Grand Target GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gianluca Barichello seit 29.10.2021 | Geschäftsführer |
Claudio Gallo seit 29.10.2021 | Geschäftsführer |
Labinot Tahiraj seit 15.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% | |
J*** P**** R***** | 0.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Interpolimeri S.p.A. | 89.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Interpolimeri GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagenbericht Die Interpolimeri GmbH (nachfolgend "Interpolimeri" genannt) betreibt im Wesentlichen den Großhandel mit Mineralölderivaten, Kunststoffen und chemischen Erzeugnissen. Die Hauptabsatzprodukte sind dabei Polyethylen, technische Kunststoffe und Masterbatches. Hauptanteilseigner der Interpolimeri ist mit einer 90%ige Beteiligung die Interpolimeri S.p.A. mit Sitz in Limena (PD, Italien). Die Interpolimeri S.p.A. unterhält daneben noch weitere Tochtergesellschaften im europäischen Ausland und ist als Interpolimeri-Gruppe international tätig. Die Interpolimeri ist dabei an dem Standort Köln tätig und deckt insbesondere die Kunden der DACH-Region ab. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Marktentwicklung Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sank im Vergleich zum Vorjahr 2021 im Jahr 2022. Das Bruttoinlandsprodukt betrug in 2023 preisbereinigt -0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt stockte die deutsche Wirtschaft somit im Vergleich zu den Vorjahren (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.pdf?__blob=publicationFile). Insgesamt liegen für die Tätigkeiten der Interpolimeri grundsätzlich keine konkreten statistischen Erhebungen vor. Daher muss zur Beurteilung des Geschäftsverlaufs auf andere Kennzahlen und Statistiken hilfsweise zurückgegriffen werden: Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Betriebe ("GKV") führt in seiner Statistik ein Umsatzrückgang der Kunststoffverarbeitung in 2023 von 5,98 % an, wobei der wesentliche Umsatzrückgang auf das Inland entfiel. So sank auch die verarbeitete Menge an Kunststoff um 9 % (Quelle: https://www.gkv.de/de/statistik/). Der Markt war - abweichend vom Vorjahr - geprägt von einer starken Preissenkung. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Interpolimeri erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 44.108 TEUR, die geringfügig unter Plan liegen. Die Umsatzerlöse haben sich somit gegenüber dem Vorjahr (50.892 TEUR) um 6.784 TEUR (13,33 %) verringert. Dies entspricht auch der zuvor genannten Statistik des GKV. Dabei ist der Umsatzrückgang auf die starke Preissenkung zurückzuführen. Der größte Umsatzanteil entfiel dabei, wie auch im Vorjahr, auf Warenlieferungen auf dem deutschen Absatzmarkt. Dieser reduzierte sich von 43.820 TEUR um 7.150 TEUR auf 36.670 TEUR und verzeichnet somit einen Rückgang von ca. 16 %. Die Warenlieferungen innerhalb der Europäischen Union hingegen stiegen an und kompensieren den Rückgang auf dem deutschen Absatzmarkt leicht. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung an Waren sank der Materialaufwand entsprechend der Planrechnung von 45.006 TEUR im Jahr 2022 auf 40.162 TEUR im Jahr 2023 und somit um 4.844 TEUR. Insgesamt reduzierte sich durch die zuvor genannte Entwicklung der Umsatzerlöse und des Materialaufwands das Rohergebnis von 6.013 TEUR im Vorjahr um 1.691 TEUR auf 4.322 TEUR. Dies konnte trotz deutlicher Absenkung der Marktpreise durch eine höhere Absatzmenge erreicht werden. Parallel hierzu stiegen die Personalkosten über Plan liegend aufgrund von Erhöhungen der Gehälter sowie personellen Veränderungen bei den Mitarbeitern auf 1.105 TEUR (Vorjahr: 875 TEUR). Diese stiegen somit um ca. 230 TEUR an. Die Abschreibungen im Berichtsjahr betragen 3 TEUR und liegen damit unter dem Vorjahresniveau. Dies ist auf eine im Vorjahr vorgenommene Abschreibung auf das Vorratsvermögen in Höhe von 298 TEUR zurückzuführen. Die Abschreibung konnte aufgrund der Preisanpassungen nun rückgängig gemacht werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 589 TEUR. Dies ist, wie auch im Vorjahr, im Wesentlichen auf gestiegene Kosten für Ausgangsfrachten, Lagerkosten sowie Kosten für den Vertrieb sowie auch auf die im Jahr 2023 gestiegenen Rechts- und Beratungskosten zurückzuführen. Aufgrund des Umsatzrückgangs sowie der gestiegenen Personalkosten sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierte sich der Gewinn vor Steuern auf einen unter Plan liegenden Wert von 174 TEUR und sank somit im Vergleich zum Vorjahr (2.399 TEUR) um 2.225 TEUR. Folglich reduzierten sich auch die Steuern vom Einkommen und Ertrag von 770 TEUR im Vorjahr um ca. 709 TEUR auf 61 TEUR in 2023. Der Jahresüberschuss beträgt ebenfalls unter Plan liegend 111 TEUR und somit 1.517 TEUR unter dem Vorjahresniveau (1.628 TEUR). Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres wird von der Geschäftsführung insgesamt aufgrund der Preisentwicklung sowie gestiegenen Kosten als unter Plan liegend beurteilt. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Interpolimeri beträgt zum Stichtag 8.567 TEUR (Vorjahr: 8.671 TEUR) und liegt damit geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Das Eigenkapital beläuft sich im Berichtsjahr auf 2.829 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr (111 TEUR) leicht gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 33,0 % (Vorjahr: 31,3 %). Das Anlagevermögen beträgt 410 TEUR und veränderte sich gegenüber dem Vorjahr (40 TEUR) um 370 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich durch den Erwerb eines unbebauten Grundstücks sowie vorbereiteten Baumaßnahmen erhöht. Das Umlaufvermögen beträgt zum Stichtag 8.127 TEUR und veränderte sich gegenüber dem Vorjahr (8.594 TEUR) um 467 TEUR. Diese Veränderung ergibt sich durch zwei gegenläufige Effekte: Zum einen reduziert sich das Vorratsvermögen aufgrund von geringeren Zuführungen und Abverkäufen des Lagerbestands um 31,39 % auf 3.823 TEUR zum Stichtag (Vorjahr: 5.572 TEUR). Zum anderen steigen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 1.099 TEUR auf 3.916 TEUR am Stichtag (Vorjahr: 2.817 TEUR). Dabei entfällt der größere Teil des Anstiegs auf die Forderungen. Diese steigen aufgrund von Veränderungen bei den Zahlungszielen um 673 TEUR auf einen Wert von 3.304 TEUR (Vorjahr: 2.631 TEUR). Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von 426 TEUR auf 612 TEUR am Stichtag (Vorjahr: 186 TEUR) ist im Wesentlichen aus Steuerforderungen in Höhe von 523 TEUR zurückzuführen. Der Bestand an liquiden Mitteln valutiert am Bilanzstichtag mit 387 TEUR (Vorjahr: 204 TEUR). Die Steuerrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag 104 TEUR (Vorjahr: 361 TEUR) und reduzieren sich somit um 257 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen liegen mit 124 TEUR um 42 TEUR über dem Vorjahr (82 TEUR). Die Verringerung der Steuerrückstellungen ist somit maßgeblich für die Reduktion der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 5.507 TEUR und liegen somit insgesamt nur geringfügig unter dem Vorjahresniveau (5.508 TEUR). Anzumerken ist, dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 2.119 TEUR zum Stichtag auf 2.298 TEUR (Vorjahr: 179 TEUR) angestiegen sind. Dieser Anstieg ist durch auf entsprechende Reduktion der übrigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. So wurden insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Lieferanten deutlich reduziert bei Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zum Bilanzstichtag übersteigt das Umlaufvermögen, wie auch im Vorjahr, sämtliche Verbindlichkeiten und Rückstellungen deutlich. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Jahr Insgesamt konnte die Interpolimeri nach Einschätzung der Geschäftsführung das abgelaufene Geschäftsjahr den marktwirtschaftlichen und politischen Umständen entsprechend mit einem im Vergleich zum Vorjahr schlechteren Ergebnis abschließen. Dabei lagen die Umsatzerlöse entsprechend der Statistik des GKV und somit branchenüblich unter den Planzahlen. Aufgrund der über den Planzahlen gestiegenen Kosten entsprach das Ergebnis vor Steuern nicht den Planzahlen. Trotz der sich verändernden Absatzmärkte konnte die Anzahl an Kunden geringfügig gesteigert werden. Auch das Personal konnte trotz der sich verändernden Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt konstant gehalten werden. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht Prognosebericht Durch die Zugehörigkeit der Interpolimeri zur Interpolimeri-Gruppe hat die Interpolimeri neben den international gut aufgestellten Vertriebsstrukturen auch Zugriff auf wichtige Lieferanten und Logistikpartner. Die Geschäftsführung erwartet nach einem Absenken der Marktpreise im Jahr 2023 eine Stabilisierung der Preise. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung somit mit einem Anstieg der Umsatzerlöse entsprechend dem Vorjahr aufgrund der Stabilisierung der Preise sowie der Gewinnung von Neukunden. Die Gewinnung der Neukunden soll insbesondere durch die Verstärkung des Vertriebspersonals sowie der Gewinnung neuer Partner realisiert werden. Trotz des entsprechenden Anstiegs der Materialaufwendungen erwartet die Geschäftsführung einen deutlichen Anstieg des Gewinns vor Steuern. Die positive Erwartung an den Gewinn des Jahres 2024 ist insbesondere von der höheren Absatzmenge und dem somit höheren Rohgewinn bei lediglich im Vergleich zum Rohgewinn geringfügig steigenden Personalkosten geprägt. Zudem arbeitet die Geschäftsführung fortlaufend an der Reduktion der Transportkosten, die einen bedeutenden Teil ausmachen. Festzuhalten ist, dass die Geschäftsführung auch in Zukunft davon ausgeht, dass die Zahlungsziele der Forderungen und Verbindlichkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen werden. Bei den hier getroffenen Prognosen und Aussagen sowie den erwarteten künftigen Entwicklungen handelt es sich jedoch nur um Aussagen der Geschäftsführung in Bezug auf die zukünftige Entwicklung. Aufgrund von politischen Ereignissen sowie Veränderungen des Marktes, des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes oder der Branche können diese Annahmen und Erwartungen jedoch abweichen. Diese externen Faktoren sind nicht oder nur begrenzt beeinflussbar. Insbesondere die Preisgestaltung ist nur geringfügig beeinflussbar. Chancen- und Risikobericht Die politische Lage wird auch nach den Erwartungen im Jahr 2024 angespannt bleiben, was ein gewisses Risiko hinsichtlich der Entwicklung der Märkte birgt. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung jedoch mit einer Stabilisierung dieser Märkte. Insbesondere ist von einer Stabilisierung bzw. Besserung der Preisentwicklung und des Absatzes auszugehen. Die Interpolimeri-Gruppe ist aufgrund der guten und langjährigen Beziehungen zu den Lieferanten und Kunden gut aufgestellt. Dies zeigt auch die stabile Anzahl an Kunden im Jahr 2023. Auch sollte der im Jahr 2023 begonnene Ausbau des Vertriebspersonals zu einer Steigerung der Umsatzerlöse und somit des Gewinns führen. Zusätzlich ist die Interpolimeri durch die positive Eigenkapitalstruktur - trotz des im Jahr 2023 unter Plan liegenden Ergebnisses - gut aufgestellt eine nicht nach Plan verlaufende Geschäftsentwicklung aufzufangen. Insofern gehen die Geschäftsführung davon aus, dass die Interpolimeri auf die zuvor genannten Risiken flexibel reagieren kann und auch fortlaufend den wachsenden und sich ändernden Bedürfnisse der Kunden gerecht werden kann. Neben den Risiken der allgemeinen politischen Entwicklung gewinnen IT-Risiken zunehmend an Bedeutung. Hier ist die Interpolimeri jedoch durch die Zugehörigkeit zur Gruppe und dem damit einhergehenden Know-How gut abgesichert. Als Risiko sieht die Geschäftsführung auch die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Länder des europäischen Absatzmarktes. Insbesondere durch die Zugehörigkeit zur Interpolimeri-Gruppe ergeben sich positive Geschäftschancen für die Interpolimeri und diese kann von zusätzlichen Beschaffungs- und Absatzmärkten einer global agierenden Gruppe profitieren. Als wesentliche Investition in den nächsten Jahren sind Investitionen in die Infrastruktur und Lieferketten geplant, um ein besseres Servicelevel zu erreichen
