgegenstände 364.794 1.059 -6.976 68.807 0
2.526.477 7.646 -67.257 394.422 -68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.492 0 -3.183 282 0
2. Beteiligungen an assoziiertern Unternehmen 183.171 0 -225 18.182 0
3. Sonstige Beteiligungen 9.428 0 6.249 1.764 0
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 5 0
212.091 0 2.841 20.228 0
3.650.352 72.650 -79.245 420.172 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge 2019/2020 Stand 30.06.2020
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 945 111.424
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.370 851.810
4.315 963.234
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.134 1.217.557
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.974 852.349
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.004 211.514
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.630 96.374
5. Biologische Vermögensgegenstände 18.677 409.007
74.419 2.786.801
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.201 13.390
2. Beteiligungen an assoziiertern Unternehmen 10.878 190.250
3. Sonstige Beteiligungen 505 16.936
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 5
14.584 220.581
93.318 3.970.616
Abschreibungen
Stand 01.07.2019 Veränderung Konsolidierungskreis Währungsangleichung/ andere Anderungen 2019/2020
TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 45.427 357 -65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 635.412 0 -1.755
680.839 357 -1.820
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 376.588 12.430 -6.613
2. Technische Anlagen und Maschinen 496.312 5.578 -11.106
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.877 17.127 -1.715
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 263 0 -50
5. Biologische Vermögensgegenstände 167.083 656 -1.022
1.156.123 35.791 -20.506
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.386 0 -2.993
2. Beteiligungen an assoziiertern Unternehmen -408 0 -8
3. Sonstige Beteiligungen 0 0 0
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0
5.978 0 -3.001
1.842.940 36.148 -25.327
Abschreibungen
Zugänge/ Zuschreibung 2019/2020 Umbuchung 2019/2020 Abänge 2019/2020 Stand 30.06.2020
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 3.272 0 650 48.341
2. Geschäfts- oder Firmenwert 108.429 0 3.370 738.716
111.701 0 4.020 787.057
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.035 345 7.376 416.409
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.234 711 8.424 538.305
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.988 -1.056 9.682 139.539
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.046 0 0 1.259
5. Biologische Vermögensgegenstände 52.385 0 17.597 201.505
168.688 0 43.079 1.297.017
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.500 0 -397 5.290
2. Beteiligungen an assoziiertern Unternehmen 0 0 84 -500
3. Sonstige Beteiligungen 45 0 0 45
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0
1.545 0 -313 4.835
281.934 0 46.786 2.088.909
Buchwerte
Stand 30.06.2020 Stand 30.06.2019
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 63.083 44.875
2. Geschäfts- oder Firmenwert 113.094 186.070
176.177 230.945
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 801.148 733.317
2. Technische Anlagen und Maschinen 314.044 306.429
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.975 54.944
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 95.115 77.953
5. Biologische Vermögensgegenstände 207.502 197.711
1.489.784 1.370.354
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.100 13.106
2. Beteiligungen an assoziiertern Unternehmen 190.750 183.579
3. Sonstige Beteiligungen 16.891 9.428
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5 0
215.746 206.113
1.881.707 1.807.412

