Gollas Verwaltungsgesellschaft mbH
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1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
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BSP Partners GmbH & Co KGGroßwallstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht1. Allgemeine Angaben zur GeschäftstätigkeitDer Geschäftszweck der BSP Partners GmbH & Co. KG (im Folgenden: BSP), gegründet 1986, liegt unverändert in der Entwicklung und Vermarktung von Standardsoftware für das Wertpapiergeschäft sowie für den Geld- und Devisenhandel. 2. Konjunkturelles Umfeld, Geschäftsverlauf und ErtragslageKonjunkturelles UmfeldAls Anbieter von Softwarelösungen im Bereich Wertpapierabwicklung bewegte sich BSP in 2008 in einem stabilen Umfeld. Aufgrund der sich ausbauenden allgemeinen Finanzkrise stand bei den Banken das Thema Erzielung von Einsparungspotentialen nach wie vor an vorderster Stelle. Generell wurden an den deutschen Börsen in 2008 keine signifikanten Steigerungen der Volumen von Wertpapiertransaktionen erzielt. Dies ist mit ein Grund dafür, weshalb Banken in Deutschland im Bereich Wertpapiergeschäft keinen größeren Investitionsbedarf sahen. Im Schweizer Bankenmarkt stieg der allgemeine Bedarf an unterstützenden Software zur optimierten Verarbeitung von Wertpapier-/Valorenstammdaten. Von diesem Trend konnte auch BSP profitierten. NeukundengeschäftWährend sich die Vermarktung von BSP-Trade im Neukundengeschäft im Geschäftsjahr 2008 erwartungsgemäß zurückhaltend gestaltete, konnte im 4. Quartal für das Produkt ProDB ein bedeutender Neukunde in der Schweiz gewonnen werden, der das ProDB Produkt als wesentliche Infrastruktur für den Aufbau einer "Valorenzentrale" nutzen wird. In diesem Zusammenhang hat BSP, als wichtige Voraussetzung für das Zustandekommen dieses Neukundengeschäftes, in die programmtechnische Weiterentwicklung von ProDB investiert und verschiedene Adapter (Schweizer Datenlieferanten und Schweizer Standard-Bankensoftwaresysteme) realisiert. Für die bereits in 2007 gewonnenen ProDB-Neukunden konnten im 1. und 4. Quartal 2008 weitere Projektausbaustufen erfolgreich in Produktion genommen werden, so dass bei der betreffenden internationalen Bank seitdem zwei weitere Softwaresysteme mit den zentral in ProDB geführten Wertpapierstammdaten versorgt werden können. Nach der Akquisition durch TEMENOS konnten im Laufe des Geschäftsjahres 2008 weitere Synergien innerhalb der TEMENOS Gruppe erzielt werden. So konnten BSP Mitarbeiter - nach erfolgter Einarbeitung in das TEMENOS T24 Produkt - innerhalb bestehender TEMENOS Kundenprojekte zum Einsatz gebracht werden. Hierdurch konnten für BSP in 2008 wichtige Umsätze erzielt werden. BestandskundengeschäftNeben den Erfolgen im Neukundengeschäft, konnten auch in 2008 bei unseren bestehenden Kunden erneut größere Entwicklungsprojekte generiert werden. Letztere erweitern einerseits die Produktfunktionalität von BSP-Trade. Zum anderen konnte durch diese Entwicklungen die Position von BSP-Trade bei den Bestandskunden weiter gefestigt werden. Als Beispiel sei hier die Umsetzung der Anforderungen "Eigenhandel" zu nennen. Mit strategischen BSP-Trade Großkunden konnten in 2008 langfristige Wartungsvertragsverlängerungen vereinbart werden, die sowohl dem Kunden als auch BSP Planungssicherheit gewährleisten. Über das gesamte Geschäftsjahr 2008 hinweg betrachtet wurden die Erwartungen im Bestandskundengeschäft voll erfüllt. Die Kundenzufriedenheit bei BSP-Trade- wie auch ProDB-Kunden war gemäß Kunden-umfrageergebnissen auch in 2008 sehr hoch. Demzufolge konnte die als sehr gut bewerte Service- und Lieferfähigkeit von BSP auch nach der abgeschlossenen Umsetzung der Neustrukturierungsmaßnahmen zur Optimierung BSP-interner Geschäftsprozesse nachhaltig sichergestellt werden. Durch diese bereits in 2007 eingeleitete effizienzsteigernde Maßnahme konnten BSP-Ressourcen auch zur Unterstützung der Aktivitäten im TEMENOS Konzern eingesetzt werden, ohne dass hierdurch die Kundenzufriedenheit bei BSP-Kunden beeinträchtigt wurde. Auswirkungen auf 2008Die in 2008 im Marktsegment "Wertpapierbackoffice" erwartete Zurückhaltung im Neukundengeschäft konnte durch eine gute Umsatzentwicklung im Segment "(Wertpapier-)Data Management" und einem im Wesentlichen stabilen Bestandskundengeschäft teilweise kompensiert werden. Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von € 1,2 Mio. (VJ: € 1,4 Mio.) erwirtschaftet. MaßnahmenDer insgesamt positive Verlauf des Geschäftsjahres 2008 soll in den nächsten Jahren weiter fortgesetzt werden. Hieraus leiten sich innerhalb BSP die folgenden strategischen Maßnahmen ab:
Bei der Vermarktung des BSP-Produktes zur Wertpapierdatenbereinigung und -verteilung (ProDB) konnten in 2008 die erwarteten messbaren Erfolge erzielt werden. Erfolgsfaktoren sind hierbei die softwaretechnisch realisierten Adapter zu den Datenlieferanten (Telekurs, WM, Bloomberg, Reuters, etc.) sowie die ebenfalls realisierten Schnittstellen zu Standard-Wertpapier-Backoffice-Systemen von Drittanbietern (u.a. Avaloq, Eri Bancaire, etc.). Die Vermarktung dieses Produktes wird in den Hauptmärkten dieses Segmentes auch im Geschäftsjahr 2009 weiter intensiviert. Hierbei werden neben Deutschland auch der Schweizer und der Luxemburger Markt im Fokus liegen.
Die Vielseitigkeit und Flexibilität des Produktes ProDB lässt den Einsatz des Datenmanagementtools auch für viele weitere übergreifende Themen - außerhalb des Wertpapiergeschäftes - zu, wie u.a. Migrationsunterstützung bei der Einführung der internationalen TEMENOS T24 Bankensoftware etc. In diesem Zusammenhang soll ProDB im Verlauf des Jahres 2009 in die Produktstrategie der Gruppe einbezogen und möglichst über die TEMENOS Vertriebsstruktur weltweit vertrieben werden. Mit ersten Erfolgen wird in 2009 gerechnet.
insbesondere bei der Erstellung von fachlichen Spezifikationen im TEMENOS Produktbereich für den deutschen Markt . 3. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Bilanzsumme hat sich von € 7,4 Mio. auf € 7,9 Mio. erhöht. Hierzu trug das positive Jahresergebnis 2008 bei. Darüber hinaus wurde zum 31.12.2008 eine Verrechnung der Verbindlichkeiten und Forderungen innerhalb der verbundenen Unternehmen vorgenommen. Das Umlaufvermögen beträgt € 7,8 Mio. (VJ: € 7,2 Mio.). Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt, soweit diese nicht durch die Innenfinanzierung gewährleistet ist, durch die Gesellschafter, die ein verzinsliches Darlehen gewährt haben, sowie durch verbundene Unternehmen. In einem Group Financial Support Letter der TEMENOS Group AG, Schweiz, bestätigt die Konzernmutter die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft für das Jahr 2009. Trotz eines Rückgangs der Umsatzerlöse konnte durch die in 2008 fortgesetzten Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein positives Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € 1,38 Mio. (VJ: € 1,42 Mio.) erwirtschaftet werden. 4. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2008 wurden in geringem Maße Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Im Wesentlichen handelte es sich um technische Anlagen und Maschinen. Sämtliche Softwareentwicklungen wurden - wie in der Vergangenheit - nicht kapitalisiert. 5. MitarbeiterDie durchschnittliche Mitarbeiteranzahl lag im Geschäftsjahr 2008 bei 67 Mitarbeitern inklusive 2 Studenten. (VJ 82 Mitarbeiter inklusive 2 Studenten) 6. QualitätsmanagementDie Zufriedenheit der BSP-Bestandskunden in 2008 war zu jeder Zeit gegeben. Es gab in 2008 keine kritische Kundensituation. Das fortlaufende Qualitätsmanagement wurde in 2008 durch regelmäßige Gespräche der BSP-Projektverantwortlichen mit den BSP-Kunden sichergestellt. Eine im Herbst 2008 durchgeführte Kundenzufriedenheitsanalyse testierte BSP eine insgesamt hohe Kundenzufriedenheit. 7. RisikoberichterstattungNach unserer Einschätzung bestehen geeignete Kontrollmechanismen, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen sowie sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage rechtzeitig erkannt werden. Insgesamt wurden insbesondere die folgenden externen und internen Risiken erkannt:
Bestandsgefährdende Risiken sind nicht gegeben. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt, soweit diese nicht durch die Innenfinanzierung gewährleistet ist, durch die Gesellschafter, die ein verzinsliches Darlehen gewährt haben, sowie durch verbundene Unternehmen. In einem Group Financial Support Letter der TEMENOS Group AG, Schweiz bestätigt die Konzernmutter die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft für das Jahr 2008. 8. ChancenberichterstattungAufgrund der erfolgten Einbindung in den Temenos Konzern bestehen insbesondere die folgenden Chancen:
9. GesellschaftsverhältnisseAn den Gesellschaftsverhältnissen des Unternehmens hat sich im Berichtszeitraum nichts verändert. Die Geschäftsführung wird durch den geschäftsführenden Gesellschafter der ACTIS in Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, vertreten durch Herrn , ausgeübt. Zum 9. März 2007 wurde die oberste deutsche Muttergesellschaft, die ACTIS.BSP Germany GmbH an die Temenos Deutschland GmbH verkauft. Die Gesellschaft gehört somit seit diesem Zeitpunkt zum Temenos Konzern, Genf/Schweiz. 10. Wesentliche Vorgänge nach dem BilanzstichtagEs haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben. 11. Ausblick für die Geschäftsjahre 2009 und 2010Vertriebliche Situation:Wir erwarten in 2009 allgemein konstante bis leicht höhere Umsätze im Bestandskundengeschäft, die u.a. durch die Realisierung von erwarteten gesetzlichen Anforderungen, als Maßnahme zur Ursachenbehebung der aktuellen Finanzkrise, erzielt werden. Im Neukundengeschäft erwarten wir keine Neuabschlüsse für das BSP-Trade Produkt, wohl aber für das Produkt ProDB. Den Einsatz von BSP-Mitarbeitern bei Softwareeinführungsprojekten innerhalb der TEMENOS Gruppe sehen wir weiter als stetige Umsatzquelle. Wir gehen insofern davon aus, dass die konstanten bis leicht höheren Umsätze im Bestandsgeschäft und die erwarteten Neuabschlüsse im Bereich BSP-ProDB sowie die Umsätze aus dem stetigen Einsatz von BSP-Mitarbeitern in TEMENOS Projekten zu einem Umsatzevolumen von ca. € 8,3 Mio. (2009) führen werden. Im Markt werden in 2009 und 2010 nahezu ausschließlich technologisch moderne Softwarelösungen gefordert, die auf dem aktuellen Stand der Technik basieren. Zu diesen Produkten zählt bei BSP die ProDB Lösung zur Verwaltung und Verteilung von Wertpapier-stammdaten. Nach den Vertriebs- und Projekterfolgen in 2007 und 2008 wird BSP auch in den Jahren 2009 und 2010 weitere Umsätze in diesem wichtigen Segment generieren. Mit der Übernahme von BSP durch TEMENOS steht uns in der Firmengruppe mit der T24 Bankensoftware eine technologisch moderne, plattform- und datenbankunabhängige Softwarelösung zur Verfügung, die insbesondere auch zur Abdeckung der Anforderungen im Wertpapiergeschäft eingesetzt werden kann. T24 ist aktuell bei zwei in Deutschland agierenden Banken in der Einführung. Maßgeblich für die erfolgreiche Einführung der technologisch hochwertigen T24 Lösung ist u.a. auch die fachliche und lokale Kompetenz der BSP-Mitarbeiter, die in den Einführungsprojekten mitwirken. Es wird erwartet, dass sich die TEMENOS T24 Lösung in Deutschland in 2009 und 2010 weiter durchsetzen wird. In diesen Projekten werden weiter auch BSP Ressourcen zum Einsatz kommen, wodurch stetige Umsätze erwartet werden. KostensituationIn 2008 wurden weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung eingeleitet und wo möglich bereits vollzogen. Hierbei wurden u.a. auch Überkapazitäten in Geschäftsbereichen wie in allgemeinen und administrativen Bereichen abgebaut. Die sich aus den