Padua/Köln, 5. Februar 2025 Die Geschäftsführung Claudio Gallo Gianluca Barichello Labinot Tahiraj BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Interpolimeri GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Registernummer HRB 96668 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Köln. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Interpolimeri GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2023 entspricht den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und den anzuwendenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Dabei werden die größenabhängigen Erleichterungen des §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Allgemeine Angaben Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. II. Bilanzierung und Bewertung Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen aufgrund von voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anlagen im Bau sowie die unter Anlagen im Bau ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Bewertung der Vorräte an Waren erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderung. Dabei werden die Vorräte nach der Durchschnittskostenmethode gem. § 240 Abs. 4 HGB bewertet. Auf das Vorratsvermögen wurde eine Zuschreibung in Höhe von 297.995,16 EUR aufgrund einer im Vorjahr vorgenommenen Teilwertabschreibung vorgenommen. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberechtigung in Höhe von 0,35 % (Vorjahr: 0,75 %) auf den nicht einzelwertberechtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind für alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet worden und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Es wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht, so dass ein Ansatz latenter Steuern unterblieben ist. III. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angaben der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.882.105,76 EUR (Vorjahr: 2.516.865,91 EUR) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Sämtliche Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 421.703,52 EUR (Vorjahr: 114.310,30 EUR) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Hierbei handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Hierin enthalten sind Forderungen in Höhe von 293.243,63 EUR (Vorjahr: 76.696,55 EUR) gegenüber Gesellschaftern. Die sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 9.567,12 EUR (Vorjahr: 9.567,12 EUR) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 602.786,06 EUR (Vorjahr: 176.546,84 EUR) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 50.000,00 EUR. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 124.060,35 EUR (Vorjahr: 81.544,00 EUR) wurden vor allem für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von 93.389,83 EUR (Vorjahr: 49.268,65 EUR) und Abschluss- sowie Prüfungskosten in Höhe von 29.170,52 EUR (Vorjahr: 24.706,88 EUR) gebildet. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten sowie deren Fälligkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Hierin enthalten sind Verbindlichkeiten in Höhe von 442.052,14 EUR (Vorjahr: 523.860,60 EUR) gegenüber Gesellschaftern. Die zuvor genannten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 1.566.046,06 EUR (Vorjahr: 178.527,74 EUR) durch Sicherheitsabtretung von Forderungen besichert. IV. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB sind nach Art und Betrag zu benennen:
Die Interpolimeri GmbH hat im sog. unechten Verfahren mit einem Finanzdienstleister geschlossen. Bei diesem Verfahren verbleibt das Ausfallrisiko bei der Interpolimeri GmbH. Der Ausweis der Finanzierung in Höhe von erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Konzernzugehörigkeit Die Interpolimeri GmbH ist eine 90-prozentige Tochtergesellschaft der Interpolimeri S.p.A., Limena (PD, Italien), welche zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Der Jahresabschluss der Interpolimeri S.p.A. wird im italienischen Handelsregister veröffentlicht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 111.257,00 EUR vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. V. Mitglieder der Geschäftsführung Claudio Gallo, Business Administration, Padua (Italien) Gianluca Barichello, Business Administration, Fratte di S. Giustina in Colle - PD (Italien) Labinot Tahiraj, Business Administration, Overath
Padua/Köln, 5. Februar 2025 Die Geschäftsführung Claudio Gallo Gianluca Barichello Labinot Tahiraj Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Interpolimeri GmbH, Köln Wir haben den Jahresabschluss der Interpolimeri GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Interpolimeri GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 5. Februar 2025 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Patrick Helsper, Wirtschaftsprüfer Matthias Holz, Wirtschaftsprüfer |
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