Liste des Anteilsbesitzes der EW GROUP GmbH, Visbek

Gesellschaft Konzernquote in %
I. Mutterunternehmen
EW GROUP GmbH, Visbek 100
II. Tochterunternehmen
1. Vaxxinova GmbH, Cuxhaven 100
2. EW Nutrition GmbH, Visbek 100
3. Heinz Lohmann GmbH, Visbek-Rechterfeld 100
4. Pilzland Produktions GmbH, Visbek-Rechterfeld 100
5. Grundstücksgesellschaft Wiesenhof Farmbetriebe GbR, Visbek-Rechterfeld 100
6. Magdeburger Getreide GmbH, Niedere Börde 100
7. MG Grundstücks-GbR, Niedere Börde 100
8. Lohmann Breeders GmbH, Cuxhaven 100
9. H & N International GmbH, Cuxhaven 100
10. Grundstücksgesellschaft Lohmann Tierzucht GbR, Cuxhaven 100
11. Erich Wesjohann Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Visbek 100
12. LSL Rhein-Main Geflügelvermehrung GmbH, Dieburg 100
13. LSL Rhein-Main Geflügelvermehrungsbetriebe GmbH & Co. KG, Dieburg 100
14. Grundstücksgesellschaft LSL GbR, Dieburg 100
15. Kommanditgesellschaft Geflügelzuchtbetriebe Gudendorf-Ankum GmbH & Co., Ankum 100
16. Bio-Aufzucht LSL Rhein-Main GmbH, Dieburg 100
17. Bio-Aufzucht Gudendorf-Ankum GmbH, Ankum 100
18. OVOVAC GmbH, Burkau 100
19. Geflügelvermehrung Friedrichsruh GmbH & Co. KG, Ostbevern 53,3
20. VALO BioMedia GmbH, Osterholz-Scharmbeck 100
21. Agrochemica GmbH, Bremen 100
22. Humavet Dr. Arndt GmbH, Bremen 100
23. European Layer Distribution GmbH, Visbek 100
24. IgNova GmbH, Oberursel 100
25. Danubia GmbH, Visbek 100
26. Agri Advanced Technologies GmbH, Visbek 100
27. Octavian Holding GmbH, Visbek 100
28. International Layer Distribution GmbH, Visbek 100
29. EW Biotech GmbH, Leuna 100
30. Poultry Investment GmbH, Visbek 100
31. Brüterei Kroge GmbH & Co. KG, Lohne 60
32. InnoVestNutrition GmbH, Kaiserslautern 90
33. ADI Solutions GmbH, Osnabrück 100
34. Aviagen EPI GmbH, Cuxhaven 100
35. Aviagen GmbH, Bobritzsch-Hilbersdorf 100
36. InnoVest Genetics GmbH, Kaiserslautern 100
37. LDG Laboratory Diagnostics Germany GmbH, Cuxhaven 100
38. PLD Premium Legehennen Deutschland GmbH, Ankum 85,9
39. BioteCon Diagnostics GmbH, Potsdam 80
40. Vaxxinova Autogenous Vaccines GmbH, Cuxhaven 100
41. Vaxxinova Diagnostics GmbH, Leipzig 100
42. Vaxxinova Research & Development GmbH, Münster 100
43. EW Nutrition Innovation GmbH & Co. KG, Köln 100

Auf die Angabe des weiteren Beteiligungsbesitzes wurde in Anwendung des § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB verzichtet.

Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020

der EW GROUP GmbH, Visbek

2019/2020
TEUR
Periodenergebnis + 407.321
Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (ohne Tierbestände) + 228.004
Zuschreibungen/Abschreibungen auf Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -31.551
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen + 332
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge (insbesondere Währungseffekte aus operativer Geschäftstätigkeit) - 21.369
Zunahme / Abnahme Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 53.459
Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind + 37.270
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 2.880
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) + 758
Beteiligungserträge (-) / Beteiligungsverluste (+) - 522
Ertragsteueraufwand / -ertrag + 158.773
Ertragsteuerzahlungen - 149.888
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit + 572.789
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens und von Geegenständen des Sachanlagevermögens + 33.910
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Sachanlagevermögen - 237.871
Zunahme / Abnahme von biologischen Vermögensgegenständen - 9.791
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 4.054
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - 94.655
Erhaltene Zinsen + 12.257
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 300.204
Ausschüttungen - 6.255
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten + 27.276
Auszahlung aus der Tilgung von Finanzkrediten - 354.794
Gezahlte Zinsen - 13.015
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 346.788
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds - 74.203
Zugang durch Veränderungen des Konsolidierungskreises + 1.200
Veränderung durch Wechselkursänderungen + 4.062
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres + 308.658
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres + 239.717
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres
Zahlungsmittel + 239.717
+ 239.717
2018/2019
TEUR
Periodenergebnis + 332.011
Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (ohne Tierbestände) + 207.692
Zuschreibungen/Abschreibungen auf Beteiligungen an assoziierten Unternehmen - 12.133
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen - 29.984
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge (insbesondere Währungseffekte aus operativer Geschäftstätigkeit) + 44.909
Zunahme / Abnahme Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 55.550
Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.395
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 2.077
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) + 5.771
Beteiligungserträge (-) / Beteiligungsverluste (+) - 2.912
Ertragsteueraufwand / -ertrag + 157.978
Ertragsteuerzahlungen - 181.068
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit + 463.242
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens und von Geegenständen des Sachanlagevermögens + 22.696
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Sachanlagevermögen - 259.248
Zunahme / Abnahme von biologischen Vermögensgegenständen - 24.190
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 4.425
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - 9.250
Erhaltene Zinsen + 8.235
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 266.182
Ausschüttungen - 12.079
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten + 84.987
Auszahlung aus der Tilgung von Finanzkrediten - 129.207
Gezahlte Zinsen - 14.006
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 70.305
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds + 126.755
Zugang durch Veränderungen des Konsolidierungskreises 0
Veränderung durch Wechselkursänderungen + 2.870
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres + 179.033
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres + 308.658
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres
Zahlungsmittel + 308.658
+ 308.658

Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2019/2020

der EW GROUP GmbH, Visbek

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Kapitalanteile Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Gewinnrücklagen Sonstige Gewinnrücklagen Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 01.07.2018 1.002 101.002 1.303.386 1.404.388
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 -12.079 0 -12.079
Währungsumrechnung 0 0 -34.623 -34.623
Umgliederungen 0 0 23 23
Sonstige Veränderungen 0 0 25.538 25.538
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0 0 321.766 321.766
Stand 30.06.2019 1.002 88.923 1.616.090 1.705.013
Stand 01.07.2019 1.002 88.923 1.616.090 1.705.013
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 -34.734 -34.734
Umgliederungen 0 0 671 671
Sonstige Veränderungen 0 0 10.400 10.400
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0 0 379.618 379.618
Stand 30.06.2020 1.002 88.923 1.972.045 2.060.968
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Eigenkapital Nicht beherrschende Auf nicht
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Summe Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste Summe Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 01.07.2018 21.577 1.426.967 107.804 13.061 120.865 1.547.832
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 13.061 -13.061 0 0
Ausschüttungen 0 -12.079 4.534 0 4.534 -7.545
Währungsumrechnung 26.146 -8.477 1.518 0 1.518 -6.959
Umgliederungen 23 -23 0 -23 0
Sonstige Veränderungen -16 25.522 -1.506 0 -1.506 24.016
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 3.331 0 3.331 3.331
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0 321.766 0 10.245 10.245 332.011
Stand 30.06.2019 47.707 1.753.722 128.719 10.245 138.964 1.892.686
Stand 01.07.2019 47.707 1.753.722 128.719 10.245 138.964 1.892.686
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 10.245 -10.245 0 0
Ausschüttungen 0 0 -6.255 -6.255 -6.255
Währungsumrechnung -39.077 -73.811 -5.080 0 -5.080 -78.891
Umgliederungen 0 671 -671 0 -671 0
Sonstige Veränderungen -911 9.489 635 0 635 10.124
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 12.998 0 12.998 12.998
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0 379.618 0 27.703 27.703 407.321
Stand 30.06.2020 7.719 2.069.689 140.591 27.703 168.294 2.237.983

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum vollständigen Konzernabschluss

An die EW GROUP GmbH, Visbek

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der EW GROUP GmbH, Visbek und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30.06.2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EW GROUP GmbH, Visbek für das Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30.06.2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

 

Steinfeld, den 8. Januar 2021

KOHL & ZERHUSEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

durch:

C. Zerhusen, Wirtschaftsprüferin

M. Kohl, Wirtschaftsprüfer

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