Maßnahmen ableitenden Kosteneinsparungen fanden bereits in 2008 ihren Niederschlag und werden sich in 2009 weiter positiv auswirken. KundenzufriedenheitDie Zufriedenheit der Bestandskunden wurde auch im Jahr 2008 trotz eines reduzierten Mitarbeiterstamms im BSP-Trade Produktbereich aufrechterhalten, was nach der TEMENOS Übernahme primär durch die Neuausrichtung der übergreifenden internen Prozesse sichergestellt werden konnte. In diesem Zusammenhang wurde u.a. ein zentrales Account Management aufgesetzt, das - ergänzt um die neu etablierten Strukturen eines zentralen BSP Help Desks - die Kommunikation zwischen BSP und dem Kunden sicherstellt.
Großwallstadt, den 14. Mai 2009 BSP Partners GmbH & Co. KG, Großwallstadt Die Geschäftsführung Armin Holst BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie gemäß § 264a HGB freiwillig nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Dabei wurde die größenabhängige Erleichterungsvorschrift nach § 288 Satz 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Komplementärin ist die ACTIS in Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, deren gezeichnetes Kapital TDM100 (T€ 51) beträgt. Kommanditistin ist die ACTIS.BSP IT Services GmbH, Frankfurt am Main. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei Anlagegegenständen mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer erfolgt die Abschreibung linear. Die Abschreibungszeiträume liegen zwischen drei und 23 Jahren. Beim beweglichen Anlagevermögen wird auf Zugänge die Abschreibung ab dem Anschaffungsmonat verrechnet. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis USD 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und auf 5 Jahre abgeschrieben. FremdwährungsumrechnungFremdwährungsverbindlichkeiten bzw. -forderungen werden zum Entstehungskurs oder zum höheren bzw. niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. UmlaufvermögenDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Rückstellungen wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Aufgliederungen und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögenDie Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt: Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 4.082 (Vj. T€ 4.310) und den Finanzverkehr i.H.v. T€ 1.040 (Vj. T€ 760). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Mietkautionsforderungen in Höhe von T€ 175 (Vj. T€ 175), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. EigenkapitalDie Verteilung des Eigenkapitals auf die Gesellschafter ist der nachstehenden Übersicht zu entnehmen:
Die Umstellung der Kapitalanteile in € ist noch nicht erfolgt; zum 31. Dezember 2008 betrug die in das Handelsregister eingetragene Einlage noch DM 43.400. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubs- und Mehrarbeitsansprüche T€ 469 (Vj. T€ 400), für das 14. Gehalt T€ 201 (Vj. T€ 195), für andere sonstige Personalkosten, unter anderem für Berufsgenossenschaft und Karenzzahlungen T€ 228 (Vj. T€ 190). Weitere Rückstellungen wurden gebildet für Abschluss- u. Prüfungskosten T€ 71 (Vj. T€ 56), Archivierungskosten T€ 18 (Vj.T€ 0) und für ausstehende Rechnungen T€ 19 (Vj. T€ 17). Erhaltene AnzahlungenDie erhaltenen Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Kundenaufträge, die zum Jahresende noch nicht fertig gestellt werden konnten. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein von ACTIS.BSP IT Services GmbH gewährtes Darlehen in Höhe von T€ 744 sowie ein von ACTIS in Frankfurt GmbH gewährtes Darlehen in Höhe von T€ 29 zum Stand 31.12.2008. Die Rückzahlung beider Darlehen erfolgt am 31. Juli 2011. Die Tilgung ist seit dem Jahr 2002 ausgesetzt, wobei die ausgesetzten Beträge in der Gesamtsumme am 31. Juli 2011 zurückzuzahlen sind. Die Zahlung der Zinsen wurde ausgesetzt, die Darlehen bleiben jedoch verzinslich. Die für die Geschäftsjahre 2002 bis 2008 aufgelaufenen Zinsen werden frühestens im Geschäftsjahr 2011 ausgezahlt. Gegenüber ACTIS.BSP Germany GmbH, Großwallstadt, bestehen laufende Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 502 (Vj. T€ 2.651). Des Weiteren bestehen gegenüber der ACTIS.BSP IT Services GmbH, Frankfurt, laufende Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.641 (Vj. T€ 1.418). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 550 (Vj. T€ 556) und Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 120 (Vj. T€ 134). Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge für Dienstleistungen an verbundene Unternehmen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 139). Insgesamt sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 143 (Vj. T€ 4) angefallen. Sonstige betriebliche AufwendungenWesentliche Aufwandspositionen sind Raumkosten T€ 372; (Vj. T€ 374), Fahrzeug und Reisekosten T€ 345; (Vj. T€ 317), Rechts- und Beratungskosten inkl. Prüfungskosten T€ 118 (Vj. T€ 47), externe Dienstleistungen T€ 168 (Vj. T€ 50) sowie Kosten für EDV und Büro-Equipment T€ 101; (Vj. T€ 86). ZinsergebnisIm Zinsaufwand sind ausschließlich Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 69 (Vj. T€ 64) enthalten. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenVerpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Aus Leasing- und Mietverträgen exklusive dem Bürogebäude in Großwallstadt bestand am 31. Dezember 2008 eine Gesamtverpflichtung in Höhe von T€ 88 (Vj. T€ 92). Die Berechnung erfolgt auf Basis der Vertragslaufzeiten zu Nominalwerten. Zum Bilanzstichtag bestanden weitere finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft aus Wartungsverträgen in Höhe von T€ 22 (Vj. T€ 34). Für das Mietobjekt in Großwallstadt wurde eine jährliche Miete einschließlich Nebenkosten von T€ 301 vereinbart. Der Mietvertrag kann erstmalig zum 30. Juni 2010 gekündigt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt fallen finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 452 an. KonzernzugehörigkeitMit Wirkung vom 9. März 2007 hat die FMS Flexible Management Systems Ltd.,London, Großbritannien und die ACTIS Holding Ltd. London, Großbritannien, ihre Anteile an der Actis.BSP Germany GmbH an die Temenos Deutschland GmbH, Frankfurt, Deutschland, veräußert. Die Gesellschaft gehört somit seit diesem Zeitpunkt zum Konzern der Temenos AG, Genf/Schweiz. Die BSP Partners GmbH & Co.KG wird in den Konzernabschluss der Temenos AG, Genf/Schweiz mit einbezogen. Dieser ist am Sitz der AG erhältlich. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 67 Mitarbeiter (Vorjahr 82) im Angestelltenverhältnis. Verwendung des JahresergebnissesDer Jahresüberschuss wird gemäß Gesellschaftsvertrag den Verbindlichkeitskonten der Gesellschafter gutgeschrieben. GeschäftsführungDie Geschäftsführung der BSP Partners GmbH & Co. KG wurde im Geschäftsjahr 2008 von der Komplementärin, der ACTIS in Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, ausgeübt, die durch ihren Geschäftsführer Herrn Armin Holst vertreten wird. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Komplementärin erhält neben der Erstattung ihrer Auslagen für die Geschäftsführung jährlich eine Vergütung in Höhe von 5% ihres jeweils zu Beginn des Geschäftsjahres eingezahlten und ausgewiesenen Stammkapitals. Für 2008 betrug diese Vergütung EUR 2.550,00. Bezüge der GeschäftsführungAuf die Angabe wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Großwallstadt, den 14. Mai 2009 Die Geschäftsführung der BSP Partners GmbH & Co. KG Armin Holst Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BSP Partners GmbH & Co. KG, Großwallstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers der geschäftsführenden Komplementär-GmbH sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2009 PricewaterhouseCoopers
Georg Wegener, Wirtschaftsprüfer ppa. Klaus Bilo, Wirtschaftsprüfer